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All-Time-High-Alarm: Deutsche Rohstoff · €78,10
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Mitte Dezember 2018, auf der von GBC organisierten MKK Münchner Kapitalmarkt Konferenz, wirkte das Management von wallstreet:online (w:o) beinahe noch ein wenig ratlos, angesichts der trüben Kursentwicklung. Immerhin war der Anteilschein des Finanzportalbetreibers damals bis deutlich unter die Marke von 25 Euro gefallen – nachdem der Small Cap ein halbes Jahr zuvor noch mehr als 45 Euro kostete. Einzige Erklärung für den Absacker war die Furcht vor einer spürbaren Abkühlung der Werbeerlöse, schließlich sah es damals für fast alle Bereiche rund um das Thema Börse ziemlich mau aus. Mit den steigenden Aktienkursen kehrte allerdings auch bei w:o die Zuversicht zurück. Mittlerweile steht die Notiz unmittelbar vor der Marke von 35 Euro, womit die Berliner auf eine Marktkapitalisierung von 58,3 Mio. Euro kommen. [sws_yellow_box box_size="610"]Ursprünglich von einem boersengefluester.de-Leser entwickelt, jetzt exklusiv auf boersengefluester.de: Die 3-Säulen-Strategie – das Scoringmodell für Value-Anleger. Für alle 566 von uns analysierten Aktien.[/sws_yellow_box] Frische Kursfantasie brachte zudem die kürzlich kommunizierte Übernahme der ABC New Media AG – in erster Linie bekannt durch die von ihr betriebene Seite FinanzNachrichten.de – für einen Preis von 2,8 Mio. Euro. Damit hat das Vorstandsteam von w:o sein Versprechen eingelöst, wonach Übernahmen von Portalen weiterhin ein Thema seien. Hintergrund: Im Herbst 2017 hatte w:o die Markets Inside Media GmbH mit der dazugehörigen Seite börsennews.de erworben – insbesondere auch um von dem starken Mobiltraffic der Leipziger zu profitieren. Im November 2018 stand dann die zur vwd-Gruppe gehörende Seite finanztreff.de zum Verkauf. Dem Vernehmen nach hatte w:o ebenfalls für finanztreff geboten, allerdings bekam die Börsenmedien AG (DER AKTIONÄR) aus Kulmbach damals den Zuschlag. Nun also hat w:o mit FinanzNachrichten.de seine Position weiter erheblich gestärkt. Ein guter Deal nach Auffassung von boersengefluester.de.  
Smartbroker Holding Kurs: 12,15
  Ebenso ansehnlich sind die vorläufigen Zahlen für 2018: Demnach haben die Berliner mit Erlösen von 10,65 Mio. Euro den eigenen Ausblick (8,4 bis 10,3 Mio. Euro) sogar am oberen Ende getoppt. Beim Gewinn vor Steuern liegt das Unternehmen mit 4,83 Mio. Euro knapp unter der Mitte der Bandbreite von 4,49 bis 5,49 Mio. Euro. „Im Ergebnis sind bereits Sondereffekte in Höhe von rund 800.000 Euro berücksichtigt, sodass das um diese Effekte bereinigte operative Ergebnis bei mehr als 5,600 Mio. Euro lag und damit leicht über dem oberen Ende der im April 2018 aufgestellten Prognose“, heißt es offiziell. Für das laufende Jahr stellt CEO Stefan Zmojda (inklusive ABC) einen Umsatz in einer Range von 10,0 bis 12,5 Mio. Euro sowie ein Ergebnis vor Steuern zwischen 5,7 und 7,0 Mio. Euro in Aussicht. Effekte aus der rechtlich noch nicht vollzogenen Übernahme von w:o capital sind hier noch gar nicht inkludiert. [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 566 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Bewertungskennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box] Die vergleichsweise große Spanne bei der Gewinnvorschau zeigt zwar, dass das Geschäft grundsätzlich enorm volatil bleibt. Andererseits befindet sich w:o offenbar auf einem anhaltenden Wachstumskurs. Zu verdanken ist dies zu einem wesentlichen Teil auch der immer größeren Marktmacht. Für sehr risikobereite Anleger ist der Titel damit eine aussichtsreiche Wette. Die Analysten von Warburg Research hatten das Kursziel für die w:0-Aktie zuletzt bei immerhin 52 Euro angesetzt. Seltsamerweise aber nur mit einer Halten-Einschätzung versehen – trotz des enormen Kurspotenzials von immer noch fast 50 Prozent.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 28,21 48,20 52,79 46,54 52,48 69,00 70,00
EBITDA1,2 4,52 3,56 8,77 1,35 8,97 0,05 0,70
EBITDA-Marge %3 16,02 7,39 16,61 2,90 17,09 0,07 1,00
EBIT1,4 2,03 0,35 -8,41 -5,22 -1,70 -10,20 0,00
EBIT-Marge %5 7,20 0,73 -15,93 -11,22 -3,24 -14,78 0,00
Jahresüberschuss1 3,55 -0,54 -10,07 -5,92 -1,39 -11,00 0,00
Netto-Marge %6 12,58 -1,12 -19,08 -12,72 -2,65 -15,94 0,00
Cashflow1,7 1,18 13,93 5,04 0,19 9,99 4,30 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,25 -0,04 -0,64 -0,38 -0,08 -0,60 -0,27
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


 
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Smartbroker Holding
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A2GS60 DE000A2GS609 AG 194,66 Mio. € 22.02.2006 Kaufen
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#A2GS60
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Zumindest eine Schrecksekunde: Als B+S Banksysteme Mitte Februar den Halbjahresbericht für das Geschäftsjahr 2018/19 (30. Juni) vorlegte, hinkte nicht nur der Umsatz von 4,66 Mio. Euro dem entsprechenden Vorjahreswert um fast neun Prozent hinterher. Vor allen Dingen das Betriebsergebnis machte den Anlegern Sorge. Schließlich knickte der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um annähernd 60 Prozent auf 564.000 Euro ein. Zudem sprach der Softwareanbieter für Banken und Finanzdienstleister von einem „weiterhin sehr schwierigen Umfeld“. Zwar drückten höhere Personalaufwendungen und Abschreibungen zusätzlich aufs Ergebnis. Letztlich fehlte B+S aber in erster Linie Neugeschäft, um die eigentlich erwarteten Zahlen liefern zu können. Immerhin blieb Vorstand Wilhelm Berger cool und deutete für das zweite Halbjahr eine spürbare Verbesserung an und bestätigte die bisherige Prognose für das Gesamtjahr. Die wiederum sieht bei Erlösen von 9,89 Mio. Euro ein EBIT von 1,64 Mio. Euro vor. [sws_yellow_box box_size="610"]Von einem BGFL-User entwickelt, jetzt exklusiv auf boersengefluester.de. Für alle 566 von uns analysierten Aktien: Die 3-Säulen-Strategie – das Scoringmodell für Value-Anleger.[/sws_yellow_box] Demnach muss B+S im zweiten Halbjahr auf ein Betriebsergebnis von rund 1 Mio. Euro kommen. Ein ambitioniertes Ziel. Im Gespräch mit boersengefluester.de gibt Berger nun ein Update zur operativen Entwicklung. Zudem äußert er sich zur kürzlich bekannt gewordenen Fusion von Figo und Finreach. Ein Deal, der in der Szene für enormen Wirbel sorgte. Interessant ist die Entwicklung für B+S insofern, weil Figo ein direkter Wettbewerber der Münchner ist. Zudem äußert sich Berger zur Entwicklung beim B+S-Zukauf Clinc sowie möglichen weiteren Plänen in Fintech-Sektor – und natürlich geht es auch um den Aktienkurs von B+S Banksysteme. ...
#126215
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Bemerkenswert, was Brenntag in Sachen Dividende vorzuweisen hat. Seit dem Börsengang Ende März 2010 hat der Chemiedistributor nun in jedem Jahr seine Dividende erhöht (siehe dazu unsere Übersicht HIER). Zur nächsten Hauptversammlung am 13. Juni 2019 steht eine um 10 Cent je Aktie verbesserte Ausschüttung von 1,20 Euro auf der Agenda. Damit bringt es der MDAX-Konzern auf eine Rendite von rund 2,5 Prozent. Sicher gibt es deutlich höheren Renditen im Midcap-Bereich, aber was die Verlässlichkeit bei der Aufstockung angeht, spielt Brenntag damit in einer Liga mit Top-Firmen wie Fuchs Petrolub, Sartorius, Symrise oder Fielmann. Schon allein deshalb, ist die Aktie einen Blick wert. Aber auch sonst wissen die Essener zu überzeugen, selbst wenn im laufenden Jahr wohl keine ganz großen Sprünge zu erwarten sind. Gleichwohl soll das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) noch in einer Bandbreite von drei bis sieben Prozent zulegen. Zum Vergleich: 2018 stieg das operative EBITDA um 4,7 Prozent auf 875,5 Mio. Euro. Avisiert hatte der im Februar 2020 scheidende CEO Steven Holland ein EBITDA zwischen 870 und 900 Mio. Euro. [sws_yellow_box box_size="610"]Kennen Sie schon unsere 3-Säulen-Strategie? Das exklusive Scoringmodell von BGFL.[/sws_yellow_box] So gesehen hat Brenntag mit den jetzt vorgelegten Ergebnissen die eigenen Prognosen sicher eingelöst – ohne aber die ganz große Überraschung zu präsentierten. Und auch die EBITDA-Prognose für 2019 lässt – gemessen in absoluten Zahlen – mit einer Bandbreite von 902 bi 937 Mio. Euro einigen Spielraum. Letztlich sind die Investoren aber zufrieden mit dem, was die Gesellschaft zu bieten hat. Immerhin ist es noch gar nicht so lange her, dass sich die Investoren um eine kräftigere Abkühlung der Kennzahlen bei Brenntag sorgten. Sollte der Gesamtmarkt mitspielen, dürfte die Notiz des MDAX-Konzerns also seine jüngste Erholungsrally fortsetzen. Allerdings: Spätestens im Bereich um 55 Euro war in den vergangenen Jahren meist Schluss. Sogar das am 14. April 2015 erreicht All-Time-High bei 59,27 Euro ist nicht fürchterlich weit von dieser Marke entfernt. Per saldo ist die Aktie nach Auffassung von boersengefluester.de aber mindestens eine gute Halten-Position. Rein unter KGV-Gesichtspunkten bewegten sich Brenntag im soliden MDAX-Mittelfeld. Und auch das aktuelle Kurs-Buchwert-Verhältnis von 2,2 lässt locker höhere Kurse zu.  
Brenntag Kurs: 51,00
 
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Brenntag
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A1DAHH DE000A1DAHH0 SE 7.551,36 Mio. € 29.03.2010 Halten
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 11.775,80 14.382,50 19.429,30 16.815,10 16.237,40 16.000,00 0,00
EBITDA1,2 1.057,70 1.344,60 1.808,60 1.584,60 1.456,80 1.000,00 0,00
EBITDA-Marge %3 8,98 9,35 9,31 9,42 8,97 6,25 0,00
EBIT1,4 713,00 742,40 1.382,40 1.122,70 915,40 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 6,06 5,16 7,12 6,68 5,64 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 473,80 461,40 902,50 721,10 543,70 0,00 0,00
Netto-Marge %6 4,02 3,21 4,65 4,29 3,35 0,00 0,00
Cashflow1,7 1.219,00 388,60 956,70 1.663,90 906,60 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 3,02 2,89 5,74 4,73 3,71 1,90 3,70
Dividende je Aktie8 1,35 1,45 2,00 2,10 2,10 1,60 1,80

