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Ausschläge nach oben, gab es bei der Softing-Aktie in den vergangenen Jahren immer wieder mal. Letztlich dominierte jedoch ein übergeordneter Abwärtstrend, der die Notiz des Anbieters von Messtechnikgeräten für den Einsatz im Industrie- und Automobilsektor seit Mitte 2014 von 18 auf 8 Euro nach unten beförderte. Nicht ohne Grund: Zu häufig hatte Vorstandschef Wolfgang Trier enttäuschende Nachrichten im Gepäck. Mit dem jetzt vorgelegten Bericht für das erste Halbjahr, könnte Softing aber womöglich die Trendwende einläuten. Immerhin ist das um Effekte aus Übernahmen bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im zweiten Quartal auf 0,80 Mio. Euro gestiegen, nachdem es im direkten Vorquartal 2018 noch bei minus 0,20 Mio. Euro lag. Wichtig aus Investorensicht ist insbesondere, dass die Gesellschaft bei der Ausweitung wiederkehrender Umsatzerlöse weitere Fortschritte gemacht hat. Damit lassen sich die Ergebnisse besser planen. „Besonders interessant sind unsere Produkte, die bei unseren Kunden wiederum als fester Bestandteil in ihren Produkten integriert sind“, sagt Trier. Zudem hat das Automotiv-Segment – bereinigt um die Anlaufaufwendungen für GlobalmatiX (siehe dazu auch den Beitrag von boersengefluester.de HIER) ein „beinahe ausgeglichenes“ EBIT erreicht, wie Trier betont. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Sie entscheiden: 0,5% oder 2,0% p.a. für 6 Monate Festgeld? Jetzt informieren.[/sws_blue_box] Im größten Bereich, dem Industriesegment, kam Softing im zweiten Quartal 2018 gut voran, liegt auf Sicht von sechs Monaten aber noch leicht hinter den entsprechenden Vorjahreswerten. „Das US-Geschäft läuft ausgezeichnet und profitiert von der starken amerikanischen Konjunktur, die sich bereits unter Obama gut entwickelt hat und sich bisher unbeeindruckt von Trump’scher Polterpolitik robust weiterentwickelt“, betont Trier und verweist in einem Atemzug auch auf das besser als erwartet laufende Europageschäft. Insgesamt kommt das Unternehmen aus Haar bei München nach dem ersten Halbjahr 2018 auf ein kleines Umsatzplus von 1,4 Prozent auf 39,93 Mio. Euro. Das Konzern-EBIT verbesserte sich ebenfalls ganz leicht von 1,01 auf 1,08 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr bleibt Trier bei seiner Vorschau, wonach bei Erlösen von 80 Mio. Euro mit einem EBIT von 4,0 Mio. Euro zu rechnen ist. Ein ermutigendes Signal ist dabei der deutliche Anstieg der Auftragseingänge von zwölf Prozent auf 44,4 Mio. Euro zum Halbjahr.  
Softing Kurs: 2,90
  Größter Fantasieträger bleibt aber das Geschäft der Neuerwerbs Globalmatrix: Die Ausrüstung von Fahrzeugflotten mit drahtlosen Diagnosemodulen, etwa zur Erfassung von Tachoständen oder Routenprofilen. „GlobalmatiX nimmt Fahrt auf. Wir streben mit einem großen Automobil Erstausrüster eine Kooperation an“, sagt Trier. Dem Vernehmen nach geht es um „einige Tausend“ Geräte für Testflotten. Die Analysten von Warburg Research kalkulieren in ihrer jüngsten Studie für 2019 mit Konzernerlösen von annähernd 86 Mio. Euro sowie einem EBIT von 6,0 Mio. Euro. Das korrespondiert zurzeit mit einem Börsenwert von 77 Mio. Euro. Bemerkenswert ist auch, dass die im Prime Standard gelistete Softing AG zum Halbjahr ein Eigenkapital von 66,1 Mio. Euro ausweist und damit gerade einmal um knapp 19 Prozent über Buchwert notiert. Mit ein wenig Fortune könnte die Aktie also tatsächlich vor der Trendwende stehen. Dabei weiß wohl niemand besser als CEO Wolfgang Trier, dass er nun tatsächlich liefern muss. Der Q2-Bericht war da zumindest ein Anfang.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 77,60 84,69 98,31 112,60 95,06 88,50 87,00
EBITDA1,2 7,76 9,07 9,73 13,92 9,49 7,25 0,00
EBITDA-Marge %3 10,00 10,71 9,90 12,36 9,98 8,19 0,00
EBIT1,4 -3,93 -0,48 0,76 -2,72 0,50 -2,00 3,00
EBIT-Marge %5 -5,06 -0,57 0,77 -2,42 0,53 -2,26 3,45
Jahresüberschuss1 -4,58 -0,07 -1,18 -5,71 -1,57 -2,70 0,00
Netto-Marge %6 -5,90 -0,08 -1,20 -5,07 -1,65 -3,05 0,00
Cashflow1,7 4,91 11,05 3,82 9,10 7,02 5,30 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,50 0,01 -0,13 -0,63 -0,17 -0,27 0,18
Dividende je Aktie8 0,04 0,10 0,10 0,13 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


 
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Softing
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
517800 DE0005178008 AG 28,79 Mio. € 16.05.2000 Halten
* * *
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#517800
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Aves One-Vorstand Jürgen Bauer schwebt mit Sicherheit auf Wolke sieben. Immerhin hat Bauer es tatsächlich geschafft, dass der Bestandshalter von Güterwaggons, Seecontainern und Logistik-Immobilien Aves One Teil der Nacco-Übernahme durch VTG wird....
