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Diesmal ist offenbar mehr drin. Nachdem der Aktienkurs von DEAG Deutsche Entertainment im Frühjahr 2016 und im Sommer 2018 noch an der Marke von 4 Euro schlapp machte, geht es nun mit Verve Richtung Norden. Aktuelle Notiz: 4,50 Euro. Dabei fängt die Bewertung des Konzertveranstalters noch längst nicht an zu glühen. Die Analysten von Main First haben ihr Kursziel von 6,70 Euro für den Small Cap erst kürzlich bestätigt und mit den Zahlen im Geschäftsbericht 2018 haben die Berliner gezeigt, dass sie mittlerweile verlässlich liefern können. Der verpatzte Einstieg in den Bereich Rockfestivals von 2015 ist jedenfalls abgehakt und DEAG hat sich in gewisser Weise neu erfunden – auch wenn sich im Kern gar nicht viel verändert hat. Noch immer geht es schließlich um Unterhaltung. Auf jeden Fall kommt die etwas gemäßigtere Gangart am Kapitalmarkt super an. Ein prima Geschäft machten etwa Investoren, die Mitte 2016 DEAG-Wandelanleihen zeichneten, für drei Jahre jeweils 6 Prozent kassierten und nun ihre Bonds zu einem Wandlungspreis von 3,50 Euro in Aktien tauschen können – wovon ein erster Investor bereits Gebrauch gemacht hat. Um 228.571 Anteilscheine erhöhte sich das Gezeichnete Kapital von DEAG aus dieser Transaktion. Bis zu einer Million weitere Aktien könnten für den Fall einer kompletten Wandlung folgen. Das führt auf der einen Seite zwar zu einem Verwässerungseffekt, andererseits spart sich Vorstandschef Peter Schwenkow das Geld für die Tilgung und kann es stattdessen zur Forcierung des weiteren Wachstums einsetzen. So ist es kein Geheimnis, dass DEAG Ausschau nach Zukäufen hält. Schließlich hat das Unternehmen erst im vergangenen Oktober – unter anderem auch für Akquisezwecke – eine klassische Anleihe im Volumen von 20 Mio. Euro platziert. [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 601 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Kennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box]
DEAG Kurs: 3,16
Für Spannung ist also gesorgt, zumal sich DEAG hier nicht in die Karten schauen lässt. Offizielle Statements beschränken sich auf Sätze wie: „Durch zukünftige selektive M&A-Maßnahmen sieht die DEAG erhöhte Wachstumschancen.“ Auffälliger ist da schon, dass US-Investor Michael Novogratz (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER) kürzlich seinen Anteil an DEAG von 3,00 auf 5,22 Prozent aufgestockt hat. Und wie zu hören ist, positionieren sich zurzeit eine Reihe von Fonds in der Aktie. Es kann also nicht schaden, die Stimmrechtsmitteilungen der Berliner in den kommenden Wochen aufmerksam zu verfolgen. Losgelöst davon steht das Thema Live-Entertainment wohl ohnehin vor einer größeren Konsolidierungswelle, wie die Aktivitäten von Private Equity-Gesellschaften wie Orkila Capital, Providence oder auch Waterland in diesem Sektor zeigen. Für DEAG heißt es in dieser Gemengelage, sich entsprechend zu positionieren und eine aktive Rolle einzunehmen. Aber wer weiß: Vielleicht wird das Unternehmen eines Tages bei entsprechender Größe auch selbst von einem der Branchengrößen geschluckt.
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 49,95 90,68 324,80 313,48 369,75 377,00 0,00
EBITDA1,2 9,04 22,12 30,88 26,37 14,45 21,00 0,00
EBITDA-Marge %3 18,10 24,39 9,51 8,41 3,91 5,57 0,00
EBIT1,4 1,01 13,23 19,93 13,28 -2,35 6,50 0,00
EBIT-Marge %5 2,02 14,59 6,14 4,24 -0,64 1,72 0,00
Jahresüberschuss1 -2,91 3,60 9,90 1,45 -12,96 -2,00 0,00
Netto-Marge %6 -5,83 3,97 3,05 0,46 -3,51 -0,53 0,00
Cashflow1,7 2,40 94,44 -30,82 31,05 47,50 34,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,06 0,11 0,24 -0,10 -0,64 -0,06 0,21
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


Für Aktionäre wäre das jedenfalls nicht das schlechteste Szenario. Das ist wie im Bus: Erst hinten wird es richtig cool. Kursimpulse versprechen wir uns aber auch von den zahlreichen Präsentationen, die CEO Schwenkow auf Kapitalmarktkonferenzen quer durch Europa im Mai 2019 halten wird. Nachbohren werden Investoren natürlich auch beim Ausblick, denn bislang stellt DEAG für das laufende Jahr – noch ein wenig schwammig – ein „moderates Wachstum“ von Umsatz und Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Aussicht. Dabei kursieren in der Szene durchaus sportlichere Schätzungen, die von Zuwachsraten im Bereich um 20 Prozent ausgehen – je nach Verlauf der Akquisitionsgespräche. Zudem hat DEAG noch den – in früheren Beiträgen von boersengefluester.de schon mehrfach beschriebenen – Joker aus der Verwertung von Grundstücken rund um die Frankfurter Jahrhunderthalle in der Hinterhand. Und last but not least nähert sich der Börsenwert von DEAG ganz allmählich der wichtigen Marke von 100 Mio. Euro, bei dem auch institutionelle Anleger von sich aus stärker ihre Fühler ausstrecken. Die Experten von Hauck & Aufhäuser sind gar noch einen Tick zuversichtlicher als ihre Kollegen von Main First und setzen den fairen Wert der im Prime Standard gelisteten DEAG-Aktie neuerdings bei 7 Euro (zuvor: 6 Euro) an.
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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DEAG
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A3E5DA DE000A3E5DA0 AG 69,08 Mio. € 14.09.1998 Halten
* * *
Foto: ClipDealer ...
#A0Z23G #A3E5DA
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Die zweite Phase der Barkapitalerhöhung von FCR Immobilien ist noch gar nicht abgeschlossen, da wendet sich die Immobiliengesellschaft bereits wieder mit einer Anleiheemission an die Investoren. Zur Zeichnung steht ein mit einem Kupon von 5,25 Prozent versehener 30-Millionen Euro-Bond – gestückelt in Einheiten zu je 1.000 Euro und einer Laufzeit von fünf Jahren. Einen konkreten Plan für die Mittelverwendung hat die Gesellschaft noch nicht vorgelegt. Wer jedoch die jüngsten Meldungen um Käufe und Verkäufe von Fachmarktzentren oder auch dem Erwerb des Hotels Wasserschloss Westerburg im Harz verfolgt, sieht, wie umtriebig Vorstand Falk Raudies unterwegs ist. Ähnlich wie Rolf Elgeti, CEO der Deutsche Konsum REIT, spielt er jedenfalls die Klaviatur in Sachen Unternehmensfinanzierung rege aus. [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 600 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Kennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box] Wichtig für Bond-Anleger: Die bisherigen drei Anleihen liefen allesamt recht gut – das gilt damit also auch für das noch mit 0,75 Prozentpunkten höher verzinste Vorgängermodell von 2018 bis 2023 mit der WKN A2BPUC (siehe dazu auch das Interview auf boersengefluester.de HIER). Gemessen daran hängt die Performance der seit November 2018 im Börsensegment Scale gelisteten FCR-Aktie fast schon ein wenig zurück. Von der allgemein guten Börsenstimmung seit Jahresbeginn kam jedenfalls kaum etwas bei dem Titel an – vermutlich eine unmittelbare Folge der noch laufenden zweiten Tranche aus der Kapitalerhöhung. Die gegenwärtige Marktkapitalisierung beträgt rund 74,5 Mio. Euro. Zum Vergleich: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte 2018 von 4,9 auf 10,1 Mio. Euro. Die für Immobiliengesellschaften maßgebliche Kennzahl Funds From Operations (FFO) gibt das Unternehmen mit 5,1 Mio. Euro an. Allerdings sind hierin – was in der engen Definition des FFO unüblich ist – auch Veräußerungserlöse enthalten. Dementsprechend gespannt sind Anleger wohl auf den für Mai 2019 angesetzten Geschäftsbericht.  
FCR Immobilien Kurs: 11,20
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 26,56 52,49 35,00 56,63 54,06 40,00 0,00
EBITDA1,2 14,84 19,16 28,56 24,22 24,34 24,00 0,00
EBITDA-Marge %3 55,87 36,50 81,60 42,77 45,02 60,00 0,00
EBIT1,4 14,42 18,55 27,45 23,00 23,28 22,50 0,00
EBIT-Marge %5 54,29 35,34 78,43 40,62 43,06 56,25 0,00
Jahresüberschuss1 9,56 12,15 14,18 8,70 21,84 8,00 0,00
Netto-Marge %6 35,99 23,15 40,51 15,36 40,40 20,00 0,00
Cashflow1,7 9,87 13,31 18,51 25,15 20,29 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 1,05 1,25 1,45 0,89 2,21 0,81 1,05
Dividende je Aktie8 0,30 0,35 0,35 0,25 0,45 0,25 0,25

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Nun: Die Analysten von First Berlin haben erst kürzlich ihre Kaufen-Einschätzung mit Kursziel 25 Euro für die Aktie bestätigt. Zudem goutieren die Experten, dass FCR zur Hauptversammlung am 26. Juni 2019 eine Dividende von 0,35 Euro pro Anteilschein vorschlagen will. Was den Fremdkapitalgebern der Zins ist, ist den Aktionären die Dividende. So gesehen ist es auch kein Widerspruch, dass eine schnell wachsende Gesellschaft wie FCR Immobilien Kapitalerhöhungen durchführt, Anleihen emittiert – und trotzdem einen Teil der Gewinne wieder auskehrt. Größter Profiteur dabei ist indes CEO Raudies, dem rund 68 Prozent der FCR-Aktien zuzurechnen sind. Losgelöst davon enthält der 206 Seiten umfassende Wertpapierprospekt für die jetzt zu emittierende Anleihe gut 30 Hinweise zu unternehmensbezogenen Risiken – im Grunde die üblichen Dinge in so einem Dokument. Aus Sicht von boersengefluester.de sind die beiden wichtigsten Hinweise: ...
#A1YC91
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Die bislang beste Bau-Aktie im laufenden Jahr? Ganz klar der Anteilschein von Bauer. Um gut 55 Prozent zog die Notiz seit Jahresbeginn bereits an. Klingt zunächst einmal super, allerdings hat die ehemalige SDAX-Aktie 2018 einen derart heftigen Absturz hingelegt, dass das aktuelle Kursniveau von 19 Euro noch immer um ein gutes Drittel unter den Höchstkursen von rund 30 Euro zum Jahresbeginn 2018 liegt. Immerhin: Die Börse fußt wieder stärkeres Vertrauen in Bauer – mit Sicherheit auch ein Verdienst des seit November 2018 als neuer CEO agierenden Michael Stomberg. Dabei äußert sich der ehemalige Freudenberg-Manager zurückhaltend: „Es gibt keinen Grund, die Strategie von Bauer kurzfristig zu ändern. Viele globale Herausforderungen und Trends wie Flächenverdichtung und Urbanisierung, Energiewende und Ressourcenknappheit erfordern unsere Produkte und Lösungen. Ich möchte einen langfristigen Unternehmenserfolg begleiten und keine Veränderung nur um der Veränderung willen betreiben.
Bauer Kurs: 6,35
Dennoch gibt es für das Team um Stomberg jede Menge zu tun: Insbesondere das Segment Resources – Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser, Umwelt,  Bodenschätze und Energie – liefert nicht die gewünschten Resultate und rutschte 2018 mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 11,03 Mio. Euro sogar noch ein Stück tiefer in die Verlustzone. „Vor allem das Bohrgeschäft belastete die Ergebnissituation deutlich“, heißt es offiziell. Für das laufende Jahr kalkuliert die Gesellschaft hier mit einer leichten bis deutlichen Verbesserung des Segment-EBIT, unter anderem weil die Tochter in Jordanien ein Brunnenbohr-Großprojekt an Land gezogen hat. Auf Konzernebene stellt das in Schrobenhausen ansässige Unternehmen für 2019 eine Gesamtkonzernleistung von rund 1,70 Mrd. Euro sowie ein EBIT im Bereich um 95 Mio. Euro in Aussicht. Der Jahresüberschuss soll derweil „deutlich über dem Vorjahr“ liegen. Zur Einordnung: 2018 kam Bauer bei einer Gesamtkonzernleistung von knapp 1,69 Mrd. Euro auf ein EBIT von 100,06 Mio. Euro. Sonderlich ambitioniert sieht die Prognose auf den ersten Blick also nicht aus. Allerdings schloss Bauer 2018 mit einem um rund 10 Mio. Euro höheren EBIT ab, als gedacht. So gesehen liegt zumindest die Basis für das Betriebsergebnis vergleichsweise hoch. Die zu erwartende spürbare Verbesserung beim Nettogewinn hängt im Wesentlichen wohl an einer günstigeren Steuerquote, nachdem 2018 von einem Ergebnis vor Steuern von 65,87 Mio. Euro unterm Strich gerade einmal 24,09 Mio. Euro hängengeblieben waren.
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 1.343,24 1.433,07 1.630,14 1.698,19 2.035,88 1.850,00 0,00
EBITDA1,2 165,25 153,46 60,52 209,81 223,93 230,00 0,00
EBITDA-Marge %3 12,30 10,71 3,71 12,36 11,00 12,43 0,00
EBIT1,4 55,54 36,03 -68,02 95,23 89,07 94,00 0,00
EBIT-Marge %5 4,14 2,51 -4,17 5,61 4,38 5,08 0,00
Jahresüberschuss1 -8,22 3,99 -94,02 7,48 9,70 11,50 0,00
Netto-Marge %6 -0,61 0,28 -5,77 0,44 0,48 0,62 0,00
Cashflow1,7 168,15 82,92 100,99 150,85 194,22 145,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,48 -0,02 -3,66 0,02 0,21 0,25 0,31
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