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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#A1DAHH
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„Aktuell sind wir an einigen spannenden Ausschreibungen beteiligt“, sagte Martin Müller-Elschner, CEO von IVU Traffic, Ende November 2018 – kurz vor dem Eigenkapitalforum – im Interview mit boersengefluester.de (HIER). Jetzt melden die Berliner Vollzug. Und zwar nicht zu knapp: Demnach setzt die Deutsche Bahn ihre neue Planungsplattform zur Steuerung des Fernverkehrs auf die Softwarelösung IVU.rail auf. „Dieser Auftrag ist einer der wichtigsten in der Geschichte der IVU“, berichtet Müller-Elschner. Dem Vernehmen nach werden mit Hilfe von IVU.rail künftig sämtliche, für den Fernverkehr nötigen Informationen, gesammelt und verarbeitet. Offenbar ein wichtiger Schritt für die Bahn. „Mit der neuen Plattform kommen wir bei der Standardisierung und Digitalisierung von Prozessen einen großen Schritt voran“, sagt Philipp Nagl, Vorstand Produktion DB Fernverkehr. „Ab Ende 2019 werden erste Teile der neuen Plattform im Einsatz getestet. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 finden dann erstmals Zugfahrten statt, die mit Hilfe der neuen Produktionsplattform geplant wurden“ heißt es offiziell. [sws_yellow_box box_size="610"]Das exklusive BGFL-Scoringmodell für Value Anleger: Die 3-Säulen-Strategie. [/sws_yellow_box] Finanzielle Details haben beiden Parteien hingegen nicht verraten. Allerdings zeigt bereits die Dauer des auf 15 Jahre angelegten Rahmenvertrags, dass es sich um ein erhebliches Geschäft handelt. Positiver Nebeneffekt dürfte zudem sein, dass sich die noch immer stark auf das Abschlussquartal zugeschnittene Saisonalität der IVU-Zahlen weiter nivellieren wird. Das macht IVU Traffic aus Kapitalmarktsicht noch berechenbarer, was sich dann auch in einer entsprechend höheren Bewertung zeigen sollte. Dabei kann sich die im Prime Standard gelistete Gesellschaft über eine mangelnde Wertschätzung seitens der Investoren zurzeit wahrlich nicht beklagen. Allein seit Jahresbeginn 2018 hat der Anteilschein in der Spitze um fast 41 Prozent an Wert gewonnen und kostet erstmals überhaupt mehr als 7 Euro. Auf diesem All-Time-High-Niveau bringt es IVU Traffic auf eine Marktkapitalisierung von rund 123 Mio. Euro.  
IVU Traffic Kurs: 19,60
  Exakt 5,25 Prozent davon sind seit kurzem indirekt dem DAX-Konzern Daimler zuzurechnen. Immerhin hat die Tochter Daimler Buses über die Gerlind & Ernst Denert-Stiftung ein entsprechendes Aktienpaket vom früheren IVU-Vorstand Ernst Denert erworben. Kein Wunder, dass die Small Cap-Szene Lunte gerochen hat und hofft, dass aus diesem Engagement möglicherweise noch mehr werden könnte. CEO Müller-Elschner zeigt sich – zumindest was die operative Seite des Deals angeht – schon mal sehr zuversichtlich: „Durch die strategische Partnerschaft mit Daimler Buses schaffen wir Synergien für die Technologieentwicklung und stärken unsere internationale Marktpräsenz.“ Das nächste Datum für Anleger wird aber erst einmal die für Ende März avisierte Vorlage des Geschäftsberichts. Die Messlatte liegt nach der jüngsten Anpassung nach oben bei einem Umsatz von mindestens 75 Mio. Euro sowie einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von mehr als 6 Mio. Euro. Da Müller-Elschner für eher konservative Ausblicke gewohnt ist, würde es boersengefluester.de nicht wundern, wenn IVU Traffic beim EBIT bis an die Marke von knapp 7 Mio. Euro herangekommen ist. Kurzfristig sieht der Chartverlauf zwar ein wenig überhitzt aus. Aber nach einer zu erwartenden Korrekturbewegung sollte der Titel sein Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft haben. Rein fundamental ist die Bewertung nämlich noch voll in der Spur. Und wer weiß, was Vorstandschef Müller-Elschner noch alles in petto hat. Am ehesten vergleichbar ist die IVU-Aktie mit dem Anteilschein des Karlsruher Telematikspezialisten Init Innovation In Traffic Systems. Wobei: Die klar bessere Dynamik hat derzeit IVU.  
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 92,03 102,88 113,23 122,49 133,67 149,50 157,00
EBITDA1,2 15,30 16,45 18,70 20,31 21,69 23,60 25,35
EBITDA-Marge %3 16,63 15,99 16,52 16,58 16,23 15,79 16,15
EBIT1,4 12,78 13,92 14,85 15,77 16,82 15,50 19,70
EBIT-Marge %5 13,89 13,53 13,12 12,88 12,58 10,37 12,55
Jahresüberschuss1 10,09 9,32 10,13 11,38 12,04 12,95 13,60
Netto-Marge %6 10,96 9,06 8,95 9,29 9,01 8,66 8,66
Cashflow1,7 30,76 19,08 4,47 11,91 6,74 8,60 9,70
Ergebnis je Aktie8 0,57 0,53 0,58 0,65 0,69 0,74 0,77
Dividende je Aktie8 0,20 0,22 0,24 0,26 0,28 0,55 0,30

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


 
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IVU Traffic
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
744850 DE0007448508 AG 353,50 Mio. € 07.07.2000 Kaufen
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#744850
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„PUMA plant Aktiensplit und Kapitalerhöhung“, lautete die Schlagzeile auf einem großen Finanzportal zur Neueinteilung des Grundkapitals 1:10. Formal liegen die Kollegen damit zwar richtig, allerdings scheint es boersengefluester.de trotzdem sinnvoll, die Maßnahme des Sportartikelherstellers in ihrer psychologischen Wirkung als auch bilanztechnisch kurz vorzustellen. Zunächst einmal gehört die Puma-Aktie mit Kursen von gut 500 Euro zu den optisch teuersten Werten auf dem heimischen Kurszettel Von den bekannten Unternehmen kosten zurzeit nur die Anteilscheine von Rational und Audi absolut mehr Geld. Dabei sagt die Höhe des Kurses noch gar nichts über die Bewertung der Aktie aus. Die wiederum lässt sich erst ermitteln, wenn Anleger den gesamten Wert aller umlaufenden Aktien in Relation zu Kennzahlen wie Umsatz, Gewinn oder Eigenkapital setzen – aber darum geht es in diesem Beitrag nicht. Zunächst einmal sind Aktiensplits ein Instrument zur optischen Kurspflege.  
Puma Kurs: 22,28
  Die Überlegung dahinter: Ein niedrigerer Aktienkurs suggeriert eine zumindest eine günstigere Bewertung und führt in der Regel auch zu einem entsprechend höheren Handelsvolumen. Das wiederum kann für die Berücksichtigung in einem der Auswahlindizes (DAX, MDAX, SDAX, TecDAX) der Deutschen Börse wichtig werden. Bei dem MDAX-Unternehmen Puma muss man sich das ungefähr so vorstellen, dass Anleger statt eines 500-Euro-Scheins künftig zehn 50-Euro-Scheine im Portemonnaie haben. Dadurch sind sie zwar nicht reicher oder ärmer – aber irgendwie fühlt man sich vielleicht doch liquider mit dem Bündel an Banknoten. Nichts anderes führt Puma im Schilde. Etwas flapsig wird in diesem Zusammenhang übrigens von Gratisaktien gesprochen. Dabei gibt es – so viel sollte schon jetzt klar sein – nichts umsonst.   [caption id="attachment_118437" align="alignnone" width="863"] Quelle: PUMA Jahresbericht 2018[/caption]   Bilanztechnisch passiert folgendes: Zum Jahresende 2018 beträgt das Gezeichnete Kapital von Puma 38.611.107,84 Euro und ist eingeteilt in 15.082.464 Aktien. Jede einzelne Puma-Aktie hat demnach einen theoretischen Nennwert von 2,56 Euro (38.611.107,84 Euro/ 15.082.464 Aktien = 2,56 Euro je Aktie). Auf der Hauptversammlung am 18. April 2019 soll nun beschlossen werden, dass von den Rücklagen – also aus Mitteln der Gesellschaft – 112.213.532,16 Euro in das Gezeichnete Kapital umgebucht werden. Demnach würde sich das Gezeichnete Kapital auf 150.824.640,00 Euro erhöhen – und die Rücklagen entsprechen verringern. Die Höhe des Eigenkapitals bleibt bei dieser Transaktion unverändert, nur die Zusammensetzung aus Gezeichnetem Kapital, Rücklagen und Bilanzgewinn verschiebt sich. [sws_yellow_box box_size="610"]Tipp: Eine Übersicht von boersengefluester.de mit den wichtigsten Aktiensplits finden Sie HIER[/sws_yellow_box] Wichtig: Es fließt durch diese Form der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln kein frisches Geld in die Firma und die Aktionäre müssen nichts zahlen! Dafür gibt es – nach einer noch zu erfolgenden Satzungsänderung zur Neueinteilung des Grundkapitals – künftig 150.824.640 Puma-Aktien mit einem theoretischen Nennwert von jeweils 1 Euro: Also exakt zehn mal so viele Stücke wie bislang. Auf dem Kurszettel und im Depot wirkt sich das dann folgendermaßen aus: Ein Anleger, der gegenwärtig beispielsweise 10 Puma-Aktien zum Kurs von jeweils 504 Euro (entsprechend einem Depotwert von 5040,00 Euro) hat, besitzt künftig 100 Anteilscheine zu einem Kurs von jeweils 50,40 Euro (sofern sich sonst nichts ändert). Unterm Strich ist also alles gleich geblieben – übrigens auch unsere Kaufen-Einschätzung für die Puma-Aktie. So funktioniert Börsenpsychologie.   ...
#696960
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Endlich Klarheit: Der Wettanbieter bet-at-home.com wird eine Dividende von 6,50 Euro je Aktie auf die Agenda der Hauptversammlung am 22. Mai 2019 setzen. Damit liegt das Unternehmen genau in der Mitte der Erwartungen und befördert die Aktie auf eine Dividendenrendite von rund zehn Prozent. Kein anderes Papier aus dem Coverage-Universum von boersengefluester.de bietet eine derart hohe Rendite – auch wenn Titel wie Telefónica Deutschland, Deutsche Pfandbriefbank, Freenet oder Corestate Capital nahe an bet-at-home.com heranreichen. Wichtig ist die Dividendenaussage insbesondere deshalb, weil der Aktienkurs der Linzer in den vergangenen zwölf Monaten zu einem Großteil auch Angstbarometer war. „An der Börse haben die Anleger bei uns in erster Linie auf die Risiken geachtet, die Chancen wurden dagegen weitgehend ausgeblendet“, sagte Finanzvorstand Michael Quatember kürzlich bei einer Investorenveranstaltung, an der auch an boersengefluester.de teilnahm. Tatsächlich nimmt zurzeit bei nahezu jeder Präsentation der Linzer das regulatorische Umfeld den dominanten Part in der Frage-Antwort-Runde ein. Polen und Schweiz, aber auch die Situation in Deutschland, sind quasi Dauerbrenner. Dementsprechend gab es zwischendurch durchaus Befürchtungen, dass die Gesellschaft ihre offensive Dividendenpolitik möglicherweise doch überdenken könnte.     Während der Polen-Effekt seit dem dritten Quartal 2018 nicht mehr direkt in den Zahlen von bet-at-home.com abzulesen ist, steht nun veränderte rechtliche Rahmen in der Schweiz im Blickpunkt. So dürfen sich ausländische Anbieter seit Jahresbeginn 2019 nicht mehr an Kundschaft aus der Schweiz wenden. Komplett ausgetrocknet ist das Geschäft zwar längst nicht, aber vorsichtshalber kalkuliert bet-at-home.com für 2019 ohne die Eidgenossen. So ist auch zu erklären, dass der Konzernausblick für das laufende Jahr etwas gedämpft daherkommt. So rechnet das ehemalige SDAX-Unternehmen mit einem Brutto-Wett- und Gamingertrag – diese Kennzahl entspricht dem Spielvolumen minus ausbezahlter Gewinne – zwischen 130 und 143 Mio. Euro. Zum Vergleich: Im WM-Jahr 2018 kam bet-at-home.com hier auf 143,35 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll 2019 zwischen 29 und 33 Mio. Euro liegen – nach dem Rekordwert von 36,22 Mio. Euro im Jahr zuvor. Die Ergebnisprognose ist insofern eine Enttäuschung, weil die Analysten hier im Schnitt mit etwas mehr als 36 Mio. Euro gerechnet hatten. Gut möglich allerdings, dass bet-at-home.com diese Vorschau im Jahresverlauf noch einmal nach oben anpasst.    
bet-at-home.com Kurs: 2,82
  Bewegung gibt es derweil offenbar bei der deutschen Handhabung von Sportwetten. Dem Vernehmen nach schaffen es die Bundesländer scheinbar doch, sich auf einen Kompromiss zu einigen (siehe dazu den Bericht auf welt.de HIER). Im Grunde sind verlässliche Rahmenbedingungen immer positiv für bet-at-home.com, auch wenn man im Einzelfall schauen muss, wie sich bestimmte Regelungen – etwa die Begrenzung von monatlichen Wetteinsätzen auf 1.000 Euro oder Beschränkungen im lukrativen Bereich der Livewetten – am Ende auswirken werden. Perspektivisch steht außerdem die Frage nach der EU-Konformität von Alleingängen, wie ihn Polen exerziert hat, im Raum. Allerdings dürften sich derartige Verfahren wie ein Kaugummi in die Länge ziehen. Auf mittlere Sicht interessant werden, könnte auch die Liberalisierung des US-Markts. Gut möglich, dass sich die Österreicher hier irgendwann mit einem lokalen Anbieter zusammentun. Noch ist es für konkrete Überlegungen aber viel zu früh. Bewertungstechnisch wird die Aktie derzeit mit dem knapp Elffachen der Relation von Enterprise Value (Marktkapitalisierung plus Netto-Finanzverbindlichkeiten) zu dem für 2019 erwarteten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gehandelt. Zum Vergleich: Der Fünf-Jahres-Mittelwert liegt bei 11,7. Klammert man die ungewöhnlich hohe Bewertung von 2017 aus, ergibt sich ein Durchschnitt von 9,5. So gesehen ist die aktuelle EV/EBITDA-Einstufung am Kapitalmarkt vergleichsweise unspektakulär – also weder super günstig, noch ungewöhnlich teuer. Dafür kann die bet-at-home.com-Aktie aber mit einer extrem charmanten Dividendenrendite punkten. Und allein dieser Aspekt müsste dem Titel in den kommenden Wochen eigentlich Rückenwind verleihen.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 126,93 59,35 53,53 46,18 52,30 49,00 0,00
EBITDA1,2 30,95 13,97 2,11 0,81 -3,29 2,00 0,00
EBITDA-Marge %3 24,38 23,54 3,94 1,75 -6,29 4,08 0,00
EBIT1,4 28,92 11,67 -0,11 -0,84 -4,53 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 22,78 19,66 -0,21 -1,82 -8,66 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 23,29 -16,31 11,91 -1,51 -4,45 0,00 0,00
Netto-Marge %6 18,35 -27,48 22,25 -3,27 -8,51 0,00 0,00
Cashflow1,7 18,15 10,50 -5,02 0,16 0,79 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 3,32 -2,32 1,62 -0,21 -0,63 0,07 0,13
Dividende je Aktie8 2,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


