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ATH Alert: Deutsche Rohstoff · €72,70
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Etwas mehr Dampf hatten wir uns von der Secunet-Aktie schon erwartet. So aber hat die Notiz des IT-Sicherheitsexperten nach einem Katapultstart zu Jahresbeginn kontinuierlich an Wert eingebüßt und liegt nun sogar leicht hinten. Kein Drama, aber angesichts des teilweise doch sehr freundlichen Börsenumfelds eben doch enttäuschend. Dabei haben die Essener ihre Vorhersagen im laufenden Jahr solide eingelöst. Auch die Zahlen für das dritte Quartal 2015 können sich unterm Strich sehen lassen, selbst wenn das Geschäft mit privaten Unternehmen hinter den eigenen Erwartungen geblieben ist. Einmal mehr zeigt sich, dass die Domäne von Secunet Security Networks klar der Behördenbereich bzw. die Bundeswehr ist. Zuletzt entfielen 86 Prozent der Umsätze auf den „Public Sector”. Insgesamt kommt Secunet nach neun Monaten 2015 auf Erlöse von 59,38 Mio. Euro sowie ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,22 Mio. Euro – verglichen mit einem Betriebsergebnis von knapp 339.000 Euro im entsprechenden Vergleichszeitraum. Der Gewinn je Aktie zog von 0,03 auf 0,28 Euro an. Solche Größenverhältnisse lassen eigentlich darauf schließen, dass Secunet im laufenden Jahr vor einem deutlichen Umsatz- und Gewinnsprung stehen müsste. Doch 2015 werden die Essener ein klassisches Opfer des Basiseffekts. Grund: Wegen zahlreicher Nachholbestellungen von wichtigen Großkunden war das Abschlussquartal 2014 dermaßen gut, dass selbst der bislang erwirtschaftete Vorsprung nicht ausreichen wird, um das Vorjahresergebnis zu toppen. Darauf deutet auch der aktuelle Auftragsbestand von 38 Mio. Euro hin, der um etwa 19 Prozent hinter dem starken Vorjahreswert hinkt.   Secunet_Quartals-Check   Folgerichtig bleibt der Vorstandsvorsitzende Rainer Baumgart bei seiner Prognose für 2015, wonach „Umsatzerlöse und EBIT in etwa auf dem Niveau des Vorjahres” zu erwarten sind. Also liegt die Messlatte bei etwa 82 Mio. Euro Umsatz und 6,5 Mio. Euro für das Betriebsergebnis. Börsentechnisch steht dem eine Marktkapitalisierung von knapp 120 Mio. Euro entgegen. Dabei ist Secunet frei von Bankschulden und verfügt über liquide Mittel von mehr als 23,5 Mio. Euro. Hieraus ergibt sich ein Multiplikator auf den Unternehmenswert von knapp 15. Angesichts der Wachstumsperspektiven hält boersengefluester.de das für alles andere als abgehoben. Zudem besteht noch immer die Hoffnung, dass die Ruhrgebietler schon allein aufgrund gesetzlicher Verschärfungen an die IT-Sicherheit wichtiger Unternehmen zusätzliche Impulse erhalten. Darüber hinaus bietet Secunet biometrische Identifikationssysteme zur Ausweis- und Grenzkontrolle an. Gerade in der aktuellen politischen Lage könnte sich das als Kurstreiber entpuppen. Momentan ist dieser Aspekt an der Börse noch komplett unberücksichtigt. Zudem steht das Thema anorganisches Wachstum weiter auf der Agenda. Hintergrund: Secunet sitzt zwar auf stattlicher Liquidität, war bislang aber nicht bereit, die zum Teil astronomisch hohen Preise für Verstärkungen im Bereich IT-Security zu zahlen. Auf der jüngsten Analystenkonferenz im Frühjahr wurde daher bereits das Thema Sonderausschüttung von Investoren auf den Tisch gebracht. Noch ist es nicht soweit, aber auch hier könnte mittelfristig neue Kursfantasie entstehen. Per saldo bleiben wir daher bei unserer Einschätzung „Kaufen”. Längere Konsolidierungsphasen gab es bei dem Small Cap immer wieder. So ging es von Frühjahr 2010 bis Herbst 2012 ebenfalls eine halbe Ewigkeit seitwärts, ehe die Notiz dann zu einer mächtigen Aufwärtsbewegung ausholte. Auch bei qualitativ sehr hochwertigen Unternehmen ist mitunter also Geduld gefragt.    
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secunet Security Networks
WKN ISIN Legal Type Marketcap IPO Recommendation Located
727650 DE0007276503 AG 1.233,70 Mio € 09.11.1999 Kaufen
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The most important financial data at a glance
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 285,59 337,62 347,22 393,69 406,38 458,00 485,00
EBITDA1,2 59,70 73,81 61,88 60,44 60,31 74,90 80,00
EBITDA-margin %3 20,90 21,86 17,82 15,35 14,84 16,35 16,50
EBIT1,4 51,64 63,88 47,01 42,98 42,52 51,70 56,00
EBIT-margin %5 18,08 18,92 13,54 10,92 10,46 11,29 11,55
Net profit1 34,98 42,90 31,29 29,00 27,94 39,00 43,00
Net-margin %6 12,25 12,71 9,01 7,37 6,88 8,52 8,87
Cashflow1,7 56,38 53,74 -3,96 51,88 60,98 58,50 0,00
Earnings per share8 5,43 6,66 4,84 4,51 4,32 6,00 6,60
Dividend per share8 2,54 5,38 2,86 2,36 2,73 2,90 3,00
Quelle: boersengefluester.de and company details
  Foto: secunet Security Networks ...
#727650
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Vielleicht ist es Ihnen schon mal aufgefallen. In unserer Berichterstattung über die Einzelaktien erwähnen wir regelmäßig auch den Ort, an dem das jeweilige Unternehmen seinen Hauptsitz hat. Natürlich ist das auch ein Stilmittel, um den Firmennamen nicht übermäßig zu strapazieren. Letztlich will boersengefluester.de damit aber auch deutlich machen, dass Aktien mehr sind als irgendeine synthetische Anlageform aus der Produktabteilung geschäftstüchtiger Banker, sondern immer auch eine echte Firma dahintersteht (zumindest im Normalfall). Gerade im Small-Cap-Bereich sind die Gesellschaften stark regional verankert und wichtige Arbeitgeber in ihrer Region – klassischer „German Mittelstand” im besten Sinn. Umso interessanter ist es zu sehen, wie die Deutschlandkarte aus Börsensicht aussieht. Welche Bundesländer haben die meisten börsennotierten Gesellschaften und wo ist eher Diasporagebiet? Gleiches lässt sich in Bezug auf die Branchenschwerpunkte sagen: Konzentriert sich der Finanzsektor wirklich so sehr auf Hessen bzw. Frankfurt? Ist Berlin tatsächlich die deutsche Internethauptstadt? Und: In welcher Stadt sitzen eigentlich die meisten DAX-Konzerne? Genau solche Fragen lassen sich bislang nur sehr mühsam recherchieren. Daher hat boersengefluester.de jetzt ein ganz neues – und komplett anderes – Tool herausgebracht: DataSelect Maps.   [sws_yellow_box box_size="585"]Direkt zu unserer interaktiven Börsenlandkarte DataSelect Maps: HIER klicken.[/sws_yellow_box]   Hier haben wir die bekannten Kartenfunktionen von GOOGLE Maps mit den Firmenangaben aus unserer Datenbank DataSelect verbunden und eine eigene Form der Visualisierung von Börseninformationen entwickelt. Das Resultat kann sich sehen lassen. Denn im Prinzip erklärt sich unser Tool ganz von selbst. Spätestens nach ein paar Minuten ist die Methodik klar. Sie können nach Indizes (DAX, MDAX, SDAX, TecDAX) oder Small Caps, Bundesländern, Postleitzahlen oder Branchen filtern. Natürlich funktioniert auch die Suche nach Einzelwerten. Das Ergebnis sehen Sie dann stets in der GOOGLE-Karte, deren Maßstab Sie nach ihren Wünschen größer oder kleiner stellen können. Wenn Sie auf die einzelnen roten Treffer-Symbole klicken, öffnen sich kleine Karteikarten mit den wichtigsten Unternehmensangaben. Von hier gibt es etliche Verlinkungsmöglichkeiten: Das kleine „i” führt Sie zu den Aktien-Profilseiten von boersengefluester.de. „W” steht für Wikipedia, hinzu kommen die üblichen Social-Media-Kanäle wie Twitter, Facebook oder YouTube sowie die Kontaktnetzwerke Xing und LinkedIn. Zwar sind längst nicht alle Unternehmen hier bereits präsent. Boersengefluester.de hat in den vergangenen Wochen aber dennoch jede Menge Social-Adressen in die eigene Datenbank eingegeben. Das macht DataSelect Maps zu einem ganz ungewöhnlichen Tool für die Aktien-Analyse. Am besten, Sie testen es einmal selbst. Ach ja: Die meisten DAX-Firmen sitzen in München: Allianz, BMW, Infineon, Linde, Münchener Rück und Siemens haben ihren Sitz an der Isar. Es folgen im Städte-Ranking Frankfurt (Deutschen Bank, Deutsche Börse und Commerzbank) und Düsseldorf (E.ON, Henkel, Vonovia) mit jeweils drei DAX-Unternehmen.   [sws_yellow_box box_size="585"]Direkt zu unserer interaktiven Börsenlandkarte DataSelect Maps: HIER klicken.[/sws_yellow_box]   [sws_blue_box box_size="585"]Wenn Ihnen unsere Tools gefallen, schreiben Sie uns doch eine Nachricht an [email protected]. Gern nehmen wir Ihr Feedback und natürlich auch Ihre Verbesserungsvorschläge auf und berücksichtigen diese – sofern möglich – bei der Weiterentwicklung unserer Analyser. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung![/sws_blue_box]...