Bewertungstechnisch sieht die Bauer-Aktie auf den ersten Blick regelmäßig sehr verlockend aus. Allerdings sollten Investoren stets die – bedingt durch den enormen Vorfinanzierungsbedarf – stattliche Verschuldung einkalkulieren. So beträgt die Marktkapitalisierung zwar „nur“ 334 Mio. Euro – der Unternehmenswert (Enterprise Value) türmt sich jedoch auf etwas mehr als 990 Mio. Euro. Aber auch unter Berücksichtigung der Netto-Finanzverschuldung wird der Titel gegenwärtig lediglich mit dem 4,7fachen des für 2019 zu erwartendes EBITDA gehandelt. Die Dividendenrendite ist dagegen zu vernachlässigen, auch wenn die Gesellschaft zur nächsten Hauptversammlung am 27. Juni 2019 erneute eine Dividende von 0,10 Euro auf die Agenda setzt. Auffällig ist der Discount von etwas mehr als 20 Prozent zum Buchwert. Hier spiegelt sich allerdings zu einem erheblichen Teil die noch immer niedrige Eigenkapitalrendite von zuletzt 5,5 wider. Dennoch: Sollte der Börsenaufschwung anhalten, wäre der Buchwert von knapp 15 Euro wohl eine realistische Zielmarke für den Aktienkurs von Bauer, auch wenn die Erwartungen der Analysten gegenwärtig noch ein Stück darunter liegen. Als alternatives Investment bietet sich ein Hebelprodukt an. Gut gefällt uns etwa der Turbo der DZ BANK mit der WKN DDW3X6. Hier setzen Anleger mit einem Hebel von knapp 3,6 auf die weitere Aufwärtsbewegung der Bauer-Aktie.
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Bauer
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A40ETC DE000A40ETC9 AG 275,44 Mio. € 04.07.2006 Halten
* * *
Foto: Bauer AG ...
#516810
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Etwas mehr als 2,5 Jahre nach dem Börsengang haben die Aktionäre von va-Q-tec schon das volle Programm durch: Im September 2016 zu 12,30 Euro gekommen, schoss die Notiz des Herstellers von Hightech-Isolierverpackungen innerhalb eines Jahres auf ein Rekordhoch von 25 Euro – gleichbedeutend mit einer Marktkapitalisierung von 327 Mio. Euro. Eine ziemliche Bürde, denn va-Q-tec steuerte damals auf Umsätze von gerade einmal 47 Mio. Euro sowie ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von gut 7 Mio. Euro zu. Unterm Strich agierten die Würzburger mit einem Fehlbetrag von knapp 0,90 Mio. Euro in der Verlustzone. Das hätten die Investoren vermutlich noch verziehen. Doch spätestens als die Gesellschaft im Sommer 2018 einräumen musste, dass ausgerechnet das ertragstarke Servicegeschäft – also die Vermietung von Isolierboxen – nicht im gedachten Tempo wächst, setzte ein rasanter Kursrutsch bis auf im Tief weniger als 5 Euro Mitte Dezember ein. [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 599 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Kennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box] Der nackte Chart zeigt allerdings nur die eine Seite des Bildes: Tatsächlich hat das Team um CEO Joachim Kuhn sehr viel Geld in die Hand genommen, um va-Q-tec massiv nach vorn zu bringen. „Seit dem Börsengang haben wir mittlerweile über 70 Mio. Euro in neue Gebäude und Anlagen sowie die Container-Mietflotten investiert“, sagt Kuhn im Hintergrundgespräch mit boersengefluester.de. Sicher ist nicht alles perfekt gelaufen. Den Aufwand von Umzügen etwa, habe man unterschätzt, räumt Kuhn ein. Letztlich ließen sich viele der Investitionen aber nicht zeitlich strecken – insbesondere, was die Wahl von neuen Standorten angeht. „Wir waren da auch die Getriebenen der guten Gelegenheiten“, sagt Kuhn. Allerdings bieten sich für Anleger daraus nun auch Chancen. Der Großteil der Investitionen ist mittlerweile durch und das Abschlussquartal 2018 zeigte bereits eine deutliche Verbesserung der Nachfrage.  
Envirotainer Kurs: 27,40
  Im umsatzmäßig gegenwärtig größten Bereich „Produkte“ – hierunter fällt in erster Linie der Verkauf von Isolationspaneelen – werden die starken Wachstumsraten der Vorjahre zwar nicht zu halten sein. Dafür setzt Kuhn auf einen günstigeren Produktmix, der das mit EBITDA-Margen zwischen 5 und 15 Prozent ansonsten renditeschwächste Segment noch besser performen lässt. Der Bereich „Systeme“ (Verkauf von kompletten Boxen und Containern) läuft mit Renditen zwischen 15 und 25 Prozent ohnehin nach Plan. Die Musik spielt freilich im kapitalintensiven Dienstleistungsgeschäft mit Margen nördlich von 25 Prozent. Auf eine Bandbreiten-Prognose für das 2019er-Konzernergebnis will sich das Management zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht hinreißen lassen. Die Rede ist nur von einem mittelstarken bis starken Umsatzwachstum sowie einem starken Wachstum für das EBITDA.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 72,11 104,06 111,83 106,12 84,61 0,00 0,00
EBITDA1,2 11,40 17,79 7,73 -1,72 34,37 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 15,81 17,10 6,91 -1,62 40,62 0,00 0,00
EBIT1,4 -0,90 4,14 -7,26 -17,16 22,74 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 -1,25 3,98 -6,49 -16,17 26,88 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 -1,44 1,41 -11,66 -22,74 18,33 0,00 0,00
Netto-Marge %6 -2,00 1,36 -10,43 -21,43 21,66 0,00 0,00
Cashflow1,7 7,41 3,28 9,68 -4,97 25,98 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,11 0,16 -0,87 -1,54 1,24 -0,08 -0,05
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Möglicherweise quantifiziert Kuhn diese Angaben allerdings bereits mit der Vorlage des Q1-Berichts am 10. Mai 2019. Zur Einordnung: 2018 kam va-Q-tec bei Erlösen von 50,71 Mio. Euro auf ein EBITDA von 3,03 Mio. Euro – entsprechend einer EBITDA-Rendite von annähernd sechs Prozent. Langfristig peilt das Unternehmen hier Größenordnungen von Untergrenze 20 Prozent an. Angesichts der doch deutlich angestiegenen Abschreibungen ist dies aber dringend nötig, um auch unterm Strich ausreichend Rendite zeigen zu können. Das perspektivische Umsatzziel liegt derweil bei 100 Mio. Euro. Wesentliche Wettbewerber im Produktbereich sind asiatische Konzerne wie Panasonic oder auch Samsung, die die entsprechenden Paneelen schon allein deshalb herstellen, um sie in die von ihnen vertriebenen Kühlschränke einzubauen. Die Systemlösungen von va-Q-tec konkurrieren dagegen mit den Angeboten von Firmen wie Sonoco oder Envirotainer. Nach eigenen Angaben sind die Würzburger die Nummer vier bis fünf im Markt. Die bilanzielle Situation bezeichnet Vorstandschef Kuhn auch nach der Investitionsoffensive als solide und komfortabel. Das Liquiditätspotenzial aus Bankguthaben und sonstigen Finanzierungen liegt bei annähernd 23 Mio. Euro. „Aus dem operativen Geschäft brauchen wir jedenfalls keine Kapitalerhöhung“, sagt Kuhn. Per saldo sieht die Chance-Risiko-Relation auf dem aktuellen Kursniveau durchaus ansprechend aus. Die Nachrichtenlage sollte jedenfalls kontinuierlich besser werden. Und auch der Chart des im Prime Standard notierten Unternehmens signalisiert mittlerweile mehr als nur eine Bodenbildung.  
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663668 DE0006636681 AG 404,33 Mio. € 30.09.2016
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  [sws_blue_box box_size="610"]Übrigens: Enthalten ist die va-Q-tec-Aktie auch im Insider Focus Index von GBC. Das Augsburger Researchhaus analysiert seit dem Jahr 2007 die meldepflichtigen Directors’ Dealings (DD) aller notierten Gesellschaften mit Sitz im deutschsprachigen Raum. Sie finden die Gesamtzusammenstellung mit vielen Zusatzinfos stets aktell auf boersengefluester.de HIER. Zudem gibt es auch ein Zertifikat auf eine Best-of-Auswahl der Index-Titel.[/sws_blue_box] Foto: va-Q-tec AG ...
#663668
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Muss man einfach mal sagen: Jede Präsentation, die wir bislang von NFON auf Investorenkonferenzen gesehen haben, kam ziemlich gut rüber. Dabei kommt der Anbieter von Telefonanlagen aus der Cloud allerdings regelmäßig an einen Punkt, an dem es ein wenig heikel wird. Und zwar, wenn es um die Frage nach dem Sprung in die Gewinnzone geht. Schließlich bekennt sich NFON ganz klar zum Wachstum – Profitabilität steht erst einmal hinten an. Auch im gerade vorgelegten Geschäftsbericht 2018 betont CEO Hans Szymanski: „In einem sich radikal verändernden europäischen Telekommunikationsmarkt sichern wir uns mit unserer Wachstumsstrategie bereits heute die Marktanteile von morgen.“ Das mag für manchen Value-Investor vermutlich ein wenig zu radikal sein, für boersengefluester.de klingt die Strategie jedoch einleuchtend. Der eigentliche Clou bei NFON ist nämlich die extrem hohe Quote an wiederkehrenden Erlösen von rund 80 Prozent. Das sorgt bei einer ausreichend hohen Basis an installierten Cloud-Telefonanlagen – Infos zum Kernprodukt Cloudya gibt es HIER – für eine sehr gut planbare Entwicklung von Umsatz und Ergebnis. [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 599 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Kennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box]
NFON Kurs: 3,54
  Noch sind die Zahlen freilich geprägt von den enormen Personal- und Marketingaufwendungen. So kamen 2018 zwar die Erlöse um 20,7 Prozent auf 43,03 Mio. Euro voran. Vor Abzug von Zinsen und Steuern türmte sich der Verlust jedoch auf 8,47 Mio. Euro – nach minus 1,70 Mio. Euro im Jahr zuvor. Verarbeitet sind in dieser Zahl allerdings auch die im Zusammenhang mit dem Börsengang vor knapp einem Jahr entstandenen Belastungen von annähernd 2,40 Mio. Euro. Für das laufende Jahr peilt die im Prime Standard gelistete Gesellschaft ein Erlösplus zwischen 40 und 45 Prozent auf dann mindestens 60 Mio. Euro an. Ein Teil des Zuwachses geht dabei auf die kürzlich zugekaufte Deutsche Telefon Standard AG aus Mainz.  
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 67,60 75,89 80,79 82,34 87,34 89,10 92,20
EBITDA1,2 2,32 -2,03 -5,27 6,80 10,83 11,40 12,30
EBITDA-Marge %3 3,43 -2,68 -6,52 8,26 12,40 12,80 13,34
EBIT1,4 -1,83 -8,97 -12,03 -0,52 2,66 3,90 4,60
EBIT-Marge %5 -2,71 -11,82 -14,89 -0,63 3,05 4,38 4,99
Jahresüberschuss1 -2,24 -8,91 -15,58 -0,80 0,71 2,55 3,10
Netto-Marge %6 -3,31 -11,74 -19,29 -0,97 0,81 2,86 3,36
Cashflow1,7 1,15 -1,76 -3,87 6,84 9,41 8,50 9,70
Ergebnis je Aktie8 -0,15 -0,54 -0,94 -0,05 0,04 0,15 0,19
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Große Ziele mit NFON hat offenbar auch Großaktionär Milestone Venture Capital: Immerhin hat die auf Unternehmen aus der ITK-Branche spezialisiert Beteiligungsgesellschaft erst vor wenigen Wochen mitgeteilt, dass sie ihren Anteilsbesitz von zuletzt mindestens 30 Prozent auf mehr als 50 Prozent hieven will (siehe dazu auch den Beitrag auf welt.de HIER) – insgesamt sich nicht die schlechteste Gemengelage für die weitere Entwicklung des Aktienkurses. Der Börsenwert von NFON erreicht zurzeit etwas weniger als 149 Mio. Euro, was dem 3,4fachen des Eigenkapitals entspricht. Zum weiteren Vergleich: Zum Börsenstart brachten die Münchner 162 Mio. Euro auf die Waage. Noch hat die Story also nicht gezündet. Nach dem deutlichen Kursrutsch im vierten Quartal 2018 hat sich die Notiz nun aber wenigstens stabilisiert und ist in zweistellige Gefilden zurückgekehrt. Der Emissionspreis von 12 Euro ist demnach das nächste Etappenziel. Das bisherige All-Time-High liegt bei 15,50 Euro. Die Analysten veranschlagen den fairen Wert der Aktie im Schnitt mit knapp 20 Euro – also nochmals um noch ein ganzes Stück höher. Geeignet ist der Small Cap allerdings nur für sehr risikobereite Investoren. Beinahe überflüssig zu erwähnen, dass Dividenden derzeit keine Rollen spielen.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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NFON
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0N4N5 DE000A0N4N52 AG 58,30 Mio. € 11.05.2018 Kaufen
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#A0N4N5
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Stefan Knoll, den CEO der DFV Deutsche Familienversicherung, muss man erlebt haben. Die erste Bilanzkonferenz als börsennotiertes Unternehmen am 4. April 2019 konnte er jedenfalls kaum abwarten. Vermutlich hat er sich auch deshalb ein Programm von fast zwei Stunden vorgenommen – während die meisten Pressekonferenzen – wenn sie denn überhaupt noch stattfinden – nach spätestens einer Stunde vorbei sind. Mindestens genauso bemerkenswert findet boersengefluester.de, wie voll der Konferenzraum am Firmensitz im Frankfurter Reuterweg unweit der Alten Oper war. Wir haben nicht nachgezählt, vermuten aber, dass so um die 20 Journalisten anwesend waren. Das schaffen sonst nur die wenigsten SDAX-Unternehmen. Dabei hat die Aktie der DFV bislang noch keine Bäume ausgerissen. Anfang Dezember 2018 unter Mühen und nur mit erheblichem Preisnachlass zu 12 Euro platziert, kostet der Anteilschein des auf den digitalen Vertrieb von Zahn-, Kranken- und Pflegezusatzversicherungen spezialisierten Unternehmens zurzeit etwas mehr als 11 Euro. [sws_yellow_box box_size="610"]Ursprünglich von einem boersengefluester.de-Leser entwickelt, jetzt exklusiv auf boersengefluester.de: Die 3-Säulen-Strategie – das Scoringmodell für Value-Anleger. Für alle von uns analysierten Aktien.[/sws_yellow_box] Auf diesem Niveau bringt es die Deutsche Familienversicherung auf einen Börsenwert von knapp 148 Mio. Euro, wovon allerdings nur knapp 12,3 Prozent dem Streubesitz zuzurechnen sind. Die größten Aktionäre mit jeweils etwas mehr als 21 Prozent sind die Firmenchef Knoll zurechenbare SK Beteiligungen, die Erbengemeinschaft des 2015 verstorbenen DFV-Mitgründers Philipp J.N. Vogel sowie der umtriebige Fondsmanager Luca Pesarini. Dass der Freefloat – insbesondere für größere institutionelle Investoren – gegenwärtig zu niedrig ist, weiß auch Knoll. Eine nachgelagerte kleinere Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts, sonst ein probates Mittel, um neue Aktionäre zu gewinnen, kommt für ihn derzeit allerdings nicht in Frage. Und selbst wenn die Stücke der wesentlichen Anteilseigner noch eine Weile mit einer Lock-up-Vereinbarung geblockt sind: Dem Vernehmen nach gäbe es wohl einige Altaktionäre, die einer Umplatzierung gegenüber nicht kategorisch abgeneigt sind. Jedenfalls musste das Management auf seiner jüngsten Roadshow durch New York und Boston potenzielle Interessenten nicht komplett abblocken.     Und dann gibt es ja auch noch den normalen Börsenhandel, der an den meisten Handelstagen allerdings nicht unbedingt super liquide ist. Zumindest aus Investor Relations-Sicht gibt es hier also noch einiges zu tun. Ein weiterer Grund für die vorerst abwartende Haltung der Investoren dürfte sein, dass das Insurtech-Unternehmen – also eine Mischung aus Versicherung (Insurance) und Technologie – erst im Jahr 2021 mit dem Wechsel in die Gewinnzone rechnet. Für das laufende Jahr kalkuliert Finanzvorstand Michael Morgenstern derweil mit einem Verlust vor Steuern zwischen 9 und 11 Mio. Euro. Immerhin erklärt das Management in Frankfurt plausibel, warum es für ein junges und stark wachsendes Unternehmen aus der Versicherungsbranche quasi unmöglich sei, profitabel zu wachsen. Zu unterschiedliche Muster weisen die Zahlungsströme aus den Beiträgen der Kunden auf der einen, und die Provisionszahlungen an den Vertrieb auf der anderen Seite auf. Das fällt bei etablierten Gesellschaften nicht so sehr ins Gewicht, da der Bestand an Policen einfach sehr viel höher ist. So beträgt die Relation von Bestandsbeiträgen zu Neugeschäftsinvestitionen bei der DFV gerade einmal 2:1. Gewinne lassen sich nach Aussagen von Knoll aber erst ab einem Verhältnis von 5:1 erwirtschaften.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 114,74 155,22 183,51 119,50 0,00 204,00 0,00
EBITDA1,2 -7,52 2,42 4,03 7,33 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 -6,55 1,56 2,20 6,13 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 -10,56 -0,81 1,67 5,72 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 -9,20 -0,52 0,91 4,79 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 -7,43 -1,70 0,99 4,16 0,00 8,00 0,00
Netto-Marge %6 -6,48 -1,10 0,54 3,48 0,00 3,92 0,00
Cashflow1,7 17,67 14,62 46,35 23,40 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,53 -0,12 0,26 0,28 0,36 0,55 0,61
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,15 0,20

