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02. Mar, 61st day of the year, 304 days remaining until EoY
Chief Editor's 3-Minute morning briefing
BGFL ARTICLE FEED
© boersengefluester.de | Redaktion
Eigentlich hatten wir eine derartige Beschleunigung erst für das Abschlussquartal erwartet. Doch IVU Traffic Technologies legt schon mal vor und sorgt für ein Ausrufezeichen an der Börse. So erreichte der auf IT-Lösungen für den öffentlichen Personen- und Güterverkehr spezialisierte Telematikanbieter nach neun Monaten 2018 Erlöse von 51,93 Mio. Euro sowie ein überraschend hohes Rohergebnis von 35,32 Mio. Euro – nach 29,30 Mio. Euro in der entsprechenden Vorjahresperiode. Zur Einordnung: Im Gegensatz zum Umsatz spiegelt das Rohergebnis die Wertschöpfung aus der Programmierung der eigenen Software wider, da die meist zugekaufte Hardware wie Ticketautomaten bei dieser Kennzahl außen vor bleibt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kam in den vergangenen neun Monaten von 65.000 Euro auf 3,15 Mio. Euro voran. Selbst wenn hierin zwei Sondereffekte aus der Beendigung eines Rechtsstreits in Chile sowie die Auflösung einer Wertberichtigung für die Tochtergesellschaft IVU Israel im Volumen von insgesamt 0,70 Mio. Euro enthalten sind.
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Es zeigt sich deutlich, dass die Bemühungen des Vorstandsvorsitzenden Martin Müller-Elschner fruchten, die üblicherweise stark auf das vierte Quartal ausgeprägte Saisonalität zu glätten. Jedenfalls bieten die kommenden Monate bereits eine so valide Planungssicherheit, dass die Berliner ihre Prognose für den 2018er-Umsatz von 72 auf mehr als 75 Mio. Euro und für das EBIT von bislang 4 bis Mio. Euro auf jetzt über 6 Mio. Euro heraufgesetzt haben. Im Interview mit boersengefluester.de verrät CEO Müller-Elschner, warum es zurzeit so gut läuft, wie die weiteren Perspektiven sind und wie er die Entwicklung des Aktienkurses einschätzt.
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In order to provide the broadest possible basis for the assessment and valuation of the share, boersengefluester.de offers a large number of fundamental key figures as well as technical data on the performance of the respective share.
| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| IVU Traffic | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 744850 | DE0007448508 | AG | 353,50 Mio € | 07.07.2000 | Kaufen | |
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© boersengefluester.de | Redaktion
Vielleicht ist es die verrückteste Kapitalerhöhung des Jahres. So will das bislang nur einigen Nebenwertefreaks bekannte Startup-Unternehmen Black Pearl Digital – aktuelle Marktkapitalisierung: knapp 10 Mio. Euro – bis zu 75 Mio. Euro an der Börse einwerben. Konkret geht es um die Ausgabe von maximal 2.750.000 Aktien zu einem Preis von je 27,50 Euro. Mit dem Geld wollen die Münchner ihr auf Vermögensverwalter zugeschnittenes Produkt zur sicheren Verwahrung von Krypto-Währungen vorantreiben und sich gleichzeitig als Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf junge Firmen aus dem Fintech-Umfeld positionieren. Black Pearl selbst ist bislang nur im Düsseldorfer Freiverkehr gelistet und befindet sich mehrheitlich im Besitz der Beteiligungsgesellschaft Navigator Equity Solutions, aus deren Umfeld auch die IT Competence Group oder die ACON Bank stammen. CEO von Navigator ist wiederum Robert Käß, den manch Anleger vielleicht noch aus der Zeit als gemeinsamer Vorstand mit Michael Hasenstab bei Catalis kennen. Aus dem Navigator-Acon-Kreis stammt auch Florian Pfingsten, der bei Black Pearl Digital wiederum als Finanzvorstand agiert. Letztlich sind alle Beteiligten also gut verdrahtet in der Münchner Spezialwerteszene.
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Umso gespannter ist boersengefluester.de, inwiefern die Transaktion ein Erfolg wird. Dabei wäre es vermutlich schon beachtlich, wenn am Ende ein niedriger zweistelliger Millionen-Euro-Betrag zustande kommen würde – trotz der Buzz-Words Blockchain, Krypto oder auch Fintech. Schließlich mussten in den vergangenen Wochen schon sehr viel prominentere Kapitalmarktaspiranten ihre IPO-Pläne zumindest verschieben. Aussagekräftiges Zahlenmaterial zu Black Pearl Digital gibt es noch nicht, da die Gesellschaft erst im Frühjahr 2018 ihre Tätigkeit aufgenommen hat. Das Listing in Düsseldorf wiederum erfolgte über den ursprünglich von der Navigator als Immobilienwert konzipierten Börsenmantel der Victoria Real AG. Das Prozedere der jetzt laufenden Kapitalerhöhung: Für jede bestehende Aktie erhält der Black Pearl-Aktionär das Recht, zehn junge Aktien zu zeichnen. Im Maximalfall würde sich die Zahl der umlaufenden Aktien also von gegenwärtig 275.000 auf 3.025.000 Stück erhöhen.
[caption id="attachment_116576" align="alignnone" width="710"]
Quelle: comdirect bank[/caption]
Fest steht schon jetzt, dass die Navigator Equity Solutions – sie hält immerhin 61,9 Prozent (entsprechend 170.250 Stück) an Black Pearl – ihr Bezugsrecht für 165.000 Aktien nicht ausüben wird. In Phase I (bis zum 10. Dezember) könnten somit maximal Bezugsrechte für 1.100.000 neue Black Pearl-Aktien eingelöst werden. Anschließend beginnt Phase II (bis 12. Dezember) in Form einer Privatplatzierung bei qualifizierten Investoren. Kleines Gimmick am Rande: Auch Aktionäre des ehemaligen TecDAX-Unternehmens GFT Technologies bekommen für je zehn GFT-Anteile das Zeichnungsrecht für eine neue Black Pearl-Aktie eingeräumt. Wer dazu noch Fragen hat: Auf der Webseite von Black Pearl gibt es einen ausführlichen FAQ-Bereich (oder direkt HIER).
Auf eine Zeichnungsempfehlung verzichtet boersengefluester.de indes, zumal der Titel aufgrund der fehlenden Listings in Frankfurt beziehungsweise auf XETRA nicht zu unserem Coverage-Universum gehört. Klar sollte jedoch sein: Es handelt sich um Risikokapital. Wer hier mitmischt, kann viel gewinnen – aber eben auch verlieren. Dabei agieren Vorstand und Aufsichtsrat von Black Pearl mit gedämpftem Risiko, zumal sie Teile ihrer Aktien im Frühjahr 2018 zu 1 Euro beziehungsweise 10 Euro bezogen haben. Fairerweise sei allerdings auch gesagt, dass die beiden Vorstände Florian Pfingsten (CFO) und Johannes Angermeier (CTO) laut Wertpapierprospekt keine sonstige Vergütung für ihre Dienstverträge bekommen.
Zumindest bei der Black Pearl-Aktie spielen die Anleger derweil ein wenig verrückt und haben den Small Cap bis auf 36 Euro hochgejazzt. Das Kalkül dahinter: Sollte Black Pearl mehr Anteile platzieren, als im gegenwärtigen Marktumfeld zu vermuten ist, könnte die Gesellschaft vielleicht tatsächlich in eine neue Größenordnung wachsen. Noch ist das aber ein Spiel mit dem Feuer.
Quelle: comdirect bank[/caption]
Fest steht schon jetzt, dass die Navigator Equity Solutions – sie hält immerhin 61,9 Prozent (entsprechend 170.250 Stück) an Black Pearl – ihr Bezugsrecht für 165.000 Aktien nicht ausüben wird. In Phase I (bis zum 10. Dezember) könnten somit maximal Bezugsrechte für 1.100.000 neue Black Pearl-Aktien eingelöst werden. Anschließend beginnt Phase II (bis 12. Dezember) in Form einer Privatplatzierung bei qualifizierten Investoren. Kleines Gimmick am Rande: Auch Aktionäre des ehemaligen TecDAX-Unternehmens GFT Technologies bekommen für je zehn GFT-Anteile das Zeichnungsrecht für eine neue Black Pearl-Aktie eingeräumt. Wer dazu noch Fragen hat: Auf der Webseite von Black Pearl gibt es einen ausführlichen FAQ-Bereich (oder direkt HIER).
Auf eine Zeichnungsempfehlung verzichtet boersengefluester.de indes, zumal der Titel aufgrund der fehlenden Listings in Frankfurt beziehungsweise auf XETRA nicht zu unserem Coverage-Universum gehört. Klar sollte jedoch sein: Es handelt sich um Risikokapital. Wer hier mitmischt, kann viel gewinnen – aber eben auch verlieren. Dabei agieren Vorstand und Aufsichtsrat von Black Pearl mit gedämpftem Risiko, zumal sie Teile ihrer Aktien im Frühjahr 2018 zu 1 Euro beziehungsweise 10 Euro bezogen haben. Fairerweise sei allerdings auch gesagt, dass die beiden Vorstände Florian Pfingsten (CFO) und Johannes Angermeier (CTO) laut Wertpapierprospekt keine sonstige Vergütung für ihre Dienstverträge bekommen.
Zumindest bei der Black Pearl-Aktie spielen die Anleger derweil ein wenig verrückt und haben den Small Cap bis auf 36 Euro hochgejazzt. Das Kalkül dahinter: Sollte Black Pearl mehr Anteile platzieren, als im gegenwärtigen Marktumfeld zu vermuten ist, könnte die Gesellschaft vielleicht tatsächlich in eine neue Größenordnung wachsen. Noch ist das aber ein Spiel mit dem Feuer.

Net Digital
Kurs: 15,70
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| Net Digital | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A2BPK3 | DE000A2BPK34 | AG | 33,67 Mio € | 03.01.2017 | Halten | |
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Boersengefluester.de collects the most important key figures from all annual reports, including the income statement, balance sheet and cash flow statement. We also compile our own forecasts for the companies' key figures - including earnings per share and dividends.
| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 0,02 | 8,28 | 10,70 | 9,80 | 10,96 | 38,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | -0,22 | 0,72 | 0,87 | 0,23 | 0,09 | 4,20 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | -1.100,00 | 8,70 | 8,13 | 2,35 | 0,82 | 11,05 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -0,22 | -0,11 | -0,05 | -0,78 | -1,21 | 3,50 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | -1.100,00 | -1,33 | -0,47 | -7,96 | -11,04 | 9,21 | 0,00 | |
| Net profit1 | -0,36 | -0,44 | -0,40 | -1,08 | -1,98 | 2,45 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -1.800,00 | -5,31 | -3,74 | -11,02 | -18,07 | 6,45 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | -0,36 | -0,19 | 0,25 | -0,21 | -0,88 | 1,60 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -0,25 | -0,31 | -0,28 | -0,50 | -0,93 | 1,14 | 1,28 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: Pixabay
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© boersengefluester.de | Redaktion
Alles richtig gemacht haben aus heutiger Sicht Anleger, die Mitte des Jahres die hohen Kurse sowie die mediale Präsenz von PEH Wertpapier anlässlich des Börsengangs der Tochter Capsensixx genutzt haben, um aus der Aktie des Finanzdienstleisters auszusteigen. Gemessen am Jahreshoch von fast 36 Euro hat die PEH um gut 20 Prozent an Wert verloren und übt sich zurzeit an einer Stabilisierung im Bereich zwischen 24 und 25 Euro. Wesentlicher Grund für die schwache Performance der PEH-Aktie ist freilich der Kursrutsch von Capsensixx seit dem IPO zu 16 Euro auf gegenwärtig 13 Euro. Die Wirkungskette: Etwas mehr 75 Prozent der Capsensixx-Aktien sind PEH zuzurechnen, was sich dann entsprechend im Depot auswirkt. Konkret verlor der Capsensixx-Anteil von PEH seit dem Start am 21. Juno 2018 im Prime Standard von 41,32 auf 33,62 Mio. Euro an Wert – bei einer derzeitigen PEH-Kapitalisierung von 44,62 Mio. Euro.
