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Kaum vorstellbar, dass die Aktie von Zapf Creation bis Ende 2001 Mitglied im SDAX war und in der Spitze einmal mehr als 70 Euro kostete. Seit einer gefühlten Ewigkeit gilt der Puppenhersteller unter Börsianern als Sanierungsfall, den es sich – zumindest unter Investmentgesichtspunkten – nicht mehr lohnt anzuschauen. Daran änderte auch der Einstieg von Isaac Larian, dem der US-Spielwarenkonzern MGA Entertainment gehört, nur zeitweilig etwas. Im Februar 2013, als Zapf Creation eingestehen musste, dass die Verluste mehr als die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt haben, drohten beinahe die Lichter auszugehen. Wesentliche Kapitalmaßnahmen zur Sanierung der Bilanz, wurden lange Zeit blockiert. Doch nun ist die Hängepartie – zumindest juristisch – beendet. Damit nicht genug: Beinahe gleichzeitig präsentierte die Gesellschaft aus Rödental in der Nähe von Coburg ihren Geschäftsbericht für 2013 – und die Resultate sehen gar nicht mal so übel aus. Zusammengefasst heißt es dort doch tatsächlich, dass keine bestandsgefährdende Situation zu erkennen sei und das Unternehmen eine „eher von Chancen geprägte Gesamtsituation“ sehe. In Zahlen: Bei einem Erlösrückgang von knapp acht Prozent auf 52,58 Mio. Euro kam Zapf Creation 2013 auf ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 4,19 Mio. Euro. Unterm Strich stand ein Überschuss von 888.000 Euro – nach einem Verlust von annähernd 3 Mio. Euro im Jahr 2012. Dementsprechend dreht das Ergebnis je Aktie von minus 0,16 Euro auf plus 0,05 Euro. Bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen hätte es bei 0,09 Euro je Anteilschein gelegen. „Im Gegensatz zu den Vorjahren belasteten weder Altwarenbestände noch Inventurbereinigungen im größeren Umfang das Jahresendergebnis, was auf die positive Resonanz der Produkte bei Handel und Verbrauchern hinweist“, heißt es im Geschäftsbericht. Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand für Umsatz und Ergebnis mit einer leichten Steigerung – was nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit schon ein ziemlicher Erfolg wäre.     Die Bilanz sieht zwar weiterhin wacklig aus, präsentiert sich aber bereits robuster als zum Halbjahr 2013. Per Ende Dezember 2013 kehrte das zuvor negative Eigenkapital mit 2,95 Mio. Euro zurück in den positiven Bereich. Die Eigenkapitalquote von 8,94 Prozent ist allerdings kein Ruhepolster. Die Nettofinanzverbindlichkeiten sanken von 16,70 auf 12,42 Mio. Euro. Ermutigend: Angesichts der verbesserten Rahmenbedingungen hatten die Darlehensgeber zuletzt ihre Kreditvereinbarungen bis Mai 2016 verlängert. Und nachdem der auf der letzten Hauptversammlung beschlossene Kapitalschnitt im Verhältnis 1:3 lange Zeit aufgrund einer Anfechtungsklage auf Eis lag, hat sich Zapf Creation kürzlich mit dem Kläger, dem Vorstand der Beteiligungsgesellschaft Allerthal-Werke (WKN: 503420) aus Köln, geeinigt. Boersengefluester.de geht davon aus, dass die Bilanzsanierung nun relativ zeitnah umgesetzt wird. Für den Aktienkurs könnte sich daraus nochmals eine Belastung ergeben. Letztlich hängt aber viel von den Konditionen und dem Umfang der zu erwartenden Finanzierungsrunde ab. Immerhin haben sich die Parteien auf eine Deckelung der Kapitalmaßnahmen auf ein Volumen von 3.215.975 Euro verständigt – drei Mal weniger als es die ursprüngliche Ermächtigung vorsah. Klar sollte allen Anlegern sein: Zapf Creation ist ein super risikoreiches Investment und hat in einem konservativen Depot nichts zu suchen. Die Bilanzqualität ist mager. Der Börsenwert beträgt momentan lediglich 12,1 Mio. Euro. Dementsprechend groß sind auch die Kursschwankungen in dem Micro Cap. Auf der Habenseite stehen unverkennbare operative Fortschritte und die Ansage des Vorstands, für 2014 erneut ein besseres Ergebnis zu präsentieren. Anschauen und ein wenig mitspielen ist bei dem Titel also durchaus wieder erlaubt. Fazit: Klassischer Hot Stock mit allen Chancen und Risiken.     Foto: Zapf Creation AG...
#780600 #A11QU7
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[sws_red_box box_size="585"]Mit einem DAX-Plus von 25 Prozent auf 9.552,16 Zähler war 2013 ein super Aktienjahr. Doch auch abseits der gewöhnlichen Auflistungen zum Jahreswechsel hat sich auf dem Kurszettel jede Menge getan. Boersengefluester.de hat nicht alltägliche Statistiken rund um Deutsche Aktien zusammengefasst.[/sws_red_box]...
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Immerhin zwölf börsennotierte Unternehmen haben 2013 eingestanden, dass die aktuellen Verluste mehr als die Hälfte ihres Grundkapitals übersteigen. Zwar muss eine solche „Verlustanzeige“ nicht zwangsläufig in einer Insolvenz münden. Für Anleger ist in solchen Situationen dennoch höchste Alarmbereitschaft gefordert. Entscheidend für den Fortbestand der Firma ist meist, ob potente Großaktionäre frisches Geld in die Firma schießen. Auf dieser Liste möchte besser niemand auftauchen, doch allein seit Jahresbeginn mussten folgende Firmen eine Verlustanzeige gemäß § 92 Absatz 1 AktG melden: 4SC, 7days music entertainment, Agennix, Centrosolar, CineMedia, Feedback AG, Group Business Software, Höft & Wessel, IVG Immobilien, Loewe, My Hammer, posterXXL, Solarworld, YOC und Zapf Creation.  Eingeführt hat der Gesetzgeber das Procedere als Schutzmechanismus für Aktionäre und Gläubiger, damit diese im Falle eines Falles nicht völlig auf dem falschen Fuß erwischt werden. Die Verlustanzeige soll signalisieren, dass es unter Umständen bedrohlich um die Gesellschaft steht. Auf einer einzuberufenden außerordentlichen Hauptversammlung muss der Vorstand anschließend über die aktuelle Situation berichten. Häufig werden auf diesem Aktionärstreffen Hilfsprogramme wie zum Beispiel Kapitalmaßnahmen erörtert. Wichtig für Anleger: Eine „Verlustanzeige“ heißt nicht, dass die Gesellschaft momentan einfach nur rote Zahlen schreibt. Sie signalisiert vielmehr, dass das Minus eine Grenze überschreitet, die der Gesetzgeber offenbar als kritisch betrachtet und daher dringenden Handlungsbedarf sieht. Umso unverständlicher, dass manche Vorstände – insbesondere von jungen, schnell wachsenden Unternehmen – eine Verlustanzeige offenbar immer noch als Kavaliersdelikt betrachten. Besonders krasses Beispiel ist der Fotodienstleister posterXXL. Die Münchner hatten Mitte 2012 eine  Mittelstandsanleihe (WKN: A1PGUZ) platziert und erwähnten im Zuge der Berichterstattung für 2012 quasi nur in einem Nebensatz, dass die Verluste 50 Prozent des Grundkapitals überstiegen hatten. Als wenn nichts passiert wäre, sprach der Vorstand von einer „branchenüblichen Saisonalität“ und deutete sogar noch Zukäufe an. Die Börsianer ließen sich nicht blenden: Der Kurs der Anleihe sackte im Tief von 100 auf 60 Prozent. Um ihren Anteilseignern die Lage zu erörtern, sind die Unternehmen gehalten, eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Auf diesem Treffen werden in der Regel finanzielle Gegenmaßnahmen wie Kapitalerhöhungen erörtert. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Aktionärsstruktur. So kann ein potenter Großinvestor unter Umständen eine Kapitalerhöhung garantieren. Allerdings gehen solche Rettungsmaßnahmen im Normalfall mit einer deutlichen Verwässerung des eigenen Anteils einher. Mit Schwierigkeiten verbunden, ist regelmäßig die Einbeziehung von Anleihengläubigern in mögliche Sanierungspläne. Dieses Thema hat durch die Emission der zahlreichen Mittelstandsbonds zuletzt deutlich an Bedeutung gewonnen. Eine Reihe von Unternehmen haben aber auch Wandelanleihen im Umlauf, die im Ernstfall häufig in Aktien zwangsgewandelt werden sollen. Ob es sich lohnt, als Aktionär an Kapitalmaßnahmen teilzunehmen, lässt sich pauschal kaum beurteilen. Häufig ist es aber so, dass man gutes Geld schlechtem hinterherwirft....
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