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Chief Editor's 3-Minute morning briefing
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© boersengefluester.de | Redaktion
Vermutlich ging es 2015 doch einen Tick zu steil bergauf für die Vorzugsaktie von Ökoworld – einem Anbieter von ethisch und ökologisch geprägten Kapitalanlagemöglichkeiten. Immerhin stand am Jahresende – inklusive Dividende – eine Performance von fast 90 Prozent zu Buche. Fakt ist: Nach dem Dezember-Hoch bei 12,30 Euro ging die Notiz der Hildener im Einklang mit dem Gesamtmarkt erst einmal bis knapp unter 9 Euro in die Knie. Mittlerweile ist die Stimmung aber bereits wieder sehr viel zuversichtlicher und der Small Cap hat kürzlich sogar die Marke von 10 Euro zurückerobert. Eins der schlagenden Argumente für ein Investment in die Ökoworld-Aktie ist seit vielen Jahren die attraktive Dividendenrendite. Bezogen auf den Kurs zur jüngsten Hauptversammlung Ende Juni 2015 stand die Ausschüttung von brutto 0,40 Euro je Aktie für eine Rendite von immerhin fast 4,8 Prozent. Um dieses Niveau zu halten, müsste Ökoword auf den gegenwärtigen Kurs allerdings schon fast 50 Cent pro Aktie zahlen. Boersengefluester.de hält das zwar für eher unwahrscheinlich.
Doch Alfred Platow gibt zumindest Anlass für Optimismus: „Die Vorzugsaktionäre der Ökoworld AG können für das Jahr 2016 mit einer deutlich höheren Dividende als im Vorjahr rechnen“, lässt der Vorstandsvorsitzende und Gründer von Ökoworld jetzt durchblicken. Dem Vernehmen nach gelang dem Unternehmen 2015 das beste Neugeschäft seit der Firmengründung im Jahr 1975. Bis zur Veröffentlichung der Konzernzahlen müssen sich Anleger aber noch ein wenig gedulden. Der Finanzkalender auf der Homepage ist immer noch Stand 2015. Unter der Annahme, dass die nicht an der Börse gehandelten Stammaktien den gleichen Kurs hätten wie die Vorzüge, käme Ökoworld auf eine Marktkapitalisierung von annähernd 94 Mio. Euro. Zurr Einordnung: 2014 erzielte das Unternehmen einen Überschuss von knapp 3,3 Mio. Euro. Richtig günstig ist der Small Cap – abgesehen von der Dividendenfantasie – also nicht unbedingt. Dennoch: Für Langfristanleger hat sich das Papier als prima Investment erwiesen. Für Anleger, die ihren Fokus nicht so sehr auf das Öko-Thema richten, ist die Aktie des Finanzdienstleisters PEH Wertpapier eine interessante Alternative. Die Dividendenrendite von PEH ist nach den bisherigen Aussagen des Managments im Bereich um fünf Prozent anzusiedeln. Die konkreten Zahlen werden die Frankfurter Anfang April veröffentlichen. Hier könnte sich eine positive Überraschung anbahnen.
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Ökoworld VZ
Kurs: 26,80
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| Ökoworld VZ | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 540868 | DE0005408686 | AG | 187,60 Mio € | 14.12.1999 | Kaufen | |
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PEH Wertpapier
Kurs: 29,40
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| PEH Wertpapier | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 620140 | DE0006201403 | AG | 53,33 Mio € | 13.11.1998 | Halten | |
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© boersengefluester.de | Redaktion
„Fallen Angels“ genießen an der Börse seit jeher eine besondere Aufmerksamkeit. Die große Frage lautet allerdings immer: Ist der abgestürzte Engel tatsächlich noch eine Lichtgestalt, der gerade nur eine schwierige Phase durchmacht, oder hat der Kandidat seine besten Zeiten womöglich längst hinter sich? Gute Chancen, dass es sich um einen Titel aus der ersten Kategorien handelt, bestehen bei Hugo Boss. Seit dem Rekordhoch vom April 2015 bei 120,40 Euro hat der MDAX-Wert schmerzliche 55 Prozent an Wert eingebüßt. Den vorläufigen Tiefpunkt der Misere markierte das Papier Ende Februar, als die Schwaben von neuerlichen Belastungen berichteten. Insbesondere China und die Vereinigten Staaten bereiten als Absatzmärkte Probleme. Die Chinesen kaufen die Mode von Boss viel lieber bei ihren Europa-Trips. Schließlich ist sie hierzulande wesentlich günstiger als im Reich der Mitte. Und in Amerika hängt Boss immer häufiger als hoch rabattierte Ware von der Stange in den Fashion-Shops.
Angesichts der Kette von enttäuschenden Meldungen musste zuletzt sogar der langjährige Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs seinen Posten räumen. Die Nachfolgesuche läuft auf Hochtouren. Bei der jetzigen Bilanzvorlage war der Manager schon gar nicht mehr präsent. Die Aufgabe ist klar: Die Expansion über eigene Einzelhandelsgeschäfte verspricht zwar Wachstum, kostet jedoch viel Geld. Daher muss Boss die Kosten in den Griff bekommen. Grundsätzlich sollen bis zum Jahr 2020 jedoch drei Viertel der Erlöse aus dem eigenen Einzelhandel kommen – zurzeit sind es 60 Prozent. Zudem gilt es Konzepte zu erarbeiten, wie sich die Hersteller den ruinösen Rabattschlachten entziehen können. Nicht minder wichtig ist eine schlüssige Digitalisierungsstrategie – sprich der Verkauf von Bekleidung via Internet. Im Gegensatz zu eher angestaubten Marken wie Gerry Weber oder relativ ausdruckslosen Labels wie Tom Tailor erscheint uns die Ausgangslage bei Hugo Boss aber gar nicht mal so übel.
Für kühne Rechner könnte die Aktie von Hugo Boss derzeit also eine super Chance sein. Die Dividende hält das Unternehmen zur Überraschung von boersengefluester.de konstan. Für 2015 wird Boss jede Aktie mit 3,62 Euro bedienen. Damit bringt es das Papier auf eine weit überdurchschnittliche Rendite von fast 6,5 Prozent. Ausgezahlt – und allerdings auch vom Kurs abgezogen – wird die Dividende nach der Hauptversammlung (HV) am 19. Mai 2016. Wir gehen davon aus, dass sich allein aus dem Renditegrund in den kommenden Wochen noch etliche Investoren bei Boss in Stellung bringen. Nachhaltig sollten Anleger mit diesem üppigen Ausschüttungssatz allerdings nicht planen. Normalerweise hat sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben, 60 bis 80 Prozent der Gewinne auszukehren. Zur Einordnung: Der 2015er-Dividendenvorschlag läuft auf eine Quote von 78 Prozent hinaus – bewegt sich also am oberen Ende des Korridors. Angesichts der großen operativen Herausforderungen gehen wir davon aus, dass Boss die Dividende für 2016 deutlich kürzen wird. Zunächst einmal werden sich die Börsianer jedoch auf die kommende HV fokussieren. Pluspunkte sammelt die Aktie aber auch unter anderen Bewertungsaspekten: So bewegt sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2017 von 13,5 um rund 18 Prozent unter dem von uns ermittelten Zehn-Jahres-Durchschnittswert von gegenwärtig 16,5.
Das Risiko für Investoren: Die kommenden Quartale werden sicher keine übermäßig positiven Meldungen hervorbringen. Zudem ist offen, ob ein neuer CEO nicht sogar nochmals reinen Tisch macht und weitere Ergebnisbelastungen an den Tag fördert. Zudem ist noch nicht geklärt, ob der Aktienchart tatsächlich bereits eine nachhaltige Trendwende eingeläutet hat. Die jüngsten Tage geben zwar Anlass zur Hoffnung. Kann aber auch gut sein, dass es sich nur um eine Zwischenerholung in dem weiterhin übergeordneten Abwärtstrend handelt. Trotzdem: Boersengefluester.de positioniert sich momentan lieber auf der Bullenseite. Normalerweise sollte man bei einer Boss -Aktie zu 56,50 Euro nicht mehr so viel verkehrt machen können.

