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Als richtig hat sich bislang unsere jünsgte Entscheidung erwiesen, bei Villeroy & Boch von „Kaufen“ auf „Halten“ herunter zu gehen. Zu steil war die Notiz des Herstellers von Badkeramik und Tischzubehör zuvor in die Höhe geschossen. Die Korrektur führte den SDAX-Wert von knapp 14,80 Euro bis auf gut 13 Euro zurück. Das sieht für einen Neueinstieg schon wieder wesentlich interessanter aus. Der – wie bei Villeroy & Boch üblich – sehr frühzeitig vorgelegte Zwischenbericht für das erste Halbjahr sieht ganz ordentlich aus. Im zweiten Quartal kam die Gesellschaft bei Erlösen von 179,1 Mio. Euro auf ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 6,4 Mio. Euro. Die Analysten von Close Brothers Seydler kalkulierten mit Umsätzen von 180,8 Mio. Euro sowie 6,6 Mio. Euro EBIT. Frank Göring, Vorstandschef von Villeroy & Boch, zeigt sich zufrieden mit dem Zahlenwerk: „Der Verlauf des ersten Halbjahrs spiegelt unsere Umsatzerwartungen für das Jahr 2014 bislang gut wider. Ohne die relativ starken Währungseinflüsse aus der Umrechnung der jeweiligen Landeswährungen in unsere Konzernwährung Euro liegen wir erfreulicherweise sogar leicht über unserer Prognose.“ Zum Halbjahr kommt die Gesellschaft nun auf Umsätze von 372,1 Mio. Euro sowie ein Betriebsergebnis von 14,6 Mio. Euro. Das entspricht einer operativen Marge von 3,9 Prozent. Hierin enthalten ist ein Sonderertrag von 1,1 Mio. Euro aus dem Verkaufsprozess der Immobilie in Schweden. Ebenfalls wichtig: Im Bereich Tischkultur (Porzellan, Gläser, Dekoartikel), wo derzeit noch rote Zahlen geschrieben werden, wird erst im Schlussquartal mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft abgerechnet. Per saldo kam das Ergebnis je Aktie im ersten Halbjahr 2014 von 0,22 auf 0,30 Euro voran.  
Villeroy & Boch VZ Kurs: 17,10
  Keine Veränderungen hat Firmenlenker Göring beim Ausblick vorgenommen. Demnach rechnet das Unternehmen aus dem saarländischen Mettlach mit einem Umsatzplus in einer Range von drei bis fünf Prozent. Beim operativen Ergebnis liegt die offizielle Messlatte weiterhin bei einer Verbesserung von mehr als fünf Prozent gegenüber Vorjahr. Close Brothers Seydler erwartet momentan ein EBIT-Plus von 17,5 Prozent auf 50,8 Mio. Euro. Einen expliziten Risikohinweis adressiert Villeroy & Boch Richtung Russland: „Sollte sich die Situation erneut zuspitzen, so wären deutliche Auswirkungen auf die Konjunktur durch eventuelle Wirtschaftssanktionen bis hin zu einem Handelsboykott möglich, was einen entsprechenden negativen Einfluss auf Umsatz und Ergebnis in unserem Wachstumsmarkt Russland zur Folge hätte.“ Nach der jüngsten Kurskorrektur wird der SDAX-Titel nun mit einem KGV von knapp 15 gehandelt – auf Basis der eher konservativen Prognosen von boersengefluester.de. Der Buchwert je Aktie beläuft sich nach unserer Berechnungsmethodik auf 5,11 Euro – was auf ein Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von 2,6 hinausläuft. Sollte Villeroy & Boch für 2014 erneut eine Dividende von 0,42 Euro je Vorzugsaktie ausschütten – und derzeit spricht wohl nichts dagegen – kommt der Anteilschein auf eine ansehnliche Dividendenrendite von etwas mehr als drei Prozent. Insgesamt also ein relativ attraktiver Kennzahlenmix. Für boersengefluester.de bietet das aktuelle Niveau demnach wieder Kaufkurse. Das mittelfristige Kursziel ist bei rund 15 Euro anzusiedeln.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Villeroy & Boch VZ
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
765723 DE0007657231 AG 492,97 Mio. € 08.06.1990 Halten
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  Foto: Villeroy & Boch AG...
#765723
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Nur wenige Aktien auf dem heimischen Kurszettel zeigen seit Jahresbeginn eine derart geringe Schwankungsbreite wie der Anteilschein von Ludwig Beck. Dabei macht der Titel mit Blick auf den Mehrjahreschart einen attraktiven Eindruck. Wer hier investiert, darf sich von längeren Seitwärtsphasen – selbst wenn sie zwölf bis 18 Monate dauern – nicht verunsichert fühlen. Auch lassen es sich die Münchner nicht nehmen, umfangreiche Umbaumaßnahmen durchzuführen, selbst wenn sie kurzfristig auf die Zahlen drücken. Momentan läuft eine komplette Umgestaltung der Herrenabteilung, die sich Ludwig Beck immerhin 6 Mio. Euro kosten lässt. Im September ist die Neueröffnung geplant. Erfreulich entwickelt sich für Beck das Onlinegeschäft.  
Ludwig Beck Kurs: 14,60
  Dafür gibt es an anderer Stelle Probleme: „Aktuell zählt dazu unter anderem das Ausbleiben vieler früherer Kunden aus Russland, was als direkte Auswirkung der Krisensituation in der Ukraine gewertet wird“, betont das Unternehmen. Insgesamt rechnet das Beck-Management für 2014 jedoch mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau. Das würde auf einen Nettogewinn von rund 7,4 Mio. Euro hinauslaufen. Die Entscheidung fällt aber erst im vierten Quartal mit dem Weihnachtsgeschäft. 2013 steuerte das letzte Jahresviertel immerhin 56 Prozent zum Gesamtjahresergebnis bei. Auf Basis der Ergebnisprognosen von boersengefluester.de für 2015 kommt der Titel auf ein KGV von knapp 13. Das ist nicht zu hoch, aber auch nicht übermäßig niedrig. Die Analysten von Montega billigen dem Titel einen fairen Wert von 29,50 Euro zu – wirkliches Potenzial sehen sie also nicht. Gleichwohl ist der Titel für das Hamburger Researchhaus haltenswert. Deutlich optimistischer ist Peter Thilo Hasler von Sphene Capital. Er klebt unverändert ein Preisschild von 36 Euro an die Ludwig-Beck-Aktie und rät weiter zum Einstieg. Eine traurige Nachricht ist der Tod des früheren Firmeninhabers Toni Feldmeier, der am 22. Juni 2014 im Alter von 77 Jahren starb. Die von ihm gehaltenen Anteile an der Besitzgesellschaft der Immobilie am Marienplatz gehen auf Ludwig Beck über – diese Regelung wurde bereits 2011 so getroffen. Unsicherheiten sollten hieraus also nicht entstehen. Anleger, die den Titel im Depot haben, können engagiert bleiben, sollten aber keine Ambitionen auf schnelle Kursgewinne haben. Letztlich sollte man froh sein, dass es noch Kaufhäuser wie Ludwig Beck am Rathauseck gibt, die aus dem Einheitsbrei der Innenstädte positiv hervorstechen. Der Börsenwert beläuft sich momentan auf 107 Mio. Euro – davon befinden sich 20,1 Prozent im Streubesitz. Direkt vergleichbare Unternehmen auf dem deutschen Kurszettel gibt es nicht. Am ehesten kommt vermutlich noch Adler Modemärkte in Betracht.  
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Ludwig Beck
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
519990 DE0005199905 AG 53,95 Mio. € 18.05.1998 Halten
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#519990
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Neulich fragte mich ein Leser von boersengefluester.de: „Nach welchem System suchen Sie eigentlich interessante Aktien aus, Herr Kruse?“ Gute Frage, eine Patentlösung habe ich nämlich nicht – gibt es wohl auch nicht. Aber fast immer verwende ich eine Vielzahl von Filtern, um am Ende auf eine überschaubare Gruppe von Einzelwerten zu kommen, die es lohnt, sich mal wieder näher anzuschauen. Dabei macht es selbstverständlich einen gewaltigen Unterschied, ob man auf der Suche nach Turnaroundwerten, KGV-Wundern, Penny Stocks oder sonst welchen Spezialgruppen ist. In der Regel suche ich jedoch nach eher soliden Unternehmen, deren Aktienkurse noch nicht davon gelaufen sind. Die fundamentalen Kriterien lege ich im Einzelfall dabei gar nicht mal oder so eng an. Muss man meiner Meinung nach auch gar nicht unbedingt: Durch die Vielzahl von Anforderungen, die die Aktien erfüllen sollen, ergibt sich eine strenge Selektion meist von ganz allein. Basis aller Analysen ist dabei stets die gut 600 Aktien umfassende Kennzahlendatenbank DataSelect auf Excel-Basis von boersengefluester.de. Ein typisches Screening könnte momentan etwa so laufen: Um eine Grundordnung zu schaffen, sortiere ich alle Aktien mit einem Börsenwert von weniger als 10 Mio. Euro aus. Außerdem schneide ich sämtliche Werte mit einer Kapitalisierung von mehr als 1 Mrd. Euro ab. Nicht weil ich etwas gegen DAX-Werte oder Micro Caps habe, sondern um das Ergebnis ein wenig überraschender zu halten. BASF, Linde oder Allianz sind tolle Unternehmen und super Aktien, stehen aber nicht im Fokus von boersengefluester.de. Hier geht es eher um Small- und Mid Caps. Sehr schwierig in der Investmentumsetzung sind Miniwerte. Daher auch hier der Schnitt. Sehr frühzeitig „trenne“ ich mich beim Screening meistens auch von momentan super angesagten Aktien – um erst gar nicht in die Versuchung zu kommen, noch auf einen längst mit hoher Geschwindigkeit fahrenden Zug aufspringen zu müssen. Umsetzen lässt sich das etwa dadurch, indem man alle Titel mit einem Abstand von mehr als 20 Prozent zur 200-Tage-Linie im Chart ausklinkt. Auch eine 52-Wochen-Performance von mehr als 50 Prozent deutet nicht gerade auf einen Titel mit Nachholpotenzial. Aber bitte nicht pauschalisieren: Die Prozentangaben sind eine Momentaufnahme. Viel hängt von der Börsenphase ab. Für die aktuelle Situation scheinen sie mir aber zielführend. Anschließend geht es dann „endlich“ ran an die fundamentalen Kriterien. Trotz der aktuellen Minizinsen und entsprechend großen Verlockungen für die Finanzvorstände, den Gewinn durch Fremdkapitaleinsatz zu hebeln: An dieser Stelle oute ich mich gern als Fan von Unternehmen, die mehr Geld und Wertpapiere auf der hohen Kante haben als sie an Bank- und Anleihenverbindlichkeiten besitzen. Super groß ist die Anzahl der Unternehmen allerdings nicht, die über ein Nettofinanzguthaben verfügen – sie liegt bei nur etwa einem Drittel der von mir betrachteten Werte. Entsprechend viele Aktien müssen an dieser Stelle den Saal verlassen. Zum Standardrepertoire gehört anschließend der Blick auf den Buchwert – beziehungsweise das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV). Natürlich