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Aktionäre von Geratherm hatten es in den vergangenen Jahren nicht leicht. Die 2010er-Spitzenkurse von 9 Euro sind fast 40 Prozent entfernt. Selbst auf 52-Wochen-Sicht tritt die Notiz des Anbieters von Blutdruckmessgeräten, Fiberthermometern, medizinischen Wärmesystemen für den OP-Bereich und Geräten zur Früherkennung von Schlaganfällen auf der Stelle. Daran ändert auch die jüngste Kursrally nichts. Zum Vergleich: Der Small-Cap-Index SDAX legte mit Blick auf ein Jahr um rund ein Viertel zu. Einzelne Nebenwerte aus dem heimischen Medtechsektor wie AAP Implantate (WKN: 506660), Mevis Medical Solutions (WKN: A0LBFE), Pulsion (WKN: 548790)oder UMS (WKN: 549365)gewannen deutlich stärker – teilweise sogar dreistellig – an Wert. Hintergrund der massiven Underperformance sind die unterm Strich enttäuschenden Geschäftszahlen der vergangenen Jahre. Zu lange hatte Geratherm vom Boom der Fieberthermometer nach dem EU-Quecksilberverbot 2009 gelebt. Zudem bemängeln Kritiker, dass der Bereich Patienten-Screening zur Schlaganfallvorbeugung eine Fehlinvestition sei und außer Dauerverlusten hier nicht viel herausspringe. Sogar Geratherm musste eingestehen, dass die Vermarktung der Produkte zuletzt „wenig effizient“ gewesen sei. Der Umsatzbeitrag bewegte sich 2012 mit 0,25 Mio. Euro etwa auf dem Niveau von 2010. Normalerweise würde so eine Minisparte bei den Investoren kaum aufpoppen. Bei Geratherm ist der Bereich Cardio/Stroke allerdings ein Dauerthema, da die ursprüngliche Erwartungshaltung eine komplett andere war. Ein Spiegelbild ist die Entwicklung der Dividende: Nachdem für 2009 und 2010 noch jeweils 0,40 Euro pro Aktie ausgeschüttet wurden, sank die Gewinnbeteiligung für 2011 auf 0,30 Euro. Zur Hauptversammlung am 7. Juni 2013 im etwa 50 km von Erfurt entfernten Ilmenau wird gar nur eine Dividende von 0,20 Euro zur Abstimmung gestellt. Immerhin: Bezogen auf den aktuellen Kurs erreicht die Dividendenrendite vergleichsweise attraktive 3,8 Prozent – zudem ist die Ausschüttung „steuerfrei“. Für Anleger, die sich den Titel bereits vor Einführung der Abgeltungsteuer ins Depot gelegt haben, ist das ein gutes Argument. Aufhorchen ließ der jüngste Zwischenbericht. „Die Grippewelle in den USA aber auch in Europa führte zu einem stärkeren Abverkauf von Geratherm-Produkten“, sagt Vorstandschef Gert Frank. Positiv wirkte sich außerdem aus, dass die neuen Geschäftsbereiche „an Schwung gewinnen“ und die Kurzarbeit im thüringischen Geschwenda beendet wurde. So zog der Gewinn im ersten Quartal 2013 um knapp 82 Prozent auf gut 0,25 Mio. Euro an – bei einem Zuwachs der Erlöse von sechs Prozent auf 4,37 Mio. Euro.
Geratherm Medical Kurs: 2,66
  Einen konkreten Ausblick suchen die Anleger im neuesten Zwischenbericht vergebens. Im nur wenige Wochenzuvor publizierten 2012er-Geschäftsbericht heißt es jedoch. „Für Geratherm wird 2013 ein Jahr, in dem die Ergebnisse des über lange Jahre eingeleiteten Transformationsprozesses sichtbar sein werden. Für 2013 und 2014 gehen wir mindestens von einem Umsatzwachstum im oberen einstelligen Prozentbereich aus.“ Dabei kalkuliert der Vorstand für beide Jahre mit einer Ergebnisverbesserung im jeweils „moderaten zweistelligen Prozentbereich“. Auf Basis der konservativen Schätzungen von boersengefluester.de käme die Geratherm-Aktie damit derzeit auf ein 2014er-Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 16. Super günstig ist das nicht. Etwas charmanter sieht der Nebenwert unter Kurs-Buchwert-Aspekten aus. Dem Börsenwert von 26 Mio. Euro steht ein – bereits um Anteile Dritter und die anstehende Dividendenzahlung bereinigtes – Eigenkapital von gut 18 Mio. Euro entgegen. Die Bilanz von Geratherm macht ebenfalls einen soliden Eindruck. Die Eigenkapitalquote beträgt rund 69 Prozent. Sollte Geratherm den Transformationsprozess hin zum einem Hersteller hochwertiger Medizintechnikprodukte tatsächlich meistern, wird das Papier mit Sicherheit weiter zu den anderen Medtech-Small-Caps aufschließen. Der Bericht für das erste Quartal liefert dafür immerhin zarte Hinweise. Vorsichtige Anleger warten vor einem Investment dennoch die weitere Entwicklung ab und setzen den Titel zumindest auf die Beobachtungsliste. Am 7. Juni findet die Hauptversammlung statt. Die Halbjahreszahlen sind für den 22. August angesetzt. Fazit: Es bewegt sich was bei Geratherm (WKN: 549562). Noch lässt sich aber schwer abschätzen, ob der positive Trend nachhaltig ist...
#549562
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Noch Anfang 2010 zählte die YOC-Aktie zu den angesagtesten Small Caps überhaupt auf dem heimischen Kurszettel. Verglichen mit den Preisen, die in Übersee für die Entwickler von mobilen Webapplikationen bezahlt wurden, galt das Berliner Unternehmen geradezu als Schnäppchen – und das bei einer Marktkapitalisierung von damals fast 70 Mio. Euro. Drei Jahre später steht YOC mit dem Rücken zur Wand. Die kurzfristigen Schulden türmten sich Ende 2012 auf bedrohliche 20 Mio. Euro. „Die Liquiditätssituation ist angespannt“, heißt es unverblümt im jüngsten Geschäftsbericht. An der Börse ist YOC (WKN: 593273) nur noch 14 Mio. Euro wert. Vor wenigen Wochen musste Neuvorstand Dirk Freytag eingestehen, dass die Verluste mehr als die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt haben. Die bereits Ende Juli 2012 eingeleiteten Gespräche zum Verkauf des Bereichs Mobile Technology – er stand zuletzt für etwa 37 Prozent der Konzernerlöse von knapp 35 Mio. Euro – sind immer noch ohne zählbares Ergebnis. In dieser Sparte implementiert und wartet das Unternehmen mobile Internetportale. Nach offizieller Lesart führt das YOC-Management weiterhin intensive Gespräche. Zum genauen Stand der Dinge gibt es aber keine konkrete Info. Klar ist: Die frühzeitige Ankündigung, sich von dem Bereich trennen zu wollen, entpuppt sich nicht gerade als strategischer Vorteil. Letztlich arbeitet die Zeit hier gegen die Berliner. Konzentrieren will sich YOC künftig auf den Geschäftsbereich Media, sprich der Vermarktung von mobilen Internetseiten von Verlagshäusern und Portalbetreibern. Der Smartphone-Boom mit der damit einhergehenden Verlagerung von Werbebudgets soll die Geschäfte  antreiben. Noch hinkt YOC dem Markttempo allerdings hinterher.