#DataSelect Maps
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Als Aktie mit zwei Gesichtern präsentiert sich im laufenden Jahr MBB. Ging es mit dem Small Cap in der ersten Jahreshälfte 2015 noch um mehr als 20 Prozent Richtung Norden, verlor die Beteiligungsgesellschaft in der zweiten Jahreshälfte bislang um rund elf Prozent an Wert. Inklusive der Dividendenzahlung von 0,57 Euro je Aktie bleibt damit seit Jahresbeginn 2015 eine Performance von 7,3 Prozent stehen. Verglichen mit ähnlichen Gesellschaften wie der Gesco Holding ist das zwar nicht unbedingt verkehrt und entspricht etwa dem 2015er-Wertzuwachs der Deutschen Beteiligungs AG. Doch es gab eben auch Titel in dem Sektor, die deutlich besser performten: allen voran Aurelius, Bavaria Industries Group oder auch die Indus Holding. Vor allem die schwächere Entwicklung bei der wichtigen Tochter MBB Fertigungstechnik (Montagetechnik, Verbindungstechnik und Werkzeugbau) sowie der spürbare Kursrückgang bei der börsennotierten 76-Prozent-Beteiligung Delignit sorgten für die ausschlaggebende Portion Unsicherheit bei MBB. Zudem vermisst manch Investor einen neuen Wachstumskick. So verfügen die Berliner über eine Netto-Cashposition von immerhin 20,6 Mio. Euro – bei einem gesamten Börsenwert von knapp 142 Mio. Euro. Noch hält Vorstand Christof Nesemeier jedoch das Pulver trocken. Wer Nesemeier kennt, weiß, dass bei ihm alles stimmen muss. Überteuerte Akquisitionen möchte sich zwar niemand an Revers heften. Doch MBB geht mit seinen Mitteln besonders sorgsam um. Grundsätzlich eine sehr lobenswerte Eigenschaft, allerdings ticken die Börsenuhren manchmal doch anders und bevorzugen ein forscheres Expansionstempo.   MBB_Q-Check   Letztlich können sich die Zahlen von MBB aber sehen lassen: Bei einem leichten Erlösplus auf gut 62 Mio. Euro erzielte MBB im dritten Jahresviertel 2015 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von knapp 5,6 Mio. Euro. Der entsprechende Vorjahreswert wurde damit um rund acht Prozent unterschritten. Insgesamt kamen die Berliner nach neun Monaten 2015 bei Erlösen von 186,60 Mio. Euro auf ein EBITDA von 17,40 Mio. Euro. Zum Vergleich: 2014 lagen die entsprechenden Referenzwerte für den Umsatz bei 172,85 Mio. Euro und 17,98 Mio. Euro für das EBITDA. Den bisherigen Ausblick, der Erlöse von 250 Mio. Euro sowie ein Ergebnis je Aktie von mindestens 1,75 Euro (entsprechend mehr als 11,55 Mio. Euro Überschuss) vorsieht, tasten die Berliner nicht an. „MBB ist auf sehr gutem Weg, das für das Jahr 2015 gesteckte Umsatz- und Ergebnisziel zu erreichen”, heißt es offiziell. Zudem sei auch für 2016 von einer „Fortführung des organischen Wachstums” auszugehen. Insbesondere beim Blick auf die Relation von Enterprise Value (Börsenwert plus Netto-Finanzverbindlichkeiten) zu dem für 2015 erwartenden EBITDA trumpft MBB auf. Ein Investor, der MBB „Netto-Schuldenfrei” übernehmen wollte, müsste zurzeit dafür nur etwa das 5,3-fache des operativen Ergebnisses bezahlen. Bei Aurelius und der Gesco Holding liegt dieser Faktor auf Basis unserer Prognosen bei knapp sieben. Die Indus Holding kommt auf ein EV/EBITDA von rund 7,5. Die ähnlich wie Aurelius agierende Mutares bringt es auf ein entsprechendes Multiple von 9,7. Lediglich die – allerdings recht marktenge – Aktie von Bavaria Industries wird noch niedriger eingestuft als MBB. Boersengefluester.de bleibt daher bei der positiven Einschätzung für den Small Cap und rät weiter zum Einstieg. Unserer Meinung nach stehen die Chancen gut, dass die MBB-Aktie in den verbleibenden Wochen des Jahres Boden gut macht. Unser Kursziel: mindestens 27 Euro. Das entspricht einem Potenzial von rund einem Viertel.  
MBB Kurs: 204,00
 
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MBB
WKN ISIN Legal Type Marketcap IPO Recommendation Located
A0ETBQ DE000A0ETBQ4 SE 1.108,98 Mio € 23.06.2008 Kaufen
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  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 689,24 680,33 896,45 954,62 1.068,38 1.170,00 0,00
EBITDA1,2 85,73 55,90 87,98 78,19 149,05 211,00 0,00
EBITDA-margin %3 12,44 8,22 9,81 8,19 13,95 18,03 0,00
EBIT1,4 56,16 19,00 44,57 33,92 99,04 162,00 0,00
EBIT-margin %5 8,15 2,79 4,97 3,55 9,27 13,85 0,00
Net profit1 10,72 -11,57 24,15 24,25 66,73 108,00 0,00
Net-margin %6 1,56 -1,70 2,69 2,54 6,25 9,23 0,00
Cashflow1,7 56,00 59,12 35,37 126,36 194,19 160,00 0,00
Earnings per share8 2,14 -1,61 2,00 2,10 6,93 10,60 10,00
Dividend per share8 1,76 1,98 1,00 1,01 3,33 1,50 1,65
Quelle: boersengefluester.de and company details
  Foto: splitshire.com...
#A0ETBQ #A0MZ4B
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Das tat dann auch mal gut – die große positive Resonanz auf die Erweiterung unserer 10-Jahres-Übersichten zu KGV, Dividende und Buchwert für alle Aktien aus dem Prime Standard. Versprochen hatte boersengefluester.de Ihnen (HIER) vor wenigen Wochen aber auch, dass wir diesen exklusiven Service auch auf die anderen Börsensegmente ausdehnen werden. Und so haben wir zuletzt jede Menge Extra-Schichten geschoben und die noch fehlenden Bilanzkennzahlen aus früheren Geschäftsberichten sowie historische Schlusskurse erfasst. Nun sind wir am Ziel: Ab sofort bietet boersengefluester.de die nutzwertigen Kennzahlentabellen für sämtliche Aktien aus unserem Analyse-Universum DataSelect an. Unterteilt sind die Tableaus nach DAX, MDAX, SDAX und TecDAX, sowie in Prime Standard, General Standard, Entry Standard und Freiverkehr. Zurzeit sind das insgesamt rund 535 Aktien. „Waren das nicht mal knapp 600 Titel?”, mag sich manch Anleger jetzt fragen. Und es stimmt, allerdings nagen die zahlreichen Delistings an unserem Grundbestand, zumal von der IPO-Seite nicht im gleichen Maß Nachschub kommt. Sei es drum: Auch mit der jetzigen Zahl an Aktien sind wohl für jeden Anleger ausreichend interessante Papiere dabei. Zudem stehen ja auch noch einige Neuemissionen an. Für die Einordnung der Bewertung aus Zehn-Jahres-Sicht fehlt bei dieser Gruppe von Aktien allerdings ohnehin die Datenbasis. Lücken ergeben sich zum Beispiel aber auch dann, wenn Unternehmen über Jahre ein negatives Eigenkapital oder Verluste ausweisen. Mit negativen KBVs oder KGVs lässt sich nicht so recht argumentieren. Aber das betrifft sowieso nur eine kleine Gruppe von Firmen. Bei den meisten Aktien gibt es eine ausreichende Datenbasis, damit Sie Ihre eigenen Aktien bzw. potenzielle Investments noch besser analysieren können. Mit Hilfe der Kennzahlen-Tableaus von boersengefluester.de lässt sich jedenfalls sehr einfach abschätzen, ob das aktuelle KGV, das Kurs-Buchwert-Verhältnis oder die Dividendenrendite momentan eher hoch sind – oder aus historischer Perspektive möglicherweise sogar eher günstig. Mitunter gibt es triftige Gründe für Verschiebungen bei den Bewertungsparametern. Den Nutzwert von historischen Betrachtungsweisen schmälert das jedoch nur geringfügig. Zu einem umfassenden Aktien-Check gehört eben auch der Blick in den Rückspiegel.   Und hier kommen direkt Sie zu den einzelnen Übersichten: [sws_blue_box box_size="585"]Prime Standard-Übersicht „Zehn-Jahres-Durchschnitte”: HIER klicken. General Standard-Übersicht „Zehn-Jahres-Durchschnitte”: HIER klicken. Entry Standard-Übersicht „Zehn-Jahres-Durchschnitte”: HIER klicken. Freiverkehr-Übersicht „Zehn-Jahres-Durchschnitte”: HIER klicken.[/sws_blue_box]   Foto: kaboompics.com...
#KGV #günstigstes KBV #KGV historische Durchschnitte
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Bei diesem Small Cap hat sich zuletzt ganz schön was aufgebaut. Allein im Oktober 2015 schoss die Notiz von WashTec um ein Drittel auf knapp 29 Euro in die Höhe. Seit Jahresbeginn ergibt sich ein Plus von 122 Prozent. Inklusive der üppigen Dividende von 1,60 Euro je Anteilschein türmt sich die 2015er-Performance gar auf 134 Prozent. Aus dem zurzeit 535 Titel umfassenden Coverage-Universum von boersengefluester.de DataSelect belegt der Hersteller von Autowaschstraßen gegenwärtig damit Platz 20 in der Rangliste für 2015. Kurios: Von 2012 bis 2014 lag das Papier wie Blei in den Regalen und kam einfach nicht vom Fleck – auch eine Folge der Rochaden auf Vorstandsebene sowie den damit einhergehenden Umstrukturierungen. Unter dem seit Anfang Februar als CEO amtierenden Volker Zimmermann befindet sich die Gesellschaft jetzt aber auf Kurs. Zudem haben die Augsburger mit dem langjährigen Rational-Vorstandschef Günter Blaschke seit Mitte 2014 einen prominenten Mann an der Spitze des Aufsichtsrats. Auch das zahlt sich aus – schließlich hat Blaschke mit dem Küchenausrüster aus Landsberg am Lech eine echte Erfolgsstory hingelegt – nicht nur auf dem Börsenparkett. Bei all der guten Stimmung für die WashTec-Aktie sollten Anleger aber kühlen Kopf bewahren und die Bewertung nicht aus dem Sinn verlieren. Immerhin bringt die Gesellschaft mittlerweile fast 404 Mio. Euro auf die Waagschale. Hinzu kommen Netto-Finanzschulden von 13,7 Mio. Euro. Das Eigenkapital ist infolge der üppigen Dividendenausschüttung von insgesamt fast 23 Mio. Euro auf zuletzt 70,93 Mio. Euro geschrumpft. Heruntergerechnet auf die einzelne Aktie entspricht das einem Buchwert von knapp 5,10 Euro. Unter dem Aspekt Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) kann der Small Cap damit nicht mehr punkten. Operativ sieht derweil alles prima aus: Die Erlöse zogen in den ersten neun Monaten 2015 um 13,7 Prozent auf 245,81 Mio. Euro an. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) machte dank der guten Umsatzentwicklung einen Satz von 11,79 auf 23,33 Mio. Euro. Damit beträgt die EBIT-Marge derzeit knapp 9,5 Prozent. Unterm Strich blieb ein Überschuss von 15,48 Mio. Euro stehen – nach 7,64 Mio. Euro in der entsprechenden Vorjahresperiode. Das Ergebnis je Aktie spurtete von 0,55 auf 1,11 Euro.  
WashTec Kurs: 51,00
  Angesichts der guten Entwicklung hat WashTec die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr noch um eine Stufe höher eingestellt und rechnet nun mit einem um Währungseffekte bereinigten Erlösplus von „mindestens sieben Prozent”. Zum Halbjahr lag die Messlatte hier noch bei „mehr als fünf Prozent”. Auch bei der erzielbaren Rendite wird Firmenlenker Zimmermann noch ein Stück zuversichtlicher. Nannte er zum Halbjahr noch die damals ausgewiesene EBIT-Marge von 8,6 Prozent als untere Begrenzung, sieht Zimmermann jetzt die aktuelle Rendite von 9,5 Prozent als Mindestzielgröße. Möglicherweise wird sie sogar noch geringfügig ansteigen. Boersengefluester.de geht daher davon aus, dass WashTec 2015 auf ein Betriebsergebnis von knapp 30 Mio. Euro zusteuern wird. Damit würde der Titel etwa mit dem Faktor 14 bezogen auf den Unternehmenswert aus Marktkapitalisierung plus Netto-Finanzverbindlichkeiten bewertet. Sonderlich günstig ist das nicht unbedingt. Angesichts der stattlichen Ertragskraft aber auch nicht überzogen. Das 2016er-KGV siedelt boersengefluester.de momentan bei etwa 18 an. Auch hier hält sich das Potenzial nach oben in Grenzen. Bei der Dividende gehen wir derzeit davon aus, dass es für 2015 zwar keinen Bonus geben, dafür aber der Basissatz von 0,70 auf 0,80 Euro erhöht wird. Damit käme der Titel auf eine Rendite von knapp 2,8 Prozent – was mindestens guter Durchschnitt ist. Summa summarum bewegt sich alles noch im einigermaßen grünen Bereich. Für ein Neu-Investment fehlt uns gegenwärtig aber ein wenig der Bewertungsspielraum.  