Hugo Boss
Kurs: 35,23
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| Hugo Boss | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A1PHFF | DE000A1PHFF7 | AG | 2.480,19 Mio € | 19.12.1985 | Halten | |
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Boersengefluester.de collects the most important key figures from all annual reports, including the income statement, balance sheet and cash flow statement. We also compile our own forecasts for the companies' key figures - including earnings per share and dividends.
| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 1.945,84 | 2.786,11 | 3.651,38 | 4.197,46 | 4.307,35 | 4.310,00 | 4.080,00 | |
| EBITDA1,2 | 230,00 | 567,28 | 680,45 | 752,03 | 775,03 | 833,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 11,82 | 20,36 | 18,64 | 17,92 | 17,99 | 19,33 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -235,62 | 228,00 | 335,42 | 410,34 | 360,82 | 415,00 | 330,00 | |
| EBIT-margin %5 | -12,11 | 8,18 | 9,19 | 9,78 | 8,38 | 9,63 | 8,09 | |
| Net profit1 | -219,18 | 144,13 | 221,86 | 269,79 | 223,59 | 246,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -11,26 | 5,17 | 6,08 | 6,43 | 5,19 | 5,71 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 239,91 | 658,11 | 357,26 | 393,64 | 785,51 | 730,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -3,18 | 1,99 | 3,04 | 3,74 | 3,09 | 3,40 | 3,00 | |
| Dividend per share8 | 0,04 | 0,70 | 1,00 | 1,35 | 1,40 | 1,40 | 1,40 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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© boersengefluester.de | Redaktion
Verdammt ruhig war es in den vergangenen Monaten um 3W Power – einem ehemals ganz heiß diskutierten Titel – geworden. Dabei hat der über seine Tochter AEG Power Solutions tätige Anbieter von unterbrechungsfreien Stromsystemen seit dem Bilanzschnitt eine Menge getan, um das Geschäft wieder auf Vordermann zu bringen. Anfang Februar schloss die Gesellschaft etwa den Verkauf der beiden Töchter Fluxpower GmbH aus der Nähe von Erlangen sowie der italienischen Primetech ab. Mit dem Erlös aus dieser Transaktion hat 3W Power jetzt eine Rückkaufofferte an die Gläubiger der Anleihe 2014/19 (WKN: A1ZJZB) initiiert – ein sehr positiver Schritt, wie boersengefluester.de findet. Immerhin könnte sich das Volumen des Bonds durch diese Transaktion von 50 auf 45 Mio. Euro reduzieren – was eine spürbare Entlastung für das Zinsergebnis mit sich bringen würde. Bis 2019 könnte sich allein dieser Effekt auf bis zu 1,7 Mio. Euro türmen. Keine Frage: 3W Power ist noch immer ein reinrassiger Hot Stock mit enormen Risiken, aber eben auch Chancen. Die Marktkapitalisierung beträgt knapp 40 Mio. Euro. Noch immer agiert die Gesellschaft tief in der Verlustzone. Doch Fortschritte sind auf jeden Fall zu erkennen. In zwei bis drei Jahren will 3W Power auf eine EBITDA-Marge (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in Relation zum Umsatz) von immerhin zehn Prozent kommen. Boersengefluester.de hat sich bei dem Vorstandsvorsitzenden Jeffrey Casper nach dem Stand der Restrukturierung, den weiteren strategischen Schritten, der Rückzahlung der Anleihe sowie den Perspektiven für die Aktie von 3W Power erkundigt.
Herr Casper, dürfen Anleger nach schweren und verlustreichen Jahren in 2016 nun endlich mit dem nachhaltigen Turnaround bei AEG Power Solutions rechnen?
Jeffrey Casper: Der Erfolg des nachhaltigen Turnarounds hängt aus unserer Sicht von diversen Faktoren ab: Diese beinhalten die kontinuierliche Kosten- und Effizienzoptimierung durch verbesserte Prozesse sowie eine positive Entwicklung im Sales-Bereich. Nicht zu vernachlässigen ist zudem die weitere Entwicklung von Produkten, die auf die Bedürfnisse des Markts zugeschnitten sind. Außerdem stellt eine stärkere Fokussierung auf den Bereich Service ebenfalls einen wichtigen Faktor für einen erfolgreichen Turnaround dar.
Sind schwarze Zahlen für das erste Halbjahr 2016 bereits ein Thema?
Eine Anpassung der Einsparungen wurde durch die im Jahr 2015 begonnenen Kostenreduzierungspläne erreicht. Wir haben unsere Kosten und Reduzierungspläne im Jahr 2015 eingeleitet, welche sich in das Jahr 2016 fortziehen. Auch wenn wir endlich wieder Perspektiven sehen: Eine schwarze Null zum Halbjahr ist noch etwas ambitioniert. Wir arbeiten aber daran diese so schnell wie möglich zu erreichen, was nicht nur von uns, sondern auch von den Marktgegebenheiten abhängt.
In der jüngsten Mitteilung wurde die mittelfristige Perspektive eines zweistelligen Umsatzwachstums und einer EBITDA-Marge von zehn Prozent in Aussicht gestellt. Welchen Zeitraum dürfen Anleger in diesem Zusammenhang unter „Mittelfristig“ verstehen?
Es ist zu erwarten, dass die mittelfristige Perspektive eines zweistelligen Umsatzwachstums in den kommenden zwei bis drei Jahren eintritt.
Verläuft die Umsetzung des jüngsten Sparprogramms im Umfang von rund 10 Mio. Euro nach Plan? Wann wird die Umsetzung abgeschlossen sein, und ab welchem Zeitpunkt werden die Einsparungen voll wirksam?
Die Umsetzung des Sparprogramms wird zum Ende des dritten Quartals 2016 voll wirksam. Wir arbeiten stetig daran, die Betriebsausgaben weiter zu reduzieren.
Kann sich 3W Power im laufenden Jahr nun endlich voll auf das operative Geschäft konzentrieren oder sind weitere Anpassungen auf der Kostenseite erforderlich?
Das Unternehmen hat sich immer auf das operative Geschäft konzentriert, zum Beispiel haben wir Sales- und Servicemanager ausgetauscht und Ingenieure und Vertriebsmanager für folgende Regionen eingestellt: UK, Deutschland, Frankreich, Dubai, Osteuropa, Spanien und Italien.
Ist es realistisch, dass 3W Power die Mittel für die Rückzahlung der Anleihe im Jahr 2019 bis dahin aus dem operativen Geschäft erwirtschaften kann?
Der Plan ist eine Reduzierung der Nettoverschuldung und der Aufrechterhaltung der langfristigen Finanzierung des Unternehmens. Wir sind zuversichtlich, eine entsprechende Refinanzierung für die Anleihe – die erst in drei Jahren zur Rückzahlung ansteht – darzustellen.
Im Herbst 2015 wurde eine Wandelanleihe ausgegeben um Wachstumsmärkte in Asien, Afrika und Nordamerika zu erschließen. Ab wann darf man durch diese Maßnahme mit ersten Umsätzen aus neuen Märkten rechnen?
Wir haben bereits Umsätze aus den neuen Märkten generiert und werden die entsprechenden Zahlen dazu im Laufe des aktuellen Geschäftsjahrs kommunizieren.
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3W Power
Kurs: 0,00
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| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Ist die Gesellschaft nach dieser jüngsten Kapitalmaßnahme für die kommenden Jahre nun durchfinanziert?
Sicherlich sind wir gut aufgestellt, jedoch hängt dieses auch von einer entsprechenden Entwicklung in den Märkten ab.
Wie läuft das Geschäft nach dem erneuten Ölpreiseinbruch in der für die AEG PS wichtigen Öl- und Gas-Sparte? Sind hier zukünftig weitere Risiken bzw. Rückgänge zu erwarten?
Wir gehen davon aus, dass der Ölpreis sein Tiefstand mehr oder minder erreicht hat. Da viele unserer Kunden in diesem Segment eher in Dekaden denken als in einzelnen Quartalen, rechnen wir daher eher mit einer Verschiebung als mit einer Stornierung von Aufträgen.
Wie sieht das zukunftsträchtige Geschäftsfeld im Bereich der Energiespeicher aus?
Wir sehen den Bereich der Energiespeicher als ein dynamisches und faszinierendes Geschäftsfeld. Wir haben ein einzigartiges Know-how, das seit Jahren in dem Segment verankert ist.
Ist hier Wachstum zu erwarten oder fokussiert sich 3W voll auf das Kerngeschäft mit Industrie USV-Anlagen und Leistungselektronik?
Wir konzentrieren uns hauptsächlich auf die unterbrechungsfreien Stromsysteme (UPS).
In welchen Bereichen sehen Sie das größte Wachstumspotential für die Zukunft?
Wie bereits erwähnt, sehen wir das größte Wachstumspotential eindeutig bei den unterbrechungsfreien Stromsystemen (UPS). Diese sind tief in der Historie des Unternehmens verankert. Aus diesem Grund sehen wir in diesem Bereich unsere größten Stärken und wollen diesen weiter ausbauen. Des Weiteren sehen wir ein großes Wachstumspotenzial ebenfalls in den Bereichen Services, Kerngeschäftsfeldern und in kritischen Infrastrukturen.
Denken Sie, dass die AEG Power Solutions nach erfolgreichem Turnaround ein Übernahmeziel für einen größeren Konzern darstellen könnte? Oder ist es das Ziel des Managements, eigenständig zu bleiben?
Wir sehen uns nicht als ein Übernahmeziel. Wir konzentrieren uns ausschließlich auf unser operatives Geschäft und die weitere Entwicklung des Unternehmens.
Der Aktienkurs notiert noch immer nahe dem Allzeittief. Sind hier zukünftig vermehrt Investor-Relations-Aktivitäten, wie zum Beispiel Roadshows oder die Teilnahme an Konferenzen zu erwarten?
Die operative Entwicklung veranlasst uns jetzt wieder stärker in die Öffentlichkeit zu gehen. Deshalb kann mit mehr IR-Maßnahmen gerechnet werden.
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| 3W Power | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A114Z9 | LU1072910919 | SA | 1,00 Mio € | 17.12.2010 | Verkaufen | |
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© boersengefluester.de | Redaktion
Da war selbst Christof Nesemeier baff: Trotz der erheblichen Ausgaben für die im November 2015 durchgeführte 75-Prozent-Übernahme des Spezialmaschinenbauers Aumann, stand am Jahresende noch immer eine Netto-Liquidität von mehr als 8 Mio. Euro in der Bilanz von MBB. „Eigentlich hatten wir damit gerechnet, net debt zu sein“, räumt Nesemeier, Vorstand und Mitgründer der Beteiligungsgesellschaft MBB, auf der jüngsten Kapitalmarktkonferenz von Egbert Prior ein. Im Abschlussquartal haben die Kassen der Berliner also noch einmal richtig geklingelt. Boersengefluester.de hatte die Zahlen erst kürzlich kommentiert (zu dem Beitrag kommen Sie HIER). Insbesondere der Neuzugang Aumann – das Unternehmen stellt Anlagen für die Spulenwicklung von Elektromotoren und für E-Mobilität her – hat es Nesemeier angetan. „Mit Aumann haben wir einen Volltreffer gelandet.“ Dem Vernehmen nach befindet sich die Gesellschaft aus Espelkamp inmitten einer massiven Expansionsphase. Dabei sieht das für 2016 geplante Erlösplus von 34 auf 40 Mio. Euro auf den ersten Blick gar nicht mal so heftig aus. Doch der Eindruck täuscht. „Wir sind bei Aumann komplett voll und schicken unsere Kunden momentan nach Hause“, sagt Nesemeier.
Anlass zur Zuversicht geben aber auch die anderen Portfoliomitglieder. Der Anlagenbauer MBB Fertigungstechnik hat seine Schwächephase überwunden und dürfte im laufenden Jahr auf Erlöse von rund 100 Mio. Euro zusteuern. Aus dem ursprünglichen Plan, dass die Fertigungstechnik Kapazitäten für Aumann vorhält, wird jedenfalls nichts. „Wir haben hier momentan einen hervorragenden Ordereingang“, verrät Nesemeier. Und auch das bislang immer schwierigste Pferd im Stall, die CT Formpolster, kommt allmählich in Form. Der bis Ende 2009 zum DAX-Konzern Continental gehörende Spezialist für Schaumpolster produzierte lange Zeit Sitzfüllungen für die Autoindustrie. Doch dann brachen die Aufträge weg und CT musste sich quasi neu erfinden – und sattelte auf die Fertigung von Matratzen um. „Ein wesentlicher Teil aller Matratzen, die bei uns im Internet verkauft werden, stammt von CT“, sagt Nesemeier. Nebenwertekenner werden jetzt vermutlich hellhörig. Und ja: Auch die von bmp kreierte Marke Grafenfels bezieht ihre Matratzen von CT Formpolster. Die Verbindungsgerade lässt sich leicht ziehen: Nesemeiser und bmp-Chef Oliver Borrmann kennen sich gut über die bmp Beteiligungsmanagement AG, wo Nesemeier Vorsitzender des Aufsichtsrats ist. Mindestens nach Plan läuft derzeit auch alles bei dem ebenfalls börsennotierten Automobilzulieferer Delignit. Nesemeier spricht auf der Prior-Konferenz sogar von einer „sehr schönen Unternehmensentwicklung“. MBB hält gut 76 Prozent der Delignit-Aktien.
Angesichts der florierenden Geschäfte bei den einzelnen Portfoliomitgliedern scheint das für 2016 avisierte Umsatzziel von 300 Mio. Euro auf Konzernebene MBB also eher tief gestapelt. Dementsprechend konservativ stufen wir auch das Gewinnziel von 13,2 Mio. Euro – das sind 2,00 Euro pro Aktie – ein. Interessant wird zudem, wann sich MBB an den nächsten Zukauf wagt. Für den Aumann-Deal haben sich die Berliner knapp vier Jahre Zeit gelassen. Eine derart lange Spanne wird Nesemeier wohl kaum noch einmal vergehen lassen, zumal rund 54 Mio. Euro an liquiden Mitteln, Aktien und Gold auf den Konten liegen. Keine Frage: Auf der Prior-Konferenz gehörte MBB einmal mehr zu den Highlights. Kaum ein Investor, der von der Präsentation nicht angetan war. Wenn dem Aktienmarkt nicht insgesamt die Puste ausgehen sollte, müsste die MBB-Aktie ihren jüngsten Aufwärtstrend eigentlich fortsetzen. Die Bewertung ist mit einem 11er-KGV und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 2,1 sehr moderat. Zudem bietet der Titel eine Dividendenrendite von 2,3 Prozent. Vom Investmentstil her vergleichbar ist MBB am ehesten mit Gesellschaften wie Indus Holding aus Bergisch Gladbach oder Gesco aus Wuppertal. Damit ist MBB ein Gegenstück zu Aurelius aus München, die sich auf Restrukturierungen fokussieren und nach einer gewissen Zeit den Exit suchen. „Grundsätzlich sind wir ein Evergreen“, sagt Nesemeier. „Wer zu uns kommt, kann auch bei uns bleiben.“ Keine Regel ohne Ausnahme: Im Jahr 2009 trennte sich auch MBB mal von einem Portfoliotitel. Damals verkauften die Berliner den Schüttgutaufbereiter Reimel Henschel aus Rödermark – schon nach zwei Jahren – an die Zeppelin-Gruppe aus Friedrichshafen.

MBB
Kurs: 204,50
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| MBB | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0ETBQ | DE000A0ETBQ4 | SE | 1.111,70 Mio € | 23.06.2008 | Kaufen | |
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| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 689,24 | 680,33 | 896,45 | 954,62 | 1.068,38 | 1.170,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 85,73 | 55,90 | 87,98 | 78,19 | 149,05 | 152,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 12,44 | 8,22 | 9,81 | 8,19 | 13,95 | 12,99 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 56,16 | 19,00 | 44,57 | 33,92 | 99,04 | 140,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 8,15 | 2,79 | 4,97 | 3,55 | 9,27 | 11,97 | 0,00 | |
| Net profit1 | 10,72 | -11,57 | 24,15 | 24,25 | 66,73 | 86,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 1,56 | -1,70 | 2,69 | 2,54 | 6,25 | 7,35 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 56,00 | 59,12 | 35,37 | 126,36 | 194,19 | 160,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 2,14 | -1,61 | 2,00 | 2,10 | 6,93 | 8,50 | 8,30 | |
| Dividend per share8 | 1,76 | 1,98 | 1,00 | 1,01 | 3,33 | 1,50 | 1,65 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: kaboompics.com...
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Nicht immer erschließt es sich auf den ersten Blick, ob eine Firmenmeldung nun gut oder eher schlecht ist. Die vorläufigen Jahreszahlen von Turbon sind so ein Fall. So kam der Druckerpatronenhersteller 2015 bei Erlösen von 107,2 Mio. Euro auf ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Gewinn vor Steuern) von 8,1 Mio. Euro und einen Überschuss von 6,2 Mio. Euro. Während die Hattinger beim Umsatz ihre eigene Prognose von 110 Mio. Euro leicht verfehlt haben, liegen die Ergebnisgrößen beide leicht oberhalb der Vorgaben. „Die von uns getroffenen Maßnahmen sowohl in taktischer (deutliche Kostenreduktionen) als auch strategischer Hinsicht (Übernahmen von Konkurrenten in die bestehende Turbon Produktionsstruktur und teilweise Neuausrichtung hin zu Service) erweisen sich als richtig“, betont das Unternehmen. Hintergrund ist die deutliche Abschwächung des allgemeine Umfelds, die sich bereits im dritten Quartal 2015 abgezeichnet hatte. Demnach hat Turbon also konsequent gegengesteuert. Offen war Ende Oktober 2015 allerdings, ob es sich nur um eine vorübergehende Eintrübung der Geschäftslage gehandelt hat oder sich die Perspektiven womöglich dauerhaft eingetrübt haben.
Leider gibt es deutliche Anhaltspunkte, dass es sich eher um Variante 2 handelt. So beschreibt das Management den Gesamtmarkt für den Verkauf von Laser-Kartuschen über Händler an Endkunden in den ersten beiden Monaten 2016 als „bestenfalls stagnierend“. Als Konsequenz hat Turbon die Umsatzprognose für das laufende Jahr von ehemals „über 120 Mio. Euro“ auf nun 112 bis 115 Mio. Euro eingedampft – kein gutes Zeichen! Andererseits heißt es: „So herausfordernd die Marktentwicklung auf der Absatzseite ist, so viele Möglichkeiten bietet sie uns auf der Beschaffungsseite.“ Das wiederum könnte ein positives Signal für Anleger sein. Nur schwer nachvollziehbar sind für boersengefluester.de allerdings die neuesten Aussagen zum Gewinn für 2016. Sofern wir nichts übersehen haben, sprach Turbon für 2016 bislang nur von einer „Steigerung der operativen Ergebniszahlen“. Eine konkrete Angabe zum erwarteten Ertrag gab es dagegen nicht. Nun ist plötzlich die Rede davon, dass die „Prognose des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Konzern auf 7,5 Mio. Euro angehoben“ wird. Gegenüber dem 2015er-Wert von 8,1 Mio. Euro entspricht das zunächst einmal einem Rückgang von 600.000 Euro. Allerdings wurde diese Zahl durch einen Sonderertrag im Zuge der Ende Oktober 2015 erfolgten Übernahme der Embatex AG – einem österreichischen Hersteller von Drucker-Verbrauchsmaterialien – um 1,6 Mio. Euro aufgepumpt.
Bereinigt um diesen Effekt liegt der Vergleichswert für 2015 bei 6,5 Mio. Euro. Demnach würde Turbon 2016 mit einem Zuwachs beim Ergebnis vor Steuern von 15 Prozent kalkulieren. Noch deutlicher wird das beim Blick auf die Umsatzrendite vor Steuern. Kam Turbon 2015 auf eine um den Extraertag bereinigte Marge von 6,06 Prozent, rechnen die Ruhrgebietler nun mit einer Rendite vor Steuern zwischen 6,52 und 6,70 Prozent. Anders ausgedrückt: Die positiven Effekte auf der Ergebnisseite sind größer als die negativen Auswirkungen auf der Umsatzschiene. Und so kann man der – an sich schlechten Botschaft – zumindest noch etwas Gutes abgewinnen. Derweil richten sich die Blicke der Investoren zunehmend auf die für den 6. Juni 2016 angesetzte Hauptversammlung. Turbon schüttete traditionell attraktive Dividenden aus und hat daher eine stattliche Fangemeinde in der Small-Cap-Szene. Am 21. April 2016 wird der Aufsichtsrat den Dividendenvorschlag für 2015 festlegen. Zur Einordnung: Im vergangenen Jahr gab es eine Basisdividende von 0,80 Euro plus einen Bonus von 1,20 Euro pro Anteilschein.
Um zumindest den Sockelbetrag konstant zu halten, müsste Turbon rund 42,5 Prozent des 2015er-Konzerngewinns auskehren. Trotz aller Eintrübungen im Marktumfeld: Diese Quote hält boersengefluester.de für gut darstellbar. Beim aktuellen Kurs von 17 Euro käme der Titel damit auf eine weit überdurchschnittliche Rendite von 4,7 Prozent. Wir bleiben daher dabei: Auch wenn der Chart nicht super sexy aussieht. Per saldo bietet der Titel gegenwärtig mehr Chancen als Risiken. Natürlich würde uns eine positivere Umsatzentwicklung mehr Spaß machen würde. Aber ist ja kein Wunschkonzert hier und Ertragskraft von Turbon nimmt schließlich weiter zu. Schwer einschätzbar ist allerdings, wie viel Möglichkeiten Turbo hier noch hat. Eine weiter Umsatzwarnung würde sich vermutlich nicht mehr so locker abfedern lassen. Unser Kurziel bis zur Hauptversammlung lautet 20 Euro.
Bereinigt um diesen Effekt liegt der Vergleichswert für 2015 bei 6,5 Mio. Euro. Demnach würde Turbon 2016 mit einem Zuwachs beim Ergebnis vor Steuern von 15 Prozent kalkulieren. Noch deutlicher wird das beim Blick auf die Umsatzrendite vor Steuern. Kam Turbon 2015 auf eine um den Extraertag bereinigte Marge von 6,06 Prozent, rechnen die Ruhrgebietler nun mit einer Rendite vor Steuern zwischen 6,52 und 6,70 Prozent. Anders ausgedrückt: Die positiven Effekte auf der Ergebnisseite sind größer als die negativen Auswirkungen auf der Umsatzschiene. Und so kann man der – an sich schlechten Botschaft – zumindest noch etwas Gutes abgewinnen. Derweil richten sich die Blicke der Investoren zunehmend auf die für den 6. Juni 2016 angesetzte Hauptversammlung. Turbon schüttete traditionell attraktive Dividenden aus und hat daher eine stattliche Fangemeinde in der Small-Cap-Szene. Am 21. April 2016 wird der Aufsichtsrat den Dividendenvorschlag für 2015 festlegen. Zur Einordnung: Im vergangenen Jahr gab es eine Basisdividende von 0,80 Euro plus einen Bonus von 1,20 Euro pro Anteilschein.
Um zumindest den Sockelbetrag konstant zu halten, müsste Turbon rund 42,5 Prozent des 2015er-Konzerngewinns auskehren. Trotz aller Eintrübungen im Marktumfeld: Diese Quote hält boersengefluester.de für gut darstellbar. Beim aktuellen Kurs von 17 Euro käme der Titel damit auf eine weit überdurchschnittliche Rendite von 4,7 Prozent. Wir bleiben daher dabei: Auch wenn der Chart nicht super sexy aussieht. Per saldo bietet der Titel gegenwärtig mehr Chancen als Risiken. Natürlich würde uns eine positivere Umsatzentwicklung mehr Spaß machen würde. Aber ist ja kein Wunschkonzert hier und Ertragskraft von Turbon nimmt schließlich weiter zu. Schwer einschätzbar ist allerdings, wie viel Möglichkeiten Turbo hier noch hat. Eine weiter Umsatzwarnung würde sich vermutlich nicht mehr so locker abfedern lassen. Unser Kurziel bis zur Hauptversammlung lautet 20 Euro.

