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15. Jan, 15th day of the year, 350 days remaining until EoY
Chief Editor's 3-Minute morning briefing
BGFL ARTICLE FEED
© boersengefluester.de | Redaktion
Irgendwie war Funkwerk fast schon weg vom Börsenzettel. Mitte 2014 hatte der Großaktionär und Finanzier Hörmann, ein Mischkonzern aus Kirchseeon östlich von München, ein Übernahmeangebot zu 2,55 Euro je Anteilschein an die Aktionäre von Funkwerk gerichtet und sich ein Delisting als Option offen gelassen – oder besser gesagt „angedroht“. Bislang ist es soweit nicht gekommen und alle Anleger, die darauf vertraut haben, dass der Spezialist für Kommunikationstechnik den Dreh hinbekommt und auf einen nachhaltigen Turnaround zusteuert, können sich nun freuen. Mit den Zahlen für 2015 hat die Vorstandsvorsitzende Kerstin Schreiber jedenfalls für gute Stimmung an der Börse gesorgt. Bereinigt um die Effekte des mittlerweile abgeschlossenen Verkaufs der Sicherheitstechnik kam Funkwerk bei einem Erlösplus von 3,5 Prozent auf 75,72 Mio. Euro auf ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 4,83 Mio. Euro – nach 3,68 Mio. Euro im Jahr zuvor. „Den größten Aufschwung verzeichneten wir 2015 im Bereich Zugfunk GSM-R, in dem wir weltweiter Marktführer sind. Hier hat uns vor allem ein Großauftrag des führenden niederländischen Telekommunikationskonzerns KPN über die Lieferung unseres neuen Zugfunksystems vorangebracht“, sagt Schreiber.
Steuerliche Sondereffekte von insgesamt 8,5 Mio. Euro sorgten dafür, dass die Gesellschaft aus Kölleda in Thüringen 2015 unterm Strich sogar mit einem Überschuss von 12,26 Mio. Euro abschloss. Für das laufende Jahr rechnet Schreiber mit „stabilen“ Erlösen und einem Betriebsergebnis von „mindestens“ 4 Mio. Euro. Boersengefluester.de hält diese Einschätzung für vergleichsweise tief gestapelt und kalkuliert zurzeit mit einem EBIT von 4,80 Mio. Euro. Das korrespondiert bei einem Aktienkurs von 2,91 Euro mit einer Marktkapitalisierung von knapp 23,6 Mio. Euro. Mit anderen Worten: Die Funkwerk-Aktie wird auch nach dem jüngsten Anstieg nicht einmal mit dem Faktor fünf auf das für 2016 zu erwartende Betriebsergebnis gehandelt. Das lässt im Normalfall spürbaren Raum nach oben. Ein potenzieller Kurstreiber ist dabei das von der Deutschen Bahn angekündigte Programm „Zukunft Bahn“, wo es unter anderem um Investitionen in Service und Qualität für Reisende geht. Solche Informationssysteme an Bahnhöfen und innerhalb der Züge stellten 2015 immerhin rund 17,5 Prozent der Gesamterlöse, entwickelten sich per saldo aber noch unter den Erwartungen. Nun besteht berechtigte Hoffnung, dass die Deutsche Bahn ihre Investitionszurückhaltung ablegt. Abzüge in der B-Note gibt es bei Funkwerk aber weiterhin für die ungewisse Zukunft hinsichtlich des Listings. Der Titel eignet sich also nur für spekulative Anleger. Großaktionär Hörmann hält offiziell 77,6 Prozent der Aktien. Tatsächlich könnte das Paket mittlerweile aber noch größer geworden sein. Notiert ist der Small Cap im Münchner Spezialsegment m:access sowie im Frankfurter Freiverkehr Open Market.
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Auf den ersten Blick enttäuschend sehen die 2015er-Zahlen von IFA Hotel & Touristik aus. Trotz eines – zum Teil akquisitionsgetriebenen – Umsatzanstiegs um knapp neun Prozent auf 125,6 Mio. Euro sank der Nettogewinn des Betreibers von Hotels und Gesundheitsbetrieben im vergangenen Jahr um 8,5 Prozent auf 12,9 Mio. Euro. Allerdings haben sich die Finanzverantwortlichen größte Mühe gegeben, um das Ergebnis möglichst matt erscheinen zu lassen. Immerhin hat die Gesellschaft um den spanischen Großaktionär Lopesan rund 3,2 Mio. Euro außergewöhnliche Belastungen in das Zahlenwerk gepresst. Der größte Batzen war eine Abschreibung von 1,5 Mio. Euro auf die bereits Ende 2008 geschlossene und zum Verkauf gestellte Bernsteinklinik in Binz auf Rügen. Hinzu kamen Verluste aus Anlagenabgängen von 0,8 Mio. Euro sowie 0,6 Mio. Euro für Abfindungen. Zum Vergleich: 2014 türmten sich die Miesen aus Abgängen im Rahmen von Renovierungen einzelner Hotels auf 0,2 Mio. Euro. Hinzu kamen 2014 Abfindungen von 0,5 Mio. Euro. Deutlich ansprechender sehen die Zahlen bereits mit Blick auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) aus, denn hier kam IFA Hotel & Touristik im vergangenen Jahr um 9,6 Prozent auf 20,5 Mio. Euro voran – was auf eine nahezu unveränderte operative Marge von 16,2 Prozent hinausläuft. Den kompletten Geschäftsbericht mit Ausblick für 2016 – sowie den Vorschlag zur 2015er-Dividende – wird die Gesellschaft mit rechtlichem Sitz in Duisburg Ende April vorlegen.
Boersengefluester.de kalkuliert zurzeit mit einer unveränderten Ausschüttung von 0,15 Euro pro Anteilschein, was beim aktuellen Kurs von 6,22 Euro einer Rendite von brutto 2,4 Prozent entsprechend würde. Theoretisch könnte IFA aber auch eine höhere Gewinnbeteiligung zahlen. Das Ergebnis je Aktie für 2015 erreichte auf Konzernebene 0,65 Euro. Selbst wenn sich manch Investor vermutlich etwas knackigere Ergebnisse erhofft hätte – für boersengefluester.de bleibt die Investmentstory von IFA Hotel intakt. Unter Berücksichtigung der Netto-Finanzverschuldung von zuletzt 58,3 Mio. Euro kommt das Unternehmen auf einen Enterprise Value (EV) von knapp 181,5 Mio. Euro. Das entspricht dem 8,85-fachen des für 2015 ausgewiesenen EBIT. Bei TUI beträgt der entsprechende Faktor momentan annähernd 10,8. Positiv sehen wir auch, dass IFA Hotel mit seinen Ferienressorts in Regionen (Deutschland, Österreich, Spanien, Dominikanische Republik) aktiv ist, die bislang nicht unmittelbar von der Angst der Urlauber vor Terrorangriffen wie etwa in der Türkei, Ägypten oder Tunesien betroffen sind. Summa summarum sehen wird derzeit keinen triftigen Grund, warum der Aktienkurs von IFA Hotel & Touristik perspektivisch nicht mindestens bis an seinen Buchwert heranrücken sollte. Und der liegt (nach der Berechnungsmethodik von boersengefluester.de) momentan bei 8,27 Euro pro Anteilschein – also um etwa ein Drittel über der aktuellen Notiz. Also: Cool bleiben und keine bloß keine Aktien von IFA aus der Hand geben. Dieser Titel ist definnitiv mehr wert als der aktuelle Kurs es widerspiegelt. Risikofaktoren bleiben allerdings der geringe Streubesitz von gerade einmal rund 14 Prozent und die damit einhergehende Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Börsenpläne von Großaktionär Lopesan.

LS Invest
Kurs: 5,70
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| LS Invest | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 613120 | DE0006131204 | AG | 282,15 Mio € | 12.07.1995 | Halten | |
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| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 47,47 | 73,79 | 123,64 | 128,76 | 118,64 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 8,30 | 2,90 | 21,73 | 115,20 | 41,30 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 17,49 | 3,93 | 17,58 | 89,47 | 34,81 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -15,78 | -22,04 | -4,70 | 87,80 | 17,42 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | -33,24 | -29,87 | -3,80 | 68,19 | 14,68 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | -22,64 | -24,30 | -7,79 | 46,97 | -10,30 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -47,69 | -32,93 | -6,30 | 36,48 | -8,68 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 4,30 | 3,20 | 25,00 | 20,50 | 33,20 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -0,44 | -0,48 | -0,15 | 0,91 | -0,20 | 0,10 | 0,23 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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© boersengefluester.de | Redaktion
Nur einen Monat nach der Emission einer weiteren Anleihe, wagt sich Eyemaxx Real Estate mit einer Barkapitalerhöhung an die Investoren. Demnach will der Projektentwickler von kleineren Einkaufszentren und mittlerweile auch Wohn- und Pflegeimmobilien annähernd 780.000 neue Aktien ausgeben. Bei vollständiger Platzierung würde sich die Gesamtzahl um etwa 22 Prozent erhöhen – es handelt sich also um keine ganz kleine Maßnahme. Den Bezugskurs wollen die Österreicher spätestens am 2. Mai 2016 bekannt geben. Zur Einordnung: Bei einem Discount von beispielsweise zehn Prozent auf den aktuellen Kurs von 6,50 Euro hätte die Maßnahme ein Volumen von brutto knapp 4,7 Mio. Euro. Altaktionäre erhalten ein Bezugsrecht. Je neun alte Papiere berechtigen dabei zum Bezug von zwei neuen Anteilscheinen. Die Bezugsfrist läuft vermutlich vom 26. April bis 10. Mai 2016. Warum die neuerliche Finanzmaßnahme? Dem Vernehmen nach befindet sich Eyemaxx in „weit fortgeschrittenen Verhandlungen über die Umsetzung von mehreren neuen Großprojekten, deren Volumen sich insgesamt auf einen unteren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag summiert“. Der Vorstandsvorsitzende Michael Müller geht davon aus, dass im laufenden Monat "noch mindestens eins der Projekte" unter Dach und Fach gebracht wird. Schützenhilfe für die Umsetzung Finanzmaßnahme kommt aus Augsburg. Die Analysten von GBC hatten erst am 14. April 2016 eine 33 Seiten umfassende Eyemaxx-Studie mit Kursziel 10,90 Euro veröffentlicht. Nun: Jetzt haben die potenziellen Investoren wenigstens eine Basis, auf der sie ihre Entscheidung aufbauen können.
Normalerweise haben Kapitalerhöhungen an der Börse ja immer einen Beigeschmack, selbst wenn es triftige Gründe – sprich attraktive Pläne für die Mittelverwendung gibt. Im Fall von Eyemaxx hält boersengefluester.de eine Barkapitalerhöhung aber sogar für eine richtig gute Option. Die Gesellschaft hatte sich in den vergangenen Jahren mehrfach über die Emission von Bonds refinanziert und diese auch stets zurückgezahlt. Von der jüngsten Anleihe 2016/21 (WKN: A2AAKQ) brachte Eyemaxx mit insgesamt 15 Mio. Euro ungefähr die Hälfte des maximal vorgesehen Volumens unter. Mit dieser Quote konnten alle Beteiligten ganz gut leben, schließlich ist das Segment der Mittelstandsanleihen dank spektakulärer Pleiten wie German Pellets alles andere als ein Selbstgänger. Kritiker wiesen bei Eyemaxx mit schöner Regelmäßigkeit darauf hin, dass der Eigenkapitalseite der Österreicher eine Stärkung ebenfalls gut zu Gesicht stehen würde. Zuletzt kam das Unternehmen auf eine Quote von gut 29 Prozent der Bilanzsumme. Gelingt Eyemaxx eine erfolgreiche Barkapitalerhöhung, sollte das dem Standing des Unternehmen an der Börse einen Kick geben. Der Anlass der Kapitalerhöhung klingt viel versprechend. Nun kommt es auf die genauen Konditionen an.
Spannung verspricht in diesem Zusammengang auch der Dividendenaspekt. Noch hat Eyemaxx Real Estate keinen konkreten Ausschüttungsvorschlag für die im Juni 2016 stattfindende Hauptversammlung genannt. Im jüngsten Geschäftsbericht ließ CEO und Großaktionäre Müller lediglich durchblicken: „Bei der Gestaltung der Dividendenpolitik steht die finanzielle Vorsorge für die Finanzierung der Wachstumsstrategie im Vordergrund.“ Gemessen an der neuesten Entwicklung könnte das einen Dämpfer für die Dividendenfantasie bedeuten. Für 2013/14 (per Ende Oktober) zahlte Eyemaxx im vergangenen Juni 0,20 Euro Dividende je Anteilschein. Die Analysten von GBC kalkulieren in ihrer neuesten Studie mit einer Dividende von 0,30 Euro je Aktie für 2014/15. Diese Schätzung könnte sich womöglich als etwas zu forsch erweisen.
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Eyemaxx Real Estate
Kurs: 0,10
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| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 5,50 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | -9,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | -163,64 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -10,30 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | -187,27 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | -27,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -490,91 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | -8,50 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -5,30 | -0,20 | -0,09 | -0,04 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| Eyemaxx Real Estate | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0V9L9 | DE000A0V9L94 | AG | 0,75 Mio € | 10.03.1999 | - | |
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© boersengefluester.de | Redaktion
Im Prinzip war es eine ganz einfache Formel: Für jeden Anteilschein der Fair Value REIT-AG bekamen tauschwillige Aktionäre im vergangenen Jahr zwei Titel von DEMIRE (Deutsche Mittelstand Real Estate) ins Depot gebucht. Genau überlegen mussten sich die Aktionäre von Fair Value REIT– einem Bestandshalter von Einzelhandels- und Büroimmobilien mit Schwerpunkt in Ostdeutschland – die Transaktion aber trotzdem. Immerhin sollten sie ihr Dividendenpapier in einen Wachstumswert mit einer nicht mal halb so hohen Eigenkapitalquote tauschen. Trotzdem ging die Transaktion angenehm geräuschlos und ohne großes Stechen über die Bühne. Mittlerweile hält die in Frankfurt ansässige DEMIRE 77,7 Prozent der Aktien an der Fair Value REIT und der langjährige Fair Value-CEO Frank Schaich ist zusätzlich in den Vorstand von DEMIRE eingezogen. „Die beiden Unternehmen sind in gleichen Teilmärkten aktiv und ergänzen sich entsprechend gut. Wir haben jetzt auf jeden Fall mehr Möglichkeiten, attraktive Assets zu heben“, sagt Schaich im Hintergrundgespräch mit boersengefluester.de.