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Andersherum ausgedrückt heißt das, dass der Börsenwert von PEH momentan zu etwa drei Viertel durch Capsensixx abgedeckt ist. Zum Zeitpunkt des IPO lag diese Quote übrigens bei fast genau 70 Prozent. Relativ gesehen hat sich also gar nicht mal so viel verändert, bis auf den Umstand, dass die Anleger das in der PEH verbliebene Asset-Management-Geschäft derzeit nur noch mit rund 11 Mio. Euro bewerten – verglichen mit 17,5 Mio. Euro im Juni 2018. Auch wenn das allgemeine Kapitalmarktumfeld wesentlich ruppiger geworden ist, nach Auffassung von boersengefluester.de übertreiben die Investoren hier mit ihrer Skepsis bezüglich den weiteren Perspektiven für die beiden Frankfurter Unternehmen. Capsensixx – mit ihren wesentlichen Beteiligungen Axxion (50,01 Prozent), Oaklet (53,86 Prozent) und dem Hoffnungsträger Coraixx (66,66 Prozent) – kommt nach neun Monaten 2018 auf einen Umsatzanstieg von fast 43 Prozent auf 79,73 Mio. Euro. Davon entfallen freilich rund 80 Prozent auf Performance-Fees, die von Capsensixx an die externen Vermögensverwalter 1:1 durchgereicht werden, so dass die Netto-Erlöse nach neun Monaten 2018 bei 15,95 Mio. Euro (Vorjahr: 13,40 Mio. Euro) anzusetzen sind. Wichtig ist diese Unterscheidung insbesondere dann, wenn man die Capsensixx-Aktie anhand des Kurs-Umsatz-Verhältnisses (KUV) bewerten.
Nach Abzug sämtlicher Aufwendungen sowie den auf die Minderheitsgesellschafter entfallen Gewinnanteil bleibt zum Ende des dritten Quartals ein von 1,50 auf 1,73 Mio. Euro erhöhter Überschuss stehen. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,50 Euro, was sich wiederum mit unseren Erwartungen deckt. So gesehen ist im „Brot-und-Butter-Geschäft“ alles soweit im Lot. Für eine valide Einschätzung der Entwicklung der in der Coraixx gebündelten Belegverarbeitungsaktivitäten fehlen derzeit schlichtweg die Informationen. Insgesamt klingt der Ausblick von Capsensixx-Vorstand Sven Ulbrich jedoch eher zuversichtlich. Demnach ist – sofern sich keine gravierenden Änderungen ergeben – mit einer „Fortsetzung des profitablen Umsatz- und Ergebniswachstums sowie einem starken vierten Quartal 2018“ zu rechnen.
Per saldo spricht das eher für eine Stabilisierung der Capsensixx-Aktie, zumal die Bewertung mit einem KGV von knapp zwölf durchaus moderat ist. Gleiches gilt für die PEH-Aktie, zumal hier on top mit einer attraktiven Dividende zu rechnen ist. Wer den Anteilschein also noch im Depot hat: Es bestehen gute Chancen, dass sich die Notiz zumindest stabilisiert und bei einem besseren Marktumfeld auch wieder den Nordkurs einschlägt.

PEH Wertpapier
Kurs: 30,00

Capsensixx
Kurs: 22,00
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| PEH Wertpapier | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 620140 | DE0006201403 | AG | 54,41 Mio € | 13.11.1998 | Halten | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 116,58 | 190,61 | 125,80 | 135,66 | 167,19 | 171,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 9,56 | 13,07 | 11,36 | 10,12 | 11,63 | 12,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 8,20 | 6,86 | 9,03 | 7,46 | 6,96 | 7,02 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 7,34 | 11,32 | 9,53 | 8,12 | 9,32 | 9,60 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 6,30 | 5,94 | 7,58 | 5,99 | 5,57 | 5,61 | 0,00 | |
| Net profit1 | 5,19 | 9,66 | 5,82 | 6,53 | 7,30 | 7,55 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 4,45 | 5,07 | 4,63 | 4,81 | 4,37 | 4,42 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 7,71 | 10,86 | 13,55 | 3,79 | 9,07 | 9,80 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 1,46 | 3,72 | 1,38 | 2,16 | 2,49 | 2,56 | 2,61 | |
| Dividend per share8 | 1,00 | 1,50 | 1,80 | 1,90 | 2,00 | 2,00 | 2,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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© boersengefluester.de | Redaktion
Wer als Urlauber bei 30 Grad im Sommer die Wahl zwischen einem Badetag in Binz an der Ostsee und einem Ausflug zum nahegelegenen Baumwipfelpfad hat, wird dieses Jahr im Zweifel wohl häufig den Sonnenschirm am Strand vorgezogen haben. Und so ist es auch nicht sonderlich verwunderlich, dass die heimischen Naturparks der Erlebnis Akademie ihre Einnahmen nach neun Monaten zum Teil „nur“ halten konnten. Konkret stehen auf AG-Ebene nach neun Monaten 2018 Erlöse von knapp 7,46 Mio. Euro zu Buche – nach 7,31 Mio. Euro in der entsprechenden Vorjahresperiode. Um Missverständnissen vorzubeugen: Auch wenn die Entwicklung auf den ersten Blick etwas enttäuschend aussieht, es handelt sich um eine Entwicklung auf hohem Niveau. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel dabei von 1,60 auf 1,50 Mio. Euro zurück, im Wesentlichen eine Folge der gestiegenen Aufwendungen für Personal und Material.
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Da die aus Bad Kötzting im Bayerischen Wald stammende Gesellschaft jedoch ihre internationalen Aktivitäten konsequent forciert hat, sieht die Entwicklung auf Konzernebene noch ansprechender aus: So kletterten die Umsätze inklusive der Standorte in der Hohen Tatra und im Riesengebirge um 49,5 Prozent auf 12,73 Mio. Euro. „Die Unternehmensentwicklung ist nach den ersten neun Monaten 2018 sehr zufriedenstellend“, sagt Finanzvorstand Christoph Blaß und bestätigt die bisherigen Prognosen, wonach für 2018 mit Erlösen zwischen 14 und 15 Mio. Euro zu rechnen ist. „Die erhöhte internationale Bekanntheit führt inzwischen auch dazu, dass wir sehr attraktive und vielfältige Standortanfragen erhalten – derzeit sind wir beispielsweise mit einer Planung in Kanada an unserem ersten Pilotprojekt außerhalb Europas intensiv beschäftigt“, sagt Vorstandssprecher Bernd Bayerköhler.
Der eigentlich Clou aus Anlegersicht ist freilich, wie gut sich die Aktie der Erlebnis Akademie im laufenden Jahr (einmal mehr) entwickelt hat: Immerhin türmt sich das Kursplus seit Anfang Januar 2018 auf annähernd 83 Prozent – und auch die jüngsten unruhigen Börsenwochen konnten dem Titel mit Erstnotiz im Münchner Spezialsegment m:access nur bedingt etwas anhaben. Von den 557 Aktien, die derzeit von boersengefluester.de regelmäßig analysiert werden, weisen lediglich Lloyd Fonds und Medical Columbus im laufenden Jahr eine noch bessere Performance aus. Dabei türmt sich die Marktkapitalisierung der Erlebnis Akademie gegenwärtig auf knapp 38 Mio. Euro. Mit Blick auf das aktuelle Umsatz- und Ergebnisniveau ist das zwar zunächst einmal ambitioniert. Doch insbesondere die Auslandsexpansion verschafft dem Unternehmen noch enormes Wachstumspotenzial „Seit unserem Börsengang 2015 haben wir in nicht einmal drei Jahren die Anzahl unserer Standorte verdoppelt. Weitere Projekte in attraktives EU-Ländern wie Slowenien, Spanien und Polen aber auch außerhalb Europas, mit einem Projekt in Kanada, sind geplant“, betont das Vorstandsteam.
Zur Unterfütterung des Wachstums läuft zurzeit eine Minikapitalerhöhung um bis zu 55.550 Aktie zu einem Ausgabepreis von jeweils 18 Euro. Die Analysten von Sphene Capital haben die Maßnahme gleich einmal zum Anlass genommen, um das Kursziel für den Small Cap von 21,20 auf 27,20 Euro heraufzusetzen. Demnach hätte die Aktie – ausgehend von aktuellen Kurs bei 21,20 Euro – noch ein Potenzial von beinahe 30 Prozent. Ebenfalls bemerkenswert: Am 28. November präsentiert die Gesellschaft auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt.

Erlebnis Akademie
Kurs: 4,12
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| Erlebnis Akademie | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 164456 | DE0001644565 | AG | 10,40 Mio € | 09.12.2015 | Halten | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 14,90 | 14,55 | 22,41 | 23,80 | 25,12 | 27,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 5,73 | 6,89 | 5,70 | 5,72 | 6,07 | 7,80 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 38,46 | 47,35 | 25,44 | 24,03 | 24,16 | 28,89 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 1,77 | 2,56 | 0,20 | -0,40 | 0,32 | 2,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 11,88 | 17,60 | 0,89 | -1,68 | 1,27 | 7,41 | 0,00 | |
| Net profit1 | 0,77 | 1,51 | -0,71 | -1,84 | -2,08 | 0,25 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 5,17 | 10,38 | -3,17 | -7,73 | -8,28 | 0,93 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 5,08 | 2,61 | 2,61 | 4,08 | 5,04 | 6,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,19 | 0,63 | -0,29 | -0,50 | -0,64 | 0,08 | 0,32 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: Erlebnis Akademie AG
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Die gute Nachricht vorweg: Die Beteiligungsgesellschaft MBB hat ein sehr ordentliches drittes Quartal 2018 hingelegt und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 102 Prozent auf knapp 13,20 Mio. Euro gesteigert. Freilich sollten sich Anleger von der dreistelligen Wachstumsrate nicht zu sehr beeindrucken lassen, denn das Vergleichsquartal 2017 war durch eine schwache operative Entwicklung der Tochter Aumann geprägt. Trotzdem: Insgesamt weist MBB im laufenden Jahr ziemlich stabile Entwicklung des EBITDA von im Mittel jeweils gut 13 Mio. Euro aus. Da das Abschlussquartal in der Regel etwas besser ausfällt, hält boersengefluester.de es weiterhin für möglich, dass das Team um CEO Christof Nesemeier seine Prognosen für das Gesamtjahr 2018 einlöst: Demnach liegt die Messlatte oberhalb von 500 Mio. Euro Umsatz sowie einem Ergebnis je Aktie zwischen 2,30 und 2,45 Euro, was wiederum einem Gewinn nach Steuern und Anteilen Dritter von bis zu 16,20 Mio. Euro entspricht – nach (bereinigt) 13,56 Mio. Euro im Jahr zuvor.
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Bemerkenswert sind auch die Rekordwerte von fast 496 Mio. Euro (vor Anteilen Dritter) beim Eigenkapital und das Netto-Cash von 292,40 Mio. Euro. Trotzdem liegt die MBB-Aktie im laufenden Jahr beinahe wie Blei in den Regalen und notiert mit 81,40 Euro dicht an der unteren Begrenzung des aktuellen Kurskorridors von knapp 80 bis nahezu 100 Euro. Woran hängt es also? Zum einen warten die Anleger natürlich auf die nächste große Übernahme. Doch hier lässt sich Nesemeier – unserer Meinung nach zum Glück – nicht vom Kapitalmarkt treiben. „Beim Kauf von Unternehmen herrscht ein lebendiger Wettbewerb und ein ambitioniertes Preisniveau“, heißt es im Zwischenbericht. Frei übersetzt bedeutet das etwa: Potenzielle Kandidaten werden zwar laufend analysiert. Noch war aber nicht das passende Objekt zu einem akzeptablen Preis dabei. In Sachen Akquisition bleibt also Geduld gefragt.
Ein weiterer Grund – neben der allgemeinen Marktschwäche – für die eher maue Performance der MBB-Aktie ist freilich die enttäuschende Kursentwicklung von Aumann (siehe dazu unseren Bericht HIER). Trotzdem: Auch wenn der Spezialmaschinenbauer Aumann mit 38,25 Euro zurzeit sogar markant unter das Emissionsniveau gerutscht ist. Noch immer steht das Engagement für einen Wert von fast 33,60 Euro je MBB-Aktie. On top kommen der Anteil an dem Automotivezulieferer Delignit von umgerechnet 6,60 Euro pro MBB-Aktie sowie das Netto-Cash von 44,30 Euro je Anteilschein von MBB: Zusammen sind das 84,50 Euro – also deutlich mehr als der aktuelle Aktienkurs. Und da sind die anderen Beteiligungen der Berliner, wie etwa der IT-Dienstleister DTS IT oder der Serviettenhersteller Hanke Tissue, noch gar nicht inkludiert. Boersengefluester.de bleibt daher bei seiner positiven Einschätzung für die MBB-Aktie. Interessant ist der Titel übrigens auch für dividendenorientierte Anleger.
Foto: Pixabay
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MBB
Kurs: 204,00
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| MBB | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0ETBQ | DE000A0ETBQ4 | SE | 1.108,98 Mio € | 23.06.2008 | Kaufen | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 689,24 | 680,33 | 896,45 | 954,62 | 1.068,38 | 1.170,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 85,73 | 55,90 | 87,98 | 78,19 | 149,05 | 211,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 12,44 | 8,22 | 9,81 | 8,19 | 13,95 | 18,03 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 56,16 | 19,00 | 44,57 | 33,92 | 99,04 | 162,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 8,15 | 2,79 | 4,97 | 3,55 | 9,27 | 13,85 | 0,00 | |
| Net profit1 | 10,72 | -11,57 | 24,15 | 24,25 | 66,73 | 108,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 1,56 | -1,70 | 2,69 | 2,54 | 6,25 | 9,23 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 56,00 | 59,12 | 35,37 | 126,36 | 194,19 | 160,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 2,14 | -1,61 | 2,00 | 2,10 | 6,93 | 10,60 | 10,00 | |
| Dividend per share8 | 1,76 | 1,98 | 1,00 | 1,01 | 3,33 | 1,50 | 1,65 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: Pixabay
...