gibt es großartige Unternehmen mit einem zweistelligen KBV – echte Allroundtalente sind das meistens jedoch nicht. Daher setze ich die Obergrenze für das KBV bei rund drei an. Ein Tipp: Die weit verbreitete Meinung, dass eine Aktie erst dann für Value-Anleger interessant wird, wenn sie unter Buchwert notiert, lässt sich kaum halten. Letztlich hängt die faire Höhe des KBVs mit anderen Parametern wie zum Beispiel der Eigenkapitalrendite zusammen. Es gilt: Je größer die Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss in Relation zum Eigenkapital), desto höher darf auch das KBV sein. Auf den Klassiker Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) verzichte auch ich beim Screening nicht. Allerdings in einer eher laschen Ausprägung. Meist schneide ich nur die oberen und unteren Höchstwerte ab. Ein KGV von mehr als 20 birgt in der aktuell doch fortgeschrittenen Börsenhausse vermutlich eine überdurchschnittliche Anfälligkeit für Kurskorrekturen. Andererseits traue ich den KGV-Billigheimern auch nicht immer über den Weg. Häufig erweisen sich die Gewinnschätzungen doch als zu ambitioniert. Konsequenz: Für Aktien, die mit weniger als dem Fünffachen des Jahresgewinns bewertet sind, läuten jetzt die Schlussglocken. Von überragender Bedeutung ist für die meisten Privatanleger die Dividendenrendite – auch für die Leser von boersengefluester.de. Das hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Investment Trends kürzlich erst wieder bestätigt. Zugegeben: So ganz kann ich diesen hohen Stellenwert nicht immer nachvollziehen. Mir gefallen Aktienrückkäufe eigentlich viel besser. Aber darum geht es an dieser Stelle nicht. Hohe und vor allen Dingen nachhaltige Dividendenausschüttungen sind in der Regel nämlich auch ein Spiegelbild des wirtschaftlichen Erfolgs. Als Kriterium für ein Screening-Verfahren eignet sich die Dividende damit ganz vorzüglich. Dabei kombiniere ich verschiedene Aspekte: Zunächst einmal soll die Dividendenrendite – momentan auf boersengefluester.de noch auf Basis der Ausschüttungen für 2013 berechnet – bei mindestens 2,5 Prozent liegen. Das klingt nicht super ambitioniert. Gemessen an den Zinssätzen für Anleihen oder Festgeldern aber auch nicht verkehrt. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, soll die Dividende für 2014 zudem mindestens so hoch sein wie für 2013. Tradition kann nicht schaden: Daher kommen nur Unternehmen in Betracht, die bereits seit fünf Jahren kontinuierlich Dividende zahlen. Damit wäre ich dann auch fast schon fertig. Aber eben nur beinahe. In jüngster Zeit hat sich nämlich ein kleines Ungeheuer im Small-Cap-Sektor eingenistet: und zwar in Form von Delistings ohne vorherige ordentliche Abfindung an die freien Aktionäre. Geebnet wurde dieses unschöne Phänomen Ende 2013 durch eine zweifelhafte richterliche Entscheidung. Auffällig: Die meisten Firmen, die sich bislang für ein Delisting entscheiden, haben einen dominanten Großaktionär und verfügen über relativ gesunde Bilanzen – sind also nicht zwingend auf die Börse als Finanzierungsinstrument angewiesen. Zu den Gemeinsamkeiten der Börsenflüchtlinge gehört häufig auch eine unbefriedigende Kursentwicklung. Ist der Delistingbeschluss erst einmal gefasst, rauschen die Kurse meist schnell nach unten. Natürlich habe ich meine persönlichen Kandidaten für ein Delisting. Um den Aspekt in einem Screening zu berücksichtigen, setze ich die Mindestanforderung an die Höhe des Streubesitzes bei 30 Prozent an. Das ist zwar kein perfekter Schutzwall vor unliebsamen Überraschungen. Meist haben sich zuletzt jedoch Firmen mit einem geringeren Free Float für den Rückzug ausgesprochen. Natürlich könnte man es sich einfach machen und nur Unternehmen aus dem streng regulierten Prime Standard auswählen. Doch dann würden einfach zu viele gute Aktien „unschuldig“ ausgesiebt. Nun wird es spannend. Wie viele Aktien erfüllen momentan eigentlich diese Vielzahl an Anforderungen? Ich habe die Berechnung anhand der Excel-Datenbank DataSelect durchgeführt und war selbst überrascht vom Ergebnis. Immerhin sieben Titel meistern sämtliche Hürden. Die Modeschmuckkette Bijou Brigitte, die Private-Equity-Gesellschaft Deutsche Beteiligungs AG (kurz DBAG), der Online-Investor-Relations-Spezialist EQS Group, Fortec Elektronik aus Landsberg am Lech, der Spezialmaschinenhersteller Mühlbauer, die Werbeagentur Syzygy und der Bauzulieferer Westag & Getalit. Nicht alle Titel stehen derzeit bei boersengefluester.de auf Kaufen – aber das ist auch viel Geschmackssache. Letztlich handelt es sich aber um eine Gruppe von Unternehmen der Extraklasse. Auch wenn es beispielsweise bei Bijou Brigitte schon länger nicht mehr so läuft wie gedacht. Bilanztechnisch spielen die Hamburger weit oben mit. Zudem ist dieses Screening als Anregung gedacht. Die Gewichte und Kriterien sind variabel und hängen an der individuellen Risikoneigung und anderen Zielvorgaben. Aber Sie sehen: So lässt sich aus einer Liste von rund 600 Aktien eine überschaubare Auswahl von potenziellen Investments machen.   [sws_red_box box_size="630"]Sie haben Interesse an unserer Kennzahlendatenbank DataSelect auf Excel-Basis? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu unserem Premium-Produkt. Einfach DATASELECT anklicken.[/sws_red_box] [sws_red_box box_size="630"]Natürlich freuen wir uns auch über Ihr Feedback zu diesem Text. War er hilfreich für Sie? Gehen Sie ähnlich vor bei der Aktienauswahl oder auf welche Kennzahlen achten Sie besonders? Schicken Sie uns eine Mail an [email protected] oder diskutieren Sie mit uns auf Facebook[/sws_red_box]   Zur besseren Übersicht finden Sie hier unsere aktuelle Einschätzung sowie die wichtigsten Investoren-Infos für die sieben Akien in alphabetischer Reihenfolge:  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Bijou Brigitte
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
522950 DE0005229504 AG 350,73 Mio. € 27.05.1988 Kaufen
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Deutsche Beteiligungs AG
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A1TNUT DE000A1TNUT7 AG 479,53 Mio. € 19.12.1985 Kaufen
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EQS Group
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
549416 DE0005494165 AG 394,95 Mio. € 08.06.2006
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Fortec Elektronik
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
577410 DE0005774103 AG 47,78 Mio. € 07.05.1990 Halten
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Mühlbauer Holding
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
662720 DE0006627201 AG 576,09 Mio. € 10.07.1998 Halten
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Syzygy
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
510480 DE0005104806 AG 20,66 Mio. € 06.10.2000 Halten
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Westag VZ
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
777523 DE0007775231 AG 139,40 Mio. € 17.10.1989 Halten
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#522950 #577410 #777523 #510480 #549416 #A1TNUT
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Eine einzige Katastrophe ist die jüngste Kursentwicklung bei Intershop. Allein seit der Hauptversammlung am 12. Juni 2014 hat die Aktie des Anbieters von E-Commerce-Software um fast 20 Prozent an Wert verloren. Auf dem aktuellen Niveau von 1,35 Euro beträgt die Marktkapitalisierung nur noch 40,7 Mio. Euro – so wenig wie seit fast einem Jahr nicht mehr. Knackpunkt der mauen Performance dürften die Ereignisse rund um das jüngste Aktionärstreffen sein. Der in dem Aktionsbündnis HV-Initiative gebündelte Stimmenpool – es dürfte sich hierbei ganz überwiegend um Privatanleger handeln – stemmte sich auf der Veranstaltung erfolgreich gegen die Schaffung eines weiteren Kapitals zur Expansionsfinanzierung. Nicht ohne Grund: Immerhin verfügt Intershop noch über einen Ermächtigungsrahmen von bis zu 7,5 Millionen Aktien. Seit Wochen wird nun spekuliert, wann sich die Gesellschaft  aus Jena nun mit einer Finanzierungsmaßnahme aus der Deckung wagt. Doch mit jedem weiteren Kursrückgang sinkt auch die Attraktivität einer Kapitalerhöhung – ein nur schwer zu lösender Knoten.     Beinahe noch pikanter ist die auf der Hauptversammlung beschlossene Sonderprüfung hinsichtlich der Geschäfte mit dem Großaktionär Ebay. Treiber des Anliegens war die bei Intershop engagierte Fondsgesellschaft Axxion, unterstützt wurde das Vorhaben aber auch von der HV-Initiative. Der Vorstand von Intershop hingegen hielt die Maßnahme für überflüssig und sah darin eine Verschwendung von Zeit und Geld. Ebay wollte sich neutral verhalten – so das vermeintliche Agreement vor der HV. Nun scheint der US-Konzern eine Rolle rückwärts zu machen und will den Beschluss anfechten. Das berichtet jedenfalls Roland Klaus, Sprecher der HV-Initiative. „Aus unserer Sicht wird Ebay an dieser Stelle wortbrüchig. Einiges an diesem Verhalten deutet darauf hin, dass es tatsächlich Vorgänge aus der Vergangenheit geben könnte, die man vor einem Prüfer verbergen möchte“, sagt Klaus. Ein offizielles Statement von Intershop gibt es dazu noch nicht. Unterm Strich eine heikle Situation. Eine öffentliche Schlammschlacht wäre alles andere als förderlich. Der beste Konter für Intershop wären ansprechende Geschäftszahlen und eine klare Aussage hinsichtlich der Kapitalerhöhung. Immerhin: Mit dem Büroausstatter Papier Liedl aus Regensburg hat Intershop erneut einen Kunden aus dem Mittelstandsbereich gewonnen. Ähnliche Meldungen konnte Intershop zuletzt bereits mehrfach lancieren. Dem Aktienkurs haben sie bislang allerdings nicht nachhaltig geholfen. Boersengefluester.de bleibt dennoch bei der Kaufen-Empfehlung für den Titel, auch wenn es momentan Schmerzen bereitet. Rein fundamental ist die Bewertung des Small Caps viel zu niedrig. Die Halbjahreszahlen stehen am 6. August 2014 an.   ...
