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Das klingt nach Weltuntergang: Laut dem aktuellen Zwischenbericht von Intershop ist das Periodenergebnis des E-Commerce-Softwarespezialisten in den ersten neun Monaten 2013 um atemberaubende 15.086 Prozent eingebrochen. Wie kann das sein? Ganz einfach: Nach einem Minigewinn von 22.000 Euro per Ende September 2012, steckte die Gesellschaft aus Jena nach neun Monaten 2013 mit 3,297 Mio. Euro in der Verlustzone. Mathematiker werden angesichts solcher Rechenakrobatik vermutlich die Nase rümpfen. Sei es drum: Nach der Gewinnwarnung von Anfang Oktober, blicken die Investoren nun gespannt auf das neueste Zahlenwerk von Intershop. Immerhin war der Kurs des Small Caps nach der Hiobsbotschaft nur kurz abgesackt und hatte sich schnell wieder berappelt. Zwar fehlte es zuletzt an neuer Aufwärtsdynamik. Doch gemessen an den August-Tiefständen von nur knapp über 1 Euro, sieht das gegenwärtige Niveau von annähernd 1,50 Euro ohnehin halbwegs freundlich aus. Für Langfristanleger stellt sich die Situation indes weniger gut dar: In den vergangenen zwei Jahren verlor das Papier um rund 40 Prozent an Wert.     „Die bisherige Geschäftsentwicklung in 2013 liegt zwar unter den Erwartungen, aber die ergriffenen Maßnahmen beginnen, erste Resultate zu zeigen“, betont das Intershop-Vorstandstrio. Mit 13,17 Mio. Euro lag der Nettoumsatz des dritten Quartals 2013 etwa auf Höhe des zweiten Jahresviertels 2013. Positiv: Bezogen auf den direkt vergleichbaren Vorjahreswert von 12,22 Mio. Euro, ergibt sich ein Erlösplus von rund 7,7 Prozent. Insgesamt steht nach neun Monaten 2013 beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nun ein Verlust von knapp 3,26 Mio. Euro in den Büchern. Gemessen am Halbjahres-EBIT von minus 2,87 Mio. Euro, hat sich die Lage also halbwegs stabilisiert. Für das Gesamtjahr hatte das Management zuletzt einen Nettoumsatz auf Vorjahresniveau (51,766 Mio. Euro) sowie ein negatives EBIT im „unteren einstelligen Millionen Euro Bereich“ avisiert. Demnach befindet sich Intershop also im Plan. Weniger schön ist allerdings, dass der Cashbestand weiter schmilzt und per Ende September „nur“ noch 9,38 Mio. Euro beträgt. Zu Jahresbeginn summierten sich hier noch 14,31 Mio. Euro. Irritierend ist zudem, dass nach drei Quartalen 2013 lediglich 6,8 Prozent der Nettoerlöse aus dem Lizenzgeschäft kommen. Der Rest stammt aus Serviceleistungen und Wartung. Bemerkenswert ist hingegen, dass Intershop frei von Bankverbindlichkeiten agiert und mit einer Eigenkapitalquote von 70,7 Prozent daherkommt.     Beinahe obligatorisch ist bei Intershop der Blick auf die Konkurrenz, den nun auch das Management wagt. So verleibte sich SAP im den E-Commerce-Software-Anbieter Hybris für angeblich rund 1 Mrd. Euro ein. Dabei peilt die Gesellschaft mit Sitz in der Schweiz im laufenden Jahr lediglich Umsätze von umgerechnet 81,5 Mio. Euro an. „Die weitere Marktkonsolidierung unter den Anbietern von integrierten E-Commerce- Lösungen hält an. Das eröffnet Intershop als einzigem konzernunabhängigen Enterprise E-Commerce Anbieter erhebliche Chancen“, sagt der Intershop-Vorstand und stellt für 2014 ein Umsatzplus und die Rückkehr in die Gewinnzone in Aussicht. Gegenwärtig kommt Intershop auf eine Kapitalisierung von 44,4 Mio. Euro. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird für deutlich weniger als den Jahresumsatz gehandelt. Der Aufschlag auf den Buchwert beträgt zurzeit 57 Prozent. Klingt alles vernünftig. Lediglich bei der Ertragskraft und den Wachstumsraten hinkt Intershop seit Jahren den Erwartungen hinterher. Ausgeschlossen ist es nicht, dass die Gesellschaft eines Tages selbst übernommen wird. Die Aktionärsstruktur – mit Ebay als indirektem Anteilseigner – ist quasi eine Steilvorlage für derartige Spekulationen. Aufgegangen sind die Hoffnungen auf eine fürstliche Übernahmeprämie bislang freilich nicht. Und so brauchen Anleger wohl weiter einen langen Atem. Immerhin hat sich der Aktienkurs vorerst aus dem Abwärtstrend befreien können. Wer den Titel im Depot hat, sollte also engagiert bleiben. Für Neukäufe fehlen derzeit jedoch schlagende Argumente. So schlimm, wie es der Ergebnisrückgang um 15.086 Prozent vorgaukelt, ist die Lage allerdings auch wieder nicht.     Foto: Intershop   [sws_red_box box_size="585"]Kennen Sie schon unseren Dividenden-Kalender? Mit diesem exklusiven Analyse-Tool haben Sie ganz neue Möglichkeiten, den für Sie passenden Rendite-Hit unter mehr als 600 Deutschen Aktien ausfindig zu machen. Einfach HIER anklicken.[/sws_red_box]...
#E-Commerce #Hybris #A0EPUH #Ebay #716460
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Vor nun fast einem halben Jahr ist boersengefluester.de live gegangen. Seitdem haben wir viel Zuspruch erhalten und tolle Anregungen bekommen. Herzlichen Dank dafür! Von Anfang an hat sich diese Webseite intensiv mit dem Thema Daten befasst. Etliche Artikel und Anlageempfehlungen auf boersengefluester.de beruhen auf Screenings, die wir mit Hilfe unserer mehr als 600 deutsche Aktien umfassenden Excel-Datenbank „DataSelect“ durchführen. Damit nicht genug: Jetzt bieten wir zusätzlich einen Dividenden- und Hauptversammlungs-Kalender an, der es in sich hat. Damit kann die „Dividendensaison 2014“ am besten schon jetzt losgehen. Sie finden den Kalender im Menüpunkt "Tools". Es ist aber auch direkt über die Box oben in der rechten Seitenleiste ansteuerbar. Egal, wie Sie sich dem Dividenden-Thema nähern wollen – unser neuer Analyser bietet Ihnen die passenden Informationen. Wesentliche Elemente sind die „Kalenderleiste“ auf der linken Seite sowie die „Farbboxen“ zu den einzelnen Indizes (DAX, MDAX, SDAX und TecDAX) und den Small Caps. Alle fünf Gruppen zusammengefasst ergeben unser komplettes Analyseuniversum DataSelect. Der Kalender zeigt Ihnen auf einen Blick, welche Hauptversammlungen im laufenden Monat anstehen. Selbstverständlich können Sie auch auf einen Monat und ein Jahr Ihrer Wahl gehen. Die kleine Zahl in Klammern zeigt Ihnen an, wie viele Hauptversammlungen in dem entsprechenden Monat stattgefunden haben bzw. stattfinden werden. Wirklich stolz sind wir auf unser Ampelsystem mit den dahinter liegenden Analyse-Tableaus. Beispiel DAX: Auf einen Blick sehen Sie, dass in der HV-Saison 2013 (hier wurde über die Ausschüttung der Dividenden für 2012 abgestimmt) 16 DAX-Firmen ihre Dividende erhöht (GRÜN), neun eine unveränderte (GELB) Dividende ausgekehrt und zwei Firmen ihre Gewinnbeteiligung gekürzt (ROT) haben. Bei drei Firmen gab es eine Nullrunde (GRAU). Sollte eine Firma erstmals eine Dividende auszahlen – etwa weil sie eine Neuemission ist – oder die Dividendenzahlung nach vorheriger Aussetzung wieder aufnehmen, kennzeichnen wir das ebenfalls gesondert (HELLBLAU). Entsprechende Statistiken können Sie für jeden Index, jedes Marktsegment, jede Branche, jedes Bundesland, jedes Jahr und nach vielen weiteren Kriterien durchführen. Am besten, Sie klicken sich hier einfach durch. Wichtig: Mit der Vorauswahl über die Felder DAX, MDAX, SDAX, TecDAX, DataSelect (alle gut 600 Aktien) oder Small Caps legen Sie fest, auf welche Grundgesamtheit sich Ihre Auswertung beziehen soll. Die wahre Leistungsfähigkeit unseres neuen Dividenden-Kalenders zeigt sich jedoch in dem Moment, wo Sie auf ein bestimmtes Farbfeld, einen Index oder die komplette Grundgesamtheit „DataSelect“ klicken. Dann öffnet sich nämlich ein Kennzahlen-Tableau, mit dem Sie in die tiefere Analyse einsteigen können. Neben allen relevanten Dividendenkennzahlen – von der Historie bis zur Dividendensumme – erhalten Sie zusätzliche Angaben zur Kursentwicklung oder dem Börsenwert der einzelnen Aktien. Außerdem gelangen Sie von hier aus direkt zu unseren aussagekräftigen Profilseiten für die jeweiligen Titel. Selbstverständlich sind alle Kriterien innerhalb der Tableaus sortierbar – einfach auf die entsprechenden Pfeile in der Kopfzeile klicken. Kleine Vorschau: Künftig sollen hier noch Factsheets integriert werden. Hierfür bitte ich Sie aber noch um ein wenig Geduld. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, detaillierte Branchenanalysen durchzuführen. Dafür haben wir alle Sektorangaben zu den gut 600 Aktien nochmals überarbeitet. Insgesamt unterscheidet boersengefluester.de nun zwischen 57 Branchen – von „Agrar“ über „Laser“ bis hin zu „Versicherungen“. Theoretisch können Sie alle Suchanfragen auch kombinieren. Beispiel: Banken aus Hessen. Als Ergebnis (für 2013) erhalten Sie dann die Deutsche Bank, die Commerzbank und die DVB Bank. Sollten Sie sich wundern, dass die Zahl der Unternehmen für 2014 deutlich kleiner ist, als wenn Sie unter dem Jahr 2013 recherchieren, hat dies einen einfachen Grund: Maßgeblich für die Aufnahme in einem bestimmten Jahr ist, dass die Gesellschaft auch einen entsprechenden Hauptversammlungstermin veröffentlicht hat. Schließlich handelt es sich bei dem Tool um einen Dividenden-Kalender. Und ohne Datumsangabe gibt es keinen Eintrag. Aber keine Sorge: boersengefluester.de trägt regelmäßig alle neuen HV-Termine für 2014 in das System ein. Die Zahl der Firmen in der Kategorie „2014“ wird in den kommenden Wochen also ständig größer werden. Interessant ist unser Kalender auch für rein regionale Auswertungen. Künftig haben Sie mit einem Klick die Möglichkeit, innerhalb des Bundesgebiets zu unterscheiden. So mag bspw. ein Wirtschaftsredakteur der „Sächsischen Zeitung“ wissen wollen, wie viele Unternehmen aus Sachsen eigentlich börsennotiert sind und wie sich ihre Dividenden gegenüber dem Vorjahr entwickelt haben. Alles kein Problem mit unserem neuen Tool. Aus Sachsen stammen übrigens: Dresdner Factoring, GK Software, Intershop, Roth & Rau, Softline, Travel24 und Vita 34. Wir hoffen, dass Ihnen das Tool viele nutzwertige Informationen bietet und Sie es gut für Ihre Investments einsetzen können. Sollten Sie weitere Fragen haben oder uns einfach nur Ihre Meinung zu dem Tool mitteilen wollen – zögern Sie nicht. Bitte eine Mail an [email protected] schreiben. Außerdem verspreche ich Ihnen, dass wir unser Angebot demnächst noch um weitere super nutzwertige Tools erweitern werden. Schauen Sie also regelmäßig bei uns vorbei. Ich freue mich darauf. Vielen Dank an alle, die bei diesem Projekt mitgewirkt haben!   Gereon Kruse   [sws_green_box box_size="585"]Alle wichtigen Informationen zu dem Kalender haben wir nochmals in einem FAQ zusammengefasst. Einfach HIER anklicken. Nützliche Antworten zum Thema Dividenden finden Sie außerdem in unserem Dividenden-Ratgeber.[/sws_green_box]...
#Dividenden #DataSelect
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Kaum eine DAX-Aktie ist derart hoch bewertet wie Beiersdorf. So wird der Nivea-Konzern mit dem 5,6-Fachen des Buchwerts gehandelt. Im Schnitt kommen DAX-Unternehmen hier gegenwärtig auf eine Relation von rund 1,7. Und auch ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 27, gepaart mit einer mageren Dividende von etwas mehr als 1,0 Prozent, sehen nicht gerade nach einem Einladungsschreiben für ein Investment aus. Kein Wunder, dass der Anteilschein in den vergangenen Monaten eine ausgeprägte Konsolidierungsphase einlegte, während der DAX kräftig anzog. Hinzu kam, dass der Halbjahresbericht nicht voll den Erwartungen der Investoren entsprach. Höchste Zeit für eine Kurspflege also – und die gelang nun: Mit Vorlage der unerwartet guten Neun-Monats-Zahlen ist der Kurs des Nivea-Konzerns nämlich wieder auf das Niveau von Anfang April zurückgespurtet. So liegt Beiersdorf per Ende September beim Umsatz mit 4,674 Mrd. Euro um knapp 2,4 Prozent oberhalb des entsprechenden Vorjahreswerts. Für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) ergibt sich gar ein Plus von 16 Prozent auf 650 Mio. Euro. Damit zieht Beiersorf aus jedem Euro Umsatz einen operativen Gewinn von fast 14 Cent. Da kann man nicht meckern. Rund 85 Prozent der Erlöse von Beiersdorf entfallen auf den Bereich „Consumer“ (Nivea, Eucerin, La Prairie). Hier kamen die Hamburger nach neun Monaten auf eine operative Rendite von 13,1 Prozent. Die restlichen Umsätze verbucht der Konzern im Bereich „Tesa“, der wesentlich stärkeren konjunkturellen Schwankungen unterworfen ist. Zum dritten Quartal lag die EBIT-Marge von Tesa – auch bedingt durch einen Sondereffekt – bei 17,7 Prozent.  