© boersengefluester.de | Redaktion
Für jede Menge Schlagzeilen in der Aktienszene sorgte im Sommer 2012 die Abspaltung von Lotto24 aus der Muttergesellschaft Tipp24, die dann später nach London wechselte und in ZEAL Network umfirmierte. Pro Anteilschein an dem damaligen SDAX-Unternehmen Tipp24 bekamen die Anleger ein Lotto24-Papier ins Depot gebucht. Und um aus dem Spin-off eine finanziell vernünftig ausgestattete Firma zu formen, haben die Investoren von Tipp24 damals eine Kapitalerhöhung von Lotto24 zum Preis von 2,50 Euro pro Aktie gezeichnet. Insgesamt eine super Transaktion für alle Beteiligten, zumal sich der Lotterievermittler Lotto24 unter Führung von CEO Petra von Strombeck in den vergangenen Jahren sehr viel besser als gedacht entwickelt hat. Nun die überraschende nochmalige Neuordnung des Lotto-Konglomerats nach der vorherigen Entflechtung: Demnach kündigt ZEAL Network ein Übernahmeangebot für Lotto24 an und bietet – nach jetzigem Stand – für je 1,6 Anteilscheine von Lotto24 eine ZEAL-Aktie. „ZEAL wird sich mit Deutschlands größtem Online-Lotterievermittler wiedervereinigen“, sagt ZEAL-CEO Helmut Becker. Geknüpft ist die Offerte an eine Mindestannahmequote von 51 Prozent der Lotto24-Aktionäre, was wiederum eine Formalie sein sollte.
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[caption id="attachment_116481" align="alignright" width="340"]
Aktionärsstruktur Lotto24[/caption]
Dem Vernehmen nach haben die wichtigsten Aktionärsgruppe von Lotto24 – die Hamburger Günther Gruppe (32,22 Prozent), Working Capital Management (15,09 Prozent) sowie der Tipp24-Mitgründer Jens Schumann (3,65 Prozent) – ihre Zusage für den Tausch zugesagt, so dass allein aus diesem Trio eine Quote von 50,96 Prozent fließen sollte. Insgesamt will sich ZEAL bereits ein Andienungsvolumen von rund 65 Prozent gesichert haben. Eine entsprechende Stimmrechtsmitteilung ist mittlerweile (HIER) auf dgap.de veröffentlicht. Demnach wäre der laut Firmenwebseite veröffentlichte Streubesitz von 45,43 Prozent nicht mehr aktuell. Das offizielle Kalkül für den Deal: „Im Zuge der Übernahme beabsichtigt ZEAL, das deutsche Zweitlotteriegeschäft in ein gewerbliches Vermittlungsgeschäft umzuwandeln. ZEAL wird hierzu die Kontrolle über ihre entherrschten Tochtergesellschaften myLotto24 und Tipp24 zurückerlangen und den Unternehmenssitz von ZEAL nach Deutschland verlagern. Die geplante Umwandlung des Zweitlotteriegeschäfts folgt der neuen strategischen Ausrichtung von ZEAL auf lokal lizenzierte Geschäfte und trägt zur Risikominimierung des Geschäftsmodells bei.“
Ganz nebenbei soll der Zusammenschluss aber auch noch für jährliche Synergieeffekte durch eine höhere Effizienz der Lottoplattformen von rund 57 Mio. Euro führen. Bevor Anleger – auf Seiten von ZEAL und Lotto24 – jetzt irgendwie hektisch werden: Zunächst einmal muss die Transaktion Ende Dezember auf einer außerordentlichen Hauptversammlung von ZEAL Network überhaupt genehmigt werden. Die Günther Gruppe wiederum will klargestellt wissen, dass sie – als dann maßgeblicher ZEAL-Aktionär – nicht unmittelbar darauf wieder ein Pflichtangebot an alle ZEAL-Anteilseigner machen muss. Das Management geht insgesamt davon aus, dass sich die Umsetzung des Deals bis ins erste Halbjahr 2019 ziehen wird. Wichtig: Die eigene Dividendenpolitik, insbesondere die Zwischendividende von 1,00 Euro zum Jahresende 2018, bleibt unberührt. Gleichwohl hat der ZEAL-Vorstand die bisherige 2018er-Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) schon mal kassiert und stellt nun nur noch ein EBIT ein EBIT in einem Korridor von 33 bis 38 Mio. Euro in Aussicht – nach 33 bis 43 Mio. Euro. Grund sind die enormen Transaktionskosten im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot.
Die erste Reaktion auf dem Börsenparkett ließ naturgemäß nicht lange auf sich warten: Mit dem Kurs von Lotto24 ging es um gut drei Prozent auf etwas mehr als 13 Euro nach oben. Die Notiz von ZEAL knickte hingegen um rund neun Prozent auf 21,75 Euro ein. Diese Relation entspricht pi mal Daumen zuzüglich Risikoprämie dem neuen geplanten Umtauschverhältnis von je 1,6 Lotto24-Aktien für 1 Papier von ZEAL. Haltenswert sind nach Auffassung von boersengefluester.de gegenwärtig beide Titel.
Foto: Pixabay
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Aktionärsstruktur Lotto24[/caption]
Dem Vernehmen nach haben die wichtigsten Aktionärsgruppe von Lotto24 – die Hamburger Günther Gruppe (32,22 Prozent), Working Capital Management (15,09 Prozent) sowie der Tipp24-Mitgründer Jens Schumann (3,65 Prozent) – ihre Zusage für den Tausch zugesagt, so dass allein aus diesem Trio eine Quote von 50,96 Prozent fließen sollte. Insgesamt will sich ZEAL bereits ein Andienungsvolumen von rund 65 Prozent gesichert haben. Eine entsprechende Stimmrechtsmitteilung ist mittlerweile (HIER) auf dgap.de veröffentlicht. Demnach wäre der laut Firmenwebseite veröffentlichte Streubesitz von 45,43 Prozent nicht mehr aktuell. Das offizielle Kalkül für den Deal: „Im Zuge der Übernahme beabsichtigt ZEAL, das deutsche Zweitlotteriegeschäft in ein gewerbliches Vermittlungsgeschäft umzuwandeln. ZEAL wird hierzu die Kontrolle über ihre entherrschten Tochtergesellschaften myLotto24 und Tipp24 zurückerlangen und den Unternehmenssitz von ZEAL nach Deutschland verlagern. Die geplante Umwandlung des Zweitlotteriegeschäfts folgt der neuen strategischen Ausrichtung von ZEAL auf lokal lizenzierte Geschäfte und trägt zur Risikominimierung des Geschäftsmodells bei.“
Ganz nebenbei soll der Zusammenschluss aber auch noch für jährliche Synergieeffekte durch eine höhere Effizienz der Lottoplattformen von rund 57 Mio. Euro führen. Bevor Anleger – auf Seiten von ZEAL und Lotto24 – jetzt irgendwie hektisch werden: Zunächst einmal muss die Transaktion Ende Dezember auf einer außerordentlichen Hauptversammlung von ZEAL Network überhaupt genehmigt werden. Die Günther Gruppe wiederum will klargestellt wissen, dass sie – als dann maßgeblicher ZEAL-Aktionär – nicht unmittelbar darauf wieder ein Pflichtangebot an alle ZEAL-Anteilseigner machen muss. Das Management geht insgesamt davon aus, dass sich die Umsetzung des Deals bis ins erste Halbjahr 2019 ziehen wird. Wichtig: Die eigene Dividendenpolitik, insbesondere die Zwischendividende von 1,00 Euro zum Jahresende 2018, bleibt unberührt. Gleichwohl hat der ZEAL-Vorstand die bisherige 2018er-Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) schon mal kassiert und stellt nun nur noch ein EBIT ein EBIT in einem Korridor von 33 bis 38 Mio. Euro in Aussicht – nach 33 bis 43 Mio. Euro. Grund sind die enormen Transaktionskosten im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot.
Die erste Reaktion auf dem Börsenparkett ließ naturgemäß nicht lange auf sich warten: Mit dem Kurs von Lotto24 ging es um gut drei Prozent auf etwas mehr als 13 Euro nach oben. Die Notiz von ZEAL knickte hingegen um rund neun Prozent auf 21,75 Euro ein. Diese Relation entspricht pi mal Daumen zuzüglich Risikoprämie dem neuen geplanten Umtauschverhältnis von je 1,6 Lotto24-Aktien für 1 Papier von ZEAL. Haltenswert sind nach Auffassung von boersengefluester.de gegenwärtig beide Titel.
Foto: Pixabay
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Als boersengefluester.de Ende Oktober German Startups Group-CEO Christoph Gerlinger zum Hintergrundgespräch in Frankfurt traf (siehe dazu unseren Artikel HIER), fragten wir ihn natürlich, ob „Plan B“ – also der sukzessive Verkauf von Beteiligungen – in Kraft tritt, sofern sich an der unbefriedigenden Wertschätzung seitens des Kapitalmarkts nichts ändert. Klare Ansage von Gerlinger damals: „Ja, aber wir haben hier keinen harten Anschlag und würden eventuelle Verkäufe mit ruhiger Hand einleiten.“ Nun werden die Berliner einen Tick konkreter und stellen für 2019 die Veräußerung „bestimmter ihrer reiferen Beteiligungen einschließlich von zwei Schwergewichten in ihrem Beteiligungsportfolio“ in Aussicht. Konkrete Schritte seien bereits unternommen. Zudem heißt es: „Die Geschäftsführung erwartet aus den Veräußerungen allein in 2019 Erlöse mindestens in Höhe von der Hälfte ihrer derzeitigen Marktkapitalisierung.“ Auf Nachfrage von boersengefluester.de wollte die German Startups Group (GSG) – wie immer bei derartigen Transaktionen – keine weiteren Details verraten. Bis zum tatsächlichen Vertragsabschluss ist Verschwiegenheit ein hohes Gut in der Branche. Gleichwohl lässt sich zumindest grob einkreisen, um welche Anteile es sich handeln könnte. Die aktuelle Marktkapitalisierung der GSG beträgt etwas mehr als 17 Mio. Euro, demnach geht es um Veräußerungen im Gegenwert von mindestens 8,5 Mio. Euro.
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[caption id="attachment_116462" align="alignright" width="92"]
GSG-Studie von Mainfirst[/caption]
Der größte Batzen im GSG-Portfolio dürfte unserer Einschätzung nach das erst im März 2018 eingegangene Engagement bei dem Online-Uhrenhändler chrono24 sein. Dahinter folgen vermutlich Unternehmen wie die Online-Optikerkette Mister Spex, der Mobile-Marketing-Experte Remerge oder Fernseh-Werbeoptimierer TV Smiles. Entsprechend gespannt ist boersengefluester.de, um welche Positionen es tatsächlich geht. Denkbar sind zudem vielfältige Variationen: vom Komplettverkauf der jeweiligen Portfoliotitel bis hin zu einer Anteilreduzierung. Keine echte Neuigkeit sind hingegen die Aussagen zur Veräußerung der Mehrheitsbeteiligung an der Digitalagentur Exozet. So hat Gerlinger die im Sommer ausgesetzten Verhandlungen mit einem potenziellen Interessenten nicht wieder aufgenommen, da sich mittlerweile „signifikant attraktivere Optionen“ ergeben haben. Bereits bei unserem jüngsten Treffen in Frankfurt hatte Gerlinger gesagt, dass sich der Prozess hieraus vermutlich bis in den Sommer 2019 ziehen würde. Exakt diese Aussage hat die German Startups Group nun noch einmal bestätigt.
Bekannt ist auch, dass die Berliner einen Teil der Erlöse aus den Veräußerungen für weitere Aktienrückkäufe einsetzen wollen. Per saldo bleibt der im Börsensegment Scale gelistete Titel zumindest eine Halten-Position. Am 26. November 2018 präsentiert Gerlinger auf dem Eigenkapitalforum. Die Analysten von MainFirst setzen das Kursziel für die GSG-Aktie bei immerhin 3 Euro an.