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Um die Zahlungsströme zu glätten bzw. um die Provisionsleistungen überhaupt bedienen zu können, bindet die DFV bislang Rückversicherungen zur Vorfinanzierung ein. Das wiederum nagt an der langfristigen Marge. Auch daher wollen die Frankfurter einen Teil des Emissionserlöses von netto knapp 50 Mio. Euro zur Reduzierung des Rückversicherungsgeschäfts verwenden. Das Wachstumstempo ist schließlich enorm. Für 2019 hat sich die im Prime Standard gelistete Gesellschaft 100.000 Neuverträge vorgenommen. Und Vorstandschef Knoll hat keinen Zweifel, dieses Ziel zu erreichen: „Wir werden liefern.“ Freilich werden sich die Vertriebskosten 2019 damit vermutlich auf rund 30 Mio. Euro verdoppeln. Derweil könnte die Aktie der Deutschen Familienversicherung – so sie von institutionellen Investoren entdeckt wird – schnell ein gutes Stück höher notieren. Gemessen am zwischenzeitlichen Hype um das New Yorker Versicherungs-Start-up Lemonade, an dem unter anderem auch die Allianz beteiligt ist, hat die DFV bislang jedenfalls noch so gut wie keine Blicke auf sich gezogen. Vielleicht liegt es auch ein Stück weit am Namen. Denn so cool wie Lemonade klingt Deutsche Familienversicherung für eine Insurtech-Company natürlich nicht. [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 599 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Kennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box]  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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DFV Deutsche Familienversicherung
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A2NBVD DE000A2NBVD5 AG 102,11 Mio. € 04.12.2018 Halten
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Foto: Deutsche Familienversicherung AG ...
#A2NBVD
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Mit der Akquisition der im Bereich Blutungskontrolle bei Operationen forschenden Haemostatix im Mai 2016 hatte der Kapitalmarkt von Beginn an seine Probleme. Immerhin war Ergomed mit seinen beiden Hauptbereichen Arzneimittelüberwachung und Auftragsforschung ein bis dahin profitabel arbeitendes Unternehmen – plus dem Zusatzkicker in Form von kleineren Beteiligungen an diversen Biotechs. Spätestens mit der Umsatz- und Gewinnwarnung vom vergangenen Sommer wurde es an der Börse jedoch ungemütlich für Ergomed und das Unternehmen setzte – neben diversen personellen Umstellungen – ein strammes Kostensenkungsprogramm auf. Damit nicht genug: Ende des Jahres haben die Briten externe Berater damit beauftragt, eine Lösung für Haemostatix zu finden, um Ergomed von den hohen Kosten einer Phase III-Studie für den Leitwirkstoff die PeproStat zu befreien. Da zudem auch das Folgeprodukt ReadyFlow bislang nicht den gewünschten Erfolg zeigt, hat Ergomed nun reinen Tisch gemacht und den kompletten Firmenwert und sonstige Themen rund um Haemostatix in der Bilanz bereinigt. [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 599 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Kennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box] „Das Unternehmen steht in laufenden Verhandlungen mit Interessenten, jedoch hält das Management diese weder für ausreichend fortgeschritten noch bieten sie ausreichend Sicherheit, um den Buchwert der Vermögenswerte einschließlich des beim Erwerb entstandenen Goodwills zu stützen“, heißt es offiziell. Zuversicht klingt anders. Positiv formuliert besteht nun aber immerhin ein Upside-Potenzial für den Fall einer Auslizensierung oder Partnerschaft. Insgesamt türmen sich die außerordentlichen Belastungen im 2018er-Abschluss auf 8,49 Mio. Pfund (umgerechnet: 9,42 Mio. Euro) und sorgen dafür, dass Ergomed auf einen operativen Verlust von knapp 10,45 Mio. Pfund (11,59 Euro) kommt. Der geht am Ende zulasten des um 18,5 Prozent auf 28,36 Mio. Pfund geschmolzenen Eigenkapitals.  
Ergomed Kurs: 15,16
  Heruntergerechnet auf die einzelne Aktie kommt Ergomed damit nun auf einen Buchwert von umgerechnet 0,68 Euro – bei einem Aktienkurs von 1,92 Euro. Verglichen mit anderen Biotechunternehmen ist das daraus resultierende Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von rund 2,8 allerdings eher niedrig und zeigt, wie groß der Sicherheitsabschlag an der Börse mittlerweile ist. Zum Vergleich: Evotec kommt auf ein KBV von nahezu neun, Morphosys liegt bei knapp sechs, Qiagen wird mit dem Faktor 3,7 auf das Eigenkapital gehandelt. Dabei stehen die Chancen gut, dass Ergomed im laufenden Jahr auf einen deutlichen Turnaround zusteuert. „Mit einem Auftragsbestand von mehr als 109 Mio. Pfund und den vollumfänglichen positiven Auswirkungen des im Geschäftsjahr 2018 implementierten Kostensenkungsprogramms fühlen wir uns sehr gut positioniert, weiter auf dieser Grundlage aufzubauen", sagt Chairman Miroslav Reljanović. Im umsatzmäßig momentan ein ganz klein wenig größeren Segment Auftragsforschung fokussiert sich Ergomed derweil immer stärker auf die Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung seltener Erkrankungen – sogenannter Orphan-Arzneimittel. „Während Orphan-Studien aufgrund der Natur der Erkrankungen verhältnismäßig kleiner sind als vergleichbare konventionelle Studien, sind sie tendenziell komplexer und erfordern bei ihrer Durchführung besondere fachliche Kompetenzen“, betont Ergomed. Im Bereich Arzneimittelüberwachung verfolgt die operative Tochter PrimeVigilance gar das ambitionierte Ziel, „weltweit eine Führungsrolle im Bereich Pharmakovigilanz einzunehmen“. Eher auf Hold gesetzt ist dagegen das früher gerade am Kapitalmarkt besonders intensiv verfolgte Geschäft mit Co-Developments – also direkten Beteiligungen an aussichtsreichen Biotechgesellschaften. Insgesamt stehen die Chancen also gar nicht so schlecht, dass sich die Nachrichtenlage 2019 bei Ergomed deutlich aufhellt. Das wiederum müsste sich dann eigentlich auch positiv im Aktienkurs zeigen. Wer den Titel im Depot hat, sollte also engagiert bleiben oder eventuell aufstocken.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Ergomed
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A117XM GB00BN7ZCY67 plc 763,20 Mio. € 28.08.2015 Halten
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 100,32 141,24 164,05 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 17,26 23,43 24,43 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 17,21 16,59 14,89 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 15,72 17,42 21,27 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 15,67 12,33 12,97 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 11,24 15,10 16,92 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 11,20 10,69 10,31 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 20,96 22,25 16,82 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,25 0,30 0,33 0,37 0,41 0,00 0,00
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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#A117XM
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Es gibt nicht viele Unternehmen, denen die Investoren gleiche eine Reihe von Übergangsjahren zugestehen – ohne erhebliche Abstriche beim Aktienkurs machen zu müssen. Die EQS Group ist so eine Ausnahme. Obwohl sich der Online-Investor-Relations-Dienstleister 2017 dazu entschieden hatte – mitten in die ohnehin laufende Auslandsexpansion – bis 2020 nochmals mehr als 9 Mio. Euro in die Entwicklung der Cloudplattform COCKPIT zu investieren, zog der Aktienkurs lange Zeit deutlich an. Allerdings: Seit mittlerweile knapp einem Jahr scheint auch bei der EQS-Aktie ein wenig die Luft raus zu sein. Jedenfalls befindet sich der im Börsensegment Scale gelistete Titel in einer ausgeprägten Konsolidierungsphase – ohne jedoch entschieden an Höhe einzubüßen. Mit dem jetzt vorgelegten Geschäftsbericht für 2018 haben die Münchner insofern überrascht, weil das bereits vorab veröffentlichte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von rund 301.000 Euro zu einem Jahresüberschuss von knapp 811.000 Euro führte. Das Ergebnis je Aktie drehte von minus 0,39 auf plus 0,75 Euro. Des Rätsels Lösung: Das Finanzergebnis der EQS Group wurde allein durch eine erfolgswirksame Ausbuchung der Put-Option auf die mittlerweile auf 67,5 Prozent aufgestockte Beteiligung an der Finanzplattform ARIVA.DE um 2,14 Mio. Euro positiv beeinflusst. Darüber hinaus führte die Aktivierung latenter Steuern zu einem Steuerertrag von 913.000 Euro. Bei der Dividende gibt es trotzdem erneut eine Nullrunde, was allerdings auch so zu erwarten war. Für das laufende Jahr stellt CEO Achim Weick Erlöse zwischen 41,5 und 43,5 Mio. Euro in Aussicht. Das EBITDA soll in einer Range von 1,0 bis 2,0 Mio. Euro ankommen. Sofern Sondereffekte ausbleiben, wird die Gesellschaft damit unterm Strich rote Zahlen schreiben. [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 599 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Kennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box]
EQS Group Kurs: 39,40
Was macht also den Charme der EQS-Aktie aus? Letztlich ist es die Mischung aus Wandel vom IR-Dienstleister zum echten Technologie-Unternehmen sowie der enorm hohe Anteil wiederkehrender Erlöse von zuletzt knapp 80 Prozent. Das macht das Geschäft enorm planbar, und so etwas lieben die Investoren. „Wir arbeiten mit großem Engagement an unserer Vision, im Jahr 2025 der führende Cloudanbieter für globale Investor Relations- und Corporate Compliance-Lösungen in Europa zu sein. Dabei kommen wir Stück für Stück voran“, sagt Weick. Dabei peilt er von 2019 bis 2025 ein durchschnittliches jährliches Erlösplus von 15 bis 20 Prozent. „Um Wachstum zu erreichen, müssen wir unseren Marktanteil steigern. Wir sind zuversichtlich, dass uns dies mit unserem neuen COCKPIT sukzessive gelingen wird“, sagt Finanzvorstand André Marques. Die EBITDA-Rendite soll dabei in sieben Jahren mindestens 25 Prozent klettern.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 37,64 50,22 61,43 66,70 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 4,76 1,74 4,57 2,10 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 12,65 3,47 7,44 3,15 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,16 -5,40 -3,58 -6,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 0,43 -10,75 -5,83 -9,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 -0,83 -6,63 -3,33 -7,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 -2,21 -13,20 -5,42 -10,50 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 5,79 2,04 5,43 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,12 -0,81 -0,34 -0,70 0,46 1,07 0,00
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Ein zunächst einmal sportlich anmutendes Ziel, deckt sich andererseits aber mit den vor 2012 schon einmal erreichten Renditegrößen. Unterstellt man etwa ein mittleres Umsatzwachstum von 17 Prozent, käme die EQS Group im Jahr 2025 auf Erlöse von immerhin rund 110 Mio. Euro und ein EBITDA von mindestens 28 Mio. Euro. Zur Einordnung: Die gesamte Marktkapitalisierung des Unternehmens beträgt gegenwärtig „nur“ rund 100 Mio. Euro. Wer die Vision von CEO Weick teilt, wird die aktuelle Bewertung – trotz des Margenknicks im Zuge der Investitionen – also gar nicht mal so ambitioniert finden, wie sie zunächst einmal vielleicht aussieht. Für Langfristanleger bleibt die EQS-Aktie also ein feiner Spezialwert. Und wer weiß: Vielleicht ist die EQS Group dann längst zu einem Übernahmeziel geworden. Die Deutsche Börse wäre für unseren Geschmack jedenfalls eine Art logischer Kandidat für die Münchner.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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EQS Group
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
549416 DE0005494165 AG 394,95 Mio. € 08.06.2006
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  [sws_blue_box box_size="610"]Übrigens: Zur EQS Group gehört seit 2005 auch die dgap GmbH, deren Firmenmeldungen wir auf boersengefluester.de täglich in unserer Rubrik Unternehmensnachrichten veröffentlichen.[/sws_blue_box] Foto: EQS Group AG ...
#549416
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Das ist schon ein Ding: Da legt der Aktienkurs von Rhön-Klinikum seit Jahresbeginn um stattliche 20 Prozent zu – und trotzdem reicht dieser Zuwachs gerade einmal für einen Mittelfeldplatz in der Performance-Rangliste des SDAX aus. Titel wie Nordex, Varta, Ceconomy, Deutz, Jenoptik, ADVA oder auch Isra Vision haben einfach noch mehr Power gehabt und zeigen im laufenden Jahr Kurssteigerungen von mehr als 50 Prozent. Sei es drum: Wir haben uns den Ende März vorgelegten Geschäftsbericht 2018 genau angesehen und sind durchaus beeindruckt, was sich bei dem Klinikbetreiber so alles getan hat und noch tun wird. Von der Eröffnung des Campus Bad Neustadt bis hin zum Einstieg in den zukunftsträchtigen Bereich Telemedizin. Digitalisierung ist eben auch für Krankenhäuser ein großes Thema. „Mut gehört zur DNA der Rhön-Klinikum AG: Wir haben die Branche über vier Jahrzehnte immer wieder geprägt mit innovativem Denken und Handeln. Wir wollen das Schicksal des Unternehmens nicht erdulden, wir nehmen es in die eigene Hand“, sagt Vorstandschef Stephan Holzinger. [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 599 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Kennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box]
Rhön-Klinikum Kurs: 13,00
  Derweil liegen die Zahlen zu Umsatz und Gewinn weitgehend im Rahmen der Erwartungen. Bei Erlösen von 1,23 Mrd. Euro kam die SDAX-Gesellschaft auf ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 125,54 Mio. Euro – nach 97,82 Mio. Euro im Jahr zuvor. Rund 20 Mio. Euro steuerten dabei allerdings nachgelagerte Effekte aus der Fresenius/Helios-Transaktion vom Jahr 2014 bei. Für 2019 sind diese Effekte mit einem niedrigen zweistelliger Millionen-Euro-Betrag anzusetzen, so dass der Vorstand die EBITDA-Prognose für 2019 in einer Bandbreite von 117,50 bis 127,50 Mio. Euro taxiert. Zum Vergleich: Der aktuelle Unternehmenswert (Marktkapitalisierung abzüglich Netto-Finanzguthaben) erreicht etwas mehr als 1,62 Mrd. Euro. Demnach wird die Rhön-Aktie also mit dem rund 13fachen der Relation von Enterprise Value zu EBITDA gehandelt. Ausgesprochen günstig ist das nicht – aber was ist das momentan schon?  
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 1.360,16 1.402,01 1.446,09 1.463,98 1.595,62 1.700,00 0,00
EBITDA1,2 80,23 101,16 105,65 105,88 110,77 103,00 0,00
EBITDA-Marge %3 5,90 7,22 7,31 7,23 6,94 6,06 0,00
EBIT1,4 10,60 30,52 36,11 40,40 48,15 42,00 0,00
EBIT-Marge %5 0,78 2,18 2,50 2,76 3,02 2,47 0,00
Jahresüberschuss1 2,46 30,23 26,94 40,17 45,21 38,00 0,00
Netto-Marge %6 0,18 2,16 1,86 2,74 2,83 2,24 0,00
Cashflow1,7 113,30 97,50 41,30 109,00 127,60 110,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,02 0,42 0,38 0,58 0,65 0,56 0,70
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,15 0,00 0,10 0,10 0,15