Beiersdorf Kurs: 120,35
  Für das Gesamtjahr 2013 rechnet Beiersdorf-Vorstandschef Stefan F. Heidenreich mit einem Erlösanstieg im Konzern von sechs bis sieben Prozent. Die EBIT-Rendite des Konzerns soll bei rund 13 Prozent liegen – also leicht unterhalb des Neun-Monats-Niveaus. Das klingt zunächst nicht sonderlich prickelnd. Gemessen an der Halbjahresbilanz ist das Unternehmen aber offensiver geworden. Schließlich sprach Heidenreich zuletzt nur von einem Umsatzwachstum von fünf bis sechs Prozent und einer operativen Marge von zwölf bis 13 Prozent. Große Hoffnungen setzt das Unternehmen dabei auf seine „Blue Agenda“: Im Kern geht es hier um die weitere Stärkung der Marken und forcierte Aktivitäten in den Wachstumsmärkten der Schwellenländer.  
Beiersdorf Kurs: 120,35
  Trotz der verbesserten Aussichten bleibt die Beiersdorf-Aktie fundamental hoch bewertet. Anleger müssen darauf vertrauen, dass der enorme Markenwert von Nivea noch weiter ausgebaut werden kann und eine solide Grundlage für weiteres Wachstum darstellt. Zudem bekommen Investoren eine solide Bilanz: Die Eigenkapitalquote beträgt per Ende September fast 57 Prozent. Liquide Mittel und Wertpapiere türmen sich auf 1,67 Mrd. Euro. Finanzverbindlichkeiten bestehen fast nur in Form von Pensionsrückstellungen. Dem steht ein Börsenwert von 18,2 Mrd. Euro entgegen. Unterm Strich reicht es bei der Aktie aber wohl nur für eine Halten-Empfehlung. Nach der Kursrallye von Ende 2011 bis Anfang 2013, die den Titel von 40 auf mehr als 70 Euro beförderte, ist das Potenzial eng limitiert. Lediglich aus charttechnischer Sicht ist der jüngste Aufwärtsschub wohl als ein positives Signal zu werten. Großartige Widerstände sind bald nicht mehr auszumachen. Fazit: sauberes Unternehmen, aber auch super teuer.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Beiersdorf
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
520000 DE0005200000 AG 29.858,84 Mio. € 01.05.1948 Kaufen
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  Foto: Beiersdorf AG   [sws_red_box box_size="585"]Kennen Sie schon unseren Dividenden-Kalender? Mit diesem exklusiven Analyse-Tool haben Sie ganz neue Möglichkeiten, den für Sie passenden Rendite-Hit unter mehr als 600 Deutschen Aktien ausfindig zu machen. Einfach HIER anklicken.[/sws_red_box]...
#520000 #Nivea #Tesa
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Die Sanierung von 3W Power nimmt Formen an. Am 25. November sollen sich die Gläubiger der 2010 emittierten Anleihe (WKN: A1A29T) im Sheraton Hotel am Frankfurter Flughafen zu einer Versammlung treffen. Ende Oktober hatte der Anbieter von unterbrechungsfreien Stromversorgungen und Solar-Wechselrichtern mitgeteilt, dass er externe Finanz- und Rechtsberater damit beauftragt habe, „den Businessplan, die Liquiditätslage und die Ertragsaussichten des Unternehmens zu begutachten“. Die Lage ist prekär: Der Aktienkurs hat in den vergangenen drei Jahren um 94 Prozent an Wert verloren. Der Notiz des 3W-Bonds ist auf 28 Prozent des Nennwerts geschmolzen. Nach einem 2012er-Verlust von beinahe 178 Mio. Euro türmten sich zum Halbjahr 2013 die Miesen bereits wieder auf knapp 23 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote erreicht nur noch knapp 24 Prozent. Zudem drücken Nettofinanzschulden von 60 Mio. Euro. Mit anderen Worten: Ohne bilanzielle Sanierung steuert die Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg auf den Abgrund zu. Als Vertreter der Anleihengläubiger soll Klaus Nieding gewählt werden. Der auf die Bereiche Bank-, Börsen-, Investment- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Rechtsanwalt gilt als versierter Experte. Unter anderem engagierte sich Nieding bereits bei Problemfällen wie WGF, Solarworld, Solar Millennium oder IVG Immobilien. Konkret geht es bei 3W Power um die vom 1. Dezember 2012 bis 30. November 2013 aufgelaufenen Zinsen, die am 1. Dezember fällig sind. Ausgestattet ist der Bond mit einem Kupon von 9,25 Prozent. Folglich steht eine Summe von fast 10 Mio. Euro im Raum. Ziel der Verhandlungen wird es sein, die Anleihenbedingungen so abzuändern, dass die Zinszahlung verringert, gestundet oder gar komplett ausgesetzt wird. Denkbar ist auch eine Kombination von Verzicht und Stundung. Letztlich gilt es einen Kompromiss zu finden, der einerseits das Überleben der Gesellschaft sichert. Andererseits aber auch die Interessen der Gläubiger angemessen berücksichtigt. Kein ganz einfacher Spagat, wie vergleichbare Fälle bei IVG Immobilien oder Solarworld gezeigt haben.     Erste Voraussetzung für eine wirksame Beschlussfassung ist, dass mindestens die Hälfte des Anleihenvolumens von 100 Mio. Euro auf der Gläubigerversammlung präsent ist. Sollte diese Quote verfehlt werden, wird zeitnah eine zweite Versammlung einberufen. Bei diesem Treffen wäre dann eine Teilnahmequote von 25 Prozent ausreichend, um die Beschlussfähigkeit herzustellen. Anleger, die im Besitz des 3W-Bonds sind, können sich entweder direkt bei Haubrok Corporate Events zu dem Treffen anmelden oder aber „ganz normal“ von ihrer Bank vertreten lassen. Das Anmeldeformular können Sie sich unter diesem LINK herunterladen. Sollte es bei 3W Power ähnlich wie bei Solarworld laufen, dürfte es – neben bestimmten Zahlungen – auf einen Tausch von Anleihen (Fremdkapital) in 3W-Aktien (Eigenkapital) hinauslaufen. Die Verlierer solch eines „Debt-Equity-Swaps“ sind regelmäßig die Aktionäre, denn ihr Anteil an der Gesellschaft wird erheblich verwässert. Noch lassen sich aber keine validen Prognosen erstellen. Zunächst einmal wird interessant, bei welchen Investoren die Anleihe überhaupt im Depot vertreten ist. Sollten sich hier viele verschiedene Interessengruppen herauskristallisieren, wäre das für eine sinnvolle Lösung nicht wirklich förderlich. Angeboten wurde das Papier im November 2010 aber ausschließlich Vermögensverwaltern und institutionellen Investoren. In welchem Umfang mittlerweile Privatanleger engagiert sind, ist offen. Zumindest für die Aktie steht die Anlageempfehlung von boersengefluester.de fest: Finger weg! Die nächsten Informationen zur aktuellen Geschäftslage wird 3W Power wohl erst Ende November veröffentlichen. Der Börsenwert des Small Caps beträgt gegenwärtig 16,6 Mio. Euro. Zocker finden hier ein dankbares Spielfeld, konservative Anleger schauen sich die Entwicklung entspannt von der Seitenlinie an.     Foto: Fraport AG   [sws_red_box box_size="585"]Kennen Sie schon unseren Dividenden-Kalender? Mit diesem exklusiven Analyse-Tool haben Sie ganz neue Möglichkeiten, den für Sie passenden Rendite-Hit unter mehr als 600 Deutschen Aktien ausfindig zu machen. Einfach HIER anklicken.[/sws_red_box]...
#510840 #A1A29T #A1W2L4 #A114Z9
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Zwei größere Schübe – und schon steht die Aktie Deufol dicht bei der Marke von 1,40 Euro. Damit hat sich unsere Spekulation von Ende August (den Artikel finden Sie HIER) auf einen erfolgreichen Abschied aus dem Penny-Stock-Terrain als goldrichtig herausgestellt. Nun kommt es darauf an, dass der Verpackungsdienstleister mit seinem Neun-Monats-Bericht die gute Kursentwicklung auch fundamental untermauert. Offiziell sind die Zahlen für den 12. November angesetzt. Auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt, wo sich vom 11. bis 13 November beinahe 190 Unternehmen vor Investoren präsentieren, wird Deufol allerdings nicht anwesend sein. Dabei wäre das bestimmt eine gute Gelegenheit gewesen, auf die operativen Fortschritte aufmerksam zu machen, zumal Deufol im Vorjahr noch auf dem „EK-Forum“ Flagge gezeigt hatte. Auslöser der ersten Kurswelle von Anfang August – damals schwappte die Notiz von rund 0,70 auf 1,15 Euro – waren die Halbjahreszahlen. Dank eines guten zweiten Quartals hatte die Gesellschaft aus Hofheim (Wallau) ihre Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Demnach soll 2013 bei Erlösen von 310 bis 325 Mio. Euro ein Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 18 und 20 Mio. Euro herausspringen. Obwohl zum Halbjahr erst ein EBITDA von 6,56 Mio. erwirtschaftet wurde, trauen die Investoren der Prognose offenbar. Mitte Oktober nahm die Notiz dann erneut Fahrt auf und kletterte – diesmal ausgehend von rund 1,10 Euro – auf das aktuelle Niveau von 1,37 Euro. Dabei gab es in der Zwischenzeit keine aktuellen Meldungen, die das neuerliche Interesse an der früher als D. Logistics firmierenden Gesellschaft erklären. Immerhin fand der Kursanstieg unter vergleichsweise hohen Umsätzen statt. Einziger Anhaltspunkt: Anfang September meldete die Fondsgesellschaft Universal-Investment, dass sie die Fünf-Prozent-Schwelle überschritten habe und ihr Anteil sich nun auf 5,09 Prozent belaufe. Ob Universal zuletzt eventuell weiter aufgestockt hat, ist reine Spekulation. Firmengründer und Vorstandschef Detlef W. Hübner hält 53,66 Prozent der Anteile. Und so müssen sich die Anleger wohl bis zur Vorlage der Neun-Monats-Zahlen gedulden, ob die gegenwärtige Zuversicht der Investoren begründet ist. Auf dem Papier sieht der Small Cap preiswert aus, auch wenn die Ertragskraft von Deufol noch immer deutliches Potenzial nach oben hat. Stärkstes Argument für die Aktie ist momentan der hohe Abschlag von 38 Prozent auf den Buchwert. Die Marktkapitalisierung beträgt gegenwärtig 62,5 Mio. Euro. Das Eigenkapital kommt auf 97 Mio. Euro – bei einer Bilanzsumme von 224,6 Mio. Euro. Die Nettofinanzverschuldung lag Ende Juni bei 52,8 Mio. Euro. Boersengefluester.de bestätigt derweil die Kaufempfehlung für das Papier und wird Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten. Fest steht schon jetzt: Das Verlassen des Penny-Stock-Bereichs hat sich als hilfreich erweisen. [sws_red_box box_size="585"]Kennen Sie schon unseren Dividenden-Kalender? Mit diesem exklusiven Analyse-Tool haben Sie ganz neue Möglichkeiten, den für Sie passenden Rendite-Hit unter mehr als 600 Deutschen Aktien ausfindig zu machen. Einfach HIER anklicken.[/sws_red_box]...
#A1R1EE
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[sws_yellow_box box_size="585"]Am 7. November legt die Commerzbank die Quartalszahlen vor: Finanzprofis rechnen damit, dass das Institut trotz des Niedrigzinsumfelds im dritten Quartal einen operativen Gewinn von 63 Mio. Euro erwirtschaftet hat. Das läge nur leicht unter dem Niveau des zweiten Quartals. Wichtigster Ergebnislieferant bliebe damit einmal mehr das Firmenkundengeschäft. Investoren werden zudem darauf achten, wie der Konzern beim Abbau des Portfolios der hauseigenen Bad Bank vorangekommen ist. Die gute Kapitalausstattung spricht dafür, dass sich die Aktie in den nächsten Monaten weiter erholt, wenngleich sie nicht günstig ist.[/sws_yellow_box] Auf die Meldung, dass die EZB im November beginnen wird, die Bilanzen von 124 Banken einem Bilanzcheck zu unterziehen, war die Commerzbank-Aktie – ebenso wie die vieler anderer Institute – kurzfristig unter Druck gekommen. Inzwischen hat das Commerzbank-Papier die Verluste jedoch wieder aufgeholt. Mit Spannung warten Investoren nun auf den Zwischenbericht. Laut den Konsensschätzungen, die die Commerzbank auf ihrer Homepage veröffentlicht, gehen Analysten von Erträgen vor Risikovorsorge von 2,3 Mrd. Euro aus. Das läge zwar um drei Prozent unter dem Vorjahresniveau, aber gleichauf mit dem Niveau des zweiten Quartals 2013. Zwar soll der Zinsüberschuss wegen des Niedrigzinsumfelds gegenüber dem zweiten Quartal auf 1,4 Mrd. Euro zurückgehen. Wegen des verbesserten Handelsergebnisses und weil es keine Belastungen aus Finanzanlagen geben soll, soll der operative Gewinn auf 63 Mio. Euro nur leicht zurückgehen.  