#A0EPUH
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Deutliche Kurskorrektur für die Paragon-Aktie. Gemessen am 7. Juli erreichten Hochkurs von knapp 16 Euro hat die Notiz des Automobilzulieferers um knapp 17 Prozent auf gut 13 Euro an Wert eingebüßt. Konkrete Gründe für die Rücksetzer sind nicht auszumachen.  Vermutlich war der vorangegangene Anstieg einfach zu schnell. Ende 2013 kostete der Anteilschein noch 10,40 Euro. Die jüngsten Nachrichten von Paragon waren allesamt positiv. Die Gesellschaft aus Delbrück stellt Sensoren für die Verbesserung der Luftqualität im Fahrzeuginnenraum, Cockpit-Elemente, wie zum Beispiel Rückfahrkamera-Systeme, oder im Sicherheitsgurt integrierte Mikrofone her. Zudem will Vorstandschefs Klaus Dieter Frers den Bereich Elektromobilität massiv ausbauen. Hier setzt das Unternehmen auf Hochleistungsbatteriesätze für den Einsatz in Trolleybussen oder Nutzfahrzeugen wie Gabelstaplern. Aber auch für die Solarbranche sind die Packs geeignet. Die Ergebnisse zum Auftaktquartal waren zwar deutlich rückläufig, lagen laut Frers aber über den internen Planungen. Immerhin investiert die Firma zurzeit erheblich in die Bereiche Karosseriekinematik (Spoilsersysteme, Rollos, Windschotts) sowie Elektromobilität. „Wir bauen gerade ein eigenes Werk in Austin, Texas. Im vierten Quartal soll dort die Herstellung von Batteriepacks unter der Marke Voltabox anlaufen“, sagt Frers. Die Ziele sind ambitioniert. 2015 soll die Elektromobilität bereits für knapp ein Drittel der Konzernerlöse stehen. Im ersten Quartal 2014 waren es gerade einmal 0,1 Prozent.  
Paragon Kurs: 1,96
  Wichtiges Thema bei Paragon sind stets die Finanzen. Vor einem Jahr tat sich die Gesellschaft sehr schwer, eine Unternehmensanleihe am Markt zu platzieren. Mittlerweile hat sich das Vertrauen vergrößert und vom ursprünglich geplanten 20-Millionen-Euro-Volumen sind nun 13 Millionen platziert. Creditreform hat das Rating für den Bond (WKN: A1TND9) zuletzt von BB+ auf BBB– heraufgesetzt. Ausgestattet ist die Schuldverschreibung mit einem Kupon von 7,25 Prozent. Demnach liegt die jährliche Zinsbelastung allein aus der Anleihe bei gut 0,9 Mio. Euro. Ein stattlicher Teil des operativen Ergebnisses geht bei Paragon also für die Bedienung der Finanzverbindlichkeiten drauf. Bislang kalkuliert Frers für 2014 mit einem Umsatzanstieg von acht Prozent auf dann 80 Mio. Euro sowie einer EBIT-Marge von etwa zehn Prozent. Das würde auf einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 8 Mio. Euro hinauslaufen. In diesem Bereich siedeln auch die Analysten von Close Brothers Seydler (CBS) das Betriebsergebnis an. Den Nettogewinn taxieren sie auf 4,2 Mio. Euro. Dr. Kalliwoda Research ist ein wenig optimistischer und hält für 2014 gar einen Überschuss von gut 5 Mio. Euro für erreichbar. Losgelöst davon: Mit Kurszielen von 21 Euro (CBS) und 20,48 Euro (Kalliwoda) liegen beide Institute eng zusammen. Der Halbjahresbericht für Paragon steht am 20. August 2014 an – Anleger müssen sich also noch ein wenig gedulden. Angesichts des steilen Kursschüttlers drängt sich zwar der Eindruck auf, dass möglicherweise schlechte Zahlen anstehen. Nach Informationen von boersengefluester.de soll das jedoch nicht der Fall sein. Bewertungsmäßig ist der Small Cap alles andere als überdreht. Der Börsenwert von knapp 55 Mio. Euro entspricht weniger als 70 Prozent des Umsatzziels für 2014. Das KGV auf Basis der 2015er-Gewinnschätzungen von boersengefluester.de liegt bei knapp 11,5. Nur das Kurs-Buchwert-Verhältnis von knapp vier bewegt sich klar über dem Branchenschnitt. Aus heutiger Sicht könnte die jüngste Korrektur also eine Einstiegschance sein. Wer den Titel bereits im Depot hat, muss nicht aktiv werden.  
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Paragon
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
555869 DE0005558696 GmbH & Co. KGaA 8,87 Mio. € 29.11.2000 -
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#555869
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Überraschende Entwicklung bei der Homag Group: Der MDAX-Konzern Dürr hat sich die Mehrheit bei dem Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen aus Schopfloch gesichert und richtet sich mit einer Übernahmeofferte zu 26,35 Euro an die freien Aktionäre. Dabei verfügt Homag über einen vergleichsweise komplizierten Aktionärskreis, der sich nicht immer wirklich grün ist. Im Wesentlichen stehen sich die im SDAX gelistete Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) und von ihr verwaltete Fonds mit einem Anteil von 39,5 Prozent sowie die Familie Schuler plus die Klessmann Stiftung gegenüber, die in einem Aktienpool 25,1 Prozent an der Homag Group auf sich vereinten. Der Deal: Die DBAG steigt komplett bei Homag aus. Schuler und Klessmann verkaufen drei Prozent ihrer Aktien an Dürr. Zwei weitere Anteilseigner, die zusammen auf elf Prozent der Stimmen kommen, treten ihre Stücke ebenfalls an den Automobilzulieferer aus Bietigheim-Bissingen ab. Als Kaufpreis für die 53,7 Prozent an Homag muss Dürr 219 Mio. Euro berappen. Bezahlt wird aus eigenen Finanzmitteln. Dürr-Aktionäre brauchen also keine Kapitalerhöhung zu fürchten. „Die Akquisition soll das Portfolio von Dürr im Maschinen- und Anlagenbau ergänzen und neue Wachstumsmöglichkeiten erschließen“, heißt es offiziell. Trotzdem kommen die Übernahmepläne momentan nicht so gut an bei den Dürr-Aktionären. Zwischenzeitlich rutschte Notiz sogar unter 60-Euro-Marke. Auf dem Papier hatte wohl kein Börsianer die neue Konstellation. Dabei sind die Entfernungen zwischen den Parteien – zumindest räumlich – überschaubar: Schopfloch und Bietigheim-Bissingen liegen keine 100 Kilometer auseinander – beinahe auf halber Strecke befindet sich Stuttgart. Bei den zwei Investoren dürfte es sich um die der LBBW zurechenbare Baden-Württembergische Investmentgesellschaft mbH  sowie um die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte handeln. Ein schwäbischer Schulterschluss also – lediglich die DBAG mit Sitz im Zentrum von Frankfurt tanzt aus der Reihe.     Wichtige Botschaft: Dürr strebt weder ein Squeeze-out noch ein Delisting der Homag-Aktie an. Anleger, die den Titel im Depot haben, müssen vorerst nichts tun. Ohnehin müssen erst einmal die Kartellbehörden zustimmen. Zudem scheint der Angebotspreis nicht übermäßig attraktiv. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser hatten das Kursziel für Homag zuletzt bei 29 Euro angesiedelt. Bis dahin besitzt der Titel zwar nur noch ein Potenzial von knapp sieben Prozent. Trotzdem: Das 2016er-KGV auf Basis der Gewinnschätzungen von boersengefluester.de ist mit knapp zwölf noch immer moderat. Kurzfristig sieht die Notiz allerdings heißgelaufen aus, so dass sich Neuinvestments momentan nicht unbedingt anbieten. Ohnehin hat der Wert eine traumhafte Performance hinter sich. Vor fünf Jahren kostete die Homag-Aktie gerade einmal 8 Euro. Anfang 2014 wurde der Titel für 19 Euro gehandelt. Maßgeblichen Einfluss hat der Homag-Deal auf die Zahlen der DBAG. Direkt hielt die Beteiligungsgesellschaft 3,15 Millionen Homag-Aktien. Bei einem Verkaufspreis von 26 Euro pro Stück ergibt sich ein Mittelzufluss von brutto 82 Mio. Euro – dem stehen Anschaffungskosten von 27,5 Mio. Euro gegenüber. Abzüglich der Transaktionskosten und erfolgsbezogener Vergütungen ergibt sich ein Veräußerungsgewinn von rund 47,9 Mio. Euro. Kein Wunder, dass der DBAG-Vorstand bereits jetzt von einer Sonderdividende für das Geschäftsjahr 2013/14 (per Ende Oktober) spricht. Bis dahin ist es allerdings noch eine Weile hin. Die Hauptversammlung findet am 24. März 2015 statt. Einen konkreten Dividendenvorschlag will Firmenlenker Torsten Grede erst zum Abschluss des Geschäftsjahres präsentieren. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt lässt sich über die Höhe also nur spekulieren. Boersengefluester.de hält einen Bonus im Bereich um 2 Euro für durchaus realistisch. Überhaupt macht die DBAG-Aktie einen prima Eindruck. Charttechnisch gilt es nun, die Marke von 22 Euro signifikant nach oben zu durchbrechen. Dann wäre der Weg vorerst frei.  
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Deutsche Beteiligungs AG
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A1TNUT DE000A1TNUT7 AG 479,53 Mio. € 19.12.1985 Kaufen
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Homag Group
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
529720 DE0005297204 AG 429,85 Mio. € 13.07.2007
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Dürr
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
556520 DE0005565204 AG 1.574,35 Mio. € 01.04.1990 Halten
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#529720 #556520 #A1TNUT
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In Sachen Delisting und Squeeze-out geht es momentan Schlag auf Schlag. Nun hat die Anfang 2013 von dem französischen Pflegeheimbetreiber Korian übernommene Curanum AG einen umwandlungsrechtlichen Squeeze-out angekündigt. Dieser erlaubt es einem Mehrheitsaktionär bereits ab einem Anteil von 90 Prozent der Aktien die übrigen Anteilseigner gegen eine angemessene Barabfindung herauszuquetschen. Korian Deutschland hält zurzeit 92,38 Prozent an dem Münchner Betreiber von Seniorenresidenzen. Formal ist die notwendige Schwelle damit erreicht. Die fehlenden Stücke – zuletzt wurde der Anteil von Korian mit 78,45 Prozent angegeben – dürfte sich der Großaktionär zum Teil über die Börse beschafft haben. Aber auch außerbörslich dürften einige Geschäfte gelaufen sein. So wies die Beteiligungsgesellschaft Scherzer & Co. Ende Mai darauf hin, dass sie ihr Engagement bei Curanum mit einem „erfreulichen Ergebnisbeitrag“ komplett beendet habe.  
Curanum Kurs: 0,00
  Vorausgegangen waren in den vergangenen Monaten juristische Gefechte zwischen Korian und einzelnen Anlegern, die sich gegen die Sacheinbringung der zu Korian gehörenden deutschen Pflegeheimbetreiberin Phönix zur Wehr setzten. Die Franzosen hatten ursprünglich 2,50 Euro je Curanum-Aktie geboten. Zurzeit kostet der Anteilschein 3,33 Euro. Wieder einmal hat es sich also gelohnt, nicht auf eine Übernahmeofferte einzugehen. Nun bleibt abzuwarten, zu welchem Preis die restlichen Aktionäre herausgequetscht werden sollen. Als gesetzliche Untergrenze gilt der volumengewichtete durchschnittliche Börsenkurs der vergangenen drei Monate vor der Ankündigung der Maßnahme. Das wäre in diesem Fall wohl weniger als der aktuelle Kurs. Nach den jüngsten Erfahrungen wird sich Korian aber genau überlegen, ob sie sich wirklich auf langwierige Spruchverfahren einlassen wollen. Interessant zu wissen wäre in diesem Zusammenhang, für welchem Preis Scherzer seine Stücke abgegeben hat. Der Börsenwert von Curanum beträgt zurzeit 142 Mio. Euro. Unsere Empfehlung: Halten.  