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WashTec
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750750 DE0007507501 AG 712,83 Mio € 12.11.1997 Kaufen
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  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 378,67 430,53 482,24 489,47 476,89 499,00 0,00
EBITDA1,2 41,82 60,20 52,69 56,58 60,10 65,40 0,00
EBITDA-margin %3 11,04 13,98 10,93 11,56 12,60 13,11 0,00
EBIT1,4 20,07 45,69 38,01 41,89 45,50 49,00 0,00
EBIT-margin %5 5,30 10,61 7,88 8,56 9,54 9,82 0,00
Net profit1 13,30 31,08 26,36 27,97 31,03 34,00 0,00
Net-margin %6 3,51 7,22 5,47 5,71 6,51 6,81 0,00
Cashflow1,7 46,27 45,66 22,74 61,81 49,72 56,00 0,00
Earnings per share8 0,99 2,32 1,97 2,09 2,32 2,51 2,59
Dividend per share8 2,30 2,90 2,20 2,20 2,40 2,40 2,50
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  Foto: WashTec AG...
#750750
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Aktionäre, die das Selbstbild von Kontron auf der Homepage lesen, werden wohl ins Grübeln kommen. „Kontron ist ein global führendes Unternehmen im Bereich Embedded Computing Technologie und ein gefragter Berater bei der Realisierung von auf das Internet-der-Dinge abgestimmten Geschäftsmodellen und Applikationen”, heißt es da. Kleiner Schönheitsfehler: Abgesehen von einigen Zwischenerholungen, befindet sich der Aktienkurs des „global führenden Unternehmens” seit Jahren im Abwärtstrend. Allein in den vergangenen sieben Monaten rutschte die Notiz des ehemaligen TecDAX-Titels nochmal von gut 6 Euro auf 2,50 Euro in die Tiefe. Kaum jemand in der Small-Cap-Szene hatte daher noch die ernsthafte Hoffnung, dass die Augsburger ihre Jahresziele würden einlösen können. Im Prinzip lag eine Neueinschätzung bereits zur Vorlage des Halbjahresberichts in der Luft. Damals blieb das Management jedoch bei seiner Vorschau, wonach für 2015 mit Erlösen zwischen 490 und 510 Mio. Euro sowie einer operativen Marge zwischen drei und fünf Prozent (vor Restrukturierungsaufwendungen) zu rechnen sei. Mit der Vorlage der – an sich gar nicht mal so verkehrten – Q3-Zahlen muss Vorstandschef Rolf Schwirz die Messlatte jetzt jedoch deutlich tiefer hängen. Demnach kalkuliert Kontron nun mit Umsätzen in einer Spanne von 460 bis 470 Mio. Euro. Die bereinigte EBIT-Marge wird dabei „knapp unter” der bislang genannten Bandbreite liegen. Insbesondere die Kunden aus den Bereichen Transport und Verteidigungstechnik ordern weniger schwungvoll als gedacht. „Die neue Prognose entspricht dem, was unsere Analysten mittlerweile auch von uns erwarten”, sagt Schwirz. Derweil machen die unbereinigten Neun-Monats-Zahlen einen tristen Eindruck: Bei Erlösen von 320,36 Mio. Euro kam Kontron auf ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von minus 5,18 Mio. Euro. Unterm Strich steht ein Fehlbetrag von 8,32 Mio. Euro.  
Kontron (Alt) Kurs: 0,00
  Kapitalisiert ist Kontron nach der Schussfahrt „nur” noch mit 167 Mio. Euro. Gemessen an den Erlösen ist das im Prinzip ein Witz. Doch abgerechnet wird an der Börse normalerweise in der Währung „Gewinn” – und hier hat Kontron derzeit nichts zu bieten. Außerdem sollten Anleger nicht übersehen, dass die Gesellschaft Netto-Finanzverbindlichkeiten von zurzeit 40 Mio. Euro in der Bilanz auftürmt. Dementsprechend hoch ist die Zinsbelastung, die es zu schultern gilt. In den ersten neun Monaten 2015 drückte das Finanzergebnis mit rund 2 Mio. Euro auf das Zahlenwerk. Angesichts der negativen Eigenkapitalrenditen sollten Anleger auch nicht in die „Buchwert-Falle”– so verlockend der Abschlag von einem Drittel auf das Eigenkapital beim gegenwärtigen Aktienkurs von 3 Euro auch aussieht. Doch es gibt auch positive Aspekte: Sollte Kontron im kommenden Jahr endlich den erhofften Turnaround meistern, könnten sich die Bewertungsrelationen ganz schnell ändern. Viel hängt davon ab, mit welcher neuen Prognose der Vorstand Mitte März 2016 an die Investoren tritt. Bislang wollte das Unternehmen die Erlöse auf mehr als 550 Mio. Euro schrauben und dabei eine adjustierte EBIT-Marge von mehr als sechs Prozent erzielen. Von solchen Plangrößen ist Kontron derzeit ein ordentliches Stück entfernt. Vorsichtige Investoren machen also besser einen Bogen um den Anteilschein. Die gegenwärtige Nachrichtenlage rechtfertigt für boersengefluester.de zurzeit jedenfalls kein langfristiges Investment – allenfalls die Spekulation auf eine kurzfristige Erholung nach dem Absturz bleibt erhalten. Keine Frage: Unsere eher positive frühere Einschätzung zu dem Titel hat sich als falsch herausgestellt. Das müssen wir offen einräumen.  
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Kontron (Alt)
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  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-margin %3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-margin %5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Net profit1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Net-margin %6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Earnings per share8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividend per share8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
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#605395
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Jetzt heißt es genau aufpassen: Nachdem bei Turbon Umsatz und Ergebnis zum Halbjahr noch „voll im Plan” lagen, hat sich die Situation bei dem Anbieter von Drucker-Kartuschen zuletzt deutlich eingetrübt. So kam die Gesellschaft aus Hattingen an der Ruhr im dritten Quartal 2015 auf einen Umsatz von knapp 23,5 Mio. Euro. Zwar sticht Q3 bei Turbon nahezu regelmäßig nicht gerade positiv hervor. Diesmal fielen die Bremsspuren gegenüber den beiden Auftaktquartalen aber besonders deutlich aus. Umso bemerkenswerter ist, wie gut Turbon die Marktschwäche in Europa und den USA bislang abfedern konnte. Obwohl die Erlöse gegenüber dem direkten Vorquartal um stattliche 15,6 Prozent schmolzen, fiel das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) „nur” um 12,8 Prozent ab. Das Unternehmen spricht in diesem Zusammenhang von „erfolgreichen Kostenreduktionsmaßnahmen”. Die EBIT-Marge bewegte sich mit 6,95 Prozent im dritten Quartal 2015 sogar auf dem bislang höchsten Niveau im laufenden Jahr. Doch dieses Niveau werden die Ruhrgebietler aus der Nähe von Witten nicht halten können. Dementsprechend interessant wird, wie sich der zuletzt in die stabile Seitenlage übergegangene Aktienkurs entwickeln wird.   Turbon Q1-4-Check   Meist sind Q3 und Q4 ohnehin nicht die beste Zeit für die Turbon-Aktie. Das hat einen einfachen Grund: Insbesondere für 2014 und 2013 hat das Unternehmen super attraktive Dividenden vorgeschlagen. Dementsprechend haben viele Investoren bereits vor der Ankündigung und bis zur Hauptversammlung bei dem Small Cap zugegriffen. Nach der Ausschüttung – mit dem entsprechenden Dividendenabschlag – kehrte dann erstmal Ruhe ein. Ohne nahende Ausschüttung fehlte einfach der entscheidende Kurstreiber. Immerhin hat Turbon jetzt an anderer Front Vollzug gemeldet und die Embatex AG aus Feldkirchen in Kärnten übernommen. Zuletzt hatte Turbon regelmäßig betont, „den Markt bezüglich potenzieller Übernahmekandidaten zu sondieren”. Embatex produziert für Distributoren und Handelsketten deren Eigenmarken bei Tonerkartuschen und Tintenpatronen. Dem Vernehmen nach arbeiten Turbon und die Österreicher bereits seit rund zwei Jahren zusammen. Bilanziell führt die Akquisition zunächst zu einem einmaligen Sonderertrag von rund 1,6 Mio. Euro. Demnach hat das Turbon-Management auch die Ergebnisprognosen für 2015 angepasst und rechnet nun mit einem Ergebnis vor Steuern von rund 8 Mio. Euro. Bislang lag die Vorschau hier bei „mindestens 6,5 Mio. Euro”. Nach Abzug des außerordentlichen Effekts bleiben 6,4 Mio. Euro übrig. Mit anderen Worten: Turbon hat die ursprüngliche Ergebnisprognose für 2015 also leicht eingedampft.  
Turbon Kurs: 2,60
  Für das kommende Jahr rechnet Vorstandssprecher Aldo DeLuca mit einem Anstieg der Erlöse von 110 auf mehr als 120 Mio. Euro. Welchen Anteil an dem Zuwachs Embatex hat, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen, da die Gesellschaft keine Zahlen publiziert. Immerhin geht DeLuca aber von einem Plus beim operativen Ergebnis aus. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass sich die Marktschwäche nicht unbedingt dauerhaft eingetrübt hat. Am 12. November steht der komplette Neun-Monats-Bericht an. Vermutlich werden Investoren dann schon etwas klarer sehen. Bewertungsmäßig bewegt sich das Papier für boersengefluester.de derzeit im neutralen Bereich. Beim gegenwärtigen Kurs von 18,09 Euro kommt der Small Cap auf eine Marktkapitalisierung von 59,6 Mio. Euro. Das entspricht etwa dem 2,15-fachen des zum Halbjahr ausgewiesenen Eigenkapitals. Gegen die Relation ist wohl nichts einzuwenden. Inklusive der Nettofinanzverbindlichkeiten von rund 20 Mio. Euro türmt sich der Unternehmenswert (Enterprise Value) auf gut 79 Mio. Euro, was etwa dem Faktor elf des von boersengefluester.de für 2016 erwarteten EBIT entspricht. Wenn die Geschäfte von Turbon nicht noch weiter einknicken, wäre auch dieses Multiple relativ moderat. Doch Fakt ist auch: Die Unsicherheit hat nach den Vorabzahlen für Q3 definitiv zugenommen. Für den Rest des Jahres erwarten wir jedenfalls keine überdurchschnittlich gute Performance mehr für den Titel. Das kann sich in wenigen Monaten aber bereits wieder ändern. Für langfristig orientierte Dividendenanleger gibt es also keinen zwingenden Grund, jetzt Hals über Kopf auszusteigen. Zudem fiel auch die Reaktion der Börse auf das schwache Q3-Geschäft relativ entspannt aus. Der Kurs bewegte sich nur ganz leicht Richtung Süden.    