Commerzbank Kurs: 22,63
  Investoren werden genau darauf achten, wie sich das Geschäft der Kernbank entwickelt hat und wie das Institut beim Abbau des Portfolios der hauseigenen Bad Bank vorangekommen ist. Zur Kernbank zählen neben dem Privat- und dem Firmenkundengeschäft, auch das Geschäft in Mittel- und Osteuropa und das Kapitalmarktgeschäft. Für das dritte Quartal prognostizieren Analysten für die Kernbank ein operatives Ergebnis von 434 Mio. Euro. Das liegt zwar unter dem Niveau des zweiten Quartals von 465 Mio. Euro. Wichtigster Ergebnislieferant bliebe mit weitem Abstand das Firmenkundengeschäft. Das Institut profitiert von seiner guten Position in Deutschland. Im Gegenzug soll allerdings der Verlust der Bad Bank zurückgegangen sein. Vorstandschef Martin Blessing hatte das Portfolio der Bad Bank im zweiten Quartal um 7 Mrd. Euro auf 136 Mrd. Euro abgebaut. Nach dem Verkauf des britischen Gewerbeimmobilienportfolios von 5 Mrd. Euro war der Bestand weiter gesunken. Bis Ende 2013 will Blessing die Summe auf unter 125 Mrd. Euro reduzieren. Ende 2016 sollen es „deutlich weniger“ als 90 Mrd. Euro sein. Im Fokus der Börsianer wird zudem die Kapitalausstattung der Bank stehen. Nicht zuletzt aufgrund der Kapitalerhöhung vom Mai war die Kernkapitalquote nach Basel III im zweiten Quartal auf 8,4 Prozent gestiegen. Bei dieser Kennzahl wird das Kernkapital zu den Risiko gewichteten Aktiva ins Verhältnis gesetzt. Für Ende 2014 peilt der Firmenlenker eine Quote von neun Prozent an. Bei Investoren rückt zudem eine andere Kennzahl zunehmend in den Vordergrund: die Eigenkapitalquote. Nach den Basel-III-Regeln lag sie zuletzt bei 3,2 Prozent. Der Wert kann sich im Branchenvergleich durchaus sehen lassen und ist einer der Hauptgründe, weshalb die Commerzbank-Aktie in den vergangenen Monaten so stark gestiegen ist. Blessing will ihn bis zum Jahresende auf 3,5 Prozent verbessern.  
Commerzbank Kurs: 22,63
  Der Börsenwert von knapp 10,8 Mrd. Euro zeigt allerdings, wie hoch die Erwartungen der Investoren inzwischen sind. So soll laut den Konsensschätzungen der 2014er-Gewinn, der den Aktionären der Commerzbank zusteht, bei 873 Mio. Euro liegen. Das wäre eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem erwarteten 2013er-Verlust von 63 Mio. Euro. Zur Ergebnisverbesserung soll die Kernbank allerdings nur knapp 100 Mio. Euro beitragen. Der Rest kommt beispielsweise aus geringeren Belastungen bei der hauseigenen Bad Bank. Das 2014er-KGV liegt bei 12,6 für die Commerzbank und damit sogar leicht über dem Wert für den DAX. Dabei haben die DAX-Firmen eine wesentlich höhere Profitabilität als die Commerzbank. Fazit: Der Aktienkurs dürfte sich in den kommenden Monaten weiter erholen. Die EZB beginnt zwar im November, die Bilanzen von 124 der größten Geldhäuser der Euro-Zone genau zu durchleuchten. Die Überprüfung inklusive des späteren Bankenstresstests soll in etwa einem Jahr abgeschlossen sein. Im November 2014 wird die EZB dann die Aufsicht über die Institute übernehmen. Negative Überraschungen dürften bei der Commerzbank jedoch kaum zu erwarten sein. Für mutige Anleger bleibt der DAX-Titel also eine Option. Zudem verfügt das Institut über eine gewisse Übernahmefantasie, die den Kurs der Commerzbank auf Trab halten sollte.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Commerzbank
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
CBK100 DE000CBK1001 AG 26.809,06 Mio. € 05.11.1958 Halten
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  Foto: Commerzbank AG   Dieser Beitrag stammt von den Kollegen der boersengefluester.de-Partnerseite Feingold Research...
#CBK100
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[sws_green_box box_size="585"]Mit unserer Excel-Version der Datenbank Deutsche Aktien DataSelect lassen sich jede Menge interessante Auswertungen machen.  Boersengefluester.de hat für Sie einen Streifzug durch die heimische Aktienlandschaft unternommen. Manche Dinge regen zum Nachdenken an, andere eher zum Kaufen oder Verkaufen. Einige Auswertungen sind hingegen eher speziell und fern vom täglichen Nutzwert. Aber harte Fakten gibt es an der Börse ja genug.[/sws_green_box] Insgesamt 611 Aktien umfasst das Datenuniversum DataSelect. 20 Gesellschaften haben sowohl Stämme als auch Vorzüge im Umlauf. Demnach covert boersengefluester.de gegenwärtig 591 Unternehmen. Besonders dicht gedrängt sind die Unternehmen mit zwei Aktiengattungen im DAX: BMW, Fresenius Medical Care, Henkel, RWE und Volkswagen haben sowohl Stammaktien als auch Vorzüge im Umlauf. Aus dem TecDAX sind es nur Drägerwerk und Sartorius. Sonderlich beliebt sind die ohne Stimmrecht ausgestatteten Vorzugsaktien bei den Investoren aber im Normalfall nicht. Daher haben Firmen wie zuletzt ProSiebenSat.1 Media sie auch abgeschafft und die Kapitalstruktur vereinheitlicht.     Von den 611 Papieren weisen gegenwärtig 401 eine positive Kursentwicklung seit Jahresbeginn auf. Der durchschnittliche Wertzuwachs – bezogen auf alle Titel – beträgt 16,16 Prozent. 23 Aktien bescherten ihren Anlegern mittlerweile einen Kursanstieg von mehr als 100 Prozent. Den Vogel abgeschossen hat die IT Competence Group mit einer Performance von 713 Prozent. Es folgen Phoenix Solar mit einem Plus von 384 Prozent und der TecDAX-Wert Nordex mit einem Anstieg von immerhin 325 Prozent.     Am anderen Ende bescherten die Pleite-Unternehmen Praktiker, IVG Immobilien, Cinemedia Kurseinbußen von mehr als 90 Prozent. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs: Trotz des bislang tollen Börsenjahrs verloren 2013 immerhin 30 Aktien um mehr als 50 Prozent an Wert. Mit K+S befindet sich sogar ein DAX-Konzern in dieser Looser-Gruppe.  
K+S Kurs: 12,40
  Eine Menge Titel scheinen recht heiß gelaufen zu sein. So bewegen derzeit 111 Aktienkurse um mehr als 20 Prozent nördlich ihres 200-Tage-Durchschnitts. Auch auf kurzfristige Sicht ändert sich das Bild nicht. Immerhin 46 Aktien haben sich derzeit um mindestens 20 Prozent von ihrem 60-Tage-Durchschnitt nach oben entfernt. Den größten Abstand zur 200-Tage-Linie hat derzeit der Biotechwert Epigenomics. Das Unternehmen hofft, einen Darmkrebs-Früherkennungstest auch in den USA vermarkten zu dürfen.     Trotz der Rekordkurse hat die Gesamtkapitalisierung der 30 DAX-Konzerne immer noch nicht die Marke von 1 Billion Euro überschritten. Gegenwärtig kommen die 30 Blue Chips auf einen Börsenwert von 987 Mrd. Euro. Die höchste Kapitalisierung hat Volkswagen (83,5 Mrd. Euro). Es folgen Siemens (82,6 Mrd. Euro) und Bayer (76,5 Mrd. Euro). Die geringste Kapitalisierung im DAX haben K+S (3,6 Mrd. Euro), Lanxess (4,3 Mrd. Euro) und die Deutsche Lufthansa (6,6 Mrd. Euro).  
Deutsche Lufthansa Kurs: 6,67
  Die meisten AGs bewegen sich in wesentlich kleineren Regionen beim Börsenwert. Rund die Hälfte aller Unternehmen aus DataSelect bleibt bei der Marktkapitalisierung unterhalb der Marke von 100 Mio. Euro. 225 Firmen haben sogar einen Börsenwert von weniger als 50 Mio. Euro. Selbst die 10-Millionen-Euro-Hürde verfehlen knapp 70 Gesellschaften. Mit Abstand kleinster Wert aus DataSelect ist das Plattenlabel 7Days Music mit einer Kapitalisierung von nur noch 0,75 Mio. Euro. Zu Neuer-Markt-Zeiten war die Firma unter dem früheren namen Jack White Productions besser bekannt.     Lediglich 35 Titel befinden sich zu 100 Prozent im Streubesitz. Bei 46 Gesellschaften liegt der Freefloat dagegen unterhalb der Zehn-Prozent-Marke. Bezogen auf alle Aktien beträgt der durchschnittliche Streubesitzfaktor 46,14 Prozent. Innerhalb des DAX erreicht der Freefloat im Mittel 80,87 Prozent. Es folgen TecDAX (68,98 Prozent), MDAX (62,60 Prozent) und SDAX (53,98 Prozent). Bei den Small Caps befinden sich durchschnittlich nur 39,69 Prozent in freien Händen. Mit 0,37 Prozent den geringsten Streubesitz hat der Württembergische Stromversorger EnBW.  
EnBW Kurs: 71,20
  Mit 630 Euro ist die Audi-Aktie – absolut gesehen – die teuerste Aktie. Insgesamt kosten 21 Titel mehr als 100 Euro. Mit Volkswagen, Münchener Rück, Linde, Continental, Allianz und der Merck KGaA stammen allein sechs davon aus dem DAX. Andererseits gibt es immerhin 52 „Penny-Stocks“ – also Aktien, die unterhalb der Marke von 1 Euro notieren. Der Durchschnittspreis – bezogen auf alle 611 Titel – liegt bei 24,65 Euro. Das entspricht zufällig fast genau dem Preis der Deutsche Post-Aktie.  
Deutsche Post Kurs: 39,22
  Von den 591 Unternehmen haben im vergangenen Jahr 430 Gesellschaften profitabel gearbeitet. Das entspricht einer Quote von knapp 73 Prozent. Für 2013 rechnet boersengefluester.de mit einem Anstieg auf 79 Prozent. Im Jahr darauf dürften es rund 91 Prozent sein.  Immerhin 136 Firmen haben es geschafft, in den vergangenen zehn Jahren niemals Verluste zu schreiben. Zurückgerechnet auf den Start der DataSelect Ergebnishistorie – das Jahr 1997 – agierten noch immer 73 Unternehmen permanent in der Gewinnzone. Interessant: Von diesen 73 Gesellschaften schütteten genau 50 auch jedes Jahr zusätzlich noch eine Dividende aus. Eine der Firmen, der dieses Kunsstück gelang ist Rhön-Klinikum.  
Rhön-Klinikum Kurs: 13,50
  Mit 142 Unternehmen stellt das Bundesland Bayern die meisten Vertreter. Es folgen Nordrhein-Westfalen mit 122 Gesellschaften, Baden-Württemberg mit 74 Firmen und Hessen mit 60 notierten Aktiengesellschaften. Schwächster Vertreter ist Mecklenburg-Vorpommern. An der Ostseeküste firmiert nur eine AG – und zwar der Greifswalder Bootsbauer HanseYachts. Ein Zwitter ist Nordex. Formal sitzt der Windkraftanlagenbauer zwar in Hamburg. Das zuständige Amtsgericht ist jedoch die Hansestadt Rostock.  
HanseYachts Kurs: 1,45
  Verschuldung ist ein Thema bei den Unternehmen. Lediglich 223 Unternehmen aus dem Universum von DataSelect sind „Netto-Cash-Positiv“. Das heißt: Die liquiden Mittel und Wertpapiere übersteigen die zinstragenden Verbindlichkeiten. Ganz vorn auf dieser Hitliste stehen die „deutschen“ China-Aktien Vtion, Kinghero und Ming Le Sports. Bei Kinghero liegen allerdings keine belastbaren Bilanzen vor. Der Wirtschaftsprüfer verweigert das Testat. Bei Vtion, einem Anbietern von Mobilfunkkarten, haben die heimischen Anleger ebenfalls Zweifel, ob sie im Ernstfall an „ihr Geld“ kommen würden.  
Vtion Kurs: 0,00
  Die durchschnittliche für 2013 erwartete Dividendenrendite innerhalb des DAX beträgt zurzeit nur noch 2,33 Prozent. Dabei bringen es nur drei Titel auf eine Rendite von mehr als vier Prozent: E.ON (5,2 Prozent Dividendenrendite für 2013), Münchener Rück (4,6 Prozent) und Deutsche Telekom (4,3 Prozent). Bei ThyssenKrupp und der Commerzbank geht boersengefluester.de auch für 2013 von einer Nullrunde aus. Im TecDAX beträgt die durchschnittliche Dividendenrendite gegenwärtig 1,82 Prozent, im SDAX 2,26 Prozent und im MDAX 2,05 Prozent. Bei den Small Cap liegt die Verzinsung – bezogen auf alle Spezialwerte – bei 1,48 Prozent. Begrenzt man die Auswahl auf die Firmen, die überhaupt eine Dividende ausschütten, erreichte sich bei den Nebenwerten eine durchschnittliche Rendite von 2,93 Prozent.  