#A16811
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Manche Begriffe sind dann doch ziemlich dehnbar: HelloFresh etwa bezeichnet das zweite Quartal 2018 als „Meilenstein für die Gesellschaft“, denn erstmals hat der Kochboxenanbieter sowohl in den USA also auch im Rest der Welt ein positives AEBITDA erzielt. Vermutlich werden die meisten Anleger mit dem Begriff AEBITDA allerdings wenig anfangen können, auch wenn die Kennzahl natürlich etwas mit dem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zu tun hat. Tatsächlich steht das „A“ für die weitergehende Bereinigung um Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütungskomponenten (Aktien-Optionen) sowie weitere Sonderposten, die etwa im Zusammenhang mit Kapitalmaßnahmen anfallen (Rechtsberatung etc.). Neuer Markt-Kenner werden sich vermutlich erinnern. Zu Zeiten des New-Economy-Hypes verwendeten einige Unternehmen diese wenige konkrete Kennzahl ebenfalls – nur hieß sie damals EBITDASO, wobei das „SO“ für Stock Options stand. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Sie entscheiden: 0,5% oder 2,0% p.a. für 6 Monate Festgeld? Jetzt informieren.[/sws_blue_box] Im Fall der noch immer zu knapp 36 Prozent zu Rocket Internet gehörenden HelloFresh beläuft sich das AEBITDA im zweiten Quartal auf überschaubare 100.000 Euro – und da sind die belastenden Effekte aus dem jüngsten US-Zukauf Green Chef noch gar nicht enthalten. Mit zunehmender Annäherung an traditionelle Bewertungskennzahlen tauschen die Kennzahlen für das zweite Quartal 2018 aber deutlich die Vorzeichen: Das EBITDA beträgt minus 10,0 Mio. Euro, das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) erreicht minus 13,6 Mio. Euro, unterm Strich bleibt ein Fehlbetrag von 15,2 Mio. Euro stehen. Verglichen mit dem Auftaktviertel 2018 haben sich die Kennzahlen zwar allesamt verbessert, aber mögen muss man ein solche Relationen schon. Immerhin steckten die Berliner im ersten Halbjahr 2018 mehr als 158 Mio. Euro ins Marketing.  
HelloFresh Kurs: 4,83
  Gleichwohl ist der HelloFresh-Vorstand davon überzeugt, dass es sinnvoll ist, die „robuste Margenentwicklung“ der ersten Jahreshälfte für die Umsetzung strategischer Wachstumsmaßnahmen zu nutzen. Sprich: Die Marketingpower nochmals zu erhöhen. Explizit genannt sind eine größere Auswahl und Preisreduktion für ausgewählte HelloFresh-Kochboxen in den USA, die Skalierung eines US „value-brands“ sowie Produktinvestitionen für Kunden von Green Chef. „Unsere starken Margen geben uns den nötigen Rückenwind, um weitere Chancen im Markt systematisch zu nutzen“, sagt CEO Dominik Richter. Per saldo führt das dazu, dass der eigentlich für das vierte Quartal 2018 auf Konzernebene avisierte AEBITDA Break-even nun auf den Jahresverlauf 2019 verschoben wird. Für ein schnell wachsendes Unternehmen wie HelloFresh wäre eine solche Verschiebung im Normalfall kein gravierendes Problem. Allerdings ist das Unternehmen nach der guten Performance an der Börse bereits 2,13 Mrd. Euro wert – und da wird es dann doch schon knifflig. Konkret stellt sich für uns die Frage: Wie will das Unternehmen jemals unterm Strich Geld verdienen? Die Analystenprognosen sehen derzeit zwar ab 2020 nennenswerte Gewinne vor. Ob es tatsächlich so kommen wird, ist nach unserer Auffassung aber doch reichlich unsicher. Immerhin: Die Gesellschaft verfügt noch über eine komfortable Cash-Ausstattung von weit über 300 Mio. Euro aus dem Börsengang vom November 2017. Die Experten von JPMorgan – große Fans von HelloFresh– haben zudem ihr Kursziel von 19 Euro nach der Vorlage des Halbjahresberichts bestätigt. Demnach hätte der Titel ein Potenzial von rund 44 Prozent. Angesichts der in unseren Augen gegenwärtig noch überaus ambitionierten Bewertung, raten wir aber eher zur Vorsicht bei dem SDAX-Titel, auch wenn HelloFresh der Marktführer im Bereich Kochboxen ist.  
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HelloFresh
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A16140 DE000A161408 SE 767,81 Mio. € 02.11.2017 Halten
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 3.749,90 5.993,40 7.607,20 7.596,60 7.661,30 6.760,00 0,00
EBITDA1,2 472,90 488,60 383,20 343,80 267,60 423,00 0,00
EBITDA-Marge %3 12,61 8,15 5,04 4,53 3,49 6,26 0,00
EBIT1,4 425,90 391,80 217,20 112,50 -177,10 195,00 0,00
EBIT-Marge %5 11,36 6,54 2,86 1,48 -2,31 2,89 0,00
Jahresüberschuss1 369,10 256,30 125,10 18,10 -137,10 0,00 0,00
Netto-Marge %6 9,84 4,28 1,64 0,24 -1,79 0,00 0,00
Cashflow1,7 601,50 458,60 313,40 383,80 239,30 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 2,09 1,41 0,63 0,10 -0,83 0,36 0,51
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Foto: HelloFresh SE ...