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Curanum
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
524070 DE0005240709 0,00 Mio. € 30.11.1998 Verkaufen
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#524070 #694280
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Vergleichsweise gnädig zeigten sich die Börsianer in den vergangenen zwei Jahren mit SMT Scharf. Obwohl dem Hersteller von Transportsystemen für die Bergbauindustrie Umsatz und Gewinn komplett wegbrechen, sackte die Notiz des früheren SDAX-Unternehmens – gemessen am 2012er-Durchschnittskurs von knapp 23 Euro – im Tief nur auf 17 Euro. Dabei sehen die Zahlen heftig aus. Nachdem SMT Scharf 2012 aus Umsätzen von 76,6 Mio. Euro ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 12,9 Mio. Euro zog, rechnet die Gesellschaft aus Hamm in Westfalen für das laufende Jahr nur noch mit Erlösen von 45 Mio. Euro sowie einem Mini-EBIT von 1 Mio. Euro. Unterm Strich wird wohl gerade mal ein ausgeglichenes Ergebnis herauskommen. Dem steht eine Marktkapitalisierung von 77,5 Mio. Euro entgegen, was etwa dem Doppelten des Buchwerts entspricht. Doch die Investoren sammeln zunehmend Vertrauen, dass sich SMT Scharf ab 2015 aus der Umklammerung befreien kann. Schließlich muss sich der Investitionsstau der Rohstoffgesellschaften auch mal wieder auflösen. Parallel hat das Management von SMT Scharf kräftig umgebaut und Kosten eingespart. Die Nebenwerteprofis von Shareholder Value Beteiligungen zeigen sich jedenfalls betont cool für die Aktie, die immerhin zu ihren fünf größten Portfoliopositionen zählt: „Wir erwarten, dass die Talsohle bald durchschritten sein wird.“ Das spiegelt sich im Aktienkurs von SMT Scharf, der ganz allmählich wieder einen gewissen Zug nach oben zeigt. Die Rechnung der Börsianer: Sollte SMT Scharf nach der Sanierung auch nur halbwegs an frühere Ergebnisniveaus anschließen können, käme der Titel schnell zurück in einen attraktiven KGV-Bereich von zehn bis zwölf. Die Bilanz des 2007 aus dem Stall der Beteiligungsgesellschaft Aurelius an die Börse entlassenen Unternehmens ist belastbar. Finanzverbindlichkeiten und Liquide Mittel halten sich beinahe die Waage. Die Eigenkapitalquote betrug zuletzt überdurchschnittliche 64 Prozent.     Die Halbjahreszahlen sind für den 14. August angesetzt. Positive Überraschungen sind hier wohl kaum zu erwarten. Auch sollten sich Anleger für 2014 gedanklich schon einmal mit einer Nullrunde bei der Dividende anfreunden – nachdem die Ausschüttung für 2013 bereits von 0,98 auf 0,25 Euro je Anteilschein gekappt wurde. Derzeit ist die Aktie jedoch eine Turnaroundstory und kein Dividendenplay. Mit Sicht auf zwölf bis 18 Monate könnte die Notiz in frühere Kursregionen um 25 Euro zurückstoßen. Das entspricht einem Potenzial von einem guten Drittel. Da kann man nicht meckern. Ein wenig Zittern wird man zwischenzeitlich aber wohl müssen bei diesem Hoffnungswert. Schließlich ist die Börse nicht immer gnädig.   ...
#575198
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Die Berichtsaison in Deutschland ist noch gar nicht angelaufen, da kommt bereits die erste dicke Gewinnwarnung. Der TecDAX-Konzern Drägerwerk rechnet für das Gesamtjahr 2014 nur noch mit einer operativen Marge von 4,5 bis 6,5 Prozent. Bislang hatte das Medizintechnikunternehmen die Relation von Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zum Umsatz in einer Range von acht bis zehn Prozent vermutet. Wobei Vorstandschef Stefan Dräger nach dem ersten Jahresviertel bereits zurückrudern musste und den Anlegern klar machte, dass wohl nur noch der untere Bereich der Bandbreite realistisch zu erreichen sei. Selbst das ist nun illusorisch. Beim Umsatz kappte Dräger das Wachstumsziel von drei bis sechs Prozent auf zwei bis vier Prozent. Insgesamt würde das auf eine enorm weite EBIT-Spanne von 109 bis 160 Mio. Euro hinauslaufen  – verglichen mit zuvor rund 200 Mio. Euro. Damit hat sich die Situation in den vergangenen Monaten massiv verschärft. Als Gründe führen die Lübecker den starken Euro, das spürbar schwächere Geschäft in Russland, die Zurückhaltung der Medizintechnikkunden in den USA sowie die schwächere Geschäftsentwicklung in einigen Ländern in Asien-Pazifik an. Störfeuer kommt also von allen Seiten. Pikant: Offenbar handelt es sich nicht nur um ein temporäres Problem. „Die derzeit schwächer als erwartete Entwicklung von Umsatz und Profitabilität erfordert eine Überprüfung der mittelfristigen Prognose“, räumt das Unternehmen ein. Noch will sich das Unternehmen mit einer neuen Guidance jedoch Zeit lassen und zunächst das 2014er-Zahlenwerk abwarten. Ohne Gegensteuerung geht es nicht. „Dräger arbeitet an einem Maßnahmenpaket, das die Effizienz kurz- bis mittelfristig steigern wird“, betont der Medizintechnikkonzern. Die bisherige Prognose bis 2018 sah bei einem Erlöswachstum von mehr als vier Prozent eine EBIT-Marge zwischen zehn und zwölf Prozent vor. Zur Einordnung: Im Schnitt der vergangenen fünf Jahre lag die EBIT-Rendite bei knapp 8,2 Prozent.  
Drägerwerk VZ Kurs: 88,40
  Erhebliche Auswirkungen hat die Gewinnwarnung auch auf die Dividendenausschüttungen. Nachdem sich Dräger  in den vergangenen Jahren wenig spendabel gezeigt hatte, sollten künftig – ab einer Eigenkapitalquote von 40 Prozent – rund 30 Prozent (bislang 15 Prozent) des Konzernjahresüberschusses als Dividende ausgekehrt werden. Angesichts der düsteren Prognosen wird es aber wohl nichts mit kräftigen Dividendenerhöhungen. Das wirkt sich auch auf die Genussscheine aus, die einen Anspruch auf das Zehnfache der Dividenden der Vorzugsaktien haben. Die Genüsse hatten sich in den vergangenen fünf Jahren mit einem Zuwachs von 40 auf 400 Euro als wahre Turboinvestments erwiesen. Kein Wunder, dass der TecDAX-Konzern den Finanzierungszwitter am liebsten los wäre. Gewinnwarnungen kommen aus Anlegersicht immer zur Unzeit. Bei Drägerwerk hatte sich nach dem jüngsten Kursabsturz zur Vorlage des Q1-Berichts wieder Hoffnung breit gemacht. Zudem sorgte der geplante Zusammenschluss des US-Konzerns Medtronic mit dem irischen Wettbewerber Covidien für eine Kurserholung. Immerhin wurden bei dem Deal ganz andere Multiples aufgerufen als sie zurzeit bei Drägerwerk an der Tagesordnung sind. Das ist vorerst alles wieder vom Tisch. Auch boersengefluester.de trifft die neuerliche Gewinnwarnung auf dem falschen Fuß. Schließlich hatten wir den TecDAX-Titel erst kürzlich als antizyklische Chance vorgestellt. Zu einer Verkaufsempfehlung für die Dräger-Aktie kommen wir nach der Gewinnwarnung dennoch nicht – zumindest nicht auf dem aktuellen Kursniveau von 65 Euro.  
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Drägerwerk VZ
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
555063 DE0005550636 AG & Co. KGaA 1.447,52 Mio. € 04.09.1979 Kaufen
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  Foto: ®Drägerwerk AG & Co. KGaA...
#555063
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Besser spät als nie: Endlich ist auch der 2013er-Geschäftsbericht der Pittler Maschinenfabrik verfügbar. Erfahrene Börsianer kennen die Gesellschaft noch aus besseren Zeiten, als der Konzern mit dem Maschinenbauer Gildemeister (heute DMG Mori Seiki) kooperierte. In den vergangenen Jahren war das zum Einflussbereich Rothenberger-Familie gehörende Unternehmen jedoch eine Dauerpleite. Gleichwohl: Die Börsennotiz wurde nie aufgegeben. Immerhin hatte der Börsenmantel – inklusive enormer Verlustvorträge – einen erheblichen Wert für die gewieften Börsenstrategen von Rothenberger. Mittlerweile ist die Pittler Maschinenfabrik nach ihrer inaktiven Phase sogar wieder operativ tätig und sogar unter Anlageaspekten einen Blick wert – allerdings nur für Spezialwertefans, die mit verschachtelten Firmenstrukturen leben können (im Bild oben der Postkasten in der Frankfurter Firmenadresse). Die Marktkapitalisierung von Pittler beträgt gerade einmal 6,1 Mio. Euro. Wesentliches Asset von Pittler ist die Anfang 2013 eingegangene Beteiligung an SWS Spannwerkzeuge, einem Hersteller von Präzisionswerkzeugen aus dem rund 75 Kilometer von Frankfurt entfernten Schlüchtern. Ansonsten erzielt Pittler noch Einnahmen aus der Vermietung von Immobilien. Klingt zunächst überschaubar, dennoch ist der 2013er-Abschluss erklärungsbedürftig. Pittler kommt bei Umsätzen von knapp 3,55 Mio. Euro und sonstigen betrieblichen Erträgen von 2,03 Mio. Euro auf ein operatives Ergebnis von 1,61 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss türmt sich hingegen auf stolze 9,91 Mio. Euro. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 5,46 Euro. Das würde auf ein sensationell niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis von 0,6 hinauslaufen. Doch Vorsicht: Im Wesentlichen wird das Ergebnis durch einen Sonderertrag von 8,18 Mio. Euro im Zuge der Sanierung der Tochter Präwema gespeist. Pittler konnte sich mit der Bank und den Gläubigern der in Liquidation befindlichen Werkzeugmaschinenfabrik Präwema auf einen Schuldenerlass einigen und zeigt das entsprechend in den Zahlen.     Bereinigt um alle außerordentlichen Effekte kam Pittler im Vorjahr auf ein operatives Ergebnis von 0,146 Mio. Euro. Steuern spielen keine wesentliche Rolle, so dass der korrigierte Nettogewinn bei 0,153 Mio. Euro anzusiedeln ist. Einen deutlich entspannteren Eindruck macht nach der jüngsten Kapitalerhöhung die Bilanz. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Jahresende 2013 gut 72 Prozent. Die bereinigte Nettofinanzverschuldung beläuft sich auf 0,631 Mio. Euro, was gut neun Prozent des Eigenkapitals entspricht. Der von boersengefluester.de ermittelte Buchwert je Aktie beträgt 2,98 Euro. Demnach wird die Pittler-Aktie momentan mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,14 gehandelt – auch das ist in Ordnung. Um das Interesse der Small-Cap-Investoren zu wecken, müssen die nicht gerade als Kommunikationsweltmeister bekannten Rothenbergers jedoch nachlegen. Wo geht die Reise also hin? Im Geschäftsbericht heißt es: „Der Konzern wird die Geschäftstätigkeit weiter ausweiten, um sich langfristig wieder am Markt zu positionieren. Dabei ist weiterhin beabsichtigt, in Zukunft profitable kleine und mittelständische Unternehmen aus der Werkzeugmaschinenbaubranche sowie Zulieferer aus der Automobilbranche zu erwerben und den Konzern in diese Kernsegmente zu entwickeln.“ Letztlich könnte sich Pittler damit in eine Richtung wie etwa die Münchner Beteiligungsgesellschaft Blue Cap oder MBB aus Berlin entwickeln – nur eben viel kleiner. Dafür sollten sich Investoren allerdings auf weitere Kapitalerhöhungen einstellen. Der Börsenhandel in dem Papier ist mehr als überschaubar. Letztlich eignet sich das Papier wohl nur für eine ganz kleine Gruppe von Anlegern. Dennoch: Boersengefluester.de hat die Pittler-Aktie neu in sein Coverage-Universum DataSelect aufgenommen. Wer also wissen will, was sich bei dem Micro Cap tut, ist bei uns genau richtig.  