Commerzbank Kurs: 22,63
  Innerhalb des DAX haben mittlerweile 16 Unternehmen ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von mehr als 15. Zehn Firmen bewegen sich in einer Range von 10 bis 15. Nur vier Gesellschaften werden momentan mit einen einstelligen KGV (auf Basis der Prognosen von boersengefluester.de für 2014) gehandelt. Es sind: Volkswagen (KGV 2014e: 8,0), Münchener Rück (9,0), Deutsche Bank (9,4) und Allianz (9,9). Die höchsten KGVs haben Beiersdorf (27,1), Merck KGaA (26,6) und Henkel (19,4).  
Beiersdorf Kurs: 120,35
  Die meisten Mitarbeiter hat Volkswagen. Bei dem Autokonzern waren 2012 fast 550.000 Menschen angestellt. Die Deutsche Post hatte zuletzt knapp 429.000 Mitarbeiter. Bei Siemens waren 410.000 Leute in Lohn und Brot. Insgesamt standen Ende 2012 sage und schreibe 3.801.464 Mitarbeiter auf den Gehaltslisten der DAX-Konzerne. Damit beschäftigt ein DAX-Unternehmen im Schnitt fast 127.000 Mitarbeiter.  
Volkswagen VZ Kurs: 94,16
  Den höchsten Umsatz erzielte 2012 Volkswagen – und zwar 192,68 Mrd. Euro. Dahinter folgen E.ON mit Erlösen von 132,09 Mrd. Euro und Daimler mit 114,30 Mrd. Euro. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT)  führt Volkswagen mit 11,51 Mrd. Euro vor der Allianz mit 9,50 Mrd. Euro. BASF kam auf ein operatives Ergebnis von 8,97 Mrd. Euro.  
E.ON Kurs: 13,98
  Die meisten Aktien hat die Deutsche Telekom im Umlauf. Es gibt immerhin 4.451.175.103 T-Aktien. Von dem Stromversorger E.ON existieren 2.001.000.000 Anteilscheine. SAP hat immerhin 1.228.504.232 Aktien emittiert. Da kann der Kunststoffverarbeiter Simona nicht mithalten. Die Gesellschaft aus Kirn kommt gerade einmal auf 600.000 Aktien. Beim gegenwärtigen Kurs von 315 Euro erreicht der Small Cap damit aber immer noch eine Kapitalisierung von 94,5 Mio. Euro und sticht damit etliche Nebenwerte aus.  
Deutsche Telekom Kurs: 34,01
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Für ein Kursfeuerwerk sorgte die angekündigte Übernahme der Süddekor-Gruppe durch Surteco. Um immerhin 35 Prozent – auf in der Spitze 22,70 Euro – schoss die Notiz des Zulieferers für die Möbelindustrie nach oben. Finanziert werden soll der Deal zu einem Teil via Barkapitalerhöhung: Nun hat die Gesellschaft aus dem bayerischen Buttenwiesen-Pfaffenhofen erste Details genannt: Demnach sollen bis zu 4.430.209 Anteilscheine ausgegeben werden. Das entspricht dem maximalen Rahmen, der bei Veröffentlichung des Vertragsabschlusses ins Spiel gebracht wurde. Konkret: Für je fünf bestehende Anteilscheine haben Investoren das Recht, zwei neue Papiere zu erwerben. Die Bezugsfrist soll vom 1. bis 14. November 2013 dauern. Der Preis für die jungen Papiere ist noch nicht ausgehandelt. Fest steht aber, dass sich die Aktionärsstruktur bei Surteco nach der Maßnahme deutlich verändern wird. Gegenwärtig befinden sich nur rund 22,6 Prozent der Aktien im Streubesitz. Den Rest halten die Familien Linnemann (19,8 Prozent), die Familie Schlautmann (10,1 Prozent), die Familien Bausch/Ahrenkiel/Schürfeld (24,9 Prozent) und die Klöpfer & Königer Management GmbH (22,6 Prozent). Der geringe Freefloat ist bei Surteco bereits seit jeher ein Dauerthema unter Börsianern. Schließlich geht er mit entsprechend geringen Börsenumsätzen einher, was wiederum die Investoren abschreckt. Zudem zieht die Deutsche Börse AG bei ihren Ranglisten für die Qualifizierung zu einem Indexplatz nur den Streubesitz heran. Das langjährige Ziel von Surteco, zurück in den SDAX zu kehren, scheiterte regelmäßig an den Folgen des geringen Streubesitzes.  
Surteco Group Kurs: 17,60
  Ohne konkrete Namen zu nennen, betont Surteco nun, dass „einige Aktionäre der Gesellschaft“ ihre Bezugsrechte an die Berenberg Bank abtreten werden, die diese wiederum an institutionelle Investoren verkaufen wird. Immerhin geht es um 7.004.329 Bezugsrechte, die zum Erwerb von 2.801.730 jungen Aktien berechtigen. Damit „beabsichtigt die Gesellschaft eine Verbreiterung ihrer Aktionärsstruktur, die Erhöhung des Streubesitzes sowie die Unterstützung der Liquidität der Aktie zu erreichen.“ Nach Berechnungen von boersengefluester.de könnte sich der Streubesitz der Surteco-Aktie dadurch auf knapp 40,7 Prozent erhöhen. Bezogen auf die neue Aktienzahl von 15.505.731 Stück käme Surteco – beim gegenwärtigen Kurs von 21,50 Euro – auf eine Kapitalisierung von rund 333 Mio. Euro. Davon wären dann wiederum etwa 155 Mio. Euro dem Freefloat zuzurechnen. Zumindest bezogen auf das Börsenwert-Kriterium, würden sich die SDAX-Chancen von Surteco damit tatsächlich merklich aufhellen. Nach einer Analyse mit unserem Excel-Tool DataSelect kommen derzeit immerhin sieben SDAX-Unternehmen auf einen geringeren Börsenwert des Streubesitzes als ihn Surteco dann vermutlich hätte. Und zwar: Prime Office REIT (Börsenwert Streubesitz: 103 Mio. Euro), Air Berlin (106 Mio. Euro), H&R (107 Mio. Euro), Koenig & Bauer (112 Mio. Euro), VTG (137 Mio. Euro), Balda (139 Mio. Euro) und Centrotec Sustainable (147 Mio. Euro). Andererseits entscheiden zusätzlich noch die Handelsumsätze über Auf- und Absteiger. Und hier muss sich Surteco erst noch bewähren. Ein rasche SDAX-Aufnahme ist also nicht garantiert. Andererseits wird der Small-Cap-Index im Quartalsrhythmus angepasst. Auf die lange Bank geschoben ist die Platzierung damit also keineswegs.  
Surteco Group Kurs: 17,60
  Unterm Strich ist die Übernahme von Süddekor mit Sitz in Laichingen auf der schwäbischen Alb also eine riesige Chance für Surteco. Der Kaufvertrag ist bereits unterzeichnet, offen ist noch die Freigabe der Kartellwächter. Die „2D Gruppe“ gehört seit Frühjahr 2007 der Private-Equity-Gesellschaft Quadriga Capital und erzielte 2012 Erlöse von rund 239 Mio. Euro. Zum Vergleich: Surteco kam im Vorjahr auf einen Umsatz von knapp 408 Mio. Euro. Der Small Cap gehört auf die Kaufliste.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Surteco Group
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
517690 DE0005176903 SE 272,90 Mio. € 02.11.1999 Halten
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  Sie finden die Surteco-Aktie interessant? Weitere Infos zu dem Titel finden Sie in Artikeln von boersengefluester.de. Klicken Sie: HIER und HIER Eine ausführliche Erklärung über das Indexregelwerk des Arbeitskreises Aktienindizes der Deutschen Börse finden Sie HIER   ...
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Wenn der Münchner MAN-Konzern Geschäftszahlen vorlegt, blicken Nebenwertekenner stets auch Richtung Augsburg. Denn dort sitzt der Getriebehersteller Renk, an dem der MDAX-Konzern 76 Prozent der Aktien hält. Keine große Überraschung, dass beide Unternehmen stets zeitgleich publizieren. Doch die Aufmerksamkeit der Investoren und Journalisten gilt regelmäßig nur den Quartals- und Jahresberichten von MAN. Zu Unrecht: Renk ist ein piekfeiner Small Cap mit toller Langfristperformance und – verglichen mit der MAN-Aktie – deutlich geringerer Volatilität. Sehen lassen konnten sich auch wieder die Neun-Monats-Zahlen von Renk – wenngleich sie keine ganz große positive Überraschung beinhalteten. Konkret: Der Umsatz erreichte per Ende September 350 Mio. Euro. Gegenüber dem Vergleichswert von 2012 entspricht das einem Plus von rund drei Prozent. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt das Unternehmen mit 47 Mio. Euro hingegen um drei Prozent hinter dem Vorjahresresultat. Unterm Strich verdiente Renk in den ersten drei Quartalen rund 33 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie erreichte 4,80 Euro, verglichen mit 5,09 Euro nach neun Monaten 2012.    
MAN ST Kurs: 0,00
  Bemerkenswert sind jedoch der Auftragsbestand von 703 Mio. Euro – ein Rekordwert in der Firmenhistorie – und die Nettoliquidität von mittlerweile immerhin 157 Mio. Euro. Bezogen auf die einzelne Aktie entspricht das einem Cash von 22,43 Euro und deckt den Kurs damit zu mehr als einem Viertel ab. Für das Gesamtjahr kalkuliert der Vorstand mit einem vergleichbaren Umsatz wie 2012. Damals erlöste die Gesellschaft rund 476 Mio. Euro. Dem steht eine Marktkapitalisierung von gegenwärtig 591,5 Mio. Euro entgegen. Beim EBIT rechnet Renk mit einem leichten Rückgang gegenüber dem 2012er-Wert von 66 Mio. Euro. Eine zweistellige Marge will der Spezialist für Antriebstechnik – vom Einsatz in großen Tankern bis hin zu Kettenfahrzeugen – aber dennoch erzielen. Die Dividende bei Renk ist – anders als die mittlerweile zwischen VW und MAN ausgehandelte Garantiedividende von 3,07 Euro – noch nicht vertraglich geregelt. Für 2012 schütteten die Augsburger 2,00 Euro pro Anteilschein aus. Es spricht wohl nichts dagegen, dass Renk diesen Betrag auch für 2013 auskehren wird. Bezogen auf den gegenwärtigen Kurs entspricht das dann allerdings nur einer Rendite von knapp 2,4 Prozent. Ob Renk, die über MAN indirekt dem Volkswagen-Konzern zuzurechnen ist, irgendwann stärker an die Wolfsburger gekoppelt wird oder womöglich gar herausgelöst wird, ist derzeit kaum seriös zu beurteilen. Bekanntlich lässt sich VW kaum in die Karten schauen. In beiden Fällen dürfte die Renk-Aktie jedoch eher als Profiteur anzusehen sein. Bezogen auf die 2014er-Gewinnschätzung von boersengefluester.de kommt der Titel momentan auf ein KGV von knapp 14 und wird mit dem 2,1-fachen des Eigenkapitals bewertet.     Damit schafft es Renk weder in die KGV-, noch in die Dividenden- oder in die Buchwert-Hitlisten. Allerdings gibt es  nicht so viele Papiere, die auf allen Ebenen – inklusive des Cash-Anteils und der Ertragsstärke – derart vernünftig bewertet sind wie Renk. Für konservative Anleger bietet sich das Papier also immer noch an. Einen  spekulativen Kick bekommt der Titel durch die VW-Komponente. Im Streubesitz befinden sich momentan 21,14 Prozent der Aktien. Der Börsenhandel ist damit zwar nicht übermäßig liquide, für „normale“ Order von Privatanlegern aber in der Regel völlig ausreichend. Momentan konsolidiert der Kurs ein wenig. Doch Renk-Aktionäre kennen solche Phasen und wissen: Geduld ist für sie meist ein guter Ratgeber gewesen.     Foto: Renk AG   [sws_red_box box_size="585"]Kennen Sie schon unseren Dividenden-Kalender? Mit diesem exklusiven Analyse-Tool haben Sie ganz neue Möglichkeiten, den für Sie passenden Rendite-Hit unter mehr als 600 Deutschen Aktien ausfindig zu machen. Einfach HIER anklicken.[/sws_red_box]...
#766403 #785000 #593700
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So viel Rummel wie im September und Oktober gab es bei DMG Mori Seiki schon lange nicht mehr. Diverse Kapitalmaßnahmen, die die engere Verzahnung der japanischen Mori Seiki und der früheren Gildemeister untermauern sollten, die wichtige Branchenmesse EMO – und per 1. Oktober schließlich die Umfirmierung von Gildemeister in DMG Mori Seiki. An der Börse wurde die Meldungsflut sehr positiv aufgenommen: Von Ende August bis zum Oktober-Hoch kletterte die Notiz um 38 Prozent auf in der Spitze 23,25 Euro. Erst seit ein paar Tagen hat die Stimmung leicht gedreht, einige Investoren machen offenbar erst einmal Kasse. Dabei hat der Werkzeugmaschinenbauer mit seinem Neun-Monats-Bericht erneut ein Ausrufungszeichen gesetzt. Bei einem Umsatzanstieg um 3,3 Prozent auf 1480,5 Mio. Euro kletterte der Gewinn vor Steuern um knapp zehn Prozent auf 79,8 Mio. Euro. Beim Jahresüberschuss legten die Bielefelder um 10,6 Prozent auf 55,1 Mio. Euro zu. Positiv: Im dritten Quartal gelang DMG Mori Seiki ein Plus von sechs Prozent beim Auftragseingang. Auf der alle zwei Jahre stattfindenden EMO in Hannover verkaufte der Konzern Produkte im Wert von 276,4 Mio. Euro. Zum Vergleich: 2011 setzte Gildemeister auf der EMO Waren im Wert von 207,6 Mio. Euro ab. Trotz dieses Erfolgs liegt der Auftragsbestand nach neun Monaten 2013 mit 1,617 Mrd. Euro aber immer noch um gut fünf Prozent hinter dem entsprechenden Vorjahreswert.  
