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Chief Editor's 3-Minute morning briefing
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© boersengefluester.de | Redaktion
Eigentlich erstaunlich: Da zieht die – im Rahmen der jüngsten Finanzierungsrunde – bekannt gewordene Bewertung von 2,3 Mrd. Euro für N26 so große Kreise, dass die Mobile-Bank beinahe zum Dauerthema in der Finanzbranche geworden ist. Und trotzdem gibt es bislang so gut wie keine Abstrahleffekte auf andere – börsennotierte – Unternehmen aus dem Fintech- oder Insurtech-Sektor. Natürlich mag das darauf hindeuten, dass N26 in der Tat eine Sonderrolle spielt. Andererseits ist es für gewöhnlich schon so, das die Investorenszene nach indirekten Profiteuren auf dem Kurszettel sucht. Ein Kandidat für solche eine Spekulation ist nach Auffassung boersengefluester.de die JDC Group. Der Finanzdienstleistleister rund um das Thema Versicherungen befindet sich auf stattlichem Wachstumskurs – wusste bislang aber bei den harten Renditezahlen eher selten zu überzeugen. Ende November musste die im Börsensegment Scale gelistete Gesellschaft sogar ihre Ergebnisprognosen für 2018 deutlich herunterschrauben (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER).
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Doch das ist nur die eine Seite der Medaille: Gleichzeitig kündigte die JDC Group den Erwerb eines direkten Mitbewerbers mit zweistelligem Millionenumsatz an und erklärte die Marktführerschaft zum Ziel. CEO Sebastian Grabmaier sprach in diesem Zusammenhang von der „größten Transaktion in der Unternehmensgeschichte“. Bis zum Ende des ersten Quartals 2019 sollte der Deal abgeschlossen sein. Dementsprechend dürfte es in den kommenden Wochen zu wichtigen Nachrichten bei den Wiesbadenern kommen. Die Finanzierung soll aus den Mitteln der im Spätsommer 2018 erfolgten Kapitalerhöhung von rund 10 Mio. Euro und via Fremdkapital gestemmt werden. Neuigkeiten erhoffen wir uns in Kürze auch hinsichtlich der Zusammenarbeit mit der ins Versicherungsgeschäft strebenden comdirect bank. Am 30. Januar 2019 wird comdirect-CEO Arno Walter im Frankfurter Ruderclub Germania die wesentlichen Bilanzdaten für 2018 vorlegen. Möglicherweise wird sich Walter dort auch zu der Kooperation mit JDC äußern. Ansonsten wird boersengefluester.de ihn auf der Veranstaltung danach fragen.
Risikobereite Investoren setzen darauf, dass die JDC Group in den kommenden Wochen interessante Neuigkeiten parat hat. Die Bewertung der Aktie ist auf dem aktuellen Niveau von knapp 7 Euro – entsprechend einem Börsenwert von 89,3 Mio. Euro – vergleichsweise moderat. Dabei rechnen die Analysten von Montega für 2020 zurzeit mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von rund 7 Mio. Euro. Von so einer Größenordnung dürfte N26 noch meilenweit entfernt sein, auch wenn das deutsche Vorzeige-Fintech keine genauen Zahlen veröffentlicht. Losgelöst davon: Das aktuelle Montega-Kursziel von 7,50 Euro für die JDC-Aktie halten wir für eher konservativ angesetzt. Viel hängt aber einfach auch davon ab, mit was für einem Deal der JDC-Vorstand demnächst an die Öffentlichkeit geht.

JDC Group
Kurs: 25,00
In order to provide the broadest possible basis for the assessment and valuation of the share, boersengefluester.de offers a large number of fundamental key figures as well as technical data on the performance of the respective share.
| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| JDC Group | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0B9N3 | DE000A0B9N37 | AG | 329,41 Mio € | 28.11.2005 | Kaufen | |
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Boersengefluester.de collects the most important key figures from all annual reports, including the income statement, balance sheet and cash flow statement. We also compile our own forecasts for the companies' key figures - including earnings per share and dividends.
| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 122,83 | 146,81 | 156,08 | 171,71 | 220,88 | 270,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 5,13 | 8,31 | 8,97 | 11,73 | 15,10 | 21,00 | 36,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 4,18 | 5,66 | 5,75 | 6,83 | 6,84 | 7,78 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 0,50 | 2,91 | 2,91 | 5,84 | 8,72 | 12,40 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 0,41 | 1,98 | 1,86 | 3,40 | 3,95 | 4,59 | 0,00 | |
| Net profit1 | -1,16 | 0,90 | 0,94 | 3,83 | 6,04 | 9,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -0,94 | 0,61 | 0,60 | 2,23 | 2,74 | 3,33 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 8,87 | 14,86 | 7,67 | 18,03 | 15,06 | 17,50 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -0,09 | 0,07 | 0,07 | 0,28 | 0,43 | 0,65 | 0,96 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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© boersengefluester.de | Redaktion
Erklärungsbedürftige AG-Strukturen aus der Übernahme eines Börsenmantels heraus und für Außenstehende nicht immer ganz leicht einzuschätzende Sachkapitalerhöhungen können – gerade für Micro Caps – eine enorme Bürde sein. Insbesondere wenn es darum geht, Investoren für das Unternehmen zu gewinnen. So gesehen befindet sich die niiio finance group mit der kurz bevorstehenden Einbringung des operativen Geschäfts der Deutschen Software Engineering & Research GmbH (DSER) an einer wichtigen Marke. „Durch die Transaktion gewinnt unsere Notiz erheblich an Substanz“, sagt CEO Johann Horch im Hintergrundgespräch mit boersengefluester.de. Konkret wird niiio dann eine Mischung aus Fintech und Software – was normalerweise gut ankommen müsste an der Börse, auch wenn damit verbundene Buzzwords wie Robo-Advisor oder Blockchain längst nicht mehr die Strahlkraft wie vor einigen Quartalen haben. „Wir wollen einer der führenden Anbieter für digitales Vermögensmanagement werden“, sagt Horch. Interessant die Story für uns aber schon deshalb, weil niiio sich – etwa im Bereich Robo-Advisor – nicht mit einer eigenen Lösung zur digitalen Vermögensverwaltung an den Endkunden richtet, sondern die Robos als White-Label-Lösung für Dritte anbietet.
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Mit Kundennamen hält sich Horch zwar bedeckt. Bekannt ist aber beispielsweise, dass der Ende 2018 von FiNet gelaunchte RoboAdvisor vividam mit Fokus auf nachhaltige Geldanlage von niiio stammt. Zudem gibt es eine Zusammenarbeit mit der früher zur comdirect bank gehörenden B2B-Direktbank ebase. Als eine Art Showcase für potenzielle Interessenten aus der Banken- und Vermögensverwalterszene hat die Gesellschaft schon vor geraumer Zeit die bewusst frech gehaltene Landingpage nii.io aufgesetzt. Unbedingt mal anschauen (HIER)! Ein Ausrufezeichen ist aber auch die kürzlich vereinbarte Kooperation mit der Mönchengladbacher Asset-Management-Boutique GET Capital. Ein erstes gemeinsames Kundenprojekt soll bereits in den kommenden Wochen live gehen. Abstriche müssen Anleger derweil noch machen, wenn es um belastbare Konzernzahlen geht. Die in dem Wertpapierprospekt zur jüngsten Kapitalerhöhung im Frühjahr 2018 publizierten Abschlussdaten sehen allesamt übersichtlich aus.
Die Analysten von GSC Research sprechen in ihrer jüngsten Studie von einem gegenwärtig noch „relativ unspektakulären Zahlenwerk“. Schwarze Zahlen auf Konzernebene sind wohl frühestens ab 2020 zu erwarten. Dem steht gegenwärtig eine Marktkapitalisierung von rund 15 Mio. Euro gegenüber. Entsprechend niedrig sind auch die Handelsvolumina in dem Titel. Trotzdem: Boersengefluester.de findet die Story vielversprechend. Wir werden die weitere Entwicklung daher eng verfolgen. Momentan setzten wir die noch knapp unter Marke von 1 Euro notierende niiio-Aktie auf unsere Beobachtungsliste.
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Foto: Pixabay
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niiio finance group
Kurs: 0,65
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| niiio finance group | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A2G833 | DE000A2G8332 | AG | 23,02 Mio € | 09.10.2007 | - | |
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© boersengefluester.de | Redaktion
Normalerweise ist ein Börsenwert von 210 Mio. Euro für einen profitabel arbeitenden Automobilzulieferer mit einem Umsatz von 637 Mio. Euro ziemlich niedrig. Und wenn der Titel dann auch noch unter Buchwert gerutscht ist, sollte man sich die Aktie auf jeden Fall näher ansehen. Es geht um die Polytec Group aus Österreich, einem Anbieter von Spritzgusskomponenten für den Motor-, Innen- und Außenbereich von Pkws und Nutzfahrzeugen. Am ehesten vergleichbar aus Kapitalmarktsicht ist Polytec mit den Anteilscheinen der STS Group oder auch PWO. Und spätestens beim Blick auf die Peer Group wird klar, dass der gesamte Sektor in den vergangenen Quartalen ordentlich unter Druck geraten ist. Zu recht sogar, wie die jüngsten Zahlen der meisten Autozulieferer zeigen. Da machen die jetzt veröffentlichten 2018er-Eckdaten von Polytec keine Ausnahme. Bei einem Erlösminus von rund sechs Prozent knickte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um mehr als 27 Prozent auf etwa 40 Mio. Euro ein.
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„Wesentliche Gründe für den Rückgang waren Abrufkürzungen und Umsatzeinbußen auf Basis der reduzierten Produktion von Diesel-PKW sowie der Umstellung auf den in der EU seit September 2018 anzuwendenden Abgas- und Verbrauchsstandard WLTP. Zudem belasteten Preissteigerungen bei Rohmaterial und Energie das Ergebnis“, betont Polytec. Keine Frage: Die Resultate liegen noch ein Stück unter den ohnehin mehrfach gestutzten Erwartungen der Investoren. Andererseits hätte es wohl auch noch schlimmer kommen können. Zudem entscheidet sich die weitere Kursrichtung wohl auch erst mit dem für Ende März angekündigten Ausblick für das Gesamtjahr 2019 an. Andererseits ist in dem aktuellen Aktienkurs schon extrem viel Pessimismus eingepreist, so dass die Polytec-Aktie nach Auffassung von boersengefluester.de mindestens auf die Beobachtungsliste gehört.
Besonders interessant wird, wie sich das Unternehmen bei der Dividende entscheiden wird. Während wir zurzeit von einer spürbaren Senkung von 0,45 auf 0,20 Euro pro Anteilschein ausgehen, sehen die Analysten im Schnitt nur einen Rückgang auf 0,40 Euro kommen. Sollten die Finanzexperten Recht behalten, käme die Polytec-Aktie auf eine Dividendenrendite von immerhin mehr als vier Prozent. Nur auf den Chart des SmallCaps dürfen Investoren derzeit nicht schauen, der sieht wirklich gruselig aus.