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Pittler Maschinenfabrik
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692500 DE0006925001 AG 4,39 Mio. € 16.07.1956
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#A0ETBQ #A0JM2M #692500
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Kurse oberhalb von 100 Euro bekommen der Siemens-Aktie offenbar nicht. Nur fünf Mal hielt sich die Notiz der DAX-Aktie im laufenden Jahr oberhalb der runden Marke –vier Tage im Januar und zuletzt am 20. Juni 2014. Mittlerweile hat sich der Verkaufsdruck auf den Anteilschein von Siemens sogar vergrößert und bereitet eher charttechnisch orientierten Börsianern zunehmend Sorgen. Immerhin gehört der Mischkonzern zu den am höchsten gewichteten Aktien aus dem DAX. Dementsprechend groß ist der Einfluss auf die Verfassung des Gesamtmarkts. Mit Blick auf die eher kurzfristige Zeitachse wird die nächste Unterstützung zwischen 92,30 und 92,70 Euro gerade eben getestet. Anschließend kommt dem Bereich zwischen 84 und 85 Euro eine ganz wichtige Stabilisierungsfunktion zu. Darunter sollte der Titel besser nicht fallen.  
Siemens Kurs: 254,55
  Fundamental kommt die Siemens-Aktie derweil mit attraktiven Kennzahlen daher. Immerhin bietet Siemens eine Mixtur aus einem KGV von weniger als 13, einer Dividendenrendite von mehr als drei Prozent und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von ebenfalls gut drei. Die Analysten stehen dem Papier überwiegend eher positiv gegenüber und rufen Kursziele zwischen 100 und 115 Euro. Noch genießt Vorstandschef Joe Kaeser einen hohen Kredit in der Finanzszene, auch wenn er beim Poker um Alstom leer ausgegangen ist. Nächster wichtiger Termin ist der 31. Juli 2014. Dann werden die Münchner ihren Zwischenbericht für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2013/14 (per Ende September) vorlegen. Kommuniziertes Ziel für das Gesamtjahr: Das Ergebnis je Aktie soll um mindestens 15 Prozent über dem Vorjahreswert von 5,08 Euro liegen. Darüber hinaus versucht Kaeser mit der „Vision 2020“ zu punkten. Kernpunkte des Konzepts sind Wachstum, Kostensenkung und eine klarere Ausrichtung des Portfolios. Dabei stuft der Manager die Bereiche Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung als besonders aussichtsreich ein. Klingt alles nicht nach Hexerei. Vielleicht waren die Erwartungen der Börsianer an Kaeser nach dem Chefwechsel aber auch einfach überzogen. Momentan gehört die Siemens-Aktie auf die Watchlist. Fundamentaldaten und Charttechnik liefern sich  gerade eben einen Patt.  
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Siemens
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723610 DE0007236101 AG 203.520,00 Mio. € 01.05.1948 Kaufen
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#723610
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Dividenden müssen nicht immer in bar ausgezahlt werden. Die SDAX-Gesellschaft Patrizia Immobilien wählte auf der Hauptversammlung am 27. Juni 2014 bereits zum dritten Mal hintereinander die Ausgabe von Berichtigungsaktien im Verhältnis 10:1 als Ausschüttungsvariante. Demnach bekommen Anleger für je zehn alte Aktien eine neue ins Depot gebucht. Häufig wird in diesem Zusammenhang auch etwas flapsig von Gratisaktien gesprochen. Da boersengefluester.de zu dem Themenkomplex einige Anfragen bekommen hat: Ja, es gibt auch bei der Ausgabe von Berichtigungsaktien eine Art Dividendenabschlag, allerdings ist die Begrifflichkeit eine andere. In diesem Fall wird der Titel „ex Berichtigungsaktien“ gehandelt.  
Patrizia Kurs: 8,86
  Erklärung: Bislang war das Kapital von Patrizia Immobilien in 63.077.300 Aktien eingeteilt. Bei einem aktuellen Kurs von 9,73 Euro ergibt sich eine Marktkapitalisierung von 613,742 Mio. Euro. Der Begriff Gratisaktien suggeriert zwar, dass es etwas umsonst gibt. Tatsächlich wird aber nur die Anzahl der Aktien durch eine Umwandlung von Rücklagen in Gezeichnetes Kapital geändert. Insgesamt gibt es nun 69.385.030 Patrizia-Aktien. Da sich am Wert des Unternehmens nichts geändert hat, muss irgendwo ein Korrektiv einsetzen – und das ist der Kurs. Wenn man den Börsenwert von 613,742 Mio. Euro durch die neue Aktienzahl teilt, kommt man auf einen Aktienkurs von gerundet 8,84 Euro. Und das entspricht einem Abschlag von 9,09 Prozent. Anspruch auf die Berichtigungsaktien haben Investoren, die den Titel am 16. Juli 2014 zum Handelsende im Depot haben. Zu diesem Datum wird die Maßnahme formal umgesetzt.Wichtig: Steuerliche Folgen hat die Ausgabe von Berichtigungsaktien für den Privatanleger nicht. Einen frischen Analystenkommentar zu Patrizia Immobilien gibt es auch: Die Berenberg Bank hat ihre Kaufempfehlung mit Kursziel 11 Euro bestätigt.  
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Patrizia
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PAT1AG DE000PAT1AG3 SE 800,69 Mio. € 31.03.2006 Halten
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  Foto: Patrizia Immobilien AG...
#PAT1AG
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Mitte Juni sah es noch so aus, als ob der Aktienkurs von InVision genug pausiert hätte, um nochmals zum großen Aufschwung anzusetzen. Doch die Rally bis auf in der Spitze 64 Euro war nicht dauerhaft. Mittlerweile ist die Notiz des Anbieters von cloudbasierter Software für die Steuerung der Personalplanung in Call Centern wieder zurück auf 57,50 Euro gekommen. Die Korrektur geht einher mit der Kursentwicklung vergleichbarer US-Unternehmen wie zum Beispiel Workday (WKN: A1J39P) an der Nasdaq. So verlor die Workday-Aktie seit Anfang Juli rund elf Prozent auf aktuell 80,60 Dollar an Wert. Größenmäßig spielt Workday mit einer Marktkapitalisierung von 14,9 Mrd. Dollar allerdings in einer anderen Liga. Verstecken braucht sich Invision dennoch nicht: Mit einer Performance von 130 Prozent zählt der Small Cap zu den Top-Drei-Werten seit Jahresbeginn auf dem heimischen Kurszettel. Nur die Anteilscheine von Design Hotels und des Tübinger IT-Spezialisten Transtec lieferten eine noch bessere Show ab. Mit dem ersten Zahlenüberblick zum Halbjahr 2014 vermochte Invision ebenfalls zu überzeugen. Gemessen an den Erwartungen der Analysten von Hauck & Aufhäuser stellen sie eine Punktladung dar. Bei Gesamterlösen von 6,2 Mio. Euro erzielte die künftig in Düsseldorf sitzende Firma ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1,9 Mio. Euro. „Die EBIT-Marge hat damit erstmalig 30 Prozent überschritten und stellt mit 31 Prozent eine neue Rekordmarke auf“, betont die Gesellschaft. Bemerkenswert ist ebenfalls, dass der Cloud-Umsatz im ersten Halbjahr erstmalig über dem Lizenz-Umsatz lag. Die liquiden Mittel kletterten von 4,6 auf 9,5 Mio. Euro – trotz der Ausgaben von 2,6 Mio. Euro für einen Immobilienkauf.  
InVision Kurs: 6,45
  Beim Ausblick nannte Vorstand und Mitgründer Peter Bollenbeck keine neuen Details. Nur soviel: „InVision rechnet auch für die nächsten Quartale mit einer Fortsetzung des bisherigen Wachstumstrends.“ Demnach gilt die bisherige Vorgabe der Gesellschaft aus dem Q1-Bericht, wonach für 2014 mit einem Betriebsergebnis von mindestens 4 Mio. Euro zu rechnen ist. Gegenüber dem Vorjahreswert von 1,75 Mio. Euro entspricht das einer massiven Verbesserung. Um den aktuellen Börsenwert von 126 Mio. Euro zu erklären, müssen die Anleger aber weiter nach vorn blicken. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser rechnen für 2016 mit einem EBIT von 10,9 Mio. Euro. Das Team der Berenberg Bank kalkuliert mit 8,9 Mio. Euro für 2016 – für 2017 liegt ihre EBIT-Schätzung bei 10,5 Mio. Euro. Invision gehört zu den Top-Cloudwerten aus Deutschland. Die Halbjahreszahlen sind sicher super, aber eben auch keine komplett positive Überraschung. Allmählich stößt die Aktie an ihre Bewertungsgrenzen – zumindest unter lokalen Kriterien. Allerdings adressiert Firmenlenker Bollenbeck mit seinen Roadshows zunehmend auch US-Investoren, die andere Multiples im Cloudsektor gewohnt sind. Möglicherweise schnappt sich sogar eine Branchengröße aus Amerika irgendwann Invision. Boersengefluester.de bleibt daher bei seiner jüngsten Empfehlung: Halten. Diese Einschätzung teilt mittlerweile auch Hauck & Aufhäuser – bei einem Kursziel von 63 Euro. Die Berenberg Bank setzt die Messlatte mit 72 Euro höher und rät zum Einstieg.  