Turbon
Kurs: 2,76
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| Turbon | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 750450 | DE0007504508 | AG | 9,09 Mio € | 25.10.1991 | Halten | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 41,90 | 48,24 | 55,40 | 57,55 | 56,21 | 51,50 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 1,90 | 6,66 | 12,22 | 4,99 | 4,43 | 5,75 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 4,54 | 13,81 | 22,06 | 8,67 | 7,88 | 11,17 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -0,46 | 3,82 | 9,60 | 2,03 | 1,55 | 2,85 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | -1,10 | 7,92 | 17,33 | 3,53 | 2,76 | 5,53 | 0,00 | |
| Net profit1 | -1,74 | 2,36 | 9,19 | 0,80 | 0,55 | -0,90 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -4,15 | 4,89 | 16,59 | 1,39 | 0,98 | -1,75 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 1,35 | 1,62 | -0,27 | 4,41 | 3,58 | 4,60 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -0,61 | 0,38 | 2,35 | -0,07 | -0,04 | -0,27 | 0,14 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,20 | 0,20 | 0,00 | 0,00 | 0,02 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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Dirk Kraus macht da gar keinen Hehl draus. An der Börse ist YOC für ihn erneut ein Start-up-Unternehmen. Dabei versprüht der Vorstand und Gründer des Werbevermarkters – knapp 2,5 Jahre nach seiner Rückkehr – wieder so etwas wie Zuversicht. Allein das ist schon fast ein Wunder, denn vor einiger Zeit hätte wohl niemand auch nur einen Pfifferling auf die Berliner Firma setzen wollen. Zu viel Geld wurde verschwendet, zu viele Personalquerelen gab es – und natürlich war auch viel zu viel Fantasie in der Aktie. Auf dem Höhepunkt hatte der Titel eine Marktkapitalisierung von fast 94 Mio. Euro. Damals machten Gerüchte um ein unmittelbar bevorstehendes Übernahmeangebot durch den Axel Springer-Konzern die Runde. Zurzeit bringt YOC gerade einmal gut 7 Mio. Euro auf die Waagschale. Kein Wunder: Die Gesellschaft produziert noch immer rote Zahlen und hat ein negatives Eigenkapital in der Bilanz stehen.
Aber es zeichnet sich zumindest ein Silberstreif am Horizont ab. „YOC arbeitet sich sukzessive die Reputation zurück,“ sagt Kraus. Das gilt für das Ansehen auf dem Kapitalmarkt, aber auch für das Standing des Unternehmens im operativen Bereich. Vereinfacht gesagt fokussiert sich YOC noch immer darauf, Werbung aufs Handy zu bringen. Doch die Anforderungen sind in der Zwischenzeit wesentlich komplexer geworden. Zwar nutzten mehr Leute denn je ein Smartphone, der erhoffte Goldrausch für die Werbevermarkter ist allerdings ausgeblieben. Und so will sich Kraus nicht als einfacher Zwischenhändler inmitten der Werbetreibenden und dem Mediensektor sehen. „Wir veredeln den Traffic durch intelligente Werbeformate und datengetriebene Lösungen“, sagt Kraus auf der Kapitalmarktkonferenz von Egbert Prior auf dem Regionalflughafen in Frankfurt-Egelsbach. Wenn es um Online-Marketing-Sprech wie „Mobile Takeover, Mystery Ad oder Interactive Video Ad Overlay“ geht, schalten viele Finanzexperten zwar vermutlich auf Durchzug. Im Prinzip kommt aber nahezu jeder täglich mit eben diesen Werbeformaten beim Surfen auf dem Smartphone in Berührung.
Wo könnte als die Reise für die YOC-Aktien hingehen? Im Dezember 2015 erzielte YOC erstmals seit einer halben Ewigkeit wieder ein positives Ergebnis. Auf Jahressicht rechnet boersengefluester.de trotzdem mit einem Verlust von gut 1,2 Mio. Euro. Von den Zahlen für die beiden Auftaktquartale 2016 sollten sich Anleger ebenfalls keine Wunderdinge erwarten. Die erste Jahreshälfte ist branchentypisch eher schwach. Die Aktionäre von ad pepper, dem wohl am ehesten vergleichbaren Unternehmen auf dem heimischen Kurszettel, werden das bestätigen können. Gleichwohl: Als Mutmacher eignet sich ein Blick auf den Chart von ad pepper allemal, denn nach zuvor schwierigen Zeiten befindet sich die Notiz des Nürnberger Online-Werbevermarkters nun schon länger in einer stürmischen Aufwärtsbewegung. Ad pepper hat den Swing hinbekommen und verfügt zudem über reichlich Cash.
Solche Qualitäten hat die Bilanz von YOC zwar nicht. Aber Kraus ist überzeugt, dass genügend Reserven vorhanden sind, um den für die ersten beiden Quartale 2016 zu erwartenden Verlust ausgleichen zu können. Spätestens ab dem Abschlussviertel 2016 soll YOC dann in die Pluszone stoßen. Das wird zwar nicht ausreichen, um auf Gesamtjahressicht profitabel zu sein. Mit vermutlich knapp 1 Mio. Euro werden die Miesen aber deutlich erträglicher sein als in den Jahren zuvor. „2017 werden wird dann definitiv schwarze Zahlen schreiben“, sagt Kraus. Die Analysten von First Berlin veranschlagen in ihrer jüngsten Studie zwar nur einen Minigewinn für 2017. Doch bereits 2018 könnten ihrer Meinung nach unterm Strich rund 1,5 Mio. Euro hängen bleiben. Wer soweit nach vor Blick mag, könnte mit YOC also einen potenziellen KGV-Hit in sein Depot nehmen. Doch die Unsicherheit ist enorm. Aber selbst bei einem Abschlag von zwei Dritteln auf die Schätzung käme der Micro Cap auf ein 2018er-KGV von knapp 15. Sehr risikobereite Investoren können die Wette also wagen und sich ein paar Stücke ins Depot legen. Auf der Prior-Konferenz kam die Präsentation von Kraus jedenfalls schon mal ganz gut an – zumindest bei denjenigen, die so was wie YOC mögen.
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YOC
Kurs: 10,90
Wo könnte als die Reise für die YOC-Aktien hingehen? Im Dezember 2015 erzielte YOC erstmals seit einer halben Ewigkeit wieder ein positives Ergebnis. Auf Jahressicht rechnet boersengefluester.de trotzdem mit einem Verlust von gut 1,2 Mio. Euro. Von den Zahlen für die beiden Auftaktquartale 2016 sollten sich Anleger ebenfalls keine Wunderdinge erwarten. Die erste Jahreshälfte ist branchentypisch eher schwach. Die Aktionäre von ad pepper, dem wohl am ehesten vergleichbaren Unternehmen auf dem heimischen Kurszettel, werden das bestätigen können. Gleichwohl: Als Mutmacher eignet sich ein Blick auf den Chart von ad pepper allemal, denn nach zuvor schwierigen Zeiten befindet sich die Notiz des Nürnberger Online-Werbevermarkters nun schon länger in einer stürmischen Aufwärtsbewegung. Ad pepper hat den Swing hinbekommen und verfügt zudem über reichlich Cash.

ad pepper media
Kurs: 2,66
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| YOC | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 593273 | DE0005932735 | AG | 37,89 Mio € | 30.04.2009 | Kaufen | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 15,49 | 18,84 | 23,43 | 30,63 | 35,01 | 40,20 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 1,84 | 2,85 | 3,47 | 4,40 | 5,17 | 4,30 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 11,88 | 15,13 | 14,81 | 14,37 | 14,77 | 10,70 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 1,13 | 2,01 | 2,33 | 2,93 | 3,50 | 2,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 7,30 | 10,67 | 9,95 | 9,57 | 10,00 | 4,98 | 0,00 | |
| Net profit1 | 1,26 | 2,07 | 2,34 | 2,90 | 3,72 | 1,35 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 8,13 | 10,99 | 9,99 | 9,47 | 10,63 | 3,36 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 1,02 | 2,72 | 2,45 | 3,91 | 4,10 | 2,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,09 | 0,60 | 0,67 | 0,83 | 1,07 | 0,39 | 0,76 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 940883 | NL0000238145 | N.V. | 67,83 Mio € | 09.10.2000 | Kaufen | |
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Vergnügungsteuerpflichtig sind Präsentationen von Rainer Gläß nicht unbedingt. Das hat der Vorstandschef und Mitgründer von GK Software auf der 16. Kapitalmarktkonferenz von Egbert Prior auf dem Regionalflughafen in Frankfurt-Egelsbach einmal mehr bewiesen. Aber für die große Show werden an der Börse auch nur ausnahmsweise und sowieso nicht dauerhaft Bonuspunkte vergeben. Letztlich geben harte Fakten in Form von Geschäftszahlen sowie der Ausblick die Richtung vor. Und hier hat die im sächsischen Schöneck beheimatete Gesellschaft zurzeit eine Menge zu bieten: Erst kürzlich hat der Anbieter von Softwarelösungen für den Einzelhandel mit ALDI Nord einen prominenten Kunden gewinnen können. Details zu dem Deal blieben – wie bei ALDI nicht anders zu erwarten war – unter der Radarschwelle. Immerhin ließ Gläß auf der Prior-Konferenz durchblicken, dass der Abschluss verteilt über die Gesamtlaufzeit ein Volumen von rund 50 Mio. Euro haben könnte. An der Börse sorgte die Meldung Ende Januar aber nur für einen kurzen Kursausreißer nach oben. Längst hat sich die Stimmung wieder normalisiert – zu wenig greifbar sind offenbar noch die Auswirkungen auf das Zahlenwerk.
Nachdem Projektverschiebungen 2014 für deutlich rote Zahlen sorgten, werden zwar auch 2015 noch Verluste anfallen. Doch insgesamt sieht die Lage schon wesentlich besser aus als ursprünglich gedacht. Neben ALDI hat GK Software zuletzt nämlich auch erfolgreiche Abschlüsse in den Vereinigten Staaten an Land gezogen. „Wir arbeiten gerade sehr heftig daran, auch in den USA erfolgreich zu werden“, sagt Gläß. Dabei profitiert die Gesellschaft zunehmend davon, dass GK-Produkte durch SAP verkauft werden. „Damit sind wir Teil eines globalen Anbieterkonsortiums“, so Gläß. Hintergrund: Ende 2013 hatte sich der DAX-Konzern mit 5,29 Prozent bei GK Software eingekauft und sich – um feindliche Konstellationen erst gar nicht aufkommen zu lassen – ein Vorkaufsrecht für die Mehrheit der Aktien eingeräumt. Grundsätzlich ist das eine komfortable Situation für GK Software, auch wenn das Thema Übernahmefantasie damals an der Börse wohl etwas zu hoch gehangen worden ist. Letztlich hat sich an den Stimmrechtsverhältnissen bislang nämlich nichts geändert. Dennoch könnte die Zusammenarbeit mit SAP eine neue Qualität bekommen, denn weltweit durchschreitet auch der Einzelhandel eine rapide digitale Umwälzung und es geht darum, stationären Handel, Online-Shops und die Konsumenten sinnvoll zu verknüpfen. Umgekehrt befindet sich aber auch die Anbieterseite von Handelssoftware und Kassensystemen inmitten eines tiefgreifenden Veränderungsprozesses. Nur einige Beispiele: Der US-Konzern Diebold übernimmt zurzeit WincorNixdorf. WincorNixdorf wiederum verbündet sich mit Intershop. Blackstone ist bei NCR eingestiegen. Und gleichzeitig duellieren sich Oracle und SAP.
Spätestens ab 2017 soll sich das zusätzliche Geschäft für GK Software in deutlich steigenden Renditen auszahlen. „Wir wollen für ein Software-Unternehmen angemessene Renditen erzielen“, sagt Gläß. Zur Einordnung: Die Analysten von Equits rechnen für 2017 mit Erlösen von 68,30 Mio. Euro und einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 6,93 Mio. Euro – was einer operativen Marge von gut zehn Prozent entspricht. Das liegt zwar noch immer unter der perspektivisch avisierten Ziel-Rendite von 15 Prozent – wäre aber schon ein großer Sprung nach vorn. Die Analysten von Equits siedeln das Kursziel für die GK-Aktie derzeit bei 45,20 Euro an. Umgerechnet läuft das auf ein eher überschaubares Potenzial von knapp 16 Prozent hinaus. Zuversichtlichen dürften die Nebenwerteexperten von Scherzer & Co. um Vorstand Georg Issels sein. Bei den Kölnern ist GK Software nämlich die größte Depotposition – vor dem SDAX-Aufsteiger W&W und Lotto24. Und auch GK-Boss Rainer Gläß ist sicher, dass der Aktienkurs auf die positiven Veränderungen reagieren wird: „Momentan repräsentiert die Notiz jedenfalls nicht vollständig den zu erwartenden Firmenwert.“ Für boersengefluester.de isthen die Chancen damit gut, dass 2016 für GK Software ein vergnügliches Börsenjahr werden sollte – nicht nur wegen des ALDI-Deals. Uns hat die Präsentation von Gläß auf der Prior-Konferenz jedenfalls mehr überzeugt also manch andere Vorstellung.