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Turbon
WKN ISIN Legal Type Marketcap IPO Recommendation Located
750450 DE0007504508 AG 8,57 Mio € 25.10.1991 Halten
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  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 41,90 48,24 55,40 57,55 56,21 51,50 0,00
EBITDA1,2 1,90 6,66 12,22 4,99 4,43 5,75 0,00
EBITDA-margin %3 4,54 13,81 22,06 8,67 7,88 11,17 0,00
EBIT1,4 -0,46 3,82 9,60 2,03 1,55 2,85 0,00
EBIT-margin %5 -1,10 7,92 17,33 3,53 2,76 5,53 0,00
Net profit1 -1,74 2,36 9,19 0,80 0,55 -0,90 0,00
Net-margin %6 -4,15 4,89 16,59 1,39 0,98 -1,75 0,00
Cashflow1,7 1,35 1,62 -0,27 4,41 3,58 4,60 0,00
Earnings per share8 -0,61 0,38 2,35 -0,07 -0,04 -0,27 0,14
Dividend per share8 0,00 0,00 0,20 0,20 0,00 0,00 0,02
Quelle: boersengefluester.de and company details
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#750450
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Lange Zeit war Berentzen so etwas wie die Überraschungsaktie 2015. Von Anfang April bis Ende August schoss die Notiz von gut 4 Euro auf in der Spitze 8 Euro in die Höhe. Nach zahlreichen strategischen Irrwegen und Personalrochaden in den Vorjahren hat der Getränkespezialist aus Haselünne endlich die richtige Mixtur – auch für den Kapitalmarkt – gefunden. Insbesondere die Ende September 2015 erfolgte Umwandlung der stimmrechtslosen Vorzüge in Stammaktien war ein Volltreffer. Gleichzeitig löste die Gleichschaltung der beiden Gattungen – der dazugehörige Wertpapierprospekt hatte einen stattlichen Umfang von 606 Seiten – allerdings auch Spekulationen aus, wonach der langjährige Großaktionär Aurelius damit seinen Ausstieg vorbereite und die Braut nun möglichst hübsch mache. Als Teil der Kosmetik wurde auch das auf der Hauptversammlung im Juli beschlossene Aktienrückkaufprogramm im Volumen von maximal 1,5 Mio. Euro gedeutet. Mittlerweile ist das Budget für den Rückkauf bereits zu rund zwei Dritteln ausgeschöpft. Dennoch hängt die Notiz seit einigen Monaten in einem relativ engen Korridor zwischen 7 und 8 Euro fest. Konkrete Exit-Signale von Aurelius, die Beteiligungsgesellschaft hält direkt und indirekt gut 56 Prozent des Kapitals, gibt es freilich immer noch nicht.  
Berentzen-Gruppe Kurs: 3,57
  Letztlich dürfte die Zeit für Aurelius auch nicht drängen, schließlich entwickelt sich Berentzen endlich in die richtige Richtung – wenn auch nicht in allen Bereichen. Insbesondere das Auslandsgeschäft mit schwierigen Märkten wie der Türkei und Osteuropa läuft nicht unbedingt rund. Kein Wunder, dass Vorstandssprecher Frank Schübel wachstumsstarke Bereiche wie die Orangensaft-Systeme Citrocasa der vor einem Jahr übernommenen TMP Technic-Marketing-Products aus Linz oder auch den Energydrink „Mio Mio Mate” in seinen Präsentationen hervorhebt. Letztlich können sich die Konzernzahlen aber sehen lassen: Nach neun Monaten 2015 kletterte der Umsatz (ohne Branntweinsteuer) um 5,5 Prozent auf 115,6 Mio. Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte von 2,5 auf 4,7 Mio. Euro zu. Von 7,8 auf 10,7 Mio. Euro kam das EBITDA voran. Die Zahlen sind auch deshalb interessant, weil Berentzen hier in den Vorjahren keine konkreten Neun-Monats-Angaben machte. Auch in diesem Punkt kommt also die Investor-Relations-Offensive zum Vorschein. Das ändert allerdings nichts an der allgemeinen Saisonalität, wonach das Abschlussquartal mit Weihnachten und Silvester noch mal ordentlich Schwung bringen sollte. Zur Einordnung: 2014 kam Berentzen auf ein EBIT von 5,14 Mio. Euro sowie ein EBITDA von 12,56 Mio. Euro. Ziel von Firmenlenker Schübel ist es, auf ein gegenüber 2014 „deutlich verbessertes” bereinigtes Ergebnis zu kommen. Der Börsenwert von Berentzen beträgt zurzeit rund 71 Mio. Euro. Das entspricht einem akzeptablen Aufschlag von 60 Prozent auf das Eigenkapital. Derweil rechnen die Analysten von Hauck & Aufhäuser für 2015 mit einem EBITDA von 15,6 Mio. Euro sowie einem EBIT von 8,2 Mio. Euro. Auch gemessen daran wäre die Bewertung der Aktie noch immer relativ moderat. Dementsprechend üppig fällt das Kursziel von Hauck & Aufhäuser mit zuletzt 12  Euro aus. Die Chancen stehen also ganz gut, dass die Berentzen-Aktie demnächst wieder Schwung aufnimmt. Charttechnisch wäre es ein positives Signal, wenn der Small Cap die Hürde von 8 Euro knacken würde.  
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Berentzen-Gruppe
WKN ISIN Legal Type Marketcap IPO Recommendation Located
520160 DE0005201602 AG 34,27 Mio € 14.07.1994 Halten
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  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 154,59 146,11 174,22 185,65 181,94 162,90 0,00
EBITDA1,2 14,13 15,30 16,70 16,00 19,31 17,10 0,00
EBITDA-margin %3 9,14 10,47 9,59 8,62 10,61 10,50 0,00
EBIT1,4 5,21 6,65 8,30 7,71 10,55 8,50 0,00
EBIT-margin %5 3,37 4,55 4,76 4,15 5,80 5,22 0,00
Net profit1 1,23 3,66 2,10 0,87 -1,25 1,20 0,00
Net-margin %6 0,80 2,51 1,21 0,47 -0,69 0,74 0,00
Cashflow1,7 13,63 11,62 4,91 -3,06 7,17 9,30 0,00
Earnings per share8 0,13 0,39 0,22 0,09 -0,13 0,13 0,26
Dividend per share8 0,13 0,22 0,22 0,09 0,11 0,11 0,13
Quelle: boersengefluester.de and company details
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#520160
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Die saftige Umsatzwarnung für 2015 hatten die Investoren von  Aixtron Mitte Oktober erstaunlich gelassen hingenommen: eine gute Entscheidung. Nun überrascht der TecDAX-Konzern nämlich mit einem Neun-Monats-Bericht, der zumindest auf der Ergebnisseite klar besser aussieht als gedacht. Immerhin kam der Spezialmaschinenbauer im dritten Quartal 2015 auf einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1,5 Mio. Euro – nach einem Betriebsverlust von 17,9 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahresquartal. Firmenkenner gingen zuletzt davon aus, dass Aixtron im dritten Jahresviertel 2015 auf ein Minus von rund 5 Mio. Euro zusteuern würde – nun also ein positives Zwischenresultat. Insgesamt steckt die Gesellschaft aus Herzogenrath nach neun Monaten 2015 mit einem EBIT von minus 25,23 Mio. Euro aber immer noch tief in den roten Zahlen – bei Erlösen von 135,27 Mio. Euro. Auch am Jahresende wird der Spezialist für LED-Anlagen noch auf ein negatives EBIT kommen. Allerdings will Aixtron zumindest auf EBITDA-Basis – also vor Abzug der Abschreibungen – innerhalb des zweiten Halbjahrs die Gewinnschwelle erreichen. Q3 brachte bereits ein positives EBITDA von 4,1 Mio. Euro. Auf Neun-Monats-Sicht steckt das Unternehmen aber auch bei dieser Kennzahl mit minus 17,6 Mio. Euro tief in den Miesen.  
Aixtron Kurs: 27,60
  Der jüngste  Hoffnungsschimmer trifft auf einen ausgetrockneten Aktienkurs. Kaum ein TecDAX-Wert hat seit Jahresbeginn 2015 so schlecht performed wie Aixtron. Immerhin: Bei rund 5 Euro hat die Notiz einen tragfähigen Boden ausgebildet, der in den Monaten Juli, August, September und Oktober einwandfrei gehalten hat. Das stimmt – zumindest die eher charttechnisch orientierten Investoren – zuversichtlich. Gemessen an den für 2016 und 2017 zu erwartenden Zahlen ist die Aktie ohnehin nicht sonderlich hoch bewertet. Daher bleibt boersengefluester.de auch bei seiner positiven Einschätzung und sieht ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis. Die Marktkapitalisierung beträgt beim gegenwärtigen Kurs von 5,65 Euro knapp 637 Mio. Euro. Bankverbindlichkeiten sind bei Aixtron Fehlanzeige. Dafür verfügt das Unternehmen über liquide Mittel von 243,5 Mio. Euro. Der echte Firmenwert (Enterprise Value) ist also eher im Bereich um 395 Mio. Euro anzusiedeln. Zur Einordnung: Nach der aufgrund einer Auftragsverschiebung durch einen chinesischen Großkunden auf eine Spanne zwischen 190 und 200 Mio. Euro eingedampften Erlösvorschau für 2015, könnten die Umsätze im kommenden Jahr bereits wieder die Schwelle von 300 Mio. Euro touchieren – bei einem EBIT im deutlich zweistelligen Millionen-Bereich, so zumindest die Hoffnung der Analysten. Mit Blick auf den chinesischen Kunden betont Martin Goetzeler, Vorstandsvorsitzender von Aixtron, im frisch vorgelegten Zwischenbericht: „Diese Lieferungen werden nun für das Jahr 2016 erwartet und hängen von den Fortschritten des laufenden, meilensteinbasierten Qualifikationsprozesses ab.” Der Buchwert je Aixtron-Aktie beträgt zurzeit gut 3,50 Euro. Daraus ergibt sich ein für Aixtron-Verhältnisse relativ moderates Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von 1,6. Der von boersengefluester.de ermittelte Zehn-Jahres-Durchschnittswert liegt jedenfalls bei 2,8. Allerdings gibt es nur wenige Papiere aus dem heimischen Indexuniversum, die in den vergangenen Jahren eine derart ausgeprägte Berg-und-Talfahrt hingelegt haben. Für schwache Nerven ist der Titel – trotz der soliden Bilanzrelationen – also nichts. Die Analysten vom Bankhaus Lampe lassen sich davon nicht abschrecken. Sie siedeln das Kursziel bei stattlichen 10 Euro an. Viele Experten sind deutlich zurückhaltender. Hauck & Aufhäuser bleibt bei einem fairen Wert von 7,50 Euro, rät aber auch zum Einstieg. Es war schon immer so: Wenn der Kurs von Aixtron einmal Fahrt aufgenommen hat, ist er schwer zu bremsen – in beide Richtungen. Derzeit sieht es so aus, als könnte das Papier endlich mal wieder die Nordroute einschlagen.  
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Aixtron
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A0WMPJ DE000A0WMPJ6 SE 3.131,39 Mio € 30.06.1999 Kaufen
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  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 269,25 428,95 463,17 629,88 633,16 556,55 520,00
EBITDA1,2 44,39 108,81 113,56 168,38 145,46 117,02 108,00
EBITDA-margin %3 16,49 25,37 24,52 26,73 22,97 21,03 20,77
EBIT1,4 34,84 98,98 104,70 156,77 131,23 100,29 91,00
EBIT-margin %5 12,94 23,08 22,61 24,89 20,73 18,02 17,50
Net profit1 34,47 94,84 100,47 145,19 106,25 85,25 78,00
Net-margin %6 12,80 22,11 21,69 23,05 16,78 15,32 15,00
Cashflow1,7 -39,16 -13,49 37,14 -47,29 26,23 208,36 90,00
Earnings per share8 0,31 0,85 0,89 1,29 0,94 0,76 0,69
Dividend per share8 0,11 0,30 0,31 0,40 0,15 0,15 0,15
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  Foto: Aixtron SE...