DMG Mori Kurs: 46,00
  Für das Gesamtjahr zeigt sich Vorstandschef Rüdiger Kapitza dennoch zuversichtlicher als bislang. So rechnet er für 2013 nun mit Erlösen von über 2 Mrd. Euro und einem Nettogewinn von rund 90 Mio. Euro. Bislang lag die Messlatte für den Umsatz bei rund 2 Mrd. Euro. Beim Gewinn hatte der MDAX-Konzern etwa 82 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Einen Tick zuversichtlicher ist auch die Prognose zur Dividende. Hieß es bislang lediglich, dass eine Gewinnausschüttung erneut geplant sei, so stellt Kapitza jetzt konkret eine „höhere Dividendenzahlung“ in Aussicht. Offen ist allerdings, ob sich diese Aussage auf die Dividendensumme oder auf die Dividende je Aktie bezieht. Der Unterschied ist nicht unbeträchtlich: Für 2012 schüttete DMG Mori Seiki insgesamt 20,427 Mio. Euro aus, bezogen auf die 58,363 Millionen dividendenberechtigten Aktien ergab sich daraus eine Dividende von 0,35 Euro pro Anteilschein. Mittlerweile ist das Kapital aber in 78.817.994 Anteilscheine unterteilt. Das heißt: Selbst um eine konstante Dividende je Aktie von 0,35 Euro auszukehren, müsste DMG Mori Seiki bereits 26,954 Mio. Euro aufwenden (dabei ist unterstellt, dass die Anzahl der eigenen, nicht dividendenberechtigten Aktien konstant bei 1,805 Millionen Stück geblieben ist.  
DMG Mori Kurs: 46,00
  Gegenwärtig bringt DMG Mori Seiki rund 1.776,14 Mio. Euro auf die Waagschale. Dem steht per Ende September ein Eigenkapital von 1.112,9 Mio. Euro entgegen. Das ist eine moderate Relation. Bezogen auf den 2013er-Überschuss kommt der Titel hingegen auf ein mittlerweile doch recht hohes KGV von knapp 20. In den kommenden Jahren muss sich die Ertragskraft der Bielefelder also weiter erhöhen. Gegenwärtig liegen die Schätzungen für den Gewinn 2014 bei rund 114 Mio. Euro – was jedoch immer noch auf ein KGV von knapp 15 hinauslaufen würde. Wirklich günstig die Aktie nach der jüngsten Rally also nicht mehr. Die Analysten der DZ Bank raten daher zum Verkauf. Doch es gibt auch deutlich positivere Stimmen: Equinet empfiehlt den Titel mit Kursziel 26 Euro aufzustocken. Aus charttechnischer Sicht überzeugt das Papier durch seine enorme relative Stärke. Boersengefluester.de bleibt daher vorerst bei seiner Kaufen-Empfehlung, wenngleich die fundamentale Ampel bereits auf „Gelb“ umgesprungen ist. Mitentscheidend wird, ob sich der Konzern – wie erhofft  – in Wachstumsmärkten wie Russland und China ausbreiten kann.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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DMG Mori
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
587800 DE0005878003 AG 3.625,63 Mio. € 1950 Halten
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#587800 #Gildemeister
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Sie sind auf der Suche nach einer günstig bewerteten Aktie mit attraktiver Dividendenrendite, scheuen sich aber vor marktengen Nebenwerten? Und zu weit davongelaufen sollte der Titel möglichst auch nicht sein. Dann sollten Sie einen Blick auf die Aktie des Baukonzerns Bilfinger werfen. Seit Jahresbeginn hat der MDAX-Titel „erst“ um knapp elf Prozent an Wert gewonnen. Anleger, die zusätzlich noch die für 2012 gezahlte Dividende von 3,00 Euro kassiert haben, liegen zwar freilich bereits um 15 Prozent vorn. Ausgeschöpft ist das Potenzial des Papiers damit aber wohl kaum. Die Analysten vom Bankhaus Lampe sehen die Bilfinger-Aktie erst bei Kursen um 93 Euro als fair bewertet an. Die Bank of America billigt dem Papier gar einen Wert von 94 Euro zu.  Zurückhaltender äußern sich die Experten der Deutschen Bank (Kursziel: 77 Euro) und von Credit Suisse (Kursziel: 74,30 Euro). Dick im Kalender anstreichen, sollten Investoren sich den 12. November. Dann stehen die Neun-Monats-Zahlen der Mannheimer an. Obwohl Bilfinger zum Halbjahr bei den wesentlichen Ergebniskennzahlen noch hinter dem Vorjahreswert lag, zeigte sich der Vorstand zuletzt für die zweite Jahreshälfte zuversichtlich. Demnach soll die Gesamtleistung 2013 um 100 Mio. Euro auf rund 8,7 Mrd. Euro klettern. Das bereinigte Konzernergebnis von im Vorjahr 231 Mio. Euro will der Baukonzern ebenfalls übertreffen. Attraktive Dividenden haben bei Bilfinger beinahe schon Tradition. Als Richtschnur gibt der Konzern eine Ausschüttungsquote von 50 Prozent – bezogen auf  das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis – an. Selbst für den Fall, dass Bilfinger die Dividende für 2013 leicht auf 2,85 Euro pro Aktie kürzen sollte, ergibt sich aber noch immer eine attraktive Rendite von etwa 3,5 Prozent.  
Bilfinger Kurs: 66,30
Punkten kann das MDAX-Unternehmen auch bei den anderen Bewertungskriterien: Das KGV von gut 13 liegt unterhalb des Indexschnitts und das Kurs-Buchwert-Verhältnis von 2,0 ist ebenfalls akzeptabel. Der gesamte Börsenwert von  3,68 Mrd. Euro macht nur etwa 44 Prozent der zuletzt erzielten Umsatzerlöse aus. Aus charttechnischer Sicht hat sich die Lage zuletzt ein wenig aufgehellt. Wichtig wäre es nun, wenn das bisherige Hoch von rund 82,50 Euro endlich signifikant überschritten würde. Im März und im Mai scheiterte das Papier noch an dieser Marke. Nun kommt es drauf an: Bei der Suche nach Aktien mit einem gewissen Nachholpotenzial, dürften Investoren wohl kaum an der Bilfinger-Aktie vorbeikommen. Wobei der Begriff Nachholpotenzial in diesem Fall richtig eingeordnet werden muss. Der MDAX-Titel notiert in der Nähe seiner Rekordstände. Ihm fehlt momentan lediglich die Power, die Klettertour dynamisch fortzusetzen. Doch das kann sich schnell ändern. Gute Q3-Zahlen, und die Kursziele vom Bankhaus Lampe und der Bank of America sollten deutlich näher rücken.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Bilfinger
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
590900 DE0005909006 SE 2.493,30 Mio. € 01.01.1970 Kaufen
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  Foto: Bilfinger AG...
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Ausgerechnet der TecDAX. Mit einer Performance von 35 Prozent seit Jahresbeginn hängt das heimische Technologiebarometer nicht nur in Sachen Kursentwicklung die anderen Indizes MDAX, SDAX und DAX (in dieser Reihenfolge) ab, auch unter Dividendenaspekten ist der Index momentan spitze. Dank renditestarker Titel wie Drillisch, Telefónica Deutschland oder Freenet kommt der Index nach Berechnungen von boersengefluester.de für 2013 auf eine Durchschnittsrendite von 3,56 Prozent. Da können DAX (2,32 Prozent), SDAX (2,28 Prozent) und MDAX (2,06 Prozent) kurioserweise nur sehr bedingt mithalten. Um sich rechtzeitig mit möglichen Renditestars für 2013 zu positionieren, hat boersengefluester.de ein Aktien-Screening mit Dividenden-Schwerpunkt durchgeführt. Basis war wie immer unsere 622 Aktien umfassende Datenbank DataSelect. Kleiner Rundweg durch die Statistik: Momentan gehen wir davon aus, dass für 2013 auf 364 Anteilscheine eine Dividende gezahlt wird. Das ist etwas mehr als im Vorjahr. Hier wurden 350 Aktien mit einer Gewinnbeteiligung bedient. Die durchschnittliche 2013er-Dividendenrendite für alle 622  Titel beträgt momentan 1,77 Prozent. Bezieht man den Mittelwert nur auf die Gesellschaften, die eine Dividende zahlen, errechnet sich eine Rendite von 2,80 Prozent. Ebenfalls interessant: Von den 622 Aktien gibt es nur 141, die ihren Besitzern in den vergangenen zehn Jahren stets eine Dividende eingebracht haben. Mit Blick auf einen Zeitraum von 15 Jahren ermäßigt sich diese Zahl sogar auf 93. Ziel des Dividenden-Screenings von boersengefluester.de war es, Titel zu finden, die dauerhaft als Renditehits zu überzeugen wissen und dabei immer noch moderat bewertet sind. Los geht’s: Zunächst einmal haben wir alle Aktien aus der Grundgesamtheit ausgeschlossen, deren Dividendenrendite für 2013 nicht bei mindestens 4,5 Prozent liegt. Gemeistert haben diese hohe Hürde lediglich 48 Titel. Um dem Thema Nachhaltigkeit Gewicht zu verleihen, haben wir im nächsten Schritt verlangt, dass nur Unternehmen eine Chance haben, die in den vergangenen fünf Jahren stets (in diesem Fall von 2013 bis 2009) eine Dividende gezahlt haben bzw. für 2013 vermutlich eine ausschütten werden. Dadurch hat sich das Teilnehmerfeld auf 36 Firmen verringert. Dividendenkürzungen kommen meist nicht gut an, selbst wenn die Rendite auf Basis der gekappten Auszahlungen – wie bei den Versorgern E.ON und RWE – immer noch anständig ist. Daher haben wir Wert darauf gelegt, dass die derzeit erwartete Dividende für 2013 mindestens so hoch sein soll wie die für 2012 gezahlte. 31 Gesellschaften erfüllten dieses Kriterium. Insbesondere bei kleinen Nebenwerten mit attraktiven Dividendenrenditen ist es häufig zu beobachten, dass viele Anleger nach der Auszahlung Kasse machen und damit die Notiz über Gebühr unter Druck setzen. Je kleiner die Kapitalisierung einer Firma, desto anfälliger ist dann meist der Kurs. Daher haben wir nur Gesellschaften zugelassen, deren Börsenwert des Streubesitzes mindestens 50 Mio. Euro erreicht. 17 Firmen erfüllten diese Anforderung. Um lahme Enten auszusortieren, haben wir im nächsten Schritt alle Titel aussortiert, die in dem bislang tollen Börsenjahr 2013, nicht mindestens eine positive Performance vorzuweisen haben. Dadurch hat sich die Zahl der Prüfungskandidaten auf zwölf verringert. Um nicht einseitig auf die Dividendenrendite zu blicken, haben wir im letzten Schritt schließlich alle Titel herausgefiltert, deren Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) nördlich von 15 angesiedelt ist. Offenbar eine harte Knock-out-Schwelle, denn übrig geblieben sind danach lediglich fünf Gesellschaften. Das Quintett bietet jedoch eine prima Mischung, wie boersengefluester.de findet: Ein DAX-Konzern, eine SDAX-Gesellschaft, ein Vertreter aus dem TecDAX sowie zwei Small Caps. Und hier nun die Sieger im Kurzporträt – in alphabetischer Reihenfolge. ...