The Payments Group Holding
Kurs: 0,32
GSG-Studie von Mainfirst[/caption]
Der größte Batzen im GSG-Portfolio dürfte unserer Einschätzung nach das erst im März 2018 eingegangene Engagement bei dem Online-Uhrenhändler chrono24 sein. Dahinter folgen vermutlich Unternehmen wie die Online-Optikerkette Mister Spex, der Mobile-Marketing-Experte Remerge oder Fernseh-Werbeoptimierer TV Smiles. Entsprechend gespannt ist boersengefluester.de, um welche Positionen es tatsächlich geht. Denkbar sind zudem vielfältige Variationen: vom Komplettverkauf der jeweiligen Portfoliotitel bis hin zu einer Anteilreduzierung. Keine echte Neuigkeit sind hingegen die Aussagen zur Veräußerung der Mehrheitsbeteiligung an der Digitalagentur Exozet. So hat Gerlinger die im Sommer ausgesetzten Verhandlungen mit einem potenziellen Interessenten nicht wieder aufgenommen, da sich mittlerweile „signifikant attraktivere Optionen“ ergeben haben. Bereits bei unserem jüngsten Treffen in Frankfurt hatte Gerlinger gesagt, dass sich der Prozess hieraus vermutlich bis in den Sommer 2019 ziehen würde. Exakt diese Aussage hat die German Startups Group nun noch einmal bestätigt.
Bekannt ist auch, dass die Berliner einen Teil der Erlöse aus den Veräußerungen für weitere Aktienrückkäufe einsetzen wollen. Per saldo bleibt der im Börsensegment Scale gelistete Titel zumindest eine Halten-Position. Am 26. November 2018 präsentiert Gerlinger auf dem Eigenkapitalforum. Die Analysten von MainFirst setzen das Kursziel für die GSG-Aktie bei immerhin 3 Euro an.
In order to provide the broadest possible basis for the assessment and valuation of the share, boersengefluester.de offers a large number of fundamental key figures as well as technical data on the performance of the respective share.
| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| The Payments Group Holding | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A1MMEV | DE000A1MMEV4 | GmbH & Co. KGaA | 3,60 Mio € | 11.11.2015 | Beobachten | |
* * *
Boersengefluester.de collects the most important key figures from all annual reports, including the income statement, balance sheet and cash flow statement. We also compile our own forecasts for the companies' key figures - including earnings per share and dividends.
| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 0,13 | 11,10 | 13,32 | 4,79 | 1,18 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | -1,12 | 6,79 | 2,61 | -7,67 | -4,58 | 0,00 | 4,00 | |
| EBITDA-margin %3 | -861,54 | 61,17 | 19,60 | -160,13 | -388,14 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -1,12 | 5,61 | -5,31 | -82,49 | -4,58 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | -861,54 | 50,54 | -39,87 | -1.722,13 | -388,14 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | -0,74 | 14,08 | 6,85 | -81,51 | -4,31 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -569,23 | 126,85 | 51,43 | -1.701,67 | -365,25 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | -1,75 | -5,83 | 10,76 | -2,68 | -4,38 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -0,05 | 0,28 | 0,16 | -1,76 | -0,28 | -0,15 | -0,01 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,02 | 0,02 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: Pixabay
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© boersengefluester.de | Redaktion
Bei Kantinen- und Restaurantbetreibern sowieso: Aber auch an der Börse ist der Profiküchenausrüster Rational über jeden Zweifel erhaben. Zu gut sind seit Jahren die Performance sowie die Renditekennzahlen des SDAX-Unternehmens. Umso mehr war boersengefluester.de überrascht, mit welcher Botschaft sich der Investor Relations-Chef von Rational kürzlich auf der von Lang & Schwarz in Düsseldorf ausgerichteten Small- und Midcap-Konferenz zu Beginn seines Vortrags an die Investoren richtete: „Es tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen: Aber Shareholder Value rangiert bei uns nicht an erster Stelle. Bei Rational steht immer der Kunde im Mittelpunkt.“ Ganz ehrlich: Fanden wir super diese Aussage, denn am Ende gilt: Glückliche Kunden bedeuten in der Regel auch glückliche Aktionäre. Selbst wenn Rational alles dem Kundennutzen unterordnet: Am Ende ist die Gesellschaft kein Wohlfahrtsverein für Küchenchefs. Sie kann es sich eben leisten, dank ihrer überragenden Produkte, entsprechende Preise zu verlangen – und das honoriert der Kapitalmarkt.
Warum an dieser Stelle – es soll in dem Beitrag doch um den IT-Dienstleister All For One Steeb gehen – der Schwenk zu Rational? Ganz einfach: Auch All For One Steeb hat sich in den vergangenen Jahren einen erstklassigen Ruf bei Kunden und Aktionären erworben, präsentiert nun aber einen zumindest aus Kapitalmarktsicht zunächst einmal eher unvorteilhaften Ausblick für das neue Geschäftsjahr 2018/19 (30. September): So wird das vom Vorstand erwartete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nicht – wie es normal wäre – bei 21 bis 22 Mio. Euro liegen, sondern aufgrund erheblicher Investitionen in SAP S/4HANA, IT-Security und eigene Lösungen auf Cloud-Plattformen mit rund 5 Mio. Euro belastet sein. Die Erlöse siedelt das Management derweil in einer Bandbreite von 345 bis 355 Mio. Euro an. „Transformation findet nicht nur bei unseren Kunden statt – auch wir selbst befinden uns mittendrin“, sagt CEO Lars Landwehrkamp.
Zur Einordnung: Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam All For One Steeb nach vorläufigen Zahlen bei Erlösen von 332,50 Mio. Euro auf ein EBIT von 20,6 Mio. Euro. Das wiederum liegt umsatzmäßig am oberen Pfosten der eigenen Prognose, bezogen auf das Betriebsergebnis freilich nur an der unteren Begrenzung des eigenen Ausblicks zwischen 20,5 und 22,0 Mio. Euro. Hier hätte es also gern etwas mehr sein dürfen. Details dazu wird das Unternehmen aus Filderstadt-Bernhausen spätestens zur Bilanzkonferenz am 17. Dezember 2018 verraten. Entscheidend für die weitere Entwicklung des Aktienkurses wird nun sein, wie All For One Steeb den Kapitalmarkt von den Investitionen überzeugen kann – Ende November etwa auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt. Ein reines Übergangsjahr, wie es viele in einer Umstrukturierung befindliche Unternehmen formulieren, ist sicher nicht die Botschaft, die die Investoren bei einer Gesellschaft wie All For One Steeb hören wollen.
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Entscheidend wird vielmehr, wie überzeugend die Eckpfeiler der neu beschlossenen Strategieoffensive 2022 rüberkommen. Immerhin wollen die Schwaben bis Ende 2022/23 – in fünf Jahren – auf Erlöse zwischen 550 und 600 Mio. Euro kommen und dabei eine EBIT-Rendite nördlich von 7 Prozent einfahren. Das entspricht einem Betriebsergebnis von mindestens 40 Mio. Euro, also etwa doppelt so viel wie momentan. Dem steht gegenwärtig wiederum eine Marktkapitalisierung von rund 258 Mio. Euro gegenüber, was für All For One-Verhältnisse eher moderat ist. Für Anleger mit Weitblick bleibt die Aktie eine gute Wahl. Außerdem betont Finanzvorstand Stefan Land: „Ab 2019/20 rechnen wir mit einem Anstieg der EBIT-Marge.“ Unser Rat: Wer den Titel im Depot hat, sollte engagiert bleiben. Das gilt übrigens auch für die Rational-Aktie, die derzeit ihrer sportlichen Bewertung Tribut zollen muss. Aber auch hier wird sich wieder ein Boden finden, von dem aus es zurück auf Nordkurs gehen wird.
Foto: Pixabay
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All for One Group
Kurs: 37,50
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| All for One Group | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 511000 | DE0005110001 | SE | 186,83 Mio € | 30.11.1998 | Kaufen | |
* * *
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 355,39 | 372,94 | 452,65 | 487,95 | 511,41 | 503,72 | 516,00 | |
| EBITDA1,2 | 41,29 | 42,08 | 47,09 | 43,68 | 55,39 | 47,33 | 55,50 | |
| EBITDA-margin %3 | 11,62 | 11,28 | 10,40 | 8,95 | 10,83 | 9,40 | 10,76 | |
| EBIT1,4 | 19,29 | 20,63 | 17,60 | 14,91 | 28,41 | 18,87 | 27,00 | |
| EBIT-margin %5 | 5,43 | 5,53 | 3,89 | 3,06 | 5,56 | 3,75 | 5,23 | |
| Net profit1 | 13,08 | 13,52 | 11,04 | 11,20 | 18,32 | 11,36 | 18,00 | |
| Net-margin %6 | 3,68 | 3,63 | 2,44 | 2,30 | 3,58 | 2,26 | 3,49 | |
| Cashflow1,7 | 41,37 | 34,78 | 28,06 | 40,24 | 40,98 | 39,70 | 40,30 | |
| Earnings per share8 | 2,55 | 2,68 | 2,20 | 2,23 | 3,70 | 2,32 | 3,45 | |
| Dividend per share8 | 1,20 | 1,45 | 1,45 | 1,45 | 1,60 | 1,20 | 1,45 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: Pixabay
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© boersengefluester.de | Redaktion
Endlich ist das Trio der auf Supermärkte spezialisierten Immobilien-Aktien an der Börse komplett. Dabei hat Neuzugang FCR Immobilien den kurz und schmerzlosen Weg ins Handelssegment Scale gewählt: Ohne viel Tamtam und ohne die Ausgabe neuer Aktien via Kapitalerhöhung – also eine reine Notizaufnahme. Überraschend war diese Variante für boersengefluester.de insofern, weil FCR-Vorstandschef Falk Raudies bereits seit längerer Zeit mit einem Börsengang kokettierte und die Gesellschaft sich als Emittent von Mittelstandsanleihen bereits einen Namen in der Finanzszene gemacht hat. Daher weiß Raudies nur zu gut, dass die Anleger mit einem entsprechend guten Newsflow bei Laune gehalten werden wollen. Da passt es perfekt, dass FCR Immobilien eine Woche nach dem Listing mit sehr konkreten Zielen für 2018 aufwartet: Demnach sollen die Erlöse von 16,4 auf rund 33,5 Mio. Euro steigen, beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kalkuliert die in München firmierende Gesellschaft mit einem ebenso rasanten Zuwachs von 4,9 auf etwa 9,9 Mio. Euro. „Wir befinden uns weiter auf einem sehr dynamischen und profitablen Wachstumskurs“, sagt Raudies.
An der Börse kommt die Gesellschaft mit ihren zurzeit 44 Objekten auf eine Marktkapitalisierung von etwas mehr als 79 Mio. Euro. Damit rangiert FCR Immobilien um rund 30 Mio. Euro vor der Deutsche Fachmarkt AG – kurz DEFAMA –, aber doch noch weit hinter Primus Deutsche Konsum REIT-AG, der gegenwärtig 295,5 Mio. Euro auf die Waagschale bringt. Der Abstand ist schon allein deshalb bemerkenswert, weil auch die Deutsche Konsum noch ein vergleichsweise junges Unternehmen ist. Anlässlich der Vorlage der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017/18 (30. September) haben wir mit Finanzvorstand Christian Hellmuth gesprochen – und der zeigt sich zuversichtlich: „Wir hatten ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr und die Ankaufspipeline zeigt, dass es so weitergeht.“ Mittlerweile kommt die Prime Standard gelistete Gesellschaft auf einen Bestand von 103 Einzelhandelsimmobilien – verglichen mit zurzeit 30 Objekten bei der DEFAMA um Vorstand Matthias Schrade. Dass es mittlerweile drei börsennotierte Bestandshalter und -entwickler von Fachmarktzentren an der Börse gibt, wertet der Deutsche Konsum REIT-CFO übrigens als sehr gutes Zeichen und zeige, dass die Branche, so eng der Investitionsfokus auch gewählt sein mag, absolut ihre Daseinsberechtigung hat.
Für Anleger haben sich Investments in die Deutsche Konsum REIT und in DEFAMA ohnehin gelohnt, wie ein Blick auf die Charts zeigt. Die aktuelle Seitwärtstendenz bei der Deutsche Konsum REIT sieht boersengefluester.de noch relativ entspannt, zumal das Papier einen steilen Aufwärtstrend seit 2016 hinter sich hat. Neuland betreten die Investoren der von CEO Rolf Elgeti auch anteilsmäßig dominierten Firma insofern, als dass zur nächsten Hauptversammlung erstmals die Ausschüttung einer Dividende auf der Agenda stehen wird: Die 0,20 Euro pro Anteilschein entsprechen beim aktuellen Kurs von 10,85 Euro zwar „nur“ einer Rendite von rund 1,8 Prozent. Doch da die Gesellschaft in der Zwischenzeit seit dem Geschäftsjahresende 2017/18 schon wieder so viele Fortschritte gemacht hat und sich manche Effekte aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr erst allmählich voll entfalten, steht für 2018/19 bereits eine Verdopplung der Dividende auf 0,40 Euro je Aktie im Raum. „Das ist ein guter Anreiz, um in die Aktie zu investieren“, ist Finanzchef Hellmuth überzeugt.
