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Der Kursverlust von knapp 16 Prozent seit der Hauptversammlung am 11. Juni 2013 hatte es bereits angedeutet. SKW Metallurgie muss seine Ziele für das laufende Jahr tiefer hängen. Zuvor hatten bereits Thyssen Krupp, Salzgitter und Klöckner & Co ihre Prognosen revidiert. Nach einem relativ soliden Start kam der Anbieter von Veredlungsprodukten für die Stahlproduktion im zweiten Jahresviertel ergebnismäßig kaum voran. Nach einem Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,29 Mio. Euro im Auftaktquartal blieb von April bis Ende Juni 2013 nur noch ein EBIT von 0,95 Mio. Euro hängen. Dabei lagen die korrespondierenden Umsätze mit 88,4 Mio. Euro sogar über dem Wert der ersten drei Monate 2013. „Anders als zum Jahresbeginn erwartet, dürfte es in der Stahlbranche auch im zweiten Halbjahr keine signifikante Belebung des Geschäfts geben. Unsere neuen Werke entwickeln sich zwar grundsätzlich positiv; dies reicht jedoch nicht aus, um wie erhofft das Vorjahres-EBITDA zu übertreffen“, sagt Ines Kolmsee, Vorstandsvorsitzende von SKW Metallurgie. Als Antwort auf die konjunkturelle Flaute hat SKW ein neues Restrukturierungspaket in die Wege geleitet. „Einige Maßnahmen wirken noch im laufenden Geschäftsjahr; der Großteil der zusätzlichen Umsatz- und Ergebnisbeiträge aus diesem Programm wird ab dem Jahr 2014 erwartet“, betont das Unternehmen. Zum Halbjahr lag SKW bei den Erlösen mit 87,8 Mio. Euro um 22 Prozent hinter dem entsprechenden Vorjahreswert zurück. Das EBIT fiel mit knapp 2,3 Mio. Euro um 35 Prozent niedriger aus als im entsprechenden Vergleichszeitraum 2012. Der Gewinn je Aktie schmolz gar von 0,66 Euro auf nur noch 0,07 Euro.
SKW Metallurgie Kurs: 0,00
  Unterm Strich sind die nun vorgelegten Zahlen eine ziemliche Enttäuschung, zumal die Investoren davon ausgingen, dass SKW aufgrund der wegfallenden Anlaufkosten für die neuen Werke  nun endlich deutlich bessere Zahlen vorlegen würde – auch ohne große Anschubhilfe durch die Konjunktur. Bleiben als Pluspunkte für die Aktie nur die vergleichsweise solide Bewertung und die ansehnliche Bilanzausstattung. Zum Halbjahr kam die Gesellschaft aus dem bayerischen Unterneukirchen auf ein Eigenkapital von knapp 114 Mio. Euro. Die Nettofinanzverschuldung erreichte 75,3 Mio. Euro. Dem steht ein Börsenwert von nur 76 Mio. Euro entgegen. Zwar befinden sich sämtliche Anteilscheine im Streubesitz, doch die Kapitalisierung könnte sich bei der Indexentscheidung im September als zu gering für einen Verbleib im SDAX erweisen. Keine wirklich schönen Aussichten. Als überdurchschnittlich attraktiver Dividendenwert dürfte SKW im kommenden Jahr ebenfalls kaum durchgehen. Angesichts der Ergebniserosion ist für 2013 wohl von einer Kürzung der Vorjahresdividende (0,50 Euro) auszugehen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist auf Basis der nach unten angepassten Schätzung von boersengefluester.de im Bereich um knapp 14 anzusiedeln. Immerhin: Viel von den schlechten Nachrichten sollte tatsächlich im Kurs eingepreist sein, so dass ein Verkauf mit Blick auf die kommenden sechs bis zwölf Monate nicht unbedingt ratsam erscheint. Eine charttechnische Unterstützungszone ist in unmittelbarer Nähe allerdings auch nicht auszumachen. Zudem gibt es die begründete Hoffnung, dass die Investoren der Stahlbranche wieder positiver gegenüberstehen. Bei Thyssen Krupp, Salzgitter und Klöckner & Co hat sich das Sentiment zuletzt ja bereits verbessert – trotz der trüben Nachrichtenlage.
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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SKW Metallurgie
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
SKWM02 DE000SKWM021 1,88 Mio. € 01.12.2006 Verkaufen
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  Weitere Informationen zu SKW Metallurgie finden Sie HIER Foto: SKW Metallurgie AG...
#Stahl #SDAX-Absteiger #SKWM02
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Wenige Tage nachdem Solarworld seinen Hauptversammlungsmarathon zur Rettung des Solarkonzerns erfolgreich bestritten hat, geht auch der Poker bei IVG Immobilien in eine neue Runde. Wesentliche Mitspieler sind die Gläubigerkonsortien der Kredite „SynLoan I“ (1.350 Mio. Euro) und SynLoan II (1.047,4 Mio. Euro), die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) mit einem 100 Mio. Euro-Kredit sowie die Gläubiger der Wandelanleihe (WKN: A0LNA8) von 2007 im Volumen von 400 Mio. Euro. Auf der anderen Seite stehen die Aktionäre von IVG Immobilien. Das Gezeichnete Kapital von 208 Mio. Euro ist eingeteilt in ebenso viele Anteilscheine (208.000.000 Stück). Das den Aktionären zustehende Eigenkapital betrug per 31. März 2013 rund 835,1 Mio. Euro. Um die drohende Pleite bzw. den als "Plan B" bezeichneten Weg unter das Schutzschirmverfahren abzuwenden, haben die Gläubiger – im Wesentlichen handelt es sich mittlerweile wohl um Hedge Fonds – dem IVG-Vorstand nun doch noch ein Restrukturierungskonzept vorgelegt. Zur Verlustabdeckung soll in einem ersten Schritt das Grundkapital im Verhältnis 200 zu 1 heruntergesetzt werden. Demnach würde das Kapital auf 0,5 Prozent des bisherigen Kapitals geschrumpft. Ein Anleger, der bislang 10.000 Anteilscheine (im Gegenwert von 2.200 Euro) im Depot hat, käme damit auf einen Portfoliobestand von nur noch 50 IVG-Aktien. Zum Vergleich: Der Rettungsplan von Solarworld sieht zunächst einen ähnlich dramatischen Kapitalschnitt im Verhältnis 150 zu 1 vor. Anschließend wandeln die Anleihengläubiger des Solarkonzerns 55 Prozent ihrer Forderungen in Solarworld-Aktien. Das Darlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB) wird mit 40 Prozent  im Rahmen einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage in Eigenkapital überführt. Finanzexperten bezeichnen so einen Tausch als „Debt-to-Equity-Swap“. Bei Solarworld halten die Finanzgläubiger nach Wirksamwerden aller Maßnahmen 95 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft. Die Altaktionäre kommen auf nur noch fünf Prozent. Bei IVG Immobilien ist geplant, dass der SynLoan I sowie die Wandelanleihe jeweils mit ihrem kompletten Nominalwert – also insgesamt 1,75 Mrd. Euro – via Sachkapitalerhöhung in die Gesellschaft eingebracht werden. Der Konsortialkredit SynLoan II über knapp 1,05 Mrd. Euro scheint in dem Maßnahmenpaket ausgeklammert. Laut IVG würden damit künftig 80 Prozent des Grundkapitals auf SynLoan I entfallen, die restlichen 20 Prozent auf die Wandelanleihe. Damit stellt sich die Frage, was mit dem bisherigen Eigenkapital geschieht. Grundsätzlich ist es so, dass sich ein positives Eigenkapital nur dann ergibt, wenn die Forderungen aller Gläubiger komplett erfüllt werden. Angesichts des Finanzschuldenbergs von mehr als 4 Mrd. Euro und einer vermutlich nicht ganz einfachen Verwertbarkeit des Immobilienvermögens, kommen die Gläubiger offenbar zu dem Schluss, dass das bisherige Eigenkapital mit 0 Euro beizulegen ist – die IVG-Aktie also quasi wertlos sei. Ganz so weit wollen die Anwälte der Hedge Fonds dann aber offenbar wohl doch nicht gehen. So sieht das Rettungskonzept eine Barkapitalerhöhung mit Bezugsrecht für die Altaktionäre sowie die Inhaber der 2006 aufgelegten, 400 Millionen Euro schwere, IVG-Hybridanleihe (WKN: A0JQMH, aktueller Kurs: 5,2 Prozent) vor. Bei Ausübung des Bezugsrechts könnten diese beiden Gruppen bis zu drei Prozent am späteren Grundkapital halten. Wie sich die Bezugsverhältnisse für Altaktionäre und Inhaber der Hybridanleihe aufteilen, steht noch nicht fest. Um die Geschäfte bis zur Umsetzung der Maßnahmen am Laufen zu halten, wollen die Gläubiger des SynLoan I zudem eine  Brückenfinanzierung von 140 Mio. Euro bereit stellen. Zudem hat die LBBW eine Verschiebung der Fälligkeit ihres 100-Mio.-Euro-Kredits in Aussicht gestellt. Ein ähnliches Signal haben auch die Gläubiger der Wandelanleihe gesendet. „Die Gesellschaft wird kurzfristig diese Ergebnisse prüfen, auf dieser Basis weitere Verhandlungen führen und im Falle einer detaillierten Gesamteinigung zur Hauptversammlung und zur Versammlung der Hybridanleihegläubiger einladen“ kommentiert IVG Immobilien das Maßnahmenpaket. Beinahe in einem Nachsatz geben die Bonner aber noch bekannt, dass zusätzlicher Wertberichtigungsbedarf von 350 Mio. Euro auf den Immobilienbestand und das Kavernengeschäft (Gasspeicherung) erkannt worden ist, der zu einer Verlustanzeige führen wird (weitere Infos zu dem Thema Verlustanzeige HIER). Damit stellt sich die Situation für das Unternehmen nochmals schlechter dar als bislang vermutet – wenngleich die Verlustanzeige keine wirkliche Überraschung mehr ist. Ein fader Beigeschmack ergibt sich nur, weil die Meldung erst jetzt erfolgt. Wie geht es nun weiter? Sollte der Vorstand dem Deal zustimmen, muss das komplette Maßnahmenpaket noch von den Aktionären abgesegnet werden. Und genau hier könnte es interessant für Spekulanten werden. Die Gläubiger haben offenbar ein Interesse daran, dass ihr Vorschlag umgesetzt wird. Gleichwohl sind sie auf die Zustimmung der Altaktionäre angewiesen. Diese dürften angesichts der ohnehin aufgetürmten massiven Kursverluste aber nicht unbedingt auf einen Kuschelkurs ausgerichtet sein. Denkbar wäre also, dass sich die Kreditgläubiger auch mit IVG-Aktien eindecken, um so die nötige Stimmenmehrheit zu gewährleisten. Der IVG-Aktie stehen also heiße Wochen bevor. Diesmal könnte es zur Abwechslung zwischenzeitlich aber auch mal scharf nach oben gehen. Grundsätzlich zeigt sich jedoch wieder einmal, dass Aktionäre bei der Rettung von in Schieflage geratenen Unternehmen die Gelackmeierten sind. Letztlich kommt der scharfe Kapitalschnitt nämlich einer Enteignung gleich. Foto: IVG Immobilien AG, © Martin Joppen...