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Preisfrage: Was haben Voxeljet und die Micronas Semiconductor Holding gemeinsam? Zunächst einmal herrschte beim Börsengang des Schweizer Sensorproduzenten im Jahr 1996 an den Neuen Markt eine ähnliche Euphorie, wie sie kürzlich beim Nasdaq-IPO des 3-D-Druckerherstellers aus dem bayerischen Friedberg festzustellen war (mehr Infos dazu finden Sie HIER). Weniger bekannt dürfte wohl sein, dass beide Unternehmen den gleichen Stallgeruch haben – und zwar den der früheren Münchner Technologieholding. So startete der heutige Voxeljet-Finanzvorstand Rudolf Franz im Jahr 1995 seine Karriere als Investmentmanager bei der von Falk F. Strascheg gegründeten Venture Capital-Gesellschaft. Im Jahr 2000 verkaufte der Grazer Investor Strascheg die Technologieholding dann an die britische 3i Group – und auch der heutige Voxeljet-Manager Franz veräußerte damals seine Anteile an der Technologieholding an die Briten. Interessantes Detail in diesem Zusammenhang: Seit 2002 sitzt Strascheg unter anderem auch im Aufsichtsrat von Alphaform. Die Gesellschaft aus Feldkirchen bei München wiederum stellt in Kleinserien Teile für die Automobilwirtschaft sowie Implantate für Medtechkonzerne her und will zunehmend stärker im Bereich 3-D-Druck Fuß fassen. Laut Emissionsprospekt zählt auch Alphaform zu den Kunden von Voxeljet. Von der Hochstimmung bei der Notizaufnahme von Micronas, ist hingegen längst nichts mehr übrig geblieben. Dabei galt auch der Chipproduzent als super heißes IPO. Ursprünglich stellte die damals noch als Crosstec Engineering firmierende Gesellschaft Chips für Handys her. Mit finanzieller Unterstützung von Straschegs VC-Gesellschaft Industrieholding übernahm Crosstec 1992 dann eine Tochterfirma von Nokia und erwarb den Namen Micronas von den Finnen gleich mit. Wie viele andere Neue-Markt-Unternehmen, stürzten aber auch die Schweizer in der Folge bitter ab und mussten ihr Geschäftsmodell komplett ändern. Mittlerweile konzentriert sich Micronas ganz überwiegend auf Hall-Sensoren für den Automobilbereich. Eingesetzt werden die kleinen Elektrogehirne in Motoren und Karosseriesystemen, aber auch viele Waschmaschinen schleudern dank der Technik von Micronas.     Wie für Firmen aus dem Halbleiterbereich üblich, schwanken auch die Zahlen von Micronas teilweise beträchtlich. Immerhin: Nach etlichen Minusjahren, die 2009 in der verlustreichen Aufgabe des Consumer-Bereichs ihren Tiefpunkt fanden, hat Micronas in den vergangenen Jahren stets Gewinne geschrieben. Eine besondere Rolle spielt dabei stets die Lage auf dem japanischen Markt, denn dort erzielt das Unternehmen rund die Hälfte seiner Erlöse. Die Rechnung ist einfach: Ein starker Yen ist gut für den Umsatz, ein schwacher Yen dämpft die Erlöse. Angesichts der momentanen Yen-Euro-Verschiebungen leidet Micronas folgerichtig unter dem Währungseinfluss. Da hilft es auch nur begrenzt, dass die Schweizer versuchen, zunehmend in Euro zu fakturieren. Auf dem Parkett hat sich die Notiz dementsprechend verhalten entwickelt. In der Heimatbörse Schweiz liegt der Kurs im Vergleich zum Jahresbeginn 2013 noch um knapp neun Prozent hinten. Doch die Stimmung hat sich seit Anfang August gebessert. Seit dem hat der Anteilschein um etwa 16 Prozent an Wert gewonnen. Für 2013 rechnet der Micronas-Vorstand mit einem Umsatz von rund 150 Mio. Schweizer Franken (CHF). Das sind umgerechnet etwa 121,5 Mio. Euro. Die EBIT-Marge (Gewinn vor Zinsen und Steuern in Relation zum Umsatz) siedelt er im mittleren einstelligen Prozentbereich an. Zum 30. September lag sie bei knapp 5,1 Prozent. Demnach könnte 2013 ein Betriebsergebnis von rund 7,5 Mio. CHF herausspringen. Problem: Dem steht ein Börsenwert von rund 225 Mio. CHF entgegen. Das klingt zunächst einmal nicht nach einer günstigen Gelegenheit. Aber bereits für 2014 rechnen die Analysten im Schnitt mit einem nahezu verdoppelten EBIT von gut 15 Mio. Euro. Demnach würde das Papier etwa mit dem 14fachen des für das kommende Jahr erwarteten Gewinns bewertet. Das ist immer noch nicht super günstig, aber eben auch nicht abschreckend teuer.     Zudem weist Micronas per Ende September 173,26 Mio. Euro an liquiden Mitteln und kurzfristigen Finanzanlagen aus. Demnach ist die Kapitalisierung zu mehr als drei Viertel durch Cash abgedeckt. Die Relation verschiebt sich erst dann deutlich nach unten, wenn man – was durchaus üblich ist – auch die Pensionsrückstellungen von 144 Mio. CHF als Finanzverbindlichkeiten gegenüberstellt. Dennoch: Die Bilanz von Micronas kann sich mit einer Eigenkapitalquote von knapp 44 Prozent mittlerweile sehen lassen. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis beträgt etwa 1,7. Unterm Strich ist die Micronas-Aktie also eine Wette wert. Es muss ja nicht immer Infineon sein. Aus dem heimischen Small-Cap-Sektor dürften Elmos Semiconductor und First Sensor am ehesten vergleichbare Unternehmen sein. Ach ja: Ein wenig von der Voxeljet-Euphorie, und die Micronas-Aktie würde sowieso in ganz anderen Kursregionen schweben. Aber die Zeiten haben sich geändert.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Micronas Semiconductor
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
910354 CH0012337421 0,00 Mio. € 15.07.1999 Halten
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  Foto: Micronas Semiconductor Holding...
#623100 #548795 #A1W556 #910354 #567710 #Nokia #3i Group
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[sws_blue_box box_size="585"]Dialog Semiconductor hat angekündigt, Chips für das jüngst vorgestellte Samsung Galaxy Trend 3 Smartphone zu liefern. Damit verringert die TecDAX-Firma die Abhängigkeit von Apple, dabei läuft es bei Apple nach der Vorstellung der neuen iPhones und iPads derzeit gut. Den Aktienkurs von Infineon drücken derweil die schwachen Zahlen und Gewinnwarnungen etlicher Wettbewerber. In den vergangenen drei Monaten ist die Dialog-Aktie daher deutlich besser gelaufen als die von Infineon. Wie dürften sich die Papiere in den kommenden Monaten entwickeln?[/sws_blue_box]   Kräftige Kurserholung bei Dialog Semiconductor: Beflügelt hat die Aktie zuletzt die Meldung, wonach der Konzern Chips für das Samsung Galaxy Trend 3 liefert. Im Laufe des Jahres sollten zudem weitere Samsung-Geräte mit Dialog-Chips auf den Markt kommen. Gedreht hatte sich die Stimmung für die Dialog-Aktie bereits Ende Juli, als der Konzern eine starke Prognose für das dritte Quartal abgegeben hatte. Selbst die zwischenzeitliche Verunsicherung, wegen des hohen Preises für das iPhone 5s werde die Nachfrage bei Apple und damit bei Dialog Semiconductor leiden, hat die Dialog-Aktie nur ein wenig gedrückt. Zuletzt wuchs bei Investoren dann die Zuversicht, dass das Geschäft mit iPhones florieren dürfte. So haben zuletzt die Analysten der Citigroup ihre Produktionsprognose für den iPhone-Absatz für das vierte Quartal von 57 Mio. auf 62 Mio. Stück erhöht. Das ist ein Plus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Derartige News beflügeln auch die Dialog-Aktie. Gespannt warten Investoren nun auf die Quartalszahlen am 29. Oktober. Vorstandschef Jalal Bagherli hat einen Umsatz von 190 bis 210 Mio. Dollar in Aussicht gestellt. Das wäre ein Umsatzplus von 22 Prozent. Zu dem kräftigen Anstieg soll die übernommene US-Firma iWatt 18 bis 20 Mio. Dollar beisteuern. Durch den Zukauf stößt Dialog in den Bereich AC/DC-Ladegeräte und Adapter sowie LED-Beleuchtung vor. Bagherli will zudem die Bruttomarge bereinigt um iWatt gegenüber dem Vorjahreswert von 38 Prozent verbessern. Die Analystenschätzungen für das dritte Quartal liegen bei Umsätzen von 220 Mio. Dollar. Der Gewinn je Aktie soll mit 0,27 Dollar auf dem Vorjahresniveau liegen.     Die Dialog-Aktie sollte die Klettertour fortsetzen. Das florierende Geschäft bei Apple und die Ausweitung des Geschäfts mit Samsung dürfte für anhaltend starkes Wachstum bei Dialog sorgen. Laut den Analystenschätzungen soll der Umsatz 2014 gegenüber dem erwarteten 2013er-Wert um 16 Prozent auf den Rekord von einer Mrd. Dollar steigen. Beim Gewinn je Aktie wird sogar ein Plus von 50 Prozent auf 1,37 Dollar erwartet. Mit einem 2014er-KGV von 15,3 hat das Papier noch deutlich Luft nach oben. Im Gegensatz zur Dialog-Aktie war die von Infineon zuletzt deutlich unter Druck. Gegenüber dem Septemberhoch hat sie um zehn Prozent nachgegeben. Belastet haben das Papier die schwachen Ergebnisse und Gewinnwarnungen etlicher Chiphersteller aus den USA und Europa. So hat der weltgrößte Hersteller von analogen Chips, Texas Instruments, einen schwachen Ausblick auf das Dezemberquartal gegeben. Laut Analysten schwächelt vor allem das Geschäft mit Chips für den Industriesektor. Die Prognose von Broadcom, einem US-Hersteller von Chips für Handys, lag unter den Erwartungen der Analysten. Vorstandschef Scott McGregor sagte, dass einige Kunden die Lagervorräte abbauen würden. STMicroelectronics, Europas größter Chiphersteller will das Ziel, einer operativen Gewinnmarge von zehn Prozent nun erst Mitte 2015 und damit sechs Monate später als bislang geplant erreichen. Als Begründung verwies Vorstandschef Carlo Bozotti auf die schwächer als erwartete Nachfrage nach Smartphones in Asien. „Das betrifft nicht nur uns, das wird man auch bei Wettbewerbern sehen“, sagte Bozotti. „Der Absatz ist zwar da, gefragt sind aber vor allem preisgünstige statt hochpreisiger Handys.“  
Infineon Kurs: 30,60
  Für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2012/13, das bei Infineon im September endete, prognostizieren Analysten einen Umsatz von einer Mrd. Euro. Das läge leicht über dem Vorjahresniveau von 982 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie soll von 0,12 Euro auf 0,10 Euro zurückgehen. Die Analysten von JPMorgan gaben sich zuletzt zuversichtlich, dass Infineon am 12. November gute Ergebnisse vorlegen wird. Der Anstieg der weltweiten Einkaufsmanagerindizes für die Industrie sei positiv für die Industriesparte von Infineon. Außerdem sei die Nachfrage nach Autos robust. Diese Sparte steuert 45 Prozent der Konzernerlöse bei. Zudem könnte Infineon laut den Analysten von JPMorgan mit der Prognose für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 positiv überraschen. Bis zur Vorlage der Jahreszahlen am 12. November dürfte die Aktie bestenfalls seitwärts tendieren, zumal wenn weitere Chipfirmen schwache Ausblicke abgeben. Analysten prognostizieren, dass der Gewinn je Aktie im nächsten Geschäftsjahr auf 0,40 Euro gegenüber dem erwarteten 2013er-Wert von 0,24 klettern wird. Angesichts dessen erscheint das KGV von 17,7 nicht hoch. Wenn man den Netto-Cash von 1,70 Euro je Aktie noch abzieht, liegt das KGV bei lediglich 13,2. Damit die Aktie allerdings nachhaltig nach oben drehen kann, müssen die Frühindikatoren für die Industrie in China und Europa weiter steigen.  
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Dialog Semiconductor
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
927200 GB0059822006 plc 5.171,44 Mio. € 13.10.1999 Halten
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Infineon
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
623100 DE0006231004 AG 39.961,19 Mio. € 13.03.2000
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  Dieser Beitrag stammt von den Kollegen der boersengefluester.de-Partnerseite Feingold Research   Foto: Infineon Technologies AG...
#623100 #iWatt #927200 #Apple #Samsung
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Gemischtes Bild bei Aixtron: Die Geschäfte des TecDAX-Konzerns haben sich auch im dritten Quartal nicht erholt. Mit 46,2 Mio. Euro lagen die Erlöse von Anfang Juli bis Ende September 2013 etwa auf dem Niveau des zweiten Quartals 2013 und damit deutlich unterhalb der Erwartungen von 54 Mio. Euro. Lediglich der Ordereingang toppte mit 35,7 Mio. Euro die Schätzungen von 32 Mio. Euro. „Die Auftragslage ist noch verhalten, wir nutzen aber die Zeit, um das Unternehmen weiter an die aktuellen Marktgegebenheiten anzupassen“, sagt Vorstandschef Martin Goetzeler. Immerhin sorgte der Spezialmaschinenbauer beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern mit einem Plus von 2,92 Mio. Euro im dritten Quartal für eine faustdicke Überraschung. Hierbei sind jedoch Sonderfaktoren zu beachten: Erfolgsneutral wurde zunächst eine Versicherungsentschädigung von 15 Mio. Euro aus den Herstellkosten heraus gerechnet und den sonstigen betrieblichen Erträgen zugeordnet. Bereits zum Halbjahr berichtete Aixtron, dass durch einen Brand in einem Lagerhaus in England Anlagenteile zerstört wurden, die anschließend verschrottet werden mussten. Außerdem haben die Aachener gespart, wo es eben nur ging – etwa in Form einer „konsequenten Verwertung von Bauteilen aus Überbeständen“. Außerdem hat das Management die Verpflichtungen aus Abnahmevereinbarungen drücken können. Insgesamt wirkten sich diese Maßnahmen mit stattlichen 31 Mio. Euro positiv aufs Ergebnis aus.  