Potenzial sieht Finanzprofi Schaich insbesondere auch bei der Optimierung der Finanzierungskosten. Während Fair Value REIT im vergangenen Jahr mit einem gewichteten durchschnittlichen Zinssatz aller Darlehen von 2,5 Prozent agierte, kommt DEMIRE hier auf eine Größenordnung nördlich von fünf Prozent. Trotzdem: Mit einem Streubesitz von nur noch 21,78 Prozent ist die Aktie der Fair Value REIT zuletzt doch spürbar in den Hintergrund geraten. Das könnte für Aktionäre, die an einem verlässlichen Dividendenzahler Interesse haben, eine gute Chance sein. Für das vergangene Jahr werden die Münchner erneut eine Gewinnbeteiligung von 0,25 Euro pro Anteilschein auskehren. Beim gegenwärtigen Kurs von 7,05 Euro läuft das auf eine Dividendenrendite von brutto 3,5 Prozent hinaus. Die Hauptversammlung (HV) findet am 4. Juli 2016 in München statt. Interessanter Aspekt am Rande: Da sich die Aktienstückzahl nach der jüngsten Barkapitalerhöhung im April 2015 spürbar erhöht hat, kletterte die Ausschüttungssumme von 2,33 auf 3,50 Mio. Euro. Ebenfalls gut zu wissen ist, dass sich die Gesellschaft schon jetzt darauf festgelegt hat, dass die Zieldividende auch für das Jahr 2016 (zahlbar nach der HV 2017) 0,25 Euro je derzeit im Umlauf befindlicher Aktie betragen soll.
Mit Blick auf die Börsennotiz der Fair Value REIT sagt uns Firmenlenker Schaich, dass es zurzeit keine Pläne für ein Downgrade der momentan im streng regulierten Prime Standard gelisteten Aktie gibt. Im Gegenteil: „Unser Ziel muss es sein, auch das momentan noch im General Standard geführte Papier der DEMIRE in den Prime Standard zu hieven“, sagt Schaich. Punkten kann die Aktie der Fair Value REIT-AG auch abseits der Dividende. Immerhin wird der Small Cap zurzeit mit einem Abschlag von gut 15 Prozent auf den Substanzwert (Net Asset Value = NAV) von zuletzt 8,36 Euro gehandelt. Bei der für Immobiliengesellschaften üblichen Cashflow-Kennzahl „Funds From Operations“ (FFO) will Schaich für die Fair Value REIT im laufenden Jahr auf einen Wert zwischen 6,2 und 6,5 Mio. Euro ( 0,44 bis 0,46 Euro je Aktie) kommen – nach 6,4 Mio. Euro im Jahr zuvor. Die bei Fair Value REIT typisch hohen Anteile Dritter sind hier bereits abgezogen. Inklusive der Nettofinanzverschuldung von 128 Mio. Euro wird der Titel derzeit also etwa mit dem Faktor 35 auf den für 2016 erwarteten FFO bewertet. Das ist etwas günstiger als beispielsweise bei DIC Asset – übersteigt andererseits aber die entsprechenden Multiples bei vergleichbaren Unternehmen wie VIB Vermögen, WCM oder Hamborner REIT. Per saldo ist aber noch alles im grünen Bereich. Für eher konservativ ausgerichtete Langfristinvestoren ist der Anteilschein von Fair Value REIT-AG jedenfalls eine ansprechende Gelegenheit. Und könnten Fair Value-Aktionäre ihre Papiere heute gegen jeweils zwei DEMIRE-Aktien tauschen, würden sie noch immer ein kleines Geschäft machen.
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Fair Value REIT
Kurs: 3,68

DEMIRE
Kurs: 0,60
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| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 19,99 | 18,44 | 18,49 | 19,51 | 19,65 | 18,70 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 10,34 | 21,80 | -5,38 | -11,06 | 3,52 | 3,68 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 51,73 | 118,22 | -29,10 | -56,69 | 17,91 | 19,68 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 9,18 | 21,61 | -6,05 | -11,73 | 2,83 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 45,92 | 117,19 | -32,72 | -60,12 | 14,40 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | 4,10 | 13,49 | -6,47 | -7,52 | 0,25 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 20,51 | 73,16 | -34,99 | -38,54 | 1,27 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 9,91 | 10,17 | 9,45 | 12,28 | 11,34 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,29 | 0,96 | -0,46 | -0,02 | 0,19 | 0,25 | 0,28 | |
| Dividend per share8 | 0,27 | 0,39 | 0,37 | 0,25 | 0,27 | 0,27 | 0,29 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| Fair Value REIT | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0MW97 | DE000A0MW975 | REIT-AG | 51,93 Mio € | 16.11.2007 | Halten | |
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| DEMIRE | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0XFSF | DE000A0XFSF0 | AG | 64,67 Mio € | 26.07.2006 | ||
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© boersengefluester.de | Redaktion
Aufgepasst liebe Studenten, jetzt könnt Ihr zeigen, was Ihr in Sachen Geldanlage so drauf habt. Vom 25. April bis 15. Juli 2016 läuft das Börsenspiel von NEON Trading. Vermutlich werden die wenigsten bislang von dem Münchner FinTech-Startup gehört haben. Dabei hat das Team um die beiden Geschäftsführer Christian Hecker und Thomas Pischke bereits einiges auf die Beine gestellt. Mit ihrem Produkt CocktailTrade – einer Suchmaschine für Aktien-Baskets – gehörten sie nämlich zu den Siegern des Förderprogramms der comdirect bank. In den vergangenen Monaten haben die Jungunternehmer als Teil des Acceleratorprogramms der comdirect bank viel getüftelt und ihren Markteintritt vorbereitet. Jetzt steht NEON Trading als App zum Download bereit. Boersengefluester.de sprach mit Christian Hecker und Thomas Pischke über das Börsenspiel und welche weiteren Zielsetzungen NEON Trading hat. Ach ja: Mitmachen können bei dem komplett mobilen Performancewettkampf natürlich auch Nicht-Studenten.
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© boersengefluester.de | Redaktion
[sws_blue_box box_size="640"]Gastbeitrag von Dr. Martina Schmid zur Europäischen Marktmissbrauchsverordnung. Der Originaltext ist am 13. April 2016 im CMS Blog unter diesem LINK erschienen. [/sws_blue_box]
Die Europäische Marktmissbrauchsverordnung wird ab dem 3. Juli 2016 von den Emittenten zu befolgen sein. Wir zeigen die wichtigsten Neuerungen und To-dos.
Das Inkrafttreten der Europäischen Marktmissbrauchsverordnung rückt unaufhaltsam näher. Der nachfolgende Beitrag beschäftigt sich mit den wesentlichen Änderungen, die die Marktmissbrauchsverordnung mit sich bringen wird, berücksichtigt außerdem die zwischenzeitlich ergangenen Europäischen Durchführungsakte und zeigt den Handlungsbedarf für Emittenten auf.
Erweiterung des Anwendungsbereichs auf Freiverkehrsemittenten
Die wichtigste Neuerung durch die Marktmissbrauchsverordnung liegt darin, dass die Pflicht zur Ad hoc-Publizität sowie die Pflicht zur Führung von Insiderverzeichnissen und zur Meldung von Directors‘ Dealings künftig nicht nur für Emittenten im regulierten Markt, sondern auch für Freiverkehrsemittenten gilt.
Eine Einschränkung gilt allerdings: Freiverkehrsemittenten sind nur dann von der Verordnung erfasst, wenn der Emittent die Einbeziehung in den Freiverkehr selbst beantragt hat oder die Einbeziehung mit Zustimmung des Emittenten erfolgt ist.
Ad hoc-Publizität
Die bisherige Regelung der Ad hoc-Publizität im § 15 WpHG wird weitestgehend aufgehoben. Dies soll im Zuge des ersten Finanzmarktnovellierungsgesetzes umgesetzt werden, dessen erster Entwurf Anfang Januar 2016 beschlossen wurde und das voraussichtlich bis spätestens Juni 2016 in Kraft treten wird.
Aktuell liegen die Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung zu dem Gesetzentwurf vor. Maßgebliche Vorschrift wird künftig unmittelbar Artikel 17 Marktmissbrauchsverordnung sein.
Begriff der Insiderinformation
Der Begriff der Insiderinformation erfährt durch die Marktmissbrauchsverordnung keine wesentlichen Änderungen.
In Umsetzung der Entscheidungen des EuGH und des BGH in Sachen Geltl ./. Daimler stellt die Marktmissbrauchsverordnung klar, dass Zwischenschritte bei zeitlich gestreckten Vorgängen ebenfalls Insiderinformationen sein können. Dies bedeutet, dass bei einem zeitlich gestreckten Vorgang nicht nur das „Endereignis″ (Bsp.: Ausscheiden des Vorstandsvorsitzenden; Abschluss eines Unternehmenskaufvertrags) eine Insiderinformation darstellen kann, sondern bereits die vorgelagerten Zwischenschritte (Bsp.: Gespräche zwischen Vorstandsvorsitzendem und Aufsichtsratsmitgliedern im Vorfeld des Ausscheidens; Abschluss eines LOI; Durchführung und/oder erfolgreicher Abschluss einer Due Diligence).
Leider lässt auch die Marktmissbrauchsverordnung offen, wann ein Zwischenschritt als solcher Kursrelevanz hat, so dass die damit verbundenen Anwendungsschwierigkeiten in der Praxis fortbestehen werden.
Aufschub der Ad hoc-Mitteilung
Auch unter der künftigen Geltung der Marktmissbrauchsverordnung ist ein Aufschub der Veröffentlichung einer Ad hoc-Mitteilung möglich, wenn der Aufschub im berechtigten Interesse des Emittenten liegt, eine Irreführung der Öffentlichkeit nicht zu befürchten ist und die Geheimhaltung gewährleistet ist.
Die Europäische Behörde ESMA wird zur Konkretisierung der Begriffe „berechtigtes Interesse″ und „Irreführung der Öffentlichkeit″ noch Leitlinien mit einer nicht abschließenden Liste von Fallgruppen veröffentlichen, die für die praktische Handhabung des Aufschubs von großer Bedeutung sein werden. Derzeit liegt ein Entwurf für diese Leitlinien vor.
Als Beispiele für ein berechtigtes Interesse an einem Aufschub der Ad hoc-Mitteilung werden unter anderem folgende Fälle genannt:
• laufende Vertragsverhandlungen könnten beeinträchtigt werden;
• die erforderliche Zustimmung eines anderen Gesellschaftsorgans steht noch aus;
• geplanter Erwerb oder Verkauf einer wesentlichen Beteiligung an einem anderen Unternehmen.
In folgenden Fällen soll eine Irreführung der Öffentlichkeit naheliegen, so dass ein Aufschub ausscheiden kann:
• erhebliche Abweichung von einer früheren Veröffentlichung durch den Emittenten;
• wahrscheinliches Verfehlen von zuvor veröffentlichten Finanzprognosen;
• Abweichen der Information von der vom Emittenten verursachten Markterwartung.
Darüber hinaus wird die EU-Kommission eine Verordnung erlassen, die hinsichtlich des Aufschubs umfangreiche Dokumentationspflichten für die Emittenten vorsieht. Hierzu liegt derzeit lediglich ein Entwurf der ESMA vor, nach dem unter anderem folgende Informationen dokumentiert werden müssen:
• Datum und Uhrzeit des erstmaligen Entstehens der Insiderinformation;
• Datum und Uhrzeit der Aufschubentscheidung;
• Datum und Uhrzeit der voraussichtlichen Ad hoc-Mitteilung;
• zuständige Personen, die über Beginn und voraussichtliches Ende des Aufschubs und über die Veröffentlichung entscheiden und sicherstellen, dass das fortlaufende Vorliegen der Aufschubvoraussetzungen überprüft wird;
• ergriffene Maßnahmen innerhalb des Emittenten zur Sicherstellung der Vertraulichkeit;
• Vorkehrungen für den Fall, dass die Vertraulichkeit nicht mehr länger gewährleistet werden kann.
Sonderfall Gerüchte
Im Rahmen der Gewährleistung der Vertraulichkeit während des Aufschubs einer Ad hoc-Mitteilung gelten unter der Marktmissbrauchsverordnung künftig Neuerungen im Fall des Auftretens von Gerüchten. Bislang war im Fall des Entstehens von Gerüchten nur dann kein weiterer Aufschub der Ad hoc-Mitteilung möglich, wenn das Gerücht auf einer Vertraulichkeitslücke beim Emittenten beruhte.
Künftig ist kein weiterer Aufschub der Ad hoc-Mitteilung bei Gerüchten möglich, die den Tatsachenkern treffen, und zwar unabhängig davon, ob das Gerücht aus der Sphäre des Emittenten stammt oder nicht. Damit können willkürlich lancierte Behauptungen von Marktteilnehmern den Emittenten unter Umständen zur unverzüglichen Veröffentlichung einer bislang aufgeschobenen Ad hoc-Mitteilung verpflichten.
Veröffentlichung auf der Internetseite
Neu in der Marktmissbrauchsverordnung ist außerdem, dass die Emittenten bei der Veröffentlichung der Ad hoc-Mitteilung auf der unternehmenseigenen Internetseite neben dem Datum künftig auch die Uhrzeit der Veröffentlichung angeben müssen und die Mitteilung dort mindestens fünf Jahre (bisher nur ein Monat) abrufbar sein muss.
Handlungsbedarf für Emittenten
Die Emittenten sollten bis zum Inkrafttreten der Marktmissbrauchsverordnung im Juli prüfen, ob ihre internen Verfahrensabläufe bei der Veröffentlichung von Ad hoc-Mitteilungen und bei der Dokumentation von Aufschubentscheidungen bereits den neuen Vorgaben entsprechen.
Führen von Insiderverzeichnissen
Der bisherige § 15b WpHG soll aufgehoben werden. Maßgebliche Vorschrift ist künftig Artikel 18 Marktmissbrauchsverordnung. Folgende Neuerungen sind zu beachten:
Informationsumfang der Insiderverzeichnisse
Der Informationsumfang der zu führenden Insiderverzeichnisse wurde deutlich erweitert. Die ESMA hat zwischenzeitlich Entwürfe für Insiderverzeichnisse vorgelegt. Diese sehen detailliertere Angaben zu den persönlichen Daten der Insider als bisher vor.
Neben dem Datum ist künftig auch die genaue Uhrzeit von Beginn und Ende des Zugangs zu Insiderinformationen zu erfassen. Außerdem müssen der Geburtsname des Insiders und die geschäftlichen und privaten Telefonnummern einschließlich Mobilfunknummern der Insider angegeben werden.