#Insolvenz #Verlustanzeige #620570 #DE0006205701 #Rettung IVG #SynLoan
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Sechs Wochen nach der Bekanntgabe des Celgene-Deals zur Weiterentwicklung des Krebsprogramms MOR202 hat Morphosys die kartellrechtliche Freigabe erhalten. Erwartungsgemäß erhöht die TecDAX-Konzern damit auch seine Gewinnprognose und leitet die avisierte Kapitalbeteiligung für die Amerikaner ein. Demnach zeichnet der Biotechkonzern wie geplant für 46,2 Mio. Euro neue Morphosys-Aktien. Angesichts des überraschend hoch gewählten Ausgabepreises von 57,90 Euro wird sich die gesamte Aktienzahl von Morphosys aber nur um 3,4 Prozent auf 24.155.378 Stücke erhöhen. Die Verwässerung fällt damit deutlich kleiner aus als zu vermuten war. Abgemacht war eine Prämie von „mindestens 15 Prozent auf den letzten Schlusskurs der Morphosys-Aktie vor Vertragsabschluss“. Zur Einordnung: Bezogen auf den Referenzkurs von rund 35,60 Euro vor Vertragsabschluss lag die Untergrenze somit bei knapp 41 Euro. Die neue Firmenprognose für das Jahr 2013 fällt ebenfalls günstiger aus als gedacht. So rechnet Morphosys nun bei Erlösen von 74 bis 78 Mio. Euro mit einem Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2 bis 6 Mio. Euro. Bislang streckte sich die offizielle EBIT-Vorhersage von minus 2 bis auf plus 2 Mio. Euro aus. Die Erwartungen der Börsianer an die Heraufstufung lagen bei einer Verbesserung auf gut 3 Mio. Euro EBIT. Das Gesamtvolumen der Kooperation mit Celgene könnte sich auf bis zu 628 Mio. Euro belaufen. Sie beinhaltet eine Einmalzahlung von umgerechnet knapp 71 Mio. Euro, die Kapitalbeteiligung von Celgene sowie umsatzbezogene Meilensteine und Tantiemen. Morphosys-Finanzvorstand Jens Holstein betont: „Die Vorauszahlung sowie die Kapitalbeteiligung stärken unsere finanzielle Position und erlauben es uns, unser firmeneigenes Portfolio an vielversprechenden Entwicklungskandidaten durch gezielte Investitionen weiter auszubauen."
MorphoSys Kurs: 67,75
  Nach den kürzlich vorgelegten Halbjahreszahlen  hatten bereits etliche Analysten Ihr Kursziel nach oben angepasst – meist in den Bereich um 60 Euro. Besonders forsch äußerten sich die Experten der Deutschen Bank zu dem Biotechtitel. Zwar siedeln sie den fairen Wert von Morphosys mit 60 Euro nur rund 5 Euro oberhalb der aktuellen Notiz an. Gleichwohl betont das Institut, dass sich Notiz im besten Fall immer noch vervierfachen könnte. Klar ist aber auch: Nach der jüngsten Rally von fast 60 Prozent in sechs Wochen wird das TecDAX-Papier anfälliger für Kurskorrekturen werden. Viele Investoren sitzen mittlerweile auf ansehnlichen Gewinnen. Neuengagements sollten daher wohl überlegt werden, auch wenn der Titel grundsätzlich  ein Kauf ist.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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MorphoSys
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
663200 DE0006632003 AG 2.554,33 Mio. € 09.03.1999 Verkaufen
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  Foto: MorphoSys AG...
#TecDAX #Biotech #MOR202 #Celgene #Morphosys #663200 #DE0006632003
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[sws_grey_box box_size="585"]Das Wort „solide“ trifft es wohl ganz gut. Der seit Jahresanfang als Vorstandschef amtierende Niederländer ToonBouten bezeichnet Tomorrow Focus als „solide Firma mit guten Geschäftsmodellen und starken Marken“. Den neuesten Halbjahresbericht kommentierten die Analysten von Hauck & Aufhäuser mit der Schlagzeile „Eine solide Performance“. Und tatsächlich kommt das Medienunternehmen seit vielen Jahren solide, aber relativ unscheinbar daher. Dabei haben die Münchner mit dem Bewertungsportal HolidayCheck und der Partnervermittlung ElitePartner.de extrem werthaltige Assets im Portfolio. Neben Reisen und Kontakten setzen die Münchner zudem verstärkt auf Gesundheitsportale. Im Vergleich dazu sind die beiden anderen Bereiche (Vermarktung und Technologie) wesentlich kleiner, aber auch hier tut sich eine Menge. Privatanlegern ist vermutlich das zu Tomorrow Focus gehörene Finanzportal Finanzen100 ein Begriff. Großaktionär von Tomorrow Focus ist mit derzeit 58,8Prozent die Burda Digital GmbH. Das Medienunternehmen (Focus, Bunte) ist auch maßgeblich an Xing und dem SDAX-Unternehmen Zooplus beteiligt. 32,2 Prozent der Titel befinden sich im Streubesitz. Anleger mit Weitblick bekommen bei Tomorrow Focus einen günstigen Einstieg in die digitale Welt. Vor gut zwei Jahren kostete die Aktie mehr als fünf Euro. Zurzeit gibt es das Papier für weniger als 4 Euro. Eigentlich unverständlich, denn die Beteiligungen von Tomorrow Focus sind eher werthaltiger geworden. Kein Wunder, dass Hauck & Aufhäuser das Kursziel bei 5,50 Euro ansetzt.[/sws_grey_box] ...
#HolidayCheck.de #ElitePartner.de #Burda #Jameda.de #549532 #Internet #DE0005495329
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Der Aktienkurs von SAP befindet sich seit einigen Monaten unter Druck. Der Grund: Deutschlands größter Softwarekonzern hat wegen des schwachen Geschäfts in Asien die Prognose gesenkt. Die weitere Entwicklung des Titels wird davon abhängen, ob es den Walldorfern gelingt, zu einem der Marktführer im Cloud-Bereich zu werden.
Während der DAX seit Jahresanfang deutlich zugelegt hat und in der Nähe des Rekordhochs notiert, hat die SAP-Aktie gegenüber Ende 2012 kräftig nachgegeben. Deutschlands größter Softwarekonzern leidet unter dem schrumpfenden Asiengeschäft, zieht doch die Wachstumsverlangsamung in China auch Japan herunter. SAP senkte daher das Jahresziel für das Kerngeschäft mit Software und softwarebezogenen Dienstleistungen. Statt wie ursprünglich geplant um elf bis 13 Prozent, soll es nun währungsbereinigt um lediglich mindestens zehn Prozent wachsen. Das Management will jedoch die Kosten weiter im Griff haben und so das Gewinnziel erreichen....
#DAX #Cloud #Software #Asien
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Auf Rückenwind von der Konjunktur darf Surteco offenbar nicht hoffen. Der Umsatzrückgang von 5,5 Prozent zum Halbjahr spiegelt das anhaltend herausfordernde Branchenumfeld des Spezialisten für Oberflächenmaterialien für die Möbelindustrie wider. Immerhin: Mit 16 Mio. Euro blieb der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sogar leicht oberhalb des vergleichbaren Vorjahresniveaus. „Surteco hat sich in einem schwierigen Umfeld gut gehalten. Zum Halbjahr konnten wir ein stabiles Ergebnis und verbesserte Margen ausweisen“', sagt der Vorstandsvorsitzende Friedhelm Päfgen. Für das Gesamtjahr bleibt die Gesellschaft aus Buttenwiesen-Pfaffenhofen bei seinen bisherigen Planungen. Demnach dürfte bei einem Umsatz von weniger als 400 Mio. Euro (Vorjahr: 407,7 Mio. Euro) ein Ergebnis vor Steuern auf dem Niveau des Vorjahres oder leicht darunter herauskommen. Zur Einordnung: 2012 erreichte Surteco einen Gewinn vor Steuern von 21,2 Mio. Euro.
Surteco Group Kurs: 16,40
  Klingt nicht gerade nach einer sexy Wachstumsstory – ist es auch nicht. Dafür hat die Aktie andere Qualitäten: Die Marktkapitalisierung von 190 Mio. Euro liegt um annähernd 15 Prozent unterhalb des Buchwerts. Und sollte Surteco nach der nächsten Hautversammlung am 27. Juni 2014 wieder 0,45 Euro pro Aktie ausschütten, wovon auszugehen ist, kommt der Small Cap auf eine Dividendenrendite von 2,6 Prozent. Dazu gibt es ein KGV von knapp zwölf und einen, gemessen am Umsatz, sehr moderaten Börsenwert. Ein Knackpunkt bleibt allerdings der niedrige Streubesitz von 22,6 Prozent. Regelmäßig tauchen Spekulationen  auf, wonach sich die Familien der Großaktionäre womöglich doch von Stücken trennen könnten oder evebtuell gar einen Börsenrückzug in Erwägung erziehen. Noch gibt es aber keine konkreten Anzeichen für derartigen Veränderungen. Derweil dümpelt die Notiz von Surteco auf einem Niveau herum, welches den fundamentalen Rahmendaten nicht wirklich gerecht wird. Wer den Titel im Depot hat, sollte also engagiert bleiben.
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Surteco Group
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
517690 DE0005176903 SE 254,29 Mio. € 02.11.1999 Halten
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#517690 #DE0005176903
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Wow: Innerhalb von nur fünf Wochen schoss der Aktienkurs von Phoenix Solar von 1,40 Euro auf in der Spitze 3,20 Euro. Das ging dann wohl doch etwas zu schnell, so dass die Notiz des Small Caps im August in den Korrekturmodus wechselte und bis auf 2,50 Euro zurückfiel. Umso gespannter waren die Anleger auf den Halbjahresbericht des Solarprojektierers aus dem bayerischen Sulzemoos. „Wir haben Gutes zu vermelden“, sagt Vorstandschef Bernd Köhler. So erzielte das Unternehmen mit einem Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 0,4 Mio. Euro erstmals seit dem vierten Quartal 2010 wieder ein positives operatives Ergebnis. Dabei waren die Umsatzerlöse noch rückläufig, was Köhler allerdings mit der Einstellung des bisherigen Handels- und Projektgeschäfts in Deutschland begründet. Hintergrund: Phoenix Solar war 2011/12 in existenzielle Nöte geraten und musste das Geschäftsmodell nahezu komplett drehen. Mittlerweile konzentriert sich das Unternehmen ausschließlich auf den Auslandsmarkt. Im zweiten Quartal steuerte das verbliebene Heimatgeschäft nur noch 7,4 Prozent zum Umsatz bei. Die jüngsten Fortschritte reichen aber noch nicht aus, um Entwarnung zu geben. So steht zum Halbjahr bei einem Erlösrückgang von 19 Prozent auf 68,4 Mio. Euro unterm Strich ein Verlust von knapp 6,3 Mio. Euro. Verglichen mit dem Vorjahreswert von minus 16,5 Euro ist das zwar eine deutliche Verbesserung, doch Phoenix muss möglichst schnell den Turnaround schaffen. Die zuletzte gemeldeten Großaufträge aus Amerika und dem Mittleren Osten können erst der Anfang sein. Für das Gesamtjahr bestätigte Köhler die bisherige Planung, die für 203 einen operativen Verlust zwischen minus 2 und minus 7 Mio. Euro vorsieht. Noch anfallende Restrukturierungsaufwendungen sind hier bereits berücksichtigt. Wirklich interessant wird der Titel mit Blick auf 2014. Hier rechnet das früher sogar mal im TecDAX gelistete Unternehmen mit einem Wachstum von fünf bis neun Prozent und einem positiven EBIT. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Gesellschaft ein negatives Finanzergebnis von etwa 5 Mio. Euro ausgleichen muss. Spannend wird also, was tatsächlich unterm Strich übrig bleiben wird. Gut zu wissen: Die Finanzierung ist bis März 2015 gesichert.