Aixtron Kurs: 10,12
  Unterm Strich schloss Aixtron das dritte Quartal mit einem Nettogewinn von 1,55 Mio. Euro ab. Angesichts tiefroten Zahlen aus den ersten beiden Jahresvierteln steht per Ende September aber immer noch ein Verlust von 86,2 Mio. Euro zu Buche. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von minus 0,85 Euro. Zum Vergleich: Im entsprechenden Zeitraum 2012 kam Aixtron hier auf minus 1,01 Euro pro Anteilschein. Aus Anlegersicht wenig überzeugend ist, dass die Gesellschaft auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine konkrete Prognose für 2013 abgibt. Im Zwischenbericht heißt es lediglich: „Hohe Auslastungsraten bei führenden LED-Herstellern lassen darauf schließen, dass der Abbau von Überkapazitäten im Markt für Halbleiter-Depositionsanlagen voranschreitet. Jedoch hat dies auch im dritten Quartal 2013 nicht zu einem spürbaren Anstieg der Nachfrage nach neuen Anlagen von Aixtron geführt, was eine genaue Prognose für Umsatzerlöse und EBIT-Marge weiterhin schwierig macht. Das Management erwartet jedoch, im vierten Quartal Umsatzerlöse leicht über denen der im dritten Quartal erzielen zu können.“ Solide sind nach wie vor die Bilanzrelationen: Per Ende September weist Aixtron ein Eigenkapital 381,54 Mio. Euro aus. Das entspricht einem Anteil von77,8 Prozent an der Bilanzsumme. Die liquiden Mittel betragen rund 119 Mio. Euro. Bankverbindlichkeiten hat das Unternehmen nicht. Dennoch hat Aixtron kurz Bekanntgabe der Neun-Monats-Zahlen eine „kleine“ Kapitalerhöhung angekündigt, die die Anzahl der Aktien um zehn Prozent auf 112.464.470 Stück erhöht. „Der Emissionserlös wird der Stärkung der Technologieführerschaft dienen. Dazu investiert die Gesellschaft in Technologien zur Herstellung von Hochleistungselektronik, Organischen LEDs (OLEDs) und Anwendungen in der Siliziumhalbleiterindustrie. Zusätzlich wird durch die Kapitalmaßnahme die Bilanz und Liquidität gestärkt“, heißt es offiziell. Der Platzierungspreis lag bei 9,90 Euro und damit dicht an der aktuellen Notiz.  
Aixtron Kurs: 10,12
  An der Börse ist die Aixtron-Aktie seit längerer Zeit im Hintertreffen und bewegt sich seit Ende 2011 in einer relativ großen Bandbreite zwischen 10 und 15 Euro per saldo seitwärts. Vorangegangen war 2011 ein steiler Absturz von 33 auf 10 Euro. Gegenwärtig kommt das Unternehmen auf einen Börsenwert von 1135,88 Mio. Euro. Das entspricht etwa dem Dreifachen des Eigenkapitals. Vergleichbare US-Unternehmen wie Veeco sind mit einem KBV von 1,57 bzw. Cree mit einem KBV von 2,58 günstiger bewertet. Allerdings hatte Cree zuletzt massiv enttäuscht, und auch die Notiz von Veeco befindet sich nach einer Analystenherabstufung auf Talfahrt. Normalerweise ist das kein gutes Umfeld für ein Investment in Aixtron. Angesichts der immer noch sehr verhaltenen Umsatzentwicklung müssen Anleger bei Aixtron mittlerweile auf das Jahr 2015 setzen. Hier rechnen die Analysten von Hauck & Aufhäuser mit einem massiven Umsatzsprung von 340 auf 650 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie soll dann von der Nulllinie auf 0,80 Euro klettern. Demnach wäre der Titel mit einem 2015er-KGV von 12,5 bewertet. Das klingt nach einer attraktiven Gelegenheit. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Zeitraum. Immerhin: Der Bereich um 9,50 / 10 Euro hat sich in den vergangenen Monaten als tragfähige Unterstützung erweisen. Mutige Investoren spekulieren darauf, dass diese Marke auch diesmal hält. Zudem hat der Kurs im vergangenen Monat bereits um rund ein Viertel korrigiert. Vorsichtige Anleger warten jedoch besser ab, ob der Bereich um 10 Euro tatsächlich hält. Sollte der Titel die Marke durchbrechen, könnte das weitere Verkäufe auslösen.  
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Aixtron
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0WMPJ DE000A0WMPJ6 SE 1.148,18 Mio. € 30.06.1999 Halten
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  Foto: Aixtron AG...
#A0WMPJ #Cree #Veeco
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[sws_blue_box box_size="585"] An K+S scheiden sich weiter die Geister. Während die Analysten der DZ Bank nach einem Analystentreffen ihr Kursziel von 26,50 Euro bestätigt haben, sehen etliche andere Experten den fairen Wert bei lediglich 15 Euro. Da derzeit nicht absehbar ist, ob und wann Uralkali die Kooperation mit Belaruskali und damit das Kalikartell wieder aufleben lässt, werden Investoren genau darauf achten, welche Kostensenkungspläne K+S bei der Vorlage der Quartalszahlen präsentieren wird. Eine deutliche Erholung der K+S-Aktie erscheint allerdings unwahrscheinlich, ist doch die Bewertung trotz des Kursrutsches immer noch sehr hoch.[/sws_blue_box]   Obwohl sich zuletzt etliche Analysten zur Aktie von K+S geäußert haben, schwank das Papier derzeit relativ wenig: So rät die DZ Bank nach einem Analystentreffen weiter zum Kauf mit Kursziel 26,50 Euro. Die Kollegen von Warburg Research raten hingegen weiter zum Verkauf mit Kursziel 15 Euro. Die weitere Entwicklung der Kalipreise sei völlig unklar. Analyst Oliver Schwarz erwartet, dass der Konzern im Kaligeschäft zu deutlichen Kostensenkungen greifen wird. Die positiven Effekte dürften aber von den niedrigeren Kalipreisen zunichte gemacht werden. Entscheidend für die Entwicklung der Kalipreise ist, ob das Kalikartell zwischen dem russischen Konzern Uralkali und dem ehemaligen Partner Belaruskali wieder auflebt. Der weißrussische Ministerpräsident Alexander Lukaschenko hat angekündigt, dass Uralkali-Chef Vladislav Baumgertner erst dann aus dem Hausarrest freigelassen wird, wenn ihm in Russland der Prozess gemacht wird. Weißrussland wirft Baumgertner vor, der früheren Sowjetrepublik durch den Ausstieg aus dem Kartell einen Schaden von 100 Mio. Dollar zugefügt zu haben. Baumgertner weist die Anschuldigung zurück. Russland hat auf Lukaschenkos Forderungen reagiert und inzwischen ein Verfahren gegen Baumgertner eröffnet. Etliche Analysten gehen zudem davon aus, dass der Milliardär Suleiman Kerimov, der einen 22-Prozent-Anteil an Uralkali hält, seinen Anteil auf Lukaschenkos Drängen verkaufen muss, damit es zu einer Neuauflage der Kooperation zwischen Uralkali und Belaruskali kommen kann. Laut der Einschätzung der Analysten von JP Morgan dürfte Baumgertner erst dann nach Russland ausgeliefert werden, wenn Kerimov seinen Uralkali-Anteil verkauft hat.  
K+S Kurs: 12,40
  Derweil sind Analysten gespannt, welche Kostensenkungspläne für das Kaligeschäft K+S bei der Vorlage der Neun-Monats-Zahlen am 14. November vorlegen wird. Der Druck auf den Konzern ist groß, dürfte doch der Kalipreis unter Druck bleiben. Laut einer Studie von Merrill Lynch sind die Kalibestände der US-Produzenten im September um 15 Prozent gestiegen. Damit lägen sie um 50 Prozent über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt. Weil sich Landwirte in der Erwartung weiter sinkender Düngerpreise mit dem Kauf von Kali zurückgehalten haben, hatte der größte Kaliproduzent Nordamerikas, Potash Corp. of Saskatchewan, zuletzt die Gewinnprognose für das dritte Quartal deutlich gesenkt. Die Frage bleibt, ob sich die K+S-Aktie spürbar erholen kann, selbst wenn der Konzern deutliche Kostensenkungspläne ankündigt. Derzeit prognostizieren Analysten, dass der Gewinn je Aktie 2013 auf 2,36 Euro deutlich sinken wird. Für 2014 gehen die Profis von einem Rückgang auf nur mehr 1,36 Euro aus. Die Schätzungen für 2015 liegen bei nur 1,16 Euro. Derzeit schauen Investoren hauptsächlich noch auf die 2014er-Schätzungen. Das KGV liegt damit bei 14. Das ist ziemlich hoch, wird doch ein deutlicher Gewinnrückgang erwartet. Das KGV für den DAX liegt hingegen bei lediglich knapp zwölf. Dabei prognostizieren Analysten ein Gewinnplus von 11,8 Prozent für das nächste Jahr. Der Vergleich macht deutlich, warum K+S der Entwicklung des DAX weit hinterherhinkt.  
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K+S
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
KSAG88 DE000KSAG888 AG 2.219,95 Mio. € 01.05.1971 Halten
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[sws_blue_box box_size="585"]Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank glänzte in den vergangenen Quartalen mit einem soliden Geschäft. Es zahlt sich aus, dass der Konzern frühzeitig die Chancen am Markt genutzt hat, während viele Konkurrenten sich lange Zeit zurückgehalten haben. Während etliche Geldhäuser weiter Schulden abbauen, Papiere aus der hauseigenen Bad Bank verkaufen und die Bilanz verkürzen, treibt die gut kapitalisierte Aareal Bank den Wachstumskurs voran. Die Wiesbadener könnten 2013 neue Rekordergebnisse erwirtschaften – davon können die Commerzbank und die Deutsche Bank nicht einmal träumen. Die erwarteten starken Gewinnsteigerungen sollten dafür sorgen, dass die MDAX-Aktie die Klettertour fortsetzt.[/sws_blue_box] Um mehr als 70 Prozent hat die Aktie der Aareal Bank seit Jahresanfang an Wert gewonnen: Damit hat sie den Stoxx Europe 600 Banks, der „lediglich“ um 20 Prozent geklettert ist, bei spürbar abgehängt. Das MDAX-Papier notiert damit nur noch 25 Prozent unter dem Rekordhoch aus dem Jahr 2006. Hingegen rangiert der Branchenindex noch um fast 65 Prozent unter dem 2007er-Top. Während viele europäische Institute Papiere aus dem Portfolio der hauseigenen Bad Bank verkaufen und die Schulden abbauen müssen, kann sich die Aareal Bank ganz auf den Wachstumskurs konzentrieren. Weil das Institut bei der Kreditvergabe stark auf die Margen geachtet hat, ist im zweiten Quartal 2013 der Zinsüberschuss auf 126 Mio. Euro geklettert. Das war das zweite Quartal in Folge, in dem der Zinsüberschuss gestiegen ist. Die Risikovorsorge lag mit 28 Mio. Euro nur leicht über dem Vorjahresniveau und beweist einmal mehr, die hohe Qualität des Kreditportfolios. Zudem hat sich das Neugeschäftsvolumen im zweiten Jahresviertel auf 2,4 Mrd. Euro verdoppelt. Das Konzernbetriebsergebnis – also der Gewinn vor Steuern und Anteilen Dritter - erreichte 45 Mio. Euro und lag damit genau auf dem Schnitt der vorherigen vier Quartale.     Vorstandschef Wolf Schumacher ist daher optimistisch für das Gesamtjahr. Zwar werde sich „der Wettbewerb in der gewerblichen Immobilienfinanzierung weiter intensivieren.“ Wegen des Niedrigzinsumfelds werde der Zinsüberschuss zudem nur leicht über dem Vorjahresniveau liegen. Das Neugeschäft könne allerdings sieben bis acht Mrd. Euro erreichen. Das läge deutlich über dem Vorjahreswert von 6,3 Mrd. Euro. Das Konzernbetriebsergebnis könne den Rekordwert von 2011 (185 Mio. Euro) erreichen. Schumacher hat das Immobilienportfolio, das hauptsächlich in Gewerbeimmobilien wie Büros, Einzelhandelsfirmen oder Hotels investiert ist, in den vergangenen Jahren deutlich verändert. So wurde der Anteil des Bestands in Westeuropa (inklusive Deutschland) gegenüber 2007 von rund 50 Prozent auf 44 Prozent reduziert, wohingegen das Engagement in Nordamerika und in Osteuropa deutlich ausgeweitet worden ist. Damit ist der Konzern besser diversifiziert. Der Anteil der faulen Kredite belief sich zuletzt auf lediglich 2,8 Prozent des Kreditvolumens. Niedrige Werte hatte der Konzern lediglich in den Jahren 2007 und 2008 verbucht. Bis zum Jahresende soll das Immobilienportfolio von zuletzt 23,7 Mrd. auf 25 Mrd. Euro ausgebaut werden. Das sollte künftig für einen höheren Zinsüberschuss sorgen.     Der Firmenlenker hat ehrgeizige Ziele für den Zeitraum 2015/16 gesetzt. Die Finanzierung des Konzerns soll weiter verbessert werden, indem die Kundeneinlagen aus der Wohnungswirtschaft von sechs Mrd. Euro auf sieben Mrd. Euro gesteigert werden sollen. Zudem will Schumacher beim Neugeschäft den Fokus weiter auf Deals legen, bei denen der Hypothekenkredit lediglich 60 bis 70 Prozent des Wertes der Immobilie erreicht. 2015/16 soll die Eigenkapitalrendite vor Steuern etwa 12 Prozent erreichen und damit die Kapitalkosten decken. 2012 lag die Rendite noch bei 7,2 Prozent. Die harte Kernkapitalquote soll Anfang 2016 bei 11,5 Prozent liegen. Die Aussichten für die Aareal-Bank-Aktie sind hervorragend. Zwar dürfte laut den Analystenschätzungen der Gewinn 2013 sinken. Das liegt jedoch nur an den höheren Steuerzahlungen. Für 2014 prognostizieren die Profis einen Anstieg des Gewinns je Aktie um 26 Prozent auf rund zwei Euro. 2015 sollen es sogar 2,31 Euro werden. Mit einem 2014er-KGV von 13,3 ist das Papier angesichts der erwarteten starken Gewinnsteigerungen nicht teuer. Schumacher will zudem 2014 beginnen, für das Jahr 2013 wieder Dividenden zu zahlen. Dann sollte das Interesse an der Aktie noch weiter steigen. Die Analysten der Commerzbank haben das Kursziel für den Anteilschein der Aareal Bank erst kürzlich von 24 auf 30 Euro heraufgeschraubt.     Dieser Beitrag stammt von den Kollegen der boersengefluester.de-Partnerseite Feingold Research   Foto: Aareal Bank AG...