YOC Kurs: 5,96
  Wenn sich die Anteilseigner nun am 6. Juni im Berliner Veranstaltungszentrum Urania zur Hauptversammlung (HV) treffen, geht es sprichwörtlich um die Wurst. Zwei kleinere Kapitalerhöhungen haben in den vergangenen Wochen zwar bereits rund 3 Mio. Euro in die Kassen gespült. Doch das reicht nicht, um YOC wieder flott zu machen. Punkt 6 der Tagesordnung zur HV sieht daher eine Kapitalerhöhung um bis zu zwei Millionen Anteilscheine vor. „Das ist eine Option", sagt Firmenboss Freytag im Gespräch mit boersengefluester.de, ohne Details zu verraten. Vor dem Hintergrund des aktuellen Kurses könnte die Gesellschaft mit solch einer Maßnahme maximal zwischen 8 und 9 Mio. Euro einspielen. Das Volumen kommt nicht von ungefähr. Stets hatte das Management durchblicken lassen, dass die Kaufpreisvorstellungen für den Bereich Mobile Technology nicht unterhalb des Buchwerts liegen. Laut dem 2012er-Abschlussbericht betragen die Nettovermögenswerte für den zum Verkauf gestellten Geschäftsbereich rund 9,8 Mio. Euro. Eine solche Größenordnung sollte wohl ausreichen, um die Liquidität von YOC über 2013 hinaus zu decken. Nur spekulieren lässt sich derzeit darüber, welchen Verlauf die Hauptversammlung nehmen wird. Den Streubesitz gibt YOC offiziell mit rund 71 Prozent an. Hierin enthalten ist auch der Anteil des im September 2012 geschassten Dirk Kraus. Nach letzten Mitteilungen hielt der ehemalige Vorstandschef knapp unter 20 Prozent an YOC - allerdings gab es zwischenzeitlich ja einige Eigenkapitalmaßnahmen. Gegenüber boersengefluester.de signalisiert Kraus, dass er an der geplanten Kapitalerhöhung vermutlich teilnehmen wird: „Mir liegt viel daran, dass sich die Firma positiv entwickelt. Wenn dazu eine erneute Stärkung des Eigenkapitals nötig ist, dann ist es eben so. Da verschließe ich mich nicht.“ Schwer einzuschätzen sind in diesem Zusammenhang Gerüchte, wonach es den YOC-Gründer womöglich selbst zurück an die Schaltzentrale bei YOC zieht. Die Hauptversammlung wäre zwar ein perfekter Zeitpunkt für einen solchen Showdown. Fraglich ist aber, ob Kraus dafür die nötige Stimmrechtspower aufbringen kann. Spekuliert wird in diesem Zusammenhang über das ehemalige Aktienpaket von Michael Schwetje. Der frühere Onvista-Vorstand war seinerzeit mit gut 22 Prozent Großaktionär bei YOC, hat seine Stücke mittlerweile aber verkauft – angeblich an einen Münchner Investor. Eine Allianz mit Kraus wäre in so einer Konstellation zumindest denkbar. Andererseits betont Kraus gegenüber boersengefluester.de: „Wichtig ist, dass Ruhe einkehrt und sich die Firma auf das operative Geschäft konzentrieren kann.“ Interessant ist in dieser Gemengelage auch ein anderer Player. Nach Informationen von boersengefluester.de zählt nämlich die Beteiligungsgesellschaft bmp Media Investors (WKN: 33420) wieder zum Aktionärskreis von YOC. Der Venture Capitalist hatte sich Anfang 2001 mit 20 Prozent an YOC beteiligt und im Zuge des YOC-Börsengangs im Jahr 2006 den Ausstieg gesucht. Seit 2011 fokussiert sich die ebenfalls in Berlin beheimatete Gesellschaft  auf den Bereich Medien & Marketing Services. YOC passt also genau ins Beuteschema. Zudem weiß bmp-Vorstandschef Oliver Borrmann bestens bei YOC Bescheid – schließlich sitzt er dort im Aufsichtsrat. Pikant: Zur Hauptversammlung am 6. Juni liegt ein Gegenantrag des Aktionärs Bernhard Heiss vor, der neben der Abberufung des stellvertretenden Aufsichtsratschefs Peter Zühlsdorff auch die Demission von Oliver Borrmann fordert. Als Ersatz schlägt der Rechtsanwalt sich selbst und den Medienberater Ludwig Prinz zu Salm-Salm vor. Unabhängig davon: Eine Veränderung wird es bei der Zusammensetzung des Kontrollgremiums wohl auf jeden Fall geben, denn der Vorsitzende Gerd Schmitz-Morkramer hat sein Amt zum Ablauf der HV niedergelegt. Als Nachfolger steht der Hamburger Personalberater Harald R. Fortmann zur Wahl. Sollte YOC den eingeschlagenen Sanierungskurs fortsetzen können, dürften die Aktionäre dennoch vermutlich erst ab 2015 mit schwarzen Zahlen auf Gesamtjahresbasis kalkulieren. Die Bewertung der YOC-Aktie ist also nicht ganz einfach. Das Segment Media stand 2012 für einen Umsatz von 21,7 Mio. Euro. Im Vergleich dazu mutet die aktuelle Kapitalisierung von 14 Mio. Euro allerdings sehr bescheiden an. Das ist allerdings auch kein Wunder, denn YOC steht vor der Entscheidung: Hop oder top. Immerhin scheint die Bilanz nach den außerplanmäßigen Abschreibungen von 5,7 Mio. Euro nun sauber zu sein. „Wir haben klar Schiff gemacht und alle notwendigen Wertanpassungen vorgenommen“, sagt Freytag. Und auch aus Investorenkreisen ist zu hören, dass der neue Chef bislang einen super Job gemacht habe. Dennoch: Das Papier eignet sich nur für extrem risikobereite Anleger, selbst wenn sich die Notiz zuletzt im Bereich um 5 Euro stabilisiert hat. Auch sollte der Depotanteil mit Bedacht gewählt werden. Zwar hat der Titel locker das Potenzial für eine Kursverdopplung, aber auch ein Totalverlust ist nicht ausgeschlossen. Viel hängt von der kommenden Hauptversammlung und dem Erfolg der anstehenden Kapitalmaßnahme ab....
#Hauptversammlung #Verlustanzeige #Kapitalerhöhung #Mobile Marketing #593273
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In Amerika überschlagen sich die Unternehmen derzeit beinahe in der Ankündigung gigantischer Aktienrückkaufprogramme. Mittlerweile gibt es von S&P Dow Jones sogar einen Index auf die interessantesten Rückkauffirmen. In Deutschland setzen zwar...
#Aktienrückkauf #Dividende #Hauptversammlung
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Es in den Fokus von institutionellen Anlegern zu schaffen, ist für Nebenwerte oft eine harte Prüfung. Ab einem Börsenwert von 100 Mio. Euro öffnen sich dann aber plötzlich Türen, die lange Zeit verschlossen schienen. Boersengefluester.de stellt drei aussichtsreiche Werte vor, deren Kapitalisierung unmittelbar im Bereich um diese Schwelle liegt. Einen prima Ruf in der Nebenwerteszene genießt seit jeher GFT Technologies (WKN: 580060). Die Aktie des IT-Spezialisten mit Fokus auf den Finanzsektor hat sich in den vergangenen sechs Monaten zwar bereits um rund 30 Prozent verteuert, doch noch immer können sich die Kennzahlen sehen lassen. Dem Börsenwert von derzeit 102 Mio. Euro steht ein für das laufende Jahr geplanter Umsatz von 238 Mio. Euro entgegen. Den für 2013 avisierten Gewinn vor Steuern siedelt Vorstandschef Ulrich Dietz zwischen 12 und 13 Mio. Euro an. Das entspräche in etwa dem Niveau des Vorjahrs. Bezogen auf die Ergebnisschätzung für 2014 wird der Anteilschein momentan mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von weniger als zwölf gehandelt. Die Bilanz ist super solide. Bei einer Eigenkapitalquote von 60 Prozent zum ersten Quartal 2013 weisen die Stuttgarter kaum Bankverbindlichkeiten aus. Die liquiden Mittel und Wertpapiere decken die Marktkapitalisierung netto zu rund einem Viertel ab. Die nach der Hauptversammlung am 15. Mai vom Kurs abgezogene Dividende von 0,15 Euro pro Anteilschein hat die Notiz bereits wieder aufgeholt. Sollte GFT auch im kommenden Jahr den gleichen Dividendensatz zahlen, ergäbe sich eine Rendite von anständigen 3,9 Prozent. Die Analysten trauen dem Papier noch deutlich höhere Kurse als die gegenwärtig aufgerufenen 3,89 Euro zu. Die Equinet Bank sieht die GFT-Aktie bei 4,50 Euro fair bewertet, die Experten von Warburg Research halten gar 5 Euro für angemessen. Auf diesem Niveau käme das Unternehmen auf einen Börsenwert von knapp 132 Mio. Euro. 57,2 Prozent der Anteile befinden sich im Streubesitz. Boersengefluester.de rät zum Einstieg.  
GFT Technologies Kurs: 20,60
  Ungleich heißer ist die Aktie von bet-at-home.com (WKN: A0DNAY). Nach starken Zahlen für 2012 und einem erfreulichen Jahresauftakt hat sich die Notiz des Wettanbieters zuletzt in Topform präsentiert. Die  2011er-Kursregionen von zeitweilig mehr als 45 Euro sind mit aktuell 26,50 Euro freilich noch ein gutes Stück entfernt. Auf dem jetzigen Niveau bringen die Düsseldorfer etwa 93 Mio. Euro auf die Börsenwaagschale – bis zur psychologisch wichtigen 100er-Schwelle ist es also nicht mehr weit. Zum Vergleich: Die Kapitalisierung des Konkurrenten Mybet beträgt zurzeit etwa 34 Mio. Euro. Am 13. Mai fand die Hauptversammlung von bet-at-home.com statt. Die Aktionäre erhielten 0,60 Euro pro Anteilschein. Angesichts einer sich daraus ergebenden Verzinsung von nur 2,3 Prozent setzen Dividendenfans vermutlich auf andere Small Caps. Mit Abstand wichtigste Stellgröße für die Ertragskraft von bet-at-home.com sind die Marketingaufwendungen. Im Vorjahr betrugen diese immerhin 50 Mio. Euro und haben den 2011er-Wert um 22 Prozent übertroffen. Hintergrund für die Werbeoffensive war die Fußball-EM in Polen und der Ukraine. Im ersten Jahresviertel 2013 hat Vorstandschef Franz Ömer 10 Mio. Euro in Werbung gesteckt – offenbar normal für ein Jahr ohne sportliche Großereignisse. Gespannt dürfen die Anleger schon jetzt auf 2014 sein, schließlich steht dann die Fußball-WM in Brasilien an. Analysiert wird die Aktie von Warburg Research. Die Experten geben ein Kursziel von 37 Euro aus. Das entspricht einem ansehnlichen Potenzial von 37 Prozent. Charttechnisch ist wichtig, dass der Small Cap den Bereich um 30 Euro signifikant überspringt. Die nötige Power hat die Aktie des Werbepartners von Schalke 04 dafür.  