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InVision
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585969 DE0005859698 AG 14,42 Mio. € 18.06.2007 -
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#Cloud #585969 #Workday
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Auf einen Börsenwert von fast 180 Mio. Euro kommt mittlerweile das für seine vielen Zukäufe bekannte Immobilienunternehmen Adler Real Estate. Eine bemerkenswerte Größe: Vor zwei Jahren brachten die Hamburger schließlich gerade einmal 16 Mio. Euro auf die Waagschale. Allerdings haben sich im Zuge der Akquisitionen auch die Bilanzstrukturen komplett verschoben. So explodierten die Nettofinanzverbindlichkeiten in diesem Zeitraum von knapp 2 Mio. Euro auf rund 390 Mio. Euro (per Ende März 2014). Doch es wurden auch Werte geschaffen. „Wir haben im ersten Halbjahr zwei gewaltige Schritte auf unserem Weg zu einem bedeutenden Wohnimmobilienunternehmen gemacht und gleichzeitig unsere Solidität und unsere Chancen auf weiteren Wertgewinn und höhere Einnahmen verbessert", sagt Axel Harloff, Vorstand von Adler Real Estate. Kostprobe: So erreicht das Eigenkapital mittlerweile mehr als 290 Mio. Euro – nach gut 115 Mio. Euro zum Ende des ersten Quartals 2014. Maßgeblichen Einfluss haben hierbei die kürzlich erfolgte nahezu Komplettübernahme des Berliner Wohnungsunternehmens Estavis sowie eine Mehrheitsbeteiligung an einem Portfolio des Immobilieninvestors Corestate.  
Adler Real Estate Kurs: 8,84
  Den Substanzwert (NAV = Net Asset Value) gibt Harloff zum Halbjahr mit „circa 11 Euro“ je Aktie an. Demnach gibt es die Adler-Aktie momentan mit einem Discount von fast 44 Prozent auf die aktuelle Notiz. Zum Vergleich: Gagfah, LEG Immobilien und die Deutsche Annington werden etwa auf Höhe des NAV gehandelt. Bei TAG Immobilien beträgt der Abschlag etwa sieben Prozent. Der Anteilschein von Grand City Properties ist sogar mit einem Aufschlag von 13 Prozent auf den NAV gepreist. Die krasse Differenz von Aktienkurs und NAV bei Adler Real Estate ist allerdings auch ein Spiegelbild der Finanzierungsseite. Zwar sank das Verhältnis von Verschuldung zum Verkehrswert der Immobilien (LTV = Loan to Value) seit Jahresbeginn von 71 Prozent auf knapp über 65 Prozent. Das ist allerdings immer noch deutlich höher als bei den meisten anderen Wohnimmobiliengesellschaften. Lediglich TAG Immobilien und Gagfah agieren mit ähnlichen Beleihungsquoten. LEG Immobilien und Deutsche Annington kommen auf Relationen von 47 bzw. 46 Prozent. Grand City Properties weist ein LTV von 39 Prozent im jüngsten Zwischenbericht aus. Zurzeit verfügt Adler Real Estate über rund 21.000 Wohneinheiten – demnächst werden es sogar 25.000 sein – und kalkuliert mit Nettokaltmieterträgen von etwa 77 Mio. Euro. Das läuft auf eine monatliche Miete von gut 300 Euro pro Wohnung hinaus. Den annualisierten FFO (Funds from operations) – eine Art Cashflow für Immobiliengesellschaften – beziffert die Gesellschaft auf rund 20 Mio. Euro. Demnach wird die Aktie von Adler Real Estate momentan mit dem 8,75fachen des FFO gehandelt. Gegen diese Relation lässt sich nichts sagen. Die meisten Branchenvertreter sind teurer bewertet. Per saldo muss Anlegern auch nach der Megakursrally nicht zwangsläufig schwindelig werden. Perspektivisch reift hier sogar eine Gesellschaft mit SDAX-Format heran. Ein Papier für schwache Nerven ist Adler Real Estate allerdings dennoch nicht.  
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Adler Real Estate
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500800 DE0005008007 AG 897,22 Mio. € 17.11.1995 -
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#A0KFKB #500800
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[sws_blue_box box_size="585"]Die Aktien der beiden größten heimischen Institute liefern ein Trauerspiel ab. Dabei müsste es den Banken längst besser gehen, weil die EZB die Geldpolitik immer weiter lockert und sich die Konjunktur in Europa allmählich erholt. Neben den Sorgen wegen drohender hohen Strafzahlungen in den USA leiden die Commerzbank und die Deutsche Bank jedoch unter hausgemachten Problemen. Anleger fragen sich: Wie tief können die Papiere noch fallen?[/sws_blue_box] Auf das niedrigste Niveau seit Dezember 2013 ist der Aktienkurs der Commerzbank abgerutscht: Grund waren zuletzt Gerüchte, wonach dem Institut wegen mutmaßlicher Verstöße gegen US-Sanktionen eine Geldstrafe von 600 bis 800 Mio. Dollar drohen könnte – deutlich mehr als Investoren zuvor spekuliert hatten. Die USA verdächtigen das Institut, über seine US-Tochter Gelder für Unternehmen im Iran und im Sudan transferiert zu haben. Eine Strafe in der Größenordnung wäre eine enorme Belastung für die Commerzbank, gehen die Analysten für 2014 bislang doch von einem Gewinn von lediglich rund 680 Mio. Euro aus. Dabei sinken die Schätzungen schon seit etlichen Quartalen, nicht zuletzt weil der Konzern spürbar unter den sinkenden Zinsen leidet. Für zusätzlichen Druck auf die europäischen Bankaktien sorgen die Zahlungsprobleme bei der portugiesischen Bankiersfamilie Espirito Santo. Demnach ist die in Luxemburg ansässige Holding Espirito Santo International ihren Zahlungsverpflichtungen bei kurzlaufenden Anleihen zuletzt teilweise nicht nachgekommen. Die Bankiersfamilie ist auch der größte Anteilseigner bei dem spanischen Kreditinstitut Banco Espirito Santo. Nachdem die Aktienkurse um 17 Prozent abgeschmiert waren, sind sie vom Handel ausgesetzt worden. Die im November 2023 fälligen Anleihen der Bank sind auf 82,9 Prozent eingebrochen, womit die Verzinsung auf horrende 9,79 Prozent gestiegen ist. Den Beteuerungen der portugiesischen Notenbank womit die Probleme auf die Banco Espirito Santo eingegrenzt wären, glauben die Investoren nicht. Offensichtlich erinnern sich etliche Investoren an die Beteuerungen der US-Notenbank vom Ausbruch der Finanzkrise, als Notenbankchef Ben Bernanke gesagt hatte, die Probleme bei minderwertigen Subprime-Hypothekenanleihen seien „eingegrenzt“ und würden daher zu keiner Krise am Häusermarkt sorgen. Eine Belastung für viele Bankaktien ist zudem der bevorstehende Bankenstresstest der EZB. Etliche Investoren sorgen sich, dass die Kapitalausstattung der Institute zu gering sein könnte und sie der Deutschen Bank folgen und ebenfalls Kapitalerhöhungen durchführen müssen. Zwar lag die harte Kernkapitalquote der Commerzbank laut den endgültigen Basel-3-Regeln, die erst 2019 in Kraft treten, bei neun Prozent. Die für Analysten und Investoren sehr wichtige Kennzahl wird errechnet, indem man das harte Kernkapital durch die risikogewichteten Aktiva dividiert. Etliche Investoren befürchten aber, dass die Quote der Commerzbank etwas knapp bemessen sein könnte. Die EZB sieht eine Untergrenze von acht Prozent vor. Investoren werden sich zudem weiter darauf fokussieren, wie Vorstandschef Martin Blessing mit dem Abbau des Portfolios der hauseigenen Bad Bank vorankommt. Zuletzt belief es sich noch auf 102 Mrd. Euro. Bis Ende 2016 will Blessing den Wert auf 75 Mrd. Euro reduzieren. Bis zum Abschluss des EZB-Stresstests könnten sich viele Banken mit dem Kauf riskanter Papiere allerdings zurückhalten. Mit der Kapitalerhöhung von 8,5 Mrd. Euro hat die Deutsche Bank die Kapitalausstattung im Vergleich zur Commerzbank spürbar verbessert. So steigt die harte Kernkapitalquote des hiesigen Branchenprimus von 9,5 Prozent auf 12 Prozent. Damit gehört das Institut zumindest bei dieser Kennzahl zu den am besten kapitalisierten Instituten der Welt. Investoren schauen allerdings zusätzlich auf eine andere Kennzahl: die Leverage Ratio oder Verschuldungsquote. Sie setzt das Eigenkapital ins Verhältnis zur Bilanzsumme. Inklusive der jüngsten Emission von Hybridanleihen ist die Leverage Ratio gemäß Basel 3 von 2,5 Prozent auf 3,4 Prozent gestiegen. Etliche Analysten befürchten allerdings, dass die Ratio der Deutschen Bank zu niedrig sein könnte, wenngleich die Regeln einen Mindestwert von lediglich drei Prozent vorsehen. Die Deutsche Bank leidet darunter, dass die Volatilität im Anleihenhandel, bei Währungen und Rohstoffen sehr niedrig ist. Deswegen handeln die Kunden wesentlich weniger als früher. Die Deutsche Bank ist wie kaum ein anderes Institut in Europa abhängig vom Investmentbanking. Genau diesen Bereich wollen die Co-Chefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain mit dem Geld aus der Kapitalerhöhung ausbauen. Eine anhaltend niedrige Volatilität am Finanzmarkt könnte das Institut weiter belasten. Abgesehen von einer jederzeit möglichen technischen Erholung ist derzeit nicht absehbar, was zu einer nachhaltigen Trendwende der beiden Bankaktien nach oben führen könnte. Die nächsten Kursimpulse könnten spätestens die Quartalszahlen am 29. Juli bei der Deutschen Bank und am 7. August bei der Commerzbank liefern.   [sws_grey_box box_size="585"]Dieser Beitrag stammt von den Kollegen der boersengefluester.de-Partnerseite Feingold Research[/sws_grey_box]   Hinweis in eigener Sache: Die Handlungsempfehlung in den Investor-Info-Boxen von boersengfluester.de müssen nicht immer deckungsleich mit den Einschätzung des Teams von Feingold Research sein. Insbesondere bei der Deutschen Bank sieht boersengefluester.de den Kursverfall allmählich als übertrieben an.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
514000 DE0005140008 AG 63.345,25 Mio. € 10.05.1948 Kaufen
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Commerzbank
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
CBK100 DE000CBK1001 AG 39.315,79 Mio. € 05.11.1958 Halten
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#CBK100 #514000
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Erstmals im laufenden Jahr wagt sich Orad Hi-Tec Systems mit einer konkreten Prognose für 2014 an die Investoren. Und der Ausblick hat es gleich in sich: Immerhin stellt der Anbieter von Visualisierungssoftware für den Einsatz in TV-Studios einen Umsatz von 39 bis 40 Mio. Dollar sowie eine operative Marge von sechs bis acht Prozent in Aussicht. Demnach könnte die israelische Gesellschaft mit Börsennotiz im streng regulierten Frankfurter Prime Standard im laufenden Jahr ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 2,34 und 3,20 Mio. Dollar erzielen. Zumindest im oberen Bereich entspricht das etwa dem Ertragsniveau der Jahre 2010 und 2011. Damals kostete der Anteilschein im Schnitt allerdings rund 2,50 Euro – also etwa um ein Drittel mehr als zurzeit. Der untere Abschnitt markiert etwa das 2009er-Ergebnis.  