#A0WMPJ
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[sws_blue_box box_size="585"]Die zweite schallende Ohrfeige innerhalb weniger Wochen hat das Management von Dialog Semiconductor von Investoren bekommen. Nachdem die Aktie im September wegen der geplanten Übernahme des Konkurrenten Atmel um 25 Prozent eingebrochen war, flüchten Investoren nun wegen der Vorlage der vorläufigen Neun-Monats-Zahlen aus dem Papier. Dabei liegt die Prognose für das Gesamtjahr nur leicht unter den bisherigen Schätzungen der Analysten.[/sws_blue_box] Um 20 Prozent bricht die Notiz von Dialog Semiconductor nach der Vorlage der Quartalszahlen ein: Die Anleger sind nicht nur wegen der schwachen Ergebnisse irritiert, sondern auch weil der Konzern die Ergebnisse angeblich „unabsichtlich” vorab an Analysten weitergereicht hatte. Für Enttäuschung sorgt zudem der Ausblick: Vorstandschef Jalal Bagherli hat für das vierte Quartal einen Umsatz von lediglich 430 bis 460 Mio. Dollar in Aussicht gestellt. In der Mitte der Spanne entspricht das einem Umsatzanstieg um lediglich 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für die wegen des bisher rasanten Wachstums verwöhnten Investoren ist das eine herbe Klatsche. Damit schwächt sich das Umsatzwachstum dramatisch ab. Nachdem es im zweiten Quartal noch bei 44,3 Prozent gelegen hatte, waren es im dritten nur mehr 18 Prozent. Die Stimmung ist aber auch deshalb so mau, weil der Vorstand noch am 16. September eine Analystenveranstaltung in London abgehalten hatte und dabei die Ziele für das Gesamtjahr bekräftigte. Während Dialog nun für das Gesamtjahr Umsätze von 1,402 Mrd. Dollar in Aussicht stellt, lagen die bisherigen Schätzungen der Analysten bei 1,45 Mrd. Dollar. Dass Finanzchef Jean-Michel Richard am 30. Juli angekündigt hatte, im vierten Quartal aus dem Vorstand auszuscheiden, dürfte Anleger im Nachhinein aufhorchen lassen.     Dialog bekommt die hohe Abhängigkeit von Apple zu spüren. Laut den Schätzungen von Analysten stammen etwa drei Viertel der Umsätze von Dialog von Apple. Firmenkenner prognostizieren, dass sich das Erlöswachstum bei dem iPhone-Hersteller im vierten Quartal auf nur mehr 3,3 Prozent abschwächen wird, weil die iPhone-Verkäufe wegen des erreichten hohen Niveaus kaum mehr zu steigern sein werden. Wie soll sich Dialog davon abkoppeln? Vor dem Hintergrund ist es umso verständlicher, dass der Chipanbieter nach anderen Umsatzträgern sucht. Die Frage ist nur, ob man dazu die US-Firma Atmel kaufen muss, für die Analysten für das vierte Quartal einen Umsatzrückgang von 14,4 Prozent vorhersagen. Atmel legt am 28. Oktober nach Börsenschluss die Ergebnisse vor. Für das nächste Jahr trauen die optimistischen Analysten Atmel ein Umsatzplus von lediglich vier Prozent zu. Nach der schwachen Prognose werden Finanzexpertren ihre Vorhersagen für 2016 deutlich reduzieren. Bislang gehen sie noch von einem Anstieg des Gewinns je Aktie um 20 Prozent auf 3,29 Dollar aus. Es muss nicht viel passieren, dann liegt die Schätzung bei nur mehr drei Dollar. Gemessen daran erscheint die Aktie mit einem KGV von zwölf zwar nicht teuer, zumal der Konzern auf einem Netto-Cash von 478 Mio. Dollar (6,72 Dollar je Aktie) sitzt. Das Problem ist nur, dass mit der dramatischen Verlangsamung des Umsatzwachstums das KGV auf deutlich niedrigere Niveaus als früher sinken wird. Vor dem Hintergrund könnte das Papier weiter nach einem Boden suchen.    
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Dialog Semiconductor
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927200 GB0059822006 plc 5.171,44 Mio € 13.10.1999 Halten
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  [sws_grey_box box_size="585"]Dieser Beitrag stammt von Egmond Haidt, der für die boersengefluester.de-Partnerseite Feingold Research schreibt.[/sws_grey_box]...
#927200
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Eine interessante Einstiegsgelegenheit für Dividendenfans bietet sich derzeit bei Ökoworld. Die Gesellschaft aus Hilden ist eine auf ökologische und ethische Aspekte fokussierte Vermögensberatung, die ihr Geld schwerpunktmäßig mit den Fonds aus der Ökoworld-Serie verdient. Etlichen Börsianern dürfte die Gesellschaft wohl noch unter ihrem früheren Namen Versiko bekannt sein. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren regelmäßig solide Ergebnisse abgeliefert und ist bekannt für stattliche Ausschüttungen. Für 2014 gab es immerhin 0,40 Euro je Vorzugsaktie, was zum Zeitpunkt der Hauptversammlung Ende Juni 2015 einer Rendite von immerhin 4,8 Prozent entsprach. Angesichts der sehr robusten Halbjahreszahlen geht boersengefluester.de davon aus, dass diese Dividende auch im kommenden Jahr gezahlt wird. Offen ist eher, in welchem Umfang sie noch steuerfrei sein wird. Aber dieses Kriterium ist eher von untergeordneter Bedeutung.  
Ökoworld VZ Kurs: 27,10
  Der Clou ist momentan ein ganz anderer: Von Ökoworld gibt es nämlich zwei verschiedene Vorzugsaktien – mit im Prinzip den gleichen Rechten. Populärer an der Börse sind die „normalen” Vorzüge (WKN: 540868), von denen es knapp drei Millionen Stück gibt. Außerdem existieren noch 993.154 Anteilscheine der „Serie B”, die ihren Ursprung in der früher einmal bei Versiko beteiligten Fortis haben. Im Zuge der Finanzkrise musste die niederländisch-belgische Bankengruppe jedoch die Segel streichen und schlüpfte bei der BNP Paribas unter. Mit dieser Kombination konnte sich Vorstandschef Alfred Platow aber nun gar nicht anfreunden. Also kaufte Ökoworld im Sommer 2010 kurzerhand sowohl die Vorzüge der Serie B von BNP Paribas als auch die von den Franzosen gehaltenen Stammaktien zurück. Ein Kraftakt, der aber gelang. Seit Anfang April 2014 sind auch die Vorzüge der Serie B eigenständig an der Börse gelistet.   Ökoworld VZ   Im Normalfall werden die beiden Vorzugsaktien von Ökoworld mit einem Kursabstand – Börsianer sprechen von einem Spread – von fünf bis acht Prozent gehandelt. Hier spiegelt sich die geringere Handelsliquidität der Vorzüge aus der Serie A wider. In den vergangenen Wochen hat sich dieser Spread jedoch auf Werte um 15 Prozent ausgeweitet – ohne vernünftige Erklärung. Klare Botschaft daher: Wer sich für die Ökoworld-Aktien interessiert, setzt derzeit am besten auf die Vorzüge der Serie A. Das könnte sogar unter Tradingaspekten lukrativ sein. Aber auch Langfristanleger sollten mit dem Papier gut fahren. Die Dividendenrendite beträgt rund fünf Prozent – verglichen mit 4,4 Prozent für die normalen Vorzüge. Wer ausschließlich in stimmberechtigte Aktien investiert, muss dagegen außen vor bleiben. Die Stämme von Ökoworld sind nämlich nicht notiert. Und alle Spekulationen um eine Gleichschaltung von Stämmen und Vorzügen haben sich bislang als haltlos erwiesen. Selbst für eine Zusammenlegung der beiden Vorzüge gibt es derzeit keine stichhaltigen Hinweise. Sei es drum: Die Vorzüge von Ökoworld haben schließlich auch ihre Vorzüge.  
Ökoworld VZ Kurs: 27,10
 
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Ökoworld VZ
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540868 DE0005408686 AG 189,70 Mio € 14.12.1999 Kaufen
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    Ökoworld VZ Serie A...
#540868 #A0EKMG
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Was wird in der Börsenpresse nicht alles über die Deutsche Bank, die Commerzbank sowie die Aareal Bank geschrieben? Fakt ist: Die beste deutsche Bank-Aktie kommt weder aus dem DAX noch aus dem MDAX. Am meisten Geld ließ sich in den vergangenen Monaten und Jahren nämlich mit dem SDAX-Titel comdirect bank machen. Inklusive der Dividendenzahlungen ergibt sich auf Sicht von zwölf Monaten eine Performance von fast 38 Prozent. Da kann keine andere Bank-Aktie aus dem Index-Universum mithalten. Auch schön zu beobachten ist, dass die Dividende einen gehörigen Teil der Performance ausmacht – aber natürlich auch nur, weil der Dividendenabschlag von 0,40 Euro (für 2014) und 0,36 Euro (für 2013) jeweils zügig aufgeholt wurde. Während sich die großen Institute häufig mehr mit sich selbst als mit den veränderten Kundenwünschen beschäftigen, geht die comdirect bank konsequent neue Wege und versteht es geschickt, auch angesagte Themen wie FinTech in die eigene Equity-Story zu integrieren. Das kommt an auf dem Kapitalmarkt. Einzig von dem bereits am ersten Börsentag im Juni 2000 erreichten All-Time-High bei 38,79 Euro ist der frühere NEMAX50-Titel noch meilenweit entfernt – selbst unter Berücksichtigung der seitdem aufgelaufenen Dividendenzahlungen von brutto 5,45 Euro pro Aktie....