bet-at-home.com Kurs: 3,25
  Eine gigantische Performance hat seit 2009 USU Software (WKN: A0BVU2). hingelegt. Von 2009 bis Anfang 2013 kletterte der Aktienkurs von knapp 2 Euro bis auf mehr als 8 Euro und steht nur für einen gesamten Börsenwert von 87 Mio. Euro. Da wirkt die aktuelle Konsolidierungsphase nur mehr als gesund. Auslöser der Kurspause dürften die verhaltener als gedacht ausgefallenen Zahlen zum ersten Quartal 2013 gewesen sein. Im Gegensatz zu GFT und bet-at-home.com findet die Hauptversammlung von USU noch statt – und zwar am 6. Juni 2013 in Ludwigsburg. Abgestimmt wird dort über eine von 0,20 Euro auf 0,25 Euro erhöhte Dividende. Dementsprechend beträgt die Rendite 3,0 Prozent. Die Hauptgeschäftsfelder von USU sind der optimale Einsatz von IT-Infrastruktur sowie Datenbanken für wissensbasierte Geschäftsprozesse. Für das laufende Geschäftsjahr hat Vorstandschef Bernhard Oberschmidt eine Steigerung der Umsätze auf mindestens 58 Mio. Euro formuliert. Bis 2017 sollen die Erlöse gar die Marke von 100 Mio. Euro knacken. Für Aufsehen bei den Börsianern sorgte zuletzt die mehrheitliche Übernahme von BIG Social Media für insgesamt knapp 11 Mio. Euro. Die Bilanz der Möglinger ist mit einer Eigenkapitalquote von 62,5 Prozent komfortabel. Die Analysten von GBC taxieren den fairen Wert für die USU-Aktie auf 10,60 Euro. Der Titel ist eine feine Wahl für Langfristanleger. Wer ihn noch nicht im Depot hat, sollte zunächst die aktuelle Konsolidierungsphase beobachten. Spätestens wenn das bisherige Jahreshoch von gut 8,40 Euro übersprungen wird, dürfte die USU-Rally wieder an Dynamik gewinnen. Die Marke von 100 Millionen Euro Börsenwert ist übrigens bei einem Kurs von 9,50 Euro erreicht.  
USU Ventures Kurs: 9,06
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#Dividende #Marktkapitalisierung #Börsenwert #Institutionelle #580060 #A0BVU2 #A0DNAY
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Vor lauter Feierlaune bei den Investoren ist in den vergangenen Tagen beinahe untergegangen, dass am 5. Juni der Arbeitskreis Aktienindizes tagt und über mögliche Veränderungen in der DAX-Familie berät. Etatmäßig auf der Tagesordnung steht diesmal nur der SDAX. Doch angesichts prominenter Neuzugänge wie LEG Immobilien oder der RTL Group könnte es auch im MDAX zu Veränderungen kommen – so die Spekulation der Börsianer. Für Spannung ist also gesorgt. Kein Wunder, dass die Indexstrategen in den Banken bereits alle Szenarien durchspielen. Als heißer Kandidat für einen direkten Aufstieg in den MDAX gilt LEG Immobilien (WKN: LEG111). Der Bestandshalter von Wohnungen in Nordrhein-Westfalen ist seit dem 1. Februar 2013 notiert und erfüllt damit locker die formale Mindestanforderung für eine Indexaufnahme von 30 Handelstagen. Nach einem schwierigen Parkettstart hat sich die Stimmung in den vergangenen Wochen zugunsten der Düsseldorfer gedreht. Mittlerweile notiert der Anteilschein wieder nördlich des Emissionspreises von 44 Euro. 57,5 Prozent der LEG-Aktien befinden sich im Streubesitz. Die wichtigsten Aktionäre sind die Goldman Sachs zurechenbare Saturea B.V. (40,85 Prozent) sowie der Hedgefonds Perry Capital (9,15 Prozent). Interessant: Mit einer gesamten Kapitalisierung von 2,41 Mrd. Euro bringt LEG Immobilien nur geringfügig weniger Gewicht auf die Börsenwaage als die Deutsche Wohnen (WKN: A0HN5C), den mit 2,49 Mrd. Euro momentan schwersten deutschen Immobilienwert. „LEG Immobilien steigt mit den aktuellen Rängen 34/36 in den MDAX auf“, sagt Indexexpertin Silke Schlünsen von Close Brothers Seydler. Voraussetzung für eine außerordentliche MDAX-Beförderung – im Börsensprech Fast Entry  – ist, dass der Titel sowohl bezüglich der Marktkapitalisierung des Streubesitzes als auch mit Blick auf die Handelsumsätze zu den 40 führenden Aktien gehört. Für die LEG-Aktie könnte sich die direkte MDAX-Platzierung als Kurstreiber erweisen, denn für etliche Investoren ist der Titel wohl noch immer eher eine Unbekannte. Die zuletzt vorgelegten Zahlen des Immobilienkonzerns waren unterm Strich anständig, die Bewertung an der Börse noch immer relativ moderat. Zudem werden Erinnerungen an GSW Immobilien (WKN: GSW111) wach. Die Aktie des Berliner Immobilienkonzerns bekam mit dem Aufstieg in den MDAX im September 2011 ebenfalls Flügel. Im Hinterkopf sollten Anleger allerdings behalten, dass am 1. August 2013 die sechsmonatige Lock-up-Frist der LEG-Großaktionäre endet. Möglicherweise könnte dann von dieser Seite Abgabedruck auf den Anteilschein kommen. Per saldo ist die LEG-Aktie dennoch kaufenswert.
LEG Immobilien Kurs: 52,40
  Des einen Freud, des anderen Leid. Da die Zahl der MDAX-Plätze auf 50 limitiert ist, muss wohl HHLA (WKN: A0S848) aus dem Midcap-Index weichen – so zumindest der Tenor der Analysten. Ironie der Geschichte: Im März 2008, gut vier Monate nach dem Börsengang, startete der Hamburger Hafenkonzern ebenfalls direkt aus dem Niemandsland in den MDAX durch und ersetzte dort den Finanzdienstleister AWD. Für HHLA wäre die Notiz im SDAX also ein Novum. Von der drohenden Herabstufung haben sich die Investoren aber nicht verunsichern lassen. Nach dem April-Tief bei 16,30 Euro zog die HHLA-Notiz zuletzt bis auf 19 Euro an. Über die enttäuschende Langfristperformance der Aktie täuscht das aber nicht hinweg. Von dem deftigen Kurseinbruch zur Finanzkrise im Jahr 2008 konnte sich das Papier nicht wirklich erholen, seit Anfang 2011 ist die HHLA-Aktie tendenziell sogar wieder Richtung Süden unterwegs. Die Einschätzungen der Analysten halten sich in etwa die Waage: Neun Experten sagen Kaufen, zehn Halten, achtmal lautet das Votum Verkaufen. Das durchschnittliche Kursziel von 18,50 Euro liegt dabei sogar etwas unterhalb der aktuellen Notiz. Ein Engagement drängt sich nicht auf.
HHLA Kurs: 21,70
  Den für HHLA nötigen SDAX-Platz muss wohl IVG Immobilien (WKN: 620570) hergeben. Die Bonner schocken ihre Anleger mit immer größeren Verlustmeldungen und ächzen unter einem enormen Schuldenberg von 4,2 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Der Börsenwert von IVG ist derweil auf 75 Mio. Euro geschrumpft, seit Ende März 2013 ist der Titel nur noch ein Penny Stock. Größere Gegenbewegungen sind nach einem Kursverfall, wie ihn der Spezialist für Büroimmobilien hinnehmen musste – in den vergangenen zwölf Monaten verlor der Titel 80 Prozent an Wert – stets möglich, vorsichtige Investoren meiden den Titel jedoch. Immerhin: Für IVG dürfte der Abstieg aus der Indexfamilie summa summarum wohl eher eine gute Botschaft sein. Schließlich stehen die Bonner als „normaler“ Small Cap nicht mehr so im Rampenlicht der Investoren. Munter diskutiert wird in der Börsenszene, was mit RTL Group (WKN: 861149) und dem Spezialchemiekonzern Evonik Industries (WKN: EVNK01) passiert, beide haben zuletzt den Weg „über die kalte Küche“ an die Frankfurter Börse gemeistert. Das formale Kriterium eines Listing im streng regulierten Börsensegment Prime Standard erfüllt RTL seit der zusätzlichen Notizaufnahme in Deutschland am 30. April 2013 auf jeden Fall. Unklarheit herrschte zunächst jedoch darüber, wie das Zusatzlisting für die Berücksichtigung bei der Indexentscheidung zu werten sei. Nach neuesten Informationen wird die Aktie der RTL Group bei der anstehenden Indexüberprüfung im Juni aber berücksichtigt. Auf jeden Fall zu beachten ist, wie sich die Handelsumsätze zwischen Luxemburg und Deutschland verteilen. Gemäß der Deutschen Börse AG müssen mindestens ein Drittel der Order via Xetra beziehungsweise Frankfurt laufen. Diese Regelung wurde BB Biotech vor einem Jahr zum Verhängnis. Nach nur einem Quartal schafften die Schweizer jedoch den Sprung zurück in den TecDAX. Börsenbeobachter gehen davon aus, dass sich das Verhältnis bei RTL künftig weiter zu Gunsten Frankfurt/Xetra verschieben wird. Damit hat der Medienriese gute Chancen auf einen MDAX-Platz bereits im Juni. Das würde jedoch bedeuten, dass ein zweites MDAX-Unternehmen neben HHLA seinen Platz räumen muss.