Orad Kurs: 0,00
  2013 musste Orad bei Erlösen von 31,8 Mio. Dollar einen operativen Verlust von 1,6 Mio. Dollar ausweisen. Die Analysten von der VEM Aktienbank rechneten für Orad zuletzt mit einem 2014er-Umsatz von 36,6 Mio. Dollar sowie einem EBIT von 1,83 Mio. Dollar. Vor diesem Hintergrund ist der nun vorgelegte Ausblick eine positive Überraschung. Bereits vor wenigen Tagen hatte Orad einen Großauftrag von einem brasilianischen TV-Sender im Gesamtvolumen von annähernd 0,9 Mio. Dollar gemeldet. Und auch die Ende Mai vorgelegten Zahlen zum Auftaktquartal 2014 ließen aufhorchen. Den Halbjahresbericht wird Orad am 6. August präsentieren. Schon jetzt ließ das Unternehmen jedoch durchblicken, dass die vorläufigen Zahlen auf ein „deutliches Wachstum“ schließen lassen. Gemessen daran ist die Orad-Aktie noch immer moderat bewertet, auch wenn sich die Notiz seit dem Tief bei 1,03 Euro im vergangenen September bereits um gut 80 Prozent nach oben bewegt hat. Die Marktkapitalisierung beträgt zurzeit etwa 22 Mio. Euro. Das entspricht etwa dem Doppelten des Buchwerts. Jeder (umgerechnete) Euro Umsatz wird derweil mit etwa 75 Cent bewertet. Gemessen an der operativen Marge von sechs bis acht Prozent kann man da nicht meckern. Auf der Habenseite steht zudem ein Nettofinanzguthaben von 0,34 Euro je Aktie. Das heißt: Die aktuelle Notiz ist zu knapp 20 Prozent durch Cash unterlegt. Das KGV auf Basis der 2015er-Gewinnschätzungen von boersengefluester.de beträgt knapp zwölf – auch das eine faire Relation. Risikobereite Small-Cap-Anleger finden in der Orad-Aktie also ein aussichtsreiches Investment. Das Kursziel veranschlagen wir auf 2,50 Euro.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Orad
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
928634 IL0010838071 0,00 Mio. € 16.11.1999 Halten
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#928634
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Die Skepsis der Analysten war groß. Die Experten der Commerzbank, von Hauck & Aufhäuser und SES Research hatten ihre Verkaufsempfehlung für den Anteilschein von Südzucker vor Veröffentlichung des Berichts zum Auftaktquartal des Geschäftsjahres 2014/15 (per Ende Februar) extra noch einmal bekräftigt. Die aktuelle Bewertung des MDAX-Papiers sowie die düsteren Prognosen des Zuckerproduzenten im Zuge des Auslaufens der europäischen Zuckermarktverordnung stehen ihrer Meinung nach – trotz des bereits erfolgten Kursverfalls von 34 auf 15 Euro – immer noch nicht in einem vernünftigen Verhältnis zueinander. Dabei hatte sich in den vergangenen Wochen bei den Investoren bereits wieder so etwas wie Hoffnung breit gemacht. Immerhin startete die Südzucker-Aktie den Versuch einer Bodenbildung. Entsprechend gespannt waren die Börsianer auf den Zwischenbericht der Mannheimer. Die im Bereich Bioethanol tätige Südzucker-Tochter CropEnergies hatte bereits vor wenigen Tagen vorgelegt. Die positive – allerdings auch erwartete – Botschaft: Vorstandschef Wolfgang Heer hat den Ausblick komplett bestätigt. Zwischen der Formulierung im Geschäftsbericht und der im nun vorgelegten Quartalsabschluss gibt es keinerlei Abweichungen. Demnach rechnet Heer für das Geschäftsjahr 2014/15 weiterhin mit einem Umsatzminus von 7,5 auf rund 7,0 Mrd. Euro. Das operative Konzernergebnis dürfte von 622 auf etwa 200 Mio. Euro einbrechen. Einen Tick besser ausgefallen als gedacht ist hingegen das Zahlenwerk für das erste Jahresviertel. Bei einem Erlösrückgang von 10,4 Prozent auf 1,77 Mrd. Euro knickte das Betriebsergebnis „nur“ um 54 Prozent auf 106 Mio. Euro ein. Unterm Strich blieb ein Überschuss von 77 Mio. Euro stehen. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,24 Euro. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser hatten mit einem Rückgang des Nettogewinns auf 34,1 Mio. Euro – oder 0,17 Euro je Aktie – gerechnet. Keine große Überraschung ist, dass Südzucker momentan keinen Spielraum für Verbesserungen sieht: „Das operative Konzernergebnis für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2014/15 wird deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen“, betont der Vorstand. Die Nettofinanzschulden sind derweil um knapp zehn Prozent auf 670 Mio. Euro gestiegen.  
Südzucker Kurs: 9,63
  Nächster wichtiger Termin für Anleger ist jetzt die Hauptversammlung am 17. Juli 2014. Nach dem Aktionärstreffen schüttet Südzucker eine von 0,90 auf 0,50 Euro reduzierte Dividende aus. Auf Basis des gegenwärtigen Kurses von 15 Euro ergibt sich daraus eine Rendite von 3,3 Prozent. Das klingt noch halbwegs ordentlich. In den kommenden Jahren müssen sich die Investoren aber vermutlich auf weitere deutliche Einschnitte gefasst machen. Bleibt die Frage der Bewertung des MDAX-Papiers. Das bereits um die Dividendenzahlung bereinigte Eigenkapital der Südzucker AG – also ohne Anteile Dritter und Hybridkapital – lag Ende Mai bei 3.327,4 Mio. Euro. Heruntergerechnet auf die einzelne Aktie (204.183.292) ergibt sich daraus ein Buchwert je Aktie von 15,88 Euro. Demnach beläuft sich das nach der Methode von boersengefluester.de berechnete Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) auf 0,94. Das sieht vergleichsweise attraktiv aus. Mit Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) müssen Anleger aber schon sehr weit nach vorn schauen, um die aktuelle Kapitalisierung zu rechtfertigen. Letztlich bewegt sich die Notiz gegenwärtig etwa auf dem Niveau der Jahre 2003 bis Anfang 2005. Damals war Südzucker jedoch ungleich profitabler und bewegte sich beim Betriebsergebnis in Regionen von 500 Mio. Euro. Heute wäre die Gesellschaft wohl froh, wenn sich das EBIT bei 200 Mio. Euro einpendeln würde. Die Analysten der Berenberg Bank haben derweil ihre Verkaufen-Empfehlung nach der Zahlenvorlage nicht nur bestätigt, sondern gleich noch das Kursziel von 13 auf 12 Euro heruntergesetzt. Auch Hauck & Aufhäuser bleibt negativ gestimmt und befürchtet weiterhin einen Rückschlag bis auf 10,20 Euro für die Südzucker-Aktie. Dennoch: Für langfristig orientierte Investoren bietet die Südzucker-Aktie unserer Meinung nach eine attraktive Chance-Risiko-Relation. Zwischenzeitlich kann es zwar immer wieder mal rumpeln im Kurs. Doch davon sollten sich Anleger nicht abschrecken lassen. Charttechnisch wird es bei Kursen unter 13 Euro gefährlich. Nach oben sind 18 Euro das momentane Ziel der Kurvendeuter.  
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Südzucker
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729700 DE0007297004 AG 1.930,55 Mio. € 01.05.1948 Halten
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CropEnergies
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A0LAUP DE000A0LAUP1 AG 1.151,70 Mio. € 29.09.2006 Halten
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  Foto: Südzucker AG...
#A0LAUP #729700
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Nun also doch: YOC verkauft seine Tochter Belboon. Über den Preis für das im Bereich Affiliate Marketing (Werbung gegen transaktionsabhängige Vergütung) tätige Unternehmen wurde Stillschweigen vereinbart. Dem Vernehmen nach kommen die Berliner jedoch auf einen positiven Ergebnisbeitrag von rund 3,2 Mio. Euro. An der Börse stieß der Deal zunächst auf positive Resonanz. Die YOC-Aktie sprang in der Spitze um 18 Prozent auf 2,60 Euro in die Höhe. Das entspricht einem Zuwachs an Marktkapitalisierung von 1,14 Mio. Euro auf 7,43 Mio. Euro. Allerdings vermochte der Titel das Plus nicht zu halten und fiel anschließend bis auf 2,30 Euro zurück. Dennoch: Für Anhänger heißer Micro Caps ist YOC die „Aktie der Stunde“. Immerhin hat sich das Papier nach zweimonatigem Seitwärtstrend – und vorherigem Absturz – endlich in die gewünschte Richtung entwickelt und liefert nun ein interessantes Chartbild ab. Käufer von Belboon ist die Münchner Beteiligungsgesellschaft Arcus Capital, die wiederum von dem früheren MME Moviement- und Wige Media-Vorstand Stefan Eishold geleitet wird. In der Finanzbranche wurde bereits seit längerer Zeit darüber gemutmaßt, dass sich die klamme YOC-Gruppe auch von Belboon trennen muss – um das eigene Überleben zu sichern. Dabei hatte sich YOC-Vorstand Dirk Kraus nach Informationen von boersengefluester.de früher vehement gegen einen solchen Deal gestemmt. Der Druck muss also enorm gewesen sein: Zuletzt hatte YOC seine Finanzen über Gesellschafterdarlehen aufgefrischt, musste dafür als Sicherheit jedoch den Anteil an der  belboon GmbH verpfänden.  
YOC Kurs: 9,96
  Wie geht es nun weiter bei YOC? „Wir konzentrieren uns auf unser Kerngeschäft Mobile Advertising – und zwar vor allem auf den Ausbau von Technologien für den datenbasierten, automatisierten Echtzeithandel. Die Veräußerungserlöse fließen direkt in die Entwicklung unserer neuen Produkte für Programmatic Mobile Advertising“, sagt Kraus. Wie groß das Umsatz- und Ergebnispotenzial aus der Vermarktung von mobilen Internetseiten für YOC sein wird, lässt sich gegenwärtig kaum vorhersagen. Noch liegt nicht einmal ein Geschäftsbericht für 2013 vor. Dafür aber ein Bericht zum ersten Quartal 2014: Und da musste YOC noch ein negatives Eigenkapital von 5,14 Mio. Euro ausweisen. Die nächste Hauptversammlung findet am 29. August 2014 statt. Der Titel bleibt ein reinrassiger Hot Stock im XS-Format. Wie heftig die Kursschwanungen ausfallen können, bekamen die Anleger zum Jahreswechsel 2013/14 zu spüren. Von Mitte Dezember bis Mitte Januar schoss die Notiz von 0,67 Euro auf in der Spitze 4,70 Euro – um bereits im April wieder für weniger als 2 Euro gehandelt zu werden.  