Keine Wahlmöglichkeit mehr
Neu ist außerdem, dass die bisherige Wahlmöglichkeit zwischen einem projektbezogenen Aufbau des Insiderverzeichnisses einerseits und einem Aufbau nach Funktions-/ Vertraulichkeitsbereichen andererseits nicht mehr besteht. Künftig ist stets eine anlassbezogene Insiderliste zu führen.
Hinsichtlich der Personen, die aufgrund ihrer Stellung stets Zugang zu Insiderinformationen des Emittenten haben, steht es dem Emittenten frei, zusätzlich eine Liste mit permanenten Insidern zu führen, die dann nicht in jeder anlassbezogenen Liste erneut aufgeführt werden müssen.
Schriftliche Dokumentation der Insideraufklärung
Die Marktmissbrauchsverordnung sieht vor, dass die im Insiderverzeichnis erfassten Personen zwingend schriftlich über ihre Pflichten und mögliche Sanktionen belehrt werden und die Aufklärung schriftlich bestätigen müssen. Dies gilt nicht nur für neu hinzukommende Insider, sondern auch für die in den bestehenden Insiderverzeichnissen erfassten Personen, selbst wenn diese bereits nach dem WpHG belehrt worden sind.
Aufbewahrung
Die Insiderverzeichnisse sind künftig mindestens fünf Jahre (statt bisher genau sechs Jahre) aufzubewahren. Zudem sieht die Marktmissbrauchsverordnung keine (wie bisher bestehende) Pflicht zur Vernichtung der Insiderverzeichnisse vor.
Handlungsbedarf für Emittenten
Die Emittenten sollten rechtzeitig damit beginnen, die künftig für die Führung der Insiderverzeichnisse erforderlichen Daten bei den bisherigen Insidern abzufragen. Ebenso sollten rechtzeitig die erforderlichen Schreiben zur Belehrung der Insider entworfen werden.
Mitteilung von Directors‘ Dealings
Artikel 19 Marktmissbrauchsverordnung ersetzt die bisherige Regelung in § 15a WpHG, der aufgehoben wird. Es gelten folgende Neuerungen:
Meldefrist
Die Meldefrist für Directors‘ Dealings wird von fünf auf drei Geschäftstage verkürzt.
Fortlaufende Liste der Führungskräfte und nahestehenden Personen
Emittenten sind unter der Marktmissbrauchsverordnung künftig verpflichtet, eine fortlaufende Liste der Führungskräfte und der ihnen nahestehenden Personen zu führen und die Führungskräfte über ihre Pflichten im Zusammenhang mit Directors‘ Dealings schriftlich zu belehren. Die Führungskräfte sind ihrerseits verpflichtet, die ihnen nahestehenden Personen schriftlich aufzuklären und eine Kopie des Aufklärungsdokuments aufzubewahren.
Bagatellgrenze
Unverändert bleibt die Bagatellgrenze von EUR 5.000,00 innerhalb eines Kalenderjahres. Diese kann jedoch durch die nationalen Behörden auf bis zu EUR 20.000,00 erhöht werden.
Bei der Berechnung der Bagatellgrenze sind die Eigengeschäfte der Führungskraft und der nahestehenden Personen zusammenzurechnen. Vor diesem Hintergrund ist dringend zu empfehlen, dass sich die Führungskräfte und die ihnen nahestehenden Personen gegenseitig über etwa vorgenommene Eigengeschäfte unterrichten.
Wird die Bagatellgrenze überschritten, bleiben die zuvor vorgenommenen Geschäfte – anders als nach bisher geltendem Recht – nicht veröffentlichungspflichtig. Die zuvor im Kalenderjahr getätigten Geschäfte müssen daher nicht nachgemeldet werden.
Einheitliches Meldeformular
Die ESMA hat zwischenzeitlich den Entwurf eines einheitlichen Meldeformulars für Directors‘ Dealings vorgelegt. Dieses sieht unter anderem vor, dass mehrere gleichartige Geschäfte in einer einzigen Meldung angegeben werden können. In diesem Fall werden auch das Gesamtvolumen und der Durchschnittspreis aller einzelnen Transaktionen anzugeben sein.
Handelsverbot für Führungspersonen
Neu ist außerdem das grundsätzliche Handelsverbot für Führungspersonen für einen Zeitraum von 30 Tagen vor Veröffentlichung eines Zwischen- oder Jahresabschlussberichts (sog. Closed Periods). Dies betrifft durch Gesetz oder Börsenordnung vorgeschriebene Berichte. Sofern ein Emittent beispielsweise Quartalsberichte nur freiwillig veröffentlicht, gilt hinsichtlich dieser Quartalsberichte kein Handelsverbot. Schließlich gelten die Closed Periods nach der Marktmissbrauchsverordnung nur für Führungskräfte, nicht aber für diesen nahestehende Personen.
Weitere erfasste Geschäfte
Die neue Regelung zu Directors‘ Dealings in der Marktmissbrauchsverordnung enthält insofern eine Verschärfung gegenüber der bisherigen Rechtslage, als auch Geschäfte in Schuldtiteln (etwa Anleihen) des Emittenten mitzuteilen sind. Darüber hinaus ist auch das Verpfänden und Verleihen von Finanzinstrumenten erfasst oder auch die Geschäfte eines Vermögensverwalters. Auch Geschäfte im Rahmen einer Lebensversicherung sind unter Umständen erfasst. Insbesondere fallen unter den Begriff des Eigengeschäfts auch Schenkungen und Erbschaften, anders als dies bisher der Fall war.
Handlungsbedarf
Handlungsbedarf besteht sowohl für die Emittenten als auch für die Führungskräfte. Die Emittenten sind verpflichtet, die Führungskräfte über ihre Pflichten im Zusammenhang mit Directors‘ Dealings schriftlich zu belehren. Die Führungskräfte müssen ihrerseits die ihnen nahestehenden Personen schriftlich aufklären. Der Emittent muss außerdem eine fortlaufende Liste der Führungskräfte und der nahestehenden Personen führen. Entsprechende Belehrungsschreiben und Listen sollten daher frühzeitig vorbereitet werden. Die Emittenten sollten zudem die für die Führung der Liste erforderlichen Informationen rechtzeitig bei ihren Führungskräften anfordern.
Interne Meldefristen
Schließlich ist zu beachten, dass künftig sowohl für die Meldung des Geschäfts durch die Führungskraft an den Emittenten als auch für die Veröffentlichung des Geschäfts durch den Emittenten eine Frist von drei Geschäftstagen seit der Vornahme des Geschäfts gilt. Dies kann in der Praxis zu Problemen führen, wenn die Führungskraft die Meldefrist bis zum Ende ausschöpft, so dass der Emittent die dreitägige Veröffentlichungsfrist nicht mehr einhalten kann. Vor diesem Hintergrund könnten sich interne Richtlinien beim Emittenten anbieten, die die Führungskräfte verpflichten, etwaige Geschäfte innerhalb einer kürzeren Frist als drei Geschäftstage an den Emittenten zu melden.
Insiderhandelsverbot
Auch unter der Marktmissbrauchsverordnung gilt künftig das Verbot von Insidergeschäften, nun geregelt in Art. 14 Marktmissbrauchsverordnung. Danach ist es verboten, Insidergeschäfte zu tätigen oder dies zu versuchen, Dritten zu empfehlen, Insidergeschäfte zu tätigen, oder Dritte anzustiften, Insidergeschäfte zu tätigen. Schließlich ist die unrechtmäßige Offenlegung von Insiderinformationen verboten.
Neu ist, dass auch die Stornierung oder Änderung eines Auftrags als verbotenes Insidergeschäft gilt, wenn der Auftrag vor Erlangen der Insiderinformation erteilt wurde.
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© boersengefluester.de | Redaktion
Zu den Micro Caps mit der größten Spannbreite bei der Aktienkursentwicklung zählte in den vergangenen zwölf Monaten Artec Technologie. Zwischen 1,60 Euro und in der Spitze 8,15 Euro bewegte sich die Notiz des Anbieters von Videoüberwachungsanlagen und Systemen zur Auswertung von Echtzeitinformationen – etwa für die TV-Programmanalyse von Fernsehsendern. Maßgeblicher Auslöser für den zwischenzeitlichen Ansturm auf die Artec-Aktie waren – neben den operativen Fortschritten – allerdings auch Empfehlungseffekte im Zuge von Aufnahmen in Wikifolio-Depots. Ihre Wirkung zeigten in den vergangenen Monaten aber auch positive Analystenstudien von SMC Research und GBC. Mitte März meldete die Gesellschaft aus Diepholz zudem sehr ordentliche Eckdaten für das abgelaufene Jahr. Nun hat Artec den kompletten Geschäftsbericht vorgelegt und bestätigt die positive Entwicklung. „Das Geschäftsjahr 2015 war richtungsweisend für unser Unternehmen. Zum einen haben wir uns operativ stark entwickelt und einen positiven Free Cashflow erzielt. Zum anderen haben wir Ausschreibungen für Referenzprojekte gewonnen und erfolgreich umgesetzt. Damit haben wir für Aufsehen in der Branche gesorgt und uns in eine neue Liga vorgearbeitet“, sagt der Vorstandsvorsitzende Thomas Hoffmann.
Konkret heißt das: Bei einem Erlösplus von 42,3 Prozent auf 3,47 Mio. Euro kam das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 0,11 auf 0,64 Mio. Euro voran. Unterm Strich blieb ein Überschuss von 0,46 Mio. Euro stehen – nach 518.000 Euro im Vorjahr. Das irritiert zunächst, der Rückgang hängt jedoch mit einem steuerlichen Sondereffekt aus Jahr 2014 zusammen, der die Vergleichsbasis verzerrt. Für das laufende Jahr stellt Hoffmann ein „solides Umsatz- und Gewinnwachstum“ in Aussicht. Übertriebene Erwartungen an die Ergebnisentwicklung für 2016 sollten Investoren also nicht haben, schon allein weil Artec die Zahl der Mitarbeiter deutlich erhöhen will. Bilanziell steht die Gesellschaft mit einer Eigenkapitalquote von 92 Prozent traditionell super solide da. Zudem gab es im März 2016 noch eine kleine Kapitalerhöhung. „Mit den zusätzlichen Kapazitäten im Rücken können wir wieder mehr Gas im Vertrieb geben und beispielsweise in Großbritannien und den USA einen Gang höher schalten“, sagt Vollblutunternehmer Thomas Hoffmann, der schon seit vielen Jahren Werbung für die eigene Aktie macht. Seine Präsentationen gehören jedenfalls zu den Highlights auf den einschlägigen Small-Cap-Veranstaltungen.
Die Experten von GBC aus Augsburg kalkulieren für 2016 mit Erlösen von 4,10 Mio. Euro und einem Überschuss von 0,59 Mio. Euro. Bereits 2016 soll der Nettogewinn dann jedoch auf 1,30 Mio. Euro klettern, was – bezogen auf die neue Aktienzahl – auf ein Ergebnis je Anteilschein von 0,55 Euro hinauslaufen würde. Beim gegenwärtigen Kurs von 6,30 Euro käme Artec Technologie damit auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2017 von 11,5. Boersengefluester.de ist bei der Vorschau ein wenig vorsichtiger, aber auch auf Basis unserer Ergebnisschätzungen beträgt das KGV „nur“ 13,4. Größter Malus aus Investorensicht bleibt die geringe Unternehmensgröße. Bei einer Marktkapitalisierung von weniger als 15 Mio. Euro und grundsätzlich sehr zukunftsträchtigen Produkten in den Bereichen Sicherheit, IPTV und Big Data lassen sich heftige Kursbewegungen einfach nicht ausschließen. Daher eignet sich der Titel nur für sehr risikobereite und erfahrene Anleger.
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Artec Technologies
Kurs: 2,47
Boersengefluester.de collects the most important key figures from all annual reports, including the income statement, balance sheet and cash flow statement. We also compile our own forecasts for the companies' key figures - including earnings per share and dividends.
| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 3,08 | 2,55 | 2,50 | 2,96 | 2,46 | 3,70 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 0,33 | 0,27 | 0,15 | 0,53 | 0,75 | 0,87 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 10,71 | 10,59 | 6,00 | 17,91 | 30,49 | 23,51 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -0,23 | -0,38 | -0,55 | 0,00 | 0,20 | 0,50 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | -7,47 | -14,90 | -22,00 | -0,14 | 8,13 | 13,51 | 0,00 | |
| Net profit1 | 0,17 | -0,16 | -1,05 | 0,02 | 0,23 | 0,39 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 5,52 | -6,28 | -42,00 | 0,68 | 9,35 | 10,54 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 0,12 | 0,60 | 0,23 | 0,47 | 1,17 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,06 | -0,06 | -0,37 | 0,01 | 0,08 | 0,13 | 0,16 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
In order to provide the broadest possible basis for the assessment and valuation of the share, boersengefluester.de offers a large number of fundamental key figures as well as technical data on the performance of the respective share.
| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| Artec Technologies | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 520958 | DE0005209589 | AG | 7,07 Mio € | 07.07.2006 | Halten | |
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© boersengefluester.de | Redaktion
Fast hätte es vor ein paar Tagen „Zurück auf Los“ geheißen für die Aktie der German Startups Group. Doch unmittelbar vor dem Emissionskurs von 2,50 Euro aus dem vergangenen November drehte die Notiz der Venture-Capital-Gesellschaft (VC) nach oben und hat sich mit Schwung zurück bis an die Marke von 2,80 Euro gemeldet. Dabei hatte Company-Builder Rocket Internet mit seinem zuvor präsentierten Jahresverlust von fast 198 Mio. Euro noch für schlechte Stimmung in der VC-Szene gesorgt. Doch plötzlich hatte die in Berlin ansässige German Startups Group ein As im Ärmel, denn der Social-Trading-Anbieter und CFD-Broker ayondo hat überraschend seinen Börsengang in Singapur angekündigt (weitere Informationen dazu finden Sie HIER). Was nicht allgemein bekannt sein dürfte ist, dass German Startups Group (GSG) 0,57 Prozent der Anteile an der FinTech-Gesellschaft hält. Bei einer avisierten Marktkapitalisierung von umgerechnet rund 138 Mio. Euro hätte das Ticket von German Startups Group einen Wert von rund 780.000 Euro. Im Hintergrundgespräch mit boersengefluester.de wollte GSG-Geschäftsführer Christoph Gerlinger sich noch nicht in die Karten schauen lassen, ob er sich mit der Notizaufnahme von dem ayondo-Anteil trennen wird. Perspektivisch scheint dieser Schritt aber eine realistische Variante zu sein, immerhin passen gelistete Unternehmen nicht so richtig in das Raster einer Venture-Capital-Gesellschaft.