#542800
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Steckt ein Masterplan von Großaktionär Thomas van Aubel dahinter oder sind die Verhandlungen um den Verkauf des operativen Betriebs von Balda einfach nur aus dem Ruder gelaufen? So ganz genau lässt sich das zurzeit kaum beantworten. Fakt ist, dass sich um das Geschäft mit Kunststoffprodukten für den Einsatz im Medizin- oder Automobilbereich ein vertrackter Bieterwettkampf entfacht hat, der in dieser Form so gar nicht zu erwarten war. Jedenfalls hat die Beteiligungsgesellschaft Paragon – mit der sich zumindest Balda-Aufsichtsratschef van Aubel bereits handelseinig war und die sich in der Ausschreibung gegen Heitkamp & Thumann (H&T) aus Düsseldorf durchgesetzt hatte – ihre ursprüngliche Offerte nun nachgebessert. Dabei sind auch Details aus dem Ursprungsangebot ans Licht gekommen, die so bislang noch unbekannt waren: Neben dem um 3 Mio. auf 65,9 Mio. Euro erhöhten Sockelbetrag gab es nämlich auch die Option für Paragon, von Balda ein mit 7,5 Prozent über dem Drei-Monats-EURIBOR (Euro Interbank Offered Rate) verzinstes Darlehen in Höhe von bis zu 25 Mio. Euro zu verlangen – Laufzeit drei Jahre. Sicher kalkulieren hätte Balda mit den Zinseinkünften allerdings nicht können, denn neben der variablen Höhe für die Inanspruchnahme des Kredits, hatten sich die Münchner zunächst auch das Recht zubilligen lassen, die Vereinbarung zu jedem Quartalsende vorzeitig tilgen zu können. Auch in diesem Punkt hat Paragon nun nachgebessert und bietet an, das Darlehen auf 28 Mio. Euro aufzustocken, es fest in Anspruch zu nehmen und auf eine vorzeitige Tilgung zu verzichten. Unter der Annahme eines einigermaßen konstanten EURIBORs bekäme Balda in den kommenden drei Jahren dadurch weitere rund 6,2 Mio. Euro. Summa summarum würde sich der Gesamterlös aus der Paragon-Transaktion auf brutto 75,9 Mio. Euro türmen. Dem steht das Anfang Oktober nachgeschobene Angebot von H&T über 73,9 Mio. Euro entgegen. Direkt vergleichbar sind beide Offerten aufgrund der Kreditvereinbarung mit Paragon allerdings nicht. Zudem machen die Private-Equity-Strategen von Paragon die Wirksamkeit ihres zweiten Angebots davon abhängig, dass weder H&T noch ein möglicher Dritter einen neuen Preis von mindestens 74 Mio. Euro aufrufen. „Tritt ein solcher Fall ein, so ist die Balda AG verpflichtet, an Paragon eine Abstandszahlung von 1,4 Mio. Euro zu leisten”, heißt es offiziell. Offen ist, wie sich H&T jetzt verhalten wird. Eine entsprechende Anfrage an die H&T beratende Kommunikationsagentur hat boersengefluester.de bereits gestellt. Legt H&T noch einen drauf, bleiben die Düsseldorfer bei der bisherigen Höhe oder zieht sich der Firmenverbund möglicherweise sogar zähneknirschend ganz zurück?       Spätestens auf der nun für den 30. November in Hannover angesetzten Hauptversammlung wird es zum Showdown kommen. Dann wird nacheinander über beide Optionen abgestimmt. Voraussetzung, dass es überhaupt zu einer Entscheidung kommt, ist eine Dreiviertel-Mehrheit des anwesenden Kapitals. Wichtig: Die Balda-Chefaufseher van Aubel zurechenbare Elector GmbH – ihr sind 29,43 Prozent der Stimmen zuzurechnen – hat sich verpflichtet, auf der HV für den Verkauf an Paragon zu votieren. Eine entsprechende Stimmrechtsübertragung ist bereits eingegangen. Eine konkrete Handlungsempfehlung von Vorstand und Aufsichtsrat an die Privatanleger gibt es dagegen bislang nicht. Im Vorwort des Geschäftsberichts 2014/15 warb Balda-CEO Oliver Oechsle lediglich dafür, überhaupt für den Verkauf des operativen Geschäfts zu stimmen. Damals war die Gemengelage allerdings auch noch nicht so kompliziert. Letztlich hängt nun viel davon ab, wie groß die Stimmpräsenz in Hannover sein wird und ob H&T nochmals aufpoliert. Beispiel: Bei einer Anwesenheit von 45 Prozent des Kapitals hätten die Stimmen von Paragon ein Gewicht von gut 65 Prozent. In diesem Fall bräuchten die Münchner also noch Unterstützung aus dem restlichen Aktionärskreis, um auf die nötige 75-Prozent-Mehrheit zu kommen. Auf Basis der jetzigen Sachlage könnte dieses Unterfangen jedoch klappen. Sollte H&T wiederum ihre bisherige Offerte auf mehr als 74 Mio. Euro aufstocken, wäre Paragon komplett aus dem Rennen, würde allerdings die Abstandszahlung kassieren. Dann wiederum hängt es davon ab, wie sich Elector verhalten wird – im Normalfall müssten die Stimmen aber wieder an das Vehikel von van Aubel zurückfallen. Da ein Verkauf des operativen Geschäfts – zumindest grundsätzlich – beschlossene Sache ist, hätte H&T dann gute Karten. Derweil lässt die Börsianer das neue Kapitel noch relativ unbeeindruckt. Zumindest mit Blick auf den Gesamtwert des Unternehmens halten sich die Unterschiede zwischen den Offerten allerdings auch in überschaubaren Regionen. Wie lautet die grobe Überschlagsrechnung? Nach dem Verkauf hätte Balda kein operatives Geschäft mehr, dafür aber – die Drei-Jahres-Laufzeit für den Kredit außen vor gelassen – knapp 76 Mio. Euro (brutto) zusätzlich in der Tasche. Hinzu kommen liquide Mittel von zurzeit netto rund 175 Mio. Euro (je nach Betrachtungsweise). Davon würden insgesamt knapp 117 Mio. Euro für Dividende und zeitversetzt Kapitalrückzahlung abfließen. Bleiben brutto rund 134 Mio. Euro übrig – das wären knapp 2,30 Euro je Balda-Aktie. Anleger, die beim gegenwärtigen Kurs von 3,30 Euro kaufen, bekommen also nach der HV eine zu versteuernde Dividende von 1,10 Euro (netto bleiben davon 0,81 Euro übrig) sowie in einem guten halben Jahr eine steuerfreie Kapitalrückzahlung von 0,90 Euro ausgezahlt – summa summarum also rund 1,70 Euro je Aktie. Vom Aktienkurs werden rein rechnerisch 2,00 Euro abgezogen – die Notiz würde demnach auf 1,30 Euro fallen. Bleibt eine Differenz von rund 1 Euro je Aktie – und die ist der potenzielle Kurstreiber. Ein kleiner Teil davon wird zwar für Anwalts- und Beratungskosten etc. draufgehen. Sollte Balda jedoch ein überzeugendes Konzept vorlegen, was mit der übrig gebliebenen Liquidität angefangen werden soll, gibt es eigentlich keinen schlagenden Grund für einen derart hohen Sicherheitsabschlag.    ...
#521510
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Nach der Finanzkrise wollten Anleger Aktien wie MPC Capital, HCI Capital, Lloyd Fonds (jetzt: LAIQON) oder Hesse Newman (jetzt: Camerit) nicht mal mit der Kneifzange anfassen. Schiffsbeteiligungen, geschlossene Fonds und sonstige alternative Investments galten als Tabu. Irgendwie sind sie das für weite Teile der Anlegerschaft noch immer, doch die Gesellschaften aus Hamburg haben sich zum Teil neu erfunden und stehen mittlerweile wieder geerdet da– trotz der weiterhin bestehenden Überkapazitäten im Schiffsbereich. Die Veränderungen der Geschäftsmodelle spiegeln sich auch in der Kursentwicklung wider. Der Anteilschein von MPC Capital schoss im laufenden Jahr von 1,25 auf 4,20 Euro in die Höhe. Bei Hesse Newman gab es eine wilde Achterbahnfahrt von 0,56 auf zuletzt gut 1,60 Euro. Mittlerweile ist hier die Luft aber raus, da sich der Wechsel des Mehrheitsgesellschafters verzögert. Bewegungslos ist zurzeit auch der Aktienkurs von Lloyd Fonds – die Neuaufstellung als Schifffahrts-AG kommt nach dem gescheiterten ersten Versuch offenbar nur schleppend voran. Wesentlich konstruktiver, auch unter Bewertungsaspekten, sieht da der Anteilschein von HCI Capital aus. Nach einer längeren Konsolidierungsphase ging es hier zuletzt wieder deutlich Richtung Norden. Seit Jahresbeginn ist die Notiz damit nun – wenn auch unter geringen Handelsumsätzen – auf beinahe das Doppelte gestiegen.
MPC Capital Kurs: 4,95
Gemessen an der Marktkapitalisierung ist MPC Capital mit einem Wert von gut 91 Mio. Euro der mit Abstand größte Titel aus dem Quartett. Maßgeblich dazu beigetragen haben die Integration der Reederei Ahrenkiel Steamship sowie der Chartering-Gesellschaft Contchart. Zudem hat MPC das Immobiliengeschäft über den Einstieg in den Bereich Studentisches Wohnen gestärkt. Ab dem Wintersemester 2016/17 sollen die ersten Studenten ihre Unterkünfte in Bonn und Nürnberg beziehen. Aber auch Infrastrukturprojekte wie zum Beispiel Investments in Windräder gehören weiter zum Programm. Insgesamt rechnet der im Frühjahr zum Vorstandschef beförderte Ulf Holländer für 2015 mit einem Überschuss von mindestens 5 Mio. Euro. Zum Halbjahr standen bereits gut 4 Mio. Euro in den Büchern. Allerdings waren hierin einige Sondereffekte enthalten, so dass sich die Entwicklung nicht aufs Jahr hochrechnen lässt. Ebenfalls interessant: Die Investor-Relations-Arbeit bei MPC Capital verantwortet Stefan Zenker, der zuvor lange Zeit bei der Mybet Holding aus Kiel einen souveränen Job gemacht hat. Offenbar kommt die neue Konstellation bei den Investoren gut an. Die Performance der Aktie ist jedenfalls beeindruckend. Allerdings sind nur knapp 16,5 Prozent der Aktien dem Streubesitz zuzurechnen. Auffällig: Die MPC-Aktie wird mittlerweile bereits mit mehr als dem Dreifachen des Buchwerts gehandelt.
Ernst Russ Kurs: 7,32
Insbesondere in dieser Disziplin kann das Papier von HCI Capital punkten, denn hier können Anleger noch mit einem Abschlag von fast 30 Prozent auf das ausgewiesene Eigenkapital einsteigen – dabei verbrennt HCI kein Geld mehr. Schwerpunkt des Unternehmens sind weiterhin Investmentfonds aus dem Schiffsbereich. Zusätzlich agiert die Gesellschaft im Bereich Asset Management für maritime Dienstleistungen. Außerdem hat HCI für 6,1 Mio. Dollar ein eigenes Containerschiff erworben und betreibt dieses nun. Ein Risikofaktor bleibt das Dauerthema Schadenersatz und Rückabwicklungsforderungen von Anlegern. Zudem müssen sich Investoren auf eine Kapitalherabsetzung im Verhältnis 7:5 einstellen. Ziel der Maßnahme ist, den Verlustvortrag zuletzt 100 Mio. Euro durch Auflösung der Kapitalrücklage weitgehend auszugleichen – eine sinnvolle Maßnahme. Fazit boersengefluester.de: HCI bewegt sich noch immer in schwierigem Fahrwasser, hat sich damit aber passabel arrangiert. Die Döhle-Gruppe dürfte als größter Aktionär mit den gemachten Fortschritten jedenfalls zufrieden sein. Das Papier eignet sich trotzdem nur für sehr risikobereite Anleger. Noch ist das neue Geschäftsmodell etwas schwammig, aber immerhin hat HCI überlebt.