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YOC
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
593273 DE0005932735 AG 34,14 Mio. € 30.04.2009 Kaufen
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#593273
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Die Jungs von der Deutschen Balaton gelten als gewiefte Investoren. Unterbewertete Aktien mit viel Cash in der Kasse und möglichst vielen stillen Reserven sind ihre Spezialität. Fast 30 Prozent des Börsenwerts der Deutschen Balaton entfällt auf ihre wichtigste – und schon seit einer halben Ewigkeit im Depot befindliche – Beteiligung: Beta Systems Software. Mit ihrer positiven Einschätzung zu Beta Systems stehen die Heidelberger nicht allein da. In Nebenwertekreisen wird der Anteilschein momentan heiß gehandelt, wenn es um potenzielle Kursverdoppler geht. Einzig die aktuelle Meldungslage der seit rund zwei Monaten nur noch im schwach regulierten Entry Standard gelisteten Berliner passt nicht so recht ins Bild. Für das Geschäftsjahr 2013/14 rechnet Beta Systems mittlerweile nur noch mit einem Umsatz von 33,5 bis 35,5 Mio. Euro. Ursprünglich sollte der Vorjahresumsatz von 37,6 Mio. Euro um einen niedrigen einstelligen Prozentbereich getoppt werden. Immerhin: Beim Betriebsergebnis machte Beta Systems keine weiteren Abstriche, auch wenn es sich mit einem Minus von bis zu 3 Mio. Euro ohnehin tief in den Miesen bewegen wird. Grund für die roten Zahlen ist eine Investitionsoffensive zur Weiterentwicklung der beiden Geschäftsbereiche Identity Access Management (Compliance-Anforderungen, Risikosteuerung, Zugriffsberechtigungen) und Data Center Infrastructure (Datenmanagement in Rechenzentren). „Die zur Steigerung des Neugeschäfts erforderliche Umstrukturierung von Vertrieb und Marketing benötigt eine längere Vorlaufzeit und zeigt in Verbindung mit den traditionell langen Vertriebszyklen im laufenden Geschäftsjahr noch nicht die gewünschten Ergebnisse“, betont der Vorstand. Normalerweise hätte die verfehlte Umsatzerwartung wohl für ein kleines Kursdebakel gesorgt. Doch bei Beta Systems blieben die Investoren erstaunlich cool. Entweder hat die Deutsche Balaton die schlechte Meldung zum Nachkauf genutzt – melden muss sie das im Entry Standard nicht mehr – oder die Anleger wissen ohnehin um die Bilanzqualität der Gesellschaft. Die um Pensionsrückstellungen bereinigten liquiden Mittel und Termineinlagen von 1,75 Euro je Aktie (per Ende März 2014) decken die gegenwärtige Notiz von 1,95 Euro zu rund 90 Prozent ab. Der Buchwert je Anteilschein beträgt 1,68 Euro. Anders ausgedrückt: Das operative Geschäft gibt es beinahe als Zugabe. Dabei taxieren Firmenkenner den Wert der beiden Geschäftsbereiche in der Summe auf annähernd 50 Mio. Euro. Bezogen auf die knapp 20 Millionen Beta-Aktien entspricht das einem Wert von fast 2,50 Euro je Anteilschein. Das perspektivische Kursziel liegt also bei mindestens 4 Euro.     Immer wieder für Unruhe unter Anlegern sorgt allerdings das komplizierte Interessengeflecht bei dem Small Cap. Großaktionär Deutsche Balaton hat sich auf der jüngsten Hauptversammlung erneut dafür stark gemacht, dass Beta Systems in den kommenden Jahren umfangreiche Kapitalerhöhungen durchziehen kann. Kritiker befürchten, dass die „Balatons“ durch den – angesichts der komfortablen Finanzausstattung von Beta Systems – unnötigen Ermächtigungsrahmen ihren Einflussbereich quasi durch die Hintertür ausbauen wollen. Immerhin ziehen viele Privatanleger nicht bei jeder Kapitalerhöhung mit und lassen sich so verwässern. Offiziell besitzt die Deutsche Balaton derzeit knapp 50 Prozent der Beta-Aktien. Allerdings besteht im Entry Standard keine Veröffentlichungspflicht für die Überschreitung von Stimmrechtsschwellen. Denkbar ist daher, dass die Heidelberger längst auf eine höhere Quote kommen. Mit von der Partie – neuerdings sogar im Aufsichtsrat – ist bei Beta Systems auch der Investor Carl Ernst Veit Paas, dem gut zwölf Prozent der Aktien zugerechnet werden. So viel Einfluss durch ausgebuffte Nebenwerteprofis ist möglicherweise nicht jedem Manager geheuer. Zuletzt kündigte der erst vor einem Jahr zu Beta Systems gestoßene Finanzchef Andreas Dahmen seinen Vorstandsposten bereits wieder. Dem Vernehmen nach sollen die Gründe aber persönlicher Natur gewesen sein: zu viele Jobs. Schließlich ist Dahmen auch Eigentümer und CFO bei dem an der Börse Stuttgart unter Miniumsätzen gelisteten Schulungsunternehmen Integrata (WKN: 621310). Letztlich gehört aber auch Integrata über die Balaton zurechenbare Private-Equity-Gesellschaft Cornerstone zum Einflussbereich der Heidelberger. Hat also alles was von einem Familientreffen. Und das muss man mögen – oder eben nicht. Nicht weg diskutieren lässt sich jedoch die Tatsache, dass die Beta-Systems-Aktie komplett unterbewertet ist.       Foto: Beta Systems AG...
#550820 #522440 #A2BPP8
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„Seit einigen Wochen besteht eine ungeklärte Abwesenheit des Vorstandsvorsitzenden der Youbisheng Green Paper AG, Herrn Haiming Huang“, das schreibt der Aufsichtsrat (AR) des chinesischen Kartonherstellers am 4. Juli 2014 in einer Ad-hoc-Mitteilung. Doch was tut das Kontrollgremium eigentlich? Bereits am 20. Juni 2014 wurde er – laut der Meldung – über die Abwesenheit informiert. Warum wartet der AR zwei Wochen, bis er diese extrem wichtige und kursrelevante Nachricht veröffentlicht? Auch boersengefluester.de hat von den Merkwürdigkeiten bei Youbisheng erfahren. Wir haben bereits am 23. Juni darüber berichtet und zu „höchster Vorsicht“ gemahnt. Doch warum muss man einen Aufsichtsrat informieren? Im Geschäftsbericht 2013 schreibt der AR-Vorsitzende Gernot Kugler, dass er mit dem Vorstandsvorsitzenden in regelmäßigem Kontakt stand. Wie regelmäßig ist ein Kontakt, wenn eine wochenlange Abwesenheit nicht auffällt? Da müssen erst die Mitarbeiter der BankM, die das Designated-Sponsor-Mandat bei Youbisheng haben, nach China fliegen, um rauszubekommen, dass der Vorstandschef seit Wochen nicht mehr gesehen wurde. Der Aufsichtsrat scheint wenig Interesse daran zu haben, was in China so vor sich geht. Von den 14 AR-Sitzungen und Beschlussfassungen, die im Geschäftsbericht erwähnt werden, fanden nur zwei als Präsenzsitzungen statt – keine in China. Die eine war am Tag vor der Hauptversammlung und die andere während des Eigenkapitalforums. Also als der Vorstand sowieso hier war.     Dieses Verhalten ist gerade für chinesische Unternehmen nicht tragbar. Das weiß auch Kugler. Denn er schreibt im Geschäftsbericht: „Die Struktur der Youbisheng Green Paper Unternehmensgruppe mit ihrer deutschen börsennotierten Konzernspitze, einer Zwischenholding in Hongkong und zwei Tochtergesellschaften in China bringt besondere Anforderungen aufgrund der räumlichen Trennung, sprachlicher Gegebenheiten und unterschiedlicher Mentalitäten an das Management und den Aufsichtsrat mit sich.“ Warum schreiben die Aufsichtsräte so etwas und vernachlässigen dann ihre Pflichten? Hier müssen die Aktionäre bei den Hauptversammlungen deutlich Druck machen. Wie geht es jetzt aber weiter bei Youbisheng? Die Gerüchteküche kocht. Ist Huang einfach nur erkrankt und daher in der Versenkung verschwunden? Kommt er in ein paar Wochen zurück und alles ist gut? Diese Variante folgt dem Prinzip Hoffnung. Wir hatten bisher einen sehr guten Eindruck von dem Unternehmen. Huang erschien uns bei unserem Besuch im Frühjahr 2012 in China als ein ordentlicher Geschäftsmann. Alle Fragen hat er bereitwillig befriedigend beantwortet. Erste Zweifel kamen mit dem plötzlichen – völlig unnötigen und unbegründeten – Wechsel des Wirtschaftsprüfers auf. Irritiert waren wir, als unsere Fragen zum Jahresabschluss und der Anleihe über Wochen nicht beantwortet wurden. Wir haben das mit der Unerfahrenheit und chinesischen Eigenart abgetan. Das Geschäftsmodell und auch die Anleihe schienen aus unserer Sicht sinnvoll. Auch der Jahresabschluss sah ordentlich aus. Es gab keinerlei Kritik der Wirtschaftsprüfer. Haben wir wichtige Warnsignale übersehen? Die zweite Alternative folgt dem Prinzip „Worst Case“. Dann könnte sich Huang – ähnlich wie es dem Chef von Kinghero unterstellt wird – mit der Kasse vom Acker gemacht haben. Ein Totalverlust für die Aktionäre wäre dann nicht ausgeschlossen. Die Wahrscheinlichkeiten für beide Varianten sind nicht seriös zu schätzen. Der Aktienkurs des Herstellers von Verpackungsmaterialien aus Altpapierbasis ist derweil im Tief bis auf 1,30 Euro abgestürzt. Auf diesem Niveau beträgt die Marktkapitalisierung gerade einmal 13,3 Mio. Euro. Gemessen an normalen Kriterien ist das eigentlich ein Witz. Doch zurzeit lässt sich nicht sagen, was die bislang vorgelegten Bilanzen tatsächlich wert sind.       [sws_yellow_box box_size="585"]Umfassende und regelmäßige Informationen zu allen Aktien von chinesischen Unternehmen aus dem Prime Standard sowie eine exklusive Scoring-Tabelle finden Sie auf unserem Portal „Chinageflüster“. Einfach HIER anklicken[/sws_yellow_box]...
#A1KRLR

In der Rubrik "Zitat des Tages" zeigen wir Sprüche berühmter Personen. Die Bandbreite reicht von Investoren, über Philosophen bis hin zu Sportlern. Wenn Sie ein Zitat  zur Aufnahme vorschlagen möchten, kontaktieren Sie uns gern. Per E-Mail an [email protected] oder das Kontaktformular auf der Webseite nutzen.

„Ein Unternehmensbericht oder Quartalszahlen können dir lediglich Aufschluss über die Vergangenheit und die Gegenwart geben. Sie verraten dir aber nicht die Zukunft.“
Nicolas Darvas

BGFL stellt an dieser Stelle heiße Aktien mit hohen Chancen, aber auch enormen Risiken, für spekulative Anleger vor
Biotech-Aktie mit viel Cash
Kurs: 9,45
China-Beteiligung verkauft
Squeeze-out-Spekulation
Kurs: 67,00

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