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Chief Editor's 3-Minute morning briefing
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Das mussten wir auch erst nachschauen. „Jadeed“ heißt übersetzt „neu“. Auf der Homepage von Mutares ist das arabische Wort derweil noch ein Platzhalter und bildet als „Jadeed – das ETP-Geschäft“ die mit Abstand wichtigste Beteiligung im neu geschaffenen Segment „Chemicals & Materials“ ab. Tatsächlich geht es sogar um die mit Abstand größte Transaktion in der Firmenhistorie der auf Restrukturierungen spezialisierten Investmentgesellschaft: So hat Mutares zu Jahresbeginn 2026 mit dem saudi-arabischen Chemiekonzern SABIC einen Vertrag zum Erwerb des Geschäftsbereichs Engineering Thermoplastics (ETP) – also Technische Kunststoffe – in Amerika und Europa unterzeichnet. ...
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Dreh- und Angelpunkt sind dabei die von der Tochter Novogenia in Salzburg durchgeführten DNA-Analysen. Wo Darwin operativ zurzeit genau steht, wird der Vorstand am 26. Januar 2026 vor Investoren und Analysten in Frankfurt auf der ODDO BHF Small &...
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Mit der erwarteten Zuversicht blickt Rüdiger K. Weng, CEO des Kunsthandelsunternehmens Weng Fine Art (WFA), auf das Jahr 2026: „Wir sind entschlossen, die sich durch den langanhaltenden Abwärtstrend des Kunstmarktes ergebenden Chancen zu ergreifen.“ Da sich nach dem Verkauf der Artnet-Anteile im vergangenen Jahr auch die bilanziellen Möglichkeiten grundlegend verändert haben, setzt Weng dabei – neben der Forcierung des Editionsgeschäfts – explizit auch auf anorganisches Wachstum: „Wir analysieren bereits mögliche Beteiligungs- bzw. Übernahmeziele, die das Potenzial besitzen müssen, sofort einen deutlichen Umsatzzuwachs sowie höhere Erträge im Handelsgeschäft zu erbringen.“ ...
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Keine Frage. Das macht das Management von Deutz schon sehr geschickt. Um das traditionell im Motorenbau für Bau- und Landmaschinen sowie Industrieanlagen tätige Unternehmen fit für die Zukunft zu machen, setzt Deutz zunehmend auf moderne Anwendungen und neue Märkte, die insbesondere auch am Kapitalmarkt richtig gut ankommen. So haben die Kölner zuletzt via Akquisitionen ihre Expertise unter anderem im Defencebereich sowie in der dezentralen Stromversorgung für Rechenzentren deutlich ausgebaut. Die Ende 2025 kommunizierte Übernahme der Frerk Aggregatebau wird Deutz immerhin einen oberen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag kosten. Dabei soll Frerk mit seinen Produkten rund um Stromaggregate für kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser oder eben Rechenzentren einen zusätzlichen Umsatz von rund 100 Mio. Euro beisteuern. ...
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Traditionell dreht sich auf boersengefluester.de alles um Aktien aus Deutschland. Wenn sich interessante Opportunitäten auftun, die gut in unser Coverage-Universum passen, machen wir jedoch gern Ausnahmen. So haben wir kürzlich die Aktie von Montana Aerospace in unsere Datenbank aufgenommen. Das im schweizerischen Reinach – in der Nähe von Luzern – ansässige Unternehmen hat sich mittlerweile als reiner Zulieferer für die Luftfahrtbranche positioniert. Konkret geht es um Komponenten für Rumpf, Tragflächen und auch Fahrwerke von Flugzeugen. Handelbar ist die Aktie hierzulande im Freiverkehr von Frankfurt, Düsseldorf und auch München. ...
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Am 8. Januar 2026 nach Börsenschluss werden die Aktien der Deutsche Effecten- und Wechsel- Beteiligungsgesellschaft AG – kurz: DEWB – im Verhältnis 10:1 zusammengelegt und bekommen die neue WKN A41YCR. Mit dem Reverse-Split will das Unternehmen den Aktienkurs aus dem Penny-Stock-Niveau befreien, in dem er seit nun fast drei Jahren festhängt. Neben dem optischen Makel einer Billigaktie sind Kurse oberhalb von 1 Euro insbesondere auch deshalb wichtig, weil der Mindestausgabepreis für neue Aktien bei Kapitalerhöhungen bei eben 1 Euro liegt. So gesehen sind der DEWB momentan seit vielen Jahren die Hände gebunden, was Maßnahmen auf der Eigenkapitalseite angeht. Bilanziell wird die Transaktion durch die Umbuchung von Gezeichnetem Kapital in die Kapitalrücklage umgesetzt. Investoren, die jetzt beispielsweise 5.000 DEWB-Anteile zu je 0,36 Euro im Depot haben, halten nach der Umsetzung 500 DEWB-Aktien zu einem Kurs von rechnerisch 3,60 Euro. Am Vermögensstatus ändert sich also nichts. ...