Noch nicht ganz so konkret wie bei ayondo – aber zumindest doch einigermaßen fixiert – sind die Börsenpläne von Delivery Hero. Der Essenlieferservice, hierzulande besser bekannt unter den Markennamen Lieferheld, pizza.de und foodora, könnte aber noch im vierten Quartal 2016 an die Börse gehen. Die entsprechenden Banken für das IPO sind jedenfalls schon mandatiert. Viel hängt nun vom allgemeinen Börsenumfeld ab. Wesentlicher Aktionär mit gut 37 Prozent ist Rocket Internet. Aber auch die German Startups Group ist mit von der Partie – zuletzt hatten die Berliner einen Anteil von etwa 0,06 Prozent an der ebenfalls in der Bundeshauptstadt ansässigen Delivery Hero Holding GmbH. Die Analysten der Quirin Bank, sie begleiteten seinerzeit gemeinsam mit Hauck & Aufhäuser den Börsengang der German Startups Group, gehen davon aus, dass ein Verkauf des Delivery Hero-Pakets bis zu 2 Mio. Euro bei GSG freisetzen könnte. Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von knapp 33,2 Mio. Euro ist das eine durchaus beachtliche Größenordnung. Große Erwartungen hat Gerlinger aber auch an seine anderen Top-Beteiligungen wie den Online-Optiker Mr. Spex, die Musikplattform Soundcloud, den Neuzugang Auctionata – ein Auktionshaus für Kunst, Antiquitäten oder auch Oldtimer – und FinTech-Beteiligungen wie Friendsurance oder den Robo-Advisor Scalable Capital. Bei all dem Wein gibt es aber auch Wasser: „Bei einem Unternehmen aus dem Portfolio sind wir nicht so zufrieden mit der Entwicklung und haben es aus Vorsichtsgründen auf 1 Euro abgewertet“, sagt Gerlinger. Um wen es sich handelt, will der Börsenprofi allerdings nicht verraten. Summa summarum ist Gerlinger jedoch „total happy“ mit seinem Portfolio. Den aktuellen Net Asset Value siedeln Firmenkenner zwischen 3,00 und 3,20 Euro je Aktie an – zumindest nach unten sollte der Small Cap also gut abgesichert sein.
Das langfristige Potenzial der Aktie veranschlagt Gerlinger dagegen in ganz anderen Größenordnungen. Bereits binnen zwölf Monaten kann sich der Frankfurter eine Marktkapitalisierung von mehr als 100 Mio. Euro für die German Startups Group vorstellen. Bezogen auf die aktuelle Aktienzahl von knapp 12 Millionen Stück würde das einem Kurs von rund 8,50 Euro entsprechen. Im Hinterkopf sollten Investoren aber stets behalten, dass es bei Firmen wie der German Startups Group immer auch Kapitalerhöhungen geben kann und wird – selbst wenn kurzfristig keine entsprechenden Planungen bestehen. Die jüngste Kapitalerhöhung fand Ende März 2016 statt, umfasste allerdings nur 268.000 Stücke im Gegenwert von rund 750.000 Euro. Fest steht jedoch: Ab einem Börsenwert nördlich von 100 Mio. Euro will Gerlinger ein Upgrade des Handelssegments in den Prime Standard vornehmen – momentan ist der Titel im schwach regulierten Entry Standard gelistet. Und mit Sicht auf drei Jahre kann sich Gerlinger – durch eine entsprechend positive Kursentwicklung sowie Kapitalerhöhungen – eine Market Cap von 250 bis 300 Mio. Euro vorstellen. „Dann hätten wir auch die Chance auf die Aufnahme in den TecDAX.“ Keine Frage: Das ist alles noch Zukunftsmusik, doch Gerlinger hat in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen, dass er an der Börse etwas bewegen kann und er weiß genau, wie die Kapitalmarktmechanismen funktionieren.
Die bisherige Kursentwicklung seit dem Börsenstart am 11. November 2015 kann es für ihn jedenfalls nicht gewesen sein: „Wir halten unseren Ansatz für sehr geeignet, um als Anleger an international erfolgreichen deutschen Startups zu partizipieren.“ Dabei ist Gerlinger bewusst, dass etliche Investoren bei jungen Wachstumsfirmen noch immer die schlechten Erfahrungen aus Neuer-Markt-Zeit im Hinterkopf haben. Investor-Relations-Aktivitäten der German Startups Group haben also auch etwas mit Überzeugungsarbeit zu tun. Traditionell die besten Argumente liefern ansprechende Zahlen und so betont der Manager, dass die German Startups Group auch im Auftaktquartal 2016 profitabel gewesen ist. Die Quirin Bank siedelt den fairen Wert für die Aktie der German Startups Group in ihrer jüngsten Studie bei immerhin 4 Euro an. Für risikobereite Anleger bietet der Small Cap also knackige Kurschancen.
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The Payments Group Holding
Kurs: 0,35
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| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 0,13 | 11,10 | 13,32 | 4,79 | 1,18 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | -1,12 | 6,79 | 2,61 | -7,67 | -4,58 | 0,00 | 4,00 | |
| EBITDA-margin %3 | -861,54 | 61,17 | 19,60 | -160,13 | -388,14 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -1,12 | 5,61 | -5,31 | -82,49 | -4,58 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | -861,54 | 50,54 | -39,87 | -1.722,13 | -388,14 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | -0,74 | 14,08 | 6,85 | -81,51 | -4,31 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -569,23 | 126,85 | 51,43 | -1.701,67 | -365,25 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | -1,75 | -5,83 | 10,76 | -2,68 | -4,38 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -0,05 | 0,28 | 0,16 | -1,76 | -0,28 | -0,15 | -0,01 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,02 | 0,02 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| The Payments Group Holding | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A1MMEV | DE000A1MMEV4 | GmbH & Co. KGaA | 3,99 Mio € | 11.11.2015 | Beobachten | |
* * *
© boersengefluester.de | Redaktion
FinTech-Unternehmen gibt es mittlerweile fast wie Sand am Meer. Ganz anders sieht es schon aus, wenn es um börsennotierte FinTechs – gerade in Deutschland – geht. Mit der FinTech Group, Ferratum, FinLab, UMT, Wirecard und Hypoport stehen gerade einmal sechs Companys auf dem heimischen Kurszettel. Zumindest indirekt wird sich diese Liste demnächst um einen prominenten Anbieter verlängern. Grund: Der Social-Trading-Spezialist und CFD-Broker ayondo plant ein IPO. Dem Vernehmen nach befindet sich die Gesellschaft „in fortgeschrittenen Verhandlungen mit einem an der Börse in Singapur (SGX) gelisteten Unternehmen über eine sogenannte Reverse-Takeover-Transaktion. Sollte alles klappen, wäre ayondo das erste in Singapur gelistete FinTech-Unternehmen. Getuschelt wurde in Börsenkreisen schon seit einigen Wochen über mögliche Kapitalmarktpläne von ayondo. Allerdings war nicht abzusehen, dass die Vorbereitungen schon so weit fortgeschritten sind. Überraschend ist für boersengefluester.de auch die Reverse-Takeover-Variante – also das Schlüpfen in einen bereits bestehenden Börsenmantel. ayondo begründet diese Form des Going Publics mit der größeren Sicherheit in dem aktuell noch immer sehr volatilen Kapitalmarktumfeld und den wesentlich geringeren Kosten.
Nur auf den ersten Blick überraschend ist dagegen die Wahl des Börsenplatzes Singapur, schließlich bauen die Frankfurter gerade umfangreiche Geschäftsbeziehungen in Asien auf. „Wir freuen uns sehr über das geplante Listing in Singapur, da wir dort eine exzellente Plattform für Wachstum und Markenpositionierung weltweit und insbesondere natürlich im asiatischen Markt vorfinden. Die neue Unternehmensgruppe wird sehr finanzkräftig sein, und so die nachhaltige Umsetzung unserer aggressiven Wachstumspläne sicherstellen“, sagt ayondo-CEO Robert Lempka. Avisiert ist eine Marktkapitalisierung von umgerechnet rund 138 Mio. Euro. Zum Vergleich: Die FinTech Group mit dem Broker flatex als Aushängeschild kommt zurzeit auf eine MarketCap von 284 Mio. Euro. Die bisherigen Altaktionäre von ayondo sollen nach Abschluss der Transaktion noch rund drei Viertel der Anteile halten.
Durch die Erweiterung des Investorenkreises soll frisches Kapital „in sehr signifikanter Größenordnung“ in die Gesellschaft fließen, so dass der stramme Wachstumskurs beibehalten wird. „ayondo beabsichtigt das Kapital aus der Transaktion für den Ausbau des aktuellen Geschäftes sowie für Weiterentwicklungen im Bereich mobiler Technologien einzusetzen“ heißt es offiziell. Zahlen zur Unternehmensgröße hat ayondo bislang nicht veröffentlicht. Boersengefluester.de bleibt bei dem IPO jedoch am Ball und wird weiter informieren. Immerhin dürften sich deutsche Anleger perspektivisch via Notierung im Freiverkehr engagieren können. Interessant sind die IPO-Pläne auch für VC-Gesellschaften wie die German Startups Group, die mit einem Minianteil bei ayondo engagiert ist....
© boersengefluester.de | Redaktion
Das ist auch bei Matratzen nicht viel anders: Wer heutzutage über eine Neuanschaffung für sein Bett nachdenkt, wird vermutlich nicht gleich ins Geschäft rennen, sondern erst einmal das Netz nach den besten Angeboten durchstöbern. Und in der Tat: Mehr als 480.000 Ergebnisse spuckt die Google-Anfrage „Matratzen online kaufen“ aus. Ganz vorn dabei sind die zur Otto-Gruppe gehörende schlafwelt.de, IKEA, matratzenshop24.de, die Rocket Internet-Beteiligung home.24 mit ihrer Eigenmarke Smood, dormando.de mit Hauptsitz in Frankfurt oder auch das zur skandinavischen Handelskette Jysk gehörende Dänische Bettenlager. On top kommen Platzhirsche wie Matratzen Concord, eine Tochter des börsennotierten niederländischen Konzerns Beter Bed, oder allgemeine Plattformen wie amazon und ebay. Das Angebot ist also gigantisch. Von diesem Markt – Experten schätzen das Gesamtvolumen inklusive Schlafmöbel allein in Deutschland auf rund 10 Mrd. Euro – will sich die Beteiligungsgesellschaft bmp ein gehöriges Stück abschneiden und legte einen entsprechenden Neustart am Kapitalmarkt hin. Boersengefluester.de hatte über die Strategie von bmp bereits mehrfach berichtet. Weitere Infos finden Sie etwa in unserem Beitrag HIER. Zuletzt trafen wir Vorstandschef und Großaktionär Oliver Borrmann auf der Kapitalmarktkonferenz von Egbert Prior in Frankfurt. Dort machte Borrmann einen extrem zuversichtlichen Eindruck und zeigte sich überzeugt, dass bmp genau den richtigen Weg eingeschlagen hat: „Am Kapitalmarkt werden wir längst als E-Commerce-Unternehmen aus dem Bereich Schlafwelten wahrgenommen.“
Komplett abstreifen lässt sich die – zumindest aus dem Blickwinkel der Aktionäre – wenig erfolgreiche Vergangenheit als Venture-Capital-Gesellschaft allerdings noch nicht. Kein Wunder, immerhin binden die noch im Portfolio befindlichen Beteiligungen aus dem Mediensektor wie castaclip, iversity oder brand eins erhebliche Mittel, die eigentlich für die Expansion im Schlafsektor gut gebraucht werden könnten. Doch der Ausstieg aus Minderheitspositionen im VC-Bereich ist nicht ganz leicht. „Bis Ende 2017 wollen wir unsere letzten Beteiligungen verkauft haben“, sagt Borrmann. Bemerkenswert: Der Exit bei dem Wirtschaftsmagazin brand eins – mit 35,36 Prozent eine Art Leuchtturminvestment von bmp – soll bereits bis Juni 2016 über die Bühne gehen, so zumindest das Ziel. Umso mehr drückt Borrmann auf die Tube, wenn es um die Weiterentwicklung des neuen Portfolios geht. Die Beteiligung an der sleepz GmbH hat bmp kürzlich um gut sechs Prozentpunkte auf 66,2 Prozent aufgestockt. Die 2012 gegründete Gesellschaft kam 2015 auf Erlöse von 6,4 Mio. Euro, soll im laufenden Jahr zweistellig wachsen und dabei die Gewinnschwelle ansteuern. Neben einem Showroom in Berlin vertreibt sleepz seine Produkte über die Webseiten perfekt-schlafen.de, matratzendiscount.de (mit der Eigenkollektion Matratzenheld) und schöne-träume.de.
Eine eigene Marke will bmp auch über die Grafenfels Manufaktur aufbauen. Die Webseite von Grafenfels kommt schon einmal sehr hochwertig rüber. Trotzdem bleibt abzuwarten, ob die Kreation auf die erhoffte Resonanz stößt. Ziel ist es, mit Grafenfels im laufenden Jahr zwischen 1,5 und 2,0 Mio. Euro zu erlösen. Interessanter Aspekt am Rande: Produziert werden die bei Grafenfels angebotenen Matratzen bei der MBB-Tochter CT Formpolster. Dritte wichtige Beteiligung von bmp ist das Engagement bei der Matratzen Union Gruppe. Die im hessischen Wolfhagen angesiedelte Firma setzte 2015 rund 6,4 Mio. Euro um und ist dem Vernehmen nach profitabel. Für 2016 hat der Onlinehändler (matratzenunion.de, markenschlaf.de, schlafhandel.de, schlafnett.de, onletto.de) zweistellige Wachstumsraten eingeplant. „Hier gehen täglich bis zu 500 Matratzen raus“, sagt Borrmann. Summa summarum hört sich alles nach einer runden Investmentstory an. Trotzdem bleiben viele Small-Cap-Profis noch immer vergleichsweise reserviert, wenn es um die bmp-Aktie geht. Daran ändert auch das knackige 1,40-Euro-Kursziel von Montega Research nur wenig. Viele Investoren warten einfach ab, ob aus Borrmann wirklich ein Matratzenheld wird und er seine seine Prognosen einlöst.