#A16140
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Eigentlich wollte boersengefluester.de 2018 eine Auszeit nehmen, was die Teilnahme an Finanzblog Awards angeht. Zu sehr hatten wir das Gefühl, dass die ausufernde Finanzblog-Szene in eine Richtung driftet, die fast nichts mehr mit unserem Fokus auf Aktien aus dem Spezialwertesegment zu tun hat. Als wir jedoch den Aufruf der Kollegen von valueDACH – einem Netzwerk von Value-Investoren – gesehen haben, konnten wir gar nicht anders, als uns für Value Investing Blogpreis 2018  zu bewerben. „Wir lieben Value Investing Blogs“, lautet die klare Ansage von valueDACH. Das gefällt uns! In der Jury sitzen Aktienprofis wie Frank Fischer, CEO bei der Shareholder Value Management AG oder Hendrik Leber von der Fondsgesellschaft Acatis. Und so freuen wir uns auch, dass auf der Auswahlliste – neben boersengefluester.de – von uns sehr geschätzte Webpräsenzen wie Intelligent Investieren (beinahe schon ein Klassiker) oder Alle Aktien (sehr ansprechende neue Seite) vertreten sind. Letztlich gibt es für Privatanleger aber auf allen 17 Blogs jede Menge nützliche Informationen. Viel ist natürlich auch Geschmacksache, je nach Ausrichtung des eigenen Investmentstils. Mal geht es mehr um grundsätzliche Strategien, mal mehr um Standardwerte und manchmal – wie bei boersengefluester.de – ganz überwiegend um Spezialwerte. Klicken Sie sich am besten einfach durch die Liste der teilnehmenden Blogs. Besonders am Herzen liegt uns jedoch, dass es neben der Jurywertung auch einen Publikumspreis gibt. Und an dieser Stelle kommen Sie als Leser von boersengefluester.de ins Spiel: Nehmen Sie sich doch bitte ein paar Sekunden Zeit und geben Sie „Börsengeflüster“ Ihre Stimme. Vielen Dank. Ihr seid die Besten! [sws_blue_box box_size="640"]Hier geht es direkt zu der Abstimmung für den Value Investive Blogpreis 2018[/sws_blue_box]...
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Allmählich haben sich die Investoren wohl an die beeindruckenden Zahlen von Dr. Hönle gewöhnt. Jedenfalls ist die Notiz des Anbieters von UV-Produkten für den industriellen Gebrauch sowie Spezialklebstoffen, wie sie etwa bei der Herstellung von Smartphones eingesetzt werden, in den vergangenen Monaten tendenziell eher in eine Seitwärtsphase übergegangen. Das ist freilich auch eine eher gesunde Entwicklung, immerhin hat der Small Cap allein im laufenden Jahr bereits um knapp 70 Prozent an Wert gewonnen und der Chart erinnerte doch schon sehr an eine Fahnenstange. Die Prognosen für das am 30. September endende Geschäftsjahr 2017/18 hat das Management erst Ende Juni nach oben korrigiert, so dass es keine unangenehme Überraschung ist, dass Dr. Hönle im Zuge des jetzt vorgelegten Neun-Monats-Berichts den Ausblick nicht abermals optimistischer formuliert. So bleibt es dabei, dass die Gesellschaft für 2017/18 Erlöse zwischen 120 und 130 Mio. Euro sowie ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in einer Bandbreite von 26 bis 30 Mio. Euro avisiert. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Sie entscheiden: 0,5% oder 2,0% p.a. für 6 Monate Festgeld? Jetzt informieren.[/sws_blue_box] Zur Einordnung: Ins Jahr gestartet war Dr. Hönle mit einem Umsatzziel von 115 bis 125 Mio. Euro und einem erwarteten EBIT zwischen 22 und 26 Mio. Euro. Nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs stehen Erlöse von 88,75 Mio. Euro sowie ein Betriebsergebnis von 19,87 Mio. Euro in den Büchern. Unterm Strich bleibt ein von 1,07 auf 2,58 Euro verbesserter Gewinn je Aktie. Noch nie in ihrer Firmenhistorie haben die Gräfelfinger bessere Zahlen vorgelegt. Und die Tendenz sieht weiter positiv aus. „Auch im vierten Quartal geht der Vorstand von einer starken Geschäftsentwicklung aus“, heißt es im Zwischenbericht. So gesehen ist boersengefluester.de zuversichtlich, dass Dr. Hönle am Jahresende die eigenen Prognosen nochmals spürbar toppt. Die Analysten von Warburg Research halten gar ein EBIT von gut 29 Mio. Euro für realistisch. Treiber bleibt dabei ganz klar das Klebstoffsegment, auf das mittlerweile 36 Prozent der Erlöse entfallen. Vor zwei Jahren waren es gerade einmal 24 Prozent. Die entscheidende Frage ist natürlich, wie lange das enorme Wachstum bei Dr. Hönle noch anhält. Eine erste Indikation für das kommende Geschäftsjahr wird es vermutlich am 14. Dezember 2018 geben. Dann steht der vorläufige Überblick zu den Zahlen für 2017/18 an. Wenige Tage vorher präsentiert die Gesellschaft auf der von GBC organisierten MKK Münchner Kapitalmarkt Konferenz. In diesem Fall (wie auch schon bei der MKK 2017) also eine etwas unglückliche Terminwahl für Dr. Hönle.  
Dr. Hönle Kurs: 10,05
  Sei es drum, letztlich geht es um das große Bild und nicht so sehr um einzelne Zwischenergebnisse. Warburg kalkuliert in ihrer Ende Juni veröffentlichten Studie für das Geschäftsjahr 2018/19 mit Erlösen von 141,8 Mio. Euro sowie einem EBIT von 35,4 Mio. Euro. Dem steht zurzeit eine Marktkapitalisierung von knapp 459 Mio. Euro gegenüber. Liquide Mittel und Finanzschulden halten sich bei Dr. Hönle etwa die Waage, so dass es keine großen Abweichungen zwischen Börsenwert und Unternehmenswert (Enterprise Value) gibt. Per saldo bleiben wir aber dabei, dass die Aktie bereits gut bezahlt ist und für uns eher eine Halten-Position ist. Dabei räumt boersengefluester.de gern ein, dass wir die Dimension des Kursaufschwungs unterschätzt haben. Gegenwärtig wird der Titel mit einem KGV von rund 20 gehandelt, was um mehr als 30 Prozent oberhalb des Zehn-Jahres-Durchschnitts-KGVs liegt: Gut abzulesen an der von uns berechneten Kennzahl BGFL-Ratio (KGV 2019 in Relation zum Zehn-Jahres-KGV). Ein Alarmsignal ist dieses Delta in unseren Augen aber noch nicht, da sich die Perspektiven von Dr. Hönle durch das rasant wachsende Klebstoffgeschäft signifikant verbessert haben.  