GK Software
Kurs: 285,00
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| GK Software | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 757142 | DE0007571424 | SE | 647,81 Mio € | 19.06.2008 | Halten | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 117,56 | 130,85 | 152,05 | 172,50 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 19,08 | 26,79 | 24,76 | 2,76 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 16,23 | 20,47 | 16,28 | 1,60 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 10,54 | 17,31 | 16,78 | -5,08 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 8,97 | 13,23 | 11,04 | -2,95 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | 6,27 | 13,30 | 11,36 | -5,17 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 5,33 | 10,16 | 7,47 | -3,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 17,71 | 23,22 | 26,21 | -10,26 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 3,00 | 5,66 | 4,84 | -2,30 | 9,40 | 10,00 | 11,60 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,04 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: picjumbo.com...
© boersengefluester.de | Redaktion
Erneut tritt der österreichische Immobilienentwickler Eyemaxx Real Estate als Emittent einer Anleihe auf. Die Schuldverschreibung ist mit einem Kupon von 7,00 Prozent ausgestattet und kann noch bis zum 16. März 2016 gezeichnet werden. Auf der Kapitalmarktkonferenz von Egbert Prior auf dem Regionalflughafen in Frankfurt Egelbachs stellte Dr. Michael Müller, Mehrheitsaktionär und Alleinvorstand von Eyemaxx den neuen Bond vor. boersengefluester.de hat Firmenchef Müller zu den wichtigsten Details der Anleihe befragt.
Herr Müller, welche Sicherheiten bietet die neue Eyemaxx-Anleihe?
Dr. Michael Müller: Unsere Anleihe (WKN: A2AAKQ) ist mit Grundpfandrechten von Immobilien in Deutschland und Österreich besichert, deren Wert mit 34,9 Mio. Euro das geplante Emissionsvolumen von 30 Mio. Euro deutlich übersteigt. Darüber hinaus stellen wir die Mieten der erstrangigen Besicherungsobjekte für die Zinszahlungen als Sicherheit zur Verfügung. Hinzu kommen etliche Schutzrechte für Anleihegläubiger wie u.a. Ausschüttungsbeschränkung, eine Mindesteigenkapitalquote oder eine Change-of-Control-Klausel in Verbindung mit einer Ratingherabstufung. Die Anleihe wurde von Creditreform mit der Note BBB bewertet. Damit ist sie Investmentgrade. Insgesamt bieten wir Anlegern mit unserer neuen Anleihe also echtes Betongold.
Was ist das Besondere an Ihrem Kupon?
Gerade im aktuellen Niedrigzinsumfeld ist ein Kupon von sieben Prozent bei einer Laufzeit von fünf Jahren für Anleger natürlich sehr attraktiv. Zudem zahlen wir halbjährlich Zinsen, nämlich jeweils am 18. September und am 18. März. Bereits am 18. September 2016 werden also erstmal Zinsen gezahlt. Mit der hohen Sicherheit und diesem attraktiven Kupon haben wir für Anleger ein sehr interessantes Paket geschnürt.
Wie entwickelt sich die Eyemaxx Real Estate AG aktuell?
Wir sind ein profitables Immobilienunternehmen und weisen einen langjährigen Track Rekord auf. Im Geschäftsjahr 2014/15 (per 31. Oktober 2015) haben wir unser Ergebnis nach Steuern um 73 Prozent auf 4,03 Mio. Euro gesteigert. Mit einem Eigenkapital von 28,5 Mio. Euro zum Ende unseres Geschäftsjahrs 2015 und einer Eigenkapitalquote von mehr als 30 Prozent sind wir solide aufgestellt. Unsere Auftragslage ist sehr gut. Unsere Produktpipeline in den Bereichen Wohnen, Pflege und Gewerbe umfasst aktuell ein Volumen von rund 200 Mio. Euro. Um den laufenden Cashflow durch Mieteinnahmen zu steigern, wollen wir unseren Bestand an Gewerbeimmobilien in Deutschland und Österreich weiter ausbauen.
Vielen Dank Herr Dr. Müller für die Antworten.

Eyemaxx Real Estate
Kurs: 0,10
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| Eyemaxx Real Estate | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0V9L9 | DE000A0V9L94 | AG | 0,75 Mio € | 10.03.1999 | - | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 5,50 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | -9,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | -163,64 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -10,30 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | -187,27 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | -27,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -490,91 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | -8,50 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -5,30 | -0,20 | -0,09 | -0,04 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
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Bei manchen Firmenmeldungen muss man den Neuigkeitsgehalt schon mit der Lupe suchen – und wird dann immer noch nicht wirklich fündig. KTG Energie ist so ein Beispiel. Anfang Februar meldete der Betreiber von Biogasanlagen die vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2014/15 (per Ende Oktober). Demnach kamen die Hamburger bei einer Gesamtleistung von 92,7 Mio. Euro auf ein um 14 Prozent gestiegenes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 25,05 Mio. Euro. Das EBIT zog um knapp zwölf Prozent auf 13,3 Mio. Euro an. Der Jahresüberschuss stieg von 1,80 auf 2,05 Mio. Euro. Zudem machte die mehrheitlich zu KTG Agrar gehörende Gesellschaft noch Angaben zur Höhe des Eigenkapitals und gab einen Ausblick für 2015/16: Demnach sollte bei Erlösen von mehr als 90 Mio. Euro ein EBITDA von bis zu 28 Mio. Euro herausspringen. Sowohl die Analysten der WGZ Bank also die Experten von GBC bestätigten daraufhin ihre Kaufen-Einschätzung. Die testierten Angaben zum abgelaufenen Geschäftsjahr wollte KTG Energie Ende Februar vorlegen.
Nun – am 7. März 2016 – erreicht Investoren endlich die nächste Nachricht. Demnach kam die Gesellschaft bei einem EBITDA von 25,05 Mio. Euro auf ein EBIT von 13,3 Mio. Euro. Außerdem gab es erneut den Hinweis zur Entwicklung des Eigenkapitals sowie den bereits bekannten Ausblick für 2015/16. Wer die Meldungen aufmerksam vergleicht, dem fällt womöglich noch die bis lang nicht genannte Info auf, dass KTG Energie 2014/15 auf einen Umsatz von 89 Mio. Euro kam und einen positiven Free Cashflow von 5,0 Mio. Euro erzielte. Zuden nannte die Gesellschaft die Höhe des AG-Überschusses. Der Rest ist Schnee von gestern. Ach ja: Den vollständigen Geschäftsbericht will der Vorstand Ende März publizieren. Dann erfahren Anleger wohl auch endlich, mit welcher Dividende sie für das vergangene Jahr rechnen dürfen.
Eigentlich hätte diese wesentliche Information schon jetzt vorliegen sollen. Jedenfalls ist der Dividendenvorschlag im aktuellen Finanzkalender zeitgleich mit der Vorlage der Geschäftsergebnisse 2015 angesetzt. Stattdessen bekommen bekommen die Investoren längst bekannte Zahlen zum zweiten Mal serviert. Das ist ärgerlich, denn die Gesellschaft hat sich von Anfang an als attraktiver Dividendenwert positioniert. Zur Info: Im vergangenen Jahr gab es eine Ausschüttung von 0,45 Euro pro Aktie. Für 2014/15 pendeln die Erwartungen zwischen 0,50 und 0,60 Euro je Anteilschein. Erklärte Absicht des Managements ist es, den "wesentlichen Teil" der Gewinne auszukehren. Maßgeblich für die Ausschüttung ist dabei der AG-Gewinn von 3,3 Mio. Euro. Demnach müsste die Dividende in der Tat bei mindestens 0,50 Euro je Aktie liegen. Die Hauptversammlung wird im Juni 2016 stattfinden. Einen konkreten Termin gibt es aber noch nicht. Derweil sind die Investoren nervös. Im Februar sackte die Notiz sogar unter die psychologisch wichtige Marke von 10 Euro und vermag sich seit dem nur zögerlich zu erholen. Der Langfristchart sieht ohnehin mau aus. Und mit der aktuellsten Meldung hat KTG Energie keine neue Argumente geliefert, warum sich an der übergeordneten Kursrichtung etwas ändern sollte. Momentan ist das Papier für boersengefluester.de maximal eine Halten-Position.

KTG Energie
Kurs: 0,00
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| KTG Energie | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0HNG5 | DE000A0HNG53 | 0,00 Mio € | 29.06.2012 | Verkaufen (Insolvenz) | ||
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| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: picjumbo.com...
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Perfekt auf Value-Anleger zugeschnitten ist die Aktie von Dürkopp Adler. Das zu gut 94 Prozent im Besitz des chinesischen Nähmaschinenproduzenten ShangGong befindliche Unternehmen unternimmt keine großartigen Investor-Relations-Aktivitäten mehr. Und so bekommen es nur wenige Spezialwertekenner mit, welch prima Entwicklung die Gesellschaft aus Bielefeld in den vergangenen Jahren genommen hat. Immerhin zog die Notiz seit März 2012 um gut 400 Prozent auf 21,80 Euro an. Bemerkenswert: Trotz der strammen Performance gehört der Titel noch immer zu den am niedrigsten bewerteten Aktien auf dem heimischen Kurszettel. Dabei sehen die nun vorgelegten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr gar nicht mal so gut aus – zumindest auf den ersten Blick. Bei Erlösen von 141,885 Mio. Euro kletterte das Ergebnis vor Steuern von 24,390 auf 28,706 Mio. Euro. Damit löste der Nähmaschinenspezialist zwar seine Erlösplanung von rund 130 Mio. Euro locker ein. Doch beim Ergebnis vor Steuern war – zumindest nach den starken Neun-Monats-Zahlen – doch spürbar mehr zu erwarten. Ursache für den unter den Erwartungen liegenden Gesamtjahresgewinn ist jedoch keine plötzliche Abschwächung der Geschäfte im Abschlussquartal, sondern eine Sonderabschreibung von 2,46 Mio. Euro auf den Firmenwert des 1998 zugekauften Nähanlagenherstellers Beisler. Diesen Einmaleffekt ausgeklammert, hat Dürkopp Adler wohl auch zuversichtliche Ergebnisschätzungen erfüllt. Dank einer günstigeren Steuerquote zog der Überschuss sogar kräftig von 17,188 auf 22,625 Mio. Euro an. Das Ergebnis je Aktie kletterte um 31 Prozent auf 2,73 Euro.
Ebenfalls positiv: Zur Hauptversammlung am 29. Juni 2016 steht eine von 0,15 auf 0,50 Euro je Aktie erhöhte Dividende auf der Tagesordnung. Damit bringt es das Papier auf eine Rendite von 2,3 Prozent. In dieser Beziehung gibt es zwar interessantere Werte. So ganz verkehrt ist die Rendite allerdings auch nicht. Den Ausblick formuliert der künftig in den Aufsichtsrat wechselnde Vorstandssprecher Dietrich Eickhoff gewohnt vorsichtig. Demnach ist für 2016 bei Erlösen zwischen Umsatz zwischen 130,0 und 140,0 Mio. Euro mit einem Ergebnis vor Steuern von 22,8 bis 24,5 Mio. Euro zu rechnen. Boersengefluester.de geht davon aus, dass Dürkopp Adler eher den oberen Bereich touchieren wird. Großer Pluspunkt ist zudem die robuste Bilanz mit einem Nettofinanzsaldo von – Pensionsrückstellungen einmal außen vor gelassen – 40,2 Mio. Euro. Das sind immerhin 4,90 Euro je Aktie. Die Eigenkapitalquote hat sich 2015 von knapp 44 Prozent auf fast 53 Prozent erhöht. Der von boersengefluester.de ermittelte Buchwert je Aktie beträgt 8,92 Euro. Demnach wird das Papier mit einem KBV von gut 2,4 gehandelt. Gemessen an der weit überdurchschnittlichen Eigenkapitalrendite von fast 29 Prozent ist das sehr moderat. Wir sind überzeugt: Sollte der chinesische Großaktionär einiges Tages doch auf einen Börsenrückzug drängen, wird das wohl kaum zum jetzigen Kurs möglich sein. Wir bleiben daher bei unserer Kaufen-Empfehlung für diesen viel zu wenig beachteten Spezialwert aus dem General Standard.

Dürkopp Adler
Kurs: 0,00
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| Dürkopp Adler | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 629900 | DE0006299001 | AG | 328,00 Mio € | 02.05.1905 | Halten | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,00 | 0,00 | 1,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 1,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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Das wird wohl auch nach dem DAX-Aufstieg so bleiben: Bekannt ist ProSiebenSat.1 Media in erster Linie für seine Fernsehsender. Doch der Medienkonzern mit Sitz in Unterföhring bei München hat in den vergangenen Jahren mächtig expandiert und ein stattliches Portfolio mit Aktivitäten im Digitalbereich aufgebaut: Videos (u.a. maxdome, MyVideo), Multi-Channel-Network (Studio71) sowie Musik- und Eventmanagement sind wichtige Standbeine. Zudem ist ProSiebenSat.1 Media stark mit den Firmen 7Commerce und 7Travel im E-Commerce-Bereich verankert. Zu den Treibern zählen Reiseangebote wie weg.de oder wetter.com. Aber auch das Vergleichsportal verivox.de oder die Einrichtungsseite moebel.de gehören zum Portfolio. Den Einstieg in diesen Teil der ProSieben-Welt markiert ein Förderprogramm für Start-ups, das im Jahr 2013 initiiert wurde – den ProSiebenSat.1 Accelerator. Zwischen Accelerator und 7Commerce wiederum ist SevenVentures angesiedelt. Die Gesellschaft bezeichnet sich selbst als das „weltweit führende Beteiligungsunternehmen, das mit Investments sowie mit medialer und operativer Unterstützung das Wachstum konsumentenorientierter Unternehmen beschleunigt.“ Große Worte – und tatsächlich zeigt Seven Ventures einen beachtlichen Track Record: Zu den mittlerweile veräußerten Beteiligungen zählen Branchengrößen wie Zalando, Lieferando.de, der an Delticom gegangene Online-Reifenhändler Tirendo oder die Rabatt-Shopping-App Shopkick. Noch interessanter ist natürlich das aktuelle Portfolio: Immerhin setzt Seven Ventures auf FinTech-Unternehmen wie ayondo oder Centralway Numbrs. Gemeinsam mit anderen Investoren hat Seven Ventures zudem erst kürzlich einen zweistelligen Millionenbetrag in die Kreditplattform auxmoney gesteckt. Aber auch Jawbone, ein Hersteller von Fitnessarmbändern, befindet sich im Depot. Hinzu kommen mehr als 50 Mediapartnerschaften.
Grund genug für boersengefluester.de, sich mit Sascha van Holt, dem Geschäftsführer von SevenVentures, ausführlich zu unterhalten. Der ehemalige Private-Equity-Manager verantwortet das Geschäft seit der Gründung von Seven Ventures im Jahr 2011.
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Die Deutsche Börse AG hat entschieden: Zum 21. März 2016 steigt ProSiebenSat.1 Media in den DAX auf und ersetzt dort – wie von den Börsianern allgemein erwartet – K+S. Der Düngemittelhersteller wechselt dann in den MDAX. Ein wenig überraschend ist, dass es der auch an der Johannesburger Börse gelistete Möbelhändler Steinhoff bereits im ersten Anlauf in den MDAX geschafft hat. Zudem steigt der Immobilienkonzern Alstria Office in den MDAX auf. Platz machen müssen der Stahlhändler Klöckner & Co sowie der Autozulieferer ElringKlinger. Beide Unternehmen rutschen eine Etage tiefer in den SDAX. Wie von boersengefluester.de vermutet, haben auch der Finanzkonzern W&W sowie der Autowaschstraßenproduzent WashTec den SDAX erreicht. Zudem rückt der Anfang November 2015 aufs Parkett gegangene Reederei-Konzern Hapag-Lloyd in den SDAX auf. Verlassen werden den Nebenwerte-Index dagegen bereits schon wieder Sixt Leasing und Hornbach Baumarkt. Nun: Beide Unternehmen sind über ihre "Mütter" Sixt und Hornbach Holding weiter im SDAX präsent. Außerdem muss der früher sogar einmal im DAX enthaltene Finanzdienstleister MLP den Gang in die Indexlosigkeit antreten. Darüber hinaus steigt der Münchner Verkehrstechnikspezialist Schaltbau aus dem SDAX ab. Im TecDAX hat es der 3D-Druckerhersteller SLM Solutions endlich geschafft und zieht in das Techbarometer ein – gemeinsam mit dem Spezialmaschinenbauer Süss MicroTec. Den TecDAX verlassen müssen – fast schon mit Ansage – der Telekomdienstleister QSC sowie der Laseranlagenhersteller LPKF Laser & Electronics. Boersengefluester.de präsentiert die Charts der Auf- und Absteiger sowie unsere aktuelle Einschätzung mit den wichtigsten Informationen für Investoren. Achtung: Ein Indexabstieg muss nicht zwangsläufig ein schlechtes Signal sein. Häufig haben die Aktien ihre Leidenszeit bereits hinter sich. Umgekehrt gilt das mitunter auch für Aufsteiger.
Aufstieg vom MDAX in den DAX: ProSiebenSat.1 Media
Aufstieg vom SDAX in den MDAX: Alstria Office
Abstieg vom MDAX in den SDAX: Klöckner & Co
Neu im SDAX: W&W
Neu im SDAX: WashTec
Abstieg vom SDAX zum "Small Cap": MLP
Abstieg vom SDAX zum "Small Cap": Hornbach Baumarkt
Abstieg vom SDAX zum "Small Cap": Schaltbau
Neu im TecDAX: SLM Solutions
Abstieg vom TecDAX zum "Small Cap": LPKF Laser & Electronics