RTL Group Kurs: 32,30
  Laut Silke Schlünsen von Close Brothers Seydler stehen insbesondere BayWa (WKN: 519406) und Rational (WKN: 701080) auf der Kippe. Rational bekommt zwar wegen seiner schlechteren Handelsumsätze Abzüge in der B-Note, dafür liegt der Küchenausstatter aber in punkto Börsenwert klar vor Baywa. Im Zweifel dürfte es daher wohl den Agrarhändler und Baustoffkonzern treffen. BayWa war 2009 für den Industrieroboterhersteller Kuka vom SDAX in den MDAX aufgerückt.  Sollte Baywa den Weg zurück antreten,  müsste das langjährige SDAX-Mitglied MVV Energie (WKN: A0H52F) zittern - wieder einmal. Nur 12,2 Prozent der MVV-Aktien befinden sich im Streubesitz. Größter Anteilseigner des regionalen Stromversorgers ist mit 50,1 Prozent die Stadt Mannheim. 6,3 Prozent hält GDF Suez. Im Vergleich zu den großen DAX-Versorgern RWE (WKN: A703712) und Eon (WKN: ENAG99) sieht die Performance der MVV-Aktie noch ganz anständig aus, wenngleich es seit 2008 tendenziell auch eher abwärts geht. Die Aktie bietet eine Dividendenrendite von rund vier Prozent. Allerdings fand die Hauptversammlung bereits im März statt. Sollte es zu den beschriebenen Veränderungen kommen, dürfen sich Villeroy & Boch (WKN: 765723) und SHW (WKN: A1JBPV) im Juni dagegen wohl kaum noch Hoffnungen auf einen Eintritt die Indexwelt machen. Der Automobilzulieferer hat nach der Hauptversammlung am 14. Mai eine Gesamtdividende von 4,00 Euro je Aktie gezahlt. Dementsprechend ging es mit dem Kurs nach unten. Für Verunsicherung bei den Investoren sorgen allerdings die überraschenden Wechsel an der Führungsspitze der Aalener. Neu an der Spitze von SHW ist Thomas Buchholz, der von TI Automotive aus Heidelberg kommt. SHW ist vorerst nur eine Halten-Position. Attraktiver ist da schon die Vorzugsaktie von Villeroy & Boch. Die nächsten Zahlen des Keramik- und Badezimmerkonzerns stehen am 18. Juli an. Das Papier ist, auch unabhhängig von der Indexzugehörigkeit, kaufenswert. Definitiv keine Chance auf eine Berücksichtigung zum Juni-Termin hat Evonik. Erster Handelstag der Essener war der 25. April 2013. Damit verfehlt das Unternehmen die für Indexmitglieder geforderte Mindestzahl von 30 Handelstagen. Umso spannender wird damit wohl der große Umstellungstermin im September. Neben Evonik müssen Investoren dann womöglich noch ganz andere Unternehmen auf die Beobachtungsliste nehmen. Ob beispielsweise das Kursniveau der Commerzbank (WKN: CBK100) ausreicht, um den DAX-Platz zu behaupten, wird derzeit wohl kaum jemand seriös vorhersagen können. Und außerdem stehen noch andere Großkonzerne wie Osram oder die Deutsche Annington vor der Notizaufnahme. In den kommenden Monaten steht die heimische Indexlandschaft also vor einem großen Stühlerücken. Für Anleger können sich dadurch interessante Investmentchancen ergeben.   Sind Sie an weiteren Informationen interessiert? Nach welchen Kriterien die Indexhüter der Deutschen Börse genau entscheiden, haben wir hier für Sie umfassend zusammengeschrieben....
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[sws_grey_box box_size="585"]Lange Zeit galt die Aktie von Heliocentris als Hoffnungswert in der Small-Cap-Szene. Doch nun scheint der Spezialist für dezentrale Energieversorgung sein industrielles Geschäft tatsächlich in die gewünschten Bahnen lenken zu können. Das zeigen etliche Großaufträge aus dem Telekomsektor. Zudem ist das Dauerthema Finanzierung mit der Ende März platzierten Kapitalerhöhung über knapp 11 Mio. Euro bis zum Erreichen der Gewinnschwelle ad acta gelegt. Besserung zeichnet sich auch im zuletzt ein wenig vernachlässigten Geschäftsbereich mit Schulungsmaterial zu Wasserstoff- und Solartechnik für Lehreinrichtungen. Auf dem gegenwärtigen Kursniveau von 7,20 Euro bringt es das Unternehmen auf einen Börsenwert von 62 Mio. Euro. Damit ist zwar schon eine Menge Zukunftsfantasie eingepreist. Die 2012er-Erlöse betrugen schließlich nur 7,7 Mio. Euro. Wenn die ambitionierten Planungen von Heliocentris eintreten, wächst das Unternehmen allerdings auch in eine völlig neue Größenordnung. Und solche Geschichten mögen Börsianer nun mal. Die Analysten von Close Brothers Seydler geben derzeit ein Kursziel von 8 Euro für die Heliocentris-Aktie (WKN: A1MMHE)  aus. Montega Research aus Hamburg siedelt den fairen Wert gar erst bei 10 Euro an. Boersengefluester.de sprach mit Heliocentris-Finanzvorstand András Gosztonyi über das gestiegene Interesse an der Aktie, die weiteren Geschäftsaussichten und die Rolle des langjährigen Großaktionärs bmp.[/sws_grey_box]...
#Telekom #Mobilfunk #Brennstoffzellen #Kapitalerhöhung #A1MMHE
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Mit 8557,86 Punkten hat der DAX am 22. Mai 2013 erneut ein neues Rekordhoch erklommen. Für die meisten Aktionäre ist also alles in Butter – sollte man zumindest meinen. Doch die Realität sieht anders aus. Von den 30 DAX-Titeln notieren zwölf Gesellschaften um mehr als 50 Prozent unterhalb ihres Rekordhochs. Immerhin: Mit Blick auf die Entfernung zum 52-Wochen-Hoch hellt sich das Bild deutlich auf. Knapp drei Viertel der DAX-Aktien halten einen Abstand von maximal zehn Prozent zu ihrem Top-Stand der vergangenen zwölf Monate. Doch warum schneiden viele DAX-Werte mit Blick auf das All-Time-High eigentlich so schlecht ab? Um das zu verstehen, ist ein Blick in den Bauplan des DAX nötig. Im Gegensatz zu bekannten Kursindizes, wie zum Beispiel Dow Jones, S&P 500 oder dem Euro Stoxx 50 ist der DAX ein Performance-Index. Das heißt: Ihm werden Dividendenausschüttungen gutgeschrieben. Als etwa die Aktie der Deutschen Telekom am 17. Mai 2013 „exD“, also mit Dividendenabschlag gehandelt wurde, hat das den DAX gänzlich unberührt gelassen. Dabei bedeuteten die 0,70 Euro ein Minus von 7,5 Prozent für die T-Aktie. Ein „normaler“ Kursverlust in dieser Größenordnung bei der Deutschen Telekom würde den DAX hingehen ungefähr 25 Punkte kosten. Seit dem Börsengang Ende 1996 hat die Deutsche Telekom insgesamt 15 Mal eine Dividende gezahlt. Anleger, die den Titel die ganze Zeit im Depot hatten, bekamen insgesamt 9,64 Euro (brutto) pro T-Aktie überwiesen. Gemessen am Rekordhoch von 104,90 Euro aus dem März 2000 macht das den Kohl zwar auch nicht mehr fett. Doch es gibt etliche Aktien, bei denen man die Dividende für einen sauberen Vergleich der Kursentwicklung berücksichtigen sollte. Prominentes Beispiel ist Daimler. Zurzeit bewegt sich der Titel in unmittelbarer Nähe seines 52-Wochen-Hochs. Mit Blick auf die Rekordmarke von fast 110 Euro aus dem Mai 1998 sieht der Automobilhersteller mit einem Minus von fast 55 Prozent hingegen wie ein ordentlicher Kapitalvernichter aus. Inklusive der steuerlich induzierten Sonderausschüttung von 20 D-Mark pro Aktie von 1998 hat Daimler seit dem Kursrekord addiert 34,62 Euro Dividende pro Anteilschein ausgekehrt. Sattelt man diesen Bruttobetrag auf den aktuellen Daimler-Kurs drauf, ergäbe sich eine Entfernung von „nur“ noch 22 Prozent zum All-Time-High.