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Renditeorientierte Anleger fahren freilich mit dem Papier der DEFAMA noch ein Stück besser. Dem Nebenwerte-Journal verriet Vorstand Schrade kürzlich: „Für 2017 haben wir 34 Cent je Aktie gezahlt und bereits angekündigt, die Dividende erneut deutlich zu steigern – das kann ich trotz der erhöhten Aktienzahl für 2018 noch einmal bekräftigen. Für das kommende Jahr ist eine weitere Anhebung durch das Wachstum schon programmiert.“ Boersengefluester.de kalkuliert zurzeit mit 0,40 Euro Dividende für 2018, was die DEFAMA-Aktie auf eine Rendite von etwas mehr als drei Prozent hieven würde. Ob FCR Immobilien sich ähnlich positionieren wird, steht offiziell noch nicht fest. Die Analysten von First Berlin gehen jedoch davon aus, dass auch FCR bereits für 2018 eine Dividende auskehren wird. Nun: Spätestens auf dem Eigenkapitalforum ab dem 26. November in Frankfurt wird Vorstand Falk Raudies ausreichend Gelegenheit haben, um zu genau dieser Frage Stellung zu nehmen.
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt: Das Kursziel für den Anteilschein von FCR setzt First Berlin bei 25 Euro an. Damit hätte der Titel ein Potenzial von rund einem Drittel. Nicht ganz so üppig sind die erwarteten Aufschläge der Analysten bei der Deutsche Konsum REIT – mit rund 20 Prozent ist aber auch hier ausreichend Kursfantasie vorhanden. Für die DEFAMA gibt es ebenfalls ein namhaftes Research: Hier haben die Experten von Warburg einen fairen Wert von 15 Euro ermittelt. Bei einer aktuellen Notiz von 12,30 Euro sind das also auch hier rund 20 Prozent Kurspotenzial. Letztlich sollten sich die Anleger aber ohnehin nicht so sehr an derartige Kursziele klammern. Interessante Investments sind alle drei Titel, wobei FCR erst noch ein wenig beweisen muss, wie sich die Aktie auf dem Parkett schlagen wird. Im Zweifel gibt es eine ganz einfache Reihenfolge: Wer auf Unternehmensgröße und eine möglichst liquide Aktie setzen will, kommt an der Deutsche Konsum REIT-AG nicht vorbei. Die Anteile von DEFAMA und FCR Immobilien sind eher Depotbeimischungen – mit freilich attraktiven Renditechancen. Übrigens: Im täglichen Geschäft kommen sich die drei Unternehmen kaum ins Gehege, dafür ist der Markt einfach zu groß. Wettbewerb besteht also eher auf dem Kurszettel.
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Deutsche Konsum Real Estate
Kurs: 1,84

DEFAMA Deutsche Fachmarkt
Kurs: 27,60

FCR Immobilien
Kurs: 11,70
© boersengefluester.de | Redaktion
Ein perfektes Umfeld sieht anders aus: So musste der Social Trading-Anbieter und CFD-Broker ayondo im dritten Quartal 2018 nicht nur mit einer extrem niedrigen Volatilität an den Finanzmärkten sowie den zum 1. August in Kraft getretenen schärferen Regulierungsvorgaben zurecht kommen, sondern stand gleichzeitig auch vor der Aufgabe, die Kosten drastisch zu senken. Schließlich waren die operativen Verluste in den ersten beiden Quartalen des laufenden Jahres mit jeweils deutlich mehr als 3 Mio. Schweizer Franken (CHF) viel zu hoch – auch wenn sie teilweise durch Sondereffekte wie Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Börsengang in Singapur oder der Umsetzung aufsichtsrechtlicher Anforderungen geprägt waren. Damit nicht genug: Der Aktienkurs von ayondo hat sich seit dem IPO derart katastrophal entwickelt, dass die Investoren rasche operative Verbesserungen sehen wollen.
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So gesehen liefern die jetzt präsentierten Ergebnisse für das dritte Quartal 2018 ein zweigeteiltes Bild: Auffällig ist die schwache Entwicklung der Tradingumsätze im dritten Quartal, die mit knapp 4 Mio. CHF sowohl signifikant unter den Niveaus der beiden unmittelbar vorangegangenen Jahresviertel, als auch unter dem direkten Vergleichsquartal von 2017 liegen. Neben der allgemeinen Marktlage begründet ayondo diese Entwicklung mit der wachsenden Zahl von B2B-Kunden, die wiederum weniger handeln als andere Trader. Dementsprechend ist auch der durchschnittliche Umsatz pro aktivem Kunden im dritten Quartal 2018 von 204 auf 158 CHF – umgerechnet also knapp 139 Euro – zurückgegangen. Mehr noch schauen die Börsianer freilich auf die Ergebniszahlen, und hier kann ayondo zumindest eine deutliche Verbesserung vorweisen. Mit minus 1,72 Mio. CHF bewegt das operative Ergebnis des dritten Quartals 2018 aber noch immer sehr deutlich im roten Bereich. Dabei haben die Frankfurter in den vergangenen drei Monaten allein ihre Marketingaufwendungen um mehr als 54 Prozent auf 369.000 CHF gestutzt.
Bezogen auf den Neun-Monats-Zeitraum 2018 ergibt sich derzeit ein operativer Verlust von knapp 8,36 Mio. CHF – nach minus 5,5 Mio. CHF im Vorjahr. Zwar dürfte das Abschlussviertel 2018 aufgrund der spürbar höheren Volatilität an den Märkten eine deutliche Belebung der Handelsumsätze bringen. Boersengefluester.de geht zurzeit jedoch nicht davon aus, dass ayondo an die von den PhillipCapital-Analysten für 2018 avisierten 25,94 Mio. CHF bei den Trading-Erlösen herankommen wird (direkter Download der Studie HIER). Dafür sollten die Frankfurter das operative Minus spürbar niedriger halten, als die von PhillipCapital kalkulierten 12,4 Mio. CHF. Boersengefluester.de rechnet gegenwärtig mit einem Betriebsverlust von knapp 10 Mio. Euro für das Gesamtjahr.
Die von CEO Robert Lempka ausgegebene Marschroute Richtung einer schnellen Ergebnisverbesserung zeigt also Wirkung. In dieses Bild passen auch die zuletzt auf die Schiene gesetzten Kooperationen mit dem chinesischen Finanzdienstleister Huanying International (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER) und der Phnom Penh Derivative Exchange aus Kambodscha. „Parallel dazu, haben wir – auch um das Wachstum in unseren europäischen Kernmärkten sicherzustellen – alle neuen erforderlichen regulatorischen Änderungen vorgenommen und sind auf die Zeit nach dem Brexit vorbereitet", sagt Lempka. Der nahende Austritt Großbritanniens aus der EU hat für ayondo deshalb immense Auswirkungen, weil sämtliche Trades und Orderausführungen durch die Tochter ayondo markets mit Sitz in London ausgeführt werden. So gesehen werden die regulatorischen Anforderungen künftig eher noch komplexer werden – womit ayondo freilich nicht allein in der Branche steht.
Aus Börsensicht bleibt die Aktie dementsprechend eine extrem heiße Kiste. Letztlich muss ayondo einen Spagat zwischen Wachstum, Profitabilität und Regulatorik hinbekommen – und das in einem wettbewerbsintensiven Umfeld. Andererseits wird die Gesellschaft an der Börse derzeit nur mit umgerechnet knapp 29 Mio. Euro an der Börse gehandelt, was ziemlich genau dem Substanzwert (NAV) entspricht. Von Fintech-Fantasie ist also nichts zu spüren. Risikobereite Anleger bleiben demnach engagiert in dem Titel. Noch nahezu gar nicht erfüllt haben sich indes unsere Hoffnungen, dass in der ayondo-Aktie endlich auch am Börsenplatz Frankfurt nennenswerte Handelsumsätze stattfinden.
[sws_blue_box box_size="640"]Hinweis in eigener Sache: In unserer Übersichtstabelle „Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick“ haben wir sämtliche Angaben von Schweizer Franken in Euro umgerechnet – um eine einheitliche Datenbasis zu schaffen. Daher ergeben sich Abweichungen zu den Franken-Angaben in der Tabelle oben.[/sws_blue_box]
Bezogen auf den Neun-Monats-Zeitraum 2018 ergibt sich derzeit ein operativer Verlust von knapp 8,36 Mio. CHF – nach minus 5,5 Mio. CHF im Vorjahr. Zwar dürfte das Abschlussviertel 2018 aufgrund der spürbar höheren Volatilität an den Märkten eine deutliche Belebung der Handelsumsätze bringen. Boersengefluester.de geht zurzeit jedoch nicht davon aus, dass ayondo an die von den PhillipCapital-Analysten für 2018 avisierten 25,94 Mio. CHF bei den Trading-Erlösen herankommen wird (direkter Download der Studie HIER). Dafür sollten die Frankfurter das operative Minus spürbar niedriger halten, als die von PhillipCapital kalkulierten 12,4 Mio. CHF. Boersengefluester.de rechnet gegenwärtig mit einem Betriebsverlust von knapp 10 Mio. Euro für das Gesamtjahr.

ayondo
Kurs: 0,00
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| ayondo | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A2JG3A | SG1ED1000001 | 20,39 Mio € | 27.03.2018 | |||
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| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -0,01 | 0,00 | 1,00 | 0,00 | 1,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 1,00 | 0,00 | 1,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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© boersengefluester.de | Redaktion
Zu den größten Exoten aus unserer rund 550 Aktien umfassenden Beobachtungsliste zählt Ekotechnika. Das Unternehmen mit formalem Sitz in Walldorf agiert überwiegend in Russland und betreibt dort einen Handel mit Landmaschinen – vorzugsweise der amerikanischen Marke John Deere. Immerhin: Die lange Zeit im Primärmarkt der Börse Düsseldorf beheimatete Aktie wird seit einigen Wochen auch im Frankfurter Freiverkehr gehandelt. Diese Erweiterung des Listings hatte boersengefluester.de Ende September auch zum Anlass genommen, um das Unternehmen näher vorzustellen (siehe dazu unseren Bericht HIER). Nun hatten wir die Gelegenheit für ein Hintergrundgespräch mit Finanzvorstand Bjoerne Drechsler, der anlässlich der Fachmesse EuroTier 2018 in Hannover weilte. Das ist insofern bemerkenswert, weil der Manager sonst das Jahr über fast ausschließlich in Russland ist. Im Gepäck hatte Drechsler Details zum Ausbau des zukunftsträchtigen Bereichs Smart Farming, aber auch die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017/18 (30. September).
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Und die können sich durchaus sehen lassen, insbesondere vor dem Hintergrund des wetterbedingt zögerlichen ersten Halbjahrs: So erreichte Ekotechnika Erlöse von mehr als 160 Mio. Euro sowie ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von über 7 Mio. Euro. Damit hat die Gesellschaft ihre eigene Umsatzprognose um mindestens 10 Mio. Euro getoppt und bezogen auf das EBIT zumindest erreicht. Um wieviel das Betriebsergebnis oberhalb von 7 Mio. Euro liegt, will Drechlser freilich nicht präzisieren, zumal noch Rückstellungsthemen offen sind. Nur so viel: „Wir sind zufrieden mit dem Geschäftsjahr. Das Ergebnis wird höher als 7 Mio. Euro sein.“ Das komplette Zahlenwerk legt die Gesellschaft dann im Januar 2019 vor.
Aus der Kapitalmarktbrille betrachtet, wertet boersengefluester.de insbesondere das Zweitlisting in Frankfurt sehr positiv, und auch der Aufbau der Kommunikation mit Finanzmarktakteuren ist ein gutes Zeichen. Die komplette Investor Relations-Klaviatur – etwa in Form eines Upgrades in ein höheres Marktsegment – will Ekotechnika zunächst einmal jedoch nicht spielen. „Weitere Schritte sind derzeit nicht geplant“, sagt Drechsler. Das muss nicht zwangsläufig schlecht für den Aktienkurs sein, zumal die Gesellschaft operativ interessante Themen parat hat. Der Bereich Smart Farming, hier geht es im Wesentlichen um den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien mit dem Ziel einer höheren Ernteausbeute, hat eine Menge Potenzial und ist weit mehr als nur der Einsatz von digitalem Kartenmaterial zur Datenanalyse. Die bisherigen Tests waren jedenfalls so vielversprechend, dass sie auf eine größere Basis gestellt werden. Wichtige Botschaft von Drechsler: „Wir machen das, um Geld zu verdienen. Smart Farming soll ein eigenständiger Geschäftsbereich werden.“ Nicht minder spannend könnte eine Ausweitung der Aktivitäten in den Forstbereich werden. Hier will sich Drechsler zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber noch nicht tiefer in die Karten schauen lassen.