Die sehen für 2016 ein organischen Erlöswachstum auf deutlich mehr als 20 Mio. Euro vor – nach 4,8 Mio. Euro im Vorjahr. Inklusive weiterer Übernahmen könnte bmp sogar an die Schwelle von 40 Mio. Euro kommen – bei vermutlich allerdings nochmals roten Zahlen. „2017 wollen wir dann auch auf Konzernebene positiv sein“, sagt Borrmann mit Blick auf das Ergebnis. Dem steht beim gegenwärtigen Kurs von 0,86 Euro eine Marktkapitalisierung von knapp 18 Mio. Euro gegenüber. Zum Vergleich: Das zum 30. September 2015 ausgewiesene Eigenkapital liegt bei 19,5 Mio. Euro. Den kompletten Geschäftsbericht legen die Berliner Ende April vor. Und am 10. Mai 2016 präsentiert Borrmann auf der Frühjahrskonferenz der DVFA in Frankfurt. So viel lässt schon jetzt sagen: In den vergangenen zwölf Monaten hat sich bei bmp definitiv einiges bewegt, ohne dass sich jedoch die Notiz des Small Caps nachhaltig Richtung Norden entwickelt hat. Demnach sollte sich die Chance-Risiko-Relation spürbar verbessert haben. Beim Gespräch auf der Prior-Konferenz mit boersengefluester.de scherzt Borrmann bereits, dass der Firmenname bmp – wenn alles wie gewünscht hinaus – eigentlich für „Borrmanns Matratzen Paradies“ stehen könnte. Nun: Ein bisschen Paradies wäre für Aktionäre vermutlich schon, wenn der Small Cap sich endlich aus dem Penny-Stock-Terrain verabschieden würde.

SLEEPZ
Kurs: 0,00
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| SLEEPZ | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A2E377 | DE000A2E3772 | AG | 2,24 Mio € | 02.07.1999 | ||
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 52,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 4,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 7,69 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -0,08 | -0,05 | 1,00 | 0,00 | 1,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 1,00 | 0,00 | 1,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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Ein Jahresumsatz von gerade einmal 2.188 Euro sowie ein Verlust von 5.549.291 Euro – wie es der jetzt veröffentlichte Jahresbericht für 2015 offenbart – sind nicht gerade ein Empfehlungsschreiben für ein Investment in die Aktie von Nanostart. Trotzdem gehört das Papier der Beteiligungsgesellschaft nach Auffassung von boersengefluester.de mindestens auf die Beobachtungsliste. Zwar hat die im ersten Anlauf geplante Neuausrichtung in ein Immobilienunternehmen nicht geklappt. Die eigentlich bis Ende März 2016 geplante Sachkapitalerhöhung kam nicht rechtzeitig zustande. Zu den Akten gelegt, sind die Pläne allerdings nicht. „Die Nanostart unternimmt zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes Anstrengungen für eine Änderung des Geschäftsmodells hin zum Immobilieninvestor“, heißt es weiterhin in dem – für Nanostart-Verhältnisse überraschend früh vorgelegten – Abschlussbericht. Zunächst einmal haben die Frankfurter jedoch erneut reinen Tisch gemacht und etliche ihrer noch vorhandenen Beteiligungen ganz oder teilweise weiter abgeschrieben. Aus dem gelisteten Bereich betrifft das insbesondere den Wasserfilterspezialisten ItN Nanovation. An dem ewigen Hoffnungswert hält Nanostart zurzeit noch 2.028.536 Stücke. Aktueller Gegenwert: Rund 1,5 Mio. Euro. Sogar mehr Anteile als zuvor besitzen die Frankfurter momentan an der auf Krebsbestrahlungen fokussierten Medizintechnikgesellschaft Magforce.
Hintergrund ist eine Ende 2015 fällig gewordene Restforderung aus einem Magforce-Darlehensverkauf an Avalon Capital One im Zuge der Bilanzsanierung. Die US-Beteiligungsgesellschaft hatte vor etlichen Jahren – als MagForce kurz davor war, gegen die Wand zu fahren – Schulden der Berliner bei Nanostart aufgekauft und war via Sacheinlage zum Großaktionär geworden. Abgesichert war die Forderung von Nanostart durch 6,8 Millionen MagForce-Aktien oder eine entsprechende Cashleistung von Avalon. Nun steht es schwarz auf weiß im Geschäftsbericht: „Durch die Erfüllung des Ende 2012 geschlossenen Vertrages über den Verkauf von Nanostarts Forderungen an MagForce sind der Gesellschaft im Dezember 2015 MagForce-Aktien im Wert von rund 12 Millionen Euro zugegangen.“ Insgesamt hielt Nanostart per Jahresende 2015 rund 10,7 Prozent der Magforce-Aktien. Bei zurzeit insgesamt 25.622.77 Magforce-Anteilscheinen und einem Kurs von 4,75 Euro hätte das Paket zurzeit einen Wert von etwa 13 Mio. Euro. Schulden sind bei Nanostart Fehlanzeige, so dass die gegenwärtige Marktkapitalisierung von 11,54 Mio. Euro um etwa 20 Prozent niedriger ist als allein die Portfoliopositionen an ItN und Magforce an Wert besitzen. Nun handelt es sich bei beiden Titeln um eher marktenge Spezialwerte, die sich nicht mal eben so liquidieren lassen. Daher ist der Börsenwert von Nanostart auch nicht irgendwie aus der Luft gegriffen. Zudem ist offen, welche Rolle der Streubesitz bei den künftigen Immobilienplänen spielen wird.
Die Bernd Förtsch zurechenbare BF Holding GmbH aus Kulmbach hält momentan 53,7 Prozent der Nanostart-Aktien und gibt somit die Richtung bei den weiteren Aktivitäten vor. Am 31. Mai 2016 findet die Hauptversammlung (HV) statt. Eine Einladung mit den Tagesordnungspunkten gibt es noch nicht, aber wichtige Weichen werden auf der HV allemal gestellt. Chancen auf eine erfolgreiche Vitalisierung des Unternehmens bestehen allemal. Auf der anderen Seite ist das Rückschlagsrisiko durch die noch im Portfolio befindlichen Magforce-Aktien vergleichsweise eng begrenzt. Trotz der grottenschlechten Zahlen für 2015: Irgendwie hat die Nanostart-Aktie dann doch ein ganz passables Chance-Risiko-Profil. Worst-case wäre ein Delisting der nur im schwach regulierten Entry Standard gelisteten Aktie. Aber das ist unserer Meinung nach nicht unbedingt "Förtsch-Style", zumal der Unternehmer mit der ebenfalls schon einmal fast dem Börsenrückzug geweihten FinLab (damals noch als Altira firmierend) gute Erfahrungen in Sachen Neupositionierung am Kapitalmarkt gemacht hat.
Foto: splitshire.com
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| MagForce | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0HGQF | DE000A0HGQF5 | AG | 0,10 Mio € | 20.09.2007 | - | |
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| ItN Nanovation | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0JL46 | DE000A0JL461 | 6,00 Mio € | 28.07.2006 | |||
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Aktien auf Rekordniveau zu kaufen, ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Irgendwie steckt es in der Psyche des Anlegers, dass ein möglichst weit südlich gelegener Punkt im Chart eine günstigere Einstiegsbasis signalisiert. Doch das ist Quatsch. Letztlich müssen der Preis der Aktie und die auf der anderen Seite gebotenen Fundamentaldaten inklusive des Ausblicks in einem möglichst vorteilhaften Verhältnis stehen. Das kann bei Rekordkursen genauso der Fall sein, wie bei Fallen Angels. Dabei gilt auch an der Börse: Qualität hat ihren Preis. Und so sind es eben häufig doch die Aktien auf All-Time-High, die ihre Klettertour fortsetzen. Genau in diese Kategorie fällt der Anteilschein von Frosta. Seit mittlerweile fast drei Jahren zieht es die Notiz des Tiefkühlkostspezialisten auf immer neue Höchststände. Mittlerweile hat der Small Cap sogar die Marke von 50 Euro geknackt. Auf diesem Niveau bringt das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Bremen immerhin 342 Mio. Euro auf die Waagschale. Nicht schlecht für eine Gesellschaft, von der die wenigsten vermutlich überhaupt wissen, dass sie börsennotiert ist.
Mit ein Grund dafür dürfte sein, dass die Handelsumsätze in der Frosta-Aktie vergleichsweise übersichtlich sind. Dabei ist der Streubesitz mit einem Anteil von vermutlich knapp 56 Prozent durchaus beachtlich – ist halt keine Aktie zum traden. Die wichtigsten Aktionäre sind Vorstandschef Felix Ahlers mit 33,5 Prozent und sein Vater Dirk Ahlers – er führt den Aufsichtsrat – mit 10,0 Prozent. Wem der Name Ahlers vom Kurszettel her irgendwie bekannt vorkommt. Ja: Die andere Hälfte der Familie macht in Bekleidung – und zwar unter dem Namen Adolf Ahlers mit Sitz in Herford. Den knackigeren Eindruck liefert derzeit aber ganz klar die Frosta-Aktie. Selbst auf dem aktuellen Kursniveau bringt es der Titel auf eine noch immer ansehnliche Dividendenrendite von 2,7 Prozent. Ausgezahlt wird die – gegenüber dem Vorjahr unveränderte – Dividende von 1,36 Euro je Anteilschein nach der Hauptversammlung am 17. Juni 2016. Im langfristigen Vergleich sah der Small Cap unter Renditegesichtspunkten zwar schon deutlich attraktiver aus (zur Hauptversammlung 2015 lag die Rendite bei fast 4,3 Prozent). Doch die in der Zwischenzeit aufgelaufenen Kursgewinne sind ohnehin der wichtigere Bestandteil der Gesamtperformance eines Investments in Frosta.
Direkte Vergleichsmöglichkeiten auf dem heimischen Kurszettel gibt es kaum. Am ehesten bestehen wohl Parallelen zu Südzucker, die über ihre Beteiligung an Freiberger (Pizza und Pasta) ebenfalls im Bereich Tiefkühlkost aktiv ist. Mit Abstrichen können Anleger auch die Bewertung von KTG Agrar (Frenzel Tiefkühlkost, Bio-Zentrale Naturprodukte) als Vergleichsmaßstab wählen. Dabei macht Frosta eine gute Figur. Bezogen das für 2015 erreichte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 26,10 Mio. Euro werden die Bremer mit einem Faktor von 13,1 gehandelt. Inklusive der Nettofinanzschulden von rund 21,5 Mio. Euro erhöht sich dieses Multiple auf knapp 14. KTG Agrar kommt auf eine Relation von EV zum geschätzten 2015er-EBIT (Enterprise Value (EV) = Börsenwert plus Nettofinanzverbindlichkeiten) von 15,5. Bei Südzucker liegt dieses Multiple im Bereich um 18. Wer weiter nach vorn schauen möchte, wird sich bei Frosta nicht ganz leicht tun. Vorstand Felix Ahlers prognostiziert extrem zurückhaltend. Ein wichtiger Einflussfaktor ist die Währungsseite, wobei steigende Dollar-Kurse regelmäßig schlecht für Frosta sind. Schwer abzuschätzen ist auch, inwiefern sich Preiserhöhungen etwa bei Fischprodukten durchsetzen lassen. Hier lohnt durchaus ein wenig Eigenrecherche im Kühlregal der Supermärkte. Insgesamt geht Frosta jedoch von einer stabilen Entwicklung aus und hat es sich zu Ziel gesetzt, die Marge weiter zu verbessern. Große Sprünge sind hier zwar nicht zu erwarten. Letztlich sollte der Spielraum aber ausreichen, um die im Entry Standard gelistete Frosta-Aktie auch weiterhin auf Nordkurs zu halten. Unser Kursziel beträgt 58 Euro.
Foto: Frosta AG
[sws_blue_box box_size="640"]Tipp von boersengefluester.de: Kennen Sie schon unsere Übersichtstabellen mit den Abständen der Aktienkurse zu den jeweiligen All-Time-Highs? Haben wir für alle Indizes (DAX, MDAX, SDAX und TecDAX) im Programm – aber auch für die Börsensegmente Prime Standard, General Standard, Entry Standard und Open Market. Einfach auf den gefetteten Namen klicken und Sie kommen direkt zur jeweiligen Übersicht.[/sws_blue_box]...

Frosta
Kurs: 89,60
Boersengefluester.de collects the most important key figures from all annual reports, including the income statement, balance sheet and cash flow statement. We also compile our own forecasts for the companies' key figures - including earnings per share and dividends.
| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 551,75 | 527,20 | 579,08 | 639,48 | 638,05 | 650,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 55,58 | 57,02 | 54,85 | 68,55 | 79,32 | 83,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 10,07 | 10,82 | 9,47 | 10,72 | 12,43 | 12,77 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 37,09 | 38,57 | 34,52 | 48,08 | 58,91 | 61,30 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 6,72 | 7,32 | 5,96 | 7,52 | 9,23 | 9,43 | 0,00 | |
| Net profit1 | 25,08 | 28,63 | 24,30 | 34,05 | 41,97 | 45,50 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 4,55 | 5,43 | 4,20 | 5,33 | 6,58 | 7,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 54,84 | 29,94 | -2,09 | 117,78 | 73,08 | 76,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 3,68 | 4,20 | 3,57 | 5,00 | 6,16 | 6,65 | 7,10 | |
| Dividend per share8 | 1,60 | 1,60 | 1,60 | 2,00 | 2,40 | 2,40 | 2,50 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| Frosta | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 606900 | DE0006069008 | AG | 610,41 Mio € | 1979 | Kaufen | |
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[sws_grey_box box_size="640"]Anfang des Jahres hatte boersengefluester.de das Wikifolio Top Pics of the Year von Lukas Spang vorgestellt und versprochen, hier am Ball zu bleiben. Wer den Artikel damals nicht gelesen hat, einfach HIER klicken. Mittlerweile ist das Depot des Jungbörsianers "Investierbar". Hier gibt Lukas Spang ein Update zu seinem Depotmitglied Koenig & Bauer.[/sws_grey_box]
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© boersengefluester.de | Redaktion
Das ist schon kurios: Die verlässlichsten Dividendenzahler sind manchmal ausgerechnet die Unternehmen, die streng genommen gar nichts mehr ausschütten. Wie kann das sein? Ganz einfach: Viele Gesellschaften, die eine andere börsennotierte Firma übernommen haben und dabei die Schwelle von 75 Prozent überschreiten, regeln die weitere Zusammenarbeit in einem sogenannten Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BuG). Wichtig für Privatanleger sind hierbei insbesondere zwei Punkte: Zum einen verbriefen diese Schriftstücke das Recht, die jeweilige Aktie dem Unternehmen zu einem vorher festgelegten Preis – de facto ist das meist jederzeit möglich – anzudienen. Meist ist der Tausch jedoch nicht sonderlich interessant, weil der aktuelle Kurs in der Regel über der Ausgleichszahlung liegt. Allerdings hat es auch schon Fälle gegeben – etwa beim Recyclingspezialisten Alba – wo diese Vereinbarung sehr wohl ein wirksamer Schutz gegen einen weiteren Abfall der Notiz gewesen ist.