Mercedes-Benz Group Kurs: 44,85
  Jeweils um knapp drei Viertel von ihren absoluten Höchstständen entfernt sind die beiden Stromversorger-Aktien RWE und Eon. Ein Großteil des Kursdesasters geht sicherlich auf die finanziellen Belastungen durch die Energiewende zurück. Anleger, die das Pech hatten, genau auf dem Hoch einzusteigen und bis heute dabei sind, haben allerdings noch Dividenden von 18,65 Euro pro RWE-Aktie bzw. 6,87 Euro je Eon-Anteilschein kassiert. Inklusive dieser Zahlungen reduziert sich das Kursminus bei RWE auf 55 Prozent, bei Eon auf 61 Prozent. Unter Berücksichtigung von Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag ist der Verlust freilich noch größer, denn von jedem Euro gezahlter Dividende darf der Anleger nämlich nur 0,736 Euro behalten, den Rest kassiert der Fiskus.
E.ON Kurs: 19,60
  Am dichtesten vor dem Kursgipfel der vergangenen 52 Wochen befinden sich die Aktien des Automobilzulieferers Continental, Allianz, Deutsche Post, Daimler, Adidas, Linde und Henkel. Anleger, die nach der jüngsten Kursrally auf der Suche nach Nachzüglern sind, werden diese Titel also kaum favorisieren. Die rote Laterne halten in dieser Disziplin die Commerzbank, RWE und Eon, Thyssen Krupp, K+S und Lanxess. Aber auch die lange Zeit erfolgsverwöhnten Anleger von Fresenius Medical Care mussten zuletzt mit ansehen, wie der DAX an ihnen vorbeiflog. Aufholpotenzial hätten unter diesem Aspekt außerdem die Papiere von der Deutschen Börse AG, Siemens und Infineon. Wie groß der Einfluss der Ausschüttungen auf den Indexstand ist, zeigt ein Blick auf den DAX-Kursindex (WKN: 846744). Mit rund 4465 Punkten notiert der kleine DAX-Bruder, bei dem Dividenden voll zu Buche schlagen, noch signifikant unter dem Rekordstand von 6233 Punkten vom 7. März 2000. Das ist ein Minus von knapp 29 Prozent. Damit schneidet er allerdings noch immer wesentlich besser ab als der Euro Stoxx 50. Das europäische Auswahlbarometer liegt um fast 50 Prozent unter seinem Rekordhoch von 5464 Punkten aus dem März 2000. Und selbst auf das Vor-Finanzkrisen-Niveau von 4557 Zählern vom Juli 2007 hat der Euro Stoxx 50 einen Discount von 38 Prozent. Fazit: Der Gipfelsturm des DAX hängt maßgeblich an der Einbeziehung der Dividenden - immerhin knapp 4000 Punkte gehen auf das Dividenden-Konto. Wer den DAX mit internationalen Auswahlbarometern vergleicht, sollte stets besser den DAX-Kursindex heranziehen. Und vielleicht nimmt der Indexstand des kleinen DAX-Bruders ja auch ein wenig von der Höhenangst auf dem aktuellen Niveau. Zur besseren Orientierung hat boersengefluester.de für alle DAX-Werte die jemals erreichten Rekordkurse sowie die Bestmarken auf 52-Wochen-Sicht zusammengetragen. Die komplette DAX-Tabelle finden Sie hier.  ...
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Längst ist es kein Problem, populäre Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) im Internet zu finden – schon gar nicht für die DAX-Werte. Wie die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen gestaltet sich jedoch die Recherche nach validen langjährigen Durchschnittsgrößen. Dabei sind häufig gerade diese Zahlen für die Orientierung so wichtig. Boersengefluester.de hilft: Wir haben für alle DAX-Aktien Zehn-Jahres-Mittelwerte bezüglich KGV, Kurs-Buchwert-Verhältnis und Dividendenrendite ermittelt....
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Lautes IR-Getöse, eine möglichst große Zahl an ad-hoc-Mitteilungen und die Teilnahme an gefühlt jeder Investorenveranstaltung sind nicht jedermanns Sache. Viele Firmen agieren lieber im Verborgenen. Das muss nicht unbedingt schlecht für Anleger sein. Boersengefluster.de stellt drei Werte vor, die kaum jemand auf dem Radar hat. Anfang Mai feierte Simona (WKN: 723940) 23jähriges Börsenjubiläum. Wirklich angekommen ist die Firma aus dem etwa 80 Kilometer von Wiesbaden entfernten Kirn auf dem Parkett aber noch immer nicht. Die insgesamt 600.000 Stammaktien stehen für einen Grundkapital von 15 Mio. Euro. Erfahrene Börsianer merken sofort: Hier sind noch Spuren der 50-DM-Nennwert-Aktie vorhanden. Etwas antiquiert klingt auch der Hinweis im Investor-Relations-Bereich des Internetauftritts, wonach es sich bei dem Wertpapier um eine „Inlandsaktie“ handelt. Dabei verfügt der Hersteller von Kunststoffprodukten über eine piekfeine Homepage, die Aktionären alle wichtigen Informationen bietet. Da kann sich manch Softwarefirma eine Scheibe von abschneiden. Nur rund elf Prozent der Aktien befinden sich im freien Umlauf. Zu den Anteilseignern zählen unter anderem die auch bei Biotest engagierte Kreissparkasse Biberach (15%) sowie die dem Drogisten Dirk Rossman zurechenbare Rossmann Beteiligungs GmbH (10,1%). Enttäuschend ist die Kursentwicklung: Per saldo kommt der Aktienkurs von Simona seit fast sechs Jahren nicht mehr recht vom Fleck. Am optisch vergleichsweise hohen Aktienkurs von 315 Euro kann es eigentlich nicht liegen. Auch die Bewertung ist akzeptabel. Der Kapitalisierung von 189 Mio. Euro steht ein für 2013 erwarteter Umsatz von 280 bis 290 Mio. Euro entgegen. Der Discount auf den Buchwert beträgt sieben Prozent – auch das ist eine faire Relation. Sorge bereitet Investoren die zurzeit unbefriedigende Geschäftsentwicklung. Nachdem das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2012 um 30  Prozent einknickte, verlief auch der Jahresstart 2013 holprig. Nun will der Vorstand investieren, um Wachstumsimpulse aus den Schwellenländern zu bekommen. Zur Hauptversammlung am 7. Juni wird Simona eine von 9,50 auf 7,50 Euro reduzierte Dividende vorschlagen, was, bezogen auf den aktuellen Kurs, einer Rendite von 2,4 Prozent gleichkommt. Im Nebenwertesektor gibt es zwar deutlich höhere Verzinsungen. Dafür hat die Simona-Aktie den Dividendenabschlag in den vergangenen vier Jahren stets wieder aufgeholt, so dass der Titel beinahe so etwas wie ein Anleihenersatz – mit freilich höheren Kursschwankungen – ist.     Längst aus dem Blickfeld der meisten heimischen Anleger verschwunden ist Vizrt (WKN: 926501). Das vor knapp 20 Jahren gegründete Unternehmen zählte – damals noch unter der Vorgängergesellschaft RT Set – gemeinsam mit Orad oder Advanced Vision Technology zu den israelischen Vertretern des Neuen Markts. Das ist längst Geschichte: Seit vielen Jahren hat der 3D-Softwarespezialist seinen Hauptsitz im norwegischen Bergen. Die Notiz im Frankfurter Börsensegment Prime Standard hat das Unternehmen 2009 aus Kostengründen gekappt, seitdem wird Vizrt in Deutschland nur noch im Freiverkehr gehandelt. Die Hauptnotiz läuft über Oslo. Für Anleger, die sich seit Neuer-Markt-Zeiten noch mit Vizrt beschäftigen, war der Börsenabschied aus Deutschland sicherlich keine gute Nachricht. Aber auch wirtschaftlich nicht lief nicht immer alles rund bei dem Mediendienstleister. Für 2012 musste Vizrt einen Umsatzrückgang von knapp drei Prozent auf 122 Mio. Dollar verkraften. Noch heftiger ging es beim Gewinn zur Sache. Unterm Strich sackte das Ergebnis um 70 Prozent auf 4,6 Mio. Dollar zusammen. Doch es gibt auch positive Aspekte: Mittel- bis langfristig will das Unternehmen an das früher kommunizierte Wachstumsziel von 13 Prozent für die Erlöse zurückkehren. „Für 2013 rechnen wir allerdings erst noch mit einem Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich“, sagt Vorstandschef Martin Burkhalter. Hervorzuheben ist die saubere Bilanz von Vizrt. Die Eigenkapitalquote beträgt mehr als 75 Prozent. Bankschulden sind keine vorhanden. Die Nettocashposition beträgt umgerechnet gut 60 Mio. Euro und deckt den Börsenwert von 158 Mio. Euro zu 38 Prozent ab. Nachdem eine reguläre Dividende von umgerechnet knapp 0,09 Euro pro Aktie bereits Anfang Mai auf den Aktionärskonten eingegangen ist, steht demnächst eine Bonusauszahlung von umgerechnet 0,22 Euro pro Anteilschein an. Hier müssen aber noch gesetzliche Fristen abgewartet werden. Womöglich gelingt der Vizrt-Aktie ja doch noch ein Comeback – auch bei deutschen Anlegern.  