Zumindest lassen die Andeutungen darauf hoffen, dass es in den kommenden Monaten noch einiges zu berichten gibt über Ekotechnika. Bewertungstechnisch ist der Titel vergleichsweise günstig, was allerdings auch nicht sonderlich überrascht. Grund: Die Firmenhistorie ist ziemlich gemischt und war 2014/15 gar von einer existenziellen Krise überschattet, die nur durch eine komplexe finanzielle Sanierung zu heilen war. So gesehen ist es bereits ein großer Erfolg, in welch ruhigem Fahrwasser sich das Unternehmen momentan überhaupt befindet und mit welchen Themen es sich beschäftigt. Geeignet ist der Small Cap Ekotechnika trotzdem nur für sehr risikobereite Investoren. Limits sind ohnehin Pflicht!

Ekotechnika
Kurs: 6,80
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| Ekotechnika | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A16123 | DE000A161234 | AG | 21,35 Mio € | 17.12.2015 | Halten | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 193,84 | 243,58 | 237,51 | 175,15 | 185,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 8,54 | 24,43 | 39,88 | 23,04 | 19,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 4,41 | 10,03 | 16,79 | 13,15 | 10,27 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 5,64 | 21,33 | 35,87 | 19,15 | 15,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 2,91 | 8,76 | 15,10 | 10,93 | 8,11 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | 1,74 | 14,20 | 26,36 | 9,22 | 6,80 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 0,90 | 5,83 | 11,10 | 5,26 | 3,68 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 14,85 | 10,74 | 5,24 | -41,52 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,71 | 5,77 | 10,70 | 3,74 | 2,15 | 1,20 | 0,80 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: Ekotechnika AG
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© boersengefluester.de | Redaktion
Bei aller Objektivität: So ein wenig ist boersengefluester.de durchaus Fan von SMT Scharf. Uns gefallen die Produkte des auf Beförderungssysteme für den Einsatz im Bergbau spezialisierten Unternehmens, und auch die Bilanz von SMT Scharf macht einen robusten Eindruck. Ebenfalls wichtig ist, dass CEO Hans Joachim Theiß auf Präsentationen und Hintergrundgesprächen super rüberkommt. Umso weniger gefällt uns die zuletzt schwache Performance der SMT-Aktie, die um rund ein Viertel vom Jahreshoch aus dem April zurückgekommen ist. Ganz auf dem falschen Dampfer sind die Börsianer mit ihrer zuletzt vorsichtigeren Einschätzung allerdings nicht, denn das dritte Quartal 2018 hat mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von gerade einmal 549.000 Euro unsere Erwartungen spürbar verfehlt.
Ursächlich für den operativen Gewinnrückgang von immerhin 80 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert sind nach Angaben des Unternehmens deutlich höhere Materialaufwendungen – zum Teil stichtagsbedingt, zum Teil aber auch im Zuge der Umsatzausweitung auf gut 47 Mio. Euro nach neun Monaten 2018. Zudem räumt die Gesellschaft indirekt ein, dass sie Kunden bei strategisch wichtigen Projekten zu sehr günstigen Konditionen ins Boot geholt hat. Das Kalkül dahinter: Eine Ausweitung des nachgelagerten – und für gewöhnlich sehr margenstarken – Servicegeschäfts. Gänzlich neu ist diese Art der Akquisepolitik bei SMT Scharf freilich nicht. Ob der Plan auch diesmal aufgeht, werden die kommenden Quartale zeigen. Wichtige Botschaft zunächst einmal ist, dass es sich nicht um eine neuerliche Verschlechterung des lange Zeit ohnehin angespannten Umfelds im Bergbausektor handelt.
Positiv ist, dass sich insbesondere das Geschäft mit chinesischen Kunden so dynamisch entwickelt und dieses Land gegenwärtig für 35 Prozent der Konzernumsätze steht. Aber auch wichtige Märkte wie Russland und Polen entwickeln sich in die richtige Richtung. Auf Kurs ist SMT Scharf auch bei der Integration des im Februar übernommenen kanadischen Anbieters RDH (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER). Bereits abgeschlossen sind die finanzielle und die vertriebsmäßige Einbindung von RDH, die technische Einbindung soll bis Ende 2019 stehen. Summa summarum bleibt Vorstandschef Theiß bei seiner Prognose für das Gesamtjahr 2018, wonach mit Erlösen in einem Korridor von 58 bis 62 Mio. Euro zu rechnen ist. Bezogen auf das EBIT liegt die Spanne weiterhin zwischen 4,5 und 5,5 Mio. Euro. Nun: Boersengefluester.de geht weiterhin davon aus, dass die Hammer diese Vorschau toppen werden – wenn auch etwas weniger deutlich, als wir ursprünglich gedacht haben.
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Dafür gibt es den Titel allerdings auch entsprechend günstiger, was die Sache aus fundamentaler Sicht – zumindest für Neueinsteiger – noch interessanter macht. Immerhin wird die im Prime Standard gelistete Aktie gerade einmal zu einem KGV von etwas mehr als zehn gehandelt. Und auch den Aufschlag von rund 20 Prozent auf den Buchwert finden wir eher moderat. Die Analysten von Montega sehen das ebenfalls so und haben ihr Kursziel von 19 Euro nach den Neun-Monats-Zahlen bestätigt. Demnach hätte der Small Cap als ein Potenzial von deutlich mehr als 40 Prozent. Nur auf Dividenden müssen Anöger wohl weiterhin verzichten.
Foto: SMT Scharf AG
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Foto: SMT Scharf AG
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© boersengefluester.de | Redaktion
Expedeon und die Börse: Das ist nicht gerade eine Lovestory. Jedenfalls sieht der langfristige Aktienchart des Anbieters von Laborprodukten – etwa im Bereich der Zellanalyse – alles andere als prickelnd aus. Zurzeit bewegt sich die Notiz nur kna...
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„Frankfurt hängt München am Immobilienmarkt ab“, hieß es kürzlich in einem lesenswerten Artikel von Michael Psotta auf der Webseite der FAZ. Nicht der erste Beitrag, den es in den vergangenen Wochen zu lesen gab, der sich kritisch mit den Wachstumsschmerzen von München auseinandersetzte. Nun ist boersengefluester.de kein Immobilienportal, aber unser Ranking der Top-Börsenstädte in Deutschland zeigt ebenfalls bemerkenswerte Verschiebungen: So liegt München mit einer Marktkapitalisierung der dort ansässigen Unternehmen von 370,5 Mrd. Euro zwar immer noch meilenweit vor den nächstplatzierten Walldorf, Bonn und Essen. Doch der Vorprung ist schon allein deswegen geschrumpft weil die aus dem Zusammenschluss der Münchner Linde Group mit der amerikanischen Praxair hervorgegangene Linde plc offiziell im irischen Dublin registriert ist und eine Doppelzählung wenig sinnvoll ist, selbst wenn die nicht zum Tausch eingereichten Aktien der Münchner Linde Group gegenwärtig noch an der Börse gehandelt werden – doch die Tage sind bereits gezählt.
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Interessant: Bezogen auf die absolute Zahl von börsennotierten Unternehmen aus unserem zurzeit 543 Firmen umfassenden Coverage-Universum DataSelect reicht – mit 53 gelisteten Gesellschaften – gegenwärtig Berlin am ehesten an München heran, wobei die Isarmetropole auch in punkto Größe mit 77 Unternehmen noch immer die Nase vorn hat. Und auch nach dem Linde-Abgang kommt München noch immer auf sieben DAX-Konzerne, zehn MDAX-Vertreter und sieben SDAX-Mitglieder. So eine Börsen-Promidichte hat keine andere Stadt zu bieten. Und was macht Frankfurt? Nach der Abspaltung der DWS von der Deutschen Bank Ende März 2018 kehrte die Marktkapitalisierung aller aus Frankfurt (und der näheren Umgebung) stammenden Firmen kurzfristig zurück über die Marke von 100 Mio. Euro – vermochte dieses Niveau aber nicht zu halten. Kein Wunder angesichts des DAX-Abschieds der Commerzbank und Tiefstkursen bei der Deutschen Bank. Insgesamt liegt Frankfurt derzeit mit einem Börsenwert von knapp 81 Mrd. Euro auf Rang 5 in unserem exklusiven Ranking der Börsenstädte, welches wir täglich neu aktualisieren. Ein Blick lohnt daher allemal.
[sws_blue_box box_size="640"]Hier kommen Sie direkt zu unserer exklusiven Übersicht Top-Ranking der deutschen Börsenstädte[/sws_blue_box]
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© boersengefluester.de | Redaktion
Für den Preis „IPO of the year“, den X-Fab Silicon Foundries Anfang 2018 für seinen Börsengang an der Euronext bekam, können sich die Erfurter längst nichts mehr kaufen. Seit Jahresbeginn ist der Anteilschein des Halbleiterspezialisten um rund 50 Prozent eingeknickt und bewegt sich mit rund 5 Euro dicht am historischen Tiefstand. Dabei bringt die Gesellschaft in diesem Terrain noch immer rund 676 Mio. Euro auf die Waagschale. Es handelt sich also um eine Gesellschaft, die – einmal losgelöst von dem Streubesitzfaktor – beinahe auf TecDAX-Niveau kommt. Auslöser des jüngsten Abwärtsschubs ist eine massive Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr: So rechnet CEO Rudi De Winter nur noch mit Erlösen zwischen 582 und 589 Mio. Dollar (entsprechend bis zu 519 Mio. Euro) sowie einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in einer Bandbreite von 28 bis 32 Mio. Dollar (umgerechnet bis zu 28 Mio. Euro).
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Ursprünglich kalkulierte De Winter mit einem Betriebsergebnis zwischen 50 und 70 Mio. Dollar. „Die Anpassung der Prognose für das vierte Quartal resultiert aus den derzeitigen Unsicherheiten des Markts, insbesondere ausgelöst durch die weltweiten Handelsspannungen. Das wiederum hat zu Bestandskorrekturen in der gesamten Wertschöpfungskette geführt. Da X-FAB am Anfang der Wertschöpfungskette steht, sind die Auswirkungen dieser Korrekturen vergleichsweise stark, was sowohl auf die Reduzierung von Beständen als auch auf deren Erhöhung zutrifft“, sagt De Winter. Einen grundsätzliche Wandel im operativen Geschäft vermag der Manager aber noch auszumachen: „Die Grundlagen für unsere Geschäftsentwicklung sind weiterhin intakt.“ Und so wird die Aktie des Anbieters von Siliziumwafern – etwa für den Einsatz in Automobil, Industrie, Medizintechnik oder Konsumgüter – mittlerweile eine Buchwert-Aktie. Schließlich notiert der Anteilschein nur unwesentlich über dem zum 30. September 2018 ausgewiesenen Eigenkapital.
Boersengefluester.de nimmt die hierzulande noch relativ unbekannte X-Fab-Aktie zumindest auf die engere Beobachtungsliste. Die Analysten von Oddo BHF hatten den Titel zuletzt mit einem leicht reduzierten Kursziel von 6 Euro versehen. Wie immer bei Chip-Aktien: Extrem schwer zu sagen, wann der Anteilschein von X-Fab genau seinen Boden finden wird. Die Annäherung an den Buchwert könnte jedoch eine erste wichtige Auffangzone sein. Wichtig für Renditefans: Dividenden zahlen die Erfurter mit Primärlisting in Frankreich nicht.

X-FAB Silicon Foundries
Kurs: 4,74
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| X-FAB Silicon Foundries | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A2DNYG | BE0974310428 | SE | 620,43 Mio € | 06.04.2017 | Kaufen | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 389,98 | 580,76 | 692,57 | 821,51 | 783,69 | 739,75 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 49,36 | 135,34 | 126,32 | 222,52 | 181,36 | 167,28 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 12,66 | 23,30 | 18,24 | 27,09 | 23,14 | 22,61 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -11,94 | 68,16 | 53,70 | 142,85 | 82,12 | 64,94 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | -3,06 | 11,74 | 7,75 | 17,39 | 10,48 | 8,78 | 0,00 | |
| Net profit1 | 11,05 | 64,33 | 49,16 | 146,67 | 59,06 | 43,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 2,83 | 11,08 | 7,10 | 17,85 | 7,54 | 5,81 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 60,71 | 96,69 | 93,65 | 371,41 | 188,20 | 225,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,08 | 0,56 | 0,37 | 1,13 | 0,45 | 0,33 | 0,44 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: Pixabay
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Wenn sich vom 26. bis 28. November 2018 in Frankfurt die Vorstände, Investoren und Analysten zum Deutschen Eigenkapitalforum (#EKF) treffen, bewegt das normalerweise auch die Aktienkurse der Gesellschaften, die sich auf dieser wohl wichtigsten heimischen Konferenz des Jahres präsentieren. Angemeldet sind in diesem Jahr etwa 250 Unternehmen. Zudem werden bis zu 1.000 institutionelle Investoren und andere Finanzintermediäre vor Ort sein – selbstverständlich auch boersengefluester.de. Immerhin gehören Veranstaltungen wie diese zu den ergiebigsten Quellen für neue Investmentideen und vor allen Dingen auch Kontakte. Zu den wichtigsten Unterstützern des Eigenkapitalforums zählt seit etlichen Jahren EDISON. Regelmäßigen Lesern von boersengefluester.de ist das britische Researchhaus mit Niederlassung in Frankfurt gut vertraut, schon allein deshalb, weil wir die neuesten EDISON-Studien zum kostenlosen Download auf boersengefluester.de anbieten und wir darüber hinaus eine gemeinsame Investor Relations-Übersichtsseite zum Börsensegment Scale erstellt haben.