Bedeutender für Investoren ist die sogenannte Garantiedividende. Garantie deswegen, weil der Mehrheitsaktionär quasi für die Ausschüttung gerade steht und sie übernimmt – egal, ob die übernommene Firma vielleicht tief in die Verlustzone gerutscht ist und im Normalfall gar keine Dividende gezahlt hätte. Boersengefluester.de hat – wie in den vergangenen Jahren auch – eine Liste mit den wichtigsten Garantiedividenden zusammengestellt. Die Renditen können sich durchaus sehen lassen und liegen bei bekannten Unternehmen wie MAN oder EUWAX zwischen 3,5 und 4,0 Prozent. Bei etlichen Titeln kommt außerdem noch die Chance auf einen Schlussbonus hinzu, denn häufig handelt es sich um Squeeze-out-Kandidaten bzw. es laufen bereits Spruchstellenverfahren zu den jeweiligen Verträgen. Hier drängen unzufriedene Aktionäre auf eine gerichtlich festgesetzte Nachbesserung. Beim Thema Squeeze-out handelt es sich allerdings um ein zweischneidiges Schwert. So kann ein Beschluss zum vollständigen Börsenrückzug bei entsprechender Versüßung zwar für einen ordentlichen Kurssprung sorgen. Dafür endet aber auch die jährliche Auszahlung der Garantiedividende. Prominentes Beispiel für einen Squeeze-out war zuletzt die Deutsche Postbank, die sich gerade bei Renditejägern großer Beliebtheit erfreute. Andere Unternehmen wie MME Moviement oder Cycos, die quasi Dauergäste in den Garantieübersichten waren, haben sich via Delisting von der Börse gestohlen. So gesehen ist unerwartet viel Bewegung in die entsprechenden Tabellen von boersengefluester.de gekommen.
Eine einheitliche Antwort auf die Frage, wie lange Garantiedividenden eigentlich garantiert sind, gibt es derweil nicht. Mitunter laufen solche Vereinbarungen viele Jahre lang. Beim Finanzdienstleister EUWAX läuft festgelegte Zahlung bereits seit 2008. Aber auch MAN ist langfristig ausgerichtet. Der zum 1. Januar 2014 wirksam gewordene Deal zwischen Volkswagen und dem früheren MDAX-Konzern aus München hat eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren und verlängert sich anschließend automatisch um ein weiteres Jahr, wenn er nicht mit einer Frist von sechs Monaten vor Ablauf gekündigt wird. Interessant wird, wie sich die potenziellen Neuzugänge in Sachen Garantiedividende – im Wesentlichen sind das DMG Mori, Wincor-Nixdorf und Colonia Real Estate – entwickeln werden. Noch gibt es hier keine konkreten Größenordnungen zur jährlichen Ausgleichszahlung. Die Großaktionäre haben jedoch zumindest schon einmal angekündigt, dass sie es auf einen BuG abgesehen haben. Wichtig für nahezu alle Garantiedividenden-Aktien: Die Zahl der noch im Streubesitz befindlichen Anteilscheine ist mitunter sehr niedrig. Entsprechend überschaubar sind die Handelsumsätze. Limits sind also Pflicht.
[sws_blue_box box_size="640"]Tipp I: Eine aktualiserte Version der Tabelle mit den Garantiedividenden für 2015 gibt es auf boersengefluester.de unter diesem LINK.[/sws_blue_box]
[sws_blue_box box_size="640"]Tipp II: Nützliche Informationen zu Unternehmen mit Spruchverfahren bei Squeeze-outs und dem gesamten Delisting-Komplex finden Sie unter spruchverfahren.blogspot.de.[/sws_blue_box]
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MAN ST
Kurs: 0,00

DMG Mori
Kurs: 47,30
[sws_blue_box box_size="640"]Tipp I: Eine aktualiserte Version der Tabelle mit den Garantiedividenden für 2015 gibt es auf boersengefluester.de unter diesem LINK.[/sws_blue_box]
[sws_blue_box box_size="640"]Tipp II: Nützliche Informationen zu Unternehmen mit Spruchverfahren bei Squeeze-outs und dem gesamten Delisting-Komplex finden Sie unter spruchverfahren.blogspot.de.[/sws_blue_box]
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© boersengefluester.de | Redaktion
Nach der rasanten Performance des Vorjahrs – 2015 schoss die Notiz um immerhin fast 120 Prozent in die Höhe –, war es zuletzt ein wenig ruhiger geworden um die Aktie der FinTech Group. Verglichen mit dem Januar-Top bei 20,10 Euro fiel der Kurs des Finanzdienstleisters im April bis auf knapp 16 Euro zurück. Ein Drama oder gar Einzelschicksal ist das noch nicht, zumal auch die Kurse von zuvor ebenfalls stark gekletterten FinTech-Aktien wie Ferratum oder Hypoport in etwa diesen Größenordnungen konsolidiert haben. Während die Investoren der beiden SDAX-Werte aber längst die 2015er-Zahlen ihrer Gesellschaften kennen, legt die im schwächer regulierten Entry Standard gelistete FinTech Group erst jetzt erste Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. So viel vorweg: Mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 19 Mio. Euro liegt der Vorstandsvorsitzende Frank Niehage weitgehend im Plan. Eine positive Überraschung gelang dem Unternehmen allerdings nicht, zumal die offizielle Messlatte für das 2015er-EBITDA bei rund 20 Mio. Euro lag. Das komplette Zahlenwerk – erstmals nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS und nicht nach HGB erstellt – will die FinTech Group am 31. Mai vorlegen. Die Hauptversammlung ist für August 2016 angesetzt, einen konkreten Termin gibt es hier noch nicht.
Für das laufende Jahr bekräftige CEO Niehage sein bisheriges Ziel, auf ein EBITDA von bis zu 35 Mio. Euro zu kommen: „Wir sind sehr gut gestartet.“ Als einen der „wichtigsten Ertragstreiber“ bezeichnet die FinTech Group dabei den kürzlich gemeldeten Start ins Kreditgeschäft, bei dem ein Großteil der flatex-Kunden eine Kreditlinie von bis zu 25.000 Euro eingeräumt bekommen hatte. Der jährliche Zins bei Inanspruchnahme beträgt 3,9 Prozent. Für die FinTech Group ist diese Geschäftsausweitung doppelt wichtig: Zum einen erschließt sich eine weitere Ertragsquelle, zum anderen – und dieser Punkt ist zumindest in der aktuellen EZB-Politik besonders hervorzuheben – kann die Gesellschaft über das Kreditgeschäft einen Teil der Einlagen ihrer Kunden aktivieren und vermindert so drohende Negativzinsen auf die Barbestände in den Wertpapierdepots der Trader. Um die hohen regulatorischen Anforderungen zu erfüllen, hatte die bei der FinTech Group als zentrale Vollbank agierende biw AG vor einigen Wochen ihre Eigenkapitalunterlegung annähernd auf das Doppelte erhöht. Offenbar kommt das neue Dispo-Angebot bei der flatex gut an: „Binnen weniger Tage seit dem Start wurden gut 10,3 Millionen Euro an gut 2.800 Kunden vergeben“, heißt es offiziell.
Offen ist dagegen, wie sich die mobile Bezahl-App kesh der biw bank im Wettbewerb schlägt – zumindest enthält die jüngste Nachricht der FinTech Group zu den vorläufigen 2015er-Zahlen keinen Hinweis darauf. Dafür verweist das Unternehmen nochmals auf die jüngsten Kooperationen mit Morgan Stanley oder die Anbindung an den Zinsoptimierer Zinspilot, bei dem auch die – indirekt über Heliad bei der FinTech Group engagierte – FinLab AG beteiligt ist. Boersengefluester.de hatte hierüber ausführlich berichtet. Zu dem Beitrag kommen Sie HIER. Per saldo bleibt die Investmentstory bei der FinTech Group intakt. Die jetzt vorgelegten EBITDA-Größenordnungen liegen nur leicht unter den Erwartungen. Und für 2016 hat Firmenlenker Niehage die Prognosen bestätigt. Viel mehr lässt sich gegenwärtig noch nicht sagen. Eine genauere Analyse der Kennzahlen ist erst mit Vorlage des Geschäftsberichts möglich. Wir bleiben daher bei unserer Einschätzung: Kaufen. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser haben zuletzt ein Kursziel von 27 Euro genannt. Nur einen Hauch darunter bewegt sich GBC. Die Augsburger nannten Ende März ein Niveau von 26,85 Euro als fair. SMC Research aus Münster hält 24,70 Euro für angemessen. Die Londoner Experten von Mirabau Securities kamen in ihrer Analyse von Ende Januar 2016 zu dem Schluss, dass die Aktie der FinTech-Group Potenzial bis 23,80 Euro haben würde. Große Ausreißer bei den Einschätzungen der Finanzexperten gibt es zurzeit also nicht. Womöglich ist auch das ein Grund dafür, dass die Notiz des momentan so ein wenig vor sich hin plätschert.

flatexDEGIRO
Kurs: 37,94
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| flatexDEGIRO | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| FTG111 | DE000FTG1111 | SE | 4.178,51 Mio € | 30.06.2009 | Kaufen | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 261,49 | 417,58 | 406,96 | 390,73 | 480,02 | 545,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 98,43 | 112,09 | 183,28 | 140,35 | 202,48 | 260,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 37,64 | 26,84 | 45,04 | 35,92 | 42,18 | 47,71 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 73,79 | 80,26 | 151,28 | 104,35 | 156,69 | 210,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 28,22 | 19,22 | 37,17 | 26,71 | 32,64 | 38,53 | 0,00 | |
| Net profit1 | 49,92 | 51,55 | 106,19 | 71,86 | 111,54 | 157,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 19,09 | 12,35 | 26,09 | 18,39 | 23,24 | 28,81 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 141,45 | 125,03 | 113,32 | 63,08 | 168,86 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,55 | 0,47 | 0,97 | 0,65 | 1,02 | 1,42 | 1,59 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,04 | 0,04 | 0,08 | 0,12 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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Seit Jahren enttäuscht Singulus Technologies die Anleger. Der Kurs des Spezialmaschinenbauers kennt ausschließlich eine Richtung – gen Süden. Inzwischen ist das Eigenkapital nicht nur aufgebraucht, sondern mit mehr als 20 Mio. Euro kräftig negativ. Einzig das kürzlich von Anleihegläubigern und Aktionären verabschiedete Restrukturierungsprogramm bewahrt das Management vor dem Gang zum Konkursrichter. Doch Stefan Rick, Vorstandschef bei Singulus bleibt – wie immer – optimistisch. Im kommenden Jahr will er endlich ein positives operatives Ergebnis (EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern) erzielen. Bis dahin sind noch einige Klippen zu umschiffen.
Einst war Singulus ein Star am Neuen Markt. Selbst hart gesottene „Old-Economy- Fans” kamen ins Schwärmen. Das Unternehmen aus Kahl am Main feierte mit Industrie-Maschinen zum „Bespielen“ von optischen Speichern wie CDs, DVDs und Blue Rays große Erfolge und etablierte sich zusammen mit dem japanischen Elektronik-Giganten Sony als Weltmarktführer. Doch das Ende dieser Speichertechnologie kam schneller, als sich die Unterfranken umstellen konnten. Zwar nutzten sie ihr Know-how im Bereich der Vakuumbeschichtung und thermischen Behandlung von Substraten und Oberflächen, um Maschinen zur Herstellung von Solarzellen und Halbleitern zu entwickeln. Doch auch in diesen Branchen brach die Nachfrage weg beziehungsweise kam gar nicht erst in Schwung.
Das Unternehmen verfehlte regelmäßig die viel zu ambitionierten Geschäftsprognosen des Managements. So wurden in den vergangenen vier Jahren insgesamt mehr als 150 Mio. Euro versenkt. Das Ergebnis ist ein negatives Eigenkapital zum 31.Dezember 2015 von 21,5 Mio. Euro bei einem Umsatz von gerade einmal 84 Mio. Euro. Zwar legten die Erlöse um ein Viertel im Vergleich zum – noch desaströseren – Jahr 2014 zu, doch das reichte bei weitem nicht um die Fixkosten des innovativen Maschinenbauers mit weltweiten Vertrieb und Service zu decken. Auch die satten Vorstandsgehälter reißen ein tiefes Loch. Zwar sind die Bezüge um 20 Prozent verringert worden, betrugen aber immer noch stattliche 1,3 Mio. Euro für zwei Mann. Ob das angemessen ist, müssen die Anteilseigner, die fast alles verloren haben, selbst entscheiden.
Die Gewinnschwelle erreicht Singulus erst bei einem Umsatz von 120 bis 130 Mio. Euro, erklärt Markus Ehret, Finanzvorstand von Singulus. Kein Wunder also, dass er für das laufende Jahr Umsätze zwischen 115 und 130 Mio. Euro, ein ausgeglichenes EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) und ein EBIT im Bereich zwischen minus 2 bis minus 6 Mio. Euro erwartet. Einen höheren zweistelligen Mio. Euro Betrag sollen, nach Auskunft von Rinck, umfangreiche Aufträge für Produktionsanlagen für Dünnschicht-Solarmodule bringen, die bereits Ende 2015 angekündigt wurden. Kunde ist ein nicht genanntes chinesisches Unternehmen, das bereits acht dieser Maschinen im Einsatz hat und das Singulus im Dezember einen Konstruktionsauftrag für diese Maschinen erteilt hat. Rinck ist zuversichtlich, dass der Kunde den Auftrag in den kommenden zwei bis drei Monaten unterschreibt. Das Fundament für die neue Fabrik soll in China schon gelegt sein. Alternativen hat der Kunde nicht. Rinck sagt, dass Singulus bei dieser Technologie Marktführer sei. Zu hoffen bleibt, dass der Preis auskömmlich sein wird. Sicherlich weiß der Kunde auch, wie es um Singulus steht. Mit diesem Auftrag steht oder fällt das Unternehmen. Darauf weist der Wirtschaftsprüfer KPMG in seinem Bestätigungsvermerk für den Jahresabschluss 2015 explizit hin.