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Dr. Hönle
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
515710 DE0005157101 AG 60,93 Mio. € 24.01.2001 Halten
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 93,88 115,17 126,50 106,34 98,72 93,68 101,00
EBITDA1,2 14,71 13,85 15,40 0,33 2,97 5,77 7,85
EBITDA-Marge %3 15,67 12,03 12,17 0,31 3,01 6,16 7,77
EBIT1,4 8,10 0,35 -10,10 -9,42 -10,26 0,11 2,30
EBIT-Marge %5 8,63 0,30 -7,98 -8,86 -10,39 0,12 2,28
Jahresüberschuss1 5,61 -4,86 -11,90 -10,93 -13,00 -3,14 -0,10
Netto-Marge %6 5,98 -4,22 -9,41 -10,28 -13,17 -3,35 -0,10
Cashflow1,7 16,61 1,13 -6,00 3,14 5,53 4,99 5,60
Ergebnis je Aktie8 1,02 -0,80 -2,20 -1,82 -2,19 -0,52 -0,02
Dividende je Aktie8 0,50 0,20 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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#515710
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Ab jetzt wird es noch schwieriger als ohnehin schon: Mit der Vorlage des Halbjahresberichts ist der Aktienkurs von windeln.de nämlich erstmals in den Penny-Stock-Bereich abgerutscht. Kurz zur Erinnerung: Der Anteilschein des Onlinehändlers für Baby- und Kinderartikel ist gerade einmal vor etwas mehr als drei Jahren an die Börse gekommen – und zwar zu einem Emissionspreis von 18,50 Euro. Demnach sitzen Zeichner, die dabei geblieben sind, nun auf 95 Prozent Kursverlust und haben wohl keine Hoffnung mehr, jemals wieder den Ausgabepreis zu sehen. Die meisten Investoren wären vermutlich froh, wenn die Münchner überhaupt den Dreh hinbekommen. Bislang galt nämlich immer die Hoffnung, dass das Geld zumindest solange reicht, bis die Gewinnschwelle naht. Insgesamt legt windeln.de als Prime Standard-Company leider beinahe die gleiche Story hin wie so manche frühere Neuer-Markt-Gesellschaft. Mit den Millionen aus dem IPO ging die Gesellschaft auf Shoppingtour und akquirierte etliche Unternehmen, um das internationale Wachstum zu forcieren. Doch die Zukäufe zündeten nicht wie erhofft, hinzu kamen Probleme in dem für windeln.de so wichtigen chinesischen Markt. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Sie entscheiden: 0,5% oder 2,0% p.a. für 6 Monate Festgeld? Jetzt informieren.[/sws_blue_box] Spätestens Anfang 2018 zog der E-Commerce-Spezialist dann die Reißleine und setzte mit neuem Management ein umfangreiches Restrukturierungspaket mit Firmenverkäufen, Personalabbau und einer Kapitalerhöhung auf die Schiene. Vor diesem Hintergrund konnten die Anleger mit deutlich rückläufigen Erlösen rechnen, zum Halbjahr betrug das Minus rund 41 Prozent auf 56,4 Mio. Euro. Dass aber auch die Umsätze in China um 43 Prozent auf 29 Mio. Euro einknickten, hatte in dieser Dimension jedoch wohl niemand auf dem Radar. Zwar deutete sich ein spürbares Überangebot an Milchprodukten bereits Mitte Februar an, doch im zweiten Quartal 2018 haben die chinesischen Zollbehörden auch noch ihre Kontrollen intensiviert und sorgten so für eine Verlängerung der Lieferzeit von vier bis acht Wochen. „Viele chinesische Kunden haben ihre Bestellung daraufhin storniert“, heißt es offiziell. Dem Vernehmen nach mussten die betroffenen Waren teilweise sogar vernichtet werden oder wurden den Kunden unentgeltlich zugestellt. Unterm Strich blieb nach Ablauf der ersten sechs Monate 2018 ein Verlust von 22,34 Mio. Euro stehen. Das sind rund 3,1 Mio. Euro mehr als in dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.     Naturgemäß weist das Management darauf hin, dass es auch Fortschritte gab, wie zum Beispiel die aus Firmensicht erfolgreiche Kapitalerhöhung. „Das erste Halbjahr 2018 ist sowohl positiv als auch negativ verlaufen.“ Bemerkenswert ist insbesondere, dass die zur Jahresmitte ausgewiesene Liquidität von 17,13 Mio. Euro höher war, als die zum Ende des ersten Quartals ausgewiesenen Gelder von 14,20 Mio. Euro. Dementsprechend spricht die Gesellschaft von einer „stabilen Ausgangsbasis für das restliche Geschäftsjahr.“ Zudem bleibt es dabei, dass windeln.de 2019 in die Profitabilität steuern will – was freilich nicht mit schwarzen Zahlen auf Gesamtjahressicht gleichzusetzen ist. Einen vorsichtigen Turnaround von 0,2 Mio. Euro erwarten die Analysten von Montega Research erst für 2020. Ihr mit einer Kaufen-Einschätzung versehenes Kursziel von 2 Euro hält boersengefluester.de gegenwärtig allerdings für reichlich ambitioniert.       Foto: Pixabay ...