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  In der Bewertung spiegelt sich außerdem die immer wieder für Übernahmespekulationen sorgende Verteilung des Aktienkapitals wider. Dem Streubesitz sind etwas weniger als ein Viertel zuzurechnen. Maßgebliche Investorengruppen sind Asklepios (25,1 Prozent), B. Braun Melsungen (25,0 Prozent) und die Familie um Altvorstand Eugen Münch (20,0 Prozent). Für Schlagzeilen hat kürzlich zwar die deutliche Dividendenerhöhung um 7 Cent auf 0,29 Euro je Aktie gesorgt. Beim gegenwärtigen Kurs von 26,65 Euro bringt es der Titel allerdings trotzdem nur auf eine Rendite von knapp einem Prozent. Summa summarum gefällt uns die Investmentstory aber außerordentlich gut, selbst wenn der Gesundheitsmarkt extrem herausfordernd bleibt. Die Rhön-Aktie hat sich nach dem markanten Kursrückgang des Vorjahrs gut gefangen und scheint auf nachhaltigen Nordkurs gewechselt zu haben. Wer es ein wenig risikofreudiger mag, kann auch mit einem Hebelzertifikat auf weiter steigende Kurse setzen. Der Turbo der DZ BANK mit der WKN DG0UKB etwa hat einen Hebel von 2 und ist ausreichend weit von der Knock-out-Barriere entfernt. Weitere Infos zu dem Produkt finden Sie HIER.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Rhön-Klinikum
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
704230 DE0007042301 AG 870,51 Mio. € 19.06.1991 Halten
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Fotos: Rhön-Klinikum AG ...
#704230
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Die Beteiligungsgesellschaft Scherzer & Co. hat es wieder getan: Nach den offenen Briefen an R. Stahl und Audi, richten die Kölner diesmal einen Appell an Vorstand und Aufsichtsrat von Lotto 24 – immerhin lange Zeit einer der wichtigsten Portfoliopositionen von Scherzer & Co.. Und da es auch diesmal um einen für alle freien Aktionäre wichtigen Punkt geht – den Abschluss eines Beherrschungsvertrags nach der zu erwartenden Mehrheitsübernahme durch ZEAL Network –, veröffentlicht boersengefluester.de diesen offenen Brief von Scherzer & Co. ebenfalls im Originalwortlaut. Lediglich die Charts, Investoren-Kästen und andere Elemente stammen von uns. ...
#694280
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In den kommenden Monaten heißt es auch für boersengefluester.de wieder: Es ist Konferenzzeit. Den Anfang macht vom 7. bis 8. Mai 2019 die von GBC organisierte MKK Münchner Kapitalmarktkonferenz im vornehmen The Charles Hotel, wo sich mehr als 40 Unternehmen präsentieren. Abgesehen von ganz wenigen Exoten, sind alle Gesellschaften gute Bekannte für regelmäßige Leser von boersengefluester.de. Natürlich werden wir auch hier wieder über die Highlights berichten. Eingebettet in die MKK ist am 8. Mai auch die m:access-Analystenkonferenz mit den Teilnehmern artec Technologies, Going Public Media, Funkwerk, mwb fairtrade, Stern Immobilien und Weng Fine Art. Das ist diesmal für uns schon allein deshalb interessant, da wir – dank der Unterstützung eines Förderers und dem Entgegenkommen unseres Kurslieferanten Teletrader – kürzlich ein Systemupgrade entwickeln konnten, um auch die Aktien von Unternehmen in unsere Datenbank aufnehmen zu können, die keine Notiz in Frankfurt bzw. auf XETRA haben und ausschließlich an einer Regionalbörse wie Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart – oder eben München gelistet sind.     Vermutlich ist es schon einigen Interessierten aufgefallen: Im Zuge dieser Ausweitung ist die Zahl der von uns regelmäßig betrachteten Aktien auf knapp 600 gewachsen (die Gesamtübersicht finden Sie in unserem Aktienfinder. Von den zurzeit 60 Aktien aus dem Münchner m:access haben wir gegenwärtig bereits sämtliche fundamentalen Stammdaten (mit historischen Reihen und allem, was sonst noch für eine aussagekräftige Beurteilung dazugehört) von 56 Titeln zusammengetragen – der kleine Rest folgt in den kommenden Tagen. Unser Ziel ist es, exklusive Gesamtübersichten, wie wir sie etwa zusammen mit EDISON Research für den Scale anbieten, auch für den m:access ins Programm zu nehmen. Vom 13. bis 15. März 2019 haben wir dann quasi ein Heimspiel für die Frühjahrskonferenz in Frankfurt, zu der sich bereits knapp 100 Unternehmen angemeldet haben und mit ihren Präsentationen möglicherweise die Aktienkurse bewegen. Das komplette Programm können Sie sich HIER herunterladen. Zu den Sponsoren der Frühjahrskonferenz gehören unter anderem BankM und EDISON, deren aktuelle Studien Sie – genau wie die Analysen von GBC – jeweils ganz frisch auf der Startseite von boersengefluester.de herunterladen können. Dafür haben wir ein neues Tool gebaut, das den jeweils aktuellsten Report optisch in den Vordergrund rückt.   Was GBC mit der MKK für den süddeutschen Raum bereits geschafft hat, baut Montega mit dem Hamburger Investoren Tag (HIT) gerade auf. Für den dritten HIT am 22. August 2019 haben immerhin 20 Gesellschaften zugesagt. Mit dabei sind bet-at-home.com, der Heizungs- und Klimatechnikspezialist Centrotec Sustainable, die im Scale gelistete IT-Sicherheitsfirma Cyan, der MDAX-Wert Deutsche EuroShop, das InsureTech-Unternehmen DFV Deutsche Familienversicherung, Dürr, Elbe Finanzgruppe, der Solar- und Windparkbetreiber Encavis, die Beteiligungsgesellschaft FinLab, Fortec Elektronik, Hapag-Lloyd, der Weinhändler Hawesko Holding, Helma EigenheimbauHornbach Holding, der Telefoniedienstleister NFON, der Sensorikanbieter Nynomic, Stemmer Imaging, der Tankreinigungsspezialist Wolftank-Adisa, XING und Zooplus. Beinahe überflüssig zu erwähnen: Sämtliche Firmen haben wir in unserer Datenbank erfasst. Zur Einstimmung und als eine Art Bonus listen wir an dieser Stelle die wichtigsten Aktiendaten und unsere aktuelle Handlungseinschätzung des 20er-Felds auf. Die Konferenzsaison kann also starten.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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bet-at-home.com
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0DNAY DE000A0DNAY5 AG 19,37 Mio. € 23.05.2005 Halten
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Centrotec
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
540750 DE0005407506 SE 784,10 Mio. € 08.12.1998 Kaufen
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Centrotec Kurs: 63,00
 