ProSiebenSat.1 Media
Kurs: 4,86
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| ProSiebenSat.1 Media | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| PSM777 | DE000PSM7770 | SE | 1.131,91 Mio € | 13.10.2000 | Halten | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 4.047,00 | 4.494,00 | 4.163,00 | 3.852,00 | 3.918,00 | 3.710,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 801,00 | 804,00 | 666,00 | 140,00 | 512,00 | 440,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 19,79 | 17,89 | 16,00 | 3,63 | 13,07 | 11,86 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 553,00 | 553,00 | 236,00 | -87,00 | -41,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 13,66 | 12,31 | 5,67 | -2,26 | -1,05 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | 252,00 | 442,00 | -49,00 | -134,00 | -122,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 6,23 | 9,84 | -1,18 | -3,48 | -3,11 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 1.511,00 | 1.539,00 | 1.354,00 | 1.240,00 | 1.203,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 1,18 | 1,98 | 0,02 | -0,55 | 0,22 | 0,14 | 0,35 | |
| Dividend per share8 | 0,49 | 0,80 | 0,05 | 0,05 | 0,05 | 0,05 | 0,15 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Abstieg vom DAX in den MDAX: K+S

K+S
Kurs: 13,69
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| K+S | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| KSAG88 | DE000KSAG888 | AG | 2.451,88 Mio € | 01.05.1971 | Halten | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 2.432,10 | 3.213,10 | 5.676,60 | 3.872,60 | 3.653,10 | 3.700,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 266,90 | 969,10 | 2.422,90 | 712,40 | 557,50 | 565,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 10,97 | 30,16 | 42,68 | 18,40 | 15,26 | 15,27 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 39,90 | 676,60 | 1.979,10 | 256,30 | -2,30 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 1,64 | 21,06 | 34,86 | 6,62 | -0,06 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | -1.890,80 | 2.983,20 | 1.508,30 | 210,20 | -66,50 | 5,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -77,74 | 92,85 | 26,57 | 5,43 | -1,82 | 0,14 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 428,50 | 326,90 | 1.391,90 | 821,00 | 590,80 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -8,96 | 15,59 | 7,88 | 1,12 | -0,37 | -7,53 | 0,70 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,20 | 1,00 | 0,70 | 0,15 | 0,05 | 0,15 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Neu im MDAX: Steinhoff

Steinhoff International
Kurs: 0,00
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| Steinhoff International | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A14XB9 | NL0011375019 | N.V. | 9,39 Mio € | 07.12.2015 | - | |
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Alstria Office
Kurs: 5,80
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| Alstria Office | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0LD2U | DE000A0LD2U1 | AG | 1.035,66 Mio € | 03.04.2007 | Halten | |
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Klöckner & Co
Kurs: 8,45
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| Klöckner & Co | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| KC0100 | DE000KC01000 | SE | 842,89 Mio € | 28.06.2006 | Halten | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 5.130,11 | 7.440,86 | 9.378,69 | 6.956,61 | 6.632,19 | 7.230,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 52,14 | 878,70 | 480,96 | 190,44 | 105,89 | 197,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 1,02 | 11,81 | 5,13 | 2,74 | 1,60 | 2,73 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -93,64 | 754,50 | 348,08 | 65,76 | -19,94 | 65,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | -1,83 | 10,14 | 3,71 | 0,95 | -0,30 | 0,90 | 0,00 | |
| Net profit1 | -114,36 | 629,34 | 259,34 | -189,80 | -175,56 | -10,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -2,23 | 8,46 | 2,77 | -2,73 | -2,65 | -0,14 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 160,98 | -305,77 | 405,17 | 321,57 | 114,71 | 240,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -1,16 | 5,58 | 2,32 | -1,91 | -1,47 | -0,10 | 0,33 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 1,00 | 0,40 | 0,20 | 0,20 | 0,20 | 0,25 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Abstieg vom MDAX in den SDAX: ElringKlinger

ElringKlinger
Kurs: 4,34
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| ElringKlinger | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 785602 | DE0007856023 | AG | 274,67 Mio € | 17.11.1995 | Halten | |
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Wüstenrot & Württembergische
Kurs: 15,06
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| Wüstenrot & Württembergische | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 805100 | DE0008051004 | AG | 1.411,87 Mio € | 09.09.1999 | Halten | |
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WashTec
Kurs: 48,60
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| WashTec | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 750750 | DE0007507501 | AG | 679,28 Mio € | 12.11.1997 | Kaufen | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 378,67 | 430,53 | 482,24 | 489,47 | 476,89 | 501,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 41,82 | 60,20 | 52,69 | 56,58 | 60,10 | 65,40 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 11,04 | 13,98 | 10,93 | 11,56 | 12,60 | 13,05 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 20,07 | 45,69 | 38,01 | 41,89 | 45,50 | 50,20 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 5,30 | 10,61 | 7,88 | 8,56 | 9,54 | 10,02 | 0,00 | |
| Net profit1 | 13,30 | 31,08 | 26,36 | 27,97 | 31,03 | 34,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 3,51 | 7,22 | 5,47 | 5,71 | 6,51 | 6,79 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 46,27 | 45,66 | 22,74 | 61,81 | 49,72 | 56,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,99 | 2,32 | 1,97 | 2,09 | 2,32 | 2,51 | 2,59 | |
| Dividend per share8 | 2,30 | 2,90 | 2,20 | 2,20 | 2,40 | 2,40 | 2,50 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Neu im SDAX: Hapag-Lloyd

Hapag-Lloyd
Kurs: 127,10
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| Hapag-Lloyd | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| HLAG47 | DE000HLAG475 | AG | 22.339,13 Mio € | 06.11.2015 | Kaufen | |
* * *

MLP
Kurs: 7,22
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| MLP | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 656990 | DE0006569908 | SE | 789,40 Mio € | 18.07.1990 | Kaufen | |
* * *
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| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 745,52 | 907,30 | 913,79 | 941,13 | 1.037,53 | 1.090,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 87,05 | 127,20 | 110,62 | 106,54 | 125,04 | 126,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 11,68 | 14,02 | 12,11 | 11,32 | 12,05 | 11,56 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 59,36 | 96,81 | 75,61 | 70,72 | 94,99 | 95,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 7,96 | 10,67 | 8,27 | 7,51 | 9,16 | 8,72 | 0,00 | |
| Net profit1 | 43,24 | 62,83 | 48,65 | 44,12 | 69,28 | 70,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 5,80 | 6,93 | 5,32 | 4,69 | 6,68 | 6,42 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 408,08 | 546,35 | -292,45 | 116,67 | 164,97 | 120,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,40 | 0,57 | 0,47 | 0,44 | 0,63 | 0,61 | 0,70 | |
| Dividend per share8 | 0,23 | 0,30 | 0,30 | 0,30 | 0,36 | 0,20 | 0,30 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Abstieg vom SDAX zum "Small Cap": Sixt Leasing

Allane
Kurs: 9,90
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| Allane | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0DPRE | DE000A0DPRE6 | SE | 204,06 Mio € | 07.05.2015 | - | |
* * *

Hornbach Baumarkt
Kurs: 69,00
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| Hornbach Baumarkt | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 608440 | DE0006084403 | AG | 2.194,68 Mio € | 15.11.1993 | Halten | |
* * *

SLM Solutions
Kurs: 19,02
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| SLM Solutions | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A11133 | DE000A111338 | AG | 591,66 Mio € | 09.05.2014 | ||
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 61,76 | 75,12 | 105,71 | 106,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | -14,78 | -8,60 | -7,75 | -2,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | -23,93 | -11,45 | -7,33 | -1,89 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -23,39 | -16,30 | -16,26 | -11,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | -37,87 | -21,70 | -15,38 | -10,38 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | -30,25 | -20,38 | -24,74 | -18,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -48,98 | -27,13 | -23,40 | -16,98 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | -3,34 | -18,31 | -20,69 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -1,53 | -0,90 | -0,96 | -0,70 | 0,22 | 0,34 | 0,00 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Neu im TecDAX: Süss MicroTec

SUSS MicroTec
Kurs: 45,44
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| SUSS MicroTec | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A1K023 | DE000A1K0235 | SE | 868,61 Mio € | 18.05.1999 | Kaufen | |
* * *
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| Sales1 | 252,11 | 263,44 | 299,14 | 304,26 | 446,15 | 485,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 28,20 | 29,60 | 41,90 | 34,65 | 83,00 | 77,50 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 11,19 | 11,24 | 14,01 | 11,39 | 18,60 | 15,98 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 20,44 | 22,55 | 32,81 | 27,79 | 75,13 | 69,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 8,11 | 8,56 | 10,97 | 9,13 | 16,84 | 14,23 | 0,00 | |
| Net profit1 | 12,36 | 16,02 | 24,52 | 4,70 | 110,34 | 13,30 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 4,90 | 6,08 | 8,20 | 1,55 | 24,73 | 2,74 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 55,16 | 24,33 | 23,94 | 3,79 | 33,49 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,65 | 0,84 | 1,28 | 0,91 | 5,77 | 0,70 | 2,10 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,16 | 0,20 | 0,20 | 0,30 | 0,30 | 0,35 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Abstieg vom TecDAX zum "Small Cap": QSC

q.beyond
Kurs: 0,75
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| q.beyond | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 513700 | DE0005137004 | AG | 93,93 Mio € | 19.04.2000 | Halten | |
* * *

LPKF Laser
Kurs: 6,55
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| LPKF Laser | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 645000 | DE0006450000 | AG | 160,45 Mio € | 30.11.1998 | Halten | |
* * *
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 96,24 | 93,57 | 123,70 | 124,34 | 122,89 | 119,50 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 14,84 | 9,60 | 15,12 | 12,81 | 5,83 | 12,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 15,42 | 10,26 | 12,22 | 10,30 | 4,74 | 10,04 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 7,54 | 0,06 | 6,78 | 3,69 | -2,54 | 3,45 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 7,84 | 0,06 | 5,48 | 2,97 | -2,07 | 2,89 | 0,00 | |
| Net profit1 | 5,34 | -0,11 | 1,66 | 1,75 | -4,51 | -0,90 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 5,55 | -0,12 | 1,34 | 1,41 | -3,67 | -0,75 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 3,97 | 7,92 | 8,50 | -3,37 | 9,43 | 11,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,22 | 0,00 | 0,06 | 0,07 | -0,18 | -0,04 | 0,39 | |
| Dividend per share8 | 0,10 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,10 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
...
© boersengefluester.de | Redaktion
Klaus Dieter Frers, Vorstandsvorsitzender des Automobilzulieferers Paragon, macht bei der Kommentierung des Zahlenüberblicks für 2015 nicht gerade in Understatement. Die Kennzahlen bezeichnet er als „exzellent“ und bei den Automobilherstellern hat die Gesellschaft aus Delbrück seiner Meinung nach „einen Nerv getroffen“. Und hätte ein Kunde ein wichtiges Projekt nicht in das Jahr 2016 verschoben, wäre die auch die Umsatzmarke von 100 Mio. Euro „deutlich geknackt“ worden, wie Frers betont. So kam Paragon 2015 auf Erlöse von 95,0 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 7,8 Mio. Euro. Zumindest beim Betriebsergebnis hat Paragon die Erwartungen der Analysten damit punktgenau getroffen. Unterm Strich blieb mit 3,4 Mio. Euro allerdings etwas weniger hängen also von den Börsianern vermutet. Hier lagen die Erwartungen bei knapp 4 Mio. Euro. Dementsprechend hinkt auch das von 0,67 auf 0,83 Euro verbesserte Ergebnis je Aktie den gesammelten Schätzungen der Finanzexperten ein wenig hinterher. Die Dividende lässt das Unternehmen unverändert bei 0,25 Euro pro Anteilschein. Unter diesem Aspekt ist das Papier aber eher uninteressant, schließlich beträgt die Rendite gerade einmal 0,8 Prozent.
Den – „eher konservativ ausgerichteten“ – Ausblick für 2016 hatte Frers bereits Anfang Dezember 2015 vorgelegt. Demnach gibt es hier keine Überraschungen: Die Erlöse dürften im laufenden Jahr um etwa acht Prozent klettern, die EBIT-Marge soll sich bei etwa neun Prozent einpendeln. Gut möglich allerdings, dass die tatsächlichen Zahlen am Ende besser ausfallen: „Für unsere Umsatzprognose liegen bereits 95 Prozent der Kundenaufträge vor, und wir gehen von weiteren wichtigen Abschlüssen im Jahresverlauf 2016 aus", sagt Frers. Auch heißt es im aktuellen Geschäftsbericht, dass der Umsatz des ersten Quartals 2016 mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ über dem Vorjahreswert von 21,16 Mio. Euro liegen wird. Derweil wird die Paragon-Aktie seit Jahresbeginn heftig hin und her geschüttelt – die entsprechende Range liegt zwischen 25 und 35 Euro. Zurzeit befindet sich der Anteilschein genau in der Mitte bei 30 Euro. Auf diesem Niveau erreicht der Small Cap eine Marktkapitalisierung von knapp 123,5 Mio. Euro. Die Analysten von Edison Research kalkulieren für das laufende Jahr mit einem EBIT von knapp 10 Mio. Euro (die entsprechende Studie können Leser von boersengefluester.de HIER kostenlos downloaden). Demnach kommt die Bewertung noch einigermaßen attraktiv daher – trotz einer Netto-Finanzverschuldung von zurzeit rund 34 Mio. Euro.
Ebenfalls positiv: Paragon weist im aktuellen Ausblick nochmals darauf hin, dass die Probleme bei Volkswagen „keine besonderen Auswirkungen“ auf die Umsatz- und Ertragslage haben. Für 2017 stellt Paragon sogar einen neuerlichen Umsatzsprung von 15 bis 17 Prozent in Aussicht. Das würde dann auf Erlöse im Bereich um 120 Mio. Euro hinauslaufen. Bei einer unterstellten EBIT-Marge von zehn Prozent könnte die Gesellschaft dann auf ein Betriebsergebnis von 12 Mio. Euro kommen, wovon unterm Strich etwa 7 Mio. Euro als Überschuss übrig bleiben sollten. KGV-technisch sieht der Titel dann zwar immer noch recht sportlich aus. Doch Frers ist überzeugt davon, dass allein durch die zusätzlichen Umsätze im Bereich Elektromobilität Kurse von 30 bis 35 Euro nicht das Ende der Fahnenstange für die Aktie sind und es mittelfristig sogar noch um einiges höher gehen kann. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser haben die Coverage der Paragon-Aktie Mitte Februar mit einem Kusrziel von immerhin 40 Euro aufgenommen. Die aktuelle Konsolidierungsphase könnte also ein guter Einstiegsmoment sein.