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Bei seiner Präsentation auf dem Eigenkapitalforum der Deutschen Börse im November 2025 hatte Pyramid-CEO Andreas Empl die Investoren bereits eingestimmt. Demnach will sich das in den Bereichen Industrie-Server/PC, Kioskterminals und Displays täti...
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Regelmäßig ein idealer Zeitpunkt für ein Update zu unserer „3-Säulen-Strategie“ ist der Jahreswechsel. Dann fließen nämlich die frischen Jahresschlusskurse – in diesem Fall also für 2025 – in das Ranking dieser besonderen Aktienauswahl...
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Es ist eine eher ruhige Arbeit im Hintergrund. Jetzt ist das vor gut neun Monaten gestartete Großprojekt aber abgeschlossen – und zwar pünktlich zum Jahreswechsel 2025/26. So hat boersengefluester.de für alle Unternehmen aus unserer Datenbank eigene Gewinn- und Dividendenschätzungen für das Jahr 2027 erstellt. Ein Aufwand, den so sonst keine andere Finanzwebseite betreibt. Wir fühlen uns damit aber durchweg gut und führen diese Tradition Jahr für Jahr fort. Insbesondere, weil es für viele kleinere Unternehmen aus dem Börsenumfeld sonst keine verlässlichen Aktienstammdaten gibt. ...
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Die Neuausrichtung von ad pepper media International hin zu plattformgetriebenen Geschäftsmodellen schreitet voran: Wie von CEO Jens Körner auf Kapitalmarktpräsentationen zuletzt mehrfach angedeutet, trennt sich das im Werbeumfeld tätige Unternehmen von seinem 60-Prozent-Anteil an der Performance-Agentur ad agents. Als Kaufpreis wurden rund 4 Mio. Euro in bar verhandelt, was etwa dem Faktor 11 auf das EBITDA der vergangenen zwölf Monate entspricht. Die Umsetzung – sprich Entkonsolidierung – soll zum 31. Dezember 2025 erfolgen. „Der Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an ad agents ermöglicht eine zielgerichtete Ausrichtung auf synergetische und skalierbare Geschäftsmodelle innerhalb der ad pepper Gruppe und bündelt finanzielle Ressourcen für zukünftiges organisches und anorganisches Wachstum“, betonen die Nürnberger. ...
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Lange Zeit war es wie verhext. Der erfolgreiche Verkauf der Artnet-Beteiligung – er perlte am Aktienkurs von Weng Fine Art (WFA) weitgehend ab. Selbst die bereits seit Mitte Oktober 2025 von CEO Rüdiger K. Weng kommunizierten Indizien für einen Stimmungswechsel zum Positiven in der Kunstszene fanden am Kapitalmarkt zunächst kein Gehör. Gleiches gilt, was die geplanten Veränderungen in der operativen Ausrichtung des Kunsthandelsunternehmens mit einer Forcierung des Editionsgeschäfts angeht. Umso erstaunlicher, wie schnell sich der Aktienkurs von WFA zuletzt aus dieser Lethargie befreit hat und Richtung 6 Euro zieht. Offenbar dämmert es den Investoren nun doch, dass sich hier eine schöne Turnaroundstory aufbaut. ...
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Unverändert schwer tut sich der Kapitalmarkt mit der Aktie der Swissnet Group. Zuletzt ist die Notiz des Anbieters von telekomnahen IT-Dienstleistungen sowie standortbasierten Marketinglösungen sogar signifikant unter die Marke von 5 Euro gerutscht. Dabei liefert das Team um CEO Jonathan Sauppe einen beständig guten Newsflow. Jüngster Erfolg ist eine komplette Erneuerung der Datenleitungsarchitektur des See-Spitals Horgen (Schweiz) im Gesamtvolumen von umgerechnet 320.000 Euro. Die technische Umsetzung ist für 2026 geplant und sorgt künftig via Managed Services für wiederkehrende Erlöse. Zudem stärkt Swissnet seine Expertise im Gesundheits- und Pflegebereich. ...
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Die vergangenen zehn Jahre waren ein Debakel im Chart von Schweizer Electronic. Abgesehen von einzelnen Zwischenerholungen ging es mit dem Anteilschein des stark im Automotivebereich verwurzelten Leiterplattenherstellers deutlich bergab. Dabei hatte das in Schramberg im Schwarzwald ansässige Unternehmen nichts unversucht gelassen, um gegen den schwierigen Markt anzukämpfen. Tatsächlich musste die Gesellschaft aber einige Jahre tiefrote Zahlen verkraften, die enorm an der bilanziellen Substanz zehrten. Anfang Oktober 2025 kam dann aber eine erste Meldung, die aufhorchen ließ. ...