Phoenix Solar Kurs: 0,00
  Gegenwärtig beträgt der Börsenwert von Phoenix Solar knapp 21 Mio. Euro, wobei der Streubesitz bei 100 Prozent liegt. Annähernd die Hälfte der Kapitalisierung ist durch Eigenkapital unterlegt. Die für 2013 avisierte Umsatzspanne streckt sich von 160 bis 190 Mio. Euro. Das heißt: Jeder Euro Umsatz von Phoenix Solar ist den Börsianern derzeit nur maximal 13 Cent wert. Die Skepsis in das Geschäftsmodell ist also noch groß. Doch der jüngste Kursaufschwung macht Hoffnung. So betont Köhler, dass das Vertrauen in die strategische Neuausrichtung auch bei institutionellen Investoren allmählich zunimmt. Perspektivisch soll daher auch die Kommunikation mit dem Kapitalmarkt wieder intensiviert werden. Bereits jetzt werden in Finanzmarktkreisen Kursziele von bis zu 7 Euro genannt. Das wäre ein Potenzial von stattlichen 145 Prozent. Extreme Kursschwankungen sollten Anleger auf dem Weg dorthin allerdings einkalkulieren. Noch ist Phoenix Solar ein reinrassiger Hot Stock und die Rettung keineswegs sicher.  
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Phoenix Solar
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0BVU9 DE000A0BVU93 AG 0,82 Mio. € 18.11.2004 Verkaufen (Insolvenz)
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#Hot Stock #Turnaround #Kursziel #Solar #A0BVU9 #DE000A0BVU93
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Zu den heißesten Investments aus dem TecDAX zählt SMA Solar Technology. Dem Spezialisten für Wechselrichter brechen zurzeit die Umsätze weg. Außerdem agiert das Unternehmen zurzeit in der Verlustzone und wird 2013 wohl rote Zahlen schreiben. Im Gegensatz an deren Branchenvertretern ist SMA jedoch solide finanziert und dürfte die Krise meistern. Bis es soweit ist, werden die Anleger jedoch noch einige schlechte Nachrichten verdauen müssen. Einen Vorgeschmack liefern die neuesten Zahlen, die wahrlich nicht berauschend sind. EinzigerTrost: Es hätte auch viel schlimmer kommen können. Um knapp 42 Prozent auf 249,2 Mio. Euro brachen die Erlöse von SMA Solar im zweiten Quartal 2013 weg. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) drehte von April bis Juni auf minus 14,8 Mio. Euro. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum kam das Unternehmen noch auf ein EBIT von plus 40,8 Mio. Euro. Zum Halbjahr liegt der TecDAX-Konzern damit beim Umsatz um 44,6 Prozent zurück. Der operative Verlust aus den ersten sechs Monaten 2013 beträgt 23,3 Mio. Euro. Unterm Strich weist die Gesellschaft aus Niestetal einen Verlust je Aktie von 0,43 Euro aus. Ähnlich wie auch andere Solarkonzerne will sich auch SMA künftig stärker auf die ausländischen Wachstumsmärkte konzentrieren. Für das zweite Halbjahr hat sich der Vorstand insbesondere die arabischen Staaten vorgenommen. Noch ist allerdings Deutschland das umsatzstärkste Land. Zudem plant SMA die Investitionen für 2013 um rund 20 auf 80. Mio. Euro zu drücken. Zur Einordnung: 2010 und 2011 investierte das Unternehmen jeweils rund 160 Mio. Euro. Immerhin: Trotz aller Unwägbarkeiten bestätigt der Vorstand die zuletzt gemachten  Prognosen. Demnach soll der Umsatz sich in einer Range zwischen 900 Mio. und 1,3 Mrd. Euro bewegen. Das operative Ergebnis soll „im besten Fall“ ausgeglichen sein. Allerdings schließt der Vorstand aber auch einen Verlust nicht aus. Angesichts der Halbjahreszahlen ist es beinahe eine Überraschung, dass das Management  die Möglichkeit eines ausgeglichenen Resultats überhaupt noch für denkbar hält. Unterm Strich wird der Wechselrichterspezialist ohnehin rote Zahlen schreiben, schließlich gilt es noch die Sonderbelastungen aus dem Personalabbau zu verarbeiten.
SMA Solar Technology Kurs: 14,21
  Als Trumpfkarte zückt SMA regelmäßig die im Branchenvergleich soliden Bilanzrelationen. Zum Halbjahr weist das Unternehmen eine Eigenkapitalquote von 58 Prozent aus. Den Nettofinanzmittelbestand beziffert der Vorstand auf 348 Mio. Euro – oder rund 10 Euro pro Aktie. Damit decken die liquiden Mittel den Börsenwert derzeit zu knapp 40 Prozent ab. Die Tendenz ist allerdings rückläufig: Per Ende März 2013 erreichten die Cashpositionen noch 375,5 Mio. Euro. Da der Vorstand von SMA von einem dauerhaft schwierigen Marktumfeld ausgeht, sucht er nach Erweiterungen in der Umsatzbasis. So strebt SMA neben dem Stammgeschäft mit Wechselrichtern in die Segmente Energiemanagement, Photovoltaik-Diesel-Hybridsysteme sowie Kompaktstationen für den Großanlagensektor. Die SMA-Aktie bleibt eine heiße Wette auf eine erfolgreiche Verbreiterung der Geschäftsfelder und die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Für den TecDAX-Titel spricht die – gemessen am Buchwert – moderate Kapitalisierung. Immerhin übersteigt der Börsenwert von 885 Mio. Euro das Eigenkapital um weniger als 15 Prozent. KGV-Betrachtungen ergeben angesichts der Umbruchsituation derzeit nur begrenzten Sinn. An schwachen Tagen sollte es sich aber lohnen, bei SMA weitere Stücke einzusammeln.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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SMA Solar Technology
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0DJ6J DE000A0DJ6J9 AG 493,09 Mio. € 27.06.2008 Halten
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#Turnaround #Nettocash #Wechselrichter #Solarkrise #DE000A0DJ6J9 #A0DJ6J
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[sws_grey_box box_size="585"]Manchmal wird an der Börse offenbar doch zum Einstieg geklingelt. Bei Formycon erklang das Signal im August 2012 in Form einer Personalentscheidung. Zu dem Zeitpunkt gab die damals noch unter dem Namen Nanohale firmierende Gesellschaft den Eintritt von Carsten Brockmeyer in den wissenschaftlichen Beirat bekannt. Zugegeben: Eine für die meisten Börsianer damals kaum einschätzbare Personalie. In den Folgemonaten wurde das Geschäftsmodell der zu dem Zeitpunkt noch in Dortmund ansässigen Firma jedoch vollständig umgedreht. Die bislang verfolgte Strategie zur Entwicklung einer nanotechbasierten Trägertechnologie für Medikamente erwies sich als eine Nummer zu groß für das Unternehmen – das spiegelte auch der Aktienkurs von Nanohale wider. Die Notiz des Small Caps befand sich seit dem Börsenstart Ende 2010 zu rund 9 Euro unter Dauerdruck und sackte im Tief bis auf deutlich unter 2 Euro. Daher entstand unter Brockmeyer die Idee, das Geschäft auf die Entwicklung von Biosimilars zu fokussieren. Im vierten Quartal 2012 begannen dann die Vorbereitungen für das erste Nachahmerprodukt eines biotechnologischen Medikaments. Ziel war die Auslizenzierung in den Jahren 2015/16 an einen großen Pharmakonzern. Neben dem Engagement des seit April 2013 auch als Vorstandschef von Formycon agierenden Brockmeyer, war die zum 1. Oktober 2012 erfolgte Übernahme der Assets der SCIL Technology die zweite wesentliche Weichenstellung für Formycon. Im Frühjahr 2013 folgten zwei Kapitalerhöhungen, die Formycon – mit einem Mittelzufluss von insgesamt 8 Mio. Euro – auf eine gesundere finanzielle Basis stellten. Seit dem bewegt sich die Notiz des Small Caps steil bergauf und nähert sich dem Ausgangsniveau der früheren Nanohale. Der Börsenwert beträgt mittlerweile 58 Mio. Euro. Die Zahlen von Formycon sind typisch für ein forschendes Unternehmen aus dem Bereich Biotechnologie: Kaum Erlöse, dafür hohe Verluste. Vergleichbar ist auch das Risikoprofil. Sollte die Entwicklung der zwei geplanten Biosimilars fehlschlagen, droht annähernd ein Totalverlust. Der Titel eignet sich also nur für extrem risikobereite und erfahrene Anleger. Klappt das Projekt hingegen, dürfte der Anteilschein sich in ganz andere Kursregionen vortasten. Wichtig zu wissen: Noch im laufenden Jahr will der Vorstand eine größere Kapitalerhöhung durchziehen. Auch das könnte den Kurs kurzfristig unter Druck setzen. Wer all diese Unwägbarkeiten nicht scheut, findet in Formycon jedoch einen super interessanten Small Cap.[/sws_grey_box] Boersengefluester.de sprach mit Vorstandschef Carsten Brockmeyer und Finanzvorstand Nicolas Combé über die Entwicklung des neuen Geschäftsmodells, den Markt für Biosimilars, das Wettbewerbsumfeld, den künftigen Kapitalbedarf – und natürlich den Aktienkurs.   Formycon arbeitet an der Entwicklung von zwei Biosimilars. Was genau darf sich ein Anleger darunter vorstellen? Carsten Brockmeyer: Biosimilars sind vergleichbar mit Generika – also Nachahmerprodukten von Originalpräparaten, die ihren Patentschutz verloren haben. Nur geht es bei uns um Biopharmazeutika – also um wesentlich komplexere und auch teurere Medikamente, die mit Hilfe lebender Zellen hergestellt wurden. Typische Anwendungsbereiche sind etwa Krebserkrankungen. Wichtig: Biosimilars haben ähnliche Wirkstoffe wie das Originalpräparat, sie sind aber nicht vollkommen identisch. Daher auch der Name „Similar“. Manch Investor kennt Formycon vielleicht noch unter dem Vorgängernamen Nanohale. Wie viel Nanohale steckt noch in Formycon? Nicolas Combé: Außer meiner Person eigentlich nichts. Nanohale hatte sich zum Ziel gesetzt, eine nanotechbasierte Trägertechnologie für biotechnologische Arzneimittel. zu entwickeln. Durch die Übernahme der Entwicklungsinfrastruktur am Standort München hat sich für uns die Opportunität ergeben in den stark wachsenden Markt der Biosimilars einzusteigen. Die „Drug-Delivery-Technologie“ der früheren Nanohale wird nicht mehr weiter verfolgt. Im Jahr 2011 haben Sie die Vermögenswerte der SCIL Technology GmbH übernommen. Was ist das für ein Unternehmen? Combé: SCIL Technology wurde 1999 von einer der früheren Familienbesitzern von Boehringer Mannheim gegründet. Das Unternehmen hat damals unter anderem Projekte von Boehringer Mannheim übernommen und war in der Weiterentwicklung von Wirkstoffen bis hin zur klinischen Phase III erfolgreich. 2008 hat SCIL Technology etwa einen Produktportfolio an Medtronic auslizensiert. 2011 gab es einen großen Deal mit Sanofi. Nach dem Tod des Gründers hat die Eigentümerfamilie sich entschlossen, sich aus dem Geschäft zurück zu ziehen. Und da kamen wir als Nanohale ins Spiel. Unser Ansatz war damals, auch weiterhin eigene Produkte zu entwickeln – und zwar im Bereich Biosimilars –, da wir bei SCIL die Kompetenz im Bereich Analytik und Produktentwicklung vorgefunden haben. Zudem gab es den Servicebereich, den wir auch aktuell noch weiter betreiben. Ursprünglich gab es sogar die Idee, sich ganz auf den Servicebereich zu konzentrieren. Das hat sich dann aber mit dem Eintritt von Carsten Brockmeyer im Sommer 2012 in die damalige Nanohale geändert. Combé: Ja, Herr Brockmeyer war lange Zeit als Geschäftsführer bei Hexal Biotech tätig und verfügt über exzellente Kenntnisse im Bereich Biosimilars. Mit ihm haben wir die neue Strategie für unser Unternehmen ausgearbeitet. Wie sieht diese Strategie nun konkret aus? Brockmeyer: Biosimilars sind das spannendste Gebiet in der Pharmazie heutzutage. Nachdem die ersten Patente für biopharmazeutische Arzneimittel mittlerweile abgelaufen sind, entsteht hier ein riesengroßer Markt. Meine Vorstellung war es, innerhalb eines überschaubaren Zeitraums von zwei bis drei Jahren Produkte zu entwickeln, die wir dann an große Pharmakonzerne oder Generikahersteller auslizensieren können. Dabei wollten wir keine Ein-Produkt-Strategie fahren, sondern haben uns auf die Entwicklung von zunächst zwei Biosimilars festgelegt. Innerhalb dieser relativ kurzen Entwicklungszeit können wir sehr signifikante Projektwerte generieren, die sowohl für das Unternehmen als auch für die Investoren sehr attraktiv sind. Mittelfristiges Ziel ist das Produktportfolio um weitere Entwicklungskandidaten zu erweitern.
Formycon Kurs: 22,80
  Entscheidend ist in Ihren Augen also der Startzeitpunkt bei Entwicklung? Brockmeyer: Ja. Zunächst einmal geht es darum, überhaupt ein Molekül auszuwählen, bei dem man sicher sein kann, dass dessen Umsatz auch in den kommenden fünf bis acht Jahren noch steigen wird. Nur dann hat man auch genügend zeitlichen Vorlauf, um ein Produkt überhaupt entwickeln zu können. Jetzt wollen wir das aber nicht aus eigener Kraft – also mit dem Geld aus den jüngsten Kapitalerhöhungen – komplett durchfinanzieren, sondern suchen uns bereits in einer relativ frühen Phase der klinischen Entwicklung strategische Partner oder Lizenznehmer. Sobald wir zeigen können, dass einer unserer Biosimilar-Kandidaten analytisch sehr vergleichbar mit dem Originalprodukt ist und auch die Verteilung im Körper gegeben ist – hier spricht man von Bioäquivalenz – ist in unseren Augen, bereits der beste Zeitpunkt  für eine Auslizensierung gekommen. In der Regel dauert die erste Phase der Entwicklung zwei bis 2,5 Jahre. Wo befinden Sie sich aktuell mit ihren beiden Produkten auf der Zeitachse? Combé: Natürlich gab es bereits vorbereitende Maßnahmen, aber der echte Startschuss fiel erst mit der Umsetzung der Kapitalmaßnahmen im Frühjahr 2013. Das heißt: Wir sind jetzt circa sechs Monate mit dem ersten Projekt unterwegs und seit etwa drei Monaten mit der Entwicklung des zweiten Biosimilars beschäftigt. Noch wollen Sie nicht verraten, für welche Originalpräparate Sie Biosimilars entwickeln. Dennoch: Hängen die beiden Projekte zusammen oder handelt es sich um komplette andere Anwendungsgebiete? Brockmeyer: Es sind voneinander unabhängige Indikationen. Wir suchen unsere Originalmedikamente in erster Linie nach Umsatzzahlen und Patentablauf aus. Sie haben durch die beiden jüngsten Kapitalerhöhungen rund 8 Mio. Euro eingenommen. Wie weit kommen Sie damit? Combé: Wir haben gesagt, dass wir bis Ende 2015 – also wenn die Phase I für den ersten Wirkstoff abgeschlossen ist – über einen Betrag von 20 Mio. Euro reden. Die 8 Mio. Euro waren also ein erster Schritt, aber wir werden sicher noch eine zweite Runde machen. Es fehlen noch rund 12 Mio. Euro. Wollen Sie das in mehreren kleinen Tranchen einsammeln oder wie ist hier der Plan? Combé: Aufgrund der großen Nachfrage im Rahmen der ersten Kapitalrunde ist geplant, dass wir noch eine große Kapitalerhöhung machen. Unsere wesentlichen Aktionäre sind drei Family Offices, die bei der nächsten Runde auch mitziehen werden. Zudem machen wir regelmäßig Roadshows, zuletzt waren wir etwa in London unterwegs. Vorsehen ist, dass wir die große Kapitalerhöhung noch im laufenden Jahr umsetzen. Das gibt uns mehr Sicherheit bei der Entwicklung der Produkte. Wer sind Ihre wesentlichen Wettbewerber? Brockmeyer: Zurzeit ist es so, dass Biosimilars nur von den wichtigen Generikaherstellern, Pharmakonzernen und Biotechs entwickelt werden. Aber diese Unternehmen können auch nicht alles selbst machen. Die Anzahl der Produkte, die in den kommenden zehn bis 20 Jahren Biosimliar-fähig wird,  bewegt sich im zweistelligen Bereich. Die großen Marktplayer fokussieren sich jetzt einmal auf die Produkte, die zwischen 2015 und 2020 ihren Patentschutz verlieren. Wir hingegen arbeiten bereits an Molekülen, bei denen der Patentschutz erst nach 2020 abläuft. Wir sind also vorn dran. Und wer jetzt noch nicht an den Molekülen arbeitet, mit denen wir uns jetzt beschäftigen, ist bereits zu spät. Das heißt: Wir haben den entscheidenden Vorsprung.
Formycon Kurs: 22,80
  Generika von klassischen Medikamenten sind in der Regel deutlich preisgünstiger als das Originalpräparat und ersetzen es daher ziemlich stark. Wie sieht es in dieser Beziehung bei Biosimilars aus? Brockmeyer: Das ist eine sehr wichtige Frage. Wir haben in meiner Funktion bei Hexal die ersten Biosimilars 2006, 2007 und 2009 auf den Markt gebracht, und die Industrie musste erst lernen, wie man solche Produkte vermarktet – das geschieht nämlich nicht in erster Linie über den Preis. Im Gegensatz zu den Generika entscheidet sehr stark der Arzt und nicht die Krankenkasse, welches Produkt er einsetzt. Die Akzeptanz von Biosimilars in Deutschland und England ist aber sehr gut. Mittlerweile haben die Produkte, die wir damals entwickelt haben, schon bis zu 75 Prozent Marktanteil. In südlichen Ländern hingegen, wo auch Generika nicht so stark verordnet werden,  liegen die Quoten deutlich darunter. Aber auch dort wird der finanzielle Druck auf das Gesundheitssystem so stark werden, dass diese Länder sich anpassen müssen. Und wie sieht es nun bei der Preisen aus? Brockmeyer: Nach dem Patentablauf reduzieren die Hersteller der Originalpräparate die Preise in der Regel um zehn bis 20 Prozent. Die Biosimilar-Anbieter liegen mit ihren Produkten dann noch mal um rund 20 bis 25 Prozent darunter, so dass sich ein Rückgang gegenüber dem ursprünglichen Originalpreis von bis zu knapp 50 Prozent ergeben kann. Bei klassischen Generika ist die Spanne deutlich größer. Aber nicht nur das: Auch die Substitutionsrate ist hier viel größer als bei biotechnologisch hergestellten Medikamenten. Auf welche regionalen Märkte zielt Formycon ab? Combé: Wir orientieren uns zunächst an den hochregulierten Märkten wie Europa und Nordamerika. Aber auch Kanada, Japan und Australien gehören in diese Kategorie. Hier sind auch die Anforderungen an die Biosimilars besonders groß. Seit Ende Mai hat sich der Aktienkurs von 3,45 Euro auf in der Spitze knapp 8 Euro mehr als verdoppelt. Zurzeit beträgt der Börsenwert rund 58 Mio. Euro. Was war passiert, dass die Investoren so umgeschwenkt sind? Combé: Die Vorbereitungen für die beiden Kapitalerhöhungen begannen im Prinzip bereits im vergangenen Herbst. Angesprochen wurden hier aber nur wenige Investoren. Der erste Auftritt, wo wie uns einer größeren Gruppe von Anlegern vorgestellt haben, war die Frühjahrskonferenz der Deutschen Börse Anfang Mai 2013. Seit dem haben wir regelmäßig Roadshows durchgeführt. Grundsätzlich ist es aber wohl so, dass Biosimilars vom Kapitalmarkt zunehmend intensiver wahrgenommen werden. Innerhalb der Pharmabranche sind sie ja schon viel länger ein großes Thema. Bei den Medikamenten werden meist potenzielle Milliardenmärkte adressiert. Welche Erlöse erwarten Sie denn für Formycon aus den beiden Projekten? Combé: Wir orientieren uns dabei an den Referenzdeals, die bereits gelaufen sind. Und die liegen zwischen 150 und 750 Mio. Dollar. Nun sind wir nicht so vermessen zu sagen, dass wir von 750 Mio. Dollar ausgehen, aber diese Spanne gibt schon eine Orientierung für die Bewertung der einzelnen Projekte. Wichtig: Hierbei handelt es sich aber nicht um Einmalzahlungen, sondern die Summe setzt sich aus Einstands-, Meilensteinzahlungen und Umsatzbeteiligungen zusammen.   ...
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Am 13. August legt E.ON die Quartalsergebnisse vor, RWE folgt einen Tag später. Die Analysten der UBS haben ihre skeptische Einschätzung zu den Versorgern bekräftigt. Die Strompreise seien auf ein neues Tief abgerutscht. Das neue Endlagergesetz könne zudem zu hohen Rückstellungen führen. Es drohen daher die Senkung der Prognosen und die Kürzung der Dividenden. Kurz vor der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen äußert sich die UBS skeptisch zu den hiesigen Versorgern. Die Fundamentaldaten für die Versorger hätten sich weiter verschlechtert. Denn die Strompreise (1 Jahr im Voraus) waren mit 36 Euro je Megawattstunde auf neue Tiefs gefallen. Mitte 2008 lagen die Preise in der Spitze bei bis zu 95 Euro. Dadurch wachse die Gefahr, dass es im Laufe des Jahres 2013 zu Abschreibungen auf die Kraftwerke komme. Das zweite Problem sei das neue Gesetz zur Endlagersuche. Laut Gesetz sollen die Verursacher des Atommülls, also die Versorger für die Kosten für die Suche nach einem Endlager aufkommen. Da E.ON der größte Atomstromproduzent hierzulande sei, drohten Rückstellungen im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Diese könnten im dritten Quartal verbucht werden und damit zu einer Senkung der Gewinnprognose führen.  Die Analysten der UBS reduzieren daher ihre Schätzung für den 2013er-Gewinn je Aktie auf 1,14 Euro. Damit liegen sie um elf Prozent unter dem Konsens. Da die Rückstellungen zudem den nachhaltigen Jahresüberschuss belasten dürften, könnten die Erwartungen an die Dividende gekürzt werden. Die Einschätzung für die Aktie lautet „Neutral“.
E.ON Kurs: 14,59
  Noch deutlich negativer als für E.ON schätzen die Analysten der UBS die Perspektiven von RWE ein. Denn RWE sei deutlich mehr als E.ON von dem Bereich Stromerzeugung abhängig. Zudem beliefen sich die Nettoschulden auf rund das vierfache des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen selbst nach dem geplanten Verkauf der Tochter Dea. Laut den Schätzungen der UBS würden rund 25 Prozent des geplanten nachhaltigen 2013er-Jahresüberschusses aus der Ausgleichszahlung von Gazprom stammen. Das zeige die schwache Ertragskraft des Versorgers. Angesichts dessen ergebe es keinen Sinn, wie von den Analysten im Mittel erwartet, eine Dividende von 2 Euro je Aktie und damit 1,2 Mrd. Euro an die Anteilseigner auszuschütten. Die Analysten der UBS erwarten vielmehr, dass RWE eine Kürzung der Dividende auf 1,20 Euro ankündigen könnte. Die Profis empfehlen die Aktie zu verkaufen. Das Kursziel haben sie von 20,50 auf 19 Euro gestutzt.
RWE Kurs: 34,16
  Dieser Beitrag stammt von den Kollegen der boersengefluester.de-Partnerseite Feingold Research   Foto: E.ON AG...
#Dividende #Versorger #Studie #UBS #Endlagergesetz #ENAG99 #703712
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Es gibt sie noch, die hierzulande gelistete chinesischen Unternehmen, die ihre Prognosen einhalten und kontinuierlich wachsen. Youbisheng Green Paper, ein Hersteller von umweltfreundlich produzierten Verpackungspapieren gehört mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von wenig über zwei zu den billigsten Aktien auf dem deutschen Kurszettel. Youbisheng bleibt auf Erfolgskurs. Das vergangene Jahr haben die Chinesen mit einem Umsatzplus von sieben Prozent auf knapp 100 Mio. Euro abgeschlossen. Besonders höherwertige Pappsorten, die überwiegend zur Herstellung von Wellpappe und Wellpappkartons, Papiertaschen sowie Etiketten und Anhängeschildchen für Bekleidung verwendet werden, waren gefragt. Das brachte den Nettogewinn um 18 Prozent auf knapp 18 Mio. Euro voran. Nur aufgrund der Währungsumrechnung von chinesischen Renminbi in Euro verringerte sich das Ergebnis je Aktie von 2,41 Euro auf 1,74 Euro. In das neue Geschäftsjahr ist das Unternehmen mit weiteren Absatzsteigerungen gestartet. Weil die Preise für Altpapier, der wichtigste Rohstoff für die Produktion, weltweit erheblich gesunken sind, hat Youbisheng einen Teil dieses Vorteils an die Kunden weitergegeben und die Preise gesenkt. Daher gab der Umsatz im ersten Quartal 2013 um knapp zwei Prozent auf 22 Mio. Euro nach. Die Profitabilität litt darunter nicht. So wurde die EBIT-Marge (Gewinn vor Zinsen und Steuern in Relation zum Umsatz) um 1,7 Prozentpunkte auf 24,9 Prozent vorangebracht. Der Nettogewinn stieg um knapp 5 Prozent auf 4,1 Mio. Euro.     Besonders erfreulich: Der Cash-Bestand legte von 47 Mio. zu Jahresbeginn auf 55 Mio. Euro Ende März zu. Um kräftig zu wachsen, möchte Youbisheng gern die Produktion erweitern. Die Kapazitäten der alten Papiermaschine reichen nur für etwa 150.000 Tonnen. Derzeit kauft Youbisheng bei anderen Unternehmen Material zu. Das ist zwar gut für die Marge, aber weniger gut fürs Image. Denn die hohen Umweltstandards kann Youbisheng nur mit eigenen Anlagen sicherstellen. Die gute Ökobilanz ist denn auch ein bedeutender Wachstumstreiber. Wird dieses Thema doch immer wichtiger in der rasant expandierenden chinesischen Industrie. Um das Produktionsvolumen zu verdoppeln, soll eine zweite Papiermaschine angeschafft werden. Die kostet rund 90 Mio. Euro. In China ist es beinahe ausgeschlossen, für private Mittelständler Investitionskredite zu erhalten. Sowohl der Versuch über eine Kapitalerhöhung, als auch über eine Unternehmensanleihe an das nötige Kapital zu kommen, sind bisher gescheitert. Das Kapitalmarktumfeld ist chinesischen Unternehmen nicht besonders wohl gesonnen. Da muss Youbisheng wohl noch zwei Jahre sparen, bis das nötige Geld durch den Cashflow hereinkommt. Dann steht jedoch einem sprunghaften Wachstum nichts mehr im Weg.     Weiterer Wermutstropfen ist der Weggang des Finanzvorstands. Er ist ein ausgewiesener Experte, der sehr gut Englisch spricht und das Geschäft im Griff hat. 54.000 Euro Jahresgehalt waren wohl zu wenig. Nun hat er ein besseres Angebot angenommen. Mit Hochdruck wird ein Nachfolger gesucht. Hoffentlich hat er die gleiche Fortune wie sein Vorgänger. Die Youbisheng-Aktie ist ein Muss für alle China-Aktien-Fans. Das Geschäft läuft in geregelten Bahnen. Die Entwicklung ist nicht spektakulär, dafür sehr gut prognostizierbar. Bilanzierungs- und Bewertungsprobleme sowie andere Skandale hat es bisher nicht gegeben. Mit einem KGV von rund zwei – die endgültige Höhe des Nettogewinns je Aktie hängt von dem schlecht vorhersehbarem Wechselkurs ab – wird die Youbisheng-Aktie aktuell zu einem Spottpreis gehandelt. Das Unternehmen wird derzeit im Sippenhaft für die undurchsichtige Entwicklung bei einigen anderen Chinesen, allen voran die Modefirmen Kinghero und Powerland, genommen. Wenn die zweite Papiermaschine angeschafft wird, ist eine Umsatz- und mittelfristig auch ein Gewinnverdopplung zu erwarten. Daher sind sich die Analysten in ihrem Anlageurteil einig: Kaufen. Die Zahlen für das zweite Quartal veröffentlichen die Chinesen voraussichtlich am 28. August 2013.     [sws_yellow_box box_size="585"]Umfassende und regelmäßige Informationen zu allen Aktien von chinesischen Unternehmen aus dem Prime Standard sowie eine exklusive Scoring-Tabelle finden Sie auf unserem Portal „Chinageflüster“. Einfach HIER anklicken[/sws_yellow_box]  ...
#China-Aktien #Deutsche China-Aktien #Bilanzierung #KGV-Hit #A1KRLR
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Am Mittwoch wurden die Zahlen zum US-Wirtschaftswachstum für das zweite Quartal bekanntgegeben. Dabei hat die US-Statistikbehörde erstmals die neue Berechnungsmethode angewandt. Laut früheren Andeutungen dürfte das Bruttoinlandsprodukt dadurch kräftig gewachsen sein. Die neue Methode hat noch einen wesentlichen Vorteil: dadurch sinken die Schulden im Verhältnis zum BIP. Denn die Statistikbehörde hat die Berechnungsmethode umgestellt. Ab sofort fließen Forschungs- und Entwicklungsausgaben in die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ebenso ein wie beispielsweise immaterielle Vermögenswerte wie Filme, Fernsehsendungen und Bücher. Dabei sind Forschungs- und Entwicklungsausgaben Kosten, die einem Unternehmen entstehen. ...
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One, two, three - where is it..? So waren die Anfänge von RTL, als in den späten 80er-Jahren ein Hütchenspieler namens Salvatore auf dem Bildschirm auftauchte und mit seinem Hütchenspiel unterhielt. Bis 1991 lief die Show, sie wurde danach von Kassenschlagern wie GZSZ oder Alarm für Cobra 11 aus dem Programm gedrängt. Jetzt macht sich RTL daran, auch die etablierten Sender von ARD und ZDF zu ärgern - in deren Kerngebiet. Denn Nationalmannschaftsfußball war, abgesehen von einigen "Randspielen" bei der WM, klares Hoheitsgebiet der Öffentlich-Rechtlichen. Die RTL Gruppe hat nun aber den Zuschlag für Qualifikationsspiele der Nationalmannschaft erhalten. Auch wenn Kai Ebel als Feldreporter dem ein oder anderen Schweißperlen auf die Stirn treiben dürfte, dem Investor könnte es gefallen. RTL Group ist im Mediensegment nicht teuer und es lockt der Aufstieg in den MDAX. Die Fernsehgruppe hat im Kampf um die Übertragungsrechte einen Coup gelandet. Experten erwarten, dass die gute Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr anhält. Der Konzern will künftig 50 bis 75 des bereinigten Gewinns als Dividende ausschütten. Etliche Investoren spekulieren allerdings darauf, dass es 2014 erneut eine Sonderausschüttung geben wird. Große Freude bei der RTL Group: Die Qualifikationsspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die EM 2016 und die WM 2018 werden künftig nicht mehr von ARD und ZDF, sondern von RTL übertragen. Der private TV-Sender hatte am 10. Juli von der Europäischen Fußball-Union UEFA den Zuschlag erhalten. „Fußball ist auch ein Stück Unterhaltung und ein großes Thema in der Tageskommunikation. Die richtige Kombination des Ganzen hinzubekommen, das ist unsere Aufgabe. Also absolut seriöse Fußball-Berichterstattung mit dem entsprechenden Know-How. Aber natürlich auch mit Elementen, bei denen man zumindest mal schmunzeln darf“, sagte Sportchef Manfred Loppe zufrieden.
RTL Group Kurs: 34,40
  Investoren erwarten, dass die gute Geschäftsentwicklung bei der Sendergruppe anhält. 2012 hat der Konzern 6 Mrd. Euro umgesetzt und damit den Konkurrenten Pro7Sat1 mit 2,4 Mrd. Euro weit hinter sich gelassen. Im ersten Quartal hatte der Umsatz von RTL  trotz der Rezession in der Euro-Zone leicht zugelegt auf 1,3 Mrd. Euro. Der operative Gewinn verbesserte sich kräftig auf 207 Mio. Euro, wodurch sich die Gewinnmarge von 14,4 auf 15,6 Prozent erhöht hat. Experten erwarten daher, dass der Konzern 2013 ebenso wie in den vergangenen 3 Jahren einen operativen Gewinn von mehr als einer Mrd. Euro erwirtschaften wird. Etliche Börsianer spekulieren zudem darauf, dass dann wieder eine Sonderdividende abfallen könnte. Wegen der guten 2012er-Geschäfte hatte der Konzern am 7. März neben der Dividende von 5,10 Euro, die auf dem Vorjahresniveau lag, auch eine Sonderdividende von 5,40 Euro je Aktie ausgekehrt. Damit flossen Aktionären insgesamt 1,6 Mrd. Euro zu. Darüber konnte sich vor allem der Großaktionär Bertelsmann freuen. Zudem hat RTL die Dividendenpolitik geändert. Das Unternehmen will künftig 50 bis 75 Prozent des bereinigten Gewinns an Aktionäre auskehren.  Darüber können sich neben Bertelsmann künftig auch viele andere Anteilseigner freuen. Denn nachdem Bertelsmann Ende April ein 17-Prozent-Paket verkauft hatte, und die Aktie vom freien Handel in den regulierten Handel gewechselt war, befinden sich nun 23,6 Prozent der Papiere im Free Float. Im Juni ist der Medienkonzern in den SDAX aufgestiegen. Zur Überraschung vieler damals, denn angepeilt war der bei vielen Indexexperten der MDAX. Platz machen für HHLA und RTL Group im SDAX mussten damals IVG Immobilien und Constantin Medien. Doch die nächste Chance wartet schon: Denn Hochspannung verspricht nun der nächste Überprüfungstermin am 4. September 2013. Dann stehen DAX, MDAX, SDAX als auch TecDAX auf der Agenda. Und sollte ProSiebenSat.1 in den DAX aufsteigen, könnte RTL Grroup die Medien-Lücke im MDAX schließen.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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RTL Group
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
861149 LU0061462528 SA 5.323,15 Mio. € 30.04.2013 Halten
* * *
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#SDAX #MDAX-Aufstieg #Medien #RTL Group #861149
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Wenn ein DAX-Konzern innerhalb eines Monats annähernd 35 Prozent seiner Marktkapitalisierung verliert, während der Gesamtindex im gleichen Zeitraum um fast vier Prozent zulegt, dann ist im Normalfall eine saftige Gewinnwarnung die Ursache. Nicht so bei K+S: Die Aktie des Düngemittelproduzenten befand sich zwar ohnehin in einem wackligen Zustand. Für den Knock-out sorgte aber die Ankündigung des russischen Wettbewerbers Uralkali, aus dem gemeinsam mit Belaruskali betriebenen Exportkartell Belarusian Potash Company (BPC) auszusteigen, die Produktion hochzufahren und die Ausfuhren künftig selbst in die Hand zu nehmen. Das Kartell kontrolliert rund 40 Prozent des weltweiten Kalimarkts. Dafür ist Uralkali-Chef Vladislav Baumgertner notfalls sogar bereit, einen Preisrutsch beim Kali um gut 25 Prozent auf weniger als 300 Dollar pro Tonne zu akzeptieren. Vorbei die Zeiten, als es hieß „Lieber weniger fördern, als die Preise zu senken“. „Wir hatten keine andere Wahl“, sagt der Uralkali-Manager in einem Interview mit Reuters. Laut seinen Aussagen hat Belaruskali die gemeinsame Preisstrategie eigenmächtig unterhöhlt. Das klingt nach einer Vergeltungsmaßnahme im mafiösen Stil. Beinahe in einem Atemzug betont Baumgertner aber auch, dass es sich um eine rein wirtschaftliche Entscheidung handele und er von keinerlei politischen Interessen gesteuert worden sei. Womöglich hatten aber auch die Gesetzeshüter das Kartell längst auf dem Kieker und der Manager tat quasi nur die Flucht nach vorn an. Sei es drum: Die brisanten Aussagen von Baumgertner sorgten für regelrechte Panikverkäufe und vernichten bei den großen Anbietern wie Potash Corp. of Saskatchewan, Compass Minerals, Mosaic oder eben K+S per saldo Milliarden Euro an Kapitalisierung. Allein K+S hat in den vergangenen Tagen 1,5 Mrd. Euro an Börsenwert eingebüßt. Schließlich befürchten Analysten mittlerweile, dass die Kalipreise um bis zu ein Drittel einbrechen könnten. Die Gewinne der Hersteller würden in der Folge auf einen Bruchteil der gegenwärtigen Niveaus sinken.
K+S Kurs: 12,27
  Von dem Massaker verschont blieb natürlich auch die Aktie von Uralkali nicht, deren Kapitalisierung um 24 Prozent – das entspricht etwa 3,2 Mrd. Euro – zusammenbrach. Kein Wunder, dass sich die Investoren fragen, welcher Teufel Baumgertner bei seinen Planungen geritten hat und ob nicht doch ein mächtiger Oligarch im Hintergrund die Strippen zieht und gerade an einer Neuordnung im weltweiten Kalimarkt bastelt. Stoff für einen James-Bond-Streifen oder eine Fortsetzung von „Wall Street“ bieten die aktuellen Verwerfungen allemal. Noch gibt es allerdings keine Erkenntnisse von den Ermittlungsbehörden der amerikanischen Börsenaufsicht SEC. Mit Sicherheit wird sich aber auch die deutsche BaFin genau anschauen, ob es zuletzt auffällige Transaktionen bei K+S gab. Angesichts der Verwerfungen an den Börsen, scheint die Branche momentan in eine Art Schockstarre verfallen zu sein. Das Management von K+S lies bislang lediglich verlauten: „Die in der Presse kolportierten Preise für Kalidüngemittel sind für uns nicht nachvollziehbar und entsprechen aus unserer Sicht in keiner Weise der aktuellen Angebots- und Nachfragesituation. Eine umfassende Bewertung der aktuellen Situation ist uns derzeit nicht möglich. Wir beobachten die weitere Entwicklung sehr genau.“ Bereits in Alarmstimmung befinden sich die Analysten. „Die Spielregeln haben sich geändert. Die Folgen kann man gar nicht hoch genug einschätzen“, sagt Barclays-Analyst Matthew Korn. Dabei ist noch offen, wie sich das kanadische Pendant zu BPC, Canpotex, verhalten wird. Das aus den Firmen Potash Corp. of Saskatchewan, Mosaic und Agrium kontrolliert gut ein Drittel des globalen Kalimarkts. Der DAX-Konzern K+S gehört keinem dem beiden Kartelle an und sucht sein Heil als unabhängiger Anbieter. Allein aus räumlichen Gründen, würde K+S aber vor allem die russische Angebotsmasse zu spüren bekommen. Sollte sich der Kalipreis tatsächlich um ein Drittel ermäßigen, droht nach den Berechnungen der Commerzbank-Analysten bei K+S ein massiver Gewinneinbruch. So haben die Experten des Frankfurter Geldhauses das für 2014 erwartete Ergebnis je Aktie um 84 Prozent auf 0,59 Euro zusammengestrichen. Das neue Kursziel lautet 14 Euro. Gemessen an der aktuellen Notiz von 18 Euro ist der Abwärtssog bei K+S also noch immer nicht ausgestanden. Pikant: Bereits jetzt notiert die Aktie unterhalb ihres Buchwerts von 19 Euro. Als eine Art natürliche Auffangmarke scheint das Eigenkapital von K+S diesmal also nur begrenzt zu funktionieren. Sollte die Notiz von K+S tatsächlich bis auf 14 Euro rauschen, würde sich ein Abschlag von rund einem Viertel auf den Buchwert ergeben. Exane BNP und UBS veranschlagen das Kursziel für K+S momentan bei 16 Euro. Die Beobachter von Hauck & Aufhäuser haben ihr Kursziel von 42 auf 15 Euro geknickt und rechnen beim Ergebnis je Aktie für 2014 mit einem Einbruch auf 0,85 Euro. Zum Vergleich: Für 2012 wies K+S einen Gewinn pro Anteilschein von 3,49 Euro aus. Angesichts dieser drastischen Kürzungen schießt das Kurs-Gewinn-Verhältnis von K+S von zuvor knapp zehn nun auf Werte zwischen 20 und 30. Mit andren Worten: Die Revision der Ertragsschätzungen fiel noch viel deutlicher aus als der Kursrutsch.
K+S Kurs: 12,27
  Fraglich ist, wie K+S auf die neue Gemengelage reagieren wird. Abgesehen von dem ersten Statement, hält sich Vorstandschef Norbert Steiner auffällig zurück. Der Halbjahresbericht steht erst für den 13. August an. Im Gegensatz zu Uralkali, die als Billigproduzent gelten, würde K+S die Preisschlacht wohl empfindlich treffen, zumal die gegenwärtigen Produktionskosten dem Vernehmen nach nur geringfügig unter dem künftig befürchteten Preisniveau liegen. Um hier in eine bessere Wettbewerbsposition zu gelangen, treiben die Kasseler ihr Legacy-Projekt voran. Doch der Bau des neuen Kaliwerks in der kanadischen Provinz Saskatchewan ist umstritten: Die Kosten explodieren und der Zeitplan gerät durcheinander. Rund 3 Mrd. Euro sollen in das Vorhaben fließen. Das ist etwa ein Viertel mehr als zunächst gedacht. „In Legacy liegt ein wichtiger Teil der K+S-Zukunft“, betonte Vorstandschef Steiner. Die Inbetriebnahme des Werks ist für den Sommer 2016 avisiert. Die Finanzierung soll mit Hilfe der bestehenden Liquidität und durch weiteres Fremdkapital gestemmt werden. Ob das Management angesichts der neuesten Entwicklungen an dem Plan festhält, bleibt abzuwarten. Immerhin sitzt K+S schon jetzt auf Nettofinanzverbindlichkeiten von knapp 620 Mio. Euro. Das DAX-Unternehmen befindet sich also in einer Zwickmühle: Einerseits ist Legacy wirtschaftlich sinnvoll. Andererseits fällt die Finanzierungs- und Bauphase in eine Zeit einschneidender Veränderungen. Selbst der Verbleib im DAX ist für K+S keinesfalls mehr sicher. Bislang galten die Commerzbank und Lanxess als Wackelkandidaten für die im September anstehende Indexüberprüfung. Die Aktien beiden Gesellschaften haben sich gegenüber der jüngsten Rangliste zuletzt aber zumindest stabilisiert, so dass der Düngemittelkonzern nun vermutlich bereits erster Kandidat für einen Rausschmiss aus dem Blue-Chip-Barometer ist. Als mögliche Nachrücker gelten Brenntag, Metro und perspektivisch auch ProSiebenSat.1. K+S zog im September 2008 für TUI in den DAX ein. Die beste Zeit hatte die Notiz da freilich schon hinter sich. So schoss die damals noch im MDAX gelistete K+S-Aktie von Mitte 2006 bis Mitte 2008 von 19 auf in der Spitze gut 90 Euro. Gemessen daran hat der Wert nun um 80 Prozent an Wert eingebüßt. Glück gebracht hat der DAX den K+S-Anlegern also nicht. Ob sich ein Verkauf aber zum jetzigen Zeitpunkt noch lohnt? Viel schlimmer kann die Stimmung eigentlich kaum werden.  
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K+S
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
KSAG88 DE000KSAG888 AG 2.196,66 Mio. € 01.05.1971 Halten
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  Foto: K+S AG...
#DAX #KSAG88 #Uralkali #Belaruskali #Canpotex #Baumgertner #Kursziel K+S #DE000KSAG888
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Die Dividendensaison 2013 hat ihren Zenit längst überschritten. Dennoch locken auch im August noch einige Unternehmen mit attraktiven Renditen. Insgesamt halten 53 Gesellschaften im August ihre Hauptversammlung ab. Nur neun davon schütten allerdings eine Gewinnbeteiligung aus. Immerhin: Die zu erzielenden Renditen liegen nahezu alle nördlich von 3,5 Prozent. Boersengefluester.de stellt die interessantesten Titel vor. ...
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Dramatisch zugespitzt hat sich die Lage bei IVG Immobilien. Die Gesellschaft musste nun einräumen, die Gespräche mit den Anwälten der wesentlichen Gläubigergruppen zum gegenwärtigen Zeitpunkt immer noch zu keiner Lösung geführt haben. Zuletzt hatte IVG angekündigt, dass bis zum 30. Juli 2013 ein gemeinsamer Vorschlag vorliegen sollte, um die Sanierung der hoch verschuldeten Gesellschaft außerhalb des Insolvenzverfahrens zu ermöglichen. Gleichzeitig hatten die Bonner den Hauptversammlungstermin nochmal nach hinten gelegt, damit auf dem Aktionärstreffen am 12. September über die Ergebnisse des Gesundungsplans abgestimmt werden konnte. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt hatte IVG Immobilien seinen Investoren erklärt, mit welchen Quoten sie im Fall einer Insolvenz zu rechnen hätten. Die Drohkulisse stand also, dennoch haben sich die wesentlichen Gläubiger offenbar nicht davon abschrecken lassen und ihre Pokerrunde fortgesetzt. Dabei läuft die Zeit gegen alle Beteiligten. „Der Vorstand der Gesellschaft musste heute feststellen, dass ein solcher, umfassender und gemeinsamer Restrukturierungsvorschlag der vorgenannten drei Gläubigergruppen – entgegen der Erwartung und wiederholter Aufrufe der Gesellschaft an die Vertreter der Gläubigergruppen – nicht vorliegt. Vor diesem Hintergrund prüft der Vorstand der IVG derzeit sorgfältig, ob die positive Fortbestehensprognose für die IVG aufrecht erhalten bleiben kann. Das Ergebnis der Überprüfung wird die Gesellschaft so bald wie möglich mitteilen,“ heißt es nun von offizieller Seite bei IVG Immobilien. Damit droht nun der zuvor angekündigte „Plan B“ – eine Fortführung unter dem Schutzschirmverfahren. Eine solche insolvenzrechtliche Lösung hatte zuletzt etwa auch der Fernsehhersteller Loewe angestrebt. Bei diesem Verfahren wird das von der Pleite bedrohte Unternehmen zunächst einmal für drei Monate vor seinen Gläubigern „geschützt“. Hier geht es darum, dass Zwangsvollstreckungen oder Insolvenzanträge durch Dritte vermieden werden sollen. Ziel ist es Zeit zu gewinnen, um zu einer möglichst sinnvollen Lösung zu gelangen. Mitunter lassen sich auch frische Gelder auftreiben, die die Insolvenz verhindern können. Bei IVG Immobilien würde das auf einen forcierten Verkauf der Immobilien hinauslaufen, auch wenn der Vorstand  bislang bestimmte Teile des Konzerns quasi unter Bestandsschutz gestellt hat. Während dieser Anfangsphase bleibt das bisherige Firmenmanagement in der Regel an Bord. Allerdings bekommt es einen Sachwalter, der den Fortgang der Sanierung genau beobachtet. Zurzeit ist IVG an der Börse immer noch mit fast 55 Mio. Euro bewertet. Angesichts der schwierigen Verhandlungen scheint das immer noch viel zu viel. Zwar dürfte keiner Partei an einer Insolvenz gelegen sein, aber angesichts der großen Summen um die es geht, pokern alle Beteiligten bis zum Schluss. Leittragende werden vermutlich die Aktionäre sein, denn für die Anteilseigner dürfte am Ende wohl kaum etwas übrig bleiben. Das haben andere Insolvenzen wie etwa bei Pfleiderer deutlich gezeigt. Weitere Informationen zu IVG finden Sie HIER Wie börsennotierte AGs doch noch gerettet werden können, erfahren Sie HIER Foto: IVG Immobilien AG, © Martin Joppen...
#Sanierung #Schutzschirmverfahren #620570 #Rettung Insolvenz #Pleite AG
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Schockwellen sendet der russische Kali-Gigant Uralkali mit seinem angekündigten Ausstieg aus der russischen Vertriebsallianz und der Einschätzung eines deutlich rückläufigen Kalipreises. In der Folge bricht die K+S-Aktie stärker ein als die Energieversorger nach der Katastrophe von Fukushima. Investoren schätzen den Ausstieg von Uralkali aus dem Branchenverbund offenbar so ein, als würde Bayern München die gemeinsame Fernsehvermarktung der Bundesliga aufkündigen. Das Problem von K+S ist, dass sie einem Preiskampf nicht mit höheren Produktionsmengen begegnen können, dafür sind ihre Kapazitäten zu gering. Eins scheint aber festzustehen: Der Gewinn bei K+S könnte einknicken. Hinter vorgehaltener Hand spricht manch Analyst von 40 Prozent Abschlag. Zwei Dinge darf man aber nicht vergessen: Zum einen sorgen Stopp-Loss-Orders für zusätzlichen Druck auf K+S. Außerdem haben die Russen bisher nur eine Meinung und Ankündigung von sich gegeben. Nicht alles, was der Konkurrent als Szenario ins Spiel bringt, muss auch so eintreten. Hinzu kommt, dass noch niemand weiß, welche Strategie die Russen wirklich verfolgen. „In der nächsten Zeit rechnen wir damit, dass der Wettbewerb stärker wird, das wird die Preise nach unten treiben“, sagt Vladislav Baumgertner, Chef von Uralkali, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. „Die Kalipreise könnten bis auf 300 Dollar je Tonne fallen.“ Gegenüber Bloomberg sagt Baumgertner, dass sein Unternehmen die Produktion um 30 Prozent auf 13 Millionen Tonnen 2014 ausbauen will.
K+S Kurs: 12,27
  Ein um 30 Prozent niedrigerer Potash-Preis würde laut Commerzbank zu einem Gewinneinbruch bei K+S von 50 Prozent führen. Das Verrückte an der Nachricht: Für einen deutlich härteren Wettbewerb würden die Russen ganz von selbst sorgen, indem sie nämlich ihre Zusammenarbeit mit Belaruskali einstellen. Uralkali und Belaruskali sind seit acht Jahren Partner im Gemeinschaftsunternehmen BPC gewesen, das immerhin 43 Prozent der weltweiten Kali-Exporte abdeckte. Ein Analyst, Dmitry Ryzhkov von Renaissance Capital, malt schwarz: „Es ist so, als würde Saudi Arabien aus der Opec austreten“. Derweil versucht K+S die Märkte zu beruhigen. "Die in der Presse kolportierten Preise für Kalidüngemittel sind für uns nicht nachvollziehbar und entsprechen aus unserer Sicht in keiner Weise der aktuellen Angebots- und Nachfragesituation. Die positiven mittel- und langfristigen Trends im Kalidüngemittelgeschäft haben nach wie vor Bestand. Eine umfassende Bewertung der aktuellen Situation ist uns derzeit nicht möglich. Wir beobachten die weitere Entwicklung sehr genau", heißt es in einer offiziellen Stellungnahme. Auch wenn die Investoren derzeit möglicherweise übertreiben. Momentan ist die K+S-Aktie wohl nur noch eine Halten-Position.
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INVESTOR-INFORMATIONEN
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K+S
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
KSAG88 DE000KSAG888 AG 2.196,66 Mio. € 01.05.1971 Halten
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  Dieser Beitrag stammt von den Kollegen der boersengefluester.de-Partnerseite Feingold Research. Foto: K+S AG  ...
#Kurseinbruch K+S
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Der Maschinenbauer GEA Group bricht mit seiner Firmentradition und will sich reformieren. Das Unternehmen plant, sich von seinem Geschäft mit Wärmetauschern zu trennen, denn der Markt für Großkraftwerke ist schwierig. Stattdessen will Vorstandschef Jürg Oleas das Nahrungsmittelgeschäft ausbauen – ein Zukunftsmarkt. Die Düsseldorfer befinden sich bereits auf einem guten Weg, und daher sollte die MDAX-Aktie aussichtsreich bleiben....
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Vor einem Quantensprung steht möglicherweise M.A.X. Automation. So meldeten die Düsseldorfer Mitte Juni, dass sie den Erwerb der Ellwanger AIM-Gruppe prüfen, um so ihr Kerngeschäftsfeld Industrieautomation spürbar auszubauen. Zur Einordnung: Im Vorjahr teilten sich die beiden Segmente Industrieautomation und Umwelttechnik den M.A.X.-Gesamtumsatz von 244 Mio. Euro nahezu gleich auf. Eine erste Evaluierungsphase ist bereits abgeschlossen. Nun werden die Bücher detailliert geprüft. Small-Cap-Kennern ist die AIM-Gruppe womöglich ein Begriff, da in dem Unternehmen wesentliche Teile der 2010 in die Insolvenz geschlitterten Rohwedder aufgegangen sind. Rohwedder führte Anfang 2006 außerdem ihre Tochter Roth & Rau an die Börse. Eigentümerin der AIM-Gruppe ist die Hamburger Günther Holding GmbH, die auch bei dem SDAX-Unternehmen Tipp24 knapp ein Viertel der Anteile hält. Im vergangenen Jahr kam die AIM-Gruppe (Assembly in Motion) auf einen Umsatz von rund 130 Mio. Euro und arbeitet profitabel. Konkrete Zahlen zur Rentabilität nannte das Management nicht. „Durch die Akquisition von AIM würde der Konzernumsatz in einem Schritt in die Größenordnung von 400 Mio. Euro steigen“, sagt Vorstandschef Bernd Priske. Als positiven Nebeneffekt erhofft er sich eine stärkere Wahrnehmung der M.A.X.-Aktie bei den Börsianern: „Die M.A.X. Automation würde in eine Größenordnung wachsen, in der sie sich neue Anlegerkreise erschließen kann. Dies könnte auch ein geeigneter Zeitpunkt sein, um die Attraktivität der Aktie zu verbessern, etwa durch den Wechsel vom General Standard in das Prime Standard Segment der Deutschen Börse.“ Die erhoffte Wirkung dieser IR-Offensive ist bislang tatsächlich eingetreten. Seit der Hauptversammlung am 18. Juli 2013 hat die Notiz um fast zehn Prozent zugelegt – hier ist die zuletzt gezahlte Dividende von 0,15 Euro pro Anteilschein bereits einbezogen. Mittlerweile kommt die Gesellschaft auf eine Kapitalisierung von knapp 133 Mio. Euro. Zum Vergleich: Allein das per Ende 2012 ausgewiesene Eigenkapital beträgt rund 88 Mio. Euro.   Sollte der Deal zustanden kommen, würde die Günther Holding neuer Großaktionär bei M.A.X. Automation werden. So schlagen die Hamburger nur ein, wenn sie alleiniger Ankeraktionär von M.A.X. werden. An dieser Forderung dürfte das Unterfangen aber wohl kaum scheitern. Die Beteiligungsholding Fortas AG hat bereits signalisiert, dass sie ihren Anteil von 22,6 Prozent an die Günther Holding veräußern würde. Zudem hat die Familiengesellschaft offenbar noch weitere M.A.X.-Aktionäre angesprochen. Dem Vernehmen nach sollte die angestrebte Quote von bis zu 29,9 Prozent darstellbar sein. 53 Prozent der Anteile befinden sich momentan im Streubesitz. Darüber hinaus halten DWS Investment (7,4 Prozent) und Hans W. Bönninghausen (5,0 Prozent) wesentliche Anteile an den Düsseldorfern. Bemerkenswert: Der Aufsichtsratsvorsitzende von M.A.X. Automation hatte seinen Anteil erst zuletzt deutlich aufgestockt. Anfang Juli hat zudem die in Lichtenstein ansässige Stüber & Co. Kommanditgesellschaft mitgeteilt, dass sie mittlerweile 5,001 Prozent an M.A.X. halte. Wer sich hinter den Vaduzern verbirgt, ist allerdings nicht bekannt. Zudem besitzt die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte aus Tübingen 5,2 Prozent. Spekuliert wird nun, ob einer aus der „Fünf-Prozent-Gruppe“ seinen Anteil womöglich ganz abgibt, oder ob Günther von mehreren Beteiligten jeweils kleinere Pakete kauft. Die Schwelle von 30-Prozent will die Günther Holding aber nicht überschreiten, da sonst ein Pflichtangebot an alle Aktionäre ausgelöst würde. Zurzeit spendieren die Börsianer bereits Vorschusslorbeeren, dabei stehen wesentlich Details des Plans noch nicht fest. So gibt es weder zum Kaufpreis noch zur Finanzierung detaillierte Angaben. Selbst der weitere Zeitablauf ist noch offen. Priske hofft aber, dass der Deal im laufenden Quartal in trockene Tücher gebracht werden kann. Ein Scheitern der Verhandlungen wäre vermutlich ein fatales Zeichen und dürfte die jüngsten Zuwächse beim Aktienkurs wieder pulverisieren. Andererseits muss die aktuelle Notiz für den Fall eines erfolgreichen Abschlusses noch längst nicht das Ende der Fahnenstange bedeuten. Für die Analysten von Close Brothers Seydler wäre der Einstieg der Günther Holding ebenfalls ein sinnvoller Schritt. Sie empfehlen die Aktie von M.A.X. Automation mit Kursziel 6 Euro zum Kauf. Demnach hätte das Papier noch ein Potenzial von annähernd 25 Prozent. Gemessen an anderen Papieren aus dem Bereich Industrieautomatisierung ist die M.A.X.-Aktie wirklich nicht zu teuer. Dass das Thema von den Investoren durchaus als sexy empfunden wird, zeigt die großartige Performance von Softing. Die Gesellschaft aus der Nähe von München kommt bei einem Umsatz von zuletzt knapp 50 Mio. Euro auf eine Kapitalisierung von 68 Mio. Euro. Von einem solchen Bewertungsmultiple können M.A.X.-Aktionäre momentan nur träumen. Immerhin bewegt sich die Notiz des Small Caps derzeit in die richtige Richtung.   ...
#Übernahme #AIM-Gruppe #Günther Holding GmbH #Rohwedder #658090
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Zugegeben: Das Auftaktquartal 2013 lief für Koenig & Bauer nicht gerade rosig. Wieder mal agierte der Druckmaschinenhersteller in den roten Zahlen. Mit 18,5 Mio. Euro fiel der Verlust sogar höher aus als gedacht, daran ändert auch der Hinweis auf den traditionell schwachen Geschäftsverlauf im ersten Jahresviertel nichts. Kein Wunder, dass der Aktienkurs zwischenzeitlich seine bis Mai aufgetürmten Gewinne wieder abgab. Doch allmählich dreht die Stimmung für den SDAX-Konzern wieder. Mit ein Auslöser war die Beteiligung von 85-Prozent an der Kammann GmbH aus Bad Oeynhausen. Ähnlich wie die bereits im Februar 2013 akquirierte italienische Flexotecnica ist auch Kammann im Verpackungs- und Etikettendruck zuhause. Damit sucht Koenig & Bauer gezielt den Eintritt in noch verbliebene Wachstumsbereiche im Drucksektor. Schließlich gilt es die schrumpfenden Erlöse aus dem Publikationsdruck mit Rotationsanlagen zu kompensieren. Die Zeit drängt, wie auch die jüngste Entscheidung des Verlagshauses Axel Springer zeigt, künftig noch stärker auf digitale Produkte zu setzen und sich von traditionsreichen Zeitschriften wie HÖRZU zu trennen. Die Analysten sehen die sehen die Nischenstrategie der Würzburger positiv und rechnen sogar noch mit weiteren Zukäufen. So hat Gordon Schönell vom Bankhaus Lampe sein Kursziel nach dem Kammann-Deal um fünf Prozent auf 21 Euro erhöht und empfiehlt den Titel weiter zum Kauf. Kammann erzielte 2012 Erlöse von gut 30 Mio. Euro und agierte dabei in den schwarzen Zahlen. Eine Selbstverständlichkeit ist das nicht in der leidgeprüften Branche. Konkurrenten wie Heidelberger Druck steckten fünf Jahre in den roten Zahlen und üben nun den Turnaround. Dagegen sieht die Lage bei Koenig & Bauer vergleichsweise moderat aus. Allerdings: Nach dem 2008er-Verlust von rund 100 Mio. Euro wies das Unternehmen in den Folgejahren nur extrem spärliche Gewinne aus oder schwamm auf der Nulllinie. Wenig erbaulich war auch, dass Vorstandschef Claus Bolza-Schünemann die Anteilseigner auf der jüngsten Hauptversammlung darauf einstellte, dass 2013 statt des geplanten moderaten Zuwachses beim Ergebnis vor Steuern wohl nur ein Gewinn auf Vorjahresniveau zu erwarten sei.   Verständlich, dass bei Koenig & Bauer jeder Bereich auf dem Prüfstand steht und an allen Kanten optimiert wird. Dazu gehört auch, dass bereits in den 60er-Jahren in Betrieb genommene Montagewerk Trennfeld bis Ende 2013 in das Würzburger Stammwerk integriert, und anschließend verkauft wird. Auch ein erheblicher Stellenabbau ließ sich nicht vermeiden. Die Botschaft des Vorstands ist klar: Alle Einheiten, die mittelfristig keine schwarzen Zahlen schreiben, stehen zur Disposition. Ein reiner Schrumpfkurs ist allerdings nicht zu befürchten, wie die jüngsten Akquisitionen zeigen. Großes Plus des SDAX-Konzerns ist die solide Bilanz. Die Gesellschaft verfügt über eine Nettoliquidität von etwa 175 Mio. Euro und weist eine Eigenkapitalquote von zuletzt rund 40 Prozent aus. Zwar war der Auftragseingang im ersten Quartal 2013 um gut 15 Prozent rückläufig. Dafür verfügt das Unternehmen aber über einen passablen Orderbestand von 657 Mio. Euro – wenngleich auch dieser um fast 18 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahresniveau liegt. Mit Spannung warten Anleger nun auf die Ergebnisse der für den 9. August angesetzten Halbjahres-Zahlen.
Koenig & Bauer Kurs: 16,84
  Selbst wenn sich der Aktienkurs in den vergangenen Tagen bereits deutlich von seinen Ende Juni erreichten Tiefständen erholt hat, ist der Titel ein Investment wert. Noch wird Koenig & Bauer mit einem viel zu hohen Abschlag auf den Buchwert gehandelt. Zudem beträgt die Kapitalisierung des SDAX-Werts nur etwa 20 Prozent der Umsatzerlöse. Und auch am Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von knapp 13 lässt ich nicht viel aussetzen. Allerdings sind die Schätzungen für die Druckbranche extrem schwierig – zu unsicher sind die Rahmenbedingungen. Andererseits: Vor Ausbruch der großen Branchenkrise im Jahr 2008 notierte die Aktie von Koenig & Bauer mit  30 Euro noch rund doppelt so hoch wie derzeit. Fazit: das Traditionsunternehmen Koenig & Bauer befindet sich mitten imWandel. Das Branchenumfeld bleibt schwierig. Die Nischenstrategie der Würzburger ist aber die richtige Antwort auf die Herausforderungen. Der Titel eignet sich – trotz der soliden Bilanz – aber nur für Investoren mit einer gewissen Risikobereitschft. Der Anlagehorizont sollte mindestens zwölf Monate betragen.  
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Koenig & Bauer
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
719350 DE0007193500 AG 278,28 Mio. € 06.08.1985 Kaufen
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  Foto: Koenig & bauer AG...
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„Nichts ist schwieriger, als der geordnete Rückzug aus unhaltbarer Position.“
Carl von Clausewitz

BGFL stellt an dieser Stelle heiße Aktien mit hohen Chancen, aber auch enormen Risiken, für spekulative Anleger vor
Kommt 2025 der Durchbruch?
Kurs: 2,06
Heiße Medtech-Wette
Kurs: 4,28
0,21 Euro Dividende geplant
Kurs: 7,00

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