Vizrt Kurs: 0,00
  Schon jetzt eine echte Kursrakete ist der Anteilschein von Bien-Zenker (WKN: 522810). Innerhalb der vergangenen zwölf Monate hat der Small Cap um rund 80 Prozent an Wert gewonnen. Rund 89 Prozent der Anteilscheine des Anbieters von Ein- und Zweifamilienhäusern befinden sich im Besitz der österreichischen ELK Fertighaus AG. Gerüchte über einen Börsenabschied von Bien-Zenker gibt es daher immer wieder. Ob ELK seit einiger Zeit weitere Stücke von Bien-Zenker aufsammelt ist schwer zu beurteilen, denn auch rein fundamental gibt es gute Gründe, dass sich Investoren mit dem Papier eindecken. Nach fünf Nullrunden in Folge schüttet die Firma aus Schlüchtern in der Nähe von Fulda für 2012 wieder eine Dividende aus.  Die vorgeschlagenen 0,60 Euro entsprechen einer Rendite von immerhin 4,8 Prozent. Die Hauptversammlung findet am 5. Juli in Frankfurt statt. Nachdem die Erlöse bereits 2012 kräftig zugelegt hatten, rechnet der Vorstand für das laufende Jahr mit Umsätzen von rund 152 Mio. Euro und einem Gewinn nach Steuern im Bereich um gut 3 Mio. Euro. Das entspräche einem Ergebnis je Aktie von mindestens 1,25 Euro. Bezogen auf den aktuellen Aktienkurs von 12 Euro ergibt sich damit ein KGV von knapp zehn. Zu teuer ist die Bien-Aktie trotz der Kursrally also keinesfalls. Und dabei ist das Papier von der Nebenwerteszene noch gar nicht mal entdeckt worden.  
Bien-Zenker Kurs: 0,00
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Mit KTG Agrar, Tonkens Agrar und Agrarius haben gleich drei landwirtschaftliche Betriebe ihr Feld auch auf dem Kurszettel bestellt. Die meisten Investoren machen zurzeit  jedoch einen Bogen um die Acker-Aktien. Dabei galt insbesondere der Börsenpionier KTG Agrar mal als extrem angesagtes Investment. Boersengefluester.de analysiert, ob das Trio vielleicht zu Unrecht links liegen gelassen wird und welche Aktie das beste Chance-Risiko-Profil hat. Siegfried Hofreiter, Vorstandschef von KTG Agrar, ist um markige Sprüche nie verlegen. „Wir versorgen Köln ein Jahr mit Nahrung und Rostock mit Energie.“ In der Tat hat sich die Gesellschaft seit dem Börsengang Ende 2007 zu einem kleinen Ökoimperium entwickelt. So verfügen die Hamburger mittlerweile über mehr als 38.000 Hektar Ackerland in Deutschland und dem Baltikum. Rund ein Viertel davon befindet sich im Eigentum von KTG Agrar. Über die 70-Prozent Tochter KTG Energie (WKN: A0HNG5) betreibt das Unternehmen Biogasanlagen mit einer Produktionskapazität von 35 Megawatt. Komplettiert wird die Wertschöpfungskette seit 2011 durch das Lebensmittelgeschäft Richtung Endverbraucher. Hofreiter nennt das Konzept: „Vom Acker bis auf die Theke.“ Gelistet ist das Unternehmen im wenig regulierten Entry Standard – wie auch Tonkens Agrar und Agrarius. Gemessen am Börsenwert spielt KTG Agrar mit einer Kapitalisierung von 92 Mio. Euro aber in einer anderen Liga als Tonkens Agrar (17 Mio. Euro) und Agrarius (7 Mio. Euro). Die 2012er-Umsätze von KTG Agrar betragen rund 100 Mio. Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) beläuft sich auf 20 Mio. Euro. Damit blieb die operative Marge gegenüber dem Vorjahr in etwa konstant – trotz des Erlösanstiegs von 30 Prozent. Großes Manko: Unterm Strich bleibt bei KTG Agrar kaum etwas hängen. Hauptgrund sind die Zinszahlungen auf die enormen Finanzverbindlichkeiten. „Der KTG Agrar Konzern hat mittlerweile Anleihen mit einem Volumen von 264 Mio. Euro ausstehen“, berichtet Alexander Drews, Analyst bei Montega Equity Research. So hat KTG Agrar im Februar 2013 die Anleihe II um immerhin 80 Mio. Euro aufgestockt. Kurz zuvor erhielt das Eigenkapital eine Spritze in Form einer „kleinen“ Kapitalerhöhung, die brutto 8,5 Mio. Euro einbrachte. Beinahe zeitgleich verkaufte das Unternehmen weitere Aktien von KTG Energie (WKN: A0HNG5) an Investoren und hat die angestrebte Platzierung von zwei Millionen Stück damit abgeschlossen. Nach Abschluss der Transaktionen beträgt das Eigenkapital nun rund 100 Mio. Euro, macht aber trotzdem nur gut 25 Prozent der gesamten Vermögenswerte aus. So richtig „Bio“ ist die Bilanz von KTG Agrar angesichts der massiven Finanzierung via Anleihen also nicht. Die Skepsis der Aktien-Anleger basiert wohl zu einem Großteil auf der Befürchtung, dass diese Expansionsmaschinerie womöglich überspannt ist.
KTG Agrar Kurs: 0,00
  Andererseits legt Börsenbauer Hofreiter Wert auf die enormen stillen Reserven von KTG Agrar. So stehen die im Eigentum befindlichen rund 9000  Hektar Ackerland mit ca. 30 Mio. Euro in der Bilanz. Den tatsächlichen Marktwert beziffert er auf  „heute vielleicht über 100 Mio. Euro“. Hinzu kommen die noch vorhandenen rund vier Mio. Aktien an der Biogas-Tochter. Diese haben momentan einen Marktwert von etwa 55 Mio. Euro, stehen aber nur mit rund 4 Mio. Euro in den Büchern. Klar ist: Vorstandschef Hofreiter fährt einen forschen Expansionskurs. Bis 2015 soll allein der Anteil der Eigentumsflächen auf 11.000 Hektar ausgebaut werden. Das entspräche einer zusätzlichen Fläche von nochmal rund 2800 Fußballfeldern. Zudem verschlingen die Ausweitung der Lebensmittelproduktion und die Expansion im Energiebereich weitere Mittel. Die Anleihenkurse signalisieren noch keine erhöhte Gefahr, sowohl das „KTG Biowertpapier I (WKN: A1ELQU)“ als auch das „KTG Biowertpapier II (WKN: A1H3VN)“ notieren beide oberhalb von 100 Prozent. Für konservative Anleger scheint die Aktie dennoch nicht das passende Investment zu sein. Etliche Nummern kleiner ist die in Sülzetal in der Nähe von Magdeburg sitzende Tonkens Agrar. Die Ackerflächen befinden sich ausschließlich in Deutschland, haben mit 3120 Hektar aber nicht mal ein Zehntel des Umfangs von KTG Agrar. Rund 250 Hektar – das entspricht etwa der Größe von 350 Fußballfeldern – befinden sich im Eigentum von Tonkens. An der Börse hatte der Small Cap lange Zeit einen sehr schweren Stand. Gemessen an den Hochkursen aus dem Frühjahr 2011 mussten die Anleger bis heute einen Verlust von mehr als 50 Prozent verkraften. Verschiebungen im Aktionärskreis und eine schlechter als gedachte Ergebnisentwicklung sorgten für Frust. Auf dem aktuellen Kursniveau ist der Nebenwert aber allemal einen Blick wert. Anlass zur Hoffnung geben die nun wieder nach HGB-Richtlinien erstellten Halbjahreszahlen zum 31. Dezember – das Geschäftsjahr von Tonkens Agrar endet jeweils am 30. Juni. Bei um 46 Prozent auf knapp 9 Mio. Euro erhöhten Umsätzen machte das EBIT einen Satz von 0,70 Mio. auf 3,1 Mio. Euro. Da sich auch das Zinsergebnis besser darstellte als in der Vergleichsperiode, blieb zum Halbjahr ein Nettogewinn von 2,1 Mio. Euro übrig. Profitiert hat das Unternehmen dabei insbesondere vom kräftig gestiegenen Kartoffelpreis und geringeren Transportkosten. „Wir haben äußerst positive Fakten geschaffen und wollen damit auch den Börsentrend drehen“, sagt Vorstandschef Gerrit Tonkens. Ähnlich wie auch KTG Agrar setzt die Firma aus Sachsen-Anhalt auf eine möglichst breite Wertschöpfungskette. Neben dem traditionellen Ackerbau und der Milchproduktion will Tonkens die Bereiche Verarbeitung und Veredelung sowie das Geschäftsfeld Erneuerbare Energien forcieren. Bereits jetzt betreibt das Unternehmen eine Biogasanlage in Sülzetal plus Photovoltaikanlagen.