#WNDL11
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Die Rational-Aktie ist eine Ausnahmeerscheinung: Mit Kursen von in der Spitze 637 Euro schwebt sie in Höhen, in denen andere Unternehmen vermutlich schon drei- oder viermal einen Aktiensplit durchgeführt hätten. Zudem bringt es der Anbieter von professionellen Küchengeräten auf Bewertungskennzahlen, wo normalerweise längst die Alarmglocken geklingelt hätten. So wird der Anteilschein mit dem fast 30fachen des Buchwerts gehandelt und jeder erzielte Euro Umsatz ist den Börsianern zurzeit rund 9 Euro wert. Das ist auch bei operativen Margen nördlich von 25 Prozent und einem zweistelligen Erlöswachstum eine üppige Größenordnung. Beinahe überflüssig zu erwähnen, dass die Rational-Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 35 und einer Dividendenrendite von weniger als zwei Prozent auch in den klassischen Bewertungsdisziplinen eine ähnliche Sonderrolle spielt. Und trotzdem scheinen alle Bedenken – die auch boersengefluester.de ob der mittlerweile erreichten Bewertung hat – an der SDAX-Aktie abzuperlen. Das zeigte sich einmal mehr sehr deutlich nach der Vorlage der Halbjahreszahlen für 2018, die die Notiz im Hoch um neun Prozent voranbrachten. „Getrieben durch Großaufträge aus Nordamerika befinden wir uns mit einem Umsatzwachstum von elf Prozent nach sechs Monaten auf einem Wachstumsniveau, das trotz negativer Währungseinflüsse höher als erwartet ausfällt“, sagt CEO Peter Stadelmann. Angesichts der guten Vorhaben peilt Rational für das Gesamtjahr nun einen Erlöszuwachs zwischen zehn und zwölf Prozent (zuvor: hohes einstelliges Wachstum) an. Die EBIT-Marge soll weiterhin in einem Korridor zwischen 26 und 27 Prozent liegen, was auf ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von ungefähr 208 Mio. Euro hinauslaufen würde. Per Ende Juni 2018 standen davon knapp 91 Mio. Euro bereits in den Büchern.
Rational Kurs: 738,50
Verglichen mit der aktuellen Marktkapitalisierung von 7.066 Mio. Euro sieht die Gewinnausbeute freilich schon wieder überschaubar aus. Und diese Relation ändert sich auch nicht gravierend, wenn man die Netto-Liquidität von knapp 148 Mio. Euro gedanklich mit einbezieht. Also: Raus aus der Rational-Aktie? Wohl besser nicht, denn das Unternehmen aus Landsberg am Lech steht mit seinen Garöfen noch immer vor einem stattlichen Wachstumskurs – bei sehr vorzeigbaren Renditen. Gefühlt wird die Bewertung vielleicht auch ein wenig angenehmer, wenn man sich die familiendominierte Eigentümerstruktur, die sehr langfristig ausgerichtete Unternehmensphilosophie sowie die starke Marktstellung vor Augen hält. Trotzdem: Für Neuengagements fehlen uns dann irgendwie doch die Argumente. Eine Halten-Position ist der Titel aber schon allein aus dem Grund, weil es bislang immer verkehrt war, sich aus der Rational-Aktie zu verabschieden – selbst wenn es schon häufiger auch einige schlechte Monate gab. Aber so ist das eben mit Dauerbrennern wie Sixt, Wirecard, Hypoport, Sartorius oder Isra Vision. Der Einstieg fällt – ob der harschen Bewertung – verdammt schwer. Danach sieht die Sache dann schon meist sehr viel entspannter aus.
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Rational
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
701080 DE0007010803 AG 8.396,75 Mio. € 03.03.2000 Halten
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 649,59 779,73 1.022,35 1.125,84 1.193,53 1.260,00 0,00
EBITDA1,2 136,08 190,45 268,42 309,62 351,59 365,00 0,00
EBITDA-Marge %3 20,95 24,43 26,26 27,50 29,46 28,97 0,00
EBIT1,4 106,81 160,13 237,51 277,00 314,20 333,00 0,00
EBIT-Marge %5 16,44 20,54 23,23 24,60 26,33 26,43 0,00
Jahresüberschuss1 80,10 123,66 185,72 215,76 250,53 256,00 0,00
Netto-Marge %6 12,33 15,86 18,17 19,16 20,99 20,32 0,00
Cashflow1,7 92,69 171,71 160,62 258,35 283,06 291,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 7,04 10,88 16,33 18,98 22,03 22,50 23,80
Dividende je Aktie8 4,80 10,00 13,50 13,50 15,00 15,50 16,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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#701080
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An der Magforce-Aktie scheiden sich Geister. Obwohl der Anbieter nanotechnologisch-basierter Therapien zur Behandlung von Hirntumoren in den vergangenen Monaten eine Reihe positiver Nachrichten parat hatte – von der Finanzierungsseite bis hin zu der für die Berliner so wichtigen US-Zulassungsstudie –, tut sich die Notiz schwer. Nachdem der Titel 2017 zeitweise über der Marke von 7 Euro stand, fiel der Small Cap im laufenden Jahr im Tief bis auf knapp 4,60 zurück. Kein Wunder, dass die Anleger nervös sind, auch wenn CEO Ben Lipps demonstrativ Zuversicht ausstrahlt. Als überaus positives Signal wertet boersengefluester.de in diesem Zusammenhang die jüngste Meldung um die Kapitalerhöhung der Tochter MagForce USA, bei der unter anderem auch der bekannte Investor Peter Thiel mit an Bord ist. Demnach wurden insgesamt 866.666 Aktien – davon 700.000 Anteilscheine aus einer Optionsvereinbarung von 2014, die damals zur Wachstumsfinanzierung mit Mithril Capital Management (u. a. Peter Thiel) geschlossen wurde – mit einem Brutto-Emissionserlös von insgesamt rund 9 Mio. Dollar (umgerechnet etwa 7,77 Mio. Euro) platziert, was auf einen Durchschnittspreis von knapp 9 Euro hinausläuft. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Sie entscheiden: 0,5% oder 2,0% p.a. für 6 Monate Festgeld? Jetzt informieren.[/sws_blue_box] Offen ist freilich, zu welchem Preis die neuen MagForce USA-Aktien von einem – dem Vernehmen nach bislang nicht engagierten – US-Investor gezeichnet wurden. Zur Einordnung: Ende 2017 hat die Magforce AG 225.000 Aktien der MagForce USA Inc. in die neu gegründete MagForce USA Holding GmbH zum Zeitwert von 2,7 Mio. Euro eingebracht. Demnach wurde der Aktie der Tochter MagForce USA damals ein Wert von 12 Euro zugemessen. Warum ist die Kapitalerhöhung der US-Tochter eigentlich so wichtig für den Kurs der im Börsensegment Scale gelisteten MagForce-Aktie? Nun: Letztlich ist die Transaktion eine valide Indikation dafür, dass die für 2019 geplante US-Zulassung gut vorankommt, möglicherweise geht es ja sogar schneller als geplant. Eingesetzt werden soll der Emissionserlös derweil für die weitere Finanzierung der Schlüsselstudie der MagForce-Therapie NanoTherm bei der Indikation Prostatakrebs. „Bei erfolgreichem Studienabschluss könnten die ersten kommerziellen Behandlungen von Prostatakrebspatienten mit unserer NanoTherm Therapie voraussichtlich gegen Ende des vierten Quartals 2019 beginnen“, sagt Magforce-Vorstand Lipps, der seinen Anteil an MagForce USA – wie zu hören ist – ebenfalls spürbar aufgestockt hat. Magforce selbst hält nach der jüngsten Kapitalerhöhung noch 67,9 Prozent an der US-Tochter. Keine Frage: Die MagForce-Aktie ist eine extrem spekulative Angelegenheit. Wo hohe Risiken sind, sind aber auch überdurchschnittliche Chancen nicht weit entfernt.  