Neben dem Großauftrag ist noch die Umsetzung von Kapitalmaßnahmen existenziell wichtig. Die Gläubigerversammlung der Anleihebesitzer und die Hauptversammlung haben sie in den vergangenen Wochen durchgewinkt. Natürlich sind hiergegen Widersprüche eingegangen. Die müssen erst einmal gerichtlich abgearbeitet werden, bis die Maßnahmen durchgeführt werden können. Im Einzelnen handelt es sich um eine Herabsetzung des gezeichneten Kapitals 160 zu 1. Das bedeutet die derzeit knapp 50 Mio. Euro Grundkapital verringern sich auf nur noch gut 300.000 Euro. Aus 160 alten wird also eine neue Aktie. Dann erhalten die Besitzer der Unternehmensanleihe im Gesamtvolumen von 60 Mio. Euro für je 1000 Euro Anleihebetrag 96 neue Aktien. Damit erhöht sich das gezeichnete Kapital um 5,76 Mio. auf 6,06 Mio. Euro, und der Anteil der Altaktionäre verringert sich von 100 auf 5 Prozent. Die Anleihegläubiger verfügen über 95 Prozent der Singulus-Aktien. Zudem erhalten sie zwei neue Bonds im Nominalwert von jeweils 100 Euro. Eine Bar-Kapitalerhöhung um gut 2 Mio. Aktien soll frisches Geld in die Kasse bringen. Der Emissionskurs liegt noch nicht fest. Ehret kann sich Preise zwischen 6 und 7 Euro vorstellen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten, das er in Auftrag gegeben hat und nach dem sich die Umtauschverhältnisse der Anleihe in Aktien richten.
Derzeit liegt der Kurs der Singulus-Aktie weit über diesem Wert. Knapp 0,20 Euro kostet das Papier. Man muss aber schon 160 Stück kaufen um nach der Kapitalherabsetzung über eine Aktie zu verfügen. Macht also schlappe 32 Euro oder das Fünffache des Gutachterpreises. Extrem viel billiger kommt man an die Singulus-Aktie, wenn man die Anleihe kauft. Sie kostet aktuell 37 Prozent also 370 Euro (1000 Euro Nominalwert je Anleihe). Dafür bekommt man 96 neue Aktien plus zwei neue Anleihen über zusammen 200 Euro Nominalwert. Rechnet man nun auch hier mit einer Rückzahlungswahrscheinlichkeit von 37 Prozent, dann wären die Anleihen 74 Euro wert. Bleibt ein Preis für die 96 neuen Aktien von je 3,08 Euro (370 – 74 = 296; 296 : 96 = 3,08). Das könnte ein Schnäppchen sein, wenn die Beschlüsse für die Kapitalmaßnahmen rechtskräftig werden und der avisierte Großauftrag aus China kommt. Fragt man den Vorstand, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis beides realisiert ist. Ob das wieder einmal viel zu optimistisch ist, können wir als Außenstehende nicht beurteilen. Es lockt ein Kursverdoppler. Der Totalverlust ist aber ebenso wahrscheinlich. Eine faire Chance für Zocker: Double or nothing.
[sws_grey_box box_size="640"]Dieser Beitrag stammt von Stefan Otto, einem ausgewiesenen Experten für deutsche Spezialwerte. Otto gehörte zur Gründungsredaktion von BÖRSE ONLINE und schreibt als freier Autor für boersengefluester.de.[/sws_grey_box]
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Gut ein Drittel Wertverlust für 2015 sind kein gutes Aushängeschild für eine Aktie. Und so wundert es auch nicht, dass Stefan Müller-Arends, der Vorstandsvorsitzende von Muehlhan, dem Jahr 2015 das Prädikat „schwierig“ verleiht. Die Gesellschaft aus Hamburg kommt traditionell aus dem Bereich Oberflächenbeschichtungen für maritime Anwendungen – also insbesondere Korrosionsschutz für Schiffe. Doch das Geschäft ist mühsam und von harten Preiskämpfen gekennzeichnet. Also hat sich Muehlhan – zumindest wo es erforderlich war – hier punktuell zurückgezogen und verstärkt auf andere Einsatzgebiete fokussiert. Als Hoffnungsträger galt insbesondere der Öl- und Gassektor. Doch es braucht keine prophetische Gabe um zu erkennen, dass die Kunden aus diesem Sektor zuletzt an allen Ecken und Ende sparen mussten. Das blieb nicht ohne Folgen für Muehlhan. Zwar sorgten einige Großaufträge im Schiffsbereich und der Einsatz eigener Mitarbeiter als Leiharbeiter für Dritte dafür, dass die Erlöse 2015 um 12,2 Prozent auf 238,99 Mio. Euro zulegten. Doch mit Blick auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) musste Muehlhan einen Rückgang um 30,7 Prozent auf knapp 5,22 Mio. Euro hinnehmen. Immerhin: Dieses Resultat fällt nicht ganz so schlecht aus wie zu befürchten war, schließlich sprach CEO Müller-Arends zuletzt davon, vermutlich nur den unteren Bereich der avisierten EBIT-Spanne von 4 bis 6 Mio. Euro zu touchieren. Andererseits lassen Vorstand und Aufsichtsrat keinen Zweifel daran, dass die EBIT-Ausbeute „enttäuschend“ ist und „deutlich unter den intern gesetzten Zielen“ liegt.
Für das laufende Jahr sind die Aussichten gemischt. Das Geschäftsfeld Schiff – es stand 2015 für immerhin fast 35 Prozent der Erlöse – wird vermutlich an Bedeutung verlieren. Grund: Bei neuen Projekten will Muehlhan selektiv vorgehen und auf Projekte mit „dünner“ Marge verzichten. Im Öl- und Gassektor erhofft sich Müller-Arends trotz der labilen Lage dagegen leicht steigende Umsätze und Ergebnisse. Zur Einordnung: 2015 kam Muehlhan hier bei Erlösen von 52,96 Mio. Euro auf ein Segment-EBIT von 4,17 Mio. Euro. Weiteres Wachstum sollen die Bereiche „Erneuerbare Energien“ (Fundamente für Offshore-Anlagen oder Türme für Windkraftanlagen) und auch der Industriesektor beisteuern. Per saldo kalkuliert Müller-Arends für 2016 mit konstanten Erlösen sowie einem EBIT zwischen 5 und 7 Mio. Euro. Ein fürchterlich optimistischer Ausblick ist das nicht. Um die bisherigen Erwartungen der Investoren zu erfüllen, sollte Muehlhan schon den oberen Bereich des Korridors erreichen. Abzüglich der Finanzierungsaufwendungen von vermutlich rund 2 Mio. Euro und einer vergleichbaren Steuerquote, könnten die Nordlichter 2016 bei einem Überschuss von 2,85 Mio. Euro landen, was auf ein Ergebnis je Aktie von fast 15 Cent hinauslaufen würde – müsste Muehlhan das Ergebnis nicht mit den Minderheitsgesellschaftern bei diversen Beteiligungen teilen. So kalkuliert boersengefluester.de für 2016 „nur“ mit einem Gewinn pro Anteilschein von 0,10 Euro. Für eine Platzierung in der KGV-Hitliste reicht das nicht.
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Kurs: 1,36
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| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 260,38 | 298,52 | 288,28 | 14,13 | 10,50 | 2,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 14,40 | 27,21 | 17,86 | -4,16 | -6,92 | 0,20 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 5,53 | 9,12 | 6,20 | -29,44 | -65,91 | 10,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 3,04 | 16,74 | 12,74 | -4,28 | -4,49 | -0,20 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 1,17 | 5,61 | 4,42 | -30,29 | -42,76 | -10,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | 1,27 | 9,79 | 6,37 | -3,79 | -4,17 | -0,30 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 0,49 | 3,28 | 2,21 | -26,82 | -39,71 | -15,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 11,76 | -5,02 | 5,20 | 2,44 | -4,40 | -0,25 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,02 | 0,43 | 0,18 | -0,21 | -0,31 | -0,02 | -0,01 | |
| Dividend per share8 | 0,12 | 0,75 | 1,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Dafür zählt der Small Cap – fast schon seit Jahren – zu den Titeln mit dem niedrigsten Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV). Zurzeit wird das Papier mit einem Abschlag von mehr als 45 Prozent auf den Buchwert von 3,19 Euro je Anteilschein gehandelt. Warum der enorme Discount? Zum einen agiert das Unternehmen momentan gerade einmal mit einer Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss in Relation zum Eigenkapital) von 3,2 Prozent. Zum anderen stehen Firmenwerte von 19,76 Mio. Euro in der Bilanz. Das sind immerhin mehr als 14 Prozent der Bilanzsumme. Wie werthaltig diese Werte langfristig tatsächlich sind, lässt sich schwer einschätzen. Die Furcht vor einer möglichen Goodwillabschreibung, die dann entsprechend am Eigenkapital zehren würde, spielt sich in dem niedrigen KBV auf jeden Fall wider. Zur Einordnung: Gut zwei Drittel des bilanzierten Firmenwert entfällt auf die Bereiche Muehlhan Deutschland und Muehlhan Polen. Interessant: Klammert man den Goodwill komplett aus dem Eigenkapital aus, ergäbe sich ein Buchwert je Aktie von gut 2,15 Euro. Selbst unter diesem Blickwinkel wird der Anteilschein also mit einem Abschlag zum Eigenkapital gehandelt. Das sollte die Notiz zumindest nach unten gut absichern. Eine gewisse Strahlkraft hat auch die für 2015 vorgeschlagene Dividende von 0,04 Euro je Aktie, schließlich errechnet sich daraus eine Rendite von fast 2,3 Prozent. Zwar gibt es etliche Papiere, die hier mehr zu bieten haben. Doch nach fünf Nullrunden in Folge, ist der Dividendenvorschlag definitiv eine positive Überraschung für boersengefluester.de. Wer den Titel im Depot hat, sollte also investiert bleiben. Wenn die Börsenstimmung sich nicht nachhaltig verschlechtert, müsste der Titel auf Sicht von zwölf Monaten eigentlich eine solide 25 Prozent-Chance bieten. Das wäre auf jeden Fall ein schönes Aushängeschild für die im Entry Standard gelistete Muehlhan-Aktie.
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| Give | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0KD0F | DE000A0KD0F7 | AG | 18,91 Mio € | 26.10.2006 | ||
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In die stabile Seitenlage ist der Aktienkurs von Pantaleon Entertainment gewechselt. Nach dem rasanten Anstieg vom vergangenen November ist diese Entwicklung nicht unbedingt ungewöhnlich, zumal die Veröffentlichung der vorläufigen Jahreszahlen für 2015 noch bis Ende April dauern wird. Immerhin: Auf der Kapitalmarktkonferenz von Egbert Prior Anfang März ließ Pantaleon-Vorstand Dan Maag bereits durchblicken, dass die Mediengesellschaft ihr Umsatzziel von 15 Mio. Euro „solide“ erreicht habe und das dazugehörige Ergebnis „leicht negativ“ sein wird. Die Analysten von SMC Research – die Münsteraner haben die Coverage der Pantaleon-Aktie Mitte März aufgenommen – rechnen für 2015 mit einem Fehlbetrag von rund 200.00 Euro, der sich ihrer Meinung nach im laufenden Jahr allerdings auf gut 4 Mio. Euro vergrößern dürfte. Derweil verstärkt die bislang auf Kinoproduktionen fokussierte Pantaleon Entertainment ihre Expertise in der Entwicklung neuer Werbeformate für TV-Sender sowie Video-on-Demand-Anbieter – und zwar in Form der gemeinsam mit dem ProSieben-Moderator Joko Winterscheidt, dem PR-Manager Peter Olsson und dem früheren Sat.1-Geschäftsführer Nicolas Paalzow gegründeten Gesellschaft Creative Cosmos 15 GmbH. „Ziel der gemeinsamen Aktivitäten ist die Verbindung von Werbung und Entertainment“, heißt es offiziell. Pantaleon wird 40,5 Prozent an CC15 halten. Geführt werden die Geschäfte von Nicolas Paalzow. Pantaleon-CEO Maag lobt die Kombination wie zu besten Neuer-Markt-Zeiten: „Eine hochwertigere Partnerschaft gibt es wohl in dieser Form nicht.“
Trotzdem: An der Börse verhallte die Gründung des neuen Gemeinschaftsunternehmens bislang, was in gewisser Weise auch verständlich ist, denn die möglichen Umsatz- und Ergebniseffekte von CC15 lassen sich gegenwärtig kaum einschätzen. Außerdem wirkt womöglich ein kritischer Artikel der WirtschaftsWoche noch immer ein wenig nach. Darüber hinaus sind die Investoren natürlich gespannt auf die weitere Entwicklung von Pantaflix. Die Vorstellung der Streamingplattform war schließlich der Auslöser der Kursrally von Ende 2015. Ein ungelöster Punkt ist für boersengefluester.de allerdings noch immer die Öffnung der Gesellschaft für einen größeren Aktionärskreis. Momentan befinden sich gerade einmal rund 20 Prozent der Anteile im freien Umlauf. Die restlichen Stücke sind bei BlackMars Capital GmbH gebündelt, die wiederum zu gleichen Anteilen Dan Maag, dem früheren Nanostart-CEO Marco Beckmann sowie dem Schauspieler Matthias Schweighöfer zuzurechnen ist. „Wir lieben unsere Idee und unsere Firma sehr“, betonte Maag auf der Prior-Konferenz. Damit bleibt es bei der kniffligen Ausgangslage: 20 Prozent von gerade einmal 1,1 Millionen Aktien sind für einen liquiden Börsenhandel und eine Entwicklung hin zu Publikumsgesellschaft auf Dauer einfach zu wenig.