LAIQON Kurs: 4,60
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MPC Capital
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A1TNWJ DE000A1TNWJ4 AG 174,48 Mio € 28.09.2000 Kaufen
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Ernst Russ
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A16107 DE000A161077 AG 246,61 Mio € 06.10.2005 Kaufen
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LAIQON
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A12UP2 DE000A12UP29 AG 97,24 Mio € 28.10.2005 Kaufen
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Camerit
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HNC205 DE000HNC2059 AG 1,67 Mio € 23.11.2005
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#A1TNWJ #A0D9Y9 #HNC203 #A12UP2 #A16107
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Ganz ehrlich: Das war richtig viel Arbeit, wir haben hunderte von Bilanzen erfasst und die uns noch fehlenden historischen Größen für den Buchwert je Aktie zusammengetragen. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Boersengefluester.de weitet jetzt seine mit Abstand am häufigsten genutzte Tabellenübersicht „Die Zehn-Jahres-Durchschnittswerte für Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), die Dividendenrendite und Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)” auf alle von uns gecoverten Werte aus dem Prime Standard aus. Zurzeit sind das immerhin 290 Titel – von der 3U Holding aus Marburg bis zum Tierbedarfshändler Zooplus. Und soviel sei schon jetzt verraten: Schon sehr bald werden wir diese täglich aktualisierten Tableaus auch um den General Standard und Entry Standard sowie alle restlichen von boersengefluester.de analysierten Aktien ausweiten. Ziel ist es, dass wir Ihnen für das komplette Universum DataSelect – zurzeit sind das 550 Aktien – entsprechende Durchschnittskennzahlen anbieten. Ursprünglich hatten wir diese exklusiv von uns durchgeführten Berechnungen „nur” für die 30 DAX-Werte  im Angebot. Aufgrund der vielen Leserzuschriften haben wir die Kennzahlenpalette dann um alle Aktien aus MDAX, SDAX und TecDAX erweitert. Bei den Kennzahlen handelt es sich um das arithmetische Mittel – berechnet aus den jeweiligen Jahresschlusskursen der Einzelwerte sowie den für dieses Jahr zugehörigen Ergebnissen je Aktie (KGV), Buchwerten (KBV) und Dividenden. Zwar bieten auch historische Durchschnittskennzahlen keine Garantie für fehlerfreie Investments. Allerdings kann ein gelegentlicher Blick in den Rückspiegel nicht schaden. Häufig ist es eben doch so, dass die Bewertungen von Aktien zwar enorme Ausschläge in beide Richtungen haben. Letztlich kehren KGV, KBV oder auch Dividendenrendite dann aber zu ihren langfristigen Mittelwerten zurück. Ausnahmen gibt es immer wieder, etwa wenn sich die Rahmenbedingungen für eine ganze Branche oder einzelne Unternehmen drastisch verändern. Prominente Beispiele sind die Stromversorger oder auch der Finanzsektor. Andererseits genießen Sektoren wie FinTech oder E-Commerce plötzlich eine sehr viel höhere Wertschätzung als noch vor einiger Zeit. Bei Neuemissionen ist es zudem so, dass noch kein ausreichend langes Datenmaterial zur Verfügung steht. Doch so groß war die Zahl der Börsengänge in den vergangenen Jahren ja nicht, selbst wenn zuletzt wieder Bewegung in den IPO-Sektor gekommen ist. Im Hinterkopf sollten Anleger zudem behalten, dass auch volkswirtschaftliche Größen wie die Entwicklung der Zinsen einen „Shift” bei den Bewertungen von Aktien auslösen können. Eine Dividendenrendite von drei Prozent ist in einer Niedrigzinsphase eben deutlich interessanter als zu einem Zeitpunkt, wo sichere Bundesanleihen ebenfalls drei Prozent abwerfen. Börse ist eben ein super vielschichtiges Gebilde. Mit Hilfe der von boersengefluester.de täglich ermittelten Langfristwerte wie KGV, KBV und Dividendenrendite lässt sich aber das Gesamtbild deutlich besser erfassen. Und damit ist schon mal sehr viel gewonnen.   [sws_blue_box box_size="585"]HIER kommen Sie direkt zu unserer neuen Übersicht "Prime Standard: Zehn-Jahres-Durchschnitte für KGV, KBV und Dividendenrendite"[/sws_blue_box]...
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Regelmäßige Leser von boersengefluester.de werden Steico gut kennen – wir haben den Anteilschein des Anbieters von Holzdämmstoffen für den Einsatz im Baubereich regelmäßig besprochen. Vom Ausgabeniveau von 17,50 Euro zum Börsengang Mitte 2007 ist die Notiz zwar noch weit entfernt. In den vergangenen Jahren hat sich die Gesellschaft unterm Strich aber dennoch ganz anständig entwickelt. Dabei muss Steico quasi im Dauerbetrieb gegen den heftigen Preiswettbewerb in der Branche bestehen. Um die eigene Wertschöpfungstiefe zu erhöhen und die Abhängigkeit von Zulieferern zu verringern, hat die Gesellschaft aus Feldkirchen östlich von München vor einiger Zeit ein enormes Programm angestoßen und unter anderem in den Neubau einer Furnierschichtholzanlage in Polen investiert – insgesamt 50 Mio. Euro hat Steico für die Expansionspläne auf den Tisch gelegt. Kein Wunder, dass manch Börsianer zwischendurch ein mulmiges Gefühl plagte. Das spiegelt sich auch im Aktienkurs wider. Per saldo kommt der Small Cap seit fast zwei Jahren nicht mehr so recht von der Stelle und hängt in einem Korridor zwischen 5,50 und 7,50 Euro fest. Mit den Zahlen zum dritten Quartal gelang dem Unternehmen nun – zumindest auf der Ergebnisseite – wieder eine leicht positive Überraschung, nachdem die Halbjahresresultate noch hinter den guten Vergleichszahlen des Vorjahrs zurückgeblieben waren. So kam Steico in Q3 2015, bei einem Umsatzplus von 5,7 Prozent auf 49,9 Mio. Euro, auf ein um 12,5 Prozent verbessertes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 7,2 Mio. Euro. Das EBIT zog um ein Viertel auf 4,0 Mio. Euro an. Von Januar bis Ende September summierte sich das EBIT auf 9,4 Mio. Euro, was einem Anstieg von 5,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert entspricht. „Insgesamt liegt die Geschäftsentwicklung nach neun Monaten im Rahmen der Erwartungen”, heißt es im Zwischenbericht. Die Prognose für das Gesamtjahr macht Vorstand Udo Schramek – wie stets – auch von den Außentemperaturen abhängig. Frost legt die meisten Baustellen auch im Hightech-Zeitalter lahm und sorgt für entsprechende Rückstände. Gegenwärtig kommt der Ausblick aber zumindest im unteren Bereich einen Tick zuversichtlicher daher als zuletzt. So rechnet Schramek zwar weiterhin mit einem Erlöswachstum im „oberen einstelligen Prozentbereich”. Das zu erwartende Plus für EBITDA und EBIT siedelt er nun jedoch in einer Spanne von drei bis fünf Prozent an – nach zuvor zwei bis fünf Prozent.  
Steico Kurs: 25,25
  Die neue Produktionsanlage für Furnierschichtholz soll im Laufe des vierten Quartals in den Regelbetrieb übergehen und wird sich dem Vernehmen nach ab Anfang 2016 positiv auf die Rentabilität auswirken. Damit würde sich Steico allerdings in einem leichten Verzug befinden, denn zuletzt hieß es, dass sich die operativen Ergebnisse bereits „ab Herbst 2015 nachhaltig verbessern” sollten. Weitere Details zum aktuellen Stand der Dinge und der künftigen Auslastung wird Schramek vermutlich bereits auf dem Kapitalmarkttag von Steico am 29. Oktober 2015 verraten. Derweil ist die Steico-Aktie mit gegenwärtig 7 Euro immer noch sehr moderat gepreist. Allein der Abschlag zum Buchwert (per 30. Juni) beträgt rund 15 Prozent. Die Marktkapitalisierung türmt sich gegenwärtig auf 89,6 Mio. Euro. Verglichen mit dem von boersengefluester.de erwarteten EBIT von rund 10,5 Mio. Euro für 2015 gibt es da zunächst nichts auszusetzen. Sobald Anleger allerdings die deutlich gestiegenen Nettofinanzverbindlichkeiten von zuletzt rund 71,5 Mio. Euro in die Kalkulation einbeziehen, erhöht sich das Bewertungsmultiple von 8,5 auf mehr als 15. Unter diesem Blickwinkel erscheint der Small Cap dann bereits wesentlich ambitionierter bewertet. Letztlich hängt also viel davon ab, in welchem Maße Steico die jüngsten Investitionen in neuen Produktionsanlagen in eine höhere Rentabilität ummünzen kann. Dennoch: Zumindest der Buchwert von gut 8 Euro sollte auch mit Blick auf sechs Monate als Kursziel erreichbar sein. Wir bleiben daher bei der Einschätzung „Kaufen”.  
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Steico
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A0LR93 DE000A0LR936 SE 355,61 Mio € 25.06.2007 Kaufen
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Boersengefluester.de collects the most important key figures from all annual reports, including the income statement, balance sheet and cash flow statement. We also compile our own forecasts for the companies' key figures - including earnings per share and dividends.
The most important financial data at a glance
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 308,77 388,18 445,16 365,29 376,28 382,90 410,00
EBITDA1,2 57,02 91,31 90,05 57,86 79,83 69,00 77,00
EBITDA-margin %3 18,47 23,52 20,23 15,84 21,22 18,02 18,78
EBIT1,4 33,58 67,61 65,20 30,38 36,03 35,90 44,00
EBIT-margin %5 10,88 17,42 14,65 8,32 9,58 9,38 10,73
Net profit1 25,43 48,16 47,86 16,88 19,32 18,60 24,00
Net-margin %6 8,24 12,41 10,75 4,62 5,13 4,86 5,85
Cashflow1,7 42,91 85,76 65,63 51,65 58,64 50,00 57,50
Earnings per share8 1,81 3,42 3,40 1,18 1,37 1,32 1,65
Dividend per share8 0,30 0,40 0,40 0,00 0,20 0,20 0,30
Quelle: boersengefluester.de and company details
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#A0LR93
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Große Erwartungen haben die Anleger an den Neun-Monats-Bericht von m-u-t. Grund: Zum Halbjahr hatte das neue Vorstandsteam des Herstellers von Sensoren, wie sie etwa in der Medizin- und Umwelttechnik sowie der Landwirtschaft eingesetzt werden, ganz starke Zahlen vorgelegt, die Prognosen für das Gesamtjahr gleichwohl nicht nach oben gesetzt – noch nicht. Schließlich lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 3,465 Mio. Euro bereits zur Halbzeit auf dem eigentlich für das Gesamtjahr avisierten Niveau. Ein drastischer Spannungsabfall ist nicht zu erwarten. In den vergangenen fünf Jahren steuerte die zweite Jahreshälfte zwischen 25 und 55 Prozent zum Gesamtjahresgewinn bei. Lediglich in dem schwierigen Jahr 2012 gab es zum Schluss dicke Verluste für die Gesellschaft aus Wedel in der Nähe von Hamburg. Die Marktkapitalisierung von m-u-t beträgt beim gegenwärtigen Kurs von 4,65 Euro gerade einmal 22,25 Mio. Euro, wovon wiederum nur 47,5 Prozent dem Streubesitz zuzurechnen sind. Zur Einordnung: Rund drei Viertel aller von boersengefluester.de beobachteten Aktien haben einen höheren Free-Float-Börsenwert. Dennoch sind die Handelsumsätze des Entry-Standard-Titels vergleichsweise ordentlich. Einen robusten Eindruck macht auch der Chart. Die teilweise doch recht ungemütlichen Börsentage der vergangenen Wochen hat der Small Cap fast unbeschadet überstanden. Bewertungsmäßig ist das Papier allerdings auch gut abgesichert. m-u-t schaffte es zum Halbjahr auf ein Nettofinanzguthaben von knapp 700.00 Euro, so dass ein Investor, der die Gesellschaft schuldenfrei übernehmen wollte, nur rund 21,5 Mio. Euro in die Hand nehmen müsste – zumindest in der Theorie. Angenommen m-u-t würde im zweiten Halbjahr noch 1,5 Mio. Euro an EBIT drauflegen können, käme die Gesellschaft für 2015 auf ein Betriebsergebnis von rund 5 Mio. Euro. In diesem Fall wäre das Unternehmen nur mit dem Faktor 4,3 des 2015er-EBIT bewertet. Und selbst in der unwahrscheinlichen Variante, dass m-u-t bei 3,5 Mio. Euro EBIT bleibt, läge dieses Multiple bei gerade einmal 6,1. Viele Aktien gibt es nicht, die ähnlich niedrige Relationen von Enterprise Value zu EBIT haben. Und auch das auf den ersten Blick stattlich wirkende Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von knapp vier ist gut untermauert – und zwar in Form einer erklecklichen Eigenkapitalrendite.  