Paragon
Kurs: 1,91
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| Paragon | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 555869 | DE0005558696 | GmbH & Co. KGaA | 8,62 Mio € | 29.11.2000 | - | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 144,98 | 146,92 | 160,32 | 161,65 | 135,74 | 120,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | -10,49 | 17,46 | 11,57 | 17,67 | 17,79 | 19,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | -7,24 | 11,88 | 7,22 | 10,93 | 13,11 | 15,83 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -49,15 | 0,78 | -3,05 | 1,05 | 0,79 | 5,50 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | -33,90 | 0,53 | -1,90 | 0,65 | 0,58 | 4,58 | 0,00 | |
| Net profit1 | -44,67 | -11,42 | -3,37 | -3,81 | -6,11 | -0,60 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -30,81 | -7,77 | -2,10 | -2,36 | -4,50 | -0,50 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 18,76 | 13,71 | 12,90 | -6,16 | 15,96 | 14,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -6,14 | -2,52 | -0,93 | -0,84 | -1,35 | -0,13 | 0,14 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: picjumbo.com...
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Mit einem Plus beim Konzern-EBITDA von 65 Prozent auf 266 Mio. Euro hat Aurelius seine 2015er-Prognose deutlich übertroffen und das beste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt. Dank zahlreicher Zukäufe in 2015 summieren sich die Erlöse des Münchner Sanierungsspezialisten auf annualisierter Basis bereits auf rund 3,0 Mrd. Euro. Zum Jahresende 2015 schlummerten 549 Mio. Euro in der Kasse. Bei einer Dividende von 1,45 Euro je Aktie dürfen sich Aurelius-Aktionäre zudem über eine Rendite von mehr als drei Prozent freuen. Die Analysten der Berenberg Bank geben ein Kursziel von 59,50 Euro aus. Bei der gegenwärtigen Notiz von knapp 45 Euro entspricht das einem Potenzial von rund einem Drittel. Den fairen Wert der Aktie siedeln die Analysten der Berenberg Bank sogar bei 65 Euro an. Hauck & Aufhäuser rät ebenfalls zum Kauf, nennt aber "nur" ein Kursziel von 50 Euro.
Boersengefluester.de sprach mit Aurelius-CEO Dirk Markus über die Pläne für 2016, das ehrgeizige Ziel, das historisch bei Exits erreichte Cash-Multiple von neun zu bestätigen, und eine „noch attraktivere Dividende“ in den kommenden Jahren.
...
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Noch erinnert das Chartbild von co.don ein wenig an eine Panoramakarte der Dolomiten. Steil rauf, steil runter – ein nachhaltiger Aufwärtstrend konnte sich noch nicht etablieren. Dabei sah es zum Jahresanfang 2016 zwischenzeitlich richtig gut aus: Nach langer Zeit hatte die Notiz des Spezialisten für Knorpelgewebe mal wieder die Marke von 3 Euro übersprungen – fiel anschließend jedoch wieder bis auf 2,25 Euro – also fast auf das Niveau der jüngsten Kapitalerhöhung vom November 2015 – zurück. Immerhin: Der Small Cap hat sich schon wieder berappelt und ist in Kursregionen um 2,75 Euro zurückgekehrt. Auf diesem Niveau bringt es die Gesellschaft aus Teltow in Brandenburg auf eine Marktkapitalisierung von 44,8 Mio. Euro. Wenn es nach den Analysten von Sphene capital geht, ist das viel zu wenig. Nach der Vorlage eines ersten Zahlenüberblicks für 2015 siedeln die Finanzexperten den fairen Wert des Spezialwerts bei annähernd 65 Mio. Euro an. Heruntergerechnet auf die einzelne Aktie entspricht das einem leicht erhöhten Kursziel von 4 Euro.
Positiv überrascht war Analyst Peter Thilo Hasler insbesondere davon, dass co.don 2015 auf EBITDA-Basis (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) bereits auf eine schwarze Null kam. Ausgeklammert sind bei dieser Betrachtung allerdings auch die Kosten für die Vorbereitungen zur EU-weiten Zulassung des Arzneimittels co.don chondrosphere – dem Hoffnungsträger des Unternehmens. Um das Knorpelmittel auch abseits der heimischen Grenzen vertreiben zu dürfen, führt co.don umfangreiche Studien durch, die zunächst viel Geld kosten. Seit 2009 sind hierfür immerhin mehr als 12 Mio. Euro durch die Bücher gegangen. Mit Unterstützung des Emissionserlöses der jüngsten Kapitalerhöhung von brutto rund 5 Mio. Euro drückt Vorstandschef Dirk Hesse jedoch auf die Tube: „Die finanzielle Ausstattung ermöglicht es uns, bereits jetzt die Vorbereitungen des europäischen Produktlaunches mit voller Kraft voranzutreiben und in Deutschland die Vertriebsoffensive zu forcieren.“ Offiziell rechnet die Gesellschaft für Ende 2017 mit dem positiven Bescheid der Gesundheitsbehörden.
So kalkuliert Sphene capital für 2018 mit Erlösen von gut 14 Mio. Euro und einem Betriebsergebnis (EBIT) von fast 4 Mio. Euro. Vor diesem Hintergrund ist der aktuelle Börsenwert also in der Tat alles andere als abgehoben. Auf der Habenseite steht bei co.don außerdem, dass die Gesellschaft zu den wenigen Biotechs gehört, die bereits ein zugelassenes Produkt auf dem (Heimat-)Markt haben. Die EU-weite Zulassung von co.don chondrosphere in Kombination mit einer Ausweitung der Anwendungen im Bereich der Knorpeltherapie sind aber klar die Treiber für die Aktie. Das Risiko des Scheiterns ist zwar auch bei co.don nicht vom Tisch. Doch die Chance-Risiko-Relation ist durchaus attraktiv. Daher bleibt boersengefluester.de bei seiner Einschätzung „Kaufen“ und setzt darauf, dass sich der Chart endlich durch einen kontinuierlicheren Verlauf auszeichnet. Am 8. März 2016 präsentiert CEO Hessel auf der Kapitalmarktkonferenz von Egbert Prior auf dem Regionalflughafen in Frankfurt-Egelsbach. Ein gute Gelegenheit, um noch mehr Investoren von den Fortschritten zu überzeugen. Zudem soll dem Vernehmen nach ein Update von Warburg Research in Vorbereitung sein.
Foto: co.don AG...
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Die Analysten der Berenberg Bank hatten einen guten Riecher, als sie kürzlich in einer Studie zu Aurelius schrieben: „Wir glauben, dass 2016 ein Jahr der Exits werden könnte.“ Und tatsächlich legt die Beteiligungsgesellschaft ein strammes Tempo vor. Nachdem bereits Ende 2015 der Verkauf der insgesamt vier Hotel-Immobilien in München und Hannover abgeschlossen wurde, hat sich Aurelius nun auch von knapp 43 Prozent seiner Berentzen-Aktien getrennt. Dabei waren die Münchner mit der Absicht in das beschleunigte Bookbuilding-Verfahren gegangen, möglichst viele der insgesamt 4,9 Millionen im Depot befindlichen Anteile zu verkaufen. Zu welchem Preis die Transaktion letztlich abgewickelt wurde, ist bislang nicht veröffentlicht. Der Kursreaktion zufolge, dürfte der Deal jedoch zu ungefähr 6 Euro je Aktie über die Bühne gegangen sein. Auch fehlt bislang ein offizielles Statement, welche Strategie Aurelius mit den verbliebenen Berentzen fahren wird. Boersengefluester.de geht jedoch davon aus, dass auch die restlichen Stücke möglich zügig platzieren werden sollen. Immerhin ist Aurelius bereits seit 2008 bei Berentzen engagiert – ein Exit war im Prinzip also überfällig und wurde von den Börsianern auch so erwartet. Aber wie es immer so ist: Wenn dann tatsächlich Vollzug gemeldet wird, wundert sich der Beobachter dann doch ein wenig – und sei es nur über das Timing.
Derweil gelang Aurelius mit den zeitgleich gemeldeten Zahlen für 2016 eine wirklich positive Überraschung. So kam die Gesellschaft auf ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 266 Mio. Euro, was signifikant über der zuletzt genannten Prognose von mehr als 220 Mio. Euro liegt. Innerhalb des Rahmens liegt dagegen das um die beim Kauf von neuen Unternehmen anfallenden Ergebniseffekte bereinigte EBITDA. Hier weist Aurelius für 2015 ein um knapp 30 Prozent gestiegenes operatives EBITDA von 123,1 Mio. Euro aus. Avisiert hatte Vorstandschef Dirk Markus hier eine Größenordnung von mehr als 120 Mio. Euro. Vor diesem Hintergrund waren auch die Analysten von Hauck & Aufhäuser zufrieden mit dem Zahlenwerk und bestätigten ihre Kaufen-Empfehlung mit Kursziel 50 Euro. Dieses Niveau ist allerdings bald erreicht und so müssen sich zuversichtlich gestimmte Anleger eher an dem von der Berenberg Bank als fair erachteten Niveau von 59,50 Euro orientieren. Pluspunkte sammelt Aurelius einmal mehr unter Dividendengesichtspunkten: Für 2015 schüttet die Gesellschaft insgesamt 1,45 Euro pro Anteilschein aus, was auf eine Rendite von 3,1 Prozent hinausläuft. Damit bewegt sich Aurelius auf Augenhöhe mit ähnlichen Unternehmen wie Indus Holding oder Deutsche Beteiligungs AG. Der Betrag setzt sich aus einem Sockel von 0,90 Euro plus einem Bonus von 0,55 Euro aus dem Verkauf der Hotels zusammen. Die Hauptversammlung findet am 9. Juni 2016 statt. Anschließend wird die Dividende ausgezahlt – und allerdings auch vom Kurs abgezogen. Der Ausblick von Vorstand Markus hört sich gewohnt zuversichtlich an: „Wir planen fünf bis sieben Neuakquisitionen im laufenden Jahr. Zudem gibt es erhebliches Interesse an unseren heutigen Tochterunternehmen." 2016 könnte also tatsächlich das Jahr der Exits werden – ganz so wie von der Berenberg Bank vermutet.
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| Berentzen-Gruppe | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 520160 | DE0005201602 | AG | 33,70 Mio € | 14.07.1994 | Halten | |
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© boersengefluester.de | Redaktion
Einmal mehr zeigt sich bet-at-home.com als „Mr. Zuverlässig“, wenn es darum geht, die Börsianer positiv zu überraschen. So kam der Online-Sportwettenanbieter im vergangenen Jahr bei Brutto-Wett- und Gamingerträgen – das sind die Wett- und Spielumsätze abzüglich der Auszahlungen für Kundengewinne – von 121,61 Mio. Euro auf ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 31,69 Mio. Euro. Zur Einordnung: Angekündigt hatte Finanzvorstand Michael Quatember ein EBITDA von mehr als 25 Mio. Euro. Die Analysten hatten zuletzt mit einem EBITDA von gut 27 Mio. Euro gerechnet. Vor Abzug von Steuern blieb 2015 ein Ergebnis von 32,94 Mio. Euro hängen – so viel wie nie zuvor bei bet-at-home.com. Bemerkenswert: Im Abschlussquartal 2015 haben die Linzer beim Gewinn vor Steuern sogar den ohnehin starken Wert aus dem Auftaktviertel leicht getoppt. Mit ein Grund für die Ertragsstärke ist, dass bet-at-home.com das Marketingbudget mit 36,5 Mio. Euro nicht ganz so stark ausgeschöpft hat wie von uns vermutet. Hier lagen die Erwartungen eher im Bereich um 40 Mio. Euro. Umso erstaunlicher ist allerdings die so positive Entwicklung der Brutto-Wett- und Gamingerträge im vierten Quartal 2015 – ein klares Indiz für die nochmals verbesserte Marketingeffizienz. Nicht gerade geschadet hat sicher auch die Präsenz des Firmenlogos auf den Trikots von Hertha BSC Berlin. Hier hat bet-at-home.com einen Glücksgriff getan. Wohl niemand hätte vor der Saison gedacht, dass die Berliner im März 2016 auf Platz 3 in der Bundesliga-Tabelle stehen – hinter Bayern München und Borussia Dortmund.
Derweil hat sich der Aktienkurs von bet-at-home.com seit einigen Tagen oberhalb von 100 Euro eingefunden. Boersengefluester.de hatte stets betont, dass das Erreichen dreistelliger Regionen ohnehin nur eine Frage der Zeit sei. Rein fundamental ist die Aktie nämlich sehr moderat bewertet und bietet auch jetzt noch erkleckliches Potenzial. So ist die aktuelle Marktkapitalisierung von 361 Mio. Euro allein zu gut 50 Mio. Euro durch liquide Mittel und Wertpapiere abgedeckt. Zudem gewähren die Österreicher ihrem französischen Großaktionär ein marktüblich verzinstes Darlehen von rund 55 Mio. Euro. Operativ steuert bet-at-home.com derweil auf wichtige Quartale zu – schließlich steht die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli 2016) vor der Tür. Momentan kalkuliert bet-at-home.com für 2016 mit einem Anstieg des Brutto-Wett- und Gamingertrags um rund zehn Prozent auf 134,0 Mio. Mio. Euro sowie einem EBITDA von rund 30,0 Mio. Euro. Der Rückgang gegenüber dem 2015er-Niveau lässt sich in erster Linie mit dem höheren Werbebudget erklären. Wir gehen derzeit davon aus, dass die Österreicher mehr als 40 Mio. Euro für Marketingmaßnahmen reserviert haben. Das entspricht etwa dem Niveau des WM-Jahres 2014 in Brasilien.
Nach Abzug der liquiden Mittel und des Kredits an Betclic Everest kommt bet-at-home.com auf einen Unternehmenswert (Enterprise Value) von rund 256 Mio. Euro – also gerade einmal dem 8,5fachen des für 2016 in Aussicht gestellten EBITDA. Tatsächlich dürfte das Multiple sogar niedriger sein, denn wir gehen davon aus, dass bet-at-home.com die eigenen Prognosen wohl auch im laufenden Jahr schlagen wird. Am 3. März 2016 wird bet-at-home.com beim Investorentreffen „Klein aber fein“ von M.M. Warburg in Frankfurt präsentieren. Auch das könnte die Aufmerksamkeit nochmals auf die Aktie lenken, zumal bet-at-home.com den Wechsel in das oberste heimische Börsensegment – den Prime Standard – auf der Agenda stehen hat. Die Umsetzung ist für das zweite Halbjahr geplant. Interessant wird außerdem, mit welchem Dividendenvorschlag die Gesellschaft zur Hauptversammlung am 18. Mai 2016 in Frankfurt antreten wird. Boersengefluester.de geht zumindest davon aus, dass der Vorjahresbetrag von 1,20 Euro je Aktie deutlich aufgestockt wird. Zwar wird der Titel auch bei einer Dividende von 1,60 oder gar 1,80 Euro kein Renditehit. Doch eine gewisse Signalwirkung hätte so eine kräftige Anhebung allemal. Unser neues Kursziel beträgt 130 Euro.