Eine Variante – über die auch immer wieder spekuliert wird – wäre eine größere Kapitalerhöhung, bei der BlackMars sich verwässern lässt. Zusätzliche finanzielle Feuerkraft für das Projekt Pantaflix könnte mit Sicherheit nicht schaden. Andererseits wäre eine solche Maßnahme wohl nur mit ordentlichen Abschlag auf den gegenwärtigen Kurs machbar. Dabei müssen die potenziellen Investoren ohnehin eine Menge Risikobereitschaft mitbringen. Schon bei der aktuellen Notiz von 61,50 Euro kommt Pantaleon Entertainment auf eine Marktkapitalisierung von fast 68 Mio. Euro. Dabei liegen die Ergebnisschätzungen der Analysten ungewöhnlich weit auseinander: Hauck & Aufhäuser kalkuliert für 2018 mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 10,9 Mio. Euro, während SMC Research mit 5,5 Mio. Euro rechnet. Dichter zusammen liegen die Experten bei ihren Kurszielen: Hauck & Aufhäuser hält Kurse von bis zu 106 Euro für darstellbar, SMC nennt eine Marke von 94,50 Euro als fair. Genügend Raum nach oben lassen beide Vorgaben. Nun: Um tatsächlich in diese Regionen vorzustoßen, muss Pantaleon noch eine Menge liefern – und zwar in Form von harten Zahlen. Dabei hat uns Firmenlenker Maag mit der strategischen Ausrichtung von Pantaleon bislang durchaus überzeugt. Wir bleiben also bei unserer Einschätzung: Halten.
Foto: picjumbo.com
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Kurs: 0,98
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| PAL Next | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A12UPJ | DE000A12UPJ7 | AG | 25,66 Mio € | 04.03.2015 | Halten | |
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[sws_blue_box box_size="640"] Nach der jahrelangen Kursschwäche ist das Papier des Motorenherstellers Deutz seit dem Februar-Tief um mehr als 50 Prozent nach oben geschossen. Dabei hat Vorstandschef Helmut Leube einen verhaltenen Ausblick auf 2016 gegeben. Kann die Erholung der SDAX-Aktie dennoch weitergehen?[/sws_blue_box]
Im Gegensatz zum Aktienkurs dreht das Geschäft von Deutz nur im unteren Bereich: 2015 hat der Hersteller von Dieselmotoren einen Absatzeinbruch um 30 Prozent verbucht. Auslöser waren das stark schrumpfende Geschäft für Mobile Arbeitsmaschinen (unter anderem Bagger und Dampfwalzen) sowie der Bereich Landtechnik. Das konnte durch das etwas gestiegene Service-Geschäft und Umsätze im Automotive-Bereich auch nicht annähernd wettgemacht werden. Entsprechend sank der Konzernumsatz um 18,5 Prozent auf 1,25 Mrd. Euro. Das lag einerseits daran, dass im Vorjahr viele europäische Kunden vor der Einführung einer neuen Abgasnorm in der EU zum 1. Oktober 2014 kräftig geordert hatten, und sich 2015 mit Aufträgen stark zurückgehalten haben. „Zum anderen ist Deutz seit der zweiten Jahreshälfte 2015 von einer ausgeprägten Investitionszurückhaltung in den Endmärkten betroffen“, sagt Vorstandschef Helmut Leube. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) kollabierte 2015 auf nur mehr 4,9 Mio. Euro. Das entsprach einer Marge von lediglich 0,4 Prozent, gegenüber 0,8 Prozent für 2014. Bereits im September 2015 hatte der Konzern Anleger mit einer Gewinnwarnung auf die schwachen Zahlen vorbereitet. Die unveränderte Dividende je Aktie von 0,07 Euro für 2015 ist da nur ein schwacher Trost, zumal die Dividendenrendite bei lediglich 1,7 Prozent liegt.
Eine deutliche Besserung des Geschäfts ist momentan nicht in Sicht. „Für das Geschäftsjahr 2016 stellen wir uns auf ein weiterhin schwieriges Geschäftsumfeld ein, zumal Anzeichen für eine Markterholung bis dato noch nicht erkennbar sind“, betont der Firmenlenker. „Insgesamt gehen wir von einem stagnierenden bzw. allenfalls leicht wachsenden Umsatz aus. Dabei sollte die EBIT-Marge moderat ansteigen.“ Die Skepsis von Leube ist mehr als verständlich, wenn man sich die anhaltende Abschwächung des Wachstums der Weltwirtschaft und die entsprechenden Zahlen und Prognosen des weltgrößten Baumaschinenherstellers Caterpillar anschaut. Zudem dürften die sinkenden Preise für Agrarrohstoffe – und die in der Folge sinkenden Einkommen der Landwirte – dafür sorgen, dass sich die meisten Bauern mit dem Kauf von Landmaschinen weiter zurückhalten.
Die geplant Ergebnisverbesserung bei Deutz sei vor allem auf weitere Kostensenkungen und den „ersten positiven Effekten aus der Standortoptimierung“ zurückzuführen. Der Konzern räumt den Standort Köln-Deutz und baut am größten Standort Köln-Porz ein neues Wellenzentrum zur Fertigung von Nocken- und Kurbelwellen. Es soll Mitte 2016 den Betrieb aufnehmen. Zum anderen wird das Werk für Austauschmotoren in Übersee am Chiemsee bis 2017 in das Werk in Ulm integriert und anschließend geschlossen. Wegen der schwachen Nachfrage in China hat der Konzern seine Anteile an einem Joint-Venture verkauft. „Unsere chinesische Produktion konsolidieren wir aufgrund der reduzierten Wachstumserwartungen in unserem Joint Venture Deutz Dalian“, sagt Leube. Das Joint Venture betreibt Deutz seit 2007 gemeinsam mit dem chinesischen Autohersteller First Automotive Works (FAW). Immerhin sieht es bilanziell ganz gut aus bei Deutz. Die Eigenkapitalquote liegt bei beachtlichen 45,5 Prozent und die Nettofinanzposition bei 39 Mio. Euro. Damit ist der Konzern gut gerüstet, um dem herausfordernden Umfeld zu trotzen.
Die mittel- und langfristigen Perspektiven von Deutz erscheinen gut, könnten doch die Märkte für Mobile Arbeitsmaschinen und Landmaschinen in den nächsten Jahren wachsen, wodurch die Nachfrage nach Dieselmotoren von Deutz angekurbelt würde. Für Zuversicht sorgt auch die langfristige Kooperation mit der im MDAX gelisteten KION Group. So sollen die großen Gabelstapler der KION-Premiummarke Linde ab dem Jahr 2019 sukzessive mit neuentwickelten 2,2-Liter-Motoren von Deutz ausgerüstet werden. Das ist aber Zukunftsmusik, während das Umfeld auf absehbare Zeit schwierig bleiben dürfte.
Wie geht es mit der Deutz-Aktie weiter? Die Analysten sind geradezu euphorisch und prognostizieren für 2016 ein EBIT von 20 Mio. Euro und für 2017 sogar von rund 40 Mio. Euro. Woher der Optimismus der Analysten stammt, angesichts der Tatsache, dass der Gewinn von Deutz seit Jahren in einer Abwärtsspirale ist, bleibt das Geheimnis der Finanzprofis. Angenommen der Konzern würde es tatsächlich schaffen, im nächsten Jahr das EBIT auf 40 Mio. zu verdoppeln, – was äußerst unwahrscheinlich erscheint –, wäre Deutz bei einem Börsenwert von 500 Mio. Euro mit dem 12,5fachen des 2017er-EBITs bewertet. Das ist ein extrem hoher Wert. Selbst wenn man den Netto-Cash von 39 Mio. Euro berücksichtigt, wäre der Konzern immer noch mit dem 11,5fachen bewertet. Und das bei einer erwarteten EBIT-Marge von nur knapp drei Prozent für 2017. Für diejenigen Anleger, die lieber auf das KGV schauen: Das 2016er-KGV liegt bei horrenden 43 und für 2017 bei 18. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Vor dem Hintergrund und angesichts der trüben Geschäftsperspektiven könnte die Rally schon bald auslaufen und die Aktie eher den Rückwärtsgang einlegen.

Deutz
Kurs: 10,53
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| Deutz | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 630500 | DE0006305006 | AG | 1.607,28 Mio € | 06.05.1905 | Kaufen | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 1.295,60 | 1.617,30 | 1.953,40 | 2.063,20 | 1.813,70 | 2.130,00 | 2.360,00 | |
| EBITDA1,2 | -0,20 | 123,10 | 176,20 | 180,00 | 135,40 | 183,00 | 260,00 | |
| EBITDA-margin %3 | -0,02 | 7,61 | 9,02 | 8,72 | 7,47 | 8,59 | 11,02 | |
| EBIT1,4 | -106,60 | 34,10 | 82,60 | 81,00 | 41,90 | 90,00 | 175,00 | |
| EBIT-margin %5 | -8,23 | 2,11 | 4,23 | 3,93 | 2,31 | 4,23 | 7,42 | |
| Net profit1 | -107,60 | 38,20 | 80,20 | 81,90 | 51,80 | 56,00 | 106,00 | |
| Net-margin %6 | -8,31 | 2,36 | 4,11 | 3,97 | 2,86 | 2,63 | 4,49 | |
| Cashflow1,7 | 44,90 | 93,30 | 57,70 | 138,80 | 101,70 | 80,00 | 150,00 | |
| Earnings per share8 | -0,89 | 0,32 | 0,66 | 0,66 | 0,39 | 0,42 | 0,62 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,15 | 0,15 | 0,17 | 0,17 | 0,18 | 0,20 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
[sws_grey_box box_size="585"]Dieser Beitrag stammt von Egmond Haidt, der für die boersengefluester.de-Partnerseite Feingold Research schreibt.[/sws_grey_box]...
© boersengefluester.de | Redaktion
[sws_blue_box box_size="640"]Mit EI Sturdza Investment Funds hat kürzlich im Steigenberger Frankfurter Hof eine Fondsgesellschaft präsentiert, die bisher in Deutschland noch kaum jemand kennt, die aber mit dem Strategic Europe Value Fund einen Top-Fonds mit überzeugender Performance im Angebot hat. Boersengefluester.de war bei der Veranstaltung in Frankfurt vor Ort.[/sws_blue_box]
Die unabhängige und schnell wachsende Fondsgesellschaft, die mehrheitlich zur Schweizer EI Sturdza Private Banking Group gehört, verwaltet per Ende Februar 2016 rund 2,3 Mrd. Euro. Davon entfallen inzwischen allein rund eine Milliarde Euro auf den Strategic Europe Value Fund. „Für unsere Fonds wählen wir besonders erfolgreiche Anlageexperten als Advisor aus“, erläutert Georges Gutmans, Managing Director von EI Sturdza Investment Funds, im Gespräch mit boersengefluester.de. „Unsere Partner können sich auf die erfolgreiche Selektion von Anlagechancen konzentrieren, während wir als Fondsgesellschaft uns um den Rest wie die ganzen administrativen Dinge kümmern.“ In Deutschland möchte EI Sturdza Investment Funds weiter wachsen, die Vertriebskapazitäten ausbauen und die Wahrnehmung der Fondsgesellschaft deutlich erhöhen. In den kommenden drei Jahren sollen die Assets under Management um rund weitere 500 Mio. Euro klettern.
Doch nun zu dem Top-Fonds EI Sturdza Strategic Europe Value Fund, der gerade bei den Deutschen Morningstar Fund Awards 2016 als bester europäischer Aktienfonds für seine risikobereinigte Outperformance über fünf Jahre gekürt wurde – und damit mehr als 1.000 ähnlich ausgerichtete Fonds geschlagen hat. Seit Auflegung im Jahr 2010 bis Ende Februar 2016 beträgt der Wertzuwachs des Top-Fonds satte 98,8 Prozent. Damit hat das Produkt klar besser abgeschnitten als seine Benchmark, der MSCI Europe Total Return, der nur auf ein Plus von 42,2 Prozent kommt. Die durchschnittliche jährliche Performance des 5-Sterne-Fonds beträgt 13,8 Prozent und liegt damit deutliche 6,8 Prozentpunkte p.a. höher als die der Benchmark. Dabei hat der Fonds sowohl in Aufwärts- als auch vor allem in Abwärtsphasen an der Börse besser als die Benchmark abgeschnitten.
Advisor ist der erfahrene Fondsmanager Willem Vinke. Im Fokus stehen europäische Big Caps mit einem Börsenwert von mehr als 500 Mio. Euro. Angestrebt wird ein konzentriertes Portfolio von 25 bis 35 Titel. Vinke und sein Team analysieren die einzelnen Aktien anhand klarer Auswahlkriterien und sprechen auch jeweils mit dem Management einer Gesellschaft. Für den Fonds selektiert werden europäische Qualitätstitel, die Marktführer sind, und hohe Markteintrittsbarrieren sowie hohe Gewinnmargen aufweisen. Darüber hinaus sind hohe Free-Cashflows, eine geringe Kapitalintensität, ein hohes strukturelles Wachstum sowie eine Ausrichtung auf Shareholder Value maßgebliche Kriterien. Gekauft werden nur Aktien, die einen deutlichen Abschlag von 40 Prozent und mehr gegenüber ihrem von Willem Vinke und Team errechneten „fairen Wert“ aufweisen.
Insgesamt lautet das Erfolgsrezept des Fonds: Kauf von europäischen Qualitätstiteln zu einem günstigen Preis. Die größten Branchen im Fonds sind nichtzyklische Konsumwerte mit einem Anteil von 38,5 Prozent des Fondsvermögens, zyklische Konsumwerte mit 21,0 Prozent Anteil, Gesundheitswerte mit 20,8 Prozent Anteil und IT-Titel mit einem Anteil von 10,8 Prozent (jeweils per Ende Februar 2016). Im Vergleich zur Benchmark des Produkts, dem MSCI Europe Total Return, ergibt sich damit vor allem eine deutliche Übergewichtung von nichtzyklische Konsumwerte um 22,9 Prozentpunkte. Dafür investiert der Fonds meist nicht in Banken oder Auto-Aktien, weil solche Titel in der Regel eine zu hohe Kapitalbildung aufweisen.
In Deutschland kann der EI Sturdza Strategic Europe Value Fund von Privatanlegern unter der WKN: A1H7UC (ISIN: IE00B5VJPM77) ab einer Mindestanlagesumme von 5.000 Euro erworben werden. Der Ausgabeaufschlag beträgt bis zu 3 Prozent. Für institutionelle Investoren wird der Fonds in einer speziellen Tranche ab einer Mindestanlagesumme von 3 Mio. Euro angeboten (WKN: A1KCE8 / ISIN: IE00B7TRTL43). Warum ist der Fonds aber so ausgesprochen erfolgreich? Vielleicht liegt es gerade an der Freiheit, einen eigenen Investmentansatz umzusetzen, die das partnerschaftliche Modell von EI Sturdza einem erfahrenen Advisor wie Willem Vinke bietet. Außerdem sagt EI Sturdza-Manager Gutmans: „Wir wollen Nischenprodukte bieten, die herausragen.“
Quelle: comdirect.de...
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