[sws_blue_box box_size="640"]Jetzt neu: Top & Flop-Auswertungen zu allen wichtigen Kennzahlen mit unserem Fundamental-Scanner[/sws_blue_box]
Als besonderen Service bieten wir hier auch das 132 Seiten umfassende EDISON -Konferenzbuch zum EKF 2018 zum Download an (einfach HIER klicken). „Unsere Analysten haben Profile von knapp 50 Emittenten erstellt, die sich auf der Konferenz präsentieren“, sagt Klaus Schinkel, Direktor von EDISON in Frankfurt. Von den restlichen Firmen gibt es zumindest knappe Zusammenfassungen. Für Orientierung ist also gesorgt. Zudem enthält das englischsprachige EDISON-Konferenzbuch das offizielle Programm des Eigenkapitalforums. Damit können auch Anleger, die nicht in Frankfurt dabei sein werden, sehen, wann die einzelnen Unternehmen ihre Vorträge halten. Wie immer gibt es am Rande des Eigenkapitalforums noch diverse Extraveranstaltungen – etwa das von GBC organisierte Investoren Dinner –, auf denen die Kontakte intensiviert werden. Schließlich ist Börse, trotz zunehmend elektronisch gesteuerter Investitionsentscheidungen, noch immer zu einem ganz wesentlichen Teil ein Peoples Business – insbesondere im Bereich der Small- und MidCaps.
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Als besonderen Service bieten wir hier auch das 132 Seiten umfassende EDISON -Konferenzbuch zum EKF 2018 zum Download an (einfach HIER klicken). „Unsere Analysten haben Profile von knapp 50 Emittenten erstellt, die sich auf der Konferenz präsentieren“, sagt Klaus Schinkel, Direktor von EDISON in Frankfurt. Von den restlichen Firmen gibt es zumindest knappe Zusammenfassungen. Für Orientierung ist also gesorgt. Zudem enthält das englischsprachige EDISON-Konferenzbuch das offizielle Programm des Eigenkapitalforums. Damit können auch Anleger, die nicht in Frankfurt dabei sein werden, sehen, wann die einzelnen Unternehmen ihre Vorträge halten. Wie immer gibt es am Rande des Eigenkapitalforums noch diverse Extraveranstaltungen – etwa das von GBC organisierte Investoren Dinner –, auf denen die Kontakte intensiviert werden. Schließlich ist Börse, trotz zunehmend elektronisch gesteuerter Investitionsentscheidungen, noch immer zu einem ganz wesentlichen Teil ein Peoples Business – insbesondere im Bereich der Small- und MidCaps.
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Ganz egal, ob Sie auf der Suche nach Dividenden-Hits, KGV-Wundern, oder Buchwert-Schnäppchen sind: Mit unserem neuen Fundamental-Scanner haben Sie mit nur einem Klick die entsprechende Auswertung parat. Dabei ist die Benutzung extrem einfach gehalten und an unser bekanntes Performance-Tool Top-Flop Interaktiv angelehnt. Das heißt: Sie können die insgesamt zehn Filterkriterien (KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV, KCV, BGFL-Ratio, Shiller-KGV, Abstand zur 200-Tage-Linie und Abstand zum All-Time-High, Börsenwert) über sämtliche von uns regelmäßig analysierten Aktien – wir nennen dieses aus zurzeit 558 Aktien bestehende Universum DataSelect – legen oder auch nur für einzelne Indizes betrachten. Wer etwa wissen will, welche DAX-Aktien zurzeit die höchste Dividendenrendite oder welche TecDAX-Titel das niedrigste KGV haben, kann das ganz schnell ablesen. Und da unique Datenauswertungen für boersengefluester.de so wichtig sind, haben wir zusätzlich noch Branchenfilter eingebaut. So lässt sich etwa das KGV der im MDAX notierten Autozulieferer anzeigen. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt und wir sind sicher, dass dieses neue Tool super gut ankommt.
[sws_blue_box box_size="640"]Umfassende Erklärungen zu den wichtigsten Kennzahlen auf boersengefluester.de finden Sie HIER.[/sws_blue_box]
Damit wir von Anfang mit den aktuellsten Kennzahlen rechnen, haben wir vor kurzem bereits unsere Datenbank auf die Gewinnschätzungen für 2020 (siehe dazu auch unseren Artikel HIER) und die Dividendenrendite auf die nach der Hauptversammlung 2019 anstehenden Ausschüttungen – formal also die Dividende für 2018 – umgestellt. Zudem erfassen wir zurzeit jeden Zwischenbericht für das dritte Quartal und aktualisieren dabei nicht nur die Gewinn- und Dividendenschätzungen, sondern passen auch stets die Angaben zum Eigenkapital an, damit das Kurs-Buchwert-Verhältnis ebenfalls up to date ist. An dieser Stelle gern noch einmal der Hinweis: Abgesehen von den Aktienkursen, werden SÄMTLICHE Daten von uns selbst erfasst und gepflegt. Boersengefluester.de verwendet also keinerlei Sekundärquellen in der Datenbank.
[sws_blue_box box_size="640"]Sämtliche Tools von boersengefluester.de auf einer Übersichtsseite bekommen Sie HIER.[/sws_blue_box]
Bei der Auswahl der Kennzahlen für unseren Fundamental-Scanner haben wir uns zum Start bewusst auf die wichtigsten Größen beschränkt, auch wenn unsere Statistikabteilung mittlerweile deutlich mehr hergibt. Bei der Programmierung hatte aber die Maxime „Keep it simple“ oberste Priorität. Und um einer Anmerkung gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: Ist schon klar, dass der Abstand zur 200-Tage-Linie oder auch die prozentuale Differenz zum All-Time-High charttechnische Kriterien sind und damit streng genommen nicht in einen „Fundamental-Scanner“ gehören. Doch als Abrundung passen sie unserer Meinung nach super in das Tool. Gleiches gilt für die eher neutrale Kennzahl Börsenwert, denn damit kann man blitzschnell sehen, welche Unternehmen denn nun eigentlich die höchste Marktkapitalisierung haben oder sich eher im MicroCap-Terrain bewegen. Auch der Börsenwert berechnet sich übrigens nicht selbst. Die für die Ermittlung notwendige Aktienzahl wird anhand der Gesamtstimmrechtsmitteilungen ebenfalls von boersengefluester.de akribisch gepflegt.
Einfach zu nutzen heißt häufig auch, schwer zu programmieren. Und so hat uns die Entwicklung des Fundamental-Scanners in den vergangenen Wochen schwer auf Trab gehalten. Ein wenig Feinjustierung wird es noch geben, aber unserer Meinung nach ist das Ergebnis jetzt so gut, dass wir live gehen wollen. Das viele Herzblut sowie die zahllosen Updates, die wir in das Projekt gesteckt haben, haben sich unserer Meinung nach gelohnt. Engagement ist die eine Sache, aber damit so ein – für Sie als User komplett kostenloses Tool – in der Entwicklung auch finanziell zu stemmen ist, braucht es Unterstützung durch Dritte. Und so freuen wir uns riesig, dass die beiden im Börsensegment Scale gelisteten Unternehmen Deutsche Grundstücksauktionen und mVISE als Sponsoring-Partner auftreten und Ihnen unseren neuen Fundamental-Scanner präsentieren.
[sws_green_box box_size="640"]Am besten, Sie testen das Tool nun selbst. Eine Anleitung braucht es nicht. Letztlich erklärt sich der Fundamental-Scanner von selbst. Noch ein technischer Hinweis: Die Aktualisierung der Daten erfolgt im Tagesrhythmus – jeweils morgens gegen kurz vor 8.00 Uhr.
HIER geht es direkt zu unserem exklusiven Fundamental-Scanner.[/sws_green_box]
Foto: Pixabay
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© boersengefluester.de | Redaktion
Eine Performance von knapp vier Prozent seit Jahresbeginn spricht zunächst einmal nicht unbedingt für ein besonders aufregendes Börsenjahr bei secunet Security Networks – zumindest vor dem Hintergrund der rasanten Kurssteigerungen der beiden Vorjahre. Andererseits kommt überhaupt nur ein gutes Viertel der von boersengefluester.de regelmäßig betrachteten knapp 560 Aktien im laufenden Jahr auf eine positive Wertentwicklung. So gesehen ist die börsenmäßige Entwicklung des Anbieters von professioneller IT-Sicherheitstechnik gar nicht mal so verkehrt, zumal die reine Performanceangabe auch über die enorme Schwankungsbreite des secunet-Kurses im laufenden Jahr hinwegsieht. Schließlich liegen die Extrempunkte mit 85 Euro (Ende März) und 128 Euro (Anfang Juli) – zumindest für secunet-Verhältnisse – ziemlich weit auseinander. Operativ läuft es bei den Essenern weiterhin super gut, auch wenn die ungewöhnlich hohe Vergleichsbasis von 2017 auf Jahressicht kaum Steigerungsraten zulässt.
Und so ist es schon ein enormer Erfolg, dass der Vorstandsvorsitzende Rainer Baumgart seinen Ausblick für 2018 einen Tick zuversichtlicher als bislang formuliert und mit Erlösen und einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) „in etwa auf dem Niveau des Rekord-Vorjahrs“ rechnet. Zum Vergleich: Bislang ging Baumgart für Umsatz und EBIT von einem Niveau „leicht unter dem Vorjahr“ aus. Dementsprechend liegt die Messlatte jetzt bei rund 158 Mio. Euro Umsatz und circa 23,5 Mio. Euro EBIT.
Auch wenn bei den Essenern sich in dem extrem wichtigen vierten Quartal immer noch Verschiebungen ergeben können, mit der jetzigen Vorschau sollte secunet einen soliden Puffer besitzen und gleichzeitig ein positives Signal an die Börse senden. Jedenfalls steht nach neun Monaten 2018 bereits ein um gut 34 Prozent verbessertes Betriebsergebnis von 13,7 Mio. Euro in den Büchern. Verglichen mit 2017 hat sich die Ergebnisausbeute in den einzelnen Quartalen dabei deutlich verstetigt. Und so ist es auch verschmerzbar, dass das EBIT des dritten Quartals 2018 mit rund 5,9 Mio. Euro um knapp 17 Prozent unter dem des entsprechenden Vorjahresquartals liegt. Positiv wertet boersengefluester.de noch eine ganz andere Sache: Am 11. Dezember wird secunet auf der von GBC organisierten MKK Münchner Kapitalmarkt Konferenz präsentieren. Das ist insofern bemerkenswert, weil secunet sonst eher nicht auf derartigen Veranstaltungen anzutreffen ist.
Per saldo bleiben wir dabei: Die Aktie ist trotz der ambitionierten Bewertung eine ganz solide Halten-Position. Für Neueinsteiger gilt: Kurse unterhalb von 100 Euro können für den Einstig genutzt werden. Immerhin gibt es nicht viele heimische IT-Unternehmen mit einer derart starken Marktposition, wie sie secunet im behördlichen Bereich besitzt. Die Analysten von Warburg Research kalkulierten zuletzt mit einem Kursziel von 140 Euro. Zwar ist das Börsenumfeld seit der Erstellung der Studie Anfang August ruppiger geworden, aber operativ gibt es keinen Grund, von dieser Einschätzung abzuweichen.