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Cyan
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A2E4SV DE000A2E4SV8 AG 47,26 Mio. € 28.03.2018 Kaufen
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Deutsche EuroShop
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
748020 DE0007480204 AG 1.583,05 Mio. € 02.01.2001 Kaufen
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DFV Deutsche Familienversicherung
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A2NBVD DE000A2NBVD5 AG 102,11 Mio. € 04.12.2018 Halten
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Dürr Kurs: 23,60
 
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Dürr
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
556520 DE0005565204 AG 1.691,99 Mio. € 01.04.1990 Halten
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Encavis Kurs: 17,60
 
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Encavis
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
609500 DE0006095003 AG 2.846,32 Mio. € 28.07.1998
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Heliad
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
121806 DE0001218063 AG 117,15 Mio. € 07.02.2007 Kaufen
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Fortec Elektronik
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
577410 DE0005774103 AG 44,04 Mio. € 07.05.1990 Halten
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Hapag-Lloyd Kurs: 139,00
 
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Hapag-Lloyd
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HLAG47 DE000HLAG475 AG 22.971,87 Mio. € 06.11.2015 Kaufen
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Hawesko Holding
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
604270 DE0006042708 SE 185,06 Mio. € 28.05.1998 Halten
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Helma Eigenheimbau
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0EQ57 DE000A0EQ578 AG 1,32 Mio. € 19.09.2006 Verkaufen
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Hornbach Holding Kurs: 83,60
 
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Hornbach Holding
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
608340 DE0006083405 AG & Co. KGaA 1.376,00 Mio. € 03.07.1987 Kaufen
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NFON
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0N4N5 DE000A0N4N52 AG 58,30 Mio. € 11.05.2018 Kaufen
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Nynomic
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0MSN1 DE000A0MSN11 AG 65,21 Mio. € 02.07.2007 Halten
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Stemmer Imaging Kurs: 60,00
 
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Stemmer Imaging
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A2G9MZ DE000A2G9MZ9 AG 391,30 Mio. € 27.02.2018 Halten
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Wolftank Group
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A2PBHR AT0000A25NJ6 AG 22,39 Mio. € 23.01.2019 Halten
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Zooplus
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
511170 DE0005111702 SE 1.624,88 Mio. € 09.05.2008 Halten
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  Bild von Florian Pircher auf Pixabay ...
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Moment mal: Haben wir da irgendwas übersehen? Auf den ersten Blick kamen die Zahlen aus dem 2018er-Geschäftsbericht von Berentzen doch gar nicht so berauschend rüber. Jedenfalls hat der Spirituosenkonzern mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBIDA) von 17,3 Mio. Euro die eigene Prognose von 17,2 bis 19,0 Mio. Euro nur haarscharf erfüllt. Gleiches gilt für das EBIT von 9,8 Mio. Euro, wo Berentzen bis zum Schluss eine Spanne von 9,6 bis 10,6 Mio. Euro für realistisch hielt. Dabei sind Sondereffekte von 808.000 Euro aus einem andauernden Schiedsgerichtsverfahrens in den USA für die Orangensaft-Tochter TMP Technic-Marketing-Products (Citrocasa) sogar noch herausgerechnet. Beim Umsatz blieb das Unternehmen aus Haselünne mit 162,2 Mio. Euro gar einen Tick unter dem  – ohnehin schon abgesenkten – Mindestziel von 162,8 Mio. Euro. Immerhin: Bei der Dividende hat Berentzen unsere Erwartungen übertroffen. Zur Hauptversammlung am 22. Mai 2019 in Hannover steht eine um 6 Cent auf 0,28 Euro erhöhte Dividende je Aktie auf der Agenda. Damit käme das Papier auf eine Rendite von immerhin 3,9 Prozent. [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 597 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Kennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box]
Berentzen-Gruppe Kurs: 3,56
  Nicht schlecht, dennoch können wir uns kaum vorstellen, dass dieser Aspekt allein für den Kursanstieg von rund 16 Prozent seit Bilanzvorlage verantwortlich ist. Offenbar setzen die Investoren darauf, dass die – laut eigenen Aussagen „größte Innovationsoffensive in der Geschichte der Berentzen-Gruppe“ (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER) tatsächlich ein Erfolg wird. Valide abschätzen, lässt sich das gegenwärtig zwar kaum, doch Vorstand Oliver Schwegmann sagt klipp und klar: „Wenn das Jahr 2018 in vielerlei Hinsicht ein Übergangsjahr war, so wird das Jahr 2019 an vielen Stellen ein Jahr der Exekution sein.“ In den harten Ergebniszahlen wird sich das zunächst einmal jedoch nur begrenzt niederschlagen, da Berentzen zusätzlich in Marketing, Vertrieb und neue Technik investiert.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 154,59 146,11 174,22 185,65 181,94 162,90 0,00
EBITDA1,2 14,13 15,30 16,70 16,00 19,31 17,10 0,00
EBITDA-Marge %3 9,14 10,47 9,59 8,62 10,61 10,50 0,00
EBIT1,4 5,21 6,65 8,30 7,71 10,55 8,50 0,00
EBIT-Marge %5 3,37 4,55 4,76 4,15 5,80 5,22 0,00
Jahresüberschuss1 1,23 3,66 2,10 0,87 -1,25 1,20 0,00
Netto-Marge %6 0,80 2,51 1,21 0,47 -0,69 0,74 0,00
Cashflow1,7 13,63 11,62 4,91 -3,06 7,17 9,30 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,13 0,39 0,22 0,09 -0,13 0,13 0,26
Dividende je Aktie8 0,13 0,22 0,22 0,09 0,11 0,11 0,13