bet-at-home.com
Kurs: 2,07
Nach Abzug der liquiden Mittel und des Kredits an Betclic Everest kommt bet-at-home.com auf einen Unternehmenswert (Enterprise Value) von rund 256 Mio. Euro – also gerade einmal dem 8,5fachen des für 2016 in Aussicht gestellten EBITDA. Tatsächlich dürfte das Multiple sogar niedriger sein, denn wir gehen davon aus, dass bet-at-home.com die eigenen Prognosen wohl auch im laufenden Jahr schlagen wird. Am 3. März 2016 wird bet-at-home.com beim Investorentreffen „Klein aber fein“ von M.M. Warburg in Frankfurt präsentieren. Auch das könnte die Aufmerksamkeit nochmals auf die Aktie lenken, zumal bet-at-home.com den Wechsel in das oberste heimische Börsensegment – den Prime Standard – auf der Agenda stehen hat. Die Umsetzung ist für das zweite Halbjahr geplant. Interessant wird außerdem, mit welchem Dividendenvorschlag die Gesellschaft zur Hauptversammlung am 18. Mai 2016 in Frankfurt antreten wird. Boersengefluester.de geht zumindest davon aus, dass der Vorjahresbetrag von 1,20 Euro je Aktie deutlich aufgestockt wird. Zwar wird der Titel auch bei einer Dividende von 1,60 oder gar 1,80 Euro kein Renditehit. Doch eine gewisse Signalwirkung hätte so eine kräftige Anhebung allemal. Unser neues Kursziel beträgt 130 Euro.
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| bet-at-home.com | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0DNAY | DE000A0DNAY5 | AG | 14,53 Mio € | 23.05.2005 | Halten | |
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Boersengefluester.de collects the most important key figures from all annual reports, including the income statement, balance sheet and cash flow statement. We also compile our own forecasts for the companies' key figures - including earnings per share and dividends.
| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 126,93 | 59,35 | 53,53 | 46,18 | 52,30 | 49,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 30,95 | 13,97 | 2,11 | 0,81 | -3,29 | 2,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 24,38 | 23,54 | 3,94 | 1,75 | -6,29 | 4,08 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 28,92 | 11,67 | -0,11 | -0,84 | -4,53 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 22,78 | 19,66 | -0,21 | -1,82 | -8,66 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | 23,29 | -16,31 | 11,91 | -1,51 | -4,45 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 18,35 | -27,48 | 22,25 | -3,27 | -8,51 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 18,15 | 10,50 | -5,02 | 0,16 | 0,79 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 3,32 | -2,32 | 1,62 | -0,21 | -0,63 | 0,07 | 0,13 | |
| Dividend per share8 | 2,50 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: bet-at-home.com AG
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© boersengefluester.de | Redaktion
Nach deutlich mehr als zwei Jahren im Seitwärtstrend sah es Ende November so aus, als ob die Notiz der Beteiligungsgesellschaft MBB nach oben ausbrechen könnte. Auslöser für den Optimismus war in erster Linie die Übernahme von Aumann – das Unternehmen stellt Anlagen zur Spulenwicklung für Elektromotoren her (lesen Sie dazu auch unseren Artikel HIER) und war so etwas wie der Wunschkandidat für MBB-Vorstand Christof Nesemeier. Doch kurz vor dem Erreichen der historischen Höchstmarke von 24,46 Euro kippte die Stimmung an den Börsen und zog auch die MBB-Aktie Richtung Süden. Im Tief sackte die Notiz zuletzt bis auf 21,50 Euro ab. Mittlerweile hat der Trend jedoch schon wieder gedreht und MBB liefert mit seinen vorläufigen Zahlen für 2015 überzeugende Argumente für den nächsten Anlauf Richtung All-Time-High. Demnach kam MBB im vergangenen Jahr auf Erlöse von 252,8 Mio. Euro. Das sind knapp 3 Mio. Euro mehr als angekündigt. Quasi eine Punktlandung war das Ergebnis je Aktie von 1,78 Euro. Zur Hauptversammlung am 30. Juni 2016 steht eine um 2 Cent auf 0,59 Euro erhöhte Dividende auf der Agenda. Beim aktuellen Aktienkurs von 25 Euro läuft das auf eine Rendite von knapp 2,4 Prozent hinaus. Isoliert betrachtet ist das nicht schlecht. Verglichen mit anderen Beteiligungsgesellschaften wie Indus Holding, Aurelius oder Deutsche Beteiligungs AG ist die Rendite allerdings nur unterdurchschnittlich.
Dafür verfügt MBB über eine robuste Bilanz und weist auch jetzt noch noch eine Nettoliquidität von 8,1 Mio. Euro aus. Das entspricht einem Cash pro Aktie von fast 1,23 Euro. Der Buchwert je Aktie beträgt (nach Abzug Anteile Dritter und der Dividendensumme für 2015) rund 12,15 Euro. Grob gerechnet wird die MBB-Aktie momentan also etwa mit dem Doppelten des Buchwerts gehandelt. Gegen diese Relation lässt sich nichts einwenden, auch wenn das Multiple oberhalb des langjährigen Durchschnitts liegt. Für 2016 stellt Firmenlenker Nesemeier Erlöse von rund 300 Mio. Euro sowie ein Ergebnis je Aktie von 2,00 Euro in Aussicht. Zum Vergleich: Die Analysten von Hauck & Aufhäuser prognostizierten in ihrer jüngsten Studie knapp 296 Mio. Euro Umsatz und ein Ergebnis je Aktie von 2,35 Euro. Da MBB traditionell sehr konservativ plant, scheinen uns die Schätzungen von Hauck & Aufhäuser nicht zu ambitioniert. Summa summarum bleibt boersengefluester.de bei der Kaufen-Empfehlung für die MBB-Aktie.
Ebenfalls gut in der Spur befindet sich der Automobilzulieferer Delignit – MBB hält rund 76 Prozent an dem Unternehmen aus Blomberg. In einem von hohen Investitionen geprägten Jahr kam Delignit bei Erlösen von 44,4 Mio. Euro (Vorjahr: 42,7 Mio. Euro) auf einen um 7,4 Prozent verbesserten Überschuss von 1,1 Mio. Euro. Die Dividende bleibt bei 0,03 Euro pro Anteilschein, was für die Anlageempfehlung aber kein maßgebliches Kriterium ist, schließlich beträgt die Rendite gerade einmal 0,9 Prozent. Das Hauptgeschäft von Delignit sind Laderaumverkleidungen für Transporter. Darüber hinaus gewinnen die Aktivitäten im Bereich Schienenverkehr zunehmend an Bedeutung. Für das laufende Jahr stellt Delignit-Vorstand Markus Büscher „weiter steigende Umsätze“ in Aussicht. Mit einem gesamten Börsenwert von 26,3 Mio. Euro ist Delignit allerdings wesentlich kleiner als MBB. Dementsprechend marktenger ist der auch die Aktie von Delignit. Letztlich handelt es sich aber um einen feinen Spezialwert, der sich in den vergangenen Jahren sehr ordentlich entwickelt hat – selbst wenn 2015 auch für Delignit keine super Performance brachte.

MBB
Kurs: 204,50
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| MBB | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0ETBQ | DE000A0ETBQ4 | SE | 1.111,70 Mio € | 23.06.2008 | Kaufen | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 689,24 | 680,33 | 896,45 | 954,62 | 1.068,38 | 1.170,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 85,73 | 55,90 | 87,98 | 78,19 | 149,05 | 152,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 12,44 | 8,22 | 9,81 | 8,19 | 13,95 | 12,99 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 56,16 | 19,00 | 44,57 | 33,92 | 99,04 | 140,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 8,15 | 2,79 | 4,97 | 3,55 | 9,27 | 11,97 | 0,00 | |
| Net profit1 | 10,72 | -11,57 | 24,15 | 24,25 | 66,73 | 86,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 1,56 | -1,70 | 2,69 | 2,54 | 6,25 | 7,35 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 56,00 | 59,12 | 35,37 | 126,36 | 194,19 | 160,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 2,14 | -1,61 | 2,00 | 2,10 | 6,93 | 8,50 | 8,30 | |
| Dividend per share8 | 1,76 | 1,98 | 1,00 | 1,01 | 3,33 | 1,50 | 1,65 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Ebenfalls gut in der Spur befindet sich der Automobilzulieferer Delignit – MBB hält rund 76 Prozent an dem Unternehmen aus Blomberg. In einem von hohen Investitionen geprägten Jahr kam Delignit bei Erlösen von 44,4 Mio. Euro (Vorjahr: 42,7 Mio. Euro) auf einen um 7,4 Prozent verbesserten Überschuss von 1,1 Mio. Euro. Die Dividende bleibt bei 0,03 Euro pro Anteilschein, was für die Anlageempfehlung aber kein maßgebliches Kriterium ist, schließlich beträgt die Rendite gerade einmal 0,9 Prozent. Das Hauptgeschäft von Delignit sind Laderaumverkleidungen für Transporter. Darüber hinaus gewinnen die Aktivitäten im Bereich Schienenverkehr zunehmend an Bedeutung. Für das laufende Jahr stellt Delignit-Vorstand Markus Büscher „weiter steigende Umsätze“ in Aussicht. Mit einem gesamten Börsenwert von 26,3 Mio. Euro ist Delignit allerdings wesentlich kleiner als MBB. Dementsprechend marktenger ist der auch die Aktie von Delignit. Letztlich handelt es sich aber um einen feinen Spezialwert, der sich in den vergangenen Jahren sehr ordentlich entwickelt hat – selbst wenn 2015 auch für Delignit keine super Performance brachte.