Polytec Holding
Kurs: 3,59
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| Polytec Holding | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0JL31 | AT0000A00XX9 | AG | 82,62 Mio € | 28.04.2006 | Halten | |
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| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 521,98 | 555,87 | 601,39 | 635,99 | 677,83 | 660,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 48,29 | 44,84 | 33,20 | 26,64 | 35,67 | 48,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 9,25 | 8,07 | 5,52 | 4,19 | 5,26 | 7,27 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 12,96 | 12,30 | 0,70 | -6,72 | 3,85 | 16,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 2,48 | 2,21 | 0,12 | -1,06 | 0,57 | 2,42 | 0,00 | |
| Net profit1 | 9,48 | 7,05 | -2,24 | -14,06 | -6,90 | 3,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 1,82 | 1,27 | -0,37 | -2,21 | -1,02 | 0,46 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 45,78 | 22,68 | 33,67 | 33,39 | 68,30 | 35,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,29 | 0,19 | -0,10 | -0,64 | -0,29 | 0,13 | 0,16 | |
| Dividend per share8 | 0,30 | 0,10 | 0,10 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,06 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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© boersengefluester.de | Redaktion
Fangen wir mit der Variante „halbvolles Glas“ an: Im vergangenen Jahr kam der Einkaufs- und Logistikdienstleister Nordwest Handel auf ein Geschäftsvolumen – diese Zahl entspricht der Summe aller regulierten Rechnungsbeträge) – von 3.041,1 Mio. Euro. Damit touchierten die Dortmunder nicht nur erstmals die Marke von 3 Mrd. Euro, sondern lagen mit einem Anstieg von gut 21 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert auch noch ein Stück weit über der zuletzt kräftig heraufgesetzten Prognose von 10 bis 20 Prozent Zuwachs. So gesehen spiegelt sich hier die robuste Nachfrage von Handwerkern und Industriekunden wider. Gleichwohl hat sich boersengefluester.de insgeheim erhofft, dass das Geschäftsvolumen sich noch ein wenig besser darstellt. Fakt ist nämlich auch, dass das im Abschlussquartal 2018 regulierte Volumen von rund 766 Mio. Euro erstmals seit elf Quartalen niedriger ist als im direkt vorangegangenen Jahresviertel. Das ist auch insofern bemerkenswert, weil Q4 in den beiden Jahren zuvor jeweils sehr starke Zeitabschnitte waren. Dementsprechend gespannt sind wir, welchen Ausblick das Management am 22. März 2019 mit der Vorlage der Eckdaten für 2018 geben wird.
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Nun: Die Zahlen zu Umsatz und Ergebnis für 2018 werden wohl nochmals super gut werden, auch wenn sich aus dem jetzt veröffentlichtem Geschäftsvolumen keine unmittelbaren Rückschlüsse auf die Gewinnqualität ziehen lassen. Mit unserer Schätzung für das Ergebnis je Aktie von 1,80 Euro fühlen wir uns aber kommod unterwegs, zumal nach neun Monaten 2018 bereits 1,44 Euro pro Anteilschein zu Buche standen. Insofern sollte auch Raum für eine neuerliche Dividendenerhöhung sein. Boersengefluester.de kalkuliert mit 0,60 Euro je Aktie, womit der Spezialwert auf eine Rendite von knapp 2,6 Prozent kommen würde. Möglicherweise gibt es aber sogar einen kleinen Bonus zu nächsten Hauptversammlung, zumal die Gesellschaft im laufenden Jahr ihren immerhin 100. Geburtstag feiert.
Ein Knackpunkt aus Investorensicht ist allerdings eine ganz andere Entwicklung: Nachdem Investor Roland Oetker Mitte November seinen Anteil von 10,45 auf 0,28 Prozent reduzierte, entwich der Aktie eine Menge Kursfantasie, weil Small Cap-Experten eigentlich auf einen Bieterkampf mit dem anderen Großaktionär, der Helmut Rothenberger Holding, gehofft hatten. Per saldo bleiben wir aber dennoch bei unserer positiven Einschätzung für die Aktie von Nordwest Handel. Schließlich sind die wichtigen fundamentalen Bewertungskennzahlen allesamt sehr moderat, selbst wenn der Ausblick für 2019 nicht super dynamisch ausfallen sollte. Und der negative Aspekt der geänderten Aktionärsstruktur dürfte ausreichend im Kurs der im General Standard gelisteten Gesellschaft berücksichtigt sein. Am Ende ist das Glas für uns damit dann doch halbvoll.

Nordwest Handel
Kurs: 18,30
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| Nordwest Handel | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 677550 | DE0006775505 | AG | 60,90 Mio € | 19.08.1999 | Kaufen | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 510,86 | 758,69 | 894,52 | 264,52 | 277,04 | 265,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 14,44 | 17,50 | 22,46 | 21,79 | 19,60 | 16,40 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 2,83 | 2,31 | 2,51 | 8,24 | 7,08 | 6,19 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 11,23 | 14,44 | 19,47 | 18,85 | 16,42 | 11,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 2,20 | 1,90 | 2,18 | 7,13 | 5,93 | 4,15 | 0,00 | |
| Net profit1 | 6,82 | 8,92 | 12,41 | 12,58 | 11,45 | 8,40 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 1,34 | 1,18 | 1,39 | 4,76 | 4,13 | 3,17 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 15,47 | -14,05 | -11,71 | 28,37 | -19,97 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 2,13 | 2,78 | 3,87 | 3,93 | 3,57 | 2,60 | 2,74 | |
| Dividend per share8 | 0,21 | 0,40 | 0,80 | 1,00 | 1,00 | 0,80 | 0,80 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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© boersengefluester.de | Redaktion
Endlich: Das leidige Thema Kapitalerhöhung bei IFA Hotel & Touristik ist durch – und zwar mit bemerkenswerten Ergebnissen. So hat der spanische Großaktionär Lopesan Touristik nicht nur voll mitgezogen, sondern auch alle neuen Aktien abgeräumt, für die das Bezugsrecht nicht ausgeübt wurde. Demnach kommt Lopesan mittlerweile auf einen Stimmanteil von 76,26 Prozent – nach zuvor offiziell 52,16 Prozent (Download Wertpapierprospket: HIER). Ankeraktionär Newinvest um Victor Garrido Montes de Oca hat dagegen bei der Transaktion nicht mitgezogen und sich auf einen Anteil von 13,52 Prozent verwässern lassen. In absoluten Zahlen hält Lopesan nun knapp 37,75 Millionen IFA Hotel-Aktien. Zur Einordnung: Hätte Lopesan lediglich die eigenen Bezugsrechte voll ausgeübt, wäre die Touristikgruppe nach der Kapitalerhöhung auf „nur“ annähernd 25,82 Millionen Anteile gekommen. Das Delta von rund 11,93 Millionen Aktien speist sich vermutlich zu knapp 85 Prozent aus den von Newinvest übernommenen Bezugsrechten, der Rest kommt aus dem Streubesitz.
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Der Brutto-Emissionserlös von fast 200 Mio. Euro ist derweil Teil eines Finanzierungsmixes zur Umsetzung von Investitionsvorhaben von in Summe fast 530 Mio. Euro. Der mit Abstand größte Brocken ist dabei eine neue Hotelanlage in der Dominikanischen Republik mit einem Volumen von 342,5 Mio. Euro. Ansonsten geht es um ein weiteres Hotel auf den Kanaren für 90 Mio. Euro sowie Renovierungsmaßnahmen auf Gran Canaria und an der Ostsee. Ist also ein gewaltiges Pensum, was IFA Hotel sich da vorgenommen hat. Aber: Nach allem was zu hören ist, müssen die Geschäfte unverändert brummen. Jedenfalls scheint Lopesan ein goldenes Händchen zu haben, auch wenn die Aktivitäten für Außenstehende mitunter recht intransparent daherkommen.
Extrem spannend wird die Investmentstory für die verbleibenden Aktionäre aber schon allein deshalb, weil Lopesan nun theoretisch die erforderliche Mehrheit hat, um einen Beherrschungsvertrag in die Wege zu leiten. Der wiederum wäre dann verbunden mit einer (hoffentlich) ansprechenden Garantiedividende. Aber wie gesagt: Die Spanier sind schwer auszurechnen. Bewertungstechnisch ist die IFA-Aktie nach Auffassung von boersengefluester.de weiterhin viel zu günstig. Das Mindestziel sollte dabei der Buchwert sein, und der sollte nach unseren Berechnungen zurzeit bei knapp 9,60 Euro je Aktie liegen.
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LS Invest
Kurs: 6,50
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| LS Invest | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 613120 | DE0006131204 | AG | 326,70 Mio € | 12.07.1995 | Halten | |
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© boersengefluester.de | Redaktion
Als normaler Hersteller von Überwachungskameras hätte Mobotix wohl keine Chance. Zu übermächtig ist die Konkurrenz aus Asien, zu groß der Preiskampf in der Branche. Kein Wunder, dass die Gesellschaft aus Langmeil in der Nähe von Kaiserslautern mehr denn je ihr Heil in intelligenten Videolösungen und Cybersicherheit sucht. So gesehen ist Mobotix mehr Softwarespezialist als Hardwareanbieter. Nichtsdestotrotz hat das Unternehmen schwere Jahre hinter sich, was sich auch im Aktienkurs widerspiegelt. Doch gemeinsam mit Großaktionär Konica Minolta – die Japaner halten offiziell 65,5 Prozent – scheint Mobotix allmählich den Dreh hinzubekommen. Die Eckdaten für 2017/18 (30. September) hatte das Management bereits vor einiger Zeit kommuniziert, so dass das Zahlenwerk aus dem neuen Geschäftsbericht mit einem Überschuss von 419.000 Euro keine großen Überraschungen mehr parat hat. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte knapp 1,03 Mio. Euro – bei einem Umsatz von 66,38 Mio. Euro. Nun ist eine operative Marge von 1,55 Prozent nicht unbedingt eine Größenordnung, die Investoren ins Schwärmen geraten lässt. Doch ein Anfang ist gemacht und der langfristige Ausblick sowie die Daten für das Auftaktviertel 2018/19 können sich durchaus sehen lassen.
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Immerhin hatte CEO Thomas Lausten bereits im vergangenen November ein Erlösziel von Untergrenze 100 Mio. Euro für 2022/23 sowie eine EBIT-Rendite im Bereich um zwölf Prozent als Marschroute ausgegeben. Mit anderen Worten: In fünf Jahren wollen die Pfälzer auf ein Betriebsergebnis von mindestens 12 Mio. Euro kommen. Etwa 70 Prozent will Mobotix davon als Dividende auskehren, jedenfalls steht ein Dividendenziel von 0,64 Euro je Anteilschein auf der Agenda, was bei der gegenwärtigen Aktienstückzahl auf eine Ausschüttungssumme von etwa 8,5 Mio. Euro hinauslaufen würde. Zum Vergleich: Die aktuelle Marktkapitalisierung liegt bei annähernd 119,5 Mio. Euro. So gesehen würde der Small Cap perspektivisch zumindest zum Renditehit reifen, wenn schon das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) vorerst eher sportlich bleibt.
Für 2018/19 liegt die offizielle Messlatte für das EBIT bei 1,4 Mio. Euro, was wir allerdings als sehr konservative Einschätzung ansehen. Immerhin steht nach den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahrs bereits ein Betriebsergebnis von 1,0 Mio. Euro zu Buche. „Neue Partnerschaften mit Unternehmen im Bereich Videomanagement-Systeme, Analytics, Deep Learning und zahlreichen weiteren aufstrebenden Märkten verbessern das Wachstumspotenzial von Mobotix“, sagt der aus Dänemark stammende Vorstandschef Lausten.
Das Thema Dividende bleibt zur nächsten Hauptversammlung am 24. Januar 2019 mit dem Mindestbetrag von 0,04 Euro je Aktie derweil noch auf Sparflamme. Insgesamt bleibt boersengefluester.de aber dabei, dass das Papier von Mobotix eine gute Chance-Risiko-Kombination bietet. Mit Konica-Minolta hat das Unternehmen einen starken Partner für das operative Geschäft. Ein – früher in Spezialwertekreisen immer wieder diskutierter Börsenrückzug – scheint derweil kein Thema zu sein. Darauf deutet schon allein das langfristige Dividendenziel hin. Ein zusätzlicher Treiber für höhere Aktienkurse bleiben Akquisitionen, die sich Mobotix ausdrücklich auf die Fahnen geschrieben hat.