Tonkens Agrar Kurs: 7,05
  Zum Geschäftsjahresende werden sich die Tonkens-Zahlen zwar nicht mehr so gut darstellen wie per 31. Dezember. Die Chancen stehen aber sehr gut, dass die Gesellschaft einen deutlichen Turnaround hinlegt. Die Tonkens-Aktie wird mit einem Aufschlag von knapp 40 Prozent auf den Buchwert gehandelt. Das klingt nicht gerade nach einem Schnapper, zumal die Anteilscheine von KTG Agrar knapp unterhalb des Eigenkapitals gehandelt werden. Dafür stellt sich die Eigenkapitalquote mit zurzeit 42 Prozent deutlich komfortabler dar. Die Nettofinanzverbindlichkeiten betragen etwa 8 Mio. Euro und machen somit „nur“ 46 Prozent des Börsenwerts aus. Bei KTG liegt diese Quote deutlich höher. Insgesamt rechnet Tonkens für das Geschäftsjahr 2012/13 mit Erlösen zwischen 16 und 17 Mio. Euro. Auch gemessen daran scheint der Small Cap attraktiv bewertet zu sein. Wer sich durch eine Marktkapitalisierung von lediglich 7 Mio. Euro nicht abschrecken lässt, kann auch einen Blick auf die Aktie von Agrarius werfen. Zwar hat die Gesellschaft ihren formalen Sitz in Bad Homburg. Das eigentliche Geschäft findet jedoch in Rumänien statt. Dort bestellt Agrarius insgesamt rund 3000 Hektar Ackerfläche, wovon 250 Hektar Eigentum sind. Zumindest unter diesem Aspekt sind Agrarius und Tonkens also vergleichbar. Die Standortwahl Rumänien hat für Agrarius-Vorstandschef Ottmar Lotz handfeste Gründe: „Wir haben dort erstklassige Böden zu einem attraktiven Preis. Außerdem bietet Rumänien – allen Vorurteilen zum Trotz – eine hohe Rechtssicherheit.“ Im Gegensatz zu den meisten deutschen Gegenden regnet es in Rumänien allerdings deutlich weniger. Die Auswirkungen der letztjährigen Rekorddürre musste die Gesellschaft in Form eines so nicht vorhergesagten Verlusts für 2012 bezahlen. Entsprechend reserviert stehen die Anleger dem Titel momentan gegenüber. Für die kommenden Jahre hat sich Lotz jedoch einiges vorgenommen. Er hat massiv in neue Technik investiert und die Kosten für Gehälter, Diesel und Ersatzteile zum Teil deutlich reduziert. „Wir sind für weiteres Wachstum bereit und können das auch managen. Selbst eine Verdopplung der Ackerfläche wäre kein Problem für uns“, sagt Lotz.   Gespannt dürfen Investoren sein, was aus der angekündigten Akquisitionsstrategie wird. Bis Ende 2014 hat Agrarius ein Flächenziel von mehr als 7000 Hektar ausgegeben. „Den Eigentumsanteil wollen wir dabei auf 15 bis 20 Prozent ausbauen“, verspricht Lotz. Leichter wird die Suche nach geeignetem Land offenbar nicht, denn in Rumänien sind längst kapitalkräftige Investoren – auch aus Deutschland – unterwegs. „Wir spüren einen Kampf um jeden Hektar in unserer Region“, berichtet Lotz. Deutlich ausbauen will er den Bereich Agrar Investment Services, also die Beratung und den Ackerlandkauf für Dritte. Bei Bedarf bewirtschaftet Agrarius die gekauften Flächen dann auch. Regelmäßig führt Agrarius Investorenreisen nach Rumänien durch. Dort können sich Interessierte ein eigenes Bild vor Ort machen. Unterm Strich ist die Aktie aber wohl doch eher was für Liebhaber exotischer Investments mit einem längeren Anlagehorizont. Unabhängig davon: Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain stand  Investments in Ackerböden stets sehr positiv gegenüber. Schon damals riet er: „Kauft Land. Sie haben aufgehört, es zu produzieren.“...
#Entry Standard #Mittelstandsanleihe #Agrar #Biogas #A0SLN9 #A1EMHE #A0DN1J
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Die Aktie des Schokoladenherstellers Halloren (WKN: A0LR5T) gehört zu den wenigen börsennotierten Erfolgsgeschichten aus den neuen Bundesländern. Angetrieben durch zahlreiche Zukäufe kletterte der Umsatz seit 1997 um rund 800 Prozent auf zuletzt 90 Mio. Euro. An der Börse hat das Unternehmen mittlerweile einen Wert von 40 Mio. Euro. Die Dividendenrendite beträgt 2,9 Prozent. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist mit knapp 18 zwar bereits relativ hoch. Branchenkenner sehen in Halloren mittelfristig dennoch einen Übernahmekandidaten. Boersengefluester.de sprach mit Halloren-Finanzvorstand Andreas Stuhl über die weiteren Expansionspläne, die Entwicklung der Rohstoffpreise, die kürzlich emittierte Anleihe und die Kursfantasie in der Aktie. Stuhl ist seit Anfang November 2006 Finanzvorstand der Halloren Schokoladenfabrik. Der Diplom-Kaufmann verfügt über 20 Jahre Industrieerfahrung, darunter vorwiegend in der Lebensmittelindustrie mit Geschäftsführer- und Vorstandsfunktionen. Halloren hat in den vergangenen Jahren kräftig zugekauft. Dabei haben Sie sowohl ins Massengeschäft investiert als auch in hochwertige Produkte. Auf den ersten Blick ist diese Strategie nicht unbedingt einleuchtend. Andreas Stuhl: Wir haben vor einigen Jahren durchaus überlegt, Halloren im Premiumbereich zu positionieren und beispielsweise Lindt das Leben ein wenig schwerer zu machen. Wir haben aber sehr schnell gemerkt, dass wir dort gegen Windmühlen kämpfen. Das ist im Markenbereich wenig chancenreich. Zudem begann damals auch die Finanzkrise, und nicht nur in Deutschland ging die Konsumneigung zurück. Plötzlich gab es den Effekt, dass der Premiummarkt an Boden verlor, während die preisgünstigeren Artikel sogar zugelegten. Daher kam der Entschluss, dass wir eine Mehr-Produkt-Strategie fahren. Zwischen Premium- und Handelsmarken gibt es noch ein Mittelsegment. Wie sind Sie hier positioniert? Stuhl: Grundsätzlich agieren wir in einem gesättigten Markt. Wachsen kann man nur, wenn man besser als der Wettbewerb ist. Zudem kommen die Marken aus dem mittleren Segment stärker unter Druck. Unser Ziel ist es daher, sich so gut es geht von der Mitte zu entfernen mit Premiummarken wie Weibler Confiserie zu punkten. Andererseits haben wir festgestellt, dass sich mit der Massenherstellung, wie bei der Delitzscher Schokoladenfabrik, durchaus Geld verdienen lässt, wenngleich die Margen hier natürlich deutlich enger sind. Dennoch sichert das Industriegeschäft eine sehr schöne Auslastung. Wir orientieren uns also nach oben und nach unten. Ende 2011 haben Sie das holländische Unternehmen Steenland Chocolate erworben. Das Unternehmen stellt Schokoladenmünzen her. Wie groß ist die Lust der Leute Lust auf essbare Euro-Taler? Stuhl: Der gezahlte Kaufpreis scheint sich sehr gut zu amortisieren. Steenland erlöste 2012 rund 16 Mio. Euro und hat ein hervorragendes Ergebnis geliefert. Wichtig für uns: 95 Prozent der Steenland-Erlöse stammen aus dem Export – in erster Linie aus den USA und aus Asien. Damit haben wir unseren Auslandsanteil auf eine ganz andere Basis gestellt. So betrug unsere Exportquote 2012 bereits 40 Prozent, nachdem sie 2011 noch bei rund einem Viertel lag. Unser nächstes Ziel ist es, im Konzern auf eine Exportquote von 45 Prozent zu kommen. ...