Delignit
Kurs: 2,34
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| Delignit | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0MZ4B | DE000A0MZ4B0 | AG | 23,97 Mio € | 26.09.2007 | Kaufen | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 58,69 | 68,33 | 75,36 | 86,05 | 65,13 | 64,50 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 5,62 | 5,64 | 6,55 | 7,06 | 3,78 | 5,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 9,58 | 8,25 | 8,69 | 8,21 | 5,80 | 7,75 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 3,03 | 3,32 | 4,14 | 4,72 | 1,51 | 2,75 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 5,16 | 4,86 | 5,49 | 5,49 | 2,32 | 4,26 | 0,00 | |
| Net profit1 | 2,08 | 2,34 | 2,77 | 3,24 | 1,11 | 1,90 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 3,54 | 3,43 | 3,68 | 3,77 | 1,70 | 2,95 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 6,26 | -1,07 | 4,28 | 6,77 | 6,04 | 3,90 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,25 | 0,29 | 0,34 | 0,32 | 0,11 | 0,19 | 0,23 | |
| Dividend per share8 | 0,03 | 0,00 | 0,05 | 0,08 | 0,05 | 0,05 | 0,07 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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© boersengefluester.de | Redaktion
[sws_blue_box box_size="585"]Anfang des Jahres hatte boersengefluester.de das Wikifolio Top Pics of the Year von Lukas Spang vorgestellt und versprochen, hier am Ball zu bleiben. Wer den Artikel damals nicht gelesen hat, einfach HIER klicken. Mittlerweile ist das Depot des Jungbörsianers "Investierbar". Hier gibt Lukas Spang ein Update zu seinem Depotmitglied, dem SDAX-Unternehmen Koenig & Bauer.[/sws_blue_box]
Börse extrem: Nach einer grandiosen Performance von 155 Prozent im Vorjahr, gibt es für die Aktionäre von Koenig & Bauer 2016 bislang keinen Grund zur Freude. Beinahe um ein Drittel sackte die Notiz des Druckmaschinenherstellers im Tief ab. Mittlerweile hat sich der SDAX-Titel zwar wieder deutlich nach oben vorgetastet. Noch immer liegt der Anteilschein aber um rund 20 Prozent unter dem Schlusskurs von 2015 – dieses Niveau ist jedoch eine attraktive Einstiegschance. 2015 war das Jahr des Turnarounds, in dem das Unternehmen das Restrukturierungsprogramm nahezu abgeschlossen hat und sich nun wieder auf Wachstum und Profitabilität konzentrieren will. Bereits im dritten Quartal stellten die Würzburger dies erfolgreich unter Beweis. Doch die mittelfristig zur erwartenden Ergebnisverbesserungen lassen der Aktie noch Spielraum nach oben.
In den ersten neun Monaten lag der Umsatz aufgrund des geringen Auftragsbestands sowie des rückläufigen Ordereingangs Ende 2014 noch unter Vorjahr. Allerdings konnte der Rückgang im Jahresverlauf 2015 bereits aufgrund eines starken Auftragseingangs reduziert werden. Zudem waren einige Verschiebungen bei Rollen- und Spezialmaschinen für den Umsatzrückgang verantwortlich. Durch einen hohen Lieferanteil im vierten Quartal ist daher mit einem Umsatzzuwachs im Schlussquartal zurechnen, sodass der Umsatz im Geschäftsjahr 2015 bei mehr als 1,0 Mrd. Euro liegen sollte.
Mit Blick auf den Profit zeigt das im Dezember 2013 beschlossene Restrukturierungsprogramm "Fit@All" seine ersten Wirkungen. Nachdem das Ergebnis vor Steuern zu Beginn des Jahres 2015 noch im negativen Bereich lag, konnte dieses im Jahresverlauf deutlich verbessert werden und drehte bereits im zweiten Quartal in den positiven Bereich. Im dritten Quartal zog die Marge weiter an. Zurückzuführen ist diese Entwicklung insbesondere auf die Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro im ersten Quartal.
Sehr stark in den ersten neun Monaten 2015 entwickelten sich ebenso Auftragseingang sowie Auftragsbestand, die mit 28,6 Prozent beziehungsweise 36,6 Prozent deutlich zweistellig zulegten. Hintergrund dieser positiven Entwicklung ist insbesondere ein starkes Bestellverhalten im Bereich Wertpapierdruck sowie im Kennzeichnungsdruck. Dies deutet daher in den kommenden Quartalen auf einen steigenden Konzernumsatz hin. Die Book-to-Bill-Ratio – also das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz – von 1,26 zum 30. September 2015 bestätigt dies. Hintergrund des Restrukturierungsprogramm war die schwache Entwicklung im Segment Rollen- und Sondermaschinen im Jahr 2013, was dafür sorgte, dass das Ergebnis massiv negativ ausfiel. Dies ist auf einen deutlichen Markteinbruch im Bereich Bogen-/Rollenofset zurückzuführen. Der weltweite Druckmaschinenmarkt hatte sich zwischen 2005 und 2013 mehr als halbiert. Dieser Bereich machte bis 2012 immerhin noch mehr als 50 Prozent vom Umsatz aus.
Bedingt durch den spürbaren Umsatzrückgang von 18,9 Prozent im Segment Rollen- und Sondermaschinen im Jahr 2013 war auch der Konzernumsatz in diesem Jahr stark rückläufig. Im Rahmen des Restrukturierungsprogramms will sich das Unternehmen zukünftig mehr auf die Wachstumsmärkte im Verpackungs- und Digitaldruck konzentrieren und hat dazu auch die Abhängigkeit vom Rollenmaschinengeschäft beendet. Darüber hinaus hat der Vorstand eine Kooperation mit Hewlett Packard (HP) im Bereich Wellpappenverpackungen bekannt gegeben. Im Rahmen dessen wird Koenig & Bauer die weltweit erste Inkjet-Anlage für HP bauen und installieren. Erste Aufträge hierfür wurden bereits gewonnen und auch mit weiteren Aufträgen wird sowohl von HP als auch Koenig & Bauer gerechnet. Aktuell ist das Volumen jedoch noch recht gering und wird vermutlich erst 2017 einen relevanten Umsatzbeitrag leisten. Mittelfristig peilt das di Gesellschaft einen Umsatz von rund 1.150 Mio. Euro an. Die im Zuge des Restrukturierungsprogramms angepassten Kapazitäten ermöglichen laut Firmenangaben auf Basis dessen einen weiteren Umsatzanstieg um rund zehn Prozent.
Die Ergebnissituation der vergangen Jahre war unter anderem durch das schwache Geschäft mit Bogen-/Rollenofsetmaschinen gekennzeichnet. Insbesondere im Geschäftsjahr 2013 prägten hohe Sonderaufwendungen für Rückstellungen in Höhe von 114,8 Mio. Euro im Personalbereich für den geplanten Stellenabbau sowie weitere Wertminderungen über 40,4 Mio. Euro das Ergebnis. Aber auch 2012 kam es zu Wertberichtigungen bei Immateriellen Vermögenswerten in Höhe von 27,1 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2014 beliefen sich die Sonderaufwendungen immerhin noch auf 10,0 Mio. Euro. Im Rahmen des Restrukturierungsprogramms wird es zu Auszahlungen, insbesondere Abfindungen für Personal, in Höhe von circa 85,0 Mio. Euro kommen, von denen Ende 2015 bereits rund 80,0 Euro getätigt sein werden. Die verbleibenden Restrukturierungen sowie entsprechende Zahlungen werden im ersten Quartal diesen Jahres abgeschlossen sein. Zudem führt dies dazu, dass im Rahmen dessen rund 1.500 Stellen abgebaut werden, sodass Ende 2015 noch 4.500 Mitarbeiter im Konzern tätig sein werden. Die Einsparungen auf Personalebene werden hierbei ab 2016 rund 100,0 Mio. Euro betragen.
Letztlich befindet sich das Unternehmen mitten im Turnaround und wird in den kommenden Jahren deutlich vom Personalabbau sowie der im Rahmen des Restrukturierungsprogramms durchgeführten Effizienzmaßnahmen profitieren können. Auf Basis des aktuellen Kursniveaus bietet die Aktie von Koenig & Bauer bei einem Kursziel von 46,00 Euro mit einem Kurspotenzial von knapp 76 Prozent ein äußerst attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. Die am 24. März anstehenden Jahreszahlen sowie der Ausblick für 2016 sollten dies bestätigen.
Foto: Koenig & Bauer AG
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Mit Blick auf den Profit zeigt das im Dezember 2013 beschlossene Restrukturierungsprogramm "Fit@All" seine ersten Wirkungen. Nachdem das Ergebnis vor Steuern zu Beginn des Jahres 2015 noch im negativen Bereich lag, konnte dieses im Jahresverlauf deutlich verbessert werden und drehte bereits im zweiten Quartal in den positiven Bereich. Im dritten Quartal zog die Marge weiter an. Zurückzuführen ist diese Entwicklung insbesondere auf die Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro im ersten Quartal.

Koenig & Bauer
Kurs: 10,64
Bedingt durch den spürbaren Umsatzrückgang von 18,9 Prozent im Segment Rollen- und Sondermaschinen im Jahr 2013 war auch der Konzernumsatz in diesem Jahr stark rückläufig. Im Rahmen des Restrukturierungsprogramms will sich das Unternehmen zukünftig mehr auf die Wachstumsmärkte im Verpackungs- und Digitaldruck konzentrieren und hat dazu auch die Abhängigkeit vom Rollenmaschinengeschäft beendet. Darüber hinaus hat der Vorstand eine Kooperation mit Hewlett Packard (HP) im Bereich Wellpappenverpackungen bekannt gegeben. Im Rahmen dessen wird Koenig & Bauer die weltweit erste Inkjet-Anlage für HP bauen und installieren. Erste Aufträge hierfür wurden bereits gewonnen und auch mit weiteren Aufträgen wird sowohl von HP als auch Koenig & Bauer gerechnet. Aktuell ist das Volumen jedoch noch recht gering und wird vermutlich erst 2017 einen relevanten Umsatzbeitrag leisten. Mittelfristig peilt das di Gesellschaft einen Umsatz von rund 1.150 Mio. Euro an. Die im Zuge des Restrukturierungsprogramms angepassten Kapazitäten ermöglichen laut Firmenangaben auf Basis dessen einen weiteren Umsatzanstieg um rund zehn Prozent.
Die Ergebnissituation der vergangen Jahre war unter anderem durch das schwache Geschäft mit Bogen-/Rollenofsetmaschinen gekennzeichnet. Insbesondere im Geschäftsjahr 2013 prägten hohe Sonderaufwendungen für Rückstellungen in Höhe von 114,8 Mio. Euro im Personalbereich für den geplanten Stellenabbau sowie weitere Wertminderungen über 40,4 Mio. Euro das Ergebnis. Aber auch 2012 kam es zu Wertberichtigungen bei Immateriellen Vermögenswerten in Höhe von 27,1 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2014 beliefen sich die Sonderaufwendungen immerhin noch auf 10,0 Mio. Euro. Im Rahmen des Restrukturierungsprogramms wird es zu Auszahlungen, insbesondere Abfindungen für Personal, in Höhe von circa 85,0 Mio. Euro kommen, von denen Ende 2015 bereits rund 80,0 Euro getätigt sein werden. Die verbleibenden Restrukturierungen sowie entsprechende Zahlungen werden im ersten Quartal diesen Jahres abgeschlossen sein. Zudem führt dies dazu, dass im Rahmen dessen rund 1.500 Stellen abgebaut werden, sodass Ende 2015 noch 4.500 Mitarbeiter im Konzern tätig sein werden. Die Einsparungen auf Personalebene werden hierbei ab 2016 rund 100,0 Mio. Euro betragen.
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| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 1.028,60 | 1.115,80 | 1.185,70 | 1.326,80 | 1.274,40 | 1.300,00 | 1.450,00 | |
| EBITDA1,2 | -33,40 | 67,80 | 62,80 | 75,60 | 11,60 | 80,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | -3,25 | 6,08 | 5,30 | 5,70 | 0,91 | 6,15 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -67,90 | 28,50 | 22,00 | 29,90 | -35,10 | 37,00 | 70,00 | |
| EBIT-margin %5 | -6,60 | 2,55 | 1,86 | 2,25 | -2,75 | 2,85 | 4,83 | |
| Net profit1 | -103,10 | 14,50 | 11,10 | 2,80 | -69,80 | 9,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -10,02 | 1,30 | 0,94 | 0,21 | -5,48 | 0,69 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 12,20 | 95,00 | 5,40 | -31,80 | 73,40 | 18,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -6,27 | 0,83 | 0,63 | 0,16 | -4,24 | 0,54 | 1,40 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,30 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Auch der Verkauf einzelner Altmaschinen sowie die Optimierung des Working Capitals über 100 Mio. Euro zum Halbjahr haben damit sowohl die Liquiditätssituation des Unternehmens sowie die Effizienz verbessert. Zudem bestehen auf Konzernebene Verlustvorträge von 452,9 Mio. Euro, die bis 2024 vollständig genutzt werden können und damit die Steuerlast in den kommenden Jahren deutlich reduzieren wird. Insgesamt peilt das Unternehmen mittelfristig eine Vorsteuermarge von 4,0 bis 6,0 Prozent an. Mit meiner Prognose für 2017, die eine EBT-Marge (EBT = Gewinn vor Steuern) von 4,8 Prozent vorsieht, liege ich damit im mittleren Bereich dieses Zielkorridors. Die entsprechend verbesserte Ergebnissituation wird sich auch auf das Ergebnis je Aktie sowie das Eigenkapital der AG im Einzelabschluss, welches 2014 einen Bilanzverlust aufwies. Durch steigende Ergebnisse in den kommenden Jahren ist daher auch eine Dividende mittelfristig möglich. Allerdings erachte ich dies aufgrund des Bilanzverlustes von 72,6 Mio. Euro frühestens für das Geschäftsjahr 2016 für realistisch.
Letztlich befindet sich das Unternehmen mitten im Turnaround und wird in den kommenden Jahren deutlich vom Personalabbau sowie der im Rahmen des Restrukturierungsprogramms durchgeführten Effizienzmaßnahmen profitieren können. Auf Basis des aktuellen Kursniveaus bietet die Aktie von Koenig & Bauer bei einem Kursziel von 46,00 Euro mit einem Kurspotenzial von knapp 76 Prozent ein äußerst attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. Die am 24. März anstehenden Jahreszahlen sowie der Ausblick für 2016 sollten dies bestätigen.
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| Koenig & Bauer | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 719350 | DE0007193500 | AG | 175,82 Mio € | 06.08.1985 | Kaufen | |
* * *
© boersengefluester.de | Redaktion
Noch besser als gedacht – zumindest auf der Erlösseite – hat Softing 2015 abgeschlossen. So kam der Anbieter von elektronischen Messgeräten und Tools zur Fahrzeugdiagnose im vergangenen Jahr auf ein Umsatzplus von knapp 10,5 Prozent auf 82,3 Mio. Euro. Angekündigt hatte Vorstandschef und Großaktionär Wolfgang Trier Einnahmen am oberen Ende des Korridors von 77 bis 80 Mio. Euro. „Das Wachstum wurde zu großen Teilen im amerikanischen Markt erzielt“, betont die Gesellschaft aus Haar bei München. Ein wesentlicher Treiber dürfte dabei das 2014 gekaufte US-Unternehmen OLDI (Online Development) gewesen sein. Die Firma aus Tennessee stellt Produkte für Fabrikautomatisierung her. Nicht ganz die forcierte Erwartungshaltung getroffen hat Softing hingegen beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Demnach erreichte das Unternehmen ein um Kaufpreisallokationen aus Firmenkäufen sowie aktivierten Entwicklungsleistungen bereinigtes EBIT von 7,1 Mio. Euro. Hier wollte Softing den oberen Bereich der Spanne von 7,0 bis 7,5 Mio. Euro touchieren. Insgesamt bezeichnet Trier die vorgelegten Resultate jedoch als „gesunde Basis für die Folgejahre“.
Für 2016 sind weitere Steigerungen für Umsatz und EBIT zu erwarten. Konkrete Zahlen wird Trier mit Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 23. März nennen. Auf früheren Präsentationen hat der Manager jedoch stets durchblicken lassen, dass die EBIT-Marge möglichst schnell wieder zweistellig – zwischen 10 und 15 Prozent – sein muss. Den allgemein sehr holprigen Börsenstart ins neue Jahr hat die Softing-Aktie bislang einigermaßen schadlos überstanden, allerdings stand der Small Cap bereits 2015 unter Druck. Übergangsjahre – und in so einer Phase befand sich Softing zuletzt – sind keine besonders gute Zeit für den Aktienkurs. Zudem hatte der Small Cap in den Jahren zuvor eine ganz starke Zeit an der Börse und gehörte regelmäßig zu den Spezialwerten mit der besten Performance. Der Bereich um 10 Euro bietet derzeit eine solide Unterstützung Richtung Süden – und nach oben besteht noch ausreichend Potenzial. Die Analysten von Warburg Research nannten zuletzt ein Kursziel von 15,50 Euro. Auch wir bleiben bei unserer Einschätzung „Kaufen“. Gemessen an den Perspektiven für die kommenden Jahre ist die Marktkapitalisierung von gegenwärtig knapp 76 Mio. Euro nicht zu hoch. Größtes Risiko für die Softing-Aktie ist eine deutliche Eintrübung der konjunkturellen Entwicklung in den Vereinigten Staaten. Grundsätzlich handelt es sich bei dem Titel aber um einen qualitativ sehr hochwertigen Spezialwert.

Softing
Kurs: 2,86
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| Softing | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 517800 | DE0005178008 | AG | 28,39 Mio € | 16.05.2000 | Halten | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 77,60 | 84,69 | 98,31 | 112,60 | 95,06 | 88,50 | 87,00 | |
| EBITDA1,2 | 7,76 | 9,07 | 9,73 | 13,92 | 9,49 | 7,25 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 10,00 | 10,71 | 9,90 | 12,36 | 9,98 | 8,19 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -3,93 | -0,48 | 0,76 | -2,72 | 0,50 | -2,00 | 3,00 | |
| EBIT-margin %5 | -5,06 | -0,57 | 0,77 | -2,42 | 0,53 | -2,26 | 3,45 | |
| Net profit1 | -4,58 | -0,07 | -1,18 | -5,71 | -1,57 | -2,70 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -5,90 | -0,08 | -1,20 | -5,07 | -1,65 | -3,05 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 4,91 | 11,05 | 3,82 | 9,10 | 7,02 | 5,30 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -0,50 | 0,01 | -0,13 | -0,63 | -0,17 | -0,27 | 0,18 | |
| Dividend per share8 | 0,04 | 0,10 | 0,10 | 0,13 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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