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Keine Frage: Aktie der Stunde aus dem Small-Cap-Sektot ist FAST Casualwear. Seit dem Tief am 10. September bei 0,441 Euro ist die Notiz des chinesischen Anbieters von Freizeitbekleidung um 375 Prozent auf zuletzt 2,10 Euro in die Höhe geschossen. Zugegeben: Vorangegangen war ein brutaler Absturz, denn seit der Emission zu 5 Euro im Juli 2012 befand sich der Titel beinahe unter Dauerabgabedruck. Umso bemerkenswerter ist jedoch der plötzliche Stimmungswandel. Ende Mai 2013 sprach FAST Casualwear noch von einem „herausfordernden ersten Quartal“ und musste einen Rückgang des Gewinns vor Zinsen und Steuern (EBIT) von knapp 17 Prozent auf 4,6 Mio. Euro eingestehen. Anfang August konkretisierte der Vorstand dann die Rahmendaten für den geplanten Bau einer neuen Produktionsanlage in China – Investitionsvolumen rund 37 Mio. Euro. Entgegen der ursprünglichen Planungen, hat sich der Vorstand jedoch für eine kleinere Grundfläche beim Fabrikgelände entschieden, so dass bereits geleistete Anzahlungen für die größere Liegenschaft zurückerstattet werden. Der Effekt hieraus soll bereits im Neun-Monats-Bericht ablesbar sein. Am 21. August folgte dann die wenig Vertrauen erweckende Meldung, dass der Aufsichtsratsvorsitzende und ein weiteres Mitglied des Kontrollgremiums von ihren Ämtern zurückgetreten seien und der bisherige Finanzvorstand künftig nur noch als „Leiter Finanzen“ für FAST Casualwear tätig sein wird – ohne Vorstandsmandat. Den nächsten Schocker gab es am 23.August: Ohne Angabe von Gründen hatte das Unternehmen die für den 27. August 2013 angesetzte Hauptversammlung abgesagt. Einen neuen Termin gibt es noch immer nicht. Auf der Firmenhomepage heißt es dazu nur: „Der Vorstand der FAST Casualwear AG bittet die Aktionärinnen und Aktionäre des Unternehmens für diese Unannehmlichkeit um Entschuldigung." Schwacher Trost: FAST Casualwear ist nicht die erste chinesische Firma, die durch derartige Verschiebungen ins Gerede geriet.  
Fast Casualwear Kurs: 0,00
  Offenbar war diese Meldung sogar ein perfekter Einstiegszeitpunkt, denn wenig später begann die unheimliche Kursrally von FAST Casualwear. Ende August präsentierte das Unternehmen seine – im Grunde wenig überzeugenden – Halbjahreszahlen: Bei stabilen Umsätzen von 54 Mio. Euro knickte das EBIT um 28 Prozent auf 10 Mio. Euro ein. Begründet wurde die Ertragserosion mit höheren Vertriebskosten. Immerhin: Für das Gesamtjahr 2013 bestätigte der Vorstand die Ziele, wonach der Umsatz (in lokaler Währung) um zehn Prozent zulegen sollte und die EBIT-Marge mit rund 20 Prozent auf dem Niveau von 2012 verharren dürfte. Zudem verwies der Vorstand auf die solide Eigenkapitalausstattung von knapp 77 Mio. Euro. Bezogen auf die Bilanzsumme entspricht das einer Quote von rund 67 Prozent. Wenig angetan zeigte sich Vorstandschef Wing Chi Chong im Zwischenbericht allerdings vom Aktienkurs, der damals noch bei etwa 75 Cent dümpelte: „Im Berichtszeitraum haben wir einen weiteren Verfall unseres Aktienkurses beobachten müssen. Wir können mit dieser Entwicklung nicht zufrieden sind. Wir sehen Gründe dafür in einer insgesamt schlechten Marktbewertung chinesischer Werte, aber auch in einem unzureichenden Dialog mit unseren Investoren. Die aktuelle Aktienkursentwicklung wird den Anstrengungen und der harten Arbeit unserer engagierten Mitarbeiter nicht gerecht.“ Mitte Oktober meldete das Unternehmen dann die Neubesetzung der freigewordenen Aufsichtsratsposten. An die Spitze des Kontrollgremiums wurde die in München wohnende Rechtsanwältin Nanyan Ding gewählt. Zu diesem Zeitpunkt verließ die FAST Casualwear-Aktie das Penny-Stock-Terrain. Beinahe parallel verkündete die Gesellschaft eine Kapitalerhöhung um 880.000 Anteilscheine zu einem Stückpreis von immerhin 1,25 Euro. Gezeichnet wurden die Papiere ausschließlich vom Hauptaktionär Wing Chi Chong, dessen Familie zum Börsengang etwa 73,5 Prozent der Stimmen hielt. „Der Bruttomittelzufluss in Höhe von EUR 1.100.000,00 soll das Working Capital und das weitere Wachstum stärken. Das entspricht der angekündigten Strategie des Unternehmens, das Vertriebsnetz auszubauen und die Produktentwicklung der Eigenmarke von FAST voranzutreiben“, ließ das Unternehmen mitteilen.  
Fast Casualwear Kurs: 0,00
  Fortan kannte der Kurs kein Halten mehr und hat sich innerhalb von sechs Börsentagen auf mehr als 2 Euro verdoppelt. Eine mögliche Auflösung für den steilen Aufstieg lieferte FAST Casualwear bereits am 21. Oktober nach: Demnach hat das Unternehmen mit einem europäischen Einzelhandelskonzern eine Absichtserklärung über die Lieferung von jährlich drei Millionen Paar Schuhe im Gesamtwert von umgerechnet 22 Mio. Euro geschlossen. Jedes Paar Schuhe wird in dem Deal also mit rund 7,30 Euro angesetzt. Im Dezember soll der Vertrag unterzeichnet werden. Welche Auswirkungen das Abkommen auf die Ertragszahlen von FAST Casualwear haben könnte, ist bislang offen. Ein fader Beigeschmack bleibt jedoch: Schließlich hat sich der Hauptaktionär kurz vor einem großen Vertriebsdeal via Kapitalerhöhung exklusiv mit eigenen Aktien eindeckt – auch wenn der Bezugspreis deutlich über dem damaligen Kurs lag.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben
  Wie ist FAST Casualwear nun bewertet? Auf Basis der aktuellen Aktienzahl von 12.200.000 Stück kommt die Firma auf einen Börsenwert von 25,6 Mio. Euro. Gemessen am Eigenkapital von fast 77 Mio. Euro klingt das immer noch extrem mickrig. Ebenfalls erstaunlich: Sollte das EBIT-Ziel für 2013 umgesetzt werden können, würde das Unternehmen mit einem Multiplikator auf das operative Ergebnis von rund eins bewertet. Doch die Börsianer trauen den Bilanzen der meisten chinesischen Unternehmen nur bedingt über den Weg. Ob der im Raum stehende Vertrag mit dem europäischen Partner den Zuwachs an Kapitalisierung rechtfertigt, lässt sich gegenwärtig nicht wirklich einschätzen. Fazit: Wer hier mitzockt, geht ein hohes Risiko ein. Boersengefluester.de wollte an dieser Stelle lediglich die jüngsten Ereignisse aneinander reihen, und die Hintergründe des Kursanstiegs beleuchten. Eine Handlungsempfehlung von boersengefluester.de gibt es diesmal nicht. Möglich, dass gerade eine prima Investmentstory entsteht – denkbar ist aber auch, dass die Notiz hier kurzfristig in die Höhe gejazzt wird. Letztlich liegt es an FAST Casualwear, den Kursanstieg durch gute fundamentale Daten zu unterfüttern.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Fast Casualwear
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A1PHFG DE000A1PHFG5 0,00 Mio. € 09.07.2012 Verkaufen
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#A1PHFG
© boersengefluester.de | Redaktion

Mehr als 18 Monate quälte sich der Aktienkurs von Plan Optik in einer engen Range zwischen 1,80 und 2,30 Euro. Seit Ende Juni scheint der Knoten nun geplatzt zu sein. Die Notiz des Waferproduzenten ist nach oben ausgebrochen und bewegt sich zurzeit stramm auf die Marke von 2,60 Euro zu. Damit würde es die in Elsoff (Westerwald) angesiedelte Gesellschaft auf einen Börsenwert von 11,1 Mio. Euro bringen. Das ist nicht wirklich viel und macht den Titel zu einem lupenreinen Micro Cap. Wer sich von einer derart geringen Kapitalisierung und dementsprechend überschaubaren Handelsumsätzen nicht abschrecken lässt, findet in Plan Optik ein super interessantes Investment....
#A0HGQS #A1X3WX
© boersengefluester.de | Redaktion

Dank eines Sondereffekts aus der ersten Tranche des Verkaufs einer Immobilie in Schweden kommt Villeroy & Boch nach neun Monaten 2013 beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf einen Zuwachs von knapp 52 Prozent auf 25,5Mio. Euro. Ohne diesen Extraertrag erreichte der Spezialist für Badausstattungen und Tischzubehör ein EBIT von 18,1 Mio. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 7,7 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert. Keinerlei Veränderungen zeigte der Umsatz. Er blieb mit 543,3 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Der Ergebnisanstieg beruht also in erster Linie auf einer verbesserten Effizienz. Immer noch verärgert zeigt sich Villeroy & Boch über die 2010 vom EU-Gericht verhängte Strafe gegenüber dem „Badezimmer-Kartell“, wonach mehrere Firmen – darunter Villeroy & Boch – über Jahre überhöhte Preise für Badewannen, Armaturen, Duschkabinen etc. verlangt haben sollen. Für einige Firmen wurden die Strafen allerdings gekürzt. „Wir können nicht nachvollziehen, dass das Gericht die Entscheidung der EU-Kommission nicht korrigiert und das Bußgeld nicht reduziert hat. Das EU-Kartellverfahren als solches halten wir für fragwürdig; die Überprüfung des Gerichts entspricht nicht allgemein anerkannten deutschen Rechtsgrundsätzen“, wettert Villeroy & Boch-Vorstandschef Frank Göring. Allerdings ist die Strafe bereits bezahlt. Negative Auswirkungen haben die Anleger hieraus nicht mehr zu befürchten.  
Villeroy & Boch VZ Kurs: 17,45
  Einen erneuten Rückzieher musste die im saarländischen Mettlach beheimatete Gesellschaft allerdings bei der Umsatzprognose machen. So rechnet Villeroy & Boch für 2013 nur noch mit einem Plus von zwei Prozent. Bereits zum Halbjahr hatte das Unternehmen die Planung dahingehend korrigiert, dass lediglich die untere Begrenzung der Spanne von drei bis fünf Prozent erreicht werden könne. Anlegern, die ausschließlich die aktuelle Meldung zum Verlauf der ersten neun Monate lesen, bleibt diese Anpassung vermutlich jedoch verborgen. Die Angabe der bisherigen Zielsetzung hat Villeroy & Boch nämlich unter den Tisch fallen lassen. Schlimmer noch: Da im gleichen Atemzug von einem „starken September“ und „Rückenwind für das Schlussquartal“ gesprochen wird, könnten Anleger sogar davon ausgehen, dass es vielleicht sogar besser läuft als gedacht. Eine faire Kommunikation gegenüber den Aktionären sieht wohl anders aus. Immerhin: Beim EBIT geht das Unternehmen weiterhin von einem Anstieg von mehr als fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 30,9 Mio. Euro aus. Die Aktie von Villeroy & Boch hat sich für Langfristanleger bislang als prima Investment erwiesen. Ein Malus ist gegenwärtig jedoch die mangelnde Erlösdynamik. Fraglich ist, welchen Spielraum das Unternehmen auf der Kostenseite noch hat. Anleger, die den Titel im Depot haben, können vorerst engagiert bleiben. Als nächste größere Hürde steht die Marke von 10 Euro an. Sollte der Titel den Sprung hierüber schaffen, könnte das neue Käufer anziehen. Die gegenwärtige Meldungslage würde jedoch eher für eine Konsolidierungsphase sprechen.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Villeroy & Boch VZ
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
765723 DE0007657231 AG 490,16 Mio. € 08.06.1990 Halten
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  Foto: Villeroy & Boch AG...
#765723

In der Rubrik "Zitat des Tages" zeigen wir Sprüche berühmter Personen. Die Bandbreite reicht von Investoren, über Philosophen bis hin zu Sportlern. Wenn Sie ein Zitat  zur Aufnahme vorschlagen möchten, kontaktieren Sie uns gern. Per E-Mail an [email protected] oder das Kontaktformular auf der Webseite nutzen.

„Wir machen alle immer wieder extreme Voraussagen auf Basis von sehr wenig Informationen.“
Daniel Kahnemann

BGFL stellt an dieser Stelle heiße Aktien mit hohen Chancen, aber auch enormen Risiken, für spekulative Anleger vor
Kommt 2025 der Durchbruch?
Kurs: 2,04
Heiße Medtech-Wette
Kurs: 4,30
0,21 Euro Dividende geplant
Kurs: 7,15

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