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Immerhin zwölf börsennotierte Unternehmen haben 2013 eingestanden, dass die aktuellen Verluste mehr als die Hälfte ihres Grundkapitals übersteigen. Zwar muss eine solche „Verlustanzeige“ nicht zwangsläufig in einer Insolvenz münden. Für Anleger ist in solchen Situationen dennoch höchste Alarmbereitschaft gefordert. Entscheidend für den Fortbestand der Firma ist meist, ob potente Großaktionäre frisches Geld in die Firma schießen. Auf dieser Liste möchte besser niemand auftauchen, doch allein seit Jahresbeginn mussten folgende Firmen eine Verlustanzeige gemäß § 92 Absatz 1 AktG melden: 4SC, 7days music entertainment, Agennix, Centrosolar, CineMedia, Feedback AG, Group Business Software, Höft & Wessel, IVG Immobilien, Loewe, My Hammer, posterXXL, Solarworld, YOC und Zapf Creation.  Eingeführt hat der Gesetzgeber das Procedere als Schutzmechanismus für Aktionäre und Gläubiger, damit diese im Falle eines Falles nicht völlig auf dem falschen Fuß erwischt werden. Die Verlustanzeige soll signalisieren, dass es unter Umständen bedrohlich um die Gesellschaft steht. Auf einer einzuberufenden außerordentlichen Hauptversammlung muss der Vorstand anschließend über die aktuelle Situation berichten. Häufig werden auf diesem Aktionärstreffen Hilfsprogramme wie zum Beispiel Kapitalmaßnahmen erörtert. Wichtig für Anleger: Eine „Verlustanzeige“ heißt nicht, dass die Gesellschaft momentan einfach nur rote Zahlen schreibt. Sie signalisiert vielmehr, dass das Minus eine Grenze überschreitet, die der Gesetzgeber offenbar als kritisch betrachtet und daher dringenden Handlungsbedarf sieht. Umso unverständlicher, dass manche Vorstände – insbesondere von jungen, schnell wachsenden Unternehmen – eine Verlustanzeige offenbar immer noch als Kavaliersdelikt betrachten. Besonders krasses Beispiel ist der Fotodienstleister posterXXL. Die Münchner hatten Mitte 2012 eine  Mittelstandsanleihe (WKN: A1PGUZ) platziert und erwähnten im Zuge der Berichterstattung für 2012 quasi nur in einem Nebensatz, dass die Verluste 50 Prozent des Grundkapitals überstiegen hatten. Als wenn nichts passiert wäre, sprach der Vorstand von einer „branchenüblichen Saisonalität“ und deutete sogar noch Zukäufe an. Die Börsianer ließen sich nicht blenden: Der Kurs der Anleihe sackte im Tief von 100 auf 60 Prozent. Um ihren Anteilseignern die Lage zu erörtern, sind die Unternehmen gehalten, eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Auf diesem Treffen werden in der Regel finanzielle Gegenmaßnahmen wie Kapitalerhöhungen erörtert. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Aktionärsstruktur. So kann ein potenter Großinvestor unter Umständen eine Kapitalerhöhung garantieren. Allerdings gehen solche Rettungsmaßnahmen im Normalfall mit einer deutlichen Verwässerung des eigenen Anteils einher. Mit Schwierigkeiten verbunden, ist regelmäßig die Einbeziehung von Anleihengläubigern in mögliche Sanierungspläne. Dieses Thema hat durch die Emission der zahlreichen Mittelstandsbonds zuletzt deutlich an Bedeutung gewonnen. Eine Reihe von Unternehmen haben aber auch Wandelanleihen im Umlauf, die im Ernstfall häufig in Aktien zwangsgewandelt werden sollen. Ob es sich lohnt, als Aktionär an Kapitalmaßnahmen teilzunehmen, lässt sich pauschal kaum beurteilen. Häufig ist es aber so, dass man gutes Geld schlechtem hinterherwirft....
#Insolvenz #Verlustanzeige #AktG #620570 #575381 #A1A6XX #514850 #543300 #510450 #601100 #649410 #568030 #510840 #593273 #780600 #A1EWXW
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Es ist der Traum eines jeden Value-Anlegers: Unternehmen zu finden, bei denen allein der Cashbestand den Aktienkurs übersteigt. In den Auswertungen der meisten Börsenpublikationen werden dabei jedoch einseitig  die liquiden Mittel und Wertpapiere berücksichtigt, während Bankschulden ausgeklammert bleiben. Boersengefluester.de geht einen anderen Weg und zeigt, bei welchen Werten auch unterm Strich noch viel Geld in der Kasse ist....
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Teil 2 der Serie Deutschlands wahre Cash-Aktien   Platz 1: Vtion Wireless Technology, Cashquote: 197 Prozent Besonders krass ist das Verhältnis von Aktienkurs zu Cash bei Vtion Wireless (der Name wird ausgesprochen wie das englische Wort...
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Hätten Sie gewusst, wie viele Seiten der Geschäftsbericht eines DAX-Unternehmens im Schnitt umfasst oder in welchem Monat die meisten Dividenden fließen und in welchem gar keine? Boersengefluester.de hat jede Menge nutzwertige, aber auch skurrile Auswertungen gemacht. Lassen Sie sich überraschen, wie interessant Börse sein kann....
#DAX #MDAX #SDAX #Studien #Geschäftsbericht #Dividenden
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Dividenden stehen bei Privatanlegern hoch im Kurs. Und wenn die Ausschüttungen dann auch noch steuerfrei sind, umso besser. Dabei ist das Etikett „Steuerfrei“ eigentlich eine Mogelpackung und betrifft nur wenige Investoren. Wir erklären die Hintergründe und sagen, wie Sie dennoch profitieren und welche Firmen für 2012 steuerfreie Dividenden zahlen....
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Nach dem Börsengang im Jahr 2011 ging es mit dem Aktienkurs der Exceet Group (WKN: A0YF5P) beinahe nur bergab. Damit ist es nun vorbei: Die Notiz hat einen Boden ausgebildet und tastet sich vorsichtig in höhere Kursregionen vor. Bei den meisten Investoren dürfte der Small Cap trotz eines Börsenwerts von knapp 95 Mio. Euro jedoch noch ziemlich unbekannt sein. Dabei ist die Gesellschaft als Zulieferer für zukunftsträchtige Branchen wie zum Beispiel der Medizintechnik tätig. Der Start ins laufende Jahr verlief für Exceet gemischt. So fielen die Umsatzerlöse um gut sechs Prozent auf 43 Mio. Euro, das operative Ergebnis machte gar einen Rücksetzer um 42 Prozent auf 2,9 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr zeigte sich das Mangement trotz des anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfelds jedoch zuversichtlich. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser haben ihre Kaufempfehlung mit Kursziel 7,10 Euro dennoch bestätigt. Boersengefluester.de sprach mit Vorstandschef Ulrich Reutner über das anfängliche Kursdebakel, die richtige Einordnung der Exccet-Aktie und die künftige Wachstumsstrategie. Unser Fazit: Für risikobereite Anleger bietet das Papier auf dem jetzigen Niveau eine passable Einstiegschance....
#Spac #Medizintechnik #Minicomputer #A0YF5P
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Seit nunmehr 28 Jahren erzielt Fortec Elektronik ununterbrochen Gewinne. Die Dividende hat der Elektronikdienstleister dabei nicht einmal gesenkt. Nun überrascht Vorstandschef Dieter Fischer mit einer forschen Prognose bis zum Jahr 2020. Bis dahin könnte der Umsatz auf 100 Mio. Euro steigen – selbstverständlich würde die Firma aus Landsberg am Lech dafür nicht den Kapitalmarkt anzapfen müssen....
#Dividenden #Übernahme #Gewinne #Kursziel #Elektrofahrräder #577410 #549890 #605395 #KC0100
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Als der britische Werberiese WPP Mitte Januar bekanntgab, seinen Anteil an Syzygy auf 29,99 Prozent aufgestockt zu haben, zog die Notiz der Agenturgruppe innerhalb von zwei Monaten um ein Viertel an. Die Spekulation auf eine attraktive Übernahmeofferte ist bislang noch nicht aufgegangen. Den Anteilschein der Bad Homburger macht das aber nicht weniger interessant....
#Hidden Champions #Übernahme #Cash #Webagentur #510480
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Keine Branche ist auf dem heimische Kurszettel so prominent vertreten wie der Immobiliensektor. Immerhin 33 Gesellschaften sind es, die sich um die Vermarktung, den Betrieb oder die Renovierung von Wohn- und Gewerbeimmobilien kümmern. Mit 60 Prozent den Löwenanteil, stellen dabei die Firmen aus dem Wohnimmobilienbereich. Doch auch innerhalb dieser Gruppe könnten die Unterschiede kaum größer sein. Gemessen am Börsenwert steht LEG Immobilien mit 2,3 Mrd. Euro ganz oben auf dem Treppchen. Elf Immofirmen bleiben bei ihrer Kapitalisierung dagegen unter der für institutionelle Anleger häufig so wichtigen 100-Millionen-Euro-Schwelle. Boersengefluester.de hat sich die Aktien der fünf größten Wohnungskonzerne angeschaut. Sämtliche Unternehmen besitzen eine Kapitalisierung von mehr als 1 Mrd. Euro....
#Immobilien #FFO #Net Asset Value #NAV #Loan To Value #LTV #GSW111 #A0HN5C #A0LBDT #LEG111 #830350

In der Rubrik "Zitat des Tages" zeigen wir Sprüche berühmter Personen. Die Bandbreite reicht von Investoren über Philosophen bis hin zu Sportlern. Wenn Sie ein Zitat zur Aufnahme vorschlagen möchten, kontaktieren Sie uns gern. Per E-Mail an [email protected] oder das Kontaktformular auf der Webseite nutzen.

„Wenn man die Zukunft nur aus der Vergangenheit ableiten könnte, wären Historiker die reichsten Menschen.“
Warren Buffett

BGFL stellt an dieser Stelle heiße Aktien mit hohen Chancen, aber auch enormen Risiken, für spekulative Anleger vor
Vom März-Tief deutlich erholt
Kurs: 12,20
Fahrschulreform rückt näher
Kurs: 2,54
Sphene Capital: Kursziel 2,50 Euro
Kurs: 0,69

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