Nynomic Kurs: 9,90
  Noch nicht sonderlich viel zu spüren ist dagegen von der angekündigten Investor-Relations-Offensive. Auf den boersengefluester.de zuletzt besuchten Kapitalmarktkonferenzen war m-u-t jedenfalls nicht präsent. Wir werden die Entwicklung hier jedoch genau verfolgen, in den kommenden Wochen und Monaten stehen schließlich noch einige Veranstaltungen an. Zunächst einmal liegt das Augenmerk ohnehin auf dem für Ende Oktober angekündigten Zwischenbericht. Für boersengefluester.de bleibt das Papier überdurchschnittlich interessant. Sollte es beim Q3-Bericht zu keinen Enttäuschungen kommen, bietet der Titel auf Sechs-Monats-Sicht eine Kurs-Chance von bestimmt 25 Prozent.  
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Nynomic
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A0MSN1 DE000A0MSN11 AG 65,21 Mio € 02.07.2007 Halten
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Sales1 78,56 105,08 116,79 117,99 102,42 102,50 0,00
EBITDA1,2 11,43 17,00 19,18 20,22 15,51 7,00 0,00
EBITDA-margin %3 14,55 16,18 16,42 17,14 15,14 6,83 0,00
EBIT1,4 7,97 12,99 15,08 15,43 7,39 2,00 0,00
EBIT-margin %5 10,15 12,36 12,91 13,08 7,22 1,95 0,00
Net profit1 5,18 9,52 9,95 10,53 -0,27 -0,15 0,00
Net-margin %6 6,59 9,06 8,52 8,92 -0,26 -0,15 0,00
Cashflow1,7 6,37 17,83 9,68 3,17 7,79 6,80 0,00
Earnings per share8 0,83 1,37 1,26 1,47 -0,10 -0,02 0,70
Dividend per share8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
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  Foto: splitshire.com...
#A0MSN1
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Was für ein Mist! Schon wieder eine Gewinnwarnung von Drägerwerk. Nachdem der Medizintechnikkonzern seine Prognosen erst Mitte Juli einstampfte, kommt nun der Nachschlag: Demnach werden die Lübecker im laufenden Jahr wohl nur noch auf ein währungsbereinigtes Erlösplus von 1,0 bis 3,0 Prozent sowie eine EBIT-Marge zwischen 2,5 und 4,5 Prozent kommen. Zuvor stellte Vorstandschef Stefan Dräger ein um Währungseffekte korrigiertes Umsatzwachstum von 2,0 bis 5,0 Prozent und eine operative Rendite zwischen 5,0 und 7,0 Prozent in Aussicht. Ins Jahr gestartet war das TecDAX-Unternehmen mit einem Margenziel von 6,0 bis 8,0 Prozent. Als Gründe für die Misere führt Dräger die schwache Entwicklung in China und den Vereinigten Staaten an. Zudem leidet der Bereich Sicherheitstechnik (Personenschutz, Gasmesstechnik und Gefahrenmanagement) unter den Auswirkungen des niedrigen Ölpreises, weil die Kunden aus der Petrochemie ihre Investitionen kürzen. Zu allem Überfluss gab es im dritten Quartal noch eine Sonderabschreibung von 20 Mio. Euro auf Forderungen und Vorratsbestände. Damit nicht genug: Das endgültige Ergebnis könnte noch deutlich schlechter ausfallen, denn mögliche Zusatzaufwendungen für das Restrukturierungsprogramm „Fit for Growth” sind in der aktualisierten Prognose noch gar nicht enthalten. Zudem handelt es sich offenbar um mehr als eine temporäre Schwächephase. „ Es wird erwartet, dass die aktuell schwache Entwicklung mehrerer für Dräger wichtiger Wachstumsmärkte außerhalb Europas weiter anhält. Daher wird die mittelfristige Prognose überprüft”, heißt es offiziell. Bislang standen diese Ziele, die unter anderem ab 2019 eine EBIT-Marge von mehr als zehn Prozent vorsahen, nicht zur Disposition....
#555063 #555060
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Als heißer Tipp wurde die Aktie von SHS Viveon immer wieder mal gehandelt. Fakt ist aber: Seit dem Spitzenjahr 2012 hat der Anteilschein des IT- und Softwarespezialisten eine enttäuschende Performance abgeliefert. Dabei klang die Ende 2011 von Vorstandschef Stefan Gilmozzi vorgestellte Langfristplanung so verheißungsvoll. In der Ursprungsversion sollte SHS bis 2015 auf einen Umsatz von 50 Mio. Euro und zweistellige EBITDA-Margen kommen. Davon sind die Münchner derzeit meilenweit entfernt. Für das laufende Jahr peilt Gilmozzi gerade einmal Erlöse zwischen 27,0 und 27,5 Mio. Euro sowie ein leicht positives Ergebnis an. Und mit Blick auf die unter den Erwartungen liegenden Halbjahreszahlen scheint selbst dieses Ziel einigermaßen sportlich. Schließlich stand per Ende Juni 2015 noch ein Betriebsergebnis von minus 540.000 Euro in den Büchern. Die ohnehin stärkere zweite Jahreshälfte muss es also richten. Im Hintergrundgespräch mit boersengefluester.de zeigt sich Gilmozzi aber zuversichtlich: „Besonders das vierte Quartal wird deutlich besser werden.“ SHS Viveon ist ein IT-Dienstleister mit eigener Software, mit deren Hilfe sich die Kundenbeziehungen besser steuern lassen. So läuft die SHS-Software im Hintergrund von Online-Shops und Telekomanbietern, wenn es darum geht, die Kreditwürdigkeit eines Kunden beim Bestellvorgang blitzschnell zu überprüfen. Zusätzlich forciert SHS aber auch neue Softwaretools, mit denen sich zum Beispiel sehr treffsichere Marketingaktionen durchführen lassen. Aber auch potenzielle abwanderungsgefährdete Kunden lassen sich mit Hilfe der Software lokalisieren und gezielt ansprechen. Zum Kundenkreis von SHS Viveon gehören Unternehmen wie BMW, Zalando, Adidas, Volkswagen, Xing, CTS Eventim, Rocket Internet, BayWa oder auch die comdirect bank....
#A0XFWK
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Zurück auf das Niveau vom Jahresanfang hat es den Aktienkurs von Eckert & Ziegler verschlagen. Dabei lag der Anteilschein des Spezialisten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin zwischenzeitlich um fast 30 Prozent vorn. Was ist also passiert? Zunächst einmal zählten Papiere aus den Bereichen Medizintechnik und Pharma ohnehin nicht zu den Überfliegern an der Börse. Im Biotechsektor gab es teilweise sogar recht heftige Rückschläge. So gesehen befindet sich der Small Cap also nicht allein auf der Verliererliste. Zudem lässt sich monieren, dass die – auf den ersten Blick sehr guten – Halbjahreszahlen maßgeblich durch positive Sondereffekte von der Währungsseite sowie dem Verkaufserlös der Beteiligung an OctreoPharm Sciences befeuert wurden. Darüber hinaus haben die Investoren bei Eckert & Ziegler stets die Entwicklung der Öl- und Gaspreise im Blick, denn die Produkte der Berliner werden auch von Öl- und Gasfirmen zur Messtechnik eingesetzt. Und hier sieht es mit der Investitionsbereitschaft nicht gerade rosig aus. Nicht zu vergessen, dass das Segment Strahlentherapie – hier sind Produkte wie radioaktive Kleinimplantate zur Behandlung von Prostatakrebs sowie Geräte zur Bestrahlung von Tumoren zusammengefasst – noch immer operative Verluste schreibt und Eckert & Ziegler 1,3 Mio. Euro für Restrukturierungsmaßnahmen zurückstellen musste.  
Eckert & Ziegler Kurs: 15,42
  Die nach dem OctreoPharm-Sciences-Verkauf erhöhten Prognosen für das Gesamtjahr hat Vorstandschef und Großaktionär Andreas Eckert im Halbjahresabschluss erwartungsgemäß bestätigt: So ist für 2015 mit Erlösen von mehr 133 Mio. Euro sowie einem Gewinn von gut 10 Mio. Euro zu rechnen. Die Unterkante für das Ergebnis je Aktie beträgt also 2 Euro. Dem steht derzeit eine Marktkapitalisierung von gerade einmal 96,6 Mio. Euro gegenüber. Selbst wenn die Gewinne im kommenden Jahr wieder zurückgehen dürften und Eckert & Ziegler beinahe schon traditionell keine besonders hohen Bewertungsmultiples zugestanden werden: Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund zehn halten wir für eine zu pessimistische Einschätzung der Lage. Zudem notiert das Papier nur geringfügig über Buchwert. Der von boersengefluester.de ermittelte Zehn-Jahres-Durchschnitt für das KBV beträgt immerhin 1,25. Und sollte das Unternehmen auch im kommenden Jahr den Dividendensatz bei 0,60 Euro pro Aktie lassen, ergäbe sich eine Rendite von mehr als drei Prozent. Insgesamt also ein attraktiver Kennzahlenmix. Den Neun-Monats-Bericht legt Eckert & Ziegler am 5. November vor. Dann kommt es drauf an. Sollten die Berliner die Messlatte halten, wäre der aktuelle Kurs spürbar zu niedrig. Bleibt zu hoffen, dass der Vorstand keine negative Überraschung im Köcher hat – etwa in Form eines nochmal erhöhten Sanierungsaufwands für die Strahlentherapie.  
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INVESTOR-INFORMATION
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Eckert & Ziegler
WKN ISIN Legal Type Marketcap IPO Recommendation Located
565970 DE0005659700 SE 979,41 Mio € 25.05.1999 Kaufen
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Sales1 176,14 180,44 222,26 246,09 295,85 312,00 0,00
EBITDA1,2 44,64 57,04 55,52 58,83 78,80 90,00 0,00
EBITDA-margin %3 25,34 31,61 24,98 23,91 26,64 28,85 0,00
EBIT1,4 33,69 47,45 44,54 45,45 59,95 78,00 0,00
EBIT-margin %5 19,13 26,30 20,04 18,47 20,26 25,00 0,00
Net profit1 23,11 34,66 29,75 26,77 34,11 48,00 0,00
Net-margin %6 13,12 19,21 13,39 10,88 11,53 15,39 0,00
Cashflow1,7 36,79 33,86 34,30 47,40 66,57 72,00 0,00
Earnings per share8 0,37 0,55 0,47 0,42 0,53 0,90 0,84
Dividend per share8 0,15 0,17 0,17 0,02 0,17 0,18 0,18
Quelle: boersengefluester.de and company details
  Foto: Eckert & Ziegler AG...
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