Foto: Mobotix AG
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Mobotix
Kurs: 1,71
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 70,35 | 62,42 | 56,04 | 63,17 | 50,00 | 52,70 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 8,76 | 3,08 | -3,87 | 0,38 | 1,48 | 2,60 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 12,45 | 4,93 | -6,91 | 0,60 | 2,96 | 4,93 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 6,17 | 0,23 | -7,52 | -3,84 | -3,07 | 8,30 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 8,77 | 0,37 | -13,42 | -6,08 | -6,14 | 15,75 | 0,00 | |
| Net profit1 | 4,68 | -0,06 | -6,31 | -5,41 | -5,50 | 2,80 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 6,65 | -0,10 | -11,26 | -8,56 | -11,00 | 5,31 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | -0,53 | 3,07 | -4,43 | 2,72 | 6,00 | 4,20 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,35 | -0,01 | -0,48 | -0,41 | -0,42 | 0,21 | 0,03 | |
| Dividend per share8 | 0,04 | 0,04 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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| Mobotix | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 521830 | DE0005218309 | AG | 22,83 Mio € | 31.03.2008 | ||
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© boersengefluester.de | Redaktion
Bei einem mitunter recht marktengen Spezialwert wie TTL Beteiligungs- und Grundbesitz-AG ist es sicher nicht sinnvoll, jede Zacke im Chart auf mögliche Handelssignale abzuklopfen. Das große Bild sollten Anleger aber natürlich schon regelmäßig betrachten. Und hier liefert die auf Beteiligungen aus dem Bereich Gewerbeimmobilien – vorzugsweise geht es um das Engagement bei der GEG Group – fokussierte TTL seit rund zwölf Monaten eher eine Hängepartie zwischen 3,00 und 4,50 Euro ab. Verglichen mit der deutlich negativen Performance manch anderer Titel aus dem Immobiliensektor ist das zwar gar nicht mal so verkehrt. Nach der rasanten Neubewertung im Jahr 2017 hatten die Anleger – und auch boersengefluester.de – aber freilich sehr viel ambitioniertere Erwartungen an die Kursentwicklung. Ein Dämpfer war insbesondere die Ende Oktober zurückgestellte Kapitalerhöhung, durch die nicht nur frisches Geld zur Wachstumsfinanzierung in die Kassen fließen sollte, sondern auch die „Sichtbarkeit der TTL AG als börsennotierte Immobiliengesellschaft am Kapitalmarkt deutlich erhöht“, werden sollte – wie es damals hieß. Schließlich sollte der Streubesitz im Zuge der Transaktion von derzeit gerade einmal gut 19 auf mehr als 50 Prozent klettern.
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Immerhin: Operativ läuft es bei den wesentlichen indirekten Beteiligungen DIC Asset und German Estate Group (GEG) wie am Schnürchen. „GEG hat eine tolle Entwicklung genommen. 2018 haben wir rund 730 Mio. Euro investiert“, sagt GEG-Vorstand Ulrich Höller beim seinem traditionellen Journalistendinner in Frankfurt. Für das laufende Jahr peilt Höller mindestens wieder eine ähnliche Größenordnung an. Dabei türmen sich die Assets under Management mittlerweile auf mehr als 3 Mrd. Euro. „Im Frankfurter Bankenviertel sind wir die größten Investoren“, sagt Höller und betont in einem Atemzug, dass die Großaktionäre TTL und KKR sehr zufrieden mit der Entwicklung der GEG Group sind. Derweil setzt auch TTL-Vorstand Theo Reichert ein Zeichen und kündigt eine Dividende von 0,12 Euro je Aktie für 2018 an – das sind 2 Cent mehr als ursprünglich kommuniziert. An der grundlegenden Einschätzung der TTL-Aktie ändert sich dadurch allerdings nichts, zumal der eigentliche Dividendenschritt auf 0,20 bis 0,25 Euro je Anteilschein für das laufende Jahr (zahlbar nach der Hauptversammlung 2020) erst noch bevorsteht. Kursrelevanter wäre gewesen, wenn Reichert hätte durchblicken lassen, ob und wann TTL die Pläne für die Kapitalerhöhung wieder aktiviert.
Vermutlich werden aber auch Reichert und die involvierten Großinvestoren erst noch abwarten, ob sich die allgemeine Hektik an den Börsen legt. So gesehen ist es auch nachvollziehbar, dass der Aktienkurs von TTL zurzeit noch einen Zickzack-Kurs fährt. Dabei besteht nach Einschätzung von boersengefluester.de aber durchaus die Chance, dass die Notiz auf leichte Nordrichtung wechselt. Der Immobilienzyklus für die GEG Group befindet sich zwar in einer sehr reifen Phase, aber im laufenden Jahr wird er wohl kaum signifikant rückläufig sein. GEG-Vorstandschef Höller rechnet trotz aller Risiken noch für die kommenden 12 bis 18 Monate mit einer – wie er es ausrückt – „positiven Seitwärtsbewegung“. Für die TTL-Aktie wäre das nicht das schlechteste Szenario. Unddann gibt es ja auch immer noch das sportliche Kursziel von 7 Euro, was die Analysten von Independent Research berechnet haben.

TTL Beteil.- und Grundbesitz-AG
Kurs: 0,17
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| TTL Beteil.- und Grundbesitz-AG | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| 750100 | DE0007501009 | AG | 4,18 Mio € | 12.07.1999 | ||
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 3,19 | 1,64 | 2,42 | 1,29 | 1,21 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 1,17 | 0,06 | -0,30 | -0,26 | -0,33 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 36,68 | 3,66 | -12,40 | -20,16 | -27,27 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 1,17 | 0,05 | -0,31 | -0,26 | -0,34 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 36,68 | 3,05 | -12,81 | -20,16 | -28,10 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | 2,63 | 1,69 | -0,89 | -15,05 | -23,67 | -7,50 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 82,45 | 103,05 | -36,78 | -1.166,67 | -1.956,20 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | -2,56 | -1,20 | 0,08 | -2,57 | -1,88 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,12 | 0,08 | -0,04 | -0,61 | -0,96 | -0,30 | -0,11 | |
| Dividend per share8 | 0,20 | 0,20 | 0,20 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: Pixabay
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© boersengefluester.de | Redaktion
Erst die Gewinnwarnung für 2018 – nun auch noch eine Barkapitalerhöhung: Der E-Commerce-Softwareanbieter Intershop Communications verlangt seinen Aktionären zurzeit ganz schön was ab. Das Resultat ist ein Aktienkurs, der sich einfach nicht nachhaltig berappeln kann. Jedenfalls hätte es vor zwölf Monaten wohl niemand vermutet, dass Intershop noch einmal neue Aktien zu einem Bezugspreis von 1,14 Euro ausgeben muss. Immerhin notierte der Small Cap im ersten Quartal 2018 lange Zeit oberhalb der Marke von 2,00 Euro. Die jüngste Kapitalerhöhung vom Mai 2018 wurde zu 1,62 Euro je Aktie durchgeführt und spülte brutto rund 5,1 Mio. Euro in die Kassen. Geplant ist nun die Ausgabe von bis zu 4.356.478 Anteilscheinen – entsprechend einem Mittelzufluss von brutto knapp 5 Mio. Euro. Eine bewährte Größenordnung offenbar. Die Einnahmen will das in Jena ansässige Unternehmen erneut in den Umbau des Geschäftsmodells stecken. „Wir stehen an einem markanten Punkt in der Intershop-Historie und wir sind fest davon überzeugt, dass die Transformation zum Cloud-Geschäft den richtigen Schritt für zukünftig profitables Wachstum darstellt“, sagt CEO Jochen Wiechen und betont, dass bestehende Aktionäre bereits ihre Teilnahme an der signalisiert haben.
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Konkrete Namen nennt Wiechen zwar nicht. Im Kern kann es sich dabei aber nur um das Umfeld der von Frank Fischer geführten Shareholder Value Management handeln. Die Frankfurter stehen seit Jahren an der Seite von Intershop. Als Privatanleger muss man sich freilich fragen, ob es überhaupt sinnvoll ist, an der Maßnahme teilzunehmen. Letztlich zieht beschäftigt der Umbau des Geschäftsmodells das Unternehmen ja schon etwas länger – und wird dies wohl auch künftig tun. Dabei gibt es zwar immer wieder ermutigende Zwischenmeldungen. Am Ende müssen Investoren aber damit zurecht kommen, dass wohl kaum vor 2020 mit einem spürbaren Ergebnisswing zu rechnen ist. Mit anderen Worten: Die harten Zahlen werden aufgrund der höheren Vertriebs- und Marketingkosten noch einige Quartale mau bleiben. Auf der Habenseite steht derweil, dass der Börsenwert von rund 46 Mio. Euro – gemessen am Umsatzziel von 50 Mio. Euro für das kommende Jahr – eher moderat ist. Da weisen vergleichbare Unternehmen ganz andere Multiples auf. Mit anderen Worten: Wer ganz fest an die Story glaubt und noch nicht übergewichtet ist in Intershop-Aktien, kann an der Kapitalmaßnahme teilnehmen. Für alle anderen Investoren dürfte es wohl auch nicht weiter schlimm sein, sich ein Stück weit verwässern zu lassen. Das gilt insbesondere mit Blick auf den wenig erbaulichen Chartverlauf des im Prime Standard gelisteten Spezialwerts.
Foto: Pixabay
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Das IPO Ende November 2018 war für die DFV Deutsche Familienversicherung ein ziemlicher Kraftakt und gelang auch nur im zweiten Anlauf sowie zu deutlich angepassten Konditionen. Aber immerhin: Die Frankfurter haben ihre Pläne durchgezogen und sind seitdem im streng regulierten Prime Standard notiert. Aktueller Börsenwert: Etwas mehr als 153 Mio. Euro, was genau der Kapitalisierung zur Notizaufnahme entspricht. Noch ist also nicht viel passiert, auch was den Newsflow angeht. Dabei hat sich das auf Private Kranken- und Pflegezusatzversicherungen sowie Sach- und Unfallversicherungen fokussierte Unternehmen ein strammes Programm auferlegt, wie ein Blick in den Finanzkalender zeigt. Jedenfalls ist die komplett digital ausgerichtete DFV auf nahezu allen einschlägigen Kapitalmarktkonferenzen vor Ort: Vom ODDO BHF Small & Mid Cap Forum 2019 bis hin zur Frühjahrskonferenz in Frankfurt und der von GBC organisierten MKK in München. Boersengefluester.de geht daher davon aus, dass die Aktienstory der DFV in den kommenden Wochen und Monaten sehr viel bekannter wird in Investorenkreisen. Die Zahlen für 2018 wird CEO Stefan M. Knoll Anfang April präsentieren.
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Ein wenig Futter für Anleger hat das Unternehmen schon jetzt – und zwar in Form der 2019 gestarteten Pflegezusatzversicherung HenkelCareFlex für alle rund 9.000 Henkel-Mitarbeiter in Deutschland. Dem Vernehmen nach wurden in den vergangenen Tagen bereits „mehrere Tausend Verträge policiert“. Zudem betont Vorstandschef Knoll, dass das Henkel-Modell „Vorbild für weitere potenzielle Kooperationen in diesem Segment“ sei. Boersengefluester.de ist entsprechend gespannt, was die Deutsche Familienversicherung künftig noch zu bieten hat. Interessant ist der Deal mit Henkel für uns übrigens auch deshalb, weil der Vorstand der Netfonds AG bei seiner Präsentation (HIER) auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt die Zusatzversicherung des DAX-Konzerns ebenfalls ansprach und betonte, welch enormes Potenzial derartige Abschlüsse bieten. Insgesamt hat sich die DFV Deutsche Familienversicherung AG ambitionierte Ziele gesetzt. So will das – nach eigenen Aussagen – erste Insurtech-IPO in Europa im laufenden Jahr auf 100.000 Neukunden kommen. Das ist doppelt so viel wie für 2018 avisiert. Forciert werden soll das Wachstum mit den Einnahmen von rund 50 Mio. Euro aus dem Börsengang. Für risikobereite Investoren ist der bislang wenig beachtete Titel ein Engagement wert. Am ehesten vergleichbar ist die DFV-Aktie wohl mit dem Papier der JDC Group, auch wenn die Wiesbadener auf einen deutlich niedrigeren Börsenwert von rund 93 Mio. Euro kommen.
Foto: Deutsche Börse AG
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DFV Deutsche Familienversicherung
Kurs: 7,25
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 114,74 | 155,22 | 183,51 | 119,50 | 0,00 | 204,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | -7,52 | 2,42 | 4,03 | 7,33 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | -6,55 | 1,56 | 2,20 | 6,13 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -10,56 | -0,81 | 1,67 | 5,72 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | -9,20 | -0,52 | 0,91 | 4,79 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | -7,43 | -1,70 | 0,99 | 4,16 | 0,00 | 8,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -6,48 | -1,10 | 0,54 | 3,48 | 0,00 | 3,92 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 17,67 | 14,62 | 46,35 | 23,40 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -0,53 | -0,12 | 0,26 | 0,28 | 0,36 | 0,55 | 0,61 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,15 | 0,20 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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| DFV Deutsche Familienversicherung | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A2NBVD | DE000A2NBVD5 | AG | 102,11 Mio € | 04.12.2018 | Halten | |
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| JDC Group | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0B9N3 | DE000A0B9N37 | AG | 329,41 Mio € | 28.11.2005 | Kaufen | |
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| Netfonds | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A1MME7 | DE000A1MME74 | AG | 103,42 Mio € | 03.09.2018 | Kaufen | |
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Wer könnte, würde die Zeit vermutlich zurückdrehen wollen. Vor sieben Monaten – Mitte Juni 2018 – verkaufte Hannspeter Schubert, Gründer und CEO der Blue Cap AG, seine 1,75 Millionen Blue Cap-Aktien an die PartnerFonds Kapital für Mittelstand GmbH & Co KG. Für dieses 44-Prozent-Paket kassierte er laut damaliger Meldungen einen festen Preis von 32,48 Mio. Euro sowie eine variable Vergütung von bis zu 1 Mio. Euro. Eine stattliche Summe, auch wenn der Aktienkurs im vergangenen Sommer mit zeitweise mehr als 25 Euro deutlich über den ausgehandelten (fixen) Verkaufspreis von umgerechnet 18,55 Euro je Blue Cap-Aktie kletterte. Erklärte Absicht war es damals, dass PartnerFonds und Blue Cap verschmolzen werden und die Börsenstory auf diese Weise quasi doppelt so groß werden sollte. Was folgten, waren allerdings nicht die sonst üblichen Wasserstandsmeldungen zum Stand der Zusammenschluss-Aktivitäten, sondern das genaue Gegenteil. Das Klima wurde immer frostiger.
Vorläufiger Höhepunkt war das Mitte Dezember 2018 kommunizierte Verlangen von PartnerFonds zur Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung (HIER). Einziges Ziel: Die Neubesetzung des Aufsichtsrats von Blue Cap und der Vertrauensentzug von Schubert. Wie nicht anders zu erwarten war, lässt sich Schubert aber nicht so einfach die Butter vom Brot nehmen und lehnt nun ein derartiges Aktionärstreffen ab. Im Wortlaut heißt es:
[sws_blue_box box_size="610"]„Das Einberufungsverlangen sollte dazu dienen, zunächst den Aufsichtsrat mit Vertretern der PartnerFonds AG zu besetzen. Im Anschluss sollte nach Bekunden der PartnerFonds AG Herr Oliver Kolbe als Vorstandsmitglied der Blue Cap AG bestellt werden und die Blue Cap AG sollte sodann drei Direktbeteiligungen und zwei stille Beteiligungen von der PartnerFonds AG erwerben. Vorstand und Aufsichtsrat der Blue Cap AG sind der Auffassung, dass
– diese Beteiligungserwerbe die Blue Cap AG zu den vorgegebenen Bedingungen schädigen würden;
– das angestrebte Vorgehen im Widerspruch zur Kompetenzordnung der Aktiengesellschaft steht, wonach der Vorstand nach Maßgabe des Gesellschaftsinteresses – und nicht ein Großaktionär – über Beteiligungserwerbe entscheidet;
– keine Dringlichkeit für die Abhaltung einer außerordentlichen Hauptversammlung besteht.[/sws_blue_box]
Schwer abzuschätzen, ob es jetzt zu einem juristischen Ping Pong um die Dringlichkeit und Terminierung eines außerordentlichen Aktionärstreffens kommt. Am Ende würde Schubert dadurch aber auch nur ein wenig Zeit gewinnen. Schließlich ist nach dem derzeit gültigen Finanzkalender für den 7. Juni 2019 die nächste ordentliche Hauptversammlung (HV) angesetzt. Und spätestens hier würde wohl Tacheles geredet. Schubert muss sich fragen lassen, warum er seine Aktien überhaupt an PartnerFonds verkauft hat – den damit einhergehenden Einflussgewinn des neuen Großaktionärs aber scheinbar nicht akzeptieren will.
Aber auch Kolbe ist in seinem Aktionariat nicht unumstritten, was schon allein durch seine fehlende Entlastung auf der jüngsten PartnerFonds-Hauptversammlung dokumentiert wird. Am Ende kommt es auf das Stimmverhalten der PartnerFonds-Aktionäre auf der nächsten Blue Cap-HV an – egal, ob außerordentlich oder ordentlich. Offiziell befinden sich alle PartnerFonds-Stücke im Streubesitz, wobei rund 68 Prozent über eine Treuhand gehalten werden. Eine schwierige Gemengelage, zumal sich auch Schubert bei PartnerFonds in Stellung bringt. Ein konkretes Datum für die nächste PartnerFonds-HV ist noch nicht terminiert, im vergangenen Jahr fand sie jedoch einen Tag vor dem Aktionärstreffen von Blue Cap statt.
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Fakt ist, dass das Gezerre um das Machtgefüge bei Blue Cap zunächst einmal für Unsicherheit sorgt – und Unsicherheit war noch nie gut für die Performance einer Aktie. Das zeigt sich darin, dass der Börsenwert des im Scale notierten Unternehmens mit 61,7 Mio. Euro mittlerweile um 45 Prozent unter den zuletzt veröffentlichten Substanzwert (NAV) von 112,2 Mio. Euro gerutscht ist. Die Rolle von Schubert ist indes ambivalent: In den Augen vieler Spezialwerte-Investoren gilt er noch immer als entscheidender Erfolgsfaktor für die Entwicklung des Beteiligungskonzepts von Blue Cap. Das mag im Kern stimmen, auch wenn ihm sicher kein Heiligenschein zugesteht. Gleichwohl hat er mit dem Verkauf seiner Aktien an PartnerFonds die ganze Entwicklung erst losgetreten. Nicht unbedingt wie eine Einladung aus tiefster Überzeugung wirkt dabei der jüngste Hinweis: „Ungeachtet dessen stehen die Organe der Blue Cap AG einer synergetischen Zusammenarbeit mit der PartnerFonds AG und Gesprächen hierüber aufgeschlossen gegenüber.“
Foto: Pixabay
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Blue Cap
Kurs: 17,70
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 232,00 | 267,35 | 347,51 | 273,32 | 205,90 | 131,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 34,47 | 25,41 | 30,30 | 15,18 | 17,95 | 38,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 14,86 | 9,50 | 8,72 | 5,55 | 8,72 | 29,01 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 21,37 | 7,82 | 16,96 | -13,51 | 0,98 | 23,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 9,21 | 2,93 | 4,88 | -4,94 | 0,48 | 17,56 | 0,00 | |
| Net profit1 | 16,49 | 4,72 | 10,44 | -20,28 | 12,23 | 19,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 7,11 | 1,77 | 3,00 | -7,42 | 5,94 | 14,50 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 12,60 | 12,44 | 16,99 | 19,60 | 13,00 | 18,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 4,15 | 1,24 | 2,78 | -4,02 | 2,96 | 4,20 | 1,30 | |
| Dividend per share8 | 1,00 | 0,85 | 0,90 | 0,65 | 1,10 | 1,25 | 0,65 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Für Oliver Kolbe steht derweil – auch persönlich – deutlich mehr auf dem Spiel. Ihm haftet in der Kapitalmarktöffentlichkeit derzeit die Rolle des Buhmanns an, obwohl er das vermutlich gar nicht ist. Vielleicht war es von Anfang an auch irgendwie ein Missverständnis. Aber die Zeit lässt sich nunmal nicht zurückdrehen. Umso wichtiger, dass alle Parteien sich möglichst schnell auf einen vernünftigen Weg einigen. Bislang sind nämlich die vielen Streubesitzaktionäre von Blue Cap die eigentlich Gelackmeierten – und das nervt boersengefluester.de dann doch mächtig gewaltig.
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| Blue Cap | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0JM2M | DE000A0JM2M1 | AG | 80,30 Mio € | 10.10.2006 | Kaufen | |
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Zugegeben: Mit der im Raum GBC II parallel stattfindenden Präsentation von Dr. Hönle hatte bet-at-home.com auf der MKK Münchner Kapitalmarkt Konferenz zuletzt starke Konkurrenz. Auffällig war es aber trotzdem, wie viele der anwesenden Investoren sich Mitte Dezember für den Vortrag des Klebstoff- und UV-Spezialisten – der es zuletzt sogar bis in den SDAX geschafft hatte – entschieden haben. Das war auf der MKK vor zwölf Monaten noch ganz anders. Damals sprach bet-at-home.com-IR-Chef Klaus Fahrnberger quasi vor ausverkauftem Haus. Doch die Zeiten ändern sich: Insbesondere die deutliche Zunahme rechtlicher Risiken beförderte die Notiz des Anbieters von Online-Wetten in den vergangenen 52 Wochen von mehr als 100 Euro auf zwischenzeitlich weniger als 45 Euro. Kein Wunder, dass eine Reihe von Investoren das Interesse an dem Anteilschein verloren hat. Andererseits sind antizyklische Investmentideen oft nicht die verkehrteste Wahl. Und tatsächlich: Seit den Vorträgen auf der MKK 2018 hat die Aktie von bet-at-home.com um beinahe 17 Prozent an Wert gewonnen, während der Anteilschein von Dr. Hönle – unter dem Eindruck des schwächeren Ausblicks und der jüngsten Entwicklung bei Apple – um mehr als 14 Prozent eingeknickt ist.
Woran liegt das kleine Kurs-Comeback von bet-at-home.com? Zum einen setzen die Investoren darauf, dass die Linzer das erhofft starke Jahresendgeschäft hatten und ihre Prognose für 2018 tatsächlich erfüllen können. „Q4 sehen wir generell als sehr gutes Quartal bei uns. Der 24. Dezember ist sogar einer der stärksten Casino-Tage überhaupt im Jahr“, sagt Fahrnberger. Um die EBITDA-Prognose von 36 bis 40 Mio. Euro für 2018 zumindest am unteren Ende zu erfüllen, müsste bet-at-home.com im Abschlussquartal 2018 derweil auf ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von etwas mehr als 12 Mio. Euro gekommen sein. Zum Vergleich: Im dritten Quartal 2018 erzielte die Gesellschaft ein Rekord-EBITDA von 12,96 Mio. Euro. Spätestens Anfang März 2019 wissen Investoren mehr, dann steht nämlich die Veröffentlichung der Jahresdaten an. Neben den Ergebniszahlen blicken die Börsianer bei be-at-home.com dann auch gespannt auf den Vorschlag zur Gewinnverwendung. „Für 2018 ist wieder mit einer attraktiven Dividende zu rechnen“, sagt Fahrnberger.
Dabei besteht die Dividende der Österreicher aus einem Sockelbetrag – zuletzt waren das 3 Euro je Aktie – und einer außerordentlichen Dividende aus nicht für das operative Geschäft notwendigem Cash. Ansage ist es dabei, dass die Basisdividende nach Möglichkeit jedes Jahr steigen soll. Der Bonus wiederum hängt vom jeweiligen Liquiditätsstand ab – per Ende September 2018 türmte sich der auf rund 67 Mio. Euro. Bankverbindlichkeiten gibt es nicht. Die Rechnung sieht dabei wie folgt aus: Mit etwa 30 Mio. Euro (davon sind rund 10 Mio. Euro Kundeneinlagen) müsste bet-at-home.com im Normalfall das operative Geschäft eines Jahres gut bestreiten können. Der Rest wäre demnach theoretisch frei für eine Ausschüttung. Die Analysten kalkulieren zurzeit mit einer Gesamtdividende für 2018 zwischen 6 und 7 Euro je Aktie, was auf eine Ausschüttungssumme von gut 42 Mio. Euro hinauslaufen würde. Inklusive des noch zu erwartenden Liquiditätsaufbaus im Abschlussviertel, wäre das in der Tat eine plausible Größenordnung. Und auch IR-Manager Fahrnberger räumte mit einem Augenzwinkern in München ein: „Die Prognosen der Analysten schätzen wir als nicht so falsch ein.“
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Woran liegt das kleine Kurs-Comeback von bet-at-home.com? Zum einen setzen die Investoren darauf, dass die Linzer das erhofft starke Jahresendgeschäft hatten und ihre Prognose für 2018 tatsächlich erfüllen können. „Q4 sehen wir generell als sehr gutes Quartal bei uns. Der 24. Dezember ist sogar einer der stärksten Casino-Tage überhaupt im Jahr“, sagt Fahrnberger. Um die EBITDA-Prognose von 36 bis 40 Mio. Euro für 2018 zumindest am unteren Ende zu erfüllen, müsste bet-at-home.com im Abschlussquartal 2018 derweil auf ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von etwas mehr als 12 Mio. Euro gekommen sein. Zum Vergleich: Im dritten Quartal 2018 erzielte die Gesellschaft ein Rekord-EBITDA von 12,96 Mio. Euro. Spätestens Anfang März 2019 wissen Investoren mehr, dann steht nämlich die Veröffentlichung der Jahresdaten an. Neben den Ergebniszahlen blicken die Börsianer bei be-at-home.com dann auch gespannt auf den Vorschlag zur Gewinnverwendung. „Für 2018 ist wieder mit einer attraktiven Dividende zu rechnen“, sagt Fahrnberger.

bet-at-home.com
Kurs: 2,82
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 126,93 | 59,35 | 53,53 | 46,18 | 52,30 | 49,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 30,95 | 13,97 | 2,11 | 0,81 | -3,29 | 2,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 24,38 | 23,54 | 3,94 | 1,75 | -6,29 | 4,08 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 28,92 | 11,67 | -0,11 | -0,84 | -4,53 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 22,78 | 19,66 | -0,21 | -1,82 | -8,66 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | 23,29 | -16,31 | 11,91 | -1,51 | -4,45 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 18,35 | -27,48 | 22,25 | -3,27 | -8,51 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 18,15 | 10,50 | -5,02 | 0,16 | 0,79 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 3,32 | -2,32 | 1,62 | -0,21 | -0,63 | 0,07 | 0,13 | |
| Dividend per share8 | 2,50 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Losgelöst davon, ob es 50 Cent mehr oder weniger werden: Am Ende wird die bet-at-home.com-Aktie damit wohl auf eine weit überdurchschnittliche Dividendenrendite von rund zehn Prozent kommen. Mit Blick auf die kommende Hauptversammlung am 22. Mai 2019 dürften daher wohl einige Anleger schwach werden. Dauerbegleiter werden aber die Diskussionen um rechtliche Risiken im Casino- und Wettbereich bleiben. Möglicherweise werden einige institutionelle Investoren das Wett-Thema aus Compliancegründen sogar komplett von ihrer Liste streichen. Da nützt dann wohl auch die rege Konferenzteilnahme des Managements nur wenig. Die MKK 2018 war jedenfalls der 52. Roadshow-Tag im vergangenen Jahr, wie Fahrnberger berichtet. Und für 2019 ist ein ähnliches Level zu erwarten. Das sportliche Pensum zeigt freilich Wirkung: Mittlerweile kommen vermutlich sechs bis sieben der Top 20-Investoren von bet-at-home.com aus den Vereinigten Staaten. Das ist für die Gesellschaft schon allein deshalb wichtig, weil perspektivisch auch der US-Wettmarkt enorme Chancen für den ehemaligen SDAX-Konzern bietet und der Investmentstory ganz neuen Drive verleihen könnte.
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| bet-at-home.com | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A0DNAY | DE000A0DNAY5 | AG | 19,37 Mio € | 23.05.2005 | Halten | |
* * *
© boersengefluester.de | Redaktion
Noch erinnert der Kursverlauf von VMR (Value Management & Research) eher an ein ärztliches EKG als an einen normalen Aktienchart. Kein Wunder: Die Kronberger haben es sich zwar schon vor geraumer Zeit zum Ziel gesetzt, aus dem früher wenig erfolgreichen Finanzdienstleister eine veritable Gruppe rund um Fintech-Themen aufzubauen. Doch so richtig angekommen ist diese Strategie am Kapitalmarkt bislang nicht, auch wenn mit dem Kauf der 4free AG und dem Erwerb von Fondsvermittlung24 sowie der Beteiligungsplattform DGF GmbH bereits frühzeitig Meilensteine gesetzt wurden. Jüngster Zuwachs ist die Finanzierungsplattform crowdinvest24 – mit der VMR allerdings auch nicht gerade allein im Markt unterwegs ist. Und so wundert es auch kaum, dass die dem Unternehmen nahestehende Netfonds-Gruppe für ihren Börsengang (HIER) ein Listing unter eigenem Namen vorzog. Möglicherweise bekommt die VMR-Aktie künftig aber doch ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf dem Parkett: Schließlich hat die Gesellschaft nun ihren bereits Mitte November 2018 avisierten mehrheitlichen Einstieg bei der auf Finanzplanung spezialisierten mitNORM umgesetzt. Die Hannoveraner bezeichnen sich als „Pionier der NORM-basierten Beratung“ und verweisen auf ihre maßgebliche Rolle bei der Entwicklung der DIN-Standards für die Ausgestaltung von Finanzberatung.
Harte Zahlen zur genauen Beteiligungshöhe sowie zur Umsatz- und Ertragssituation von mitNORM sind freilich noch Fehlanzeige. Nur so viel: Auf annualisierter Basis rechnet das neu zusammengefasste Unternehmen mit Erlösen von rund 10 Mio. Euro – was einer Ausweitung von circa 500 Prozent entspricht, wie die Kronberger ein wenig großspurig verkünden. Konkrete Prognosen soll es bis Ende März geben. Zunächst einmal würde das jedoch heißen, dass VMR für das vergangene Geschäftsjahr von Erlösen im Bereich um 1,7 Mio. Euro ausgeht. Zur Einordnung: Zum Halbjahr 2018 lagen die ausgewiesenen Provisionserlöse lagen bei knapp 880.000 Euro – bei einem Fehlbetrag von 227.000 Euro. Sexy ist anders, doch nun soll der Turbo eingeschaltet werden. „Gemeinsam mit den online basierten Finanztechnologien der VMR und den Kundenberatern der mitNORM vor Ort haben wir jetzt die gebündelte Schlagkraft von Online- und Offline-Vertrieb. Auf dieser Grundlage sind wir jetzt in der Lage, das Unternehmenswachstum effizient und profitabel noch deutlich zu beschleunigen“, sagt VMR-Vorstand Eugen Fleck.
[sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 550 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Bewertungskennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box]
Finanziert wird ein „großer Teil des Kaufpreises“ über eine Sachkapitalerhöhung durch die Ausgabe von 720.000 neuen VMR-Aktien, die an die bisherigen mitNORM-Eigentümer gehen. Zudem konnte sich VMR eine langfristige Fremdkapitalfinanzierung sichern, wie es heißt. Um einer Verwässerung bestehender Investoren einzudämmen, wird es darüber hinaus eine Barkapitalerhöhung im Volumen von bis 399.998 Aktien mit Bezugsrecht geben. Der Ausübungspreis hierfür beträgt 2,50 Euro je Aktie, so dass VMR aus dieser Maßnahme in der Spitze knapp 1 Mio. Euro (brutto) zufließen. Veranschlagter Zeitraum: 7. bis 21. Januar 2019. Zusätzliche Informationen erhoffen wir uns aus den entsprechenden Veröffentlichungen im Bundesanzeiger. Wir sind also gespannt. Wer den Titel im Depot haben sollte, kann investiert bleiben. Vielleicht tut sich ja tatsächlich mal was im Kurs – und zwar konstruktiv Richtung Norden. Höchste Zeit wird es allemal für ein anständiges Kursbild, denn eigentlich hatten wir eine Neubewertung der VMR-Aktie schon vor mindestens 2,5 Jahren erwartet.
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NSI Asset
Kurs: 0,55
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| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 12,12 | 17,92 | 9,62 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 0,75 | 1,74 | 1,79 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 6,19 | 9,71 | 18,61 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 0,22 | 0,73 | 1,54 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 1,82 | 4,07 | 16,01 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | -0,08 | -0,78 | -1,56 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -0,66 | -4,35 | -16,22 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 0,68 | 8,96 | 0,64 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -0,03 | -0,23 | -0,33 | -0,18 | -0,07 | 0,03 | 0,03 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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| NSI Asset | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A1RFHN | DE000A1RFHN7 | AG | 2,59 Mio € | 26.10.1998 | Halten | |
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© boersengefluester.de | Redaktion
Knapp 1,5 Jahre hat der Aktienkurs von mVISE gebraucht, um die Strecke von 2,65 bis auf rund 6,30 Euro Anfang Juni 2018 zurückzulegen. Die anschließende Talfahrt zurück aufs Ursprungsniveau ging allerdings noch rasanter vonstatten: in lediglich knapp sieben Monaten. Nun lässt sich trefflich darüber streiten, ob der Schub nach oben vielleicht zu üppig ausgefallen war und die Aktie zurzeit einfach nur eine ganz normale – wenn auch sehr ausgeprägte – Korrektur durchlebt. Schließlich hat sich das gesamte Marktumfeld spürbar eingetrübt, worunter insbesondere eher marktenge Spezialwerte überdurchschnittlich zu leiden haben. Andererseits hat Manfred Götz, Vorstand des im Börsensegment Scale gelisteten Unternehmens, regelmäßig darauf hingewiesen, dass die operative Entwicklung des Anbieters von IT-Dienstleistungen und Integrationssoftware völlig plangemäß verläuft (siehe dazu etwa unseren Beitrag HIER).
[sws_blue_box box_size="640"]Tipp: Alle Scale-Aktien auf einen Blick – mit wichtigen Terminen und Geschäftsberichts-Downloads[/sws_blue_box]
Damit nicht genug, zum Jahreswechsel 2018/19 haben die Düsseldorfer sogar eine richtig gute Meldung parat: So haben sich mVISE und der israelische Nasdaq-Konzern Magic Software Enterprises eine Ausweitung ihrer bislang in erster Linie auf den Vertrieb der iPaaS-Integrationsplattform elastic.io fokussierten Vereinbarung beschlossen. „Magic Software Enterprises stellt elastic.io ein umfangreiches Budget von über 2,5 Mio. Euro bis 2022 zur Verfügung, um die kundenspezifische Weiterentwicklung der Software Magic XPC voranzutreiben“, heißt es offiziell. " "Daneben sind individuelle Entwicklungen für Magic XPC geplant, deren geistiges Eigentum ebenso geteilt wird." Zahlenmäßig sollen sich die Aktivitäten in einer „deutlichen Ausweitung“ der Umsatzerlöse auswirken.
Noch hat mVISE freilich keine detaillierten Angaben zur aktuellen Höhe der Produktumsätze gemacht. Die Rede ist jedoch davon, dass elastic.io die Erlöse 2018 abermals auf das Doppelte ausgeweitet hat und die Gesellschaft auch für 2019 und 2020 von einer weiteren „jährlichen Verdopplung“ ausgeht. Damit gewinnt die von Vorstand Götz auf diversen Investorenkonferenzen beschriebene Strategie deutlich Konturen, wonach die Erlöse bis 2020 von zuletzt rund 25 Mio. auf etwa 35 Mio. Euro steigen sollen – bei einer massiven Ausweitung der Ausweitung der gegenwärtig noch überschaubaren Produktumsätze. Das wiederum soll die EBIT-Marge von sieben bis neuen Prozent für 2018 auf eine Größenordnung von 15 Prozent hieven.
[sws_yellow_box box_size="610"]Top & Flop-Auswertungen für 550 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Bewertungskennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box]
Wichtig zu wissen: Bei dem Vorzeigeprodukt elastic.io setzt mVISE nicht nur auf den Vertrieb unter eigenem Namen, sondern setzt auch auf White-Label-Lösungen. So hat – neben Magic Software – die Deutsche Telekom elastic.io in ihrem Partnerprogramm Mittelstand als White-Label-Lösung im Angebot. Zudem ist die elastic.io-App in die Software-Handelsplattform des US-Unternehmens AppDirect integriert. Darüber hinaus gibt es eine Kooperation mit dem amerikanischen Cloudspezialisten Riversand. Insgesamt befindet sich mVISE also auf Kurs, was uns hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Aktiennotiz zuversichtlich macht. Aktuell erreicht die Marktkapitalisierung knapp 31,8 Mio. Euro, was – gemessen an den Langfristzielen – sehr moderat ist. Die Analysten von SMC Research siedeln den fairen Wert bei 7 Euro je Aktie an.
Foto: Pixabay
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© boersengefluester.de | Redaktion
Zu den bestgeklickten Beiträgen auf boersengefluester.de zählt jedes Jahr unsere exklusive Übersicht mit den Steuerfreien Dividenden. Für die HV-Saison 2018 sind wir auf immerhin 36 Aktien gestoßen, bei denen Besteuerung der Gewinnbeteiligung erst nachgelagert erfolgt – zumindest für Aktionäre, die den jeweiligen Titel erst nach Einführung der Abgeltungsteuer 2009 ins Depot gekauft haben. Ob es für die HV-Saison 2019 ähnliche viele Aktien mit steuerfreier Dividende geben wird, lässt sich derzeit kaum abschätzen, auch wenn bestimmte Papiere wie zum Beispiel Freenet oder die Deutsche Telekom quasi gesetzt sind. Interessant: Neu auf die Liste könnte der Logistikdienstleister Logwin kommen. Jedenfalls hat die formal in Luxemburg ansässige Gesellschaft einen entsprechenden Antrag beim Bonner Bundeszentralamt für Steuern gestellt. „Im Falle einer antragsgemäßen Bescheidung durch das Bundeszentralamt und bei Vorliegen weiterer gesetzlicher Voraussetzungen würde die im Jahr 2018 getätigte Ausschüttung an in Deutschland ansässige Aktionäre als Einlagenrückgewähr gewertet und nicht der deutschen Besteuerung unterworfen“, heißt es offiziell.
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Noch ist allerdings unsicher, wie das Bundeszentralamt entscheiden wird. Auf die Beobachtungsliste für unsere Übersichtstabelle 2019 nehmen wir die Logwin-Aktie trotzdem schon einmal und werden über die weitere Entwicklung berichten. Sollte die zu mehr als 87 Prozent im Besitz des Industriellen Stefan Quandt (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER) befindliche Gesellschaft zur Hauptversammlung im kommenden April (einen konkreten Termin gibt es noch nicht) eine unveränderte Dividende von 2,50 Euro je Anteilschein zahlen – wovon wir derzeit ausgehen –, käme das Papier auf eine Rendite von knapp 2,1 Prozent. Das haut einen jetzt nicht zwingend vom Hocker. Aber wer weiß: Möglicherweise ändert Logwin ja auch seine Ausschüttungspolitik. Im Halbjahresbericht 2018 weist die Gesellschaft immerhin eine Netto-Liquidität von 109 Mio. Euro aus – bei einer Marktkapitalisierung von zurzeit gut 349 Mio. Euro. Zudem lag der Gewinn nach neun Monaten 2018 mit 29,3 Mio. Euro um fast 31 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. Den Ausblick formuliert der Vorstand dabei stets zurückhaltend, die Rede ist nur von einer „weitergehenden Steigerung des Konzernergebnisses“.
Auch wenn sich das Klima in der Weltwirtschaft vermutlich abkühlen wird. Summa summarum passt es für uns nicht wirklich ins Bild, dass das Papier von Logwin momentan zu Jahrestiefstkursen gehandelt wird. Rein fundamental ist der im Prime Standard gelistete Titel also durchaus eine Überlegung wert. Und sollte es irgendwann tatsächlich – wie schon seit einer halben Ewigkeit spekuliert – zu einem Börsenrückzug kommen, dürfte eine ansehnliche Prämie möglich sein. Aber das ist Zukunftsmusik. Vorerst rangiert die Logwin-Aktie in der Kategorie „Sondersituation“. Allerdings sollten Investoren einen ausreichend langen Anlagehorizont einkalkulieren. Zudem ist der Spezialwert ziemlich markteng. Limits sind also Pflicht!

Logwin
Kurs: 278,00
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| Logwin | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A2DR54 | LU1618151879 | AG | 794,66 Mio € | 20.03.2000 | Kaufen | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 1.123,30 | 1.851,84 | 2.259,03 | 1.257,52 | 1.442,38 | 1.400,00 | 0,00 | |
| EBITDA1,2 | 48,19 | 102,07 | 120,12 | 91,75 | 83,17 | 86,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 4,29 | 5,51 | 5,32 | 7,30 | 5,77 | 6,14 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | 47,75 | 91,99 | 108,46 | 91,75 | 83,57 | 0,00 | 0,00 | |
| EBIT-margin %5 | 4,25 | 4,97 | 4,80 | 7,30 | 5,79 | 0,00 | 0,00 | |
| Net profit1 | 34,73 | 63,51 | 73,95 | 80,16 | 65,59 | 0,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | 3,09 | 3,43 | 3,27 | 6,37 | 4,55 | 0,00 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 67,74 | 125,89 | 169,56 | 107,89 | 108,99 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 11,94 | 21,80 | 25,09 | 27,54 | 22,41 | 21,30 | 23,00 | |
| Dividend per share8 | 3,50 | 6,00 | 24,00 | 14,00 | 12,80 | 12,80 | 13,50 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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Man muss nicht alles aus dem Kopf wissen. Aber für Anleger, die mit den Tools von boersengefluester.de vertraut sind, lässt sich das folgende Quiz mit ein wenig Recherche locker lösen. Worum geht es? Wir haben sechs Fragen rund um die von uns betrachteten Aktien zusammengestellt, deren Antwort jeweils eine Zahl ist. Wenn Sie die Lösungszahlen der Fragen 1 bis 6 nacheinander zusammensetzen, bekommen Sie eine sechsstellige Zahl, die gleichzeitig auch die WKN (Wertpapier-Kennnummer) der von uns gesuchten Gesellschaft ist. Und damit Ihre Mühe nicht umsonst ist, verlosen wir unter allen Einsendern drei Zugänge zu unserer Excel-Datenbank für einen Zeitraum von jeweils sechs Monaten. Einfach den gesuchten Firmennamen an die Adresse [email protected] mailen. Wie immer bei solchen Aktionen: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Absendeschluss ist der 31. Dezember 2018 um 12.00 Uhr. Viel Glück und ein erfolgreiches Börsenjahr 2019 wünscht Ihnen das Team von boersengefluester.de.
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Bereits auf dem Eigenkapitalforum, am Tag der abgeblasenen Kooperationsvereinbarung mit der Österreichischen Post, stimmte das Vorstandsteam der FinTech Group um CEO Frank Niehage und CFO Muhamad Chahrour die Investoren auf das Alternativprogramm ein: „flatex goes Europe“ (HIER). Nun legt die FinTech Group nach und gibt erste Details bekannt – freilich wohl auch vor dem Hintergrund der deutlich abwärts gerichteten Kursentwicklung der FinTech Group-Aktie. Und dann war da ja auch noch die kurz vor Weihnachten veröffentlichte Meldung um eine Einzelwertberichtigung der FinTech Group Bank AG von rund 6 Mio. Euro in Folge eines potenziellen Betrugsfalls, der eine im Rahmen eines Factoring-Geschäfts gekaufte Forderung gegenüber einem der „größten und bonitätsstärksten Einzelhandelsunternehmen Deutschlands“ möglicherweise zweifelhaft erscheinen lässt. Keine besonders Vertrauen erweckende Neuigkeit, auch wenn die Frankfurter in der selben Nacht noch nachschoben, dass aus der Wertberichtigung „kein nennenswerter Effekt“ auf die Ergebniskennzahlen der FinTech Group AG zu erwarten sei.
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Umso wichtiger, dass die grundsätzliche Investmentstory wieder schärfere Konturen bekommt. „Mit mehr als 50 Mio. Euro freier Liquidität und unseren starken Produktpartnern haben wir die besten Voraussetzungen, unsere lang angekündigte flatex-Internationalisierungsstrategie 2019 erfolgreich umzusetzen“, sagt Niehage. Demnach soll bereits im ersten Quartal 2019 die Ausweitung der Auslandsaktivitäten auf die Niederlande erfolgen. Im zweiten Jahresviertel steht dann Spanien auf der Agenda. Anschließend will sich die FinTech Group um den französischen Markt kümmern, für das Abschlussviertel 2019 befindet sich Italien auf der Tagesordnung. Bis Ende 2020 könnten dann noch Schweden, Finnland, Polen, Tschechien, Belgien, Portugal oder auch Irland folgen. Zur Einordnung: Außerhalb Deutschlands ist der Discountbroker flatex derzeit nur in Österreich aktiv – dort allerdings sehr erfolgreich mit einem Marktanteil von über 50 Prozent. Wichtig für das Verständnis der groß angelegten räumlichen Expansion ist, dass die FinTech Group nicht in jedem der Zielländer gewaltige Marketingkampagnen im Alleingang stemmen wird, sondern auf die Unterstützung durch Produktpartner wie Morgan Stanley, Goldman Sachs, Deutsche Bank, UBS, Vontobel, BNP Paribas oder auch HSBC setzt. So hatte es jedenfalls Finanzvorstand Chahrour bereits vor einiger Zeit auf einer Investorenkonferenz in Frankfurt angedeutet. Und auch die jetzigen Worte von CEO Niehage deuten darauf hin, dass die Aktionäre der FinTech Group keine vollständige Margenerosion im Zuge des europäischen Roll-outs zu befürchten haben.
Spurlos wird es trotzdem nicht gehen: So stellt die vorerst weiterhin im Börsensegment Scale gelistete Gesellschaft für 2019 eine Umsatzsteigerung von rund 15 Prozent auf mehr als 138 Mio. Euro sowie eine um die angekündigten Investitionen bereinigte EBITDA-Marge von 34 Prozent in Aussicht. Das entspricht einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von mindestens 47 Mio. Euro. Inklusive der Aufwendungen für die Auslandsexpansion werden es dagegen wohl rund 10 Mio. Euro weniger sein – entsprechend einer EBITDA-Rendite von 27 Prozent. Zur Einordnung: Umsatzmäßig bewegt sich die FinTech Group damit etwa im Einklang mit den Analystenschätzungen. Die Prognosen der Experten für das operative Ergebnis liegen derzeit jedoch ein gutes Stück höher – auch vor Berücksichtigung der Extra-Aufwendungen. So gesehen werden die meisten Analysten ihre Modelle wohl überarbeiten müssen. Parallel dazu weist CFO Chahrour darauf hin, dass die EBITDA-Marge die neue maßgebliche Zielgröße des Unternehmens ist – nachdem bislang EBITDA und Gewinn nach Steuern stets gleichrangig im Prognoseteil der offiziellen Berichterstattung genannt wurden.
„Vier Jahre in Folge schreiben wir Rekordumsätze – aufgrund der aktuellen Projektlage sind wir uns sicher, dass auch 2019 ein Rekordjahr wird. Der Fokus auf die EBITDA-Marge berücksichtigt zukünftig unsere Investitionsvorhaben bei profitablem Umsatzwachstum sowie die Upside aus zusätzlicher Volatilität an den Kapitalmärkten – unsere ,hidden reserve',“ sagt Finanzvorstand Chahrour. Und um die Investoren gleich darauf einzustimmen, dass es demnächst weitere ermutigende Meldungen der FinTech Group geben wird, betont Vorstandschef Niehage: „Zusätzlich stehen wir sowohl im B2B- als auch im B2C-Geschäft kurz davor, langjährige profitable Deals zu verkünden.“ Gelegenheit, die neue europäische Stoßrichtung mit weiteren Details zu unterlegen, hat das Management zur Genüge: Jedenfalls stehen in den kommenden Wochen und Monaten etliche Roadshowtermine im Finanzkalender der FinTech Group. Boersengefluester.de wird die Entwicklung weiterhin eng verfolgen und setzt darauf, dass der Aktienkurs wieder nach oben dreht. In der Vergangenheit hat sich der Bereich um 15 Euro jedenfalls regelmäßig als gutes Einstiegsniveau erwiesen. Bewertungstechnisch gibt es an der Aktie ohnehin nichts zu meckern.

flatexDEGIRO
Kurs: 31,16
„Vier Jahre in Folge schreiben wir Rekordumsätze – aufgrund der aktuellen Projektlage sind wir uns sicher, dass auch 2019 ein Rekordjahr wird. Der Fokus auf die EBITDA-Marge berücksichtigt zukünftig unsere Investitionsvorhaben bei profitablem Umsatzwachstum sowie die Upside aus zusätzlicher Volatilität an den Kapitalmärkten – unsere ,hidden reserve',“ sagt Finanzvorstand Chahrour. Und um die Investoren gleich darauf einzustimmen, dass es demnächst weitere ermutigende Meldungen der FinTech Group geben wird, betont Vorstandschef Niehage: „Zusätzlich stehen wir sowohl im B2B- als auch im B2C-Geschäft kurz davor, langjährige profitable Deals zu verkünden.“ Gelegenheit, die neue europäische Stoßrichtung mit weiteren Details zu unterlegen, hat das Management zur Genüge: Jedenfalls stehen in den kommenden Wochen und Monaten etliche Roadshowtermine im Finanzkalender der FinTech Group. Boersengefluester.de wird die Entwicklung weiterhin eng verfolgen und setzt darauf, dass der Aktienkurs wieder nach oben dreht. In der Vergangenheit hat sich der Bereich um 15 Euro jedenfalls regelmäßig als gutes Einstiegsniveau erwiesen. Bewertungstechnisch gibt es an der Aktie ohnehin nichts zu meckern.
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| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| FTG111 | DE000FTG1111 | SE | 3.394,35 Mio € | 30.06.2009 | Kaufen | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 261,49 | 417,58 | 406,96 | 390,73 | 480,02 | 559,80 | 602,00 | |
| EBITDA1,2 | 98,43 | 112,09 | 183,28 | 140,35 | 202,48 | 267,70 | 275,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 37,64 | 26,84 | 45,04 | 35,92 | 42,18 | 47,82 | 45,68 | |
| EBIT1,4 | 73,79 | 80,26 | 151,28 | 104,35 | 156,69 | 221,60 | 227,00 | |
| EBIT-margin %5 | 28,22 | 19,22 | 37,17 | 26,71 | 32,64 | 39,59 | 37,71 | |
| Net profit1 | 49,92 | 51,55 | 106,19 | 71,86 | 111,54 | 160,40 | 175,00 | |
| Net-margin %6 | 19,09 | 12,35 | 26,09 | 18,39 | 23,24 | 28,65 | 29,07 | |
| Cashflow1,7 | 141,45 | 125,03 | 113,32 | 63,08 | 168,86 | 0,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | 0,55 | 0,47 | 0,97 | 0,65 | 1,02 | 1,45 | 1,59 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,04 | 0,04 | 0,30 | 0,32 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: Pixabay
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Gedrängel sieht anders aus. Gerade einmal drei Unternehmen haben sich 2018 beim IPO für das Handelssegment Scale entschieden: Stemmer Imaging kam am 27. Februar zu 34 Euro, rund einen Monat platzierte der IT-Security-Experte Cyan dann seine Aktien zu 23 Euro, und am 7. November startete das Listing von FCR Immobilien. Alle anderen Neulinge entschieden sich für den streng regulierten Prime Standard als neue Börsenheimat oder suchten sich Spezialsegmente wie den Münchner m:access aus. Bemerkenswert ist nun, dass alle drei Scale-Aktien mindestens auf Startniveau notieren und Cyan mit einem Plus von 13 Prozent sogar Platz zwei im gesamten IPO-Performance-Ranking 2018 einnimmt. Lediglich die Siemens-Abspaltung Siemens-Healthineers liegt mit einem Plus von 30 Prozent seit Mitte März 2018 vor Cyan. Dabei stehen die Chancen gut, dass der Anbieter von Sicherheitslösungen vorwiegend für den Einsatz im Mobilfunkbereich jetzt erst Stück für Stück zeigt, was an möglicher Kurspower in ihm steckt.
[sws_blue_box box_size="640"]Tipp: Alle Scale-Aktien auf einen Blick – mit wichtigen Terminen und Geschäftsberichts-Downloads[/sws_blue_box]
Kurz nach der auf die Strecke gebrachten vollständigen Übernahme von I-New Unified Mobile Solutions (siehe dazu auch den Bericht von boersengefluester.de HIER) setzt Cyan nämlich noch einen drauf und meldet den Abschluss einer langlaufenden Lizenzvereinbarung mit Orange. Die ehemalige France Télécom setzt die Technologie von Cyan zum Schutz der von den Kunden der Franzosen genutzten Smartphones, Tablets und PCs ein. „Die Cyan-Lösung wird in mobile und feste Kommunikationsnetzwerke integriert und sowohl Privat- als auch Businesskunden angeboten. Der globale Lizenzvertrag sieht vor, dass alle 28 Ländergesellschaften von Orange die Security-Lösungen der Cyan abrufen können. Es ist geplant, dass der Roll-out für Europa, und in der Folge für Afrika, in der ersten Hälfte 2019 startet“, heißt es offiziell.
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Dem Vernehmen nach soll der Deal bis 2021 für eine Verdreifachung des derzeitigen Umsatzes auf dann mehr als 60 Mio. Euro sorgen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll dazu überproportional zulegen. Traditionell arbeitet Cyan mit EBITDA-Margen von rund 50 Prozent. Wie Finanzvorstand Michael Sieghart auf einer Investorenveranstaltung verriet, ist das Geschäft jedoch hoch skalierbar und bietet bei Neuabschlüssen operative Renditen von bis zu 80 Prozent. Unterstellt man – konservativ – eine EBITDA-Marge von 55 Prozent, würde Cyan in drei Jahren auf ein EBITDA von mindestens 33 Mio. Euro zusteuern. Zum Vergleich: Der aktuelle Börsenwert erreicht beim gegenwärtigen Kurs von 25,80 Euro gerade einmal 229 Mio. Euro. Das Aufwärtspotenzial für die Aktie ist also enorm. Das sehen auch die Analysten so: GBC etwa hatte zuletzt einen fairen Wert von 49,50 Euro für die Aktie berechnet.
Firmenkenner weisen zudem auf die massive Signalwirkung des Deals auf andere Telekomgesellschaften hin. Wir sind also gespannt, was noch kommen kann. Dabei haben wir noch die Aussage von CFO Sieghart auf der Prior-Konferenz Mitte Juni 2018 in den Ohren: „Wir haben einiges im Köcher, aber die Prozesse mit den Mobilfunkanbietern sind sehr komplex.“ Zumindest haben die Investoren nun Gewissheit, dass der Manager nicht nur Eindruck schinden wollte, als er Namen wie Orange als potenzielle Adressen nannte, sondern jetzt auch geliefert hat. Wir bleiben dabei: Cyan ist eine der aussichtsreichsten Titel aus dem Scale und definitiv eine Bereicherung für den Kurszettel. Das wiederum lässt sich angesichts der ingesamt mauen IPO-Performance nun wahrlich nicht von jeder Neuemission 2018 sagen.

Cyan
Kurs: 2,16
In order to provide the broadest possible basis for the assessment and valuation of the share, boersengefluester.de offers a large number of fundamental key figures as well as technical data on the performance of the respective share.
| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| Cyan | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A2E4SV | DE000A2E4SV8 | AG | 47,26 Mio € | 28.03.2018 | Kaufen | |
* * *
Boersengefluester.de collects the most important key figures from all annual reports, including the income statement, balance sheet and cash flow statement. We also compile our own forecasts for the companies' key figures - including earnings per share and dividends.
| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 21,29 | 8,48 | 3,80 | 4,72 | 7,10 | 9,00 | 11,00 | |
| EBITDA1,2 | -5,06 | -12,32 | -4,36 | -4,47 | -1,48 | 0,80 | 1,25 | |
| EBITDA-margin %3 | -23,77 | -145,28 | -114,74 | -94,70 | -20,85 | 8,89 | 11,36 | |
| EBIT1,4 | -11,04 | -18,06 | -7,01 | -7,01 | -3,98 | -1,40 | 0,05 | |
| EBIT-margin %5 | -51,86 | -212,97 | -184,47 | -148,52 | -56,06 | -15,56 | 0,46 | |
| Net profit1 | -9,27 | -13,88 | -14,71 | -20,72 | -3,74 | -1,20 | -0,35 | |
| Net-margin %6 | -43,54 | -163,68 | -387,11 | -438,98 | -52,68 | -13,33 | -3,18 | |
| Cashflow1,7 | -8,71 | -9,50 | -6,87 | -4,01 | -3,80 | -0,30 | 1,60 | |
| Earnings per share8 | -0,95 | -1,30 | -0,99 | -1,10 | -0,17 | -0,05 | -0,02 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
Foto: Orange SA
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© boersengefluester.de | Redaktion
Keine Sorge: Wir wollen hier nicht noch einmal en détail die schlechten Zahlen von Ceconomy durchkauen. Dazu gab es in der Presse schließlich genug zu lesen – etwa HIER auf faz.net. Und natürlich ist der Dividendenausfall für das Geschäftsjahr 2017/18 (30. September) alles andere als schön. Gemessen am Jahresverlust von rund 75 Prozent auf die Stamm- und 60 Prozent auf die Vorzugsaktien ist die angekündigte Nullrunde allerdings nur ein zusätzlicher Klecks im trüben Kursbild. Aber wie läuft das eigentlich grundsätzlich mit der Dividende bei der aus der früheren Metro herausgelösten Einheit um Saturn und Media Markt? Schließlich gibt es bei Unternehmen mit zwei Aktiengattungen die unterschiedlichsten Regelungen. Zunächst einmal auffällig ist, dass die stimmrechtslosen Vorzüge bei Ceconomy gerade einmal 0,75 Prozent aller im Umlauf befindlichen Anteilscheine ausmachen.
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Ähnlich gering ist die Quote gemäß der Datenbank von boersengefluester.de nur bei BMW (8,3 Prozent), MAN (4,1 Prozent) und RWE (6,3 Prozent), wobei der Stromversorger eine Gleichschaltung der Vorzüge mit den Stämmen auf die Agenda der nächsten Hauptversammlung (HV) setzen will. Die Tatsache, dass es überhaupt zwei verschiedene Aktienformen in solch schrägen Mengenkonstellation gibt, liegt im Regelfall daran, dass die Vorzüge ursprünglich als Belegschaftsaktien emittierten wurden. Und die Loslösung des Stimmrechts hatte auch einen banal klingenden Vorteil: Nämlich, dass die Hallenkapazität für die HV nicht auf Stadiongröße ausgeweitet werden musste. Aber das nur am Rande.
Interessanter aus Anlegersicht ist, dass das fehlende Stimmrecht in der Regel mit einem Vorteil bei der Dividende kompensiert wird. Diesen Bonus werten die Investoren normalerweise zwar längst nicht so hoch wie das Stimmrecht, sonst würden die Kurse beider Gattungen sehr viel dichter zusammenliegen. Bei Sixt etwa beträgt der Abstand zurzeit rund 40 Prozent. Aber zurück zu Cenonomy: Standardmäßig liegt die Dividende auf die Vorzüge um 0,06 Euro oberhalb der Ausschüttung auf die Stammaktie. Für 2017/18 gehen nach der Hauptversammlung am 13. Februar 2019 jedoch beide Gattungen leer aus. Grund: Der für die Dividende maßgebliche Bilanzgewinn der AG liegt mit minus 59 Mio. Euro tief im roten Terrain.
Die Besonderheit ist jedoch, dass es laut Satzung auf die Vorzüge eine nachzuzahlende Dividende von jeweils 0,17 Euro aus dem Bilanzgewinn gibt. Das entspricht – bezogen auf alle knapp 2,7 Millionen existierenden Vorzüge – einer Summe von derzeit rund 455.000 Euro. Sofern Ceconomy in den kommenden Jahren wieder ein entsprechendes Gewinnpolster aufbauen sollte, haben die Vorzugsaktionäre also ein Nachschussrecht. Dabei gilt die Regel, dass Dividenden zunächst einmal für die am weitesten zurückliegenden Jahre mit Nullrunden nachgeholt werden. Erst wenn sämtliche noch offenen Dividendenansprüche der Vorzugsaktionäre aus früheren Jahren aus dem zur Verfügung stehenden Bilanzgewinn getilgt sind, kommt eine Dividende für das jüngst abgelaufene Geschäftsjahr überhaupt in Frage.
Nun lässt sich aus den Prognosen für das Konzernergebnis nur sehr bedingt die Entwicklung der AG ableiten und es würde boersengefluester.de nicht komplett wundern, wenn die SDAX-Gesellschaft auch im kommenden Jahr die Dividende streicht. Sollte Ceconomy jedoch den Dreh hinbekommen, werden die Vorzüge ganz schnell zum Renditehit. Zum einen ist die nachzuholende Ausschüttungssumme auf die Vorzüge von rund 455.000 Euro bereits ab einem überschaubaren Bilanzgewinn möglich. Und sollten die Düsseldorfer tatsächlich zwei Nullrunden hinlegen und für das Geschäftsjahr 2019/20 die Untergrenze von 0,17 Euro je Stammaktie auskehren, würde das bei den Vorzügen – inklusive Nachzahlung – zu einer Dividende von 0,57 Euro je Anteilschein (0,17 Euro + 0,17 Euro + 0,23 Euro) führen. Bis dahin fließt zwar noch eine Menge Wasser durch den Rhein. Doch auf die langfristige Beobachtungsliste gehören die Vorzüge von Ceconomy dann eben doch. Immer vorausgesetzt, dass Management findet einen Antwort auf die enormen operativen Herausforderungen im Handel mit Elektronikprodukten.

Metro (Alt ST)
Kurs: 0,00

Metro VZ (Alt)
Kurs: 0,00
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| Metro (Alt ST) | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| METRO1 | DE0007257503 | 0,00 Mio € | 25.07.1996 | Halten | ||
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| The most important financial data at a glance | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 20.831,00 | 21.361,00 | 21.768,00 | 22.242,00 | 22.442,00 | 23.072,00 | 23.650,00 | |
| EBITDA1,2 | 991,00 | 947,00 | 866,00 | 814,00 | 916,00 | 942,00 | 0,00 | |
| EBITDA-margin %3 | 4,76 | 4,43 | 3,98 | 3,66 | 4,08 | 4,08 | 0,00 | |
| EBIT1,4 | -80,00 | 326,00 | 105,00 | -21,00 | 254,00 | 241,00 | 500,00 | |
| EBIT-margin %5 | -0,38 | 1,53 | 0,48 | -0,09 | 1,13 | 1,05 | 2,11 | |
| Net profit1 | -211,00 | 256,00 | 130,00 | -37,00 | 77,00 | -34,00 | 0,00 | |
| Net-margin %6 | -1,01 | 1,20 | 0,60 | -0,17 | 0,34 | -0,15 | 0,00 | |
| Cashflow1,7 | 1.166,00 | 450,00 | 450,00 | 1.004,00 | 838,00 | 1.050,00 | 0,00 | |
| Earnings per share8 | -0,66 | 0,65 | 0,31 | -0,08 | 0,16 | -0,07 | 0,25 | |
| Dividend per share8 | 0,00 | 0,17 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,07 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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© boersengefluester.de | Redaktion
Früher lautete die entscheidende Frage bei KPS im Zuge der Veröffentlichung von Jahreszahlen eigentlich nur: „Um wie viel besser als gedacht, hat der IT-Beratungsdienstleister diesmal abgeschnitten?“ Von einer solchen Gemengelage ist KPS zurzeit weit entfernt, zu sehr drücken die bilanziellen Belastungen aus den jüngsten Übernahmen auf das Zahlenwerk. Das zeigen die jetzt veröffentlichten Vorabzahlen für das Geschäftsjahr 2017/18 (30. September) mehr als deutlich: Schließlich liegt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 16,6 Mio. Euro nicht nur signifikant unter dem Vorjahreswert von knapp 24,8 Mio. Euro, sondern touchierte die eigene Prognose von 16 bis 20 Euro nur am unteren Ende. Hier hatte sich boersengefluester.de insgeheim mehr erhofft. So aber musste KPS im Abschlussviertel 2017/18 – bezogen auf das direkt vorangegangene Quartal – sogar einen leichten Ergebnisrückgang hinnehmen. Insgesamt brachten die Quartale zwei, drei und vier mit Blick auf das EBIT in der vergangenen Abrechnungsperiode allesamt recht ähnliche Betriebsgewinne hervor.
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Ausreißer nach unten ist indes das Auftaktquartal 2017/18, in dem es allerdings den Anlauf etlicher Großaufträge zu verarbeiten galt. Vorstand Leonardo Musso wählt in seinem offizielle Statement zu den Jahreszahlen derweil vergleichsweise moderate Töne, auch wenn der Aktienkurs eine einzige Enttäuschung ist: „Die Ergebnisse des Geschäftsjahres zeigen, dass wir unsere Ziele erreichen konnten und unsere strategischen Bemühungen bereits beginnen, sich auszuzahlen. Durch unsere internationale Expansion sind wir für die Zukunft breiter aufgestellt und haben zudem durch die Akquise mehrerer zusätzlicher Projekte die Umsatzkonzentration bei einzelnen Kunden reduziert.“ Das komplette Zahlenwerk legt die Gesellschaft aus Unterföhring bei München am 29. Januar vor. Spätestens dann wird es auch einen Vorschlag zur Dividende geben. Einer für KPS-Investoren üblicherweise sehr wichtigen Kennzahl. Trotz der – wenn auch durch einen enorm hohen Goodwill geprägten – robusten Bilanz: Wir gehen derzeit nicht davon aus, dass KPS die Vorjahresdividende von 0,35 Euro je Aktie konstant hält. Sollte sich die Kürzung jedoch in Maßen halten, könnte KPS auf eine Rendite spürbar nördlich von vier Prozent kommen. Das wiederum wäre ein starkes Argumnet für den Spezialwert.
Auf dem aktuellen Kursniveau von 5,70 Euro dürfte demnach eine Menge Negativnachrichten eingepreist sein. Die Marktkapitalisierung von 213 Mio. Euro entspricht dem knapp 13fachen des im vergangenen Geschäftsjahr erzielten EBIT. Und eigentlich können die Zahlen nur besser werden. Das gilt dann umso mehr für die Performance der im Prime Standard gelisteten Aktie.
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KPS
Kurs: 0,40
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| INVESTOR-INFORMATION | ||||||
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| KPS | ||||||
| WKN | ISIN | Legal Type | Marketcap | IPO | Recommendation | Located |
| A1A6V4 | DE000A1A6V48 | AG | 15,97 Mio € | 14.07.1999 | Beobachten | |
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | ||
| Sales1 | 166,45 | 157,98 | 179,53 | 177,77 | 145,42 | 121,72 | 104,00 | |
| EBITDA1,2 | 22,68 | 21,65 | 21,65 | 7,81 | 6,04 | 5,18 | 4,50 | |
| EBITDA-margin %3 | 13,63 | 13,70 | 12,06 | 4,39 | 4,15 | 4,26 | 4,33 | |
| EBIT1,4 | 14,11 | 13,41 | 14,31 | 0,03 | -17,80 | -10,97 | -6,00 | |
| EBIT-margin %5 | 8,48 | 8,49 | 7,97 | 0,02 | -12,24 | -9,01 | -5,77 | |
| Net profit1 | 8,14 | 8,73 | 9,55 | -1,25 | -23,37 | -21,84 | -8,00 | |
| Net-margin %6 | 4,89 | 5,53 | 5,32 | -0,70 | -16,07 | -17,94 | -7,69 | |
| Cashflow1,7 | 22,04 | 17,38 | 15,46 | 9,25 | 8,90 | 5,42 | 6,70 | |
| Earnings per share8 | 0,22 | 0,23 | 0,26 | -0,03 | -0,57 | -0,53 | -0,19 | |
| Dividend per share8 | 0,17 | 0,19 | 0,10 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
Quelle: boersengefluester.de and company details
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© boersengefluester.de | Redaktion
Momentan ist noch Ruhe an der Zahlenfront – mal abgesehen von einigen Unternehmen wie Infineon, Siemens oder ThyssenKrupp, deren Geschäftsjahr bereits am 30. September zu Ende gegangen war. Doch spätestens Ende Januar 2019 prasseln die ersten Vorabdaten für das vergangene Geschäftsjahr ein. März/April ist dann die Zeit der Bilanzvorlagen mit den kompletten Geschäftsberichten, von April bis Ende Juni geht es anschließend nahtlos über in die heiße Phase der Hauptversammlungssaison. Und außerdem stehen dann auch schon wieder die Zahlen für das erste Quartal 2019 an: der ganz normale Börsenwahnsinn eben. Um ein Maximum an Orientierung zu bieten, hat boersengefluester.de jede Menge Tools und Übersichten entwickelt, bei denen die Finanzkalender der einzelnen Unternehmen eine zentrale Rolle einnehmen. Wir stellen unsere uniquen Helfer kurz vor.
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