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Insgesamt kalkuliert Schwegmann für das laufende Jahr zwar mit Erlösen in einer Bandbreite von 164,7 bis 173,4 Mio. Euro – idealerweise also bereits mit einem merklichen Anstieg. Das avisierte EBITDA zwischen 17,0 und 18,8 Mio. Euro sowie das EBIT von 9,0 bis 10,0 Mio. Euro heben sich jedoch noch kaum vom entsprechenden Vorjahresniveau ab. Genau hinschauen werden die Investoren insbesondere, ob Berentzen tatsächlich die spürbare Verbesserung im zuletzt enttäuschenden Bereich Frischsaftsysteme (Citrocasa) hinbekommt. Ansonsten hat sich das Ökosystem für Berentzen schließlich kaum verändert: Der Wettbewerbsdruck ist enorm, die Margen im Handel sind niedrig – und Berentzen muss als eher kleiner Anbieter seine Nische im Regal finden. Immerhin ist die Bewertung des im General Standard gelisteten Papiers – trotz des jüngsten Kursanstiegs – relativ moderat: Die Berentzen-Aktie kommt auf ein 12er-KGV und wird mit dem 1,5fachen des Buchwerts gehandelt. So gesehen halten wir die jüngste Performance auf dem Parkett weniger für eine positive Überraschung, sondern eher für eine kleine Erleichterungsrally. Wer den Titel im Depot hat, kann ihn dort belassen. Insbesondere der Dividendenaspekt könnte dem Small Cap in den kommenden Wochen noch ein wenig Zusatzantrieb verleihen, auch wenn zunächst einmal wohl eine kleine Konsolidierung fällig ist.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Berentzen-Gruppe
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
520160 DE0005201602 AG 34,27 Mio. € 14.07.1994 Halten
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Fotos: Berentzen-Gruppe AG (Destillieranlage und Signatur-Fruchtliköre) ...
#520160
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Auch die jüngsten Insiderkäufe von Aufsichtsrat und Großaktionär Udo Strehl haben die Wende noch nicht eingeläutet. Bisher konnte die Aktie von USU Software noch nicht von der Erholung des Gesamtmarkts profitieren. Dabei hat USU ehrgeizige Ziele bis 2021, kurzfristig lastet jedoch die Umstellung vom Lizenzgeschäft auf SaaS auf den Margen, zudem musste die Gesellschaft 2018 Auftragsverschiebungen in den USA hinnehmen. „Erste Abschlüsse aus diesem potenziellen Auftragspool konnten wir inzwischen finalisieren und gehen davon aus, dass weitere in diesem Jahr folgen werden“, sagt Vorstandschef Bernhard Oberschmidt im Interview mit boersengefluester.de. Zudem spricht Oberschmidt über den Ausbau der Vertriebsaktivitäten, die Erhöhung der Prognosequalität und warum eine Dividende von 40 Cent je Aktie nicht im Widerspruch zu weiteren Akquisitionen steht. ...
#A0BVU2
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Schwer zu sagen, ob der Aktienkurs von Bijou Brigitte im laufenden Jahr einfach nur mit dem Gesamtmarkt nach oben gespült wurde, ungewöhnlich deutlich vom Aktienrückkaufprogramm profitierte oder ob der Titel – nach dem heftigen Kursverfall in den vorangegangenen 1,5 Jahren – einfach reif für eine markante Erholung war. Jedenfalls hat die Notiz der Modeschmuckkette seit Anfang Januar um rund 30 Prozent an Wert gewonnen und stand zwischenzeitlich sogar schon oberhalb von 45 Euro. Für einen Dämpfer sorgte allerdings der kürzlich vorgestellte erste Ausblick für 2019. Demnach rechnen die Hamburger bei Erlösen zwischen 320 und 330 Mio. Euro mit einem Gewinn vor Steuern in einer Bandbreite von 20 bis 30 Mio. Euro. [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 597 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Kennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box]
Bijou Brigitte Kurs: 45,20
  Hierin enthalten ist zwar ein bilanzieller Sondereffekt von etwa 3 Mio. Euro. Doch im Grunde zeigt die Vorschau nur zu deutlich, dass die Hamburger auch künftig kaum mehr Wachstum generieren können – und das nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit. So deckt sich der Ausblick für 2019 (die Einmalbelastung ausgeklammert) mit den vor einem Jahr formulierten Zielen für 2018 (Umsatz: 315 bis 330 Mio. Euro, Gewinn vor Steuern: 20 bis 30 Mio. Euro). Herausgekommen ist Bijou Brigitte am Ende bei Erlösen von 322 Mio. Euro sowie einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 31,70 Mio. Euro. Isoliert gesehen ist 2018 also eher ein Stück besser als gedacht gelaufen. Gleichwohl setzte sich mit dem Resultat die Kette der Gewinnrückgänge abermals fort.  
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 204,87 216,03 306,46 327,88 333,89 337,60 342,00
EBITDA1,2 31,86 75,45 98,39 89,30 88,97 90,00 92,40
EBITDA-Marge %3 15,55 34,93 32,11 27,24 26,65 26,66 27,02
EBIT1,4 -28,73 24,41 50,26 39,89 36,34 39,00 41,00
EBIT-Marge %5 -14,02 11,30 16,40 12,17 10,88 11,55 11,99
Jahresüberschuss1 -30,97 17,03 35,27 24,08 23,62 23,70 25,00
Netto-Marge %6 -15,12 7,88 11,51 7,34 7,07 7,02 7,31
Cashflow1,7 15,71 76,22 77,59 73,47 73,98 75,00 78,00
Ergebnis je Aktie8 -4,01 2,21 4,58 3,13 3,07 2,93 3,10
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 5,00 3,50 3,50 3,50 3,50

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  So fuhr die Gesellschaft vor fünf Jahren noch ein entsprechendes Resultat vor Steuern von fast 41 Mio. Euro ein. Nun: Großer Rückhalt bei Bijou Brigitte bleibt – dank der komfortablen Bilanz – die Dividende. Zur Hauptversammlung am 18. Juni 2019 steht abermals eine Ausschüttung von 3,00 Euro auf der Agenda. Damit bringt es der Titel gegenwärtig auf eine Dividendenrendite von stattlichen 7,0 Prozent. Schon allein das spricht dafür, dass in den kommenden Wochen zusätzlichen Kaufinteresse für die Bijou-Aktien entstehen sollte. Abseits der Dividende müssen Investoren aber mindestens ein Auge zudrücken, um Gefallen an der Bewertung zu finden. Bezogen auf die Ertragsschätzungen von boersengefluester.de für 2020 kommt der Titel auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 16,5. Auf 2019er-Basis liegt das KGV im Bereich um 20. Mit Blick auf die erodierenden Gewinne ist das doch sehr ambitioniert. Mischt man die attraktive Dividende und das sportliche KGV zusammen, kommt am Ende für uns eine Halten-Einschätzung heraus.  
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Bijou Brigitte
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
522950 DE0005229504 AG 373,41 Mio. € 27.05.1988 Kaufen
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Foto: Pixabay ...
#522950
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Das ist schon bitter. Während links und rechts die Börsenparty läuft, ist die Notiz der Softing-Aktie beinahe auf den Stand vom Jahresende 2018 zurückgefallen. Dabei sahen die Vorzeichen so gut wie lange nicht aus: Der lange Zeit schwächelnde Automotive-Bereich zeigte zuletzt beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) einen Turnaround von minus 1,00 auf plus 0,63 Mio. Euro, und dank der zahlreichen Produktentwicklungen in nahezu allen Segmenten des Messtechnik- und Automatisierungsdienstleisters hatten sich die Anleger eigentlich auf eine weitere Verstetigung des Aufwärtstrends eingestellt. Umso schlechter kam der Ende März im Zuge der Bilanzvorlage veröffentlichte Ausblick für 2019 an. Demnach rechnet Softing für das laufende Jahr mit Erlösen von mehr als 88 Mio. Euro – was eher ein Stück über den Erwartungen liegen – sowie einem EBIT von Untergrenze 4 Mio. Euro. [sws_yellow_box box_size="610"]Ursprünglich von einem boersengefluester.de-Leser entwickelt, jetzt exklusiv auf boersengefluester.de: Die 3-Säulen-Strategie – das Scoringmodell für Value-Anleger. Für alle von uns analysierten Aktien.[/sws_yellow_box] Mit Blick auf den 2018er-Betriebsgewinn von 4,08 Mio. Euro würde Softing im ungünstigen Fall ergebnismäßig also nur auf der Stelle treten. „Sorgen bereiten uns die im In- und Ausland immer wieder nach unten korrigierten Wachstumserwartungen. Bisher haben sich diese Prognosen noch nicht bemerkbar gemacht, aber hier liegt für den weiteren Jahresverlauf ein Risiko“, sagt CEO Wolfgang Trier. Hinzu kommt, dass die Aktivierung von Entwicklungskosten – 2018 waren das immerhin 4,43 Mio. Euro – im laufenden Jahr niedriger anzusetzen ist und damit eine nicht ganz unerhebliche (wenn auch auch bilanztechnisch nicht besonders hochwertige) Ergebniskomponente an Bedeutung verliert. Zwar weist Trier darauf hin, dass das EBIT bei einer positiven Konjunkturentwicklung gute Chancen hat, am Ende doch höher auszufallen. Doch nach den vielen Prognoseanpassungen in der Vergangenheit ist es wohl verständlich, dass die Investoren dieser Option momentan kein übermäßiges Gewicht beimessen.  
Softing Kurs: 2,90
 
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 77,60 84,69 98,31 112,60 95,06 88,50 87,00
EBITDA1,2 7,76 9,07 9,73 13,92 9,49 7,25 0,00
EBITDA-Marge %3 10,00 10,71 9,90 12,36 9,98 8,19 0,00
EBIT1,4 -3,93 -0,48 0,76 -2,72 0,50 -2,00 3,00
EBIT-Marge %5 -5,06 -0,57 0,77 -2,42 0,53 -2,26 3,45
Jahresüberschuss1 -4,58 -0,07 -1,18 -5,71 -1,57 -2,70 0,00
Netto-Marge %6 -5,90 -0,08 -1,20 -5,07 -1,65 -3,05 0,00
Cashflow1,7 4,91 11,05 3,82 9,10 7,02 5,30 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,50 0,01 -0,13 -0,63 -0,17 -0,27 0,18
Dividende je Aktie8 0,04 0,10 0,10 0,13 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  In die Entscheidung geht es bei Softing damit wohl erst im traditionell sehr viel wichtigeren zweiten Halbjahr. Wie sieht die aktuelle Bewertung aus? Beim aktuellen Kurs von 6,54 Euro beträgt die Marktkapitalisierung rund 59,5 Mio. Euro. Inklusive der Netto-Finanzverbindlichkeiten von etwas mehr als 5 Mio. Euro ergibt sich so ein Unternehmenswert von etwa 64,7 Mio. Euro. Das wiederum entspricht dem 6,6fachen des zurzeit von boersengefluester.de für das laufende Jahr erwarteten EBITDA. Besonders ambitioniert ist dieser Faktor nicht, auch wenn wir dabei unterstellt haben, dass Softing am Ende eher ein Stück besser abschneiden wird, als momentan kommuniziert. Bemerkenswert ist auch, dass der im Prime Standard gelistete Titel gegenwärtig mit einem Abschlag von rund elf Prozent auf den Buchwert gehandelt wird. Demnach ist das aktuelle KBV ist nur etwa halb so viel wie der Zehn-Jahres-Mittelwert. Und auch die bei 0,13 Euro je Aktie gelassene Dividende steht gegenwärtig für eine Rendite von immerhin fast zwei Prozent. Auch wenn die Stimmung nach mittlerweile fünf Jahren Kursflaute denkbar mies ist, es gibt also durchaus auch Argumente für die Softing-Aktie. Von dem möglichen Upside-Potenzial durch den Hoffnungsträger GlobalmatiX – die mit einer Liechtensteiner Mobilfunklizenz ausgestattete Tochter ist im Bereich Datenkommunikation in Fahrzeugen tätig – ganz zu schweigen. Ein Hoffnungsträger ist auch, dass CEO Trier seinen Aktienbestand aufgestockt hat und die Softing-Aktie neu in den  GBC Insider Focus Index aufgenommen wurde.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Softing
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
517800 DE0005178008 AG 28,79 Mio. € 16.05.2000 Halten
* * *
 
Softing Kurs: 2,90
Foto: Clipdealer ...
#517800
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Börsenarithmetik hat so seine Tücken. Beispiel SMT Scharf: Der Anbieter von Beförderungssystemen für den Einsatz im Bergbau hat 2018 abermals die eigenen Prognosen erfüllt, ist gemessen an nahezu allen wichtigen Kennzahlen eher attraktiv bewertet – und wird vom Kapitalmarkt trotzdem über Gebühr vernachlässigt. Der aktuelle Börsenwert von etwas mehr als 60 Mio. Euro liegt jedenfalls um ziemlich genau 20 Mio. Euro unterhalb der Kapitalisierung von vor fünf Jahren. Dabei steht die Gesellschaft heute unzweifelhaft sehr viel besser da als im April 2014. Zugegeben: Der Einstieg in das Tunnelsegment hat längst noch nicht die erhofften Resultate gebracht und auch die erstmals im 2016er-Geschäftsbericht als mittelfristiges Ziel genannte EBIT-Marge von mindestens 10 Prozent ist gegenwärtig außer Reichweite. Für das laufende Jahr stellt CEO Hans Joachim Theiß Erlöse zwischen 72 und 75 Mio. Euro sowie ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern in einer Bandbreite von 5,5 bis 6,0 Mio. Euro in Aussicht, was wiederum einer operativen Rendite zwischen 7,6 und 8,0 Prozent entspricht. Vielleicht wird es auch einen Zacken mehr, da Theiß für gewöhnlich eher vorsichtig kalkuliert. [sws_yellow_box box_size="610"]Ursprünglich von einem boersengefluester.de-Leser entwickelt, jetzt exklusiv auf boersengefluester.de: Die 3-Säulen-Strategie – das Scoringmodell für Value-Anleger. Für alle von uns analysierten Aktien.[/sws_yellow_box] Zu große Erwartungen sollten Investoren aber besser nicht haben, zumal der Wettbewerb um Aufträge ziemlich intensiv ist und SMT Scharf – mit Blick auf das lukrative After-Sales-Geschäft – bei strategisch wichtigen Projekten auch mal Preiszugeständnisse macht. Noch nicht der erhoffte Renditetreiber ist derweil die vor etwas mehr als einem Jahr erworbene Gesellschaft RDH. Im vergangenen Jahr fuhren die Kanadier (in der Konsolidierungszeit) bei Erlösen von 7,1 Mio. Euro sogar einen Verlust von umgerechnet 603.000 Euro ein. Das hat sich Vorstand Theiß sicher ganz anders vorgestellt. Im Hintergrundgespräch mit boersengefluester.de zeigt sich der Manager aber dennoch zuversichtlich, dass die gummibereiften Minenfahrzeuge von RDH eine perfekte Ergänzung für die schienengebundenen Systeme von SMT Scharf sind. Eine feine Arrondierung könnte auch die kürzlich kommunizierte mögliche Akquisition von ser Elektronik werden. Die unweit des Hammer Firmensitzes von SMT Scharf in Möhnesee angesiedelte Gesellschaft ist seit Jahren ein wichtiger Zulieferer von SMT – etwa im Bereich Steuerungen. Letztlich geht es Theiss darum, den Zulieferanteil für die eigenen Produkte möglichst gering zu halten. Er selbst spricht mit einem Augenzwinkern von einer „Ver-Scharfung“.     Anleger, die die SMT-Aktie aus den Jahren 2007 bis 2012 möglicherweise noch als knackigen Dividendenwert in Erinnerung haben, werden sich allerdings daran gewöhnen müssen, dass vorerst keine Rückkehr zur früheren Ausschüttungspolitik zu erwarten ist. Bilanziell wäre eine Dividende zwar möglich. Doch Theiß sieht derzeit genügend lukrative Investitionsmöglichkeiten im operativen Geschäft. Und Dividendendruck vom Großaktionär Shareholder Value Beteiligungen gibt es dem Vernehmen nach auch hin. Vermutlich dürfte das SVB-Team um Frank Fischer – wenn überhaupt – ohnehin eher Richtung Aktienrückkäufe schielen. Per saldo ist boersengefluester.de überzeugt davon, dass das von den Analysten von Montega zuletzt berechnete Kursziel von 18 Euro ziemlich konservativ ist. Immerhin würde auch dann noch jeder Euro Umsatz mit nur etwa 1,10 Euro an der Börse bewertet. Dabei agiert SMT Scharf mit einer operativen Rendite von knapp acht Prozent, was jetzt auch nicht so schlecht ist – selbst wenn die mittelfristige Messlatte deutlich anspruchsvoller ist. Der Kohlemarkt wird global gesehen jedenfalls noch für viele Jahre ein auskömmliches Niveau für SMT Scharf bieten. Und wer glaubt, dass der Kohlebergbau in Deutschland beerdigt ist und SMT Scharf schon deshalb ein Akzeptanzproblem am Kapitalmarkt haben könnte, dem sei gesagt: Rund 98 Prozent der Erlöse erzielt die Gesellschaft im Ausland. Die drei wichtigsten Märkte sind China (Umsatzanteil: 40 Prozent), Russland (22 Prozent) und Polen (13,8 Prozent). Und insbesondere China entwickelt sich momentan außerordentlich dynamisch. Deutschland spielt umsatzmäßig also so gut wie keine Rolle. Trotzdem gilt aus Anlegersicht: Glückauf für die im Frankfurter Prime Standard gehandelte SMT Scharf-Aktie.     Foto: SMT Scharf AG ...
#575198
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Im Chart hatte sich die Entwicklung bereits angedeutet. Nun bekommen die Investoren es auch schwarz auf weiß, warum der Aktienkurs von Cenit auf das Niveau von vor vier Jahren zurückgefallen ist. Mit Erlösen von knapp 170 Mio. Euro für 2018 hat das Software- und Beratungshaus die eigene – im vergangenen Sommer bereits nach unten angepasste – Prognosespanne von 175 bis 180 Euro nochmals verfehlt. Und auch beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) blieben die Stuttgarter mit 9,03 Mio. Euro um rund 1 Mio. Euro unter der eigenen Vorschau. Ursprünglich wollte Cenit sogar bei knapp 13 Mio. Euro EBIT landen. In seinem Vorwort zum neuen Geschäftsberichts geht Vorstandssprecher Kurt Bengel zwar relativ neutral auf die Prognoseverfehlung ein. Doch wer „Mr. Cenit“ kennt, der weiß, wie sehr ihn das Resultat fuchsen wird. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis bleiben im Abschlussquartal spürbar hinter den entsprechenden Vorjahreswerten zurück. Belastet hat insbesondere den Rückgang beim Verkauf der eigenen Software. „Der Hauptgrund liegt in der Verzögerung der Fertigstellung neuer Softwarefunktionen, insbesondere im Bereich der Softwarelösungen für die digitale Fabrik“, heißt es offiziell. Losgelöst davon wird in Finanzkreisen freilich schon eine ganze Weile getuschelt, dass die Forcierung der eigenen Software beim langjährigen Kooperationspartner Dassault Systèmes nicht gerade auf Gegenliebe stößt.  
Cenit Kurs: 6,50
  Einen für Aktionäre unpopulären Schritt geht Cenit bei der Dividende: Nach drei sehr offensiven Ausschüttungsjahren mit einer Gesamtdividende von jeweils 1 Euro je Aktie, kürzt die Gesellschaft ihre Ausschüttung zur nächsten Hauptversammlung am 24. Mai 2019 auf 0,60 Euro pro Anteilschein. Damit bringt es der Titel zwar noch immer auf eine weit überdurchschnittliche Rendite von 4,6 Prozent. Das liegt zu einem maßgeblichen Teil aber eben auch an den deutlich rückläufigen Kursen der Cenit-Aktie. Den Ausblick formuliert Vorstandssprecher Bengel vergleichsweise zurückhaltend: „Auch wir müssen davon ausgehen, dass sich das Wachstum im Umfeld der Cenit etwas verhaltener entwickeln wird.“ So ist bei konstanten Erlösen von rund 170 Mio. Euro mit einem EBIT von 10 Mio. Euro zu rechnen. Das entspricht einer operativen Rendite von 5,9 Prozent. Zum Vergleich: Bis 2025 wollen die Stuttgarter den Umsatz auf 300 Mio. Euro hieven und dabei auf eine EBIT-Rendite von 8 bis 10 Prozent kommen. Im Idealfall würde das auf ein Betriebsergebnis von 30 Mio. Euro hinauslaufen – bei einer gegenwärtigen Marktkapitalisierung von knapp 109 Mio. Euro. Doch bis 2025 ist es noch eine Ecke hin und der Fokus der Investoren konzentriert sich nun erst einmal auf 2019.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 147,24 146,07 162,15 184,72 207,33 207,00 215,00
EBITDA1,2 9,59 11,27 11,94 16,41 17,26 9,30 18,00
EBITDA-Marge %3 6,51 7,72 7,36 8,88 8,33 4,49 8,37
EBIT1,4 3,63 6,23 6,31 9,22 7,38 -0,80 7,60
EBIT-Marge %5 2,47 4,27 3,89 4,99 3,56 -0,39 3,54
Jahresüberschuss1 2,92 4,35 6,61 4,99 -1,57 -3,60 4,00
Netto-Marge %6 1,98 2,98 4,08 2,70 -0,76 -1,74 1,86
Cashflow1,7 12,28 8,24 11,49 5,33 10,34 11,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,28 0,51 0,75 0,54 -0,23 -0,42 0,36
Dividende je Aktie8 0,47 0,75 0,50 0,04 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Unabhängig von der gegenwärtigen Schwächephase des Aktienkurses bleibt Cenit jedoch ein qualitativ eher hochwertiger Small Cap mit solider Bilanz frei von Bankschulden, dafür mit rund 18 Mio. Euro Cash. Und auch bei einer andere Sache hebt sich Cenit positiv ab. „Wir stemmen unsere Investitionen aus zuvor verdientem Geld und verzichten darauf, unsere Entwicklungsaufwendungen in der Bilanz als Vermögenswerte zu aktivieren, sondern buchen sie als Aufwand in unserer Gewinn- und Verlustrechnung“, erklärt Vorstand Bengel. Insgesamt ist boersengefluester.de mit der aktuellen Performance zwar alles andere als zufrieden und es ist klar, dass Cenit nun dringend wieder Vertrauen am Kapitalmarkt aufbauen muss. So etwas dauert Zeit. Auf die lange Sicht sprechen die Kennzahlen aber eher für die Cenit-Aktie. Insbesondere die hohe Dividendenrendite sollte die Notiz in den kommenden Wochen stützen – auch wenn kurzfristig noch die Enttäuschung über die Prognoseverfehlung den Chart dominiert.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Cenit
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
540710 DE0005407100 AG 54,39 Mio. € 06.05.1998 Kaufen
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  Foto: Pixabay ...
#540710
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Deutlich nach oben ging es in den vergangenen Wochen mit dem Aktienkurs von Mynaric. Auslöser waren insbesondere die umfangreichen Neubesetzungen auf Vorstandsebene sowie eine mit einem markanten Aufschlag auf die aktuelle Notiz platzierte Kapitalerhöhung im Volumen von rund 11 Mio. Euro (siehe dazu auch unseren Bericht HIER). Im Gespräch mit boersengefluester.de verrät Mynaric-Neuvorstand Bulent Altan, der künftig das Raumfahrtgeschäft leiten soll, warum er sich für Mynaric entschieden hat und was die wichtigsten Werttreiber des auf Laserkommunikationstechnologien spezialisierten Unternehmens sind. Die Analysten von GBC und Mainfirst siedeln den fairen Wert der im Börsensegment Scale gelisteten Mynaric-Aktie jeweils im Bereich um 100 Euro, also um mehr als 100 Prozent über dem aktuellen Kurs, an. Die gegenwärtige Marktkapitalisierung beträgt knapp 136 Mio. Euro. Geeignet ist der Titel nur für sehr risikobereite Investoren. [sws_yellow_box box_size="640"]Tipp: Alle Scale-Aktien auf einen Blick – mit wichtigen Terminen und Geschäftsberichts-Downloads[/sws_yellow_box] ...
#A0JCY1
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Treffer: Erst kürzlich hatte boersengefluester.de auf die interessante Chartkonstellation bei Aves One hingewiesen (siehe dazu unseren Bericht HIER). Nach einer längeren Seitwärtsphase baut der Anteilschein des Bestandshalters von Güterwagen für die Schiene und Containern nämlich spürbar Stärke auf. Mittlerweile ist die Notiz nur noch einen Wimpernschlag von zweistelligen Regionen entfernt. Bedeutung hat diese Schwelle – dann verbunden mit einem neuen All-Time-High – freilich eher aus psychologischer Sicht. Rein fundamental bewegt sich der Titel weiterhin in geerdeten Bahnen und hat noch ein Potenzial von etwa 20 Prozent bis zum aktuellen Kursziel der Analysten. Mit den kürzlich vorgelegten Vorabzahlen für 2018 hat Aves One die eigenen Prognosen sicher erfüllt. Bei Erlösen von 77,4 Mio. Euro kletterte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 54,6 Mio. Euro. Die Messlatte lag bei Umsätzen zwischen 75 und 78 Mio. Euro sowie einem EBITDA in einer Bandbreite von 53 bis 55 Mio. Euro. Das um Wechselkursverschiebungen bereinigte Ergebnis vor Steuern drehte von minus 15,7 auf plus 5,3 Mio. Euro. Für das laufende Jahr ist schon allein deshalb mit weiteren deutlichen Zuwächsen zu rechnen, weil dann die NACCO-Transaktion mit der kurz vor dem Delisting stehenden VTG erstmals für ein volles Geschäftsjahr in die Gewinn- und Verlustrechnung einfließt. Immerhin steht NACCO für jährliche Erlöse von rund 37 Mio. Euro sowie ein EBITDA von etwa 28 Mio. Euro. Kein Wunder, dass die Analysten der Quirin Privatbank für 2019 mit einem EBITDA von 85 Mio. Euro kalkulieren. Und auch Vorstand Jürgen Bauer bleibt zuversichtlich: „Wir wollen unseren Wachstumskurs auch im aktuellen Geschäftsjahr fortsetzen und unsere Profitabilität weiter erhöhen.“ Eine konkrete Prognose will der Manager mit der Vorlage des Geschäftsberichts im April vorlegen. Für Spannung ist also gesorgt.  
Aves One Kurs: 14,40
  Ziemlich sicher scheint derweil, dass Aves One im laufenden Jahr die Schwelle von 1 Mrd. Euro beim Assetvolumen nimmt und damit einen wichtigen Meilenstein erreicht. Auf jeden Fall drückt CEO Bauer ordentlich aufs Pedal. „Nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Marktlage im Bereich des Güterverkehrs wollen wir auf der Akquisitionsseite aktiv bleiben.“ Dabei hat die Gesellschaft ihr Portfolio im Railbereich allein seit Jahresbeginn um 32,5 Mio. Euro ausgebaut. Dem Vernehmen nach sind alle hinzugekommenen Wagen langfristig vermietet. Assetmanager sind ERR European Rail Rent aus Duisburg sowie der Schweizer Güterwagenvermieter Wascosa, der Aves One auch bei dem NACCO-Deal begleitet. Knackpunkte aus Börsensicht bleiben die enorm hohe Netto-Finanzverschuldung – einhergehend mit einer entsprechend mickrigen Eigenkapitalquote von zum Halbjahr nur 4,5 Prozent – sowie der eher geringe Streubesitzanteil von 21,9 Prozent. Entsprechend gespannt ist boersengefluester.de, was sich bei diesen Aspekten in den kommenden Monaten tun wird. [sws_yellow_box box_size="610"]Ursprünglich von einem boersengefluester.de-Leser entwickelt, jetzt exklusiv auf boersengefluester.de: Die 3-Säulen-Strategie – das Scoringmodell für Value-Anleger. Für alle von uns analysierten Aktien.[/sws_yellow_box] Für risikobereite Investoren, die sich keinen Wert auf regelmäßige Dividenden legen, bleibt die Aktie von Aves One eine aussichtsreiche Option. Das Team um Jürgen Bauer hat bislang immer geliefert und erarbeitet sich so ein kontinuierliches besseres Standing am Kapitalmarkt. Schließlich wusste vor etwas mehr als 1,5 Jahren noch überhaupt kaum jemand etwas mit dem Namen Aves One auf dem heimischen Kurszettel anzufangen. Mittlerweile beträgt der Börsenwert der Hamburger immerhin mehr als 126 Mio. Euro.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Aves One
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A16811 DE000A168114 AG 187,42 Mio. € 28.11.2016 -
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 123,85 103,14 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 81,80 72,80 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 66,05 70,58 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 9,64 37,37 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 7,78 36,23 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 -56,96 -4,95 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 -45,99 -4,80 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 86,96 71,78 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -4,38 -0,50 0,31 0,53 0,67 0,00 0,00
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Foto: Pixabay [sws_grey_box box_size="640"]Hinweis: Die Berichterstattung und Handlungseinschätzungen durch boersengefluester.de stellen keine Anlageempfehlungen und auch keine Empfehlung oder einen Vorschlag einer Anlagestrategie dar. Boersengefluester.de hält keine Beteiligung an der Aves One AG. Zwischen der Aves One AG und boersengefluester.de besteht eine Vereinbarung zur Soft-Coverage der Aves One-Aktie.[/sws_grey_box] ...
#A16811
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Im Ranking der schlechtesten Investor Relations-Auftritte auf den Webseiten der knapp 600 von boersengefluester.de regelmäßig analysierten Aktiengesellschaften, liegt die Deutsche Real Estate wohl irgendwo zwischen Platz 590 und 595. Für ein Unternehmen mit fast 175 Mio. Euro Börsenwert sieht noch alles ziemlich nach den Anfängen des Internets aus. Und das die Geschäftsberichte im Menüpunkt „Unser Unternehmen“ und nicht unter „Investor Relations“ abgelegt sind, ist auch eher gewöhnungsbedürftig. Wer den am 27. März veröffentlichten Jahresabschluss 2018 der auf Büro-, Logistik- und Einzelhandelsimmobilien spezialisierten Deutschen Real Estate dann aber gefunden hat, erlebt ein kleines Wirtschaftswunder. Immerhin schnellte der Jahresüberschuss von 51,16 auf 198,17 Mio. Euro in die Höhe. Parallel dazu kletterte der Substanzwert (NAV) von 8,36 auf 19,85 Euro. Selbst mit Blick auf den zuletzt bereits steil bis auf 8,50 Euro geschossenen Aktienkurs, ist das eine ungewöhnlich große Lücke und dürfte vermutlich weitere Anleger anlocken.     Aber Vorsicht: Die Deutsche Real Estate ist weder auf Gold gestoßen noch hat sie eine bahnbrechende Erfindung gemacht. Das zeigt sich schon allein daran, dass das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit 19,82 Mio. Euro nur marginal über dem Vorjahresniveau liegt und Vorstandschef Boaz Rosen auch für das laufende Jahr mit einer bestenfalls geringfügigen Verbesserung rechnet. Ursächlich für die Gewinnvervielfachung ist schlicht und ergreifend die Höherbewertung des Immobilienbestands um immerhin 225,53 Mio. Euro – schwerpunktmäßig für die Objekte in Berlin und Hamburg. Nun sind markante Fair Value-Anpassungen bei den meisten Immobiliengesellschaften seit Jahren der eigentliche Werttreiber, aber genau an dieser Stelle wird es bei der Deutsche Real Estate interessant.  
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 24,01 21,46 22,41 25,60 26,08 28,60 0,00
EBITDA1,2 16,87 14,07 13,27 14,11 15,17 15,00 0,00
EBITDA-Marge %3 70,26 65,56 59,22 55,12 58,17 52,45 0,00
EBIT1,4 36,03 24,98 -17,42 -51,80 3,19 3,30 0,00
EBIT-Marge %5 150,06 116,40 -77,73 -202,34 12,23 11,54 0,00
Jahresüberschuss1 30,33 21,27 -14,77 -43,33 3,26 3,50 0,00
Netto-Marge %6 126,32 99,12 -65,91 -169,26 12,50 12,24 0,00
Cashflow1,7 12,68 8,86 3,47 4,60 19,55 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 1,47 1,03 -0,72 -2,11 0,16 0,17 0,35
Dividende je Aktie8 0,04 0,04 0,00 0,04 0,04 0,04 0,04

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Wer sich die langjährige Ergebnisreihe des Unternehmens anschaut, erkennt nämlich schnell, dass der Vorstand in der Vergangenheit nur begrenzt von solchen Wertanpassungen Gebrauch gemacht hat. Dabei hat sich das Immobilienportfolio – sofern wir das überblicken – in den vergangenen Jahren nur unwesentlich verändert. Und Hamburg und Berlin gehören schließlich schon eine ganze Weile zu den Top-Regionen in Deutschland. Was kann also der Taktgeber für den frischen Offensivgeist sein? Eine naheliegende Deutung setzt am Aktionariat an. Beinahe 90 Prozent der Deutschen Real Estate sind der Summit-Gruppe zuzurechnen. Diese – bereits in London an der Alternativbörse AIM gelistete – Gesellschaft mit israelischen Wurzeln wiederum ließ im Januar 2019 durchblicken, dass die Tochter Summit Luxco, in der das deutsche Immobiliengeschäft zusammengefasst ist, mit einem zusätzlichen Listing im Frankfurter Prime Standard liebäugelt. Dabei geht es durchaus um größere Summen, immerhin wird Summit Properties auf der Insel mit umgerechnet fast 555 Mio. Euro bewertet. [sws_yellow_box box_size="610"]Ursprünglich von einem boersengefluester.de-Leser entwickelt, jetzt exklusiv auf boersengefluester.de: Die 3-Säulen-Strategie – das Scoringmodell für Value-Anleger. Für alle von uns analysierten Aktien.[/sws_yellow_box] Bemerkenswert findet boersengefluester.de derweil, dass die auf der Homepage von Summit Properties unter Summit Luxco zu findende Präsentation vom Februar 2019 bereits auf den Namen Summit Deutsche Real Estate läuft. Der guten Vollständigkeit halber taucht in der Präsentation natürlich auch der Name GxP German Properties auf. Ein in der Small Cap-Szene durchaus bekanntes Unternehmen mit einer – trotz der relativ kurzen Börsenhistorie – personell sehr abwechslungsreichen Vergangenheit. Im vergangenen Sommer schließlich verkaufte die Consus Real Estate von rund 58 Prozent an Summit. Seit dem stochern die freien Aktionäre ein wenig im Nebel. Der aktuelle Finanzkalender von GxP – aktueller Börsenwert: gut 43 Mio. Euro – weist lediglich den Hauptversammlungstermin vom 23. August 2018 aus. Allerdings würde es uns nicht wundern, wenn GxP als Teil des Summit Luxco-Börsenprojekts ein ebenfalls unerwartet knackiges Ergebnis für das vergangene Jahr vorlegen wird. Wir sind jedenfalls gespannt, welchen Börsenspin die Konstellation um Deutsche Real Estate und GxP German Properties in den kommenden Quartalen bekommen wird. Schließlich sind viele Szenarien denkbar – vom Squeeze-out, über einen Aktientausch bis hin zu einer ganz normalen Fortführung des aktuellen Listings. Achtung: Die Aktien sind ziemlich markteng!  
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INVESTOR-INFORMATIONEN
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Deutsche Real Estate
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
805502 DE0008055021 AG 172,89 Mio. € 1948 Verkaufen
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Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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GxP German Properties
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A2E4L0 DE000A2E4L00 AG 74,51 Mio. € -
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In der Rubrik "Zitat des Tages" zeigen wir Sprüche berühmter Personen. Die Bandbreite reicht von Investoren über Philosophen bis hin zu Sportlern. Wenn Sie ein Zitat zur Aufnahme vorschlagen möchten, kontaktieren Sie uns gern. Per E-Mail an [email protected] oder das Kontaktformular auf der Webseite nutzen.

„Planung ersetzt Zufall durch Irrtum.“
Albert Einstein

BGFL stellt an dieser Stelle heiße Aktien mit hohen Chancen, aber auch enormen Risiken, für spekulative Anleger vor
Stimmung dreht nach oben
Kurs: 4,08
China-Beteiligung verkauft
Squeeze-out-Spekulation
Kurs: 66,50

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