MagForce Kurs: 0,00
 
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MagForce
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0HGQF DE000A0HGQF5 AG 0,10 Mio. € 20.09.2007 -
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 0,62 0,35 12,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 19,28 -6,06 1,50 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 3.109,68 -1.731,43 12,50 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 18,62 -6,74 0,50 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 3.003,23 -1.925,71 4,17 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 14,75 -10,57 -0,30 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 2.379,03 -3.020,00 -2,50 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 -5,70 -4,93 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,50 -0,35 -0,25 -0,03 -0,03 0,00 0,00
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


Foto: kaboompics   ...
#A0HGQF
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Im Aktienkurs hatte es sich bereits angedeutet. Nun liefert All for One Steeb mit den vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2017/18 (30. September) den Grund, warum es mit der Notiz zuletzt eher Richtung Süden ging. Demnach musste der auf SAP-Lösungen spezialisierte IT-Dienstleister im dritten Quartal 2017/18 einen Rückgang des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) von knapp 32 Prozent auf 2,83 Mio. Euro hinnehmen. Ursächlich dafür sind insbesondere höheren Investitionen in Personal und die ERP-Softwarelinie SAP S/4HANA. So gesehen liegt es zumindest nicht an unter den Erwartungen liegenden Erlösen oder anderen operativen Themen, weshalb All for One Steeb bei der Ergebnisausbeute Abstrichen machen muss. Das ist die gute Nachricht. Freilich ist es auf der anderen Seite so, dass die Investoren einer eher sportlich bewerteten Aktie wie All for One Steeb kaum Raum für Enttäuschungen billigen. Und genau vor dieser Situation steht die Gesellschaft nun, denn Finanzvorstand Stefan Land hat den Ausblick für das Gesamtjahr 2017/18 zwar erlösseitig bestätigt, geht also weiterhin von Umsätzen in einem Korridor von 325 bis 335 Mio. Euro aus. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Sie entscheiden: 0,5% oder 2,0% p.a. für 6 Monate Festgeld? Jetzt informieren.[/sws_blue_box] Beim EBIT hält Land nun aber eher die untere Marke der zuletzt genannten Spanne zwischen 20,5 und 22,0 Mio. Euro für realistisch. Auch für die Analysten der BankM wäre das eine Enttäuschung, da die Frankfurter Nebenwerteexperten bislang mit einem EBIT von 22 Mio. Euro für das laufende Geschäftsjahr kalkulierten und den Titel mit einem Kursziel von 78,50 als Kauf einstuften. Bleibt abzuwarten, wie die neue Einschätzung lauten wird. Das komplette Zahlenwerk veröffentlicht All for One Steeb am 10. August. CFO Land bleibt derweil zuversichtlich: „Das Momentum ist gut. Unsere Erlöse mit Cloud Services und Support steigen von Quartal zu Quartal kräftig. Unsere hohen Investitionen in den Grundstein für den erfolgreichen und effizienten Umstieg unserer Kunden auf SAP S/4HANA werden auch im 4. Quartal unseres Geschäftsjahrs 2017/18 anhalten.“ Für Langfristanleger bleibt die All for One Steeb-Aktie nach Auffassung von boersengefluester.de eine aussichtsreiche Anlage. Die Gesellschaft investiert seit geraumer Zeit in das künftige Wachstum, was sich – mit einem gewissen Nachlauf – auch wieder in steigenden Kursen zeigen sollte. Zudem bewegen sich wichtige andere Größen, etwa der Anteil wiederkehrender Erlöse, kontinuierlich nach oben.  
All for One Group Kurs: 37,50
 
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All for One Group
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
511000 DE0005110001 SE 186,83 Mio. € 30.11.1998 Kaufen
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 355,39 372,94 452,65 487,95 511,41 503,72 516,00
EBITDA1,2 41,29 42,08 47,09 43,68 55,39 47,33 55,50
EBITDA-Marge %3 11,62 11,28 10,40 8,95 10,83 9,40 10,76
EBIT1,4 19,29 20,63 17,60 14,91 28,41 18,87 27,00
EBIT-Marge %5 5,43 5,53 3,89 3,06 5,56 3,75 5,23
Jahresüberschuss1 13,08 13,52 11,04 11,20 18,32 11,36 18,00
Netto-Marge %6 3,68 3,63 2,44 2,30 3,58 2,26 3,49
Cashflow1,7 41,37 34,78 28,06 40,24 40,98 39,70 40,30
Ergebnis je Aktie8 2,55 2,68 2,20 2,23 3,70 2,32 3,45
Dividende je Aktie8 1,20 1,45 1,45 1,45 1,60 1,20 1,45

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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#511000
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Turnaround-Spekulationen haben so ihre Tücken: Häufig ist der Weg zurück in die schwarzen Zahlen kurviger als gedacht – und eine Reihe von Unternehmen schafft es gar nicht bis zum Ziel. Bei dem Verkehrstechnikkonzern Schaltbau Holding sieht gegenwärtig ganz gut aus, auch wenn der Umstrukturierungsprozess ebenfalls Zeit braucht und die Resonanz an der Börse durchaus einen Tick besser sein könnte. Immerhin waren die jüngsten Meldungen der Münchner, etwa die Einigung mit Bombardier zur Fortsetzung des Bahnsteigtüren-Projekts für die Metro São Paulo in Brasilien (HIER), durchaus positiv. Und auch der jetzt vorgelegte Halbjahresbericht gefällt boersengefluester.de von der Tendenz her ganz ordentlich, zumal sich die Bilanzqualität nach der jüngsten Kapitalerhöhung mit einem Mittelzufluss von rund 46,5 Mio. Euro sowie dem Verkauf des Industriebremsen-Spezialisten Pintsch Bubenzer spürbar verbessert hat. Damit einhergehend hat die Gesellschaft ihre Netto-Finanzverbindlichkeiten in den vergangenen zwölf Monaten um fast 55 Mio. auf 106,5 Mio. Euro gedrosselt. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Sie entscheiden: 0,5% oder 2,0% p.a. für 6 Monate Festgeld? Jetzt informieren.[/sws_blue_box] Mut macht auch, dass die Auftragseingänge zur Mitte des Jahres mit knapp 302 Mio. Euro um gut zwei Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert liegen. Bereinigt um Sondereffekte – etwa aus der Auflösung von Rückstellungen – drehte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern zum Halbjahr 2018 von minus 4,7 auf plus 6,6 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse kamen dabei um 16,6 Prozent auf 251,5 Mio. Euro voran. Unterm Strich blieb ein Überschuss von 3,49 Mio. Euro stehen. Auf der sicheren Seite ist Schaltbau aber noch längst nicht, dafür sind die Finanzverbindlichkeiten einfach zu üppig, zudem steht für Ende 2019 die Rückzahlung eines Konsortialkredit von 100 Mio. Euro auf der Agenda. Letztlich hängt alles daran, dass das operative Geschäft nicht zur Schwäche neigt. „Auf dem Weg zurück zu nachhaltig positiven EBIT-Margen auf früherem Schaltbau-Niveau gibt es zwar insbesondere hinsichtlich der Bruttomargen, der Verbesserung der Produktionsplanungsprozesse und der Senkung des Nettoumlaufvermögens noch viel zu tun, dennoch zeigt die bisherige Entwicklung in diesem Jahr, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt der neue Vorstandssprecher Albrecht Köhler.  
Schaltbau Holding Kurs: 68,00
  Keine Änderungen gibt es derweil bei der Prognose für 2018: Demnach rechnet der ehemalige SDAX-Konzern mit Erlösen in einer Bandbreite von 480 bis 500 Mio. Euro sowie einer bereinigten EBIT-Marge von etwa drei Prozent. Wo Schaltbau tatsächlich herauskommt, lässt sich gegenwärtig nur schwer abschätzen, da positiven Sondereffekten – etwa aus Firmenverkäufen – negative Faktoren aus Restrukturierungsmaßnahmen oder Wertberichtigungen gegenüberstehen. Übergeordnetes Ziel bleibt es, dass Schaltbau bis zum Jahr 2020 wieder zur früheren Stärke zurückgekehrt ist und entsprechende Margen erwirtschaftet. Zur Einordnung: Von 2010 bis 2014 kam die Gesellschaft im Schnitt auf EBIT-Renditen von etwa acht Prozent. Die jüngsten Analysten-Studien siedeln den Wert der Schaltbau-Aktie im Bereich um 33 Euro an. Damit wäre der Titel eine gute 20-Prozent-Chance – bei allerdings auch erhöhtem Risiko.  
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Schaltbau Holding
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A2NBTL DE000A2NBTL2 AG 742,61 Mio. € 22.06.1994
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 502,34 525,58 479,69 508,10 474,12 0,00 0,00
EBITDA1,2 42,71 43,73 36,43 47,45 6,17 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 8,50 8,32 7,59 9,34 1,30 0,00 0,00
EBIT1,4 21,72 26,63 18,56 22,36 -27,88 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 4,32 5,07 3,87 4,40 -5,88 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 5,66 12,13 120,09 6,57 -36,96 0,00 0,00
Netto-Marge %6 1,13 2,31 25,04 1,29 -7,80 0,00 0,00
Cashflow1,7 32,24 65,99 4,22 14,58 13,56 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,44 0,83 10,71 0,42 -3,49 1,12 1,25
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 1,90 1,90 1,90 1,90 1,90

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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#717030 #A2NBTL
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Wir hatten ja fast nicht mehr damit gerechnet, dass die vor einer umfassenden Bilanzsanierung stehende Medienfirma Wild Bunch tatsächlich noch in diesem Sommer ihren Geschäftsbericht 2017 vorlegen wird. Nun ist das 179 Seiten umfassende Dokument aber tatsächlich live. Geprägt ist das – soviel vorweg – unter den Erwartungen von CEO Vincent Grimond liegende Zahlenwerk vom engen finanziellen Korsett. Da die Gesellschaft nicht in der Lage war, im gewünschte Maß in Filme zu investieren, sanken die Erlöse um knapp 17 Prozent auf 101,42 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel um 24 Prozent auf 47,27 Mio. Euro zurück. Das Betriebsergebnis (EBIT) knickte – unter anderem aufgrund ungünstiger Währungen – um mehr als 80 Prozent auf 734.000 Euro ein. Unterm Strich blieb ein Fehlbetrag von 6,68 Mio. Euro stehen – nach einem Überschuss von 0,80 Mio. Euro im Jahr zuvor. Wenig erbaulich ist auch die Bilanzqualität: Die Eigenkapitalquote ist mit rund 29 Prozent zwar weitgehend stabil, die Netto-Verschuldung stieg aber um rund 10 Mio. auf 86 Mio. Euro. Die Gesellschaft spricht von einer „belasteten, aber kontrollierbaren Liquiditätslage“. Gleichwohl räumt Wild Bunch ein, dass ein „unmittelbarer Restrukturierungsdruck“ für die Gruppe besteht. Nicht unbedingt ein Ruhekisten ist dabei auch der Umstand, dass der auf der Aktivseite ausgewiesene Goodwill von 124 Mio. Euro stattliche 44 Prozent der Bilanzsumme ausmacht. Sollten einmal Sonderabschreibungen auf Filmrechte notwendig werden, hätte das heftige Folgen für das ohnehin knapp bemessene Auffangpolster Eigenkapital. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Sie entscheiden: 0,5% oder 2,0% p.a. für 6 Monate Festgeld? Jetzt informieren.[/sws_blue_box] Für das laufende Jahr stellt CEO Grimond derweil einen deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse in Aussicht, der 2019 durch steigende Investitionen in den Filmstock aber wieder kompensiert werden soll. Das EBIT dürfte 2018 dagegen „etwas über dem Niveau“ von 2017 liegen, was freilich keine übermäßige beruhigende Botschaft ist. Nun könnten Anleger vielleicht auf die Idee kommen, dass der aktuelle Börsenwert von gerade einmal knapp 7,5 Mio. Euro – entsprechend einem Aktienkurs von 0,0916 Euro – für ein Unternehmen dieser Größenordnung und Risikoklasse doch durchaus attraktiv ist. Allerdings greift die Marktkapitalisierung in diesem Fall zu kurz, da sie die enorme Verschuldung außen vor lässt. Ein Investor, der Wild Bunch frei von Netto-Verbindlichkeiten kaufen wollte, müsste dagegen 93,5 Mio. Euro auf den Tisch legen. Auf diese Größenordnung türmt sich jedenfalls die Summe aus Börsenwert und Netto-Finanzverbindlichkeiten – im Finanzjargon Enterprise Value genannt.  
Wild Bunch Kurs: 26,80
  [caption id="attachment_114648" align="alignright" width="110"] HIER Download: Geschäftsbericht 2017[/caption] Wie meist bei Unternehmen mit ähnlichen Bilanzproblemen, kommt also der Fremdkapitalseite die entscheidende Bedeutung bei der Restrukturierung zu. Boersengefluester.de hatte die wesentlichen Eckpfeiler des Sanierungsplans bei Wild Bunch (Kapitalherabsetzung 40:1 plus dem Tausch von Anleihen in Aktien sowie Darlehnsbehalt) bereits HIER beschrieben. Konsequenz wäre, dass die bisherigen Streubesitzaktionäre quasi durch die Hintertür abgeschoben würden, während Großinvestor Sapinda Holding sowie die anderen Zeichner der Wandelanleihe von 2016 ihre Forderungen gegen Aktien tauschen. Auf einem ganz anderen Blatt steht freilich, ob sie damit glücklich werden. Im Grunde haben auch sie kaum eine anderen Wahl, wenn sie noch etwas retten wollen. Die Weichen für diesen Deal werden auf der nächsten Hauptversammlung, die voraussichtlich am 26. September 2018 stattfindet, gestellt. Ob sich bei der jetzigen Aktionärsstruktur eine schlagkräftige Opposition findet, ist – so wünschenswert sie auch wäre – freilich eher unwahrscheinlich. Zudem handelt es sich um ein zweischneidiges Schwert: Ohne Zutun der Bond-Gläubiger und Kreditinstitute wird es nicht gehen. Und ob sich wirklich genügend Leute finden, die die Sanierung mittragen wollen, ist zumindest mal mit einem großen Fragezeichen zu versehen. Demnach dürften sich die Kräfteverhältnisse bei der früheren Senator Entertainment in den kommenden Monaten nochmals massiv verschieben. Um es klar zu sagen: Investmentqualität hat der im General Standard gelistete Micro Cap nicht. Wer jedoch schon länger engagiert ist, wird seine Stücke vermutlich im Depot behalten und der Dinge harren, die da kommen. Für eher unwahrscheinlich halten wir es, dass die BaFin den Investoren eine Pflichtofferte in Höhe des gewichteten Durchschnittskurses der vergangenen drei Monate auferlegt. Normalerweise gibt es bei Sanierungsmaßnahmen immer eine Befreiung für so ein Angebot. Aber natürlich: Auch diese Hürde muss erst einmal genommen werden.  
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 53,17 66,62 60,32 61,75 69,00 56,00 0,00
EBITDA1,2 13,41 26,15 19,46 15,83 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 25,22 39,25 0,00 25,64 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 -69,61 -8,63 -15,31 -7,65 -2,50 -3,70 0,00
EBIT-Marge %5 -130,92 -12,95 0,00 -12,39 -3,62 -6,61 0,00
Jahresüberschuss1 -76,34 -15,64 -15,31 -7,65 -13,00 -15,00 0,00
Netto-Marge %6 -143,58 -23,48 0,00 -12,39 -18,84 -26,79 0,00
Cashflow1,7 20,17 13,12 19,16 35,52 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -3,19 -0,65 -1,04 -0,73 -0,54 -0,50 -0,19
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

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A2TSU2 DE000A2TSU21 AG 641,67 Mio. € 29.01.1999 -
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#A13SXB #A2TSU2
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Hätte secunet Security Networks vor wenigen Jahren in einem zweiten Quartal ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 5,29 Mio. Euro erzielt, wären vermutlich alle aus dem Häuschen gewesen. Immerhin ist es traditionell so, dass der Anbieter von professioