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Chief Editor's 3-Minute morning briefing
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ATH Alert: Deutsche Rohstoff · €78,10
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Manche Zwischenberichte – so ansprechend die Zahlen auch sind – wirken irgendwie uninspirierend. Der Halbjahresabschluss von Aves One ist so ein Fall: Zwar kommen der Umsatzanstieg um knapp ein Drittel auf 32,37 Mio. Euro sowie das von 12,74 auf 21,97 Mio. Euro verbesserte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) durchaus imposant daher. Kaum verwunderlich, dass Vorstand Jürgen Bauer für das Gesamtjahr von einer weiteren Verbesserung ausgeht. Im Grunde schauen die Investoren des Bestandshalters von Logistikassets wie Güterwagen, Container und zu einem geringen Teil auch Immobilien aber längst auf das Jahr 2019. Dann nämlich werden die Effekte der teilweisen Übernahme der NACCO-Gruppe (siehe dazu den Beitrag von boersengefluester.de HIER) erstmals für ein ganzes Jahr sichtbar. Dem Vernehmen nach soll die Transaktion bei voller Entfaltung für einen zusätzlichen jährlichen Umsatzbeitrag von 37 Mio. Euro sowie einen EBITDA-Zuschuss von rund 28 Mio. Euro sorgen. Zur weiteren Einordnung: Die Analysten von GBC kalkulieren in ihrer jüngsten Studie für 2019 mit Erlösen von etwas mehr als 117 Mio. Euro und einem EBITDA von gut 85 Mio. Euro – nach 77 Mio. Euro Umsatz und 54 Mio. Euro EBITDA für 2018. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Angesichts der enormen Abschreibungen und des massiv negativen Zinsergebnisses, dürfte der daraus resultierende Überschuss zwar auf weniger als 8 Mio. Euro schrumpfen. Bezogen auf die aktuelle Marktkapitalisierung von knapp 111 Mio. Euro wäre das aber ein noch immer sehr respektabler Wert. Gespannt ist boersengefluester.de freilich, ob Aves One – so wie von Vorstand Bauer zuletzt kommuniziert – perspektivisch tatsächlich ohne Barkapitalerhöhung auskommen wird und sich voll auf das Fremdkapital verlassen kann (HIER). Immerhin bewegt sich die Eigenkapitalquote zum Halbjahr bei schmalen 4,5 Prozent. Und da ist die bilanzaufblähende NACCO-Akquisition noch gar nicht berücksichtigt. Ein zweiter Aspekt ist, dass der Streubesitz von zurzeit gerade einmal 24,01 Prozent – mit Blick auf einen möglichst liquiden Börsenhandel – durchaus ausbaufähig ist. Ein ermutigendes Zeichen ist jedoch, dass die Investmentstory von Aves One schon jetzt immer besser angenommen wird. Die zahlreichen Investorengespräche von Jürgen Bauer zeigen also Wirkung. So hält sich die Notiz auf dem deutlich erhöhten Kursniveau erstaunlich stabil im Bereich um 8,50 Euro. Das von GBC ausgegebene Kursziel von 12,10 Euro lässt derweil noch eine Menge Luft nach oben. Insgesamt bleibt der im Prime Standard gelistete Small Cap zwar eine recht spekulative, aber eben auch entsprechend chancenreiche Wahl.  
Aves One Kurs: 14,40
 
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INVESTOR-INFORMATION
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Aves One
WKN ISIN Legal Type Marketcap IPO Recommendation Located
A16811 DE000A168114 AG 187,42 Mio € 28.11.2016 -
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Boersengefluester.de collects the most important key figures from all annual reports, including the income statement, balance sheet and cash flow statement. We also compile our own forecasts for the companies' key figures - including earnings per share and dividends.
The most important financial data at a glance
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 123,85 103,14 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 81,80 72,80 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-margin %3 66,05 70,58 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 9,64 37,37 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-margin %5 7,78 36,23 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Net profit1 -56,96 -4,95 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Net-margin %6 -45,99 -4,80 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 86,96 71,78 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Earnings per share8 -4,38 -0,50 0,31 0,53 0,67 0,00 0,00
Dividend per share8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de and company details
    [sws_blue_box box_size="640"]Jetzt für unseren wöchentlichen Newsletter BGFL Weekly anmelden. Das Angebot ist kostenlos und präsentiert die Highlights von boersengefluester.de (BGFL) sowie andere nützliche Links. Der Erscheinungstag ist immer freitags. Wer Interesse hat und noch nicht registriert ist, kann das sehr gern unter diesem LINK tun – natürlich DSGVO-konform. Wir freuen uns auf Sie![/sws_blue_box]   Foto: Pixabay [sws_grey_box box_size="640"]Hinweis: Die Berichterstattung und Handlungseinschätzungen durch boersengefluester.de stellen keine Anlageempfehlungen und auch keine Empfehlung oder einen Vorschlag einer Anlagestrategie dar. Boersengefluester.de hält keine Beteiligung an der Aves One AG. Zwischen der Aves One AG und boersengefluester.de besteht eine Vereinbarung zur Soft-Coverage der Aves One-Aktie.[/sws_grey_box]...
#A16811
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Für ein valides Fazit zum Ende Juli IPO der Finanzierungsplattform creditshelf ist es mit Sicherheit noch ein wenig früh. Mit 78 Euro bewegt sich die Notiz momentan zwar nur knapp unterhalb des Ausgabekurses von 80 Euro, aber wer auf schnelle Kursgewinne aus war, wird vermutlich doch ein wenig enttäuscht sein; wobei die bisherige Kursspanne mit Hoch-Tief-Punkten zwischen 84,00 und 77,60 Euro vergleichsweise eng ist. Dabei ist das Frankfurter Fintech-Unternehmen schon allein deshalb bemerkenswert, weil es erst 2014 gegründet wurde und schon jetzt mit rund 105 Mio. Euro bewertet wird – im streng regulierten Börsensegment Prime Standard wohlgemerkt. Mit den jetzt vorgelegten Halbjahreszahlen zeigt sich CEO und Mitgründer Tim Thabe zufrieden. „Wir haben ein sehr gutes Wachstum hingelegt“, sagt er im Gespräch mit boersengefluester.de. Freilich sollten Anleger die enorme Zuwachsrate von 287,5 Prozent beim Umsatz nicht überinterpretieren. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] In absoluten Zahlen stehen gerade einmal 765.515 Euro an Erlösen in den Büchern. Die wiederum speisen sich zu gut zwei Dritteln aus Provisionen aus der Kreditvermittlung, den Rest steuern die erst ab dem zweiten Quartal 2017 erhobenen Servicegebühren der Investoren bei. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit minus 2,90 Mio. Euro tief im roten Bereich. Hier zeigen insbesondere die signifikant erhöhten Aufwendungen für Personal und Marketing Wirkungstreffer. Zudem sorgt das virtuelle Aktienoptionsprogramm für eine Netto-Belastung. Beim Thema Ausblick mauert Thabe derzeit noch und so müssen Investoren vorerst ohne eine offizielle Prognose für 2018 oder gar für 2019 navigieren. Immerhin: Zumindest auf der Umsatzseite dürfte creditshelf in der zweiten Jahreshälfte nochmals spürbar wachsen. Dem Vernehmen nach ist insbesondere das vierte Quartal besonders stark. Den Emissionserlös von brutto 16,5 Mio. Euro will das Unternehmen in die Weiterentwicklung der creditshelf-Plattform, den Ausbau des Produktspektrums (etwa Richtung Factoring) und auch die geographische Expansion stecken. Zudem sucht das Management den Kontakt zu traditionellen Banken, da diese Kreditanfragen, wie sie bei creditshelf anzutreffen sind – häufig nicht vergeben können oder wollen. „Das ist für alle Beteiligten eine Win-win-Situation“, sagt Thabe. Die kommenden Monate werden also spannend, was es hier an Neuigkeiten geben wird.  
Creditshelf Kurs: 1,18
  Wichtig für den weiteren Hintergrund: creditshelf tritt in der eigenen Bilanz weder als Darlehensnehmer noch als Investor auf. Vergeben werden die Kredite am Ende von einer sogenannten Fronting Bank – bei creditshelf ist das derzeit die Frankfurter MHB Bank. Großaktionär bei creditshelf mit einem Anteil von 39 Prozent ist über die Hevella Capital der bekannte Investor Rolf Elgeti – Lesern von boersengefluester.de unter anderem durch die Vorstandsmandate bei Deutsche Konsum REIT und Deutsche Industrie REIT sowie die Engagements bei Staramba oder auch der German Startup Group bekannt. Der Streubesitz von creditshelf beläuft sich auf 23,05 Prozent, was – zumindest auf die lange Sicht – zu wenig für einen liquiden Börsenhandel ist. Potenzielle Wettbewerber der Frankfurter sind hierzulande Unternehmen wie Lendico oder die ebenfalls aus Berlin stammende Kapilendo, an der – neben Axel Springer – unter anderem auch die Investmentgesellschaft FinLab mit rund 19 Prozent beteiligt ist. Im täglichen Geschäft kommen sich die diversen Plattformanbieter aber eher nicht in die Quere, wie creditshelf-Vorstand Tim Thabe betont. Unterm Strich eignet sich die creditshelf-Aktie nach Auffassung von boersengefluester.de trotzdem nur für sehr risikobereite Investoren. Privatanleger kamen beim IPO zwar zum Zuge, letztlich werden sie aber im Unklaren darüber gelassen, wann creditshelf den Turnaround anpeilt und welche Margen erzielbar sind. Für ein Prime Standard-Unternehmen mit einem Börsenwert von mehr als 100 Mio. Euro ist das eine eher dürftige Informationslage. Dabei setzt Thabe mit dem IPO doch sehr auf Transparenz. Unsere Einschätzung: Beobachten. Die Halbjahreszahlen senden jedenfalls noch kein eindeutiges Kaufsignal.  
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Creditshelf
WKN ISIN Legal Type Marketcap IPO Recommendation Located
A2LQUA DE000A2LQUA5 AG 1,65 Mio € 25.07.2018 Verkaufen
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The most important financial data at a glance
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 4,90 7,25 6,18 4,30 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 -4,13 -1,00 0,06 -1,10 0,00 0,00 0,00
EBITDA-margin %3 -84,29 -13,79 0,97 -25,58 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 -5,35 -2,18 -0,60 -6,40 0,00 0,00 0,00
EBIT-margin %5 -109,18 -30,07 -9,71 -148,84 0,00 0,00 0,00
Net profit1 -5,33 -2,29 -0,78 -7,85 0,00 0,00 0,00
Net-margin %6 -108,78 -31,59 -12,62 -182,56 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 -2,48 -1,03 -0,42 0,00 0,00 0,00 0,00
Earnings per share8 -3,92 -1,67 -0,56 -5,50 -0,52 -0,08 0,00
Dividend per share8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de and company details
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#A2LQUA
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Im Grunde ist es ja nicht die vornehmste Aufgabe eines Vorstands, den eigenen Aktienkurs zu kommentieren. Doch im gerade vorgelegten Halbjahresbericht 2018 macht Nanogate-CEO Ralf Zastrau eine Ausnahme und weist darauf hin, dass die Notiz in seinen Augen momentan nicht das Potenzial des Konzerns widerspiegelt. „Wir haben in den vergangenen Monaten wesentliche Dinge erreicht. Da ist es doch normal, dass wir mit der aktuellen Entwicklung unzufrieden sind“, sagt Zastrau im Gespräch mit boersengefluester.de. Tatsächlich hat der Anteilschein des Anbieters von Hochleistungsbeschichtungen in den letzten 52 Wochen um rund 30 Prozent an Wert eingebüßt und die Marktkapitalisierung auf 176 Mio. Euro schmelzen lassen. Diese Größenordnung wirkt mit Blick auf die aktuelle Zielsetzung von Untergrenze 24 Mio. Euro für das 2018er-Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwar noch immer noch einigermaßen knackig – zumal sich die Netto-Finanzverbindlichkeiten mittlerweile auf fast 120 Mio. Euro türmen. Andererseits befindet sich Nanogate auf einem strammen Wachstumskurs und will mittelfristig auf EBITDA-Margen von rund 15 Prozent kommen. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Zur Einordnung: Zum Halbjahr 2018 kam die im Börsensegment Scale gelistete Gesellschaft auf eine EBITDA-Rendite von 10,64 Prozent, was leicht unter dem Durchschnitt von 11,29 Prozent der vergangenen fünf Jahre liegt. Die zurzeit unterdurchschnittliche Margenkraft hat im Wesentlichen drei Gründe, die allesamt aber nicht gegen Nanogate sprechen: So legen die Saarländer zurzeit ein ambitioniertes Innovationsprogramm auf, haben noch immer mit der Integration der jüngsten Beteiligungen zu tun und müssen – last but not least – auch die organisatorische Aufstellung an die künftige Aufstellung anpassen. Gerade der letzte Punkt wird klar, wenn man bedenkt, dass die Gesellschaft 2010 gerade einmal auf 15 Mio. Euro Umsatz kam. Offizielle Angaben, wie hoch die zusätzlichen Belastungsfaktoren momentan einzuschätzen sind, gibt es zwar nicht. Boersengefluester.de tippt aber, dass sie sich in Summe auf spürbar mehr als 1 Mio. Euro pro Jahr belaufen.  
Nanogate Kurs: 0,00
  Dabei bohrt Nanogate immer dickere Bretter, wie der Ende Juni gemeldete Großauftrag mit einem US-Hersteller von Haushaltsgeräten mit einem Volumen von bis zu 100 Mio. Dollar und einer Laufzeit von bis zu acht Jahren zeigt. Konkret geht es um den Einsatz von Edelstahl-Ersatztechnologien an der Oberfläche von Küchengeräten. „Das ist die perfekte Referenz für uns“, sagt Zastrau. Wichtig ist der Deal auch deshalb, weil die N-Metals Design-Lösungen von Nanogate bislang vorwiegend in der Automobilbranche verbaut werden. „Wir tarieren unser Produktportfolio neu aus“, sagt denn auch Zastrau. Als die kommende Revolution in der Produktentwicklung bezeichnet der Manager gar die Integration von elektronischen Funktionen in die Produktoberfläche. Damit adressiert Nanogate unter anderem zukunftsträchtige Einsatzfelder wie Fahrerassistenzsysteme oder auch intelligente Oberflächen im Haushalt.  
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The most important financial data at a glance
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 251,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 18,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-margin %3 7,17 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 -1,10 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-margin %5 -0,44 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Net profit1 -5,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Net-margin %6 -2,19 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 -6,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Earnings per share8 -3,50 -0,05 -0,04 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividend per share8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de and company details
  Größere Übernahmen wie Jay Plastics in den USA oder Teile der österreichischen HTI-Gruppe sind derweil erst einmal nicht zu erwarten. Vielmehr dürften technologische Arrondierungen wie zuletzt die Beteiligung an der finnischen TactoTek oder der Kauf der Designspezialisten von Holzapfel Engineering Team (heT) den Takt vorgeben. Bleibt die Frage der Bewertung der Aktie: Die gegenwärtige Prognose für 2018 dürfte – wie gewohnt – sehr konservativ gewählt sein. Jedenfalls gehen wir davon aus, dass das Umsatzziel von mehr als 220 Mio. Euro einigermaßen deutlich übertroffen wird, auch wenn mal den Halbjahresumsatz wohl nicht einfach „mal zwei“ nehmen kann. Ähnlich sieht es beim EBITDA aus, selbst wenn die Schätzungen wegen der zusätzlichen Aufwendungen mit mehr Unsicherheit behaftet sind. Weiter nach vorn geblickt, könnte Nanogate aber bereits in drei Jahren an der Umsatzschwelle von 300 Mio. Euro stehen und beim EBITDA womöglicherweise an der Marke von 40 Mio. Euro kratzen. Gemessen daran wäre der aktuelle Enterprise Value (Marktkapitalisierung plus Netto-Finanzverbindlichkeiten) von knapp 296 Mio. Euro dann wiederum ziemlich moderat. Trotzdem bleibt es dabei: Wer derzeit in die Nanogate-Aktie investiert, sollte seinen Blick nicht auf das KGV für 2018 oder 2019 richten. Das mag für Value-Anleger nicht unbedingt ein ideales Tummelfeld sein, reinrassige Wachstumsfans werden das aber verschmerzen können. Die Kursziele der Analysten bewegen sich mit 58 bis 64 Euro allesamt sehr deutlich über der aktuellen Notiz. Vielleicht auch das eine Indikation dafür, dass Zastrau Recht hat und die Börse das Potenzial bei Nanogate momentan eher unterschätzt.  
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Nanogate
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A0JKHC DE000A0JKHC9 SE 1,36 Mio € 18.10.2006 -
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Nanogate Kurs: 0,00
  Foto: Nanogate SE ...
#A0JKHC
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Einstmals ein reiner Telefoniedienstleister, hat sich 3U Holding zu einer erfolgreichen Beteiligungsgesellschaft mit den Segmenten ITK, Erneuerbare Energien und SHK weiterentwickelt. Sternchen im Portfolio der Marburger sind die Cloud-Lösung weclapp und die E-Commerce-Plattform Selfio. Im Vorstandsgespräch mit BankM erklärt Vorstandssprecher Michael Schmidt warum 3U kein Bauchladen ist, nimmt Stellung zu IPO-Plänen und gibt Auskunft zum Ausbau der Stromerzeugungskapazitäten im Bereich Erneuerbare Energien. [sws_blue_box box_size="640"]Hinweis: Dieses Interview stammt aus dem Newsletter Momentum #3 2018 der BankMZur kostenlosen Anmeldung HIER klicken.[/sws_blue_box] ...
#516790
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Von dem Absacker im Zuge der jüngsten Kapitalerhöhung hat sich die Notiz der Noratis-Aktie längst wieder erholt und ist zuletzt bei rund 25 Euro in die stabile Seitenlage übergegangen. Auf diesem Niveau bringt der auf Siedlungsbauten und Werkswohnungen spezialisierte Bestandsentwickler (und zu einem wachsen Teil auch Bestandshalter) knapp 91 Mio. Euro auf die Börsenwaagschale. Das entspricht etwas mehr als dem Doppelten des zum Halbjahr 2018 ausgewiesenen Eigenkapitals. Den Portfoliowert setzen die Eschborner derweil bei 114 Mio. Euro an – nach etwas mehr als 99 Mio. Euro zum Jahresende 2017. Operativ befindet sich die im Handelssegment Scale gelistete Gesellschaft auf Kurs, auch wenn Umsatz (20,78 Mio. Euro ) und Ergebnis vor Zinsen und Steuern (4,69 Mio. Euro) noch spürbar hinter den entsprechenden Vorjahreswerten von 33,06 Mio. Euro beziehungsweise 6,86 Mio. Euro zurückliegen. „Hintergrund ist, dass der Hauptteil der für dieses Jahr geplanten Objektverkäufe auf die zweite Jahreshälfte entfällt“, sagt Finanzvorstand André Speth. Dementsprechend bestätigt Speth auch seine Gesamtjahresprognose, wonach für 2018 mit einem höheren EBIT als 2017 zu rechnen ist. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Interessant für Privatanleger ist die Noratis-Aktie insbesondere unter Dividendenaspekten, zumal der Vorstand sich darauf verständigt hat, rund die Hälfte des Gewinns auszuschütten – im Vorjahr waren das immerhin 1,50 Euro je Aktie. Sollte Noratis diesen Betrag auch im kommenden Jahr auskehren, käme der Titel auf eine Dividendenrendite von zurzeit annähernd sechs Prozent. Noch immer nicht ganz schlüssig ist für boersengefluester.de jedoch, wie die vergleichsweise großzügige Dividendenpolitik in Einklang mit Kapitalerhöhungen wie zuletzt im Mai zu bringen ist. Zudem sollten Anleger beachten, dass Noratis zur Abwicklung des recht kapitalintensiven Bestandsentwicklergeschäfts mit viel Fremdkapital arbeitet – zum Halbjahr lagen die Netto-Finanzverbindlichkeiten bei gut 70 Mio. Euro. Entsprechend wichtig ist es, dass die Finanzierungseite keine Probleme bereitet. Nun: Zuzeit ist alles Ordnung, daher bleiben wir auch bei unserer positiven Einschätzung für den Titel. Die Analysten von SMC Research nennen ein Kursziel von 34 Euro. Ausreichend Potenzial ist also vorhanden.  
Noratis Kurs: 0,28
 
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Noratis
WKN ISIN Legal Type Marketcap IPO Recommendation Located
A2E4MK DE000A2E4MK4 AG 3,75 Mio € 30.06.2017
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  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 28,70 73,60 85,61 60,18 66,56 0,00 0,00
EBITDA1,2 8,63 16,29 12,98 4,08 3,61 0,00 0,00
EBITDA-margin %3 30,07 22,13 15,16 6,78 5,42 0,00 0,00
EBIT1,4 8,21 19,36 12,50 3,55 -17,67 0,00 0,00
EBIT-margin %5 28,61 26,30 14,60 5,90 -26,55 0,00 0,00
Net profit1 2,80 9,54 8,28 -10,99 -28,41 0,00 0,00
Net-margin %6 9,76 12,96 9,67 -18,26 -42,68 0,00 0,00
Cashflow1,7 -94,05 -70,10 -33,03 22,91 34,68 0,00 0,00
Earnings per share8 0,58 1,97 1,71 -2,21 -2,09 -0,35 -0,08
Dividend per share8 0,50 0,55 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de and company details
  Foto: Pixabay...
#A2E4MK
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Als „Anleihenersatz plus Kurs-Chance“, bezeichneten wir Anfang März 2018 die Aktie des Solarparkbetreibers 7C Solarparken. Mit dieser Einschätzung lagen wird goldrichtig: Seit dem haben die Investoren nämlich nicht nur eine steuerfreie Dividende von 0,10 Euro je Aktie (entsprechend einer Rendite von knapp 3,7 Prozent am Tag der Hauptversammlung) kassiert, sondern liegen auch im Kurs um 12,5 Prozent vorn. Und die Chancen stehen gut, dass der Aufwärtstrend anhält. Immerhin sollte der Traumsommer 2018 den Zahlen für das dritte Quartal nochmal einen deutlichen Kick geben. Dabei wirkte sich das gute Wetter bereits positiv auf die Halbjahresdaten von 7C Solarparken aus: So kletterten die Erlöse um annähernd 13 Prozent auf 20,4 Mio. Euro, während das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um etwas mehr als sieben Prozent auf 18,0 Mio. Euro vorankam. Lediglich ein deutlich schlechteres Finanzergebnis – bedingt durch diverse Sondereffekte – sorgte dafür, dass der Überschuss zum Halbjahr um 23,5 Prozent auf 3,9 Mio. Euro zurückfiel. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Angesichts der guten Perspektiven wird CEO Steven De Proost – bekannt für seine konservativen Prognosen – auch ein wenig forscher und schraubt die Gesamtjahresprognose für das EBITDA auf „mindestens“ 31 Mio. Euro herauf. Zum Vergleich: Bislang lag die Messlatte für das 2018er-EBITDA bei 29,6 Mio. Euro. Dem steht zurzeit eine Marktkapitalisierung von fast 139 Mio. Euro gegenüber, was auch insofern nicht übermäßig hoch ist, weil die Bayreuther nach den jüngsten Arrondierungen mittlerweile auf ein Anlagenportfolio mit einer Spitzenleistung von 153 Megawatt (MWp) kommen. Und die Faustformel sagt, dass an der Börse jedes MWp mit rund 1 Mio. Euro bewertet wird. Wer sich lieber auf traditionelle Kennzahlen stützt: Inklusive der Netto-Finanzverbindlichkeiten von 163,6 Mio. Euro beträgt der Unternehmenswert (Enterprise Value) von 7C Solarparken 302,6 Mio. Euro. Demnach wird die Aktie also mit weniger als dem Zehnfachen des für das laufende Jahr zu erwartenden EBITDA gehandelt. Bei dem im SDAX gelisteten Solar- und Windparkbetreiber Encavis (ehemals Capital Stage) beträgt das entsprechende Multiple gut 11,5. Auch das ein gutes Argument für die 7C-Aktie.  
7C Solarparken Kurs: 1,61
  Zudem drückt Vorstandschef De Proost weiter auf die Tube: „Obwohl wir unser Wachstumsziel für 2018 bereits jetzt übertroffen haben, sehen wir weitere Chancen und bestätigen unser Ziel bis Ende nächsten Jahres zu einem Unternehmen mit einem Portfolio von 200 MWp zu werden.“ Die Kursziele der Analysten bewegten sich bislang zwischen 3,40 und 3,50 Euro, und nach den jetzt vorgelegten Halbjahreszahlen besteht eigentlich kein Grund, von diesen Vorgaben Abstriche zu machen. Außerdem geht boersengefluester.de davon aus, dass die ganz überwiegend in Bayern und Sachsen tätige Gesellschaft auch im kommenden Jahr eine Dividende von 0,10 Euro pro Anteilschein zahlen wird, was – bezogen auf das aktuelle Kurniveau – einer noch immer attraktiven Rendite von 3,7 Prozent entspricht. Wir bleiben dabei: Die gut planbaren Erträge und Dividenden machen den Titel von 7C Solarparken ein Stück weit zu einem Anleihenersatz. On top gibt es dann noch eine vorzeigbare Wachtsums- beziehungsweise Kursfantasie.  
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The most important financial data at a glance
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 50,59 56,22 85,80 69,82 63,28 66,00 0,00
EBITDA1,2 42,93 48,63 74,72 61,61 47,22 51,00 0,00
EBITDA-margin %3 84,86 86,50 87,09 88,24 74,62 77,27 0,00
EBIT1,4 13,25 17,49 40,16 21,76 6,14 10,00 0,00
EBIT-margin %5 26,19 31,11 46,81 31,17 9,70 15,15 0,00
Net profit1 5,61 10,58 24,46 11,44 0,96 2,70 0,00
Net-margin %6 11,09 18,82 28,51 16,39 1,52 4,09 0,00
Cashflow1,7 44,65 46,83 61,78 45,02 49,24 52,00 0,00
Earnings per share8 0,08 0,14 0,31 0,12 0,01 0,03 0,10
Dividend per share8 0,11 0,11 0,12 0,00 0,00 0,00 0,05
Quelle: boersengefluester.de and company details
 
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7C Solarparken
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A11QW6 DE000A11QW68 AG 130,84 Mio € 14.02.2006 Halten
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#A11QW6
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Auf genau diesen Deal haben einige Investoren aus der Small Cap-Szene gewartet. Nun ist er da: So hat die Beteiligungsholding exceet Group ihr Engagement an dem auf Mikroelektronikprodukte spezialisierten Berliner Unternehmen AEMtec für 86 Mio. Euro an die Private Equity-Gesellschaft capiton verkauft – was sogar noch gutes Stück mehr ist zuvor kolportiert wurde. Dem Vernehmen nach wird sich die Netto-Liquidität von exceet mit Vollzug der Transaktion auf etwa 105 Mio. Euro erhöhen. Das ist schon allein deshalb bemerkenswert, weil der gesamte Börsenwert des in Luxemburg firmierenden Unternehmens sich auf knapp 140 Mio. Euro beläuft. Dabei befindet sich – nachdem kürzlich bereits andere Aktivitäten aus dem Elektronikbereich für 30,8 Mio. Euro an den TecDAX-Konzern S&T verkauft wurden – noch immer der Schweizer Leiterplattenhersteller GS Swiss PCB im Portfolio von exceet. Der freilich soll – auch mit Hilfe – der zufließenden Mittel seine Produktionskapazitäten ausbauen. Aber auch losgelöst davon will exceet-CEO Wolf-Günter Freese in den Kauf neuer Unternehmen investieren. Treiber im Hintergrund ist die mit einem Anteil von gut 56 Prozent dominante Investorengruppe Active Ownership Fund. Indirekt – über die Heidelberger Beteiligungsholding (Anteil: 7,4 Prozent) – ist zudem die Investmentgesellschaft Deutsche Balaton mit an Bord. Dem Streubesitz sind nur 15,6 Prozent der Aktien zuzurechnen: eine spannende Aktionärsstruktur. An der Börse zeigt sich der lange Zeit dahinsiechende Aktienkurs bereits seit einiger Zeit wieder in Top-Form. Rein bewertungstechnisch wird der Small Cap aber wohl noch immer spürbar zu niedrig gehandelt. Für risikobereite Investoren ist der Titel damit noch immer eine Wette wert.   [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box]  
H2APEX Group Kurs: 1,21
 
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H2APEX Group
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A0YF5P LU0472835155 SCA 60,68 Mio € 27.07.2011 Kaufen
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#A0YF5P
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Wenn alles gut gelaufen wäre, würde es die Aktie von Ekotechnika vermutlich gar nicht geben. Doch 2014/15 schlitterte der damals „nur“ mit einer Anleihe am Kapitalmarkt präsente Landmaschinenhändler mit Tätigkeitsschwerpunkt Russland in eine derart schwere Krise, die nur durch eine komplexe finanzielle Restrukturierung geheilt werden konnte. So wurden die damaligen Anleihegläubiger – sofern sie sich nicht für einen finanziellen Ausgleich entschieden haben – Ende 2015 zu Aktionären von Ekotechnika. Wer damals den Mut hatte und sich für die Aktie entschied, wurde zumindest nicht enttäuscht: Seit dem Börsenstart ist die Notiz um mehr als das Vierfache geklettert und beförderte die Marktkapitalisierung auf zuletzt 45,5 Mio. Euro – knapp die Hälfte davon werden offiziell dem Streubesitz zugerechnet. Haupteigentümer ist Vorstandschef und Firmengründer Stefan Dürr. Gelistet waren die Anteilscheine des hauptsächlich auf John Deere-Fahrzeuge (Traktoren, Mähdrescher etc.) fokussierten Unternehmens lange Zeit allerdings nur im Düsseldorfer Freiverkehr. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Damit soll bald Schluss sein: Ab dem 26. September 2018 wird die Ekotechnika-Aktie auch im Frankfurter Open Market gehandelt. „Als deutsches Unternehmen mit internationaler Geschäftstätigkeit betrachten wir die Handelbarkeit an der größten deutschen Wertpapierbörse in Frankfurt als wichtigen Schritt, um die Liquidität unserer Aktien zu erhöhen und gleichzeitig mehr Aufmerksamkeit von Seiten deutscher und internationaler Investoren zu generieren“, sagt der ehemalige GEA-Manager und seit März 2017 im Ekotechnika-Vorstand tätige Bjoerne Drechsler. Operativ hat sich die Lage nach den Umstrukturierungen und Einsparungen zwar spürbar verbessert. Aber noch immer noch immer sind die Auswirkungen des volatilen Rubels und die damit einhergehenden hohen Finanzierungskosten für die russischen Landwirte ein nicht zu unterschätzendes Risiko für Ekotechnika. Immerhin: Momentan sollen keine „faulen Kredite“ mehr aus der Absatzfinanzierung mehr in den Büchern stehen, wobei es so ist, dass Ekotechnika das Verkaufsrisiko für die bestellten Landmaschinen trägt. Nicht zu vernachlässigen sind auch die weiterhin stattlichen Netto-Finanzverbindlichkeiten von gut 17 Mio. Euro – bei einem Eigenkapital von etwas mehr als 20 Mio. Euro und einer Bilanzsumme von knapp 104 Mio. Euro. Zur Prognose: Für das Geschäftsjahr 2017/18 (30. September) stellt das Management Erlöse von rund 150 Mio. Euro sowie ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von mehr als 7 Mio. Euro in Aussicht – ursprünglich lagen die Erwartungen ein Stück tiefer.  
Ekotechnika Kurs: 6,80
  Die genauen Zahlen legt das in Walldorf ansässige Unternehmen Anfang 2019 vor. Boersengefluester.de geht derzeit davon aus, dass Ekotechnika einen Überschuss von rund 3,5 Mio. Euro erzielen könnte, was einem Ergebnis je Aktie von 1,11 Euro entsprechen würde. Mit Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) wäre der Titel damit durchaus moderat bewertet. Nichts zu meckern gibt es auch unter Berücksichtigung der Netto-Finanzverbindlichkeiten: Schließlich wird der Ekotechnika derzeit mit dem knapp Siebenfachen des EBITDA für das laufende Geschäftsjahr gehandelt. Deutliche Abzüge in der B-Note gibt es freilich dafür, dass die Aktie super markteng ist und es nur sporadisch zu Handelsumsätzen kommt. Daher gibt es auch nur ein „Beobachten“ von boersengefluester.de. Um ein besseres Gefühl für die Aktie zu bekommen, wollen wir besser erst einmal abwarten, welche Effekte das Zweitlisting in Frankfurt tatsächlich nach sich ziehen wird. Da es sich grundsätzlich aber um eine spannende und auch ein wenig exotische Investmentstory handelt, wollten wir Ekotechnika schon jetzt einmal vorstellen und haben den Titel mit allen Stammdaten und Kennzahlen in unsere Datenbank eingepflegt.  
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Ekotechnika
WKN ISIN Legal Type Marketcap IPO Recommendation Located
A16123 DE000A161234 AG 21,35 Mio € 17.12.2015 Halten
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Boersengefluester.de collects the most important key figures from all annual reports, including the income statement, balance sheet and cash flow statement. We also compile our own forecasts for the companies' key figures - including earnings per share and dividends.
The most important financial data at a glance
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 193,84 243,58 237,51 175,15 185,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 8,54 24,43 39,88 23,04 19,00 0,00 0,00
EBITDA-margin %3 4,41 10,03 16,79 13,15 10,27 0,00 0,00
EBIT1,4 5,64 21,33 35,87 19,15 15,00 0,00 0,00
EBIT-margin %5 2,91 8,76 15,10 10,93 8,11 0,00 0,00
Net profit1 1,74 14,20 26,36 9,22 6,80 0,00 0,00
Net-margin %6 0,90 5,83 11,10 5,26 3,68 0,00 0,00
Cashflow1,7 14,85 10,74 5,24 -41,52 0,00 0,00 0,00
Earnings per share8 0,71 5,77 10,70 3,74 2,15 1,20 0,80
Dividend per share8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de and company details
  Foto: Ekotechnika AG ...
#A16123
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„Geduld ist die oberste Tugend des Investors”, lautet ein Zitat von Börsenlegende Benjamin Graham. Hört sich einfach an, hat in der Praxis aber durchaus seine Tücken. Beispiel MBB: Seit mittlerweile fast 1,5 Jahren hängt die Notiz der Beteiligungsgesellschaft – Extrempunkte einmal ausgeklammert – in einer engen Bandbreite von 90 bis 100 Euro fest. Vermutlich wird es kaum einen Anleger geben, dem diese massive Seitwärtsbewegung nicht allmählich aufs Gemüt schlägt. Trotzdem rät boersengefluester.de dazu, hier ganz cool zu bleiben und einfach mal abzuwarten. Die Story in ganz wenigen Worten: MBB sitzt insbesondere durch den Börsengang der Tochter Aumann auf einer üppigen Netto-Liquidität und Anleger hoffen darauf, dass das Team um CEO Christof Nesemeier mit seinem nächsten Zukauf einen ähnlichen Coup landet wie mit Aumann. Doch solche Deals lassen sich nicht aus dem Hut zaubern, was die Nerven eher ungeduldiger Anleger dann doch arg strapaziert.  
MBB Kurs: 204,00
  Warum boerengefluester.de von MBB überzeugt bleibt, wird klar, wenn man etwas tiefer in die Materie einsteigt. Zunächst einmal ist die Aktie des Berliner Unternehmens so etwas wie eine kleine Rechenaufgabe: Auf der Habenseite stehen als wesentlichen Posten ein Netto-Finanzguthaben von gut 313 Mio. Euro sowie die aktuellen Portfoliowerte der börsennotierten Töchter Aumann (Anteil: 38 Prozent) und Delignit (Anteil: 76 Prozent) von addiert etwas mehr als 423 Mio. Euro. Das wiederum korrespondiert mit einem derzeitigen MBB-Börsenwert von rund 602,5 Mio. Euro. Mit anderen Worten: Allein diese drei Posten übersteigen die Marktkapitalisierung um etwa 22 Prozent! Nun sind derartige Discounts auf den fairen Wert bei Beteiligungsgesellschaften nicht unbedingt eine Weltsensation. Bei MBB sind wir aber insofern überrascht, weil die Gesellschaft mit dem (immer stärker) auf Security-Lösungen fokussierten IT-Dienstleister DTS IT darüber hinaus ein Unternehmen im Portfolio (Anteil 80 Prozent) hat, das wir weiterhin für einen klassischen IPO-Kandidaten halten (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER). [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Sollte Nesemeier DTS IT tatsächlich ins Schaufenster stellen, so wie er es im März 2017 mit Aumann getan hat, dürfte das Kurs einen Schub nach oben verleihen – das sind wir ziemlich sicher. Der eigentliche Treiber bleibt aber die Verwendung des Cashbergs für eine neue Großakquisition. Wer CEO Nesemeier kennt, der weiß, dass er sich bei der Suche nach dem geeigneten Kandidaten nicht unter Druck setzen lässt. Wichtig ist dem Manager aber im Prinzip immer, dass es sich um ein gut etabliertes Mittelstandsunternehmen mit positivem Free-Cashflow handelt. Größentechnisch bewegt sich MBB dabei mittlerweile durchaus im Bereich um 100 Mio. Euro Umsatz. Unterm Strich bleibt die im Prime Standard gelistete MBB-Aktie eine prima Gelegenheit für Value-Anleger. Nur ein wenig Geduld sollte man eben mitbringen. Dafür bekommen Investoren dann allerdings auch eine Menge Gegenwert ins Depot – was ansehnliche Dividendenzahlungen freilich mit einschließt.  
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The most important financial data at a glance
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 689,24 680,33 896,45 954,62 1.068,38 1.170,00 0,00
EBITDA1,2 85,73 55,90 87,98 78,19 149,05 211,00 0,00
EBITDA-margin %3 12,44 8,22 9,81 8,19 13,95 18,03 0,00
EBIT1,4 56,16 19,00 44,57 33,92 99,04 162,00 0,00
EBIT-margin %5 8,15 2,79 4,97 3,55 9,27 13,85 0,00
Net profit1 10,72 -11,57 24,15 24,25 66,73 108,00 0,00
Net-margin %6 1,56 -1,70 2,69 2,54 6,25 9,23 0,00
Cashflow1,7 56,00 59,12 35,37 126,36 194,19 160,00 0,00
Earnings per share8 2,14 -1,61 2,00 2,10 6,93 10,60 10,00
Dividend per share8 1,76 1,98 1,00 1,01 3,33 1,50 1,65
Quelle: boersengefluester.de and company details
 
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MBB
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A0ETBQ DE000A0ETBQ4 SE 1.108,98 Mio € 23.06.2008 Kaufen
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#A0ETBQ #A0MZ4B #A2DAM0
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Bei einer Investorenpräsentation Anfang September in Bremen zeigte sich die IR-Verantwortliche von Datagroup super zuversichtlich, was die operative Stärke des IT-Dienstleisters angeht – auch wenn der Aktienkurs dies in den vergangenen Monaten so nicht unbedingt widergespiegelt hat. Nun legt Datagroup harte Fakten nach und erhöht die Prognosen für das Geschäftsjahr 2017/18 (30. September) zum Teil recht deutlich: Demnach rechnet das Management – statt wie bislang mit Erlösen von Untergrenze 265 Mio. Euro – mit einem Umsatz von mindestens 269 Mio. Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) peilt CEO Max Schaber jetzt mehr als 34 Mio. Euro an – statt bislang über 30 Mio. Euro. Positiv ist insbesondere, dass sich die zuletzt übernommenen Unternehmen HanseCom, Almato und FIS (ikb Data) besser als gedacht entwickeln. Damit nicht genug: „Neue gewonnene Großaufträge aus dem margenstarken Outsourcing-Geschäft kommen dabei im aktuellen Geschäftsjahr noch gar nicht zum Tragen, sondern werden erst in den folgenden Geschäftsjahren umsatz- und ergebniswirksam“, sagt Schaber und verweist etwa auf den im Juli vermeldeten Großauftrag im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich mit der NRW.Bank. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Darüber hinaus läuft auch das auch das „normale“ Geschäft mit der Datagroup-Paketlösung CORBOX wie am Schnürchen. Jedenfalls stellt Schaber für die kommenden Wochen weitere Erfolgsmeldungen in Aussicht. Die vorläufigen Zahlen das laufende Wirtschaftsjahr will die im Börsensegment Scale gelistete Datagroup dann am 26. November vorlegen. De Veröffentlichung des Geschäftsberichts ist für den 22. Januar 2019 angesetzt. Bewertungstechnisch sieht die Aktie auf dem gegenwärtigen Niveau – verglichen an der hohen Qualität des Unternehmen – durchaus interessant aus. So bewegt sich das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis sogar leicht unterhalb des langfristigen Mittelwerts. Für langfristig orientierte Anleger bleibt der Titel eine gute Alternative zu IT-Klassikern wie Cancom, Bechtle oder All For One Steeb. Nicht übermäßig attraktiv ist die Aktie dagegen unter Dividenden-Gesichtspunkten, selbst wenn für 2017/18 abermals mit einer spürbar höheren Ausschüttung zu rechnen ist. Die Marktkapitalisierung beträgt knapp 300 Mio. Euro, wovon gut 45 Prozent dem Streubesitz zuzurechnen sind. Mit anderen Worten: Das Papier von Datagroup ist auch für institutionelle Investoren gut handelbar.  
Datagroup Kurs: 72,60
 
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Datagroup
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A0JC8S DE000A0JC8S7 SE 606,14 Mio € 14.09.2006 Halten
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  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 358,21 444,71 501,41 497,79 527,56 566,08 571,00
EBITDA1,2 41,81 67,29 76,46 80,23 80,40 84,13 86,00
EBITDA-margin %3 11,67 15,13 15,25 16,12 15,24 14,86 15,06
EBIT1,4 8,99 29,06 41,45 45,32 45,81 47,33 48,00
EBIT-margin %5 2,51 6,54 8,27 9,10 8,68 8,36 8,41
Net profit1 0,25 21,01 22,03 28,27 26,11 21,95 22,50
Net-margin %6 0,07 4,72 4,39 5,68 4,95 3,88 3,94
Cashflow1,7 21,68 49,99 70,25 46,66 58,89 41,58 50,00
Earnings per share8 0,02 2,52 2,64 3,39 3,13 2,64 2,69
Dividend per share8 0,00 1,00 1,10 1,50 1,00 0,04 0,04
Quelle: boersengefluester.de and company details
  Foto: Pixabay...
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Wirklich gut sah das Chartbild von Expedeon schon die ganze Zeit nicht aus. Am 18. September erlebte die Notiz des Anbieters von Reagenzien und Kits für die Proteinanalytik sowie DNA-Vermehrung jedoch einen heftigen Schwächeanfall: Ausgehend vom Eröffnungskurs bei 1,24 Euro knickte der Aktienkurs im Tief bis auf 0,70 Euro ein, was einem Minus von fast 44 Prozent glich. Normalerweise kommen solche Bewegungen nur bei harschen Gewinnwarnungen oder sonstigen schlimmen Nachrichten zustande, bei Expedeon suchten die Investoren aber vergebens nach einer solchen Meldung. Zwar wendete sich CEO Heikki Lanckriet via Pressemitteilung an die Öffentlichkeit und beteuerte, dass dem Management „keine Veränderungen in der operativen oder strategischen Position des Unternehmens bekannt sind, die die jüngste Aktienkursbewegung rechtfertigen würden“. Ganz aus der Welt geräumt, ist die Unsicherheit damit aber noch längst nicht, selbst wenn Vorstand und Aufsichtsrat – quasi als vertrauensbildende Maßnahme – noch einige Insiderkäufe in der Expedeon-Aktie tätigten. Aktuell notiert das Papier bei 1,22 Euro, was einem Börsenwert von 62,5 Mio. Euro entspricht.     [caption id="attachment_115351" align="alignright" width="192"] Aktionärsstruktur Expedeon[/caption] Dabei sahen die jüngsten operativen Resultate der Heidelberger durchaus ansprechend aus: Zum Halbjahr erreichte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 23.000 Euro, was – mit Blick auf die Historie der ehemaligen Sygnis – schon eine Art Erfolg ist. Für das Gesamtjahr bekräftigte Vorstandschef Lanckriet seine Prognose, wonach bei Erlösen zwischen 13 und 14 Mio. Euro mit einem positiven EBITDA zu rechnen sei. Eine sinnvolle Einschätzung der Expedeon-Aktie lässt sich auf Basis der 2018er-Daten freilich noch nicht abgeben. Und so blicken die Analysten von First Berlin und GBC in ihren Studien bis zum Jahr 2020, wo sie für Expedeon ein EBITDA zwischen 4,20 Mio. Euro (First Berlin) und 4,72 Mio. Euro (GBC) als möglich erachten. Am Ende kommen dann Kursziele zwischen 2,65 und 3,30 Euro heraus, die mit der momentanen Realität allerdings nicht sonderlich viel gemein haben. Letztlich stellt sich die Frage, wer zuletzt mit so viel Wucht aus der Aktie heraus wollte, dass es zu so einem solchen Flash-Crash gekommen ist? Offiziell befinden sich 81,4 Prozent der Anteile im Streubesitz, über ein meldepflichtiges Paket verfügt – neben dem Management – sonst nur die Beteiligungsgesellschaft Deutsche Balaton (6,34 Prozent). Allerdings würde es boersengfluester.de schon sehr wundern, wenn die ebenfalls in Heidelberg angesiedelten Nebenwerteprofis ihr Depot derart rabiat räumen würden. Losgelöst davon: Die jahrelang verfolgte Strategie aus organischem Wachstum und immer neuen (via Kapitalerhöhungen finanzierten) Firmenkäufen ist offenbar nicht die Story, die bei den Investoren fruchtet. Letztlich kann Expedeon nur durch kontinuierlich gute Zahlen – auch unterm Strich – Vertrauen am Kapitalmarkt aufbauen. Das klingt zwar wie eine Binse, ist aber nunmal so. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Immerhin: Zumindest was das Thema Finanzmittelbeschaffung angeht, gab es Ende August bei Expedeon bereits eine Kehrtwende, indem die Gesellschaft umgerechnet rund 5,6 Mio. Euro bei einem britischen Risikokapitalgeber einwarb. Finanzvorstand David Roth bezeichnet den Deal als „spannenden Schritt für Expedeon“. Und CEO Lanckriet sieht ergänzt: „Da sich Expedeon in Richtung Profitabilität und Cash-Generierung entwickelt, werden andere Quellen zur Wachstumsfinanzierung relevant.“ Per saldo ist die Expedeon-Aktie für boersengefluester.de gegenwärtig trotzdem nur eine Halten-Position. Für Neuengagements scheint es uns noch zu früh. Für eher konservative Anleger kommt der Titel ohnehin nicht in Betracht.       ...
#A1RFM0
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„Kaufen und liegenlassen“, war Ende Februar unsere Einschätzung zur Aktie von Schloss Wachenheim (HIER). Seit dem hat sich der Aktienkurs nicht großartig verändert, was – verglichen mit vielen anderen Papieren auf dem heimischen Kurszettel �...
#722900
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Was für eine Blitz-Telefonkonferenz zu den Halbjahreszahlen von Ringmetall: Keine Fragen zur Präsentation von Vorstandssprecher Christoph Petri; nach gerade einmal acht Minuten war die Veranstaltung schon wieder vorbei. Dabei sind die Ergebnisse der ersten sechs Monate 2018 durchaus ein wenig erklärungsbedürftig, denn die üppiger als gedachten Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Upgrade vom Börsensegment Scale in den General Standard, negative Währungseffekte aus Dollar und Türkischer Lira sowie höhere Preise für den Einsatzstoff Stahl sorgten unterm Strich für einen Rückgang des Überschusses um knapp 22 Prozent auf 3,38 Mio. Euro. „Das operative Geschäft läuft dagegen weitgehend nach Plan“, sagt Petri. Insbesondere mit der Entwicklung in China und den Vereinigten Staaten ist er zufrieden. Das um die Sonderbelastungen aus dem Segmentwechsel und der damit einhergehenden Kapitalerhöhung bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 7,05 Mio. Euro denn auch nahezu exakt auf Vorjahresniveau. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Für das Gesamtjahr bleibt der Hersteller von Verschlussspannringen, Deckeln, Dichtungen und Griffe für Spezialverpackungen bei seiner Vorschau, wonach mit Erlösen in einer Bandbreite von 108 bis 112 Mio. Euro zu rechnen ist. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird Ringmetall hier sogar eher den oberen Bereich touchieren. Eine Abweichung zur bisherigen Formulierung gibt es hingegen beim erwarteten EBITDA: So soll das um die Sonderaufwände aus dem Segmentwechsel von 0,7 Mio. Euro korrigierte EBITDA zwischen 12,5 und 13,5 Mio. Euro liegen. Bislang hieß es, dass der Vorjahreswert von 12,0 Mio. Euro leicht getoppt werden sollte. Fürchterlich groß sind Abweichungen also nicht, tendenziell wird das ausgewiesene Ergebnis am Ende aber vermutlich doch einen Tick niedriger als ursprünglich gedacht ausfallen. Abzuwarten bleibt, wie sich die Situation in der Türkei entwickeln wird, angesichts eines negativen Ergebniseffekts von rund 0,1 Mio. Euro im ersten Halbjahr bleibt Petri zwar noch relativ gelassen, verfolgt die aktuelle Entwicklung aber mit „erhöhter Aufmerksamkeit“, um bei einer „weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage im Land kurzfristig reagieren zu können“.     Das aktuelle Umfeld für weitere Zukäufe stuft der Manager dagegen als „durchweg positiv“ ein und Petri ist  zuversichtlich, im laufenden Jahr noch mindestens eine Akquisition unter Dach und Fach bringen zu können. Weniger erbaulich ist dagegen die jüngste Entwicklung des Aktienkurses. Seit der Ankündigung des Segmentwechsels Ende April 2018 ist die Notiz per saldo auf der Stelle getreten. Mit der Ende Juli 2018 erfolgten Umsetzung des Upgrades in den General Standard verlor die Ringmetall-Aktie bislang sogar um fast elf Prozent an Wert. Insgesamt hält boersengefluester.de diese Entwicklung aber für übertrieben. Die aktuelle Marktkapitalisierung von 107 Mio. Euro bewegt sich leicht unterhalb des für 2018 avisierten Umsatzniveaus. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 12,5 ist ebenfalls recht moderat – verglichen mit dem Zehn-Jahres-Durchschnitt von etwas mehr als 15. Trotz des angeschlagenen Chartbilds bleiben wir daher bei unserer positiven Einschätzung für den Spezialwert.       Foto: Pixabay...
#600190
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Der eigentliche Startschuss fällt vermutlich erst am 17. Oktober. Dann wird Peer Reichelt in München auf der m:access-Fachkonferenz „Finanzdienstleistungen“ die Netfonds AG erstmals vor einer breiteren Börsengruppe präsentieren. Bis dahin soll auch eine aussagekräftige Analyse des Hamburger Researchhauses Montega vorliegen. Notiert ist die Netfonds-Aktie freilich schon ein paar Tage – genau genommen seit dem 3. September 2018. Dabei handelte es sich nicht um ein klassisches IPO, bei dem auch neue Anteilscheine via Kapitalerhöhung platziert werden, sondern um eine reines Listing mit einer Erstnotierung von 29,50 Euro. „Noch sind wir weit weg von einer liquiden Aktie“, räumt Peer Reichelt, Vorstand von Netfonds, im Gespräch mit boersengefluester.de ein. Entsprechend bedingt aussagekräftig sind auch die Schwankungen des Titels in der Anfangsphase. Zwar beträgt der Streubesitz offiziell immerhin 46 Prozent, was bei einer Marktkapitalisierung von 53,5 Mio. Euro ganz ordentlich ist. De facto sind dem Free Float aber alle Stücke zugerechnet, die nicht vom Management gehalten werden. Konkret handelt es sich dabei um mehr als 100 private und institutionelle Anteilseigner – darunter auch die Deutsche Balaton –, bei denen noch völlig offen ist, wie sie sich verhalten werden. Offizielle Haltevereinbarungen seitens des Managements gibt es zwar nicht, grundsätzlich haben sich die Verantwortlichen aber dazu bekannt, nicht unter die Schwelle von 50 Prozent rutschen zu wollen. Bekannt ist Netfonds in der Finanzszene in erster Linie durch ihre Aktivitäten als Maklerpool und Haftungsdach. Für eine knackige Börsenstory ist das freilich nicht ausreichend und so haben sich die Hamburger auch das Thema „Digitalisierung“ groß auf die Fahnen geschrieben. „Wir wandeln uns von einer vertrieblich offline arbeitenden Gesellschaft zu einer IT-Company. Das ist unsere Wachstumsstory“, sagt Reichelt. Im Zentrum steht dabei die cloudbasierte Abwicklungsplattform FinFire mit den Schwerpunkten Regulatory (Haftungsdach), Wholesale (Produkte), Technology (Software) sowie Marketing & Products (Vertrieb). In Summe wird Netfonds knapp 5 Mio. Euro in den Aufbau von FinFire – der Rollout beginnt im Herbst 2018 – investiert haben. Allein rund 3 Mio. Euro davon entfallen auf das laufende Jahr. Das bisherige Feedback in das neue Produkt könnte laut Reichelt besser kaum sein: „Da haben wir den Zahn der Zeit getroffen.“
Netfonds Kurs: 44,40
Dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen an den geschäftlichen Erfolg, wenngleich die Investitionen in FinFire im laufenden Jahr dafür sorgen werden, dass der Gewinn nur knapp auf dem Niveau von 2017 liegen dürfte. In der Kommunikation Richtung Börse dürfte für die Netfonds AG vermutlich die EBIT-Marge (Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Relation zum Umsatz) die zentrale Steuerungsgröße sein. Intern schaut Reichelt dagegen eher auf die Rohertragsmarge – also das Verhältnis von Gesamtleistung minus Provisionsaufwendungen im Verhältnis zum Umsatz. Hinweis: In unserer Kennzahlentabelle zu Netfonds stellen wir derzeit auf die Brutto-Umsätze ab. Die Unterschiede sind enorm: 2017 erreichten die Brutto-Umsätze knapp 86,0 Mio. Euro, abzüglich der Provisionsaufwendungen bleibt ein Netto-Umsatz von 17,1 Mio. Euro. Hier bleibt es abzuwarten, ob sich die Brutto- oder Nettogröße für die Beurteilung des Unternehmens am Kapitalmarkt durchsetzen wird. [caption id="attachment_115301" align="alignleft" width="144"] Netfonds-Vorstand Peer Reichelt[/caption] Alle Optionen offen lässt sich Netfonds-Vorstand Reichelt, was künftige Kapitalerhöhungen angeht. Auf der jüngsten Hauptversammlung schaffte die Gesellschaft einen Rahmen zur Ausgabe von bis zu 422.170 neuen Aktien. „Konkrete Pläne für die Nutzung haben wir nicht“, sagt Reichelt. Im gleichen Atemzug verweist er aber darauf, dass sich die Netfonds AG in der Rolle des aktiven Konsolidierers sieht und Übernahmen regelmäßig ein Thema sind. Als Blaupause für künftige Arrondierungen nennt er etwa den im Mai 2018 erfolgten mehrheitlichen Einstieg bei der V-D-V GmbH aus Hamburg – einem Anbieter cloudbasierter Software für Makler und Versicherer. Letztlich geht es Reichelt also darum, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, möglichst viele Verträge über die eigene Plattform laufen zu lassen.
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  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 31,82 38,64 33,62 36,60 45,63 53,60 0,00
EBITDA1,2 4,17 15,65 6,47 4,91 8,06 13,20 0,00
EBITDA-margin %3 13,11 40,50 19,24 13,42 17,66 24,63 0,00
EBIT1,4 1,81 11,67 2,96 1,34 3,33 8,40 0,00
EBIT-margin %5 5,69 30,20 8,80 3,66 7,30 15,67 0,00
Net profit1 0,03 8,74 0,88 -0,28 2,60 5,00 0,00
Net-margin %6 0,09 22,62 2,62 -0,77 5,70 9,33 0,00
Cashflow1,7 5,22 -17,77 3,07 1,50 -4,16 2,80 0,00
Earnings per share8 0,01 3,79 0,38 -0,12 1,12 2,15 3,60
Dividend per share8 0,16 0,25 0,25 0,25 0,35 0,40 0,45
Quelle: boersengefluester.de and company details
Wichtiger Hinweis: Bis 2015 AG-Zahlen, anschließend Konzerndaten von Netfonds Zur börsenmäßigen Vergleichsgruppe zählen nach Auffassung von boersengefluester.de Unternehmen wie JDC Group, Capsensixx und mit Abstrichen auch (der auf Baufinanzierungen fokussierte Überflieger) Hypoport. Eins zu eins vergleichbar ist Netfonds aber mit keinem Unternehmen aus dieser Gruppe. Eine Bereicherung für den Kurszettel ist die Aktie von Netfonds aber allemal. Vorstand Peer Reichelt weiß, wie die Börsianer ticken. Wir hatten schon mehrfach Gelegenheit, mit ihm auf Aktienkonferenzen zu sprechen: unter anderem wegen der personellen Verbindung zum Finanzdienstleister Value Management Research (siehe dazu unseren Bericht von 2015 HIER). Zudem hat sich die Gesellschaft mit Ingo Middelmenne einen IR-Profi zur Seite geholt. Am Ende kommt es aber natürlich darauf an, dass Netfonds liefert und die erhofften Wachstumsschübe ab 2019 präsentiert. Dann wäre auch die aktuell noch sportlich anmutende Bewertung deutlich relativiert. Geeignet ist der Titel gleichwohl nur für sehr risikobereite Investoren, die auch den Depotanteil mit Bedacht wählen. Gerade in den ersten Wochen und Monaten ist eine valide Kurseinschätzung kaum möglich. Nächster wichtiger Termin ist der 25. September 2018. Dann legt das Unternehmen den Halbjahresbericht vor.
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Netfonds
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A1MME7 DE000A1MME74 AG 103,42 Mio € 03.09.2018 Kaufen
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#A1MME7
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Mit Aktientipps bei Performance-Wettspielen ist es immer so eine Sache. Normalerweise setzt man – um überhaupt eine Chance zu haben – eher auf krasse Außenseiter als auf etablierte Unternehmen, in die man sonst ein Geld steckt. Und so überrascht es fast nicht, dass von den 51 Teilnehmern, die bei der diesjährigen Investor Relations-Bootsfahrt von Rüttnauer Reseach ihre Stimmzettel für die Aktien mit den ihrer Meinung nach größten Chancen in den kommenden zwölf Monaten (Kategorie Börsenwert kleiner 100 Mio. Euro) ausgefüllt haben, die meisten ihr Kreuz bei der SLEEPZ AG gemacht haben – vor den auf der Veranstaltung ebenfalls präsentierenden Unternehmen mVISE und SFC Energy. Ja richtig: SLEEPZ ist genau die Firma, die am Kapitalmarkt seit einer gefühlten Ewigkeit einen eher verbrannten Ruf hat. Zu viele Umstrukturierungen haben die Berliner hinter sich, die am Ende nie den gewünschten Erfolg gebracht haben. Die aktuelle Marktkapitalisierung ist auf weniger als 13 Mio. Euro geschmolzen. Auf der Herbstkonferenz Anfang September 2018 in Frankfurt war Vorstand Oliver Borrmann noch auf Roadshow, um für die Platzierung einer Wandelanleihe zu werben – ein mühsames Unterfangen. Letztlich musste die auf Schlafzimmer-Equipment wie Matratzen fokussierte Gesellschaft die Zeichnungsfrist bis Anfang Oktober verlängern. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Dennoch scheint momentan so etwas wie ein kleiner Ruck durch die Investorenszene zu gehen, augenscheinlich auch angestoßen von Großaktionär Heliad Equity Partners (Anteil: 23,93 Prozent). Die Beteiligungsgesellschaft räumte sogar ihren Slot bei der Kapitalmarktkonferenz von Egbert Prior am 18. September und überließ den Platz für SLEEPZ. Kicker für die neue Hoffnung sind zum einen die jüngst angestoßene Übernahme des Berliner Onlinehändlers Urbanara, zu dessen Finanzierung unter anderem auch die jüngste Wandelanleihe im Volumen von bis zu 5 Mio. Euro dient. Wichtig ist der Deal insbesondere deshalb, weil Urbanara mit seinem Schwerpunkt auf Heimtextilien und Wohnaccessoires die Expertise außerhalb des hart umkämpften Matratzenmarkts stärkt. Letztlich stehen die Matratzen-Startups nämlich alle vor dem selben Problem der enorm hohen Kosten für die Kundengewinnung – bei einer gleichzeitig kaum zu formenden Kundenloyalität (siehe dazu auch der Beitrag auf der Webseite "Digitalkaufmann" HIER). Immerhin vergehen bis zum nächsten Matratzenkauf bei den Kunden meist deutlich mehr als zehn Jahre.  
SLEEPZ Kurs: 0,00
  Nächstes wesentliches Argument für eine mögliche Zeitenwende bei SLEEPZ sind die neuen Managementkapazitäten: Oliver Borrmann hat gegenüber boersengefluester.de nie einen Hehl daraus gemacht, dass er als Alleinvorstand dringend Verstärkung braucht, zumal seine Vorzüge eher im Bereich des „Company Buildings“ – also dem Lokalisieren passender Übernahmeziele – liegen. So gesehen hat Borrmann mit Alexander von Tschirnhaus, Mitgründer von bettenriese.de aus dem Heliad-Umfeld, einen perfekten Partner bekommen. Weiteres Know-how bringt der ehemalige Home24-Manager Christian Salza ein, der als CEO von Urbanara in die Gruppe stößt. Letztlich würde es boersengefluester.de nicht wundern, wenn von Tschirnhaus und Salza perspektivisch den operativen Part bei SLEEPZ übernehmen. Aber egal, wie die Konstellation nun genau aussehen wird: Am Ende muss SLEEPZ liefern und die Kette an enttäuschenden Nachrichten durchbrechen. Die Kooperation mit porta Möbel zum Vertrieb ihrer Matratzen-Eigenmarke "buddy" oder auch die jüngst auf die Schiene gesetzte Übernahme des Online-Möbelhändlers SAM Stil-Art-Möbel sind interessante Neuigkeiten – aber noch kein hinreichende Nachweis für den Turnaround, zumal die schwache Bilanz von SLEEPZ ein ernster Malus ist. Derweil ziehen die Analysten von Montega ein ziemlich nüchternes Fazit in ihrer neues Studie: "Die weitere Entwicklung der SLEEPZ AG hängt ganz wesentlich von der Platzierung der Wandelanleihe ab, da die Liquidität von sleepz home nicht mehr ausreicht, um die Verluste zu decken. Das Rating setzen wir aufgrund der ungeklärten Finanzierung der Geschäftsaktivitäten von sleepz home vorerst aus." Auf die Beobachtungsliste gehört der Micro Cap unserer Meinung aber trotzdem. Bei der Auswertung des Performance-Wettspiels von Rüttnauer Research in rund einem Jahr wird sich zeigen, ob die anwesenden Investoren tatsächlich ein gutes Näschen hatten. Dann werden sie sich vermutlich ärgern, denn für ein Echtgeld-Investment dürfte die Aktie von SLEEPZ den meisten Anlegern noch zu heiß sein.  
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SLEEPZ
WKN ISIN Legal Type Marketcap IPO Recommendation Located
A2E377 DE000A2E3772 AG 2,24 Mio € 02.07.1999
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Sales1 52,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 4,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-margin %3 7,69 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-margin %5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Net profit1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Net-margin %6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Earnings per share8 -0,08 -0,05 1,00 0,00 1,00 0,00 0,00
Dividend per share8 0,00 0,00 1,00 0,00 1,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de and company details
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#A2E377
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Genau 20 Jahre nach dem Debüt am Neuen Markt am 14. September 1998 zeigt sich der Konzertveranstalter DEAG Deutsche Entertainment endlich wieder in ansprechender Verfassung. Jedenfalls sind die vielen negativen Schlagzeilen um den verpatzten Einstieg in den Bereich Rockfestivals längst verklungen und die Berliner haben zuletzt eine Reihe von guten Nachrichten platziert (siehe dazu auch den Bericht von boersengefluester.de HIER). Entsprechend entspannt zeigt sich Finanzvorstand Ralph Quellmalz beim Hintergrundgespräch auf der von Equity Forum organisierten Herbstkonferenz: „Wir haben ein sehr gutes erstes Halbjahr hingelegt. Aber klar: Jetzt müssen wir weiter liefern.“ Zum Halbjahr kamen die Berliner auf ein Erlösplus von gut 34 Prozent auf 118,0 Mio. Euro. Das ausgewiesene Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte von 2,2 auf 8,1 Mio. Euro. Hierin enthalten sind freilich auch Sondereffekte aus dem Verkauf von Raymond Gubbay und dem Erwerb der restlichen Anteile an DEAG Classics. Bereinigt liegt das Halbjahres-EBIT bei 2,8 Mio. Euro – nach 0,3 Mio. Euro im Vorjahr. Insgesamt zahlt sich die stärkere Ausrichtung auf – vielleicht nicht ganz so spektakuläre, dafür aber solide planbare – Events wie Christmas Garden, Disney on Ice, diverse Klassikkonzerte oder der vor einem Jahr erfolgte Einstieg in den Bereich Virtual Reality über die Beteiligung an TimeRide zusehends aus. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Natürlich ist DEAG auch weiterhin im Bereich Rock und Pop unterwegs – aber konzentriert auf profitable Veranstaltungen. Als Highlight aus dem Sektor nennt Quellmalz etwa die Konzerte von Ed Sheeran, Iron Maiden oder Andreas Gabalier. Klein, aber fein ist auch das im Sommer 2018 übernommene schottische Festival Belladrum. „Auf dem Live-Entertainment-Markt gibt es einigen Wettbewerb. Überproportionale Wachstumschancen bieten uns insbesondere Geschäftsfelder wie Family Entertainment und Arts+Exhibitions sowie die ausländischen Märkte“, sagt Quellmalz. Für das Gesamtjahr stellt DEAG einen Anstieg der Umsatzerlöse von mindestens 20 Prozent auf dann Untergrenze 192 Mio. Euro in Aussicht. Beim EBIT ist von einem Plus von mindestens 40 Prozent die Rede. Demnach sollte das Betriebsergebnis auf mehr als 7,10 Mio. Euro klettern. Mit Blick auf das zum Halbjahr bereits ausgewiesene EBIT von 8,10 Mio. Euro wäre die Gesellschaft also schon weit über Plan, zumal das Abschlussviertel stets besonders wichtig ist für die Berliner. Bezieht man die Aussage mit den 40 Prozent dagegen auf den bereinigten Halbjahreswert von 2,80 Mio. Euro, hätte DEAG noch ein ordentliches Stück vor sich. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser kalkulieren derweil mit einem Betriebsergebnis von 8,10 Mio. Euro für das laufende Jahr. Wirkliche Klarheit brachte Finanzvorstand Ralph Quellmalz bei seiner Präsentation auf der Herbstkonferenz zu diesem Punkt leider auch nicht udn verwies auf eine spätere Spezifizierung der Prognose.
DEAG Kurs: 3,20
Nicht in die Karten schauen ließ sich der Manager auch, was mögliche Details um die angekündigte Prüfung einer Anleihenemission angeht. Mandatiert für das Bond-Vorhaben ist die IKB Deutsche Industriebank. Bei aller gebotenen Vorsicht: Hier hat der CFO eine Chance vertan, schließlich begeben sich Investoren, Analysten und Finanzjournalisten insbesondere auch deswegen auf Veranstaltungen wie die Herbstkonferenz, um ein paar mehr Detailinformationen aus den Unternehmen herauszukitzeln. Losgelöst davon: Die Hoffnung der Investoren ist, dass DEAG nach den turbulenten Festivalerfahrungen wieder ein vernünftig planbares Unternehmen wird – auch wenn der ganz große Ertragskicker vielleicht so nicht mehr vorhanden ist. Hoffnungsträger bleibt freilich die Ticketplattform myticket, an der DEAG nach dem Rückkauf der ehemals von ProSiebenSat.1 gehaltenen Anteile nun 75,1 Prozent hält – die restlichen Stücke liegen bei Axel Springer. „MyTicket ermöglicht eine verstärkte Monetarisierung des eigenen Contents, und das wiederum führt zu einer hohen Skalierbarkeit unseres Geschäftsmodells“, sagt Quellmalz. Als Joker bleibt bei DEAG der mögliche Sonderertrag aus der 2015 geschlossenen Joint Venture zur Vermarktung der Teilgrundstücke rund um die Frankfurter Jahrhunderthalle. Mittlerweile haben sich die Stadt Frankfurt und die Industrieparkbetreiber insofern geeinigt, wonach der Bau von bis zu 3.000 Wohnungen sowie Einzelhandelsobjekten auf die Schiene gesetzt wurde. DEAG besitzt auf dem Areal Grundstücke mit einem Buchwert von 5,3 Mio. Euro, die bei erfolgreicher Vermarktung deutlich mehr einbringen sollten. Per saldo hält boersengefluester.de die DEAG-Aktie auf dem aktuellen Niveau von 3,32 Euro für zu niedrig bewertet. Das von Hauck & Aufhäuser aufgerufene Kursziel von 5 Euro klingt zwar ein wenig forsch, ist andererseits aber auch nicht zu hoch gegriffen. Vor 20 Jahren – zum IPO am Neuen Markt – kostete die DEAG-Aktie übrigens (bereinigt um wesentliche Strukturmaßnahmen) rund 23,50 Euro. Im Hoch notierte das Papier im Sommer 1999 bei umgerechnet rund 107 Euro. Ein durchweg positives Börsenjubiläum feiert DEAG also nicht. Eher steht auf dem Revers: „Survivor of the Neuer Markt.“ Zumindest aber hat es den Anschein, dass sich DEAG nach vier Nullrunden bei der Dividende wieder mal einer Ausschüttung nähert.
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DEAG
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A3E5DA DE000A3E5DA0 AG 69,08 Mio € 14.09.1998 Halten
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Sales1 49,95 90,68 324,80 313,48 369,75 377,00 0,00
EBITDA1,2 9,04 22,12 30,88 26,37 14,45 21,00 0,00
EBITDA-margin %3 18,10 24,39 9,51 8,41 3,91 5,57 0,00
EBIT1,4 1,01 13,23 19,93 13,28 -2,35 6,50 0,00
EBIT-margin %5 2,02 14,59 6,14 4,24 -0,64 1,72 0,00
Net profit1 -2,91 3,60 9,90 1,45 -12,96 -2,00 0,00
Net-margin %6 -5,83 3,97 3,05 0,46 -3,51 -0,53 0,00
Cashflow1,7 2,40 94,44 -30,82 31,05 47,50 34,00 0,00
Earnings per share8 -0,06 0,11 0,24 -0,10 -0,64 -0,06 0,21
Dividend per share8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
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#A0Z23G
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[caption id="attachment_115224" align="alignright" width="193"] GARDEN Tower in Frankfurt[/caption] Bestimmt gibt es charmantere deutsche Wörter als den Begriff „Transaktionsmaschine“. Aber am Ende ist es doch sehr wertschätzend gemeint, wenn Gerhard Schmidt, der Aufsichtsratsvorsitzender der TTL Beteiligungs- und Grundbesitz-AG, sagt: „Es ist beeindruckend, mit welcher Effizienz, Nachhaltigkeit und Ertragskraft die GEG als Transaktionsmaschine funktioniert.“ GEGGerman Estate Group – das ist eine von Ulrich Höller geführte Investment- und Asset-Management-Plattform mit Fokus auf gewerblich genutzte Immobilien. Sie kauft zum für internationale Investoren: vom Bankenhochhaus bis zum Luxus-Hotelkomplex. Zum anderen steigt die Gesellschaft bei Objekten mit hohem Wertsteigerungspotenzial ein. Darüber hinaus ist GEG auch als Projektentwickler aktiv. Regelmäßige Leser von boersengefluester.de wissen ohnehin Bescheid: GEG selbst ist nicht börsennotiert, sondern gehört zu 75 Prozent der Deutschen Immobilien Chancen Real Estate GmbH, den Rest hält der Finanzinvestor KKR. Dennoch ist GEG – zumindest indirekt für außenstehende Aktionäre – investierbar, und zwar über die TTL Beteiligungs- und Grundbesitz-AG, die sich über diverse Anteilskäufe immer stärker bei der Deutschen Immobilien Chancen Real Estate GmbH engagierte. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Zuletzt kündigten die Münchner sogar an, im Zuge einer Barkapitalerhöhung von 1,6 Mio. Euro künftig die Marke von 50 Prozent zu touchieren. „Mit diesem Schritt hat die TTL AG ein wichtiges Ziel im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie erreicht“, sagt Theo Reichert, CEO der TTL Beteiligungs- und Grundbesitz-AG. Höchste Zeit also, um das Namensgeflecht zumindest ein wenig zu entwirren: Aus der Deutsche Immobilien Chancen Real Estate GmbH wird die TTL Real Estate GmbH. An der Aktie der TTL ändert sich formal dadurch zunächst nichts – außer, dass sich die Perspektiven noch Stück verbessert haben, perspektivisch größter Gesellschafter bei der GEG German Estate Group zu werden. Derweil meldet die GEG neue Deals wie am Fließband. Wer CEO Höller kennt, weiß allerdings, dass Immobilientransaktionen von der Größe eines Banktowers eine enorme Vorlaufzeit haben und er eben nicht gerader mit großen Taschen durch Frankfurt läuft und sich – wie zuletzt den GARDEN Tower – ein Filetstück nach dem anderem im Central-Business-District der Mainmetropole aufsaugt. Summa summarum geht boersengefluester.de davon aus, dass die Serie von Kapitalmaßnahmen bei der TTL AG noch um ein paar Folgen ergänzt wird, was sich bislang aber nicht als schädlich für den Aktienkurs erwiesen hat. Aktueller Börsenwert: 85,5 Mio. Euro. Zur Einordnung: Den Wert des Portfolios beziffert der TTL-Vorstandsvorsitzende Theo Reichert zum Halbjahr auf fast genau 75 Mio. Euro. Aber seit dem ist ja schon wieder einiges passiert...    
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TTL Beteil.- und Grundbesitz-AG
WKN ISIN Legal Type Marketcap IPO Recommendation Located
750100 DE0007501009 AG 4,18 Mio € 12.07.1999
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Sales1 3,19 1,64 2,42 1,29 1,21 0,00 0,00
EBITDA1,2 1,17 0,06 -0,30 -0,26 -0,33 0,00 0,00
EBITDA-margin %3 36,68 3,66 -12,40 -20,16 -27,27 0,00 0,00
EBIT1,4 1,17 0,05 -0,31 -0,26 -0,34 0,00 0,00
EBIT-margin %5 36,68 3,05 -12,81 -20,16 -28,10 0,00 0,00
Net profit1 2,63 1,69 -0,89 -15,05 -23,67 -7,50 0,00
Net-margin %6 82,45 103,05 -36,78 -1.166,67 -1.956,20 0,00 0,00
Cashflow1,7 -2,56 -1,20 0,08 -2,57 -1,88 0,00 0,00
Earnings per share8 0,12 0,08 -0,04 -0,61 -0,96 -0,30 -0,11
Dividend per share8 0,20 0,20 0,20 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de and company details
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#750100
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Zumindest für die Zeichner der Aktie der Dermapharm Holding hat sich ihr Engagement bislang noch nicht gelohnt. Gut sieben Monate nach dem Börsengang im streng regulierten Prime Standard, notiert der Anteilschein des Pharma-Unternehmens nur unwesentlich über dem Ausgabekurs von 28 Euro. Einziger Trost ist, dass der Titel sich nach dem schwachen Debüt – im Tief rutschte die Notiz bis auf 23,30 Euro ab – sich schnell wieder gefangen hat und zwischenzeitlich sogar bis auf knapp 29,50 Euro kletterte. Rein operativ zeigt sich Dermapharm derweil in guter Form, wie die nun präsentierten Halbjahreszahlen zeigen. Die Eckdaten zu Umsatz und Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) hatte die Gesellschaft aus Grünwald bei München bereits am 21. August vorgelegt. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Um die tatsächliche Ertragskraft besser zu zeigen, korrigiert Dermapharm die im Zusammenhang mit dem IPO angefallenen Kosten von rund 1,4 Mio. Euro sowie die Transaktionsaufwendungen von 2,4 Mio. Euro für die zugekauften Unternehmen Trommsdorff und Strathmann im Zahlenwerk und kommt so auf ein bereinigtes EBITDA von 70,9 Mio. Euro – was um knapp 30 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert liegt. Das ausgewiesene EBITDA kam hingegen um knapp 23 Prozent auf 67,1 Mio. Euro voran. Insbesondere aufgrund einer markant höheren Steuerbelastung fiel der Halbjahresüberschuss des Spezialisten für patentfreie Arzneimittel jedoch um etwas weniger als vier Prozent auf annähernd 38,0 Mio. Euro zurück. Das Ergebnis je Aktie schmolz von 0,79 auf 0,72 Euro. Für das Gesamtjahr bleibt CEO Hans-Georg Feldmeier bei seiner Prognose, wonach mit einem Erlösplus in einer Bandbreite von 20 bis 25 Prozent und einem Zuwachs des EBITDA zwischen 22 und 27 Prozent gegenüber dem bereinigten Vorjahreswert von 113 Mio. Euro zu rechnen sei.  
Dermapharm Holding Kurs: 40,10
  Das wichtigste Produkt von Dermapharm sind die von der Tochter mibe Arzneimittel vertriebenen Vitamin D-Präparate Dekristolvit. Am populärsten aus dem Konzernregal ist dagegen wohl die Sonnencreme Tiroler Nussöl. Die ebenfalls zum Konsolidierungskreis gehörende Hübner Naturarzneimittel gilt in Apotheken als Marktführer im Bereich Kieselsäureprodukte. Die Beteiligung acis Arzneimittel hat sich auf Generika – also Nachahmerprodukte – spezialisiert. Zudem vertreibt Dermapharm auch die aus dem Portfolio von Riemser übernommenen Hilfsmittel gegen Insektenstiche (bite away) und Herspes (Herpotherm). Insgesamt ein gut gemischtes Portfolio, jedoch ohne wirklichen Abräumer – was freilich nicht schlecht sein muss. Bewertungstechnisch bewegt sich die Aktie der Dermapharm Holding noch einigermaßen im grünen Bereich. Bei einer Netto-Verschuldung von 148,9 Mio. Euro und einer Marktkapitalisierung von 1.523,7 Mio. Euro kommt die Gesellschaft auf einen Unternehmenswert (Enterprise Value) von 1.675,6 Mio. Euro. Das entspricht etwa dem Zwölffachen des von boersengefluester.de für 2018 avisierten EBITDA. Zur Vergleichsgruppe zählen aus heimischer Börsensicht Unternehmen (so unterschiedliche Firmen) wie Stada Arzneimittel, Haemato oder auch Medios. Noch nicht berücksichtigt wurde Dermapharm in dem auf 70 Titel aufgestockten SDAX, was – neben dem überschaubaren Handelsumsatz – an dem geringen Streubesitz von 23,87 Prozent liegt. Die restlichen Stücke hält die Themis Beteiligungs-AG, hinter der die Familie des Pharma-Unternehmers Wilhelm Beier steht. Ab dem kommenden Jahr will das Familienunternehmen eine Dividende ausschütten, boersengefluester.de geht davon aus, dass die Gewinnbeteiligung für 2018 bei 0,70 Euro liegen könnte, was auf eine Rendite von rund 2,5 Prozent hinauslaufen würde. Nicht so gut gefällt uns dagegen das hohe Kurs-Buchwert-Verhältnis rund sieben. Per saldo könnte sich Dermapharm aber zu einem passablen Langfristinvestment entwickeln.  
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The most important financial data at a glance
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 793,83 942,91 1.024,78 1.135,35 1.180,77 1.192,00 0,00
EBITDA1,2 184,52 354,07 344,87 287,48 307,43 320,00 0,00
EBITDA-margin %3 23,24 37,55 33,65 25,32 26,04 26,85 0,00
EBIT1,4 136,85 298,47 243,69 182,89 216,93 217,00 0,00
EBIT-margin %5 17,24 31,65 23,78 16,11 18,37 18,21 0,00
Net profit1 85,93 208,90 132,62 60,53 111,74 118,00 0,00
Net-margin %6 10,83 22,16 12,94 5,33 9,46 9,90 0,00
Cashflow1,7 131,10 250,37 288,53 219,42 201,38 257,00 0,00
Earnings per share8 1,59 3,89 2,49 1,16 2,11 2,20 2,51
Dividend per share8 0,88 2,17 1,05 0,88 0,90 0,95 1,05
Quelle: boersengefluester.de and company details
 
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Dermapharm Holding
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A2GS5D DE000A2GS5D8 SE 2.158,98 Mio € 09.02.2018 Kaufen
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#A2GS5D
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Was wurde in Österreich nicht alles spekuliert, wer der neue Kooperationspartner der Österreichischen Post im Bankgeschäft wird und damit an die Stelle der BAWAG P.S.K. tritt: Die Volksbanken, die Commerzbank, die Anadi Bank oder auch Santander galten zwischenzeitlich als heiße Kandidaten. Umso bemerkenswerter, wer nun als Sieger aus dem zuletzt auf zwei Gruppen geschrumpften Bieterkreis aus dem Rennen gegangen ist: Die FinTech Group – hierzulande in erster Linie durch ihren Onlinebroker flatex bekannt. Komplett überraschend ist die Entscheidung der Wiener für die FinTech Group freilich auch nicht, denn mit mittlerweile rund 30.000 Kunden und einem Marktanteil zwischen 40 und 50 Prozent ist flatex immerhin die Nummer 1 im österreichischen Brokerage-Sektor. „Auf den Deal waren viele heiß. Umso mehr freut es mich, dass wir gewonnen haben. Das ist unser Meisterstück“, sagt Frank Niehage, CEO der FinTech Group, bei der Vorstellung des Deals in der Frankfurter Konzernzentrale. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Um die Bedeutung des Joint Ventures mit der Österreichischen Post noch ein wenig höher zu hängen, spielt Niehage in der knapp zweistündigen Präsentation die gesamte Investor Relations-Klaviatur hoch und runter und ordnet die Transaktion abwechselnd als „Game Changer“, „Biggest Deal Of My Life“, „Perfect Fit“ oder auch „Once In A Lifetime Opportunity“ ein. Zudem sieht Niehage in der Transaktion eine Blaupause für künftige Abschlüsse, wenn es darum geht, digitale und analoge Aspekte des Bankgeschäfts zusammenzuführen und hybride Modelle aufzusetzen. [caption id="attachment_115189" align="alignright" width="176"] Frank Niehage, CEO (links) Muhamad Chahrour, CFO[/caption] Eingebettet werden die Aktivitäten in ein Joint Venture, an dem die Österreichische Post und die FinTech Group jeweils 50 Prozent halten. Das Team um Frank Niehage bringt den österreichischen Ableger der FinTech Group inklusive der österreichischen flatex-Kunden ein und wird exklusiver Service Provider für die Österreichische Post. Die wiederum zeichnet im Gegenzug für rund 35 Mio. Euro 1.225.761 neue Aktien der FinTech Group (das entspricht einer Bewertung von rund 28,55 Euro je Anteilschein) und hält damit künftig rund sieben Prozent an der im Frankfurter Börsensegment Scale gelisteten Gesellschaft. Gleichzeitig garantiert das Abkommen über die kommenden zehn Jahre IT-Umsätze von mehr als 100 Mio. Euro. Gut planbares Geschäft, was von den Investoren an der Börse regelmäßig sehr geschätzt wird.  
flatexDEGIRO Kurs: 30,82
  Auf einem ganz anderen Blatt steht freilich, was an zusätzlichem Bankgeschäft für die neu formierte Gruppe noch hinzukommt. Fakt ist, dass sich flatex auf einen Schlag eine gewaltige neue Kundengruppe eröffnet, die – natürlich – nicht überwiegend tradingaffine Anleger (wie bei flatex sonst üblich) sind. Vielmehr stehen die meisten Kunden für traditionelle Bankgeschäfte. Absicht des neuen Instituts – dessen Name erst noch gefunden werden muss – ist es, klassische Produkte wie Zahlungsverkehr, Sparkonten oder auch Kreditkarten und Kreditgeschäft in den derzeit 433 eigenbetriebenen Post-Filialen anzubieten. Ein etwas abgespecktes Angebot wird es bei den gut 1.350 Partnern der Post geben. Ausgestattet wird die neue Bank im Verlauf der kommenden fünf Jahre mit einem Eigenkapital von mehr als 200 Mio. Euro. Nach drei Jahren soll die neue Bank erstmals schwarze Zahlen schreiben. Vorab bedarf es allerdings noch einer österreichischen Banklizenz, mit deren Erteilung Niehage Mitte 2019 rechnet.  
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  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Sales1 261,49 417,58 406,96 390,73 480,02 559,80 602,00
EBITDA1,2 98,43 112,09 183,28 140,35 202,48 267,70 275,00
EBITDA-margin %3 37,64 26,84 45,04 35,92 42,18 47,82 45,68
EBIT1,4 73,79 80,26 151,28 104,35 156,69 221,60 227,00
EBIT-margin %5 28,22 19,22 37,17 26,71 32,64 39,59 37,71
Net profit1 49,92 51,55 106,19 71,86 111,54 160,40 175,00
Net-margin %6 19,09 12,35 26,09 18,39 23,24 28,65 29,07
Cashflow1,7 141,45 125,03 113,32 63,08 168,86 0,00 0,00
Earnings per share8 0,55 0,47 0,97 0,65 1,02 1,45 1,59
Dividend per share8 0,00 0,00 0,00 0,04 0,04 0,30 0,32
Quelle: boersengefluester.de and company details
  Naturgemäß in den Hintergrund gerückt sind bei all der Euphorie um den Deal mit der Österreichischen Post die Halbjahreszahlen der FinTech Group. Summa summarum bewegen sich die Daten mit einem von 13,00 auf 18,40 Mio. Euro gesteigerten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sowie einem Überschuss von 9,38 Mio. Euro (Vorjahr: 6,95 Mio. Euro) auch im Rahmen der Erwartungen. Dabei wirkte sich der Post-Deal mit seiner erheblichen Vorlaufzeit bereits in den um gut 16 Prozent gestiegenen Verwaltungsaufwendungen von 12,88 Mio. Euro aus. An der Gesamtprognose für 2018 hält Finanzvorstand Muhamad Chahrour fest, wonach bei Erlösen von 120 Mio. Euro mit einem EBITDA von 40 Mio. Euro und einem Jahresüberschuss von 24 Mio. Euro zu rechnen ist. „Ziel bleibt es, dass wir nicht auf Kosten unserer Profitabilität wachsen wollen, sondern den Beweis antreten werden, dass Wachstum auch profitabel funktioniert. Dieses Jahr wollen wir wieder eine Eigenkapital-Rendite vor Steuern von mehr als 25 Prozent zeigen.“ Zudem verweist Chahrour auf die Cost-Income-Ratio – also die Relation von Verwaltungsaufwand zu den Erträgen – von 57,7 Prozent: „Damit sind wir einer der effizientesten Bank-Provider.“ Zum Vergleich: Die comdirect bank agiert hier zurzeit mit einer Cost-Income-Ratio von 75,7 Prozent. Bleibt die Frage, wie es mit der Aktie der FinTech-Group weitergeht. Nachdem der Titel in den vergangenen Monaten per saldo kaum vom Fleck kam, sollte die Transaktion mit der Österreichischen Post das Signal für einen neuen Kursaufschwung sein. Zumindest was die Gewinnung eindeutiger Kunden angeht, erinnert der Deal schließlich an die Übernahme von XCOM Ende 2014 (HIER). Kapitalisiert ist die FinTech Group (bereits auf Basis der erhöhten Aktienzahl) zurzeit mit 590 Mio. Euro. Und wer sich immer noch an das Ziel von Niehage erinnert, aus der FinTech Group eine Milliarden-Dollar-Company zu machen, dem sei gesagt: Beim derzeitigen Dollar-Kurs und der neuen Aktienzahl wäre es bei einem Aktienkurs von 46,10 Euro soweit. Aktuelle Notiz: 31,50 Euro.  
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FTG111 DE000FTG1111 SE 3.394,35 Mio € 30.06.2009 Kaufen
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Unterschiedlicher könnten die Pluspunkte an der Börse kaum vergeben werden: Während der Aktienkurs von Weng Fine Art (WFA) seit dem Mitte Mai erfolgten Relisting wie entfesselt Richtung Norden zieht, klebt die Notiz von Artnet seit Monaten im Bereich um 3 Euro fest. Dementsprechend bringt es die bereits 1999 an den Neuen Markt gegangene Kunsthandels- und Bewertungsplattform Artnet auf eine Marktkapitalisierung von gerade einmal knapp 18,5 Mio. Euro, während WFA-Vorstand Rüdiger K. Weng – orchestriert durch ein Investor Relations-Feuerwerk aus guten Zahlen und der Platzierung eigener Aktien – den Börsenwert des Kunsthandelsunternehmens aus Monheim am Rhein auf 34,5 Mio. Euro hievte. Immerhin: Auch Artnet-CEO Jacob Pabst zeigte sich zuletzt vor Investoren und präsentierte auf der von Equity Forum organisierten Herbstkonferenz in Frankfurt. Das macht der smarte Artnet-Chef auch durchaus überzeugend, wenngleich man merkt, dass er sich im Kunstgeschäft wohler fühlt als auf dem Finanzparkett. So gesehen spricht auch eher die Qualität der Artnet-Datenbank als die Qualität der in den vergangenen Jahren ausgewiesenen Ergebnisse für das Papier der Berliner. „Wir haben seit dem Börsengang nie Kapital aufgenommen. Daher entwickelt sich vielleicht auch alles etwas langsamer als es könnte“, sagt Pabst. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Einzugruppieren ist diese Aussage freilich auch in die Aktionärsstruktur, die durch Firmengründer und Aufsichtsratschef Hans Neuendorf, dem 27,06 Prozent der Aktien zuzurechnen sind, dominiert wird. Neuendorf ist – um es vorsichtig auszudrücken – kein übermäßiger Börsenfan, was sich entsprechend auf das Expansionstempo auswirkt. In gewisser Weise bewegt sich das Unternehmen in einem eingeschwungenen Zustand, bei dem auch Jacob Pabst – so ist zumindest der Eindruck von boersengefluester.de – irgendwo die Hände gebunden sind, zumal Hans Neuendorf sein Vater ist. Um die Gemengelage noch ein wenig komplexer zu mischen, gehört Weng Fine Art mit etwas mehr als drei Prozent ebenfalls zum Aktionärskreis von Artnet. Operativ kommen sich beide Unternehmen nicht ins Gehege, zumal WFA seinen Fokus mittlerweile sehr viel stärker auf das skalierbare Editionsgeschäft legt. Bei seiner Präsentation in Frankfurt reagierte Pabst trotzdem eher kühl auf die Frage nach der Verbindung zur WFA: „Rüdiger Weng kommt ursprünglich aus dem Finanzmarkt und ist seit dem ein ständiger Begleiter. Es gibt aber keine Zusammenarbeit.“  
Artnet Kurs: 11,30
  Als unmittelbaren Wettbewerber zur eigenen Artnet Price Database sieht Pabst in erster Linie die Online-Kunsthandelsdatenbank Artprice. Aber auch die Franzosen genießen an der Börse eine deutlich höhere Wertschätzung als Artnet. Gänzlich uninteressant ist freilich auch die Artnet-Aktie nicht, ein Investor sollte nur einen ausreichend langen Investmenthorizont mitbringen. Ein Kicker wäre zum Beispiel, dass beispielsweise Weng Fine Art – sofern es die Aktionärsverhältnisse zulassen – eines Tages ein knackiges Übernahmeangebot an Artnet richtet. Im Grunde sollte nämlich allein der Wert der Artnet-Datenbank deutlich höher liegen als es die aktuelle Marktkapitalisierung widerspiegelt. Solch ein Prozess kann sich unter Umständen aber noch einige Jahre in die Länge ziehen. Ergebnismäßig wird auch 2018 wohl eher gemischt ausfallen, selbst wenn der jetzt angekündigte Relaunch des Galerie-Netzwerks mit Sicherheit ein richtiger Schritt ist. So rechnet Pabst für 2018 – umgerechnet von Dollar in Euro – mit Erlösen von 19 bis zu 20 Mio. Euro und einem operativen Ergebnis in einer Spanne von 0,90 bis 1,3 Mio. Euro. Die daraus resultierende Margengrößen von rund fünf Prozent bieten zwar keinen Grund für Jubelstürme. Andererseits ist Artnet ein bilanziell gefestigtes Unternehmen, welches Branchenkenner durchaus als systemrelevant bezeichnen. Es bleibt also dabei: Wer auf Relative Stärke im Kunstbereich setzt, kommt an der WFA-Aktie nicht vorbei. Artnet ist eher was für die Rubrik Übernahmespekulation. Wenn es soweit ist, muss man die Aktie aber eben schon im Depot haben. Bis dahin heißt es stillhalten und abwarten. Der vergleichsweise gut gefüllte Vortragsraum bei der Artnet-Präsentation in Frankfurt zeigt aber, dass es doch eine Reihe von Small Cap-Experten gibt, die den Titel zumindest auf der Beobachtungsliste haben.  
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Artnet
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A1K037 DE000A1K0375 AG 64,48 Mio € 17.05.1999
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Sales1 18,94 20,89 25,03 23,35 22,24 22,50 0,00
EBITDA1,2 1,55 0,63 -0,14 -0,20 0,57 0,63 0,00
EBITDA-margin %3 8,18 3,02 -0,56 -0,86 2,56 9,80 0,00
EBIT1,4 0,19 -0,75 -1,63 -1,90 -1,14 -1,30 0,00
EBIT-margin %5 1,00 -3,59 -6,51 -8,14 -5,13 3,00 0,00
Net profit1 1,92 -0,80 0,12 -1,00 -1,40 -1,45 0,00
Net-margin %6 10,14 -3,83 0,48 -4,28 -6,30 0,00 0,00
Cashflow1,7 2,71 0,56 2,66 0,98 1,29 2,15 0,00
Earnings per share8 0,35 -0,09 0,02 -0,18 -0,24 -0,25 0,13
Dividend per share8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
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