 
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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bet-at-home.com
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0DNAY DE000A0DNAY5 AG 19,37 Mio. € 23.05.2005 Halten
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#A0DNAY
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Exakt 13 Monate hat die Fabasoft-Aktie gebraucht, um den bisherigen Rekordstand von 16,10 Euro zu toppen. Am 1. März 2019 war es dann soweit: Mit 16,50 Euro kletterte die Notiz des österreichischen Softwareanbieters auf ein neues All-Time-High. Die lange Zeitspanne ist insofern bemerkenswert, weil Fabasoft in den vergangenen Quartalen beständig gute Zahlen geliefert hat und es eigentlich gar keinen Grund gab, warum der Titel noch im Dezember 2018 bei gerade einmal 11,50 Euro herumdümpelte. Immerhin hatte Vorstand Leopold Bauernfeind auf der von GBC veranstalteten MKK Münchner Kapitalmarkt Konferenz abermals gezeigt, wie gut Fabasoft in der Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie dem Cloudgeschäft positioniert ist (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER). Und dann gibt es ja noch die Beteiligung (Anteil: 76 Prozent) an der allseits gelobten Mindbreeze – einer Art Suchmaschine für unternehmensinterne Daten mit vielen prominenten Kunden wie Lufthansa oder Rhön-Klinkum. [sws_yellow_box box_size="610"]Kennen Sie schon unsere 3-Säulen-Strategie? Das exklusive Scoringmodell von BGFL.[/sws_yellow_box] Trotzdem ist vermutlich nicht nur boersengefluester.de positiv überrascht, mit welch guten Neun-Monats-Zahlen das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2018/19 (31. März) nun aufwartet: So kletterten die Erlöse um etwas mehr als 24 Prozent auf 29,88 Mio. Euro. Positiv ist, dass sowohl die wiederkehrenden Erlöse für Softwareaktualisierungen, Mindbreeze-Nutzungsgebühren etc. als auch Einmallizenzen für Software oder Beratungsdienstleistungen prozentual gleich stark zum Wachstum beitragen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zog angesichts der kräftig gestiegenen Erlöse um fast 61 Prozent auf annähernd 6,40 Mio. Euro an. Ebenfalls bemerkenswert: Die liquiden Mittel der ansonsten schuldenfreien Gesellschaft türmen sich per Ende Dezember 2018 auf 30,74 Mio. Euro. Das entspricht einem Cash je Aktie von immerhin 2,79 Euro, den es bei der Bewertung des Small Caps zu berücksichtigen gilt. Auf der MKK in München bezeichnete Vorstand Bauernfeind die stattliche Liquidität eine Art „Visitenkarte“ für große Projekte – insbesondere für die wichtigen Kunden aus dem behördlichen Sektor.  
Fabasoft Kurs: 11,80
  Große Sonderausschüttungen sind also nicht unbedingt das Thema bei der im Prime Standard gelisteten Fabasoft. Losgelöst davon rechnen wir trotzdem mit einer spürbaren Anhebung der Vorjahresdividende von 0,18 Euro pro Anteilschein – für eine Platzierung in den Renditecharts wird es aber kaum reichen. Dafür bekommen Anleger mit Fabasoft einen qualitativ sehr hochwertigen Softwaretitel fürs Depot. Nur auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der Linzer dürfen Investoren nicht so sehr schauen. Die Analysten von Warburg Research haben ihr Kursziel zuletzt von 17,60 auf 19,00 Euro heraufgesetzt. Das erscheint uns eine realistische Größenordnung zu sein – trotz des kurzfristigen Korrekturbedarfs.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 55,09 58,27 69,23 80,95 86,85 92,00 0,00
EBITDA1,2 19,55 17,65 16,76 21,60 23,15 24,00 0,00
EBITDA-Marge %3 35,49 30,29 24,21 26,68 26,66 26,09 0,00
EBIT1,4 13,89 11,53 9,99 13,39 13,30 13,90 0,00
EBIT-Marge %5 25,21 19,79 14,43 16,54 15,31 15,11 0,00
Jahresüberschuss1 9,73 7,88 6,83 9,63 9,12 10,00 0,00
Netto-Marge %6 17,66 13,52 9,87 11,90 10,50 10,87 0,00
Cashflow1,7 21,01 16,65 7,03 19,48 23,09 24,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,80 0,68 0,57 0,83 0,80 0,88 0,94
Dividende je Aktie8 0,85 0,75 0,30 0,10 0,10 0,10 0,15

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


 
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Fabasoft
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
922985 AT0000785407 AG 135,30 Mio. € 01.10.1999 Kaufen
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#922985
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Das haben sich wohl alle Investoren anders vorgestellt: Gut zehn Monate nach dem IPO liegt die Notiz von Serviceware um ein Drittel unter dem Ausgabepreis von 24 Euro. Dabei hat der Softwareanbieter zur Digitalisierung und Automatisierung von Serviceprozessen in Unternehmen seine Wachstumsversprechen eingelöst und international kräftig expandiert. Die jetzt kommunizierten Erlöse von 55,2 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2017/18 (30. November) decken sich komplett mit der Erwartungshaltung zum Börsengang im Prime Standard. Zu optimistisch haben wir hingegen die damit einhergehende Ertragskraft der Bad Camberger eingestuft: Jedenfalls liegt das um die Aufwendungen für den Börsengang von rund 1,3 Mio. Euro bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 4,1 Mio. Euro ein gutes Stück niedriger als von uns vermutet. Das am Ende berichtete Ergebnis dürfte sogar noch deutlich niedriger ausfallen, denn Serviceware weist auf zusätzliche Steuerbelastungen im Zuge des IPOs von rund 3,2 Mio. Euro hin. Spätestens am 21. März werden die Anleger mehr wissen, dann steht die Veröffentlichung des Geschäftsberichts an. [sws_yellow_box box_size="610"]Kennen Sie schon unsere neue 3-Säulen-Strategie? Das exklusive Scoringmodell von BGFL.[/sws_yellow_box] Die für ein Software-Unternehmen zurzeit eher karge operative Marge von 7,4 Prozent sollten Investoren indes nicht überbewerten, weil die Gesellschaft erheblich in die Stärkung des Vertriebs investiert hat – was sich zwar unmittelbar in höheren Personalaufwendungen, aber erst nachgelagert in steigenden Erträgen spiegelt. So gesehen ist CEO Dirk K. Martin zufrieden mit der aktuellen Entwicklung: „Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr eine hervorragende Ausgangsbasis für die weitere positive Entwicklung der Serviceware geschaffen. Unser Ziel ist, die sich im Markt bietenden Wachstumschancen optimal zu nutzen.“ Einen konkreten Ausblick nennt Martin allerdings noch nicht und stellt lediglich Zuwächse für Umsatz und Gewinn in Aussicht. Zur Tempobeschleunigung bleiben auch Zukäufe ein Thema. Immerhin weist das Unternehmen in der Bilanz liquide Mittel von etwa 53,7 Mio. Euro aus. Zur Einordnung: Zum IPO flossen brutto rund 60 Mio. Euro in die Kassen – noch ist also reichlich „Firepower“ vorhanden.  
Serviceware Kurs: 13,80
  Bemerkenswert sind indes die Bewertungsrelationen, insbesondere die des großen US-Konkurrenten ServiceNow: Nach der stürmischen Kursrally wird ServiceNow mittlerweile mit dem 33fachen der Relation von Enterprise Value (Marktkapitalisierung plus Netto-Finanzverbindlichkeiten) zu dem für 2019 erwarteten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) an der Börse gehandelt. Bei Serviceware beträgt das EV/EBITDA-Multiple „gerade einmal“ knapp 16. Das ist isoliert gesehen zwar auch noch ganz schön hoch – im Branchenvergleich aber dann doch relativ niedrig. Boersengefluester.de bleibt daher bei der Kaufen-Einschätzung, selbst wenn uns die vielen Bereinigungen im Zahlenwerk von Serviceware nicht ganz so gut gefallen. Eine Rückkehr zum Emissionspreis ist das mindeste Ziel. Und langfristig müsste eigentlich sogar deutlich mehr drin sein. Das zuletzt wieder gedrückte Kursniveau scheint jedenfalls eine attraktive Einstiegsbasis.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 72,44 81,28 83,18 91,53 103,29 115,33 129,00
EBITDA1,2 1,79 2,19 -1,63 0,17 3,23 5,08 8,00
EBITDA-Marge %3 2,47 2,69 -1,96 0,19 3,13 4,41 6,20
EBIT1,4 -1,61 -1,27 -5,85 -3,98 -0,32 0,98 4,10
EBIT-Marge %5 -2,22 -1,56 -7,03 -4,35 -0,31 0,85 3,18
Jahresüberschuss1 -1,57 -2,00 -3,96 -3,94 -0,07 1,80 3,40
Netto-Marge %6 -2,17 -2,46 -4,76 -4,31 -0,07 1,56 2,64
Cashflow1,7 -0,65 6,01 0,78 1,27 9,89 3,90 5,30
Ergebnis je Aktie8 -0,15 -0,20 -0,37 -0,38 -0,01 0,17 0,33
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