Foto: secunet Security Networks AG
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secunet Security Networks
Kurs: 189,80
In order to provide the broadest possible basis for the assessment and valuation of the share, boersengefluester.de offers a large number of fundamental key figures as well as technical data on the performance of the respective share.
| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| secunet Security Networks | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 727650 | DE0007276503 | AG | 1.233,70 Mio € | 09.11.1999 | Kaufen | |
* * *
Boersengefluester.de collects the most important key figures from all annual reports, including the income statement, balance sheet and cash flow statement. We also compile our own forecasts for the companies' key figures - including earnings per share and dividends.
| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 285,59 | 337,62 | 347,22 | 393,69 | 406,38 | 458,00 | 485,00 | |
| EBITDA1,2 | 59,70 | 73,81 | 61,88 | 60,44 | 60,31 | 74,90 | 80,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 20,90 | 21,86 | 17,82 | 15,35 | 14,84 | 16,35 | 16,50 | |
| EBIT1,4 | 51,64 | 63,88 | 47,01 | 42,98 | 42,52 | 51,70 | 56,00 | |
| EBIT-margin %5 | 18,08 | 18,92 | 13,54 | 10,92 | 10,46 | 11,29 | 11,55 | |
| Net profit1 | 34,98 | 42,90 | 31,29 | 29,00 | 27,94 | 39,00 | 43,00 | |
| Net-margin %6 | 12,25 | 12,71 | 9,01 | 7,37 | 6,88 | 8,52 | 8,87 | |
| Cashflow1,7 | 56,38 | 53,74 | -3,96 | 51,88 | 60,98 | 58,50 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 5,43 | 6,66 | 4,84 | 4,51 | 4,32 | 6,00 | 6,60 | |
| Dividend per share8 | 2,54 | 5,38 | 2,86 | 2,36 | 2,73 | 2,90 | 3,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: secunet Security Networks AG
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© boersengefluester.de | Redaktion
Wenn eine Aktie innerhalb von wenigen Monaten um knapp ein Drittel an Wert einbüßt, ist normalerweise Vorsicht angesagt. Doch auf der Lang & Schwarz Small-/Midcap-Konferenz am 7. November 2018 in Düsseldorf gibt mVISE-Vorstand Manfred Götz Entwarnung: „Es gibt keine schlechten Nachrichten.“ Seiner Meinung nach haben einige Investoren vorwiegend deshalb den Ausstieg gesucht, weil sie – angesichts der zuletzt nervösen Börsenphase – in eher liquidere Anlageformen umgeschichtet haben. Zudem war der mVISE-Kurs zwischen Mai und Juni 2018 kräftig nach oben geschossen und lieferte so quasi eine Steilvorlage für Gewinnmitnahmen. Tatsächlich ist die Aktionärsstruktur des Anbieters von IT-Dienstleistungen und Integrationssoftware vergleichsweise überschaubar: Ewas mehr als 20 Prozent hält die Beteiligungsgesellschaft SPSW um Robert Suckel, Achim Plate, Henning Soltau und Markus Wedel. Börsianern sind Plate und Soltau – beide gehören dem Aufsichtsrat von mVISE an – vermutlich noch als CEO und CFO des Call-Center-Dienstleisters D+S europe in Erinnerung. Suckel ist Mitgründer der von M.M. Warburg übernommenen SES Research, Wedel arbeitete lange Zeit als Investmentbanker. Mindestens genauso interessant sind aber auch die jüngsten Aktivitäten der SPSW bei der Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG (DEWB) aus Jena und der Lloyd Fonds AG. Gut 13 Prozent an mVISE hält die in Frankfurt ansässige VCDE Venture Partners – ebenfalls eine bekannte Adresse. Der Streubesitz liegt offiziell bei knapp zwei Dritteln. De facto handelt es sich aber auch hier um keine anonyme Gruppe. „60 bis 70 Prozent unserer Aktionäre kennen wir namentlich“, sagt Götz.
[sws_blue_box box_size="640"]Tipp: Alle Scale-Aktien auf einen Blick – mit wichtigen Terminen und Geschäftsberichts-Downloads[/sws_blue_box]
Die Story, die er auf den Börsenveranstaltungen transportiert, hat sich freilich deutlich verändert: War mVISE früher in erster Linie eine Turnaroundstory, geht es nun darum, das Unternehmen als veritablen Anbieter im Zukunftsmarkt der Digitalen Transformation zu positionieren. In Zahlen umgelegt, soll der Umsatz von derzeit vermutlich um die 25 Mio. Euro bis 2020 auf 35 Mio. Euro klettern. Die EBIT-Marge – also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Relation zu den Erlösen – will mVISE dann auf eine Größenordnung von rund 15 Prozent hieven – nach einer für 2018 avisierten Spanne von 7 bis 9 Prozent. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die im Börsensegment Scale gelistete Gesellschaft freilich ihre bislang noch relativ geringen Produktumsätze markant ausweiten. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Integrationsplattform elastic.io, die einen funktionierenden Datenaustausch zwischen verschiedenen Softwareanwendungen, Datenbanken oder auch IT-Systemen ermöglicht. Derartige Plattformen sind ein gewaltiger Markt, der auch noch schwer in Bewegung ist: Ein Ausrufezeichen hat im Frühjahr 2018 etwa Salesforce mit der milliardenschweren Übernahme von Mulesoft gesetzt. Aber auch die Darmstädter Software AG hat sich Ende September mit dem Kauf des amerikanischen iPaaS-Anbieters (integration Platform as a Service) Built.io massiv in dem Bereich verstärkt.
Ein einfacher Pluspunkt für die mVISE-Tochter elastic.io ist zunächst einmal, dass sie – Firmensitz ist Bonn – ein deutsches Unternehmen ist, was bei den mitunter sensiblen Datentransaktionen nicht ganz unerheblich ist. Zudem handelt es sich bei elastic.io um eine Mischung aus Open Source und Eigenentwicklung, was die Anwendungsbreite deutlich vergrößert. Vermutlich der wesentliche Vorteil ist aber, dass mVISE bei elastic.io auf eine doppelte Vertriebsstrategie setzt: So wird das Produkt zum einen in der Originalverpackung verkauft. Daneben setzen große Anbieter wie die Deutsche Telekom in ihrem Partnerprogramm Mittelstand als White-Label-Lösung auf elastic.io. Ähnlich funktioniert auch die vor gut einem Jahr in die Wege geleitete Zusammenarbeit mit der israelischen Magic Software.
Damit nicht genug: Zuletzt hat mVISE angekündigt, die elastic.io-App in die Software-Handelsplattform des US-Unternehmens AppDirect zu integrieren. Last but not least gibt es eine frische Kooperation mit dem amerikanischen Cloudspezialisten Riversand. „Insgesamt schaffen wir dadurch einen ganz anderen Multiplikationseffekt“, sagt Götz. Das hört sich alles sehr vielversprechend an. Aber der technikaffine Manager weiß auch, dass er liefern muss, um die Erwartungen der Börsianer zu erfüllen. Und auch die selbst angelegte Messlatte, sich bis zum Jahr 2020 unter die Top-20 der mittelständischen IT-Anbieter im Bereich der Digitalen Transformation zu schieben, ist nicht gerade unsportlich.
Andererseits haben es die Düsseldorfer selbst in der Hand, auch in möglicherweise unruhigen Börsenphasen positive Kursakzente zu setzen. Die nicht moderate Handelsliquidität ist nämlich nur die eine Seite der Medaille. Sollte mVISE mit seinen Produkten Erfolg haben, wird man das nämlich so sehr auf der Tachonadel spüren, dass das von SMC Research gesetzte Kursziel von 7 Euro eine durchaus realistische Größe ist. Klar sollte aber sein: Eine Aktie wie mVISE eignet sich nur für risikobewusste Anleger. Schließlich ist der Titel mit einem Börsenwert von rund 34 Mio. Euro selbst für Scale-Verhältnisse relativ klein.
Foto: Pixabay
[sws_grey_box box_size="640"]Hinweis:
Die Berichterstattung und Handlungseinschätzungen durch boersengefluester.de stellen keine Anlageempfehlungen und auch keine Empfehlung oder einen Vorschlag einer Anlagestrategie dar. Boersengefluester.de hält keine Beteiligung an der mVISE AG. Zwischen der mVISEAG und boersengefluester.de besteht eine Vereinbarung zur Soft-Coverage der mVISE-Aktie.[/sws_grey_box]...
Foto: Pixabay
[sws_grey_box box_size="640"]Hinweis:
Die Berichterstattung und Handlungseinschätzungen durch boersengefluester.de stellen keine Anlageempfehlungen und auch keine Empfehlung oder einen Vorschlag einer Anlagestrategie dar. Boersengefluester.de hält keine Beteiligung an der mVISE AG. Zwischen der mVISEAG und boersengefluester.de besteht eine Vereinbarung zur Soft-Coverage der mVISE-Aktie.[/sws_grey_box]...
© boersengefluester.de | Redaktion
Interessanter könnte die Ausgangslage kaum sein: Während die Analysten noch uneins waren, ob die Zahlen des Stahlhändlers Klöckner & Co zum dritten Quartal 2018 nun im Rahmen der Erwartungen gelegen haben oder vielleicht doch eher negativ zu interpretieren seien, hat Großaktionär Friedhelm Loh über die ihm zurechenbare SWOCTEM GmbH kurzerhand fleißig Stücke zugekauft. Exakte Berechnungen sind schwierig, da der Unternehmer nach dem im Februar 2016 gemeldeten Stimmrechtsanteil von 25,246 Prozent erst Mitte Mai 2016 in den Aufsichtsrat von Klöckner & Co eingezogen war – er in dieser Zeit also auch nicht meldepflichtig hätte weitere Stücke kaufen können. Unterstellt man jedoch, dass Loh in diesem Zeitraum keinen Handel mit Klöckner-Aktien betrieben hat, so dürften seine aktiven Kaufphasen im September und Oktober 2018 seinen Aktienbestand auf 28,43 Prozent gehievt haben.
Bei Börsenkennern macht es nun wohl sofort Klick, denn beim Überschreiten der 30-Prozent-Schwelle wäre ein Pflichtangebot in Höhe des gewichteten Durchschnittskurses der vergangenen drei Monate fällig. Überschlägig berechnet wären das gegenwärtig rund 9 Euro – bei einem aktuellen Aktienkurs von 7,70 Euro. Aus Sicht von Investor Loh wäre es somit nicht unbedingt klug, jetzt die Marke von 30 Prozent zu knacken, weil bei der Berechnung der Offerte noch viele September-Kurse oberhalb von 9 Euro einfließen würden. Im Normalfall dürfte sich – der unter anderem auch durch sein Engagement bei KUKA bekannt gewordene – Loh also so positionieren, dass er im Falle einer Meldeschwellenüberschreitung eher keinen Aufschlag anbieten muss und ihm so möglicherweise eine kaum kalkulierbare Schwämme von Aktien angedient würde.
Andererseits scheint er von den Qualitäten des SDAX-Unternehmens – insbesondere auf dem arg gedrückten aktuellen Kursniveau – mehr denn je überzeugt zu sein. Rein aus dem Blickwinkel des Kurs-Buchwert-Verhältnisses (KBV) ist das durchaus nachvollziehbar, denn gegenwärtig wird die Klöckner-Aktie mit einem Abschlag von rund 40 Prozent auf das Eigenkapital gehandelt. Zum Vergleich: Nach Berechnungen von boersengefluester.de liegt der entsprechende Discount im Mittel von zehn Jahren eher im Bereich um 25 Prozent. Aus Sicht eines Privatanlegers heißt dieses Szenario wiederum, dass – sofern Loh tatsächlich weiter aufstockt – der Aktienkurs nach unten vergleichsweise gut abgesichert sein sollte. Richtung Norden besteht normalerweise ein erkleckliches Bewertungspotenzial, denn im Grunde können sich die aktuellen Zahlen durchaus sehen lassen. Zudem sieht sich die Gesellschaft ganz und gar nicht in der Opferrolle einer möglichen Eskalation um Importzölle auf Stahl.
Abzüge in der B-Note gibt es freilich für die im Jahresvergleich um 134 auf 569 Mio. Euro gestiegene Netto-Verschuldung der Duisburger. Trotzdem: Sollte Klöckner & Co für das laufende Geschäftsjahr eine stabile Dividende von 0,30 Euro pro Anteilschein zahlen – wovon wir derzeit ausgehen – würde das dem Titel zu einer Rendite von immerhin fast 3,9 Prozent verhelfen. Auch das ist nicht unbedingt verkehrt. Für mutige Investoren könnte sich hier also eine veritable Chance-Risiko-Kombination ergeben.
Foto: Pixabay
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Klöckner & Co
Kurs: 11,02
Boersengefluester.de collects the most important key figures from all annual reports, including the income statement, balance sheet and cash flow statement. We also compile our own forecasts for the companies' key figures - including earnings per share and dividends.
| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 5.130,11 | 7.440,86 | 9.378,69 | 6.956,61 | 6.632,19 | 7.230,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 52,14 | 878,70 | 480,96 | 190,44 | 105,89 | 197,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 1,02 | 11,81 | 5,13 | 2,74 | 1,60 | 2,73 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -93,64 | 754,50 | 348,08 | 65,76 | -19,94 | 65,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | -1,83 | 10,14 | 3,71 | 0,95 | -0,30 | 0,90 | 0,00 | |
| Net profit1 | -114,36 | 629,34 | 259,34 | -189,80 | -175,56 | -10,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -2,23 | 8,46 | 2,77 | -2,73 | -2,65 | -0,14 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 160,98 | -305,77 | 405,17 | 321,57 | 114,71 | 240,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -1,16 | 5,58 | 2,32 | -1,91 | -1,47 | -0,10 | 0,33 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 1,00 | 0,40 | 0,20 | 0,20 | 0,20 | 0,25 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| Klöckner & Co | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| KC0100 | DE000KC01000 | SE | 1.099,25 Mio € | 28.06.2006 | Halten | |
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In the ‘Famous Quotes’ section, we show quotes from famous people. The spectrum ranges from well-known investors to philosophers and sportsmen. If you would like to suggest a quote for inclusion in our collection, please contact us. Send an e-mail to [email protected] or use the contact form on the website.
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Neil Diamond
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