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Alles gut – bis auf den Aktienkurs. So lässt sich unverändert die Gemengelage bei Netfonds umschreiben. Operativ ist der B2B-Service-Dienstleister in den Bereichen Finanzen und Versicherungen auch nach neun Monaten 2025 gut unterwegs. Die Netto-Erlöse erreichen zum Ende des dritten Quartals 35,4 Mio. Euro (Vorjahr: 31,1 Mio. Euro) und sollen im Gesamtjahr auf 52 bis 54 Mio. Euro klettern. Das sieht zunächst ambitioniert aus, allerdings ist das Abschlussviertel für Netfonds traditionell besonders stark. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) liegt nach neun Monaten 2025 mit 6,9 Mio. Euro um fast 44 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert. ...
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Die Skalierung in unserem Aktienchart von Edel lässt so manche Kursbewegung heftiger aussehen, als sie eigentlich ist. Insofern war die Korrektur nach dem Dividendenabschlag Ende März 2025 für Edel-Verhältnisse zwar ausgeprägt, aber trotzdem weit entfernt von einem nachhaltigen Verkaufssignal. Anleger, die damals cool geblieben sind, haben einen Großteil der Buchverluste auch längst wieder aufgeholt und können die Aktie des Medienunternehmens auch zur kommenden Hauptversammlung (HV) wieder in die Rubrik „Dividendenhit“ einordnen. ...
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Was für ein Kursdrama in der NFON-Aktie. Seitdem das auf smarte Telefonielösungen für Geschäftskunden spezialisierte Unternehmen im August erstmals den Ausblick für 2025 nach unten anpassen musste, hat der Titel um fast 50 Prozent an Wert eingebüßt. Das entspricht einem Verlust an Marktkapitalisierung von rund 50 Mio. Euro. Gleichzeitig bedeutet der aktuelle Kurs von knapp unter 3,60 Euro ein All-Time-Low seit dem Börsenstart im Mai 2018 zu einem Ausgabepreis von 12 Euro. Zur weiteren Einordnung: Anfang März 2021 erreichte die NFON-Aktie ihr Rekordhoch bei knapp 22,90 Euro. ...
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Dirk Martin, CEO und Mitgründer von Serviceware, ist die Begeisterung bei seiner Präsentation auf dem Deutschen Eigenkapitalforum in Frankfurt förmlich anzusehen. „Wir sind der festen Überzeugung, dass dieses Unternehmen ein riesiges Potenzial hat“, sagt Martin mit Blick auf die komplett neu aufgesetzte Softwareplattform für die Digitalisierung von Serviceprozessen sowie das Kostencontrolling von Unternehmen. Dabei hat Serviceware das Thema Künstliche Intelligenz (KI bzw. AI) nicht – wie es bei vielen Firmen noch üblich ist – irgendwie in die Plattform integriert, sondern den Bauplan radikal auf KI ausgerichtet. „Das Feedback der Kunden ist grandios“, sagt Martin. „Wir können jetzt Dinge automatisieren, die wir uns früher nicht hätten vorstellen können.“ ...
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Nur einen Monat nach dem ersten Investment von Mountain Alliance in ein – bis heute namentlich nicht genanntes – Unternehmen aus dem Defence-Bereich legt die Beteiligungsgesellschaft nach und meldet den Einstieg bei der Schweizer MindGuard AG. Interessant: Diesmal geht es nicht um Drohnentechnologie, sondern um Themen wie die psychologische Behandlung von kriegsgeschädigten Soldaten und Zivilisten sowie die mentale Resilienz unter schwierigen Bedingungen. „Mit MindGuard investieren wir bewusst in ein Unternehmen, das die zunehmende Relevanz von KI im Defence-Tech-Sektor adressiert“, sagt Ulrich Tetzner, CEO der Mountain Alliance AG. Weitere Details – etwa zur Höhe des Investments – gibt es nicht. ...
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Bei unserem jüngsten Hintergrundgespräch auf den Hamburger Investorentagen im Spätsommer 2025 war Delignit-Vorstand Markus Büscher noch hin- und hergerissen. So gab es damals durchaus Anzeichen einer Bodensatzbildung im operativen Geschäft. Fakt war allerdings auch, dass der Anbieter von Innenraumverkleidungen für Lieferwagen und Reisemobile sowie Holzwerkstoffen (Technological Applications) für Nischenmärkte – von schusssicheren Türen bis hin zu Stimmstockplatten für den Klavierbau – ohne steigende Abrufzahlen aus den Automotive-Rahmenverträgen ein Problem mit der eigenen Prognose für 2025 bekommen würde. ...
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Ganz am Ende seiner Präsentation auf dem Deutschen Eigenkapitalforum in Frankfurt wurde CEO Achim Plate dann doch noch zum Aktienkurs der LAIQON AG gefragt. Immerhin hatte die Notiz des Asset-Managers im Spätsommer/Herbst 2025 – nach zuvor guter Performance – wieder deutlich an Terrain eingebüßt. Beinahe schon traditionell gehen diese Schwächephasen auf das Konto von ausstiegswilligen Altaktionären aus den Zukäufen der vergangenen Jahre, die für ihre Sacheinlagen zum Teil mit LAIQON-Anteilscheinen bezahlt wurden. Die gute Botschaft von Plate: „Ich habe den Eindruck, dass die Bereinigung erfolgt ist.“ ...
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