Hinweis: Geschäftszahlen für Serviceware liegen erst ab dem Geschäftsjahr 2014/15 (30. November) vor
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Serviceware
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A2G8X3 DE000A2G8X31 SE 147,00 Mio. € 20.04.2018 Kaufen
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  [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 566 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Bewertungskennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box]   ...
#A2G8X3
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Normal ist das alles nicht mehr: Flohen die Investoren im Abschlussquartal 2018 noch reihenweise aus der Aktie von Isra Vision, da das mäßige Wachstumstempo offenbar plötzlich doch nicht zur sportlichen Bewertung des Automatisierungsspezialisten passte, läuft es nun wieder genau umgekehrt. Auf die Vorlage des Zwischenberichts für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2018/19 (30. September) schnellte die Notiz des SDAX-Titels um 17 Prozent in die Höhe und beförderte die Marktkapitalisierung auf 812 Mio. Euro. Gemessen am Anfang September 2018 erreichten Rekordniveau von 1,34 Mrd. Euro, liegt Isra Vision zwar immer noch weit hinten. Allerdings touchierte der Börsenwert im vergangenen Dezember beinahe haarscharf die Marke von 500 Mio. Euro. Wohl dem, der damals cool geblieben ist. [sws_yellow_box box_size="610"]Kennen Sie schon unsere neue 3-Säulen-Strategie? Das exklusive Scoringmodell von BGFL.[/sws_yellow_box] Freilich ist uns immer noch unklar, wie die extremen Stimmungsschwankungen zu erklären sind. So lagen die Zahlen für das Auftaktviertel mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von annähernd 11,70 Mio. Euro sowie einem Überschuss von 5,09 Mio. Euro sicherlich eher am oberen Ende der Erwartungen. Insgesamt bleibt Isra Vision aber seinem Weg treu und liefert ein kontinuierliches Wachstum – statt sprunghafter Verbesserungen von Umsatz und Ergebnis. Und was die Bewertung der Aktie angeht, gehört Isra Vision auch auf dem aktuelle Niveau weiter eher zur Premiumklasse. Hier spiegelt sich allerdings auch der Wandel zur datengetriebenen Gesellschaft mit einem immer höheren Softwareanteil wider. „Auf Konzernebene hat das Thema Production Analytics hohe Priorität. So befinden sich unter anderem Konzepte zur datenbasierten Prozess- und Produktoptimierung, die einen gewinnbringenden Einsatz von Produktionsdaten in der Metall-, Papier- oder Solarindustrie ermöglichen, bereits in ersten Testprojekten und werden in Kürze ISRAs Portfolio im Bereich der Production Analytics erweitern“, heißt es dazu im Zwischenbericht.  
Isra Vision Kurs: 0,00
  Ein Dauerbrenner bleibt bei CEO Enis Ersü das Thema Zukäufe. Aktueller Zwischenstand: „Gegenwärtig werden mehrere mögliche Zielunternehmen aus den Bereichen 3D Industrieautomatisierung, Produktions-Analyse-Softwaretools und Embedded Systeme geprüft – einige davon in weit fortgeschrittenem Stadium.“ Diese Aussage hört sich zunächst einmal relativ konkret an. Allerdings fand sich eine nur geringfügig andere Formulierung bereits im Geschäftsbericht 2017/18. Dass möglicherweise aber doch etwas in der Luft liegt, lässt sich aus dem Ausblick herauslesen. Hier heißt es: „Unter der Voraussetzung, dass sich die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht wesentlich ändern, plant das Management für das Geschäftsjahr 2018/19 mit einem profitablen organischen Umsatz- und Ergebniswachstum im unteren zweistelligen Prozentbereich; der potentiell in Kürze zu erwartende Abschluss eines Akquisitionsprojekts lässt für dieses Jahr ein insgesamt höheres Wachstum erwarten.“  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 129,31 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 38,59 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 29,84 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 17,75 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 13,73 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 9,45 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 7,31 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 37,20 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,43 0,86 1,15 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Damit erst gar keine Missverständnisse aufkommen: Boersengefluester.de ist – wenn man das überhaupt so sagen kann – ein großer Fan von Isra Vision. Allerdings finden wir die Schwankungen des Aktienkurses der Darmstädter ziemlich heftig. Jedermanns Sache ist ein derart volatiler Titel sicher nicht. Immerhin ist die operative Entwicklung voll intakt, konjunkturelle Bremsspuren sind nicht zu erkennen. Das spricht für die hohe Qualität des Unternehmens. Wer mit der großen Volatilität leben kann und auch kein übermäßiges Interesse an knackigen Dividenden hat, bleibt mit dem Anteilschein des Spezialisten für Oberflächeninspektionen und 3D-Machine-Vision-Anwendungen gut bedient. Für eher risikoscheue Investoren, eignet sich de Isra-Aktie momentan dagegen eher nicht.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Isra Vision
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
548810 DE0005488100 AG 1.034,36 Mio. € 20.04.2000 Halten
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  [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 566 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Bewertungskennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box]       ...
#548810
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Gemessen an den Schlagzeilen, die Deutsche Bank und Commerzbank in der Finanzpresse produzieren, ist die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank (pbb) geradezu ein Langweiler. Aber das muss ja nicht das Schlechteste sein: Für dividendenorientierte Anleger führt an dem Spezialisten für die Finanzierung von Gewerbeimmobilien und öffentlicher Infrastruktur sogar beinahe kein Weg vorbei. Nachdem über Wochen getuschelt wurde, mit welchem Ausschüttungsvorschlag das in Unterschleißheim bei München ansässige Institut auf der nächsten Hauptversammlung (HV) am 7. Juni 2019 ins Rennen geht, herrscht nun Klarheit: So will die Deutsche Pfandbriefbank für das vergangene Geschäftsjahr eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie zahlen. Das sind zwar 0,07 Euro weniger als im Vorjahr, aber irgendwie dann trotzdem mehr als vermutet. Denn bei Kursen von zum Jahresende 2018 weniger als 10 Euro, fürchteten nicht wenige Investoren, dass es zu einem kräftigen Dividendenschnitt kommen könnte. Dem ist nun nicht so. Und bezogen auf den aktuellen Kurs von 10,90 Euro bringt es der Titel eine knackige Rendite von etwas mehr als neun Prozent. [sws_yellow_box box_size="610"]Kennen Sie schon unsere neue 3-Säulen-Strategie? Das exklusive Scoringmodell von BGFL.[/sws_yellow_box] Um Missverständnissen vorzubeugen: Am Tag nach der HV wird die Aktie mit einem Dividendenabschlag versehen, es gibt also nichts geschenkt. Dennoch ist boersengefluester.de zuversichtlich, dass das Interesse an dem MDAX-Wert in den kommenden Monaten kontinuierlich wachsen wird. Das wiederum sollte sich dann auch in steigenden Kursen zeigen. Rein fundamental ist das Papier nämlich immer noch ziemlich günstig bewertet. Für das laufende Jahr stellt der Vorstand – konservativ kalkuliert – einen Gewinn vor Steuern zwischen 170 und 190 Mio. Euro in Aussicht – nach 215 Mio. Euro für 2018. Damit wiederum lag die Gesellschaft übrigens genau am oberen Ende der eigenen Prognosen für 2018. Bei einer konstanten Steuerquote könnte es 2019 nach Auffassung von boersengefluster.de so auf einen Überschuss von 150 Mio. Euro hinauslaufen. Zum Vergleich: Die Marktkapitalisierung der Deutsche Pfandbriefbank beträgt knapp 1,47 Mrd. Euro. Demnach wird die Aktie – zumindest auf Basis der Ergebnisschätzungen für 2019 – also zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von weniger als zehn gehandelt.     Bemerkenswert ist auch, dass es das Papier für etwa die Hälfte des Buchwerts gibt. Damit ist die Deutsche Pfandbriefbank ein Stück günstiger eingestuft als die – ebenfalls sehr dividendenstarke – Aareal Bank. Lediglich an die Dumping-KBVs von Deutsche Bank und Commerzbank kommt die pbb nicht heran. Das sehen wir in diesem Fall aber eher als Prädikat, denn bei den beiden größten deutschen Geldhäusern spiegelt sich in KBVs von teilweise weniger als 0,3 eher ein Angstszenario wider. Zu diskutieren ist freilich, wie nachhaltig die Dividendenhöhe der Deutsche Pfandbriefbank ist. Für das laufende Jahr gilt letztmals die erhöhte Ausschüttungsquote, die eine Regeldividende von 50 Prozent plus einer Sonderdividende von 25 Prozent – bezogen auf den Gewinn nach Steuern – vorsieht. Demnach könnte es für 2019 (zahlbar nach der HV 2020) auf eine immer noch attraktive Dividende von 0,80 Euro je Anteilschein hinauslaufen. Im Jahr drauf dürfte dann wieder die „normale“ Ausschüttungsrelation von 40 bis 50 Prozent des Nettoergebnisses gelten. Aber das ist noch weit hin. Zunächst einmal werden die Investoren auf die kommende Hauptversammlung schielen. Also: Wer Bankentiteln gegenüber nicht völlig abgeneigt ist, sollte sich ruhig einmal mit dem Thema Deutsche Pfandbriefbank beschäftigen. Dafür kann er Deutsche Bank und Commerzbank dann ruhig links liegen lassen.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Deutsche Pfandbriefbank
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
801900 DE0008019001 AG 483,04 Mio. € 16.07.2015 -
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 507,00 500,00 496,00 517,00 465,00 530,00 400,00
EBITDA1,2 154,00 242,00 213,00 117,00 125,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 30,38 48,40 42,94 22,63 26,88 0,00 0,00
EBIT1,4 154,00 242,00 213,00 90,00 104,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 30,38 48,40 42,94 17,41 22,37 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 117,00 228,00 187,00 91,00 90,00 -250,00 25,00
Netto-Marge %6 23,08 45,60 37,70 17,60 19,36 -47,17 6,25
Cashflow1,7 4.187,00 618,00 -5.675,00 421,00 -2.195,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,74 1,58 1,27 0,51 0,48 -1,85 0,18
Dividende je Aktie8 0,58 1,18 0,95 0,00 0,15 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 566 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Bewertungskennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box] ...
#801900
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60 Prozent Kursverlust innerhalb von neun Monaten seit dem IPO sind eine echt üble Crash-Bilanz für die Aktie der STS Group. Das gilt insbesondere auch deshalb, weil Großaktionär mutares den Emissionspreis von 24 Euro unmittelbar vor der Notizaufnahme noch als enttäuschend niedrig empfand. Nun bleibt investierten Anlegern zunächst einmal nur die Hoffnung, dass sich der Kurs allmählich stabilisiert und perspektivisch auch wieder besseren Zeiten entgegensieht. Messen lassen muss sich der Anteilschein des Lkw-Zulieferers allerdings an harten fundamentalen Kennzahlen – und die sehen noch immer relativ renditeschwach aus. So kam die STS Group 2018 auf ein Umsatzplus von gut 29 Prozent auf 401,2 Mio. Euro. Das um Aufwände für den Börsengang, die Kosten für die Integration zugekaufter Firmen und die Umstellung der Rechnungslegung bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legt von 14,2 auf 23,7 Mio. Euro zu. [sws_yellow_box box_size="610"]Kennen Sie schon unsere neue 3-Säulen-Strategie? Das exklusive Scoringmodell von BGFL.[/sws_yellow_box] Avisiert hatte CEO Andreas Becker ein Erlöswachstum von mindestens 30 Prozent sowie eine signifikante Steigerung des adjustierten EBITDA. „Vor dem Hintergrund eines angespannten Marktumfelds entsprechen die erreichten Ergebnisse unseren Erwartungen“, sagt Becker. Ganz ehrlich: Boersengefluester.de hatte sich schon ein wenig mehr erhofft, zumal das bereinigte EBITDA nach neun Monaten 2018 bereits bei knapp 21,1 Mio. Euro lag. So gesehen dürfte das in Hallbergmoos bei München ansässige Unternehmen im Abschlussquartal abermals deutlich rote Zahlen geschrieben haben. Für das laufende Jahr stellt das Management weitgehend konstante Umsatzerlöse von rund 400 Mio. Euro sowie ein EBITDA von Untergrenze 23,7 Mio. Euro in Aussicht. Das sieht zunächst einmal nicht nach einer Ergebnisverbesserung aus. Allerdings sind für 2019 auch keine Sonderaufwendungen mehr geplant, so dass – zumindest bezogen auf das unbereinigte EBITDA von 11,9 Mio. Euro für 2018 – dann doch ein erkleckliches Plus stehen könnte. Per saldo sollte die Ergebnisverbesserung ausreichen, um auch unterm Strich schwarze Zahlen zeigen zu können.  
STS Group Kurs: 2,98
  Innerhalb der kommenden fünf Jahre will STS die EBITDA-Marge dann von derzeit drei auf mindestens zehn Prozent hieven. Das entspricht etwa dem Renditeniveau von Vergleichsunternehmen wie Jost Werke oder SAF-Holland. Maßgebliche Treiber sind dabei die höheren Umsätze mit einem gleichzeitig vorteilhafteren Produktmix sowie mehr Geschäft in China. Größter Treiber für die STS-Aktie sind derweil ganz klar die niedrigen Bewertungsrelationen: Der Titel wird mit einem einstelligen KGV und einem Abschlag von mehr als 30 Prozent auf den Buchwert gehandelt. Wer seit dem Börsengang engagiert ist, sollte das Papier daher im Depot belassen. Normalerweise dürfte das Kurspotenzial mindestens bis an den Buchwert reichen. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser setzen das Kursziel bei 17 Euro an. Das entspricht einem Potenzial von mehr als 80 Prozent. Allerdings war Hauck & Aufhäuser maßgeblich an der Emission beteiligt und hat sich hier auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 235,00 242,00 235,10 277,90 311,10 300,00 0,00
EBITDA1,2 14,70 19,10 9,60 20,50 23,00 22,00 0,00
EBITDA-Marge %3 6,26 7,89 4,08 7,38 7,39 7,33 0,00
EBIT1,4 -1,40 3,60 -6,60 6,80 7,50 7,00 0,00
EBIT-Marge %5 -0,60 1,49 -2,81 2,45 2,41 2,33 0,00
Jahresüberschuss1 -15,90 1,80 -9,90 -1,20 -0,60 1,00 0,00
Netto-Marge %6 -6,77 0,74 -4,21 -0,43 -0,19 0,33 0,00
Cashflow1,7 -1,60 36,10 6,50 30,50 7,10 14,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -2,60 0,30 -1,50 -0,20 -0,10 0,15 0,23
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,05 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


 
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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STS Group
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A1TNU6 DE000A1TNU68 AG 19,50 Mio. € 01.06.2018 -
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  [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 566 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Bewertungskennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box]   ...
#A1TNU6
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Da gibt es nichts zu meckern: Mit Erlösen von 176,7 Mio. Euro und einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 18,5 Mio. Euro hat Nabaltec die Erwartungen der Anleger voll erfüllt. Die zuletzt sehr ordentliche Performance der Aktie des Anbieters von flammhemmenden Füllstoffen und technischer Keramik bekommt nun also fundamentale Rückendeckung. Überzeugend sieht auch der Ausblick für 2019 aus: Hier rechnet der Vorstand mit Umsätzen zwischen 190 und 195 Mio. Euro sowie einer operativen Marge zwischen zehn und zwölf Prozent. Im besten Fall könnte Nabaltec so auf ein EBIT von 23,4 Mio. Euro kommen. Die Schätzungen der Analysten liegen im Schnitt um rund 1 Mio. Euro darunter. Gut möglich also, dass es demnächst zu entsprechenden Updates kommt. „Viele der Faktoren, die uns 2018 halfen, den temporären Wegfall des Umsatz- und Ergebnisbeitrags unserer US-Tochter Nashtec zu kompensieren, sind gleichzeitig nachhaltiger Natur, wie die Weiterentwicklungen in unserem Produktmix hin zu ertragsstärkeren Produkten“, sagt der Vorstandsvorsitzende Johannes Heckmann. [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 566 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Bewertungskennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box] Zur Einordnung: Anfang 2016 musste der texanische Rohstofflieferanten Sherwin Alumina Insolvenz anmelden, was wiederum zu einem zu einem kompletten Produktionsstopp bei der amerikanischen Nabaltec-Tochter Nashtec führte. Um eine eigenständige Lösung herbeizuführen, war Nabaltec in der Folge in die Offensive gegangen und hat den Anteil an Nashtec von zuvor 51 auf 100 Prozent erhöht und gleichzeitig Kredite des Altgesellschafters Sherwin Alumina abgelöst. Zudem wurde erheblich in die Produktionsanlage investiert – seit Jahresende 2018 läuft der Betrieb aber wieder an und entlastet so insbesondere auch das Stammwerk im bayerischen Schwandorf nördlich von Regensburg. „Ab dem zweiten Quartal 2019 wird die Nashtec die vollumfängliche Belieferung der USA-Kunden übernehmen“, betont das Unternehmen.  
Nabaltec Kurs: 12,60
  Was vermutlich auch nicht jedem Investor geläufig sein dürfte, da es noch ein relativ junger Geschäftsbereich ist – aber hier indirekt auch von CEO Heckmann angesprochen wird: Über die Herstellung von Böhmit für den Einsatz in Lithium-Ionen-Batterien profitiert Nabaltec vom Zukunftsthema Elektromobilität. Insgesamt gefällt boersengefluester.de die Entwicklung bei dem im Börsensegment Scale gelisteten Unternehmen sehr gut. Zudem ist auch die Bewertung einigermaßen geerdet. So wird Nabaltec zurzeit mit dem 8,7fachen der Relation von Enterprise Value (Marktkapitalisierung plus Netto-Finanzverbindlichkeiten) zu dem für 2019 von uns erwarteten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) an der Börse gehandelt. Eher unpassend ist die Aktie wohl nur für Investoren, die besonderes Gewicht auf eine überdurchschnittliche Dividendenrendite legen. [sws_yellow_box box_size="610"]Kennen Sie schon unsere neue 3-Säulen-Strategie? Das exklusive Scoringmodell von BGFL.[/sws_yellow_box] Innerhalb des Scale ist Nabaltec am ehesten mit der in Weimar ansässigen IBU-tec advanced materials vergleichbar. Allerdings ist Nabaltec deutlich größer als IBU-tec. Charttechnisch motivierte Investoren werden darüber hinaus intensiv verfolgen, ob es die Notiz von Nabaltec endlich schafft,  den Bereich um 30 Euro zu knacken. In der Vergangenheit war diese Marke nämlich ein extrem harter Widerstand.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Nabaltec
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0KPPR DE000A0KPPR7 AG 110,44 Mio. € 24.11.2006 Halten
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 159,58 187,02 218,84 200,13 203,60 200,50 0,00
EBITDA1,2 23,55 37,29 42,37 31,00 34,18 28,00 0,00
EBITDA-Marge %3 14,76 19,94 19,36 15,49 16,79 13,97 0,00
EBIT1,4 -15,86 24,55 29,17 18,34 22,26 15,45 0,00
EBIT-Marge %5 -9,94 13,13 13,33 9,16 10,93 7,71 0,00
Jahresüberschuss1 -19,65 16,26 26,38 11,42 14,26 9,30 0,00
Netto-Marge %6 -12,31 8,69 12,05 5,71 7,00 4,64 0,00
Cashflow1,7 24,31 33,16 32,44 16,45 35,16 23,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -2,23 1,85 3,00 1,30 1,62 1,06 1,42
Dividende je Aktie8 0,00 0,25 0,28 0,28 0,29 0,29 0,30

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


Foto: Nabaltec AG ...
#A0KPPR
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Erfolg macht offenbar doch sexy. Ganz ehrlich: Als wir die Aktie von Deutsche Fachmarkt (DEFAMA) Ende 2017 – damals im Zuge des Zweitlistings auf XETRA und im Münchner m:access – neu in unsere Datenbank aufgenommen haben, fanden wir das auf Immobilien für Einzelhandelsobjekte ausgerichtete Geschäftsmodell zwar grundsätzlich interessant. Allerdings konnten wir uns zu der Zeit nur schwer vorstellen, dass die Story auch bei einem breiteren Anlegerkreis so gut ankommt. Supermärkte in Orten wie Apolda, Eberswalde, Radeberg oder Templin sind schließlich keine unmittelbaren Kapitalmarktgranaten. Unterbewusst spielte vielleicht auch eine Rolle, dass ein Promivorstand wie Stavros Efremidis – damals noch CEO bei WCM – konsequent auf Objekte in den Top-Städten setzte und auf einer Investorenkonferenz sogar polterte, er würde sich die Kugel geben, wenn er Supermärkte in der Uckermark in seinem Portfolio hätte. Längst hat DEFAMA-Vorstand Matthias Schrade aber alle Zweifel beseitigt: Die Berliner legen wie am Fließband respektable Zahlen vor und befinden sich auf nachhaltigem Wachstumskurs. Entsprechend notiert der Spezialwert mit knapp 15 Euro auf Rekordhoch. [sws_yellow_box box_size="610"]Kennen Sie schon unsere neue 3-Säulen-Strategie? Das exklusive Scoringmodell von BGFL.[/sws_yellow_box]   Nicht zu unterschätzen ist aber wohl auch, dass die deutlich größere Deutsche Konsum REIT um Rolf Elgeti quasi Gratiswerbung dafür machte, wie lukrativ akribisch ausgesuchte Fachmarktzentren für Investoren sein können. Und mit FCR Immobilien ist mittlerweile sogar ein weiteres Unternehmen aus der Vergleichsgruppe an der Börse gelistet. Selbst der etwas sperrige Firmenname DEFAMA findet mittlerweile offenbar Gefallen in der Szene. Jedenfalls dürfen Sie dreimal raten, an wen wir denken mussten, als wir kürzlich die Meldung von der Umfirmierung der nicht börsennotierten Sciolla Investment GmbH & Co. KG in DEMA Deutsche Mikroapartment AG gelesen haben. Ein Nährboden für weiter steigende Aktienkurse sollten die jetzt vorgelegten Vorabzahlen für 2018 von DEFAMA sein. So haben die Berliner mit einem Überschuss von mehr als 1,7 Mio. Euro sowie einem Funds From Operations (FFO) von gut 3,6 Mio. Euro – diese Kennzahl drückt im Wesentlichen den Cashflow von Immobilienunternehmen aus – die eigenen Ziele souverän eingelöst. Das gilt auch für den Dividendenvorschlag von 0,40 Euro je Anteilschein zur Hauptversammlung am 20. Juni 2019. Hier kalkulierten die Analysten mit einer Bandbreite von 0,39 bis 0,42 Euro je Aktie (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER). Für 2019 stellt Vorstand Matthias Schrade eine weitere Verbesserung des FFO auf rund 4,4 Mio. Euro in Aussicht und kündigt in einem Atemzug bereits die nächste Dividendenerhöhung an. Die Analysten von Warburg Research haben prompt reagiert und ihr Kursziel für die DEFAMA-Aktie von 15,00 auf 17,70 Euro heraufgesetzt. Damit hätte das Papier noch ein Potenzial von rund 20 Prozent. So schlecht ist das nicht. Zudem gibt es ja auch noch die Dividendenrendite von etwa 2,7 Prozent. Angesichts eines Börsenwerts von nur etwa 57 Mio. Euro ist es beinahe überflüssig zu erwähnen, dass Limits bei der Orderaufgabe Pflicht sind. Zudem ist der Anteilschein nichts für Trader, sonder ist eher langfristig orientierte Investoren geeignet.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 14,57 17,13 20,23 23,34 27,33 31,60 0,00
EBITDA1,2 8,99 13,35 15,18 15,54 17,78 19,00 0,00
EBITDA-Marge %3 61,70 77,93 75,04 66,58 65,06 60,13 0,00
EBIT1,4 5,62 9,11 10,08 9,70 11,18 12,30 0,00
EBIT-Marge %5 38,57 53,18 49,83 41,56 40,91 38,92 0,00
Jahresüberschuss1 2,51 5,04 5,40 4,17 4,57 5,60 5,25
Netto-Marge %6 17,23 29,42 26,69 17,87 16,72 17,72 0,00
Cashflow1,7 4,96 7,41 10,86 12,95 16,39 11,80 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,57 1,14 1,15 0,87 0,95 1,17 1,19
Dividende je Aktie8 0,48 0,51 0,54 0,57 0,60 0,63 0,68

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


 
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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DEFAMA Deutsche Fachmarkt
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A13SUL DE000A13SUL5 AG 132,48 Mio. € 13.07.2016 Kaufen
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  [sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 566 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Bewertungskennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box] ...
#A14KRD #A13SUL #A1YC91
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Immerhin: PWO hat 2018 doch nicht ganz so schlecht abgeschnitten wie zuletzt befürchtet. So kommt der Automobilzulieferer für das vergangene Jahr bei einem Erlösplus von 5,2 Prozent auf 485,0 Mio. Euro auf ein – um Währungseffekte bereinigtes – Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 19,6 Mio. Euro. Das sind rund 3,8 Mio. Euro weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Angekündigt hatte das Management zuletzt Umsätze zwischen 475 bis 480 Mio. Euro sowie ein EBIT vor Währungseffekten von 18 bis 19 Mio. Euro. Inklusive Währungseffekte sank das EBIT um 9,8 Prozent auf 18,5 Mio. Euro. „Insgesamt übertrafen die Umsatzerlöse zum Jahresende zwar die Erwartungen, allerdings resultierte dies ausschließlich aus der im vierten Quartal gestiegenen Fakturierung von Werkzeugvorleistungen, während die margenträchtigeren Serienumsätze unter dem Vorjahreswert lagen“, betont das Unternehmen. Das Ergebnis je Aktie fiel von 3,22 auf 2,13 Euro zurück. [sws_yellow_box box_size="590"]Kennen Sie schon unsere neue 3-Säulen-Strategie? Das exklusive Scoringmodell von BGFL.[/sws_yellow_box] Die Prognose für 2019 kommt noch vergleichsweise gedämpft daher, auch wenn klar sein dürfte, dass sich der Vorstand nicht unnötig weit aus dem Fenster lehnt. So ist die Rede davon, dass sich die „insgesamt verhaltene Marktentwicklung des zweiten Halbjahres 2018 auch in 2019 fortsetzt, aber verschiedene Neuanläufe und Hochläufe zu einer Stabilisierung von Umsatz und EBIT beitragen werden“. Konkret stellt CEO Volker Simon Umsätze in einer Bandbreite von 480 bis 490 Mio. Euro sowie ein um Währungseffekte korrigiertes EBIT zwischen 18 und 19 Mio. Euro in Aussicht. Mit anderen Worten: Umsatz und Ergebnis dürften in etwa stabil bleiben. Hier wiederum liegt die Erwartungshaltung des Kapitalmarkts ein Stück höher, aber wie gesagt: Boersengefluester.de hält die Vorschau für vorsichtig gewählt, auch wenn das Branchenumfeld mit Sicherheit nicht einfacher wird. Gemessen daran sieht die PWO-Aktie mit einer Marktkapitalisierung von knapp 89 Mio. Euro zunächst einmal nicht unbedingt teuer aus.  
PWO Kurs: 25,20
  Allerdings befördern Netto-Finanzverbindlichkeiten von (inklusive Pensionsrückstellungen) annähernd 195 Mio. Euro den Unternehmenswert auf fast 284 Mio. Euro. Das drückt ordentlich auf die Bewertung. Interessant wird, mit welchem Dividendenvorschlag die Gesellschaft in die Hauptversammlung am 22. Mai 2019 gehen wird. Klar dürfte sein, dass der Vorjahreswert von 1,65 Euro pro Anteilschein deutlich gekappt wird. Angesichts der enormen Verschuldung halten wir das auch für dringend geboten. Als sukzessives Ziel für die Ausschüttungsquote nennt PWO eine Bandbreite von 30 bis 40 Prozent. Boersengefluester.de hält für 2018 einen harten Dividendenschnitt auf 0,75 Euro für denkbar. Aber selbst dann käme das Papier noch auf eine Rendite von 2,6 Prozent. Auch wenn die Analysten bei ihren Einschätzungen durchweg positiver gestimmt sind: Per saldo bleibt der Titel für eine Halten-Position. Zwar hat PWO nicht ganz so eklatante Ergebniseinbußen wie andere Autozulieferer – etwa Leoni oder ElringKlinger – hinnehmen müssen. Doch es bleibt die Gefahr, dass die Zeit der schlechten Nachrichten auch bei PWO noch nicht vorbei ist – trotz aller Vorsicht bei der Prognose.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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PWO
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
696800 DE0006968001 AG 78,75 Mio. € 28.06.1978 Halten
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 371,15 404,27 530,76 555,84 555,12 526,00 500,00
EBITDA1,2 21,17 47,16 51,19 52,04 53,74 48,50 0,00
EBITDA-Marge %3 5,70 11,67 9,65 9,36 9,68 9,22 0,00
EBIT1,4 -10,10 21,82 26,78 27,86 30,15 26,10 15,00
EBIT-Marge %5 -2,72 5,40 5,05 5,01 5,43 4,96 3,00
Jahresüberschuss1 -11,66 14,74 15,21 16,22 12,54 10,00 0,00
Netto-Marge %6 -3,14 3,65 2,87 2,92 2,26 1,90 0,00
Cashflow1,7 49,20 20,96 11,57 37,39 78,00 24,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -3,73 4,72 4,87 5,19 4,01 3,16 0,90
Dividende je Aktie8 0,00 1,50 1,65 1,75 1,75 1,00 0,50

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Foto: Progress-Werk Oberkirch AG ...
#696800
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Volles Haus garantiert: Am 25. und 26. Februar 2019 trifft sich auf dem Campus der Frankfurt School of Finance & Management die Krypto-Szene und diskutiert auf der Crypto Asset Conference über die neuesten Entwicklungen rund um Blockchains und Kryptowährungen. Mit dabei auch einige Unternehmen, über die boersengefluester.de in der Vergangenheit bereits mehrfach berichtet hat. So wird unter anderem der Leondrino-Kunde Leaf Systems seinen Gastronomie-Token LEAF vorstellen und erklären, welche Vorteile eine eigene Restaurantwährung für Kunden bietet. Zu den Sponsoren der Veranstaltung gehört unter anderem die Beteiligungsgesellschaft FinLab. Nicht ohne Grund: Zum einen ist die Crypto Asset Conference (CAC) quasi ein Heimspiel für die Frankfurter, zum anderen präsentieren mit dem Assetmanager Iconiq Lab und der Venture Capital-Plattform Cashlink zwei Unternehmen aus dem Portfolio von FinLab auf der CAC. [sws_blue_box box_size="640"]Tipp: Alle Scale-Aktien auf einen Blick – mit wichtigen Terminen und Geschäftsberichts-Downloads[/sws_blue_box] Nun will boersengefluester.de die Kursrelevanz der Vorträge nicht zu hoch aufhängen, einen näheren Blick lohnt die Aktie der im Handelssegment Scale notierten FinLab aber schon allein deshalb, weil die Kernbeteiligung Heliad Equity Partners (Anteil: 45,2 Prozent) kürzlich einen saftigen Rückgang des Substanzwerts (NAV) von 12,20 auf 6,99 Euro je Heliad-Aktie zum Jahresende 2018 eingestehen musste. „Grund für die sehr negativen Ergebnisse sind im Wesentlichen die Abschreibungen auf börsengelistete Beteiligungen und teilweise Wertberichtigungen bei nicht börsengelisteten gehaltenen Beteiligungen“, lautet die offizielle Begründung. Gleichwohl blieb der Kapitalmarkt cool. Schließlich war die Entwicklung abzusehen, weil insbesondere die wichtigste börsennotierte Beteiligung – das 10,5 Prozent-Paket an der FinTech Group – um fast 45 Prozent an Wert verlor. Doch den Tiefpunkt hat das Papier längst hinter sich gelassen. Seit Jahresbeginn 2019 hat der Aktienkurs der FinTech Group bereits wieder um rund ein Viertel Richtung Norden zugelegt. Heruntergebrochen auf die einzelne FinLab-Aktie entspricht allein das einem Zuwachs an NAV von 2,91 auf 3,65 Euro.  
Heliad Kurs: 12,70
 
flatexDEGIRO Kurs: 31,16
  Firmenkenner taxieren den gesamten Substanzwert des FinLab-Portfolios zurzeit in einer Bandbreite zwischen 23 und 25 Euro je Aktie – nach vermutlich gut 20 Euro zum Jahresende 2018. Den größten Anteil daran dürfte freilich die gegenwärtig vermutlich rund 7,5 Prozent ausmachende Beteiligung an Deposit Solutions haben. Die vor allen Dingen durch ihre Banking-Plattformen Zinspilot und Savedo bekannte Gesellschaft führte im vergangenen Sommer eine Kapitalerhöhung auf Basis einer Bewertung von 500 Mio. Dollar (umgerechnet 441 Mio. Euro) durch. Mittlerweile hat sich Deposit Solutions weiterhin extrem positiv entwickelt und Experten halten es für denkbar, dass die Bewertung bald an der Marke von 1 Mrd. Dollar kratzt. Für diesen Fall würde die gesamte Marktkapitalisierung von FinLab zu mehr als 70 Prozent durch den Anteil an Deposit Solutions abgedeckt. Wirklich eingepreist hat das der Kapitalmarkt nach Auffassung von boersengefluester.de noch nicht. Hinzu kommt, dass auch die weniger im Rampenlicht stehenden Beteiligungen von FinLab gut laufen. [sws_yellow_box box_size="590"]Kennen Sie schon unsere neue 3-Säulen-Strategie? Das exklusive Scoringmodell von BGFL.[/sws_yellow_box] Jedenfalls haben wir den Eindruck, dass sich der Identifizierungsspezialist Authada, die Buchhaltungssoftware FastBill, das gecoachte Tradingportal Nextmarkets oder auch das Kreditportal Kapilendo allesamt in die richtige Richtung entwickeln. Die Analysten von Montega Research setzen den fairen Wert für die FinLab-Aktie gegenwärtig bei 30 Euro an. Das entspricht einem Potenzial von noch immer fast 70 Prozent. Für risikobereite Investoren bietet der Titel somit eine günstige Chance-Risiko-Relation. Kurz zusammengefasst: Solange sich insbesondere die Aktie der FinTech Group sowie der Unternehmenswert von Deposit Solutions gen Norden entwickeln, kann man mit FinLab eigentlich nicht viel verkehrt machen.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Heliad
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
121806 DE0001218063 AG 117,15 Mio. € 07.02.2007 Kaufen
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#121806
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Fast scheint es so, als hätte Nanogate sogar seinen eigenen Chart mit einer Hochleistungsbeschichtung überzogen. Jedenfalls perlen reihenweise auch gute Nachrichten an dem im Börsensegment Scale gelisteten Papier ab. Dabei hatte sich boersengefluester.de insbesondere nach dem im vergangenen November lancierten Zukunftsprogramm Nanogate Excellence International (NXI) eine Trendwende nach oben erhofft (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER). Immerhin will Nanogate bis 2025 den Umsatz auf mehr als 500 Mio. Euro hieven und dabei auf ein EBITDA von 75 Mio. Euro zusteuern, was wiederum auf eine operative Marge von rund 15 Prozent hinauslaufen würde. Bei einem Journalistendinner in Frankfurt betont CEO Ralf Zastrau nun nochmals, wie notwendig die Weichenstellung für Nanogate sei: „Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt. Wir haben die Chance, ein international führender Konzern zu sein.“ [sws_blue_box box_size="640"]Tipp: Alle Scale-Aktien auf einen Blick – mit wichtigen Terminen und Geschäftsberichts-Downloads[/sws_blue_box] Dabei hat Nanogate längst die Schwelle vom reinen Beschichtungsdienstleister hin zum global agierenden Technologieanbieter überschritten. Im Kern werden in den kommenden Monaten die Strukturen vereinfacht und zentralisiert, was freilich auch mit einem erheblichen Machtverlust einzelner Standorte einhergeht. Letztlich gilt es jedoch bedenken, dass die Saarländer noch vor sechs Jahren auf gerade einmal etwas mehr als 50 Mio. Euro Umsatz kamen – und bereits für 2018 Erlöse von mindestens 220 Mio. Euro avisieren. Auf einem Management-Workshop würde das zentrale Thema wohl heißen: „Wie schaffe ich die Transformation zum Konzern, ohne unser Start-up-Feeling zu verlieren?“ Auf operativer Ebene sind wichtige Veränderungen schon jetzt erkennbar: Zum einen werden die Losgrößen einzelner Aufträge immer umfangreicher, wie etwa der jüngste Großauftrag über rund 50 Mio. Euro – verteilt auf etwa sechs Jahre – für ein in den USA sehr prominentes Pick-up-Modell zeigt. Gleichzeitig verringert Nanogate beispielsweise durch volumenstarke Order aus Anwendungen wie Küche oder Bad die Dominanz des Automotivebereichs. Eher unterschätzt werden vom Kapitalmarkt zudem neuartige Oberflächen, bei denen Elektronik und Design miteinander verschmelzen.  
Nanogate Kurs: 0,00
  Insgesamt befindet sich das Unternehmen also auf einem guten Weg. „Wir werden unser Innovationsprogramm in den nächsten Monaten abschließen und sind dann technologisch exzellent für die Zukunft positioniert“, betont Zastrau. Warum also die Skepsis der Börsianer, wenn Nanogate doch eine lupenreine Wachstumsstory liefert? Vordergründig ist in Investorenkreisen natürlich alles eine Frage der Bewertung: Und hier standen sich Anfang Oktober 2017 – auf dem Rekordhoch bei knapp 54 Euro – eine Marktkapitalisierung von fast 244 Mio. Euro und ein Jahresüberschuss von weniger als 3 Mio. Euro gegenüber. Bei solchen Relationen bekommen insbesondere Value-Investoren weiche Knie. Mittlerweile ist der Börsenwert zwar auf knapp 133 Mio. Euro zurückgekommen. Gemessen am aktuellen Nettogewinn, der durch die anhaltenden Investitionen geprägt ist, kommt die Bewertung aber noch immer überaus sportlich daher. „Für Wachstumsunternehmen wie Nanogate ist das KGV unseres Erachtens nur bedingt geeignet“, hält Zastrau dagegen. Sehr viel aussagekräftiger ist seiner Meinung nach die Relation von Enterprise Value (Börsenwert plus Netto-Finanzverbindlichkeiten) zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Und in der Tat: Gemessen an dieser Kennzahl käme Nanogate (auf Basis der Schätzungen von boersengefluester.de für 2019) bereits auf ein wesentlich freundlicher aussehendes Multiple EV/EBITDA von weniger als zehn.  
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 251,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 18,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 7,17 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 -1,10 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 -0,44 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 -5,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 -2,19 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 -6,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -3,50 -0,05 -0,04 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


Hinweis: Die 2018er-Zahlen sind noch von boersengefluester.de gsechätzt.   Wer diese Kennzahl nun mit ähnlichen Unternehmen wie Nanogate vergleichen will, landet allerdings schnell in einer Sackgasse. Früher galt Impreglon als zumindest in Grundzügen ähnlich, doch der Beschichtungsdienstleister aus Lüneburg wurde 2014 übernommen und später von der Börse gestrichen. Und mit Spezialchemie-Unternehmen wie Covestro, Clariant, Akzo Nobel oder der ebenfalls im Scale notierten Nabaltec passt Nanogate auch nicht in eine Schublade. Nur sehr bedingt vergleichbar ist Nanogate zudem mit der britischen Bodycote – einem börsennotierten Unternehmen aus dem Bereich der Wärmebehandlung mit einer Marktkapitalisierung von umgerechnet etwa 1,68 Mrd. Euro. Losgelöst davon: Nächster wichtiger Termin ist die noch für Februar avisierte Prognose für 2019. Dann wird sich zeigen, welche Belastungen das Umstrukturierungsprogramm NXI kurzfristig mit sich bringen wird. Natürlich liegt es nun aber auch an CEO Ralf Zastrau und CFO Götz Gollan, noch mehr internationale und vor allen Dingen langfristig orientierte Investoren für Nanogate zu gewinnen. Positiv wertet boersengefluester.de, dass die Gesellschaft in Sachen Akquisitionen zunächst keine neuen Deals eingehen will, so dass auch von dieser Seite – sofern die Bezahlung über Aktien läuft – vorerst keine Rückflüsse und Verwässerungen zu erwarten sind. Unterm Strich sehen wir Nanogate sehr stark positioniert und sind entsprechend zuversichtlich, dass die guten Nachrichten sich endlich auch im Kurs zeigen. Die Analysten siedeln den fairen Wert der Aktie schließlich im Bereich um 60 Euro an – also mehr als doppelt so hoch wie die aktuelle Notiz. [sws_blue_box box_size="610"] Top & Flop-Auswertungen für 560 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Bewertungskennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_blue_box]  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Nanogate
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0JKHC DE000A0JKHC9 SE 1,36 Mio. € 18.10.2006 -
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#A0JKHC
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Bestimmt sind Ihnen schon die Banner von TransparentShare auf boersengefluester.de aufgefallen oder Sie haben in unserem Newsletter BGFL WEEKLY über TransparentShare gelesen. Warum wir uns für das in seinen Grundzügen an die Strategie von Susan Levermann angelehnte Aktienbewertungssystem so stark machen? Ganz einfach: Zum einen basieren sämtliche fundamentalen Kennzahlen auf der Datenbank von boersengefluester.de. Das gibt uns schon mal ein gutes Gefühl in Sachen Verlässlichkeit. Zum anderen mögen wir derartige, auf objektiven Kriterien basierende, Bewertungsmodelle. Und das von Andreas Hauser entwickelte Auswahlverfahren hat uns ganz besonders überzeugt. „Der Grundgedanke war es, ein einfaches und transparentes Modell für die Aktienauswahl zu entwickeln das jeder versteht“, sagt Hauser. Dementsprechend viel Zeit hat sein Team in das Design und in die Entwicklung der Benutzeroberfläche investiert. Immer wieder hat er sich dabei das Feedback von unterschiedlichen Benutzern eingeholt, bis es am Ende so aussah, dass auch Einsteiger keinerlei Schwellenängste haben müssen. Design Thinking steht hoch im Kurs bei Hauser. Wie funktioniert TransparentShare? Sämtliche Aktien – in der freien Version sind es 20 ausgewählte deutsche Titel, in der Vollversion derzeit 160 Aktien aus DAX, MDAX, SDAX – durchlaufen täglich einen Parcours von zwölf Kennzahlen und bekommen für jede souverän genommene Hürde einen Punkt gut geschrieben; oder im schlechten Fall auch abgezogen. Sofern die Anforderung mit einem eher durchschnittlichen Ergebnis erfüllt wurde, gibt es keine Punkte. Die einzelnen Kriterien – von der Eigenkapitalrentabilität über Kennzahlen wie KGV oder KBV bis hin zur Kursreaktion auf die Vorlage von Quartalszahlen sowie Performancebetrachtungen auf verschiedenen Zeitebenen – können Sie HIER detailliert nachlesen. Zudem muss der Aktienkurs um mindestens zehn Prozent unterhalb des 52-Wochen-Hochs notieren. In der Begriffswelt von TransparentShare wird diese Kursdifferenz als “Abstand” bezeichnet. In der Empfehlungsübersicht von TransparentShare bekommen Anleger dann für sämtliche Aktien das tagesaktuelle Votum (Kaufen, Beobachten, Keine Kaufempfehlung) angezeigt. In einem virtuellem Depot können Sie ihre Aktien verwalten und werden informiert, wenn eine Aktie zum Verkauf empfohlen wird.     Damit Anleger am Ball bleiben, gibt es individuelle E-Mail-Benachrichtigungen bei geänderten Einschätzungen. Nun muss man als Investor nicht zwangsläufig jeder Empfehlung folgen. Fakt ist aber, dass ein Signal von TransparentShare mindestens ein guter Hinweis ist, sich den Titel vielleicht doch etwas näher anzusehen. Immerhin haben sich wesentliche Bewertungsparameter zum Vor- oder Nachteil geändert – und zwar ganz objektiv. Genau diese Abkopplung von häufig emotionsgetriebenen Empfehlungen macht das System von TransparentShare auch so charmant aus Sicht von boersengefluester.de. Schließlich haben wir mit unserem Permanent-Screening und der 3-Säulen-Strategie ebenfalls zwei rein quantitative Analysetools im Programm. Nach so viel Wein, nun aber noch ein wenig Wasser: Zum Start sind in der App weder Unternehmensnachrichten noch Charts integriert. Um sich ein näheres Bild von den jeweiligen Aktien zu machen, muss man also zusätzlich auf Finanzportale mit entsprechenden Kursdarstellungen gehen. Zudem ist das System derzeit – auch in der Vollversion für 9,99 Euro pro Monat – auf die Aktien aus DAX, MDAX und SDAX limitiert. Für die meisten Anleger mag diese Grundgesamtheit zwar ausreichen. Aber als ausgesprochene Small-Cap-Plattform fände boersengefluester.de es natürlich prima, wenn TransparentShare perspektivisch auch um diese Spezialwerte ergänzt werden würde. Das wäre es dann aber auch schon mit unserer Kritik: Ansonsten finden wir es großartig, was das Team um Andreas Hauser entwickelt hat. Die einfache Nachvollziehbarkeit unterscheidet das System von anderen Produkten am Markt. Dafür ein dickes LIKE von boersengefluester.de! Und versprochen: Wir werden das System in den kommenden Monaten aktiv testen und in unseren redaktionellen Beiträgen immer wieder mal darauf eingehen. Am Ende kommt es schließlich auf die Performance an.     ...
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Über kaum eine Gesellschaft haben wir in den vergangenen 1,5 Jahren so regelmäßig berichtet wie über die TTL Beteiligungs- und Grundbesitz-AG. Angesichts eines Börsenwerts von deutlich weniger als 100 Mio. Euro, mag das auf den ersten Blick etwas überdimensioniert erscheinen. Andererseits passt die Story perfekt in unser Raster, schließlich mögen wir komplexe Umstrukturierungsgeschichten, die sonst kaum jemand auf dem Radar hat. Aus genau dieser Phase der Neuorientierung ist die auf Beteiligungen aus dem Bereich Gewerbeimmobilien – vorzugsweise geht es um das Engagement bei der GEG Group – fokussierte TTL freilich längst entwichen. Nach einer Reihe von Kapitalverschiebungen kommt TTL mittlerweile auf einen durchgerechneten Anteil von 33,90 Prozent an der GEG Group und hält darüber hinaus einen indirekten Anteil von 1,07 Prozent an dem Immobilienunternehmen DIC Asset. [sws_yellow_box box_size="590"]Kennen Sie schon unsere neue 3-Säulen-Strategie? Das exklusive Scoringmodell von BGFL.[/sws_yellow_box] Gegenwärtig hat das Paket an der SDAX-Gesellschaft DIC Asset einen respektablen Wert von knapp 7,70 Mio. Euro. Sehr viel bedeutsamer ist allerdings das Engagement an dem Immobilien-Asset-Manager GEG Group. Die Experten von Independent Research billigen GEG einen fairen Wert von insgesamt 509 Mio. Euro zu – knapp 173 Mio. Euro entfallen davon auf TTL. Zum Vergleich: Die aktuelle Marktkapitalisierung des Small Caps beträgt knapp 86 Mio. Euro, bei Netto-Finanzverbindlichkeiten von zuletzt rund 42 Mio. Euro. Kein Wunder, dass die Analysten das Kursziel für TTL mit 7,00 Euro je Aktie deutlich oberhalb der aktuellen Notiz von 4,10 Euro ansetzen. Soweit ist die Story also voll intakt. Dennoch kommt die Notiz seit einigen Monaten nicht mehr signifikant vom Fleck. Einer der wesentlichen Gründe dafür dürfte die Ende Oktober 2018 abgesagte Kapitalerhöhung sein, die TTL – zumindest aus Investorensicht – auf eine neue Ebene hieven sollte. Bislang hält sich das Management mit Äußerungen über eine mögliche Neuterminierung dezent zurück.     Immerhin: Im jetzt vorgelegten Geschäftsbericht 2018 lässt CEO Theo Reichert verlautbaren: „Wir werden die TTL AG noch stärker am Kapitalmarkt positionieren und den Free Float erweitern.“ Offen bleibt derweil, wie der jetzige Streubesitzanteil von 27 Prozent konkret ausgedehnt werden soll. Hintergrund: Im Zuge der komplexen Kapitalpläne vom vergangenen Herbst wäre der Free Float auf bis zu 54,54 Prozent gestiegen. Die kommenden Monate werden also richtungsweisend bei TTL. Ansonsten sind die wesentlichen operativen Rahmendaten für 2018, die Dividendenankündigung von 0,12 Euro je Aktie sowie der Ausblick aufs laufende Jahr bereits weitgehend bekannt gewesen, so dass der Geschäftsbericht kein übermäßiges Überraschungspotenzial mehr bietet. Insgesamt sieht sich boersengefluester.de in seiner bisherigen Einschätzung bestätigt und bleibt bei positiven Einschätzung. GEG expandiert weiterhin rasant, wie die jüngsten Investitionen in Mainz und Düsseldorf im Volumen von 140 Mio. Euro einmal mehr belegen. Zudem haben vergleichbare börsennotierte Unternehmen wie Patrizia Immobilien oder Corestate Capital zuletzt allesamt gute Zahlen vorgelegt. Das sollte ebenfalls positiv auf die TTL-Aktie abstrahlen. Die Analysten vom Bankhaus Lampe setzen das Kursziel für die TTL-Aktie bei immerhin 6,10 Euro an – versehen mit einem Kaufen-Votum.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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TTL Beteil.- und Grundbesitz-AG
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
750100 DE0007501009 AG 4,18 Mio. € 12.07.1999
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 3,19 1,64 2,42 1,29 1,21 0,00 0,00
EBITDA1,2 1,17 0,06 -0,30 -0,26 -0,33 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 36,68 3,66 -12,40 -20,16 -27,27 0,00 0,00
EBIT1,4 1,17 0,05 -0,31 -0,26 -0,34 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 36,68 3,05 -12,81 -20,16 -28,10 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 2,63 1,69 -0,89 -15,05 -23,67 -7,50 0,00
Netto-Marge %6 82,45 103,05 -36,78 -1.166,67 -1.956,20 0,00 0,00
Cashflow1,7 -2,56 -1,20 0,08 -2,57 -1,88 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,12 0,08 -0,04 -0,61 -0,96 -0,30 -0,11
Dividende je Aktie8 0,20 0,20 0,20 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Foto: GEG AG (Neu erworbenes Deutsche Bahn-Quartier am Rheinufer in Mainz) ...
#750100
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Anfang November 2018 startete FCR Immobilien mit einem Listing am Frankfurter Börsensegment Scale – damals noch ohne begleitende Kapitalerhöhung. Die holt das auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Unternehmen nun nach: Vom 19. Februar bis 6. März 2019 bieten die Münchner bis zu 521.156 Aktien zu einem Stückpreis von 17,50 Euro an. Bei einer Vollplatzierung käme FCR Immobilien damit auf einen Mittelzufluss von rund 9 Mio. Euro. Im Interview mit boersengefluester.de verrät Vorstand und Großaktionär Falk Raudies, warum die Gesellschaft die Maßnahme durchführt, welche Strategie das Unternehmen fährt und was Anleger von FCR Immobilien im laufenden Jahr noch erwarten dürfen. [sws_blue_box box_size="640"]Tipp: Alle Scale-Aktien auf einen Blick – mit wichtigen Terminen und Geschäftsberichts-Downloads[/sws_blue_box] ...
#A1YC91
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Wer hätte das gedacht: Noch ein paar Cent – dann notiert die Aktie von 2G Energy wieder oberhalb von 30 Euro. Auf einem ähnlich hohen Kursniveau bewegte sich der Anteilschein des Herstellers von Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK)-Anlagen zuletzt im Sommer 2014. Gemessen an den jüngsten Kurszielen der Analysten, wird die Luft nun freilich dünn. Gut möglich also, dass der im Börsensegment Scale gelistete Titel reif für eine Konsolidierungspause ist. Die vorläufigen Zahlen für 2018 legt die Gesellschaft offiziell erst am 11. April vor. Allerdings ist zu erwarten, dass 2G Energy noch im Februar eine erste Wasserstandsmeldung zum Umsatz geben wird. Die bisherige Prognose sieht für das vergangene Jahr Erlöse zwischen 190 und 210 Mio. Euro vor – bei einer EBIT-Marge zwischen 4,0 und 5,5 Prozent. [sws_blue_box box_size="640"]Tipp: Alle Scale-Aktien auf einen Blick – mit wichtigen Terminen und Geschäftsberichts-Downloads[/sws_blue_box] Entsprechend dürfte das 2018er-Ergebnis vor Zinsen und Steuern in eine Bandbreite zwischen 7,60 und 11,55 Mio. Euro liegen. Die Konsensschätzung der Analysten beträgt derweil etwas mehr als 10 Mio. Euro. Gut möglich, dass 2G diese Erwartungsgröße eher toppt. Zumindest für den Auftragseingang hat die Gesellschaft Ende Januar nämlich bereits einen starken Anstieg von rund 21 Prozent auf 161,3 Mio. Euro gemeldet. Für 2019 kalkuliert 2G Energy mit einer weiteren Umsatzverbesserung auf dann 200 bis 230 Mio. Euro. Wichtigste Treiber für die Münsterländer sind die internationale Expansion, professionalisierte Arbeitsabläufe, ein wachsender Anteil von Serviceerlösen sowie die Möglichkeiten der Digitalisierung. Per saldo soll damit insbesondere die früher enorme Schwankungsintensität von Umsatz und Gewinn verringert und in ein stetiges Wachstum umgemünzt werden. [sws_yellow_box box_size="590"]Kennen Sie schon unsere neue 3-Säulen-Strategie? Das exklusive Scoringmodell von BGFL.[/sws_yellow_box] Auch wenn beim Aktienkurs kurzfristig Korrekturpotenzial besteht: Auf mittlere Sicht läuft derzeit vieles in die richtige Richtung für 2G Energy. Das zeigt auch der Siegerpreis bei den Handelsblatt Energy Awards 2018/19 für das innovativste Projekt der Energiewende in der Kategorie "Industrie". Mit einem Börsenwert von 131,5 Mio. Euro bewegt sich das Unternehmen momentan im oberen Drittel der gesamten Scale-Unternehmen. Somit kommt das Papier zunehmend auch für institutionelle Investoren in Betracht. Für boersengefluester.de ist der (von uns lange Zeit zum Kauf empfohlene) Titel von 2G Energy momentan eine solide Halten-Position.  
2G Energy Kurs: 37,50
 
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2G Energy
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0HL8N DE000A0HL8N9 AG 687,10 Mio. € 31.07.2007 Kaufen
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 246,73 266,35 312,63 365,07 375,61 390,00 465,00
EBITDA1,2 20,11 21,87 26,63 34,30 41,11 40,00 54,70
EBITDA-Marge %3 8,15 8,21 8,52 9,40 10,95 10,26 11,76
EBIT1,4 16,45 17,93 21,96 27,64 33,35 29,50 46,50
EBIT-Marge %5 6,67 6,73 7,02 7,57 8,88 7,56 10,00
Jahresüberschuss1 11,96 12,64 16,37 17,99 23,67 22,50 31,80
Netto-Marge %6 4,85 4,75 5,24 4,93 6,30 5,77 6,84
Cashflow1,7 9,79 8,86 4,98 11,72 53,35 36,00 41,00
Ergebnis je Aktie8 0,68 0,71 0,91 1,00 1,32 1,25 1,77
Dividende je Aktie8 0,11 0,12 0,14 0,17 0,20 0,22 0,25

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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#A0HL8N

In der Rubrik "Zitat des Tages" zeigen wir Sprüche berühmter Personen. Die Bandbreite reicht von Investoren über Philosophen bis hin zu Sportlern. Wenn Sie ein Zitat zur Aufnahme vorschlagen möchten, kontaktieren Sie uns gern. Per E-Mail an [email protected] oder das Kontaktformular auf der Webseite nutzen.

„Es gibt kein Land auf der Welt, in dem es offenbar schwerer ist, Steuern zu senken, als zu erhöhen. Das gibt es nur in Deutschland.“
Guido Westerwelle

BGFL stellt an dieser Stelle heiße Aktien mit hohen Chancen, aber auch enormen Risiken, für spekulative Anleger vor
Stimmung dreht nach oben
Kurs: 4,08
China-Beteiligung verkauft
Squeeze-out-Spekulation
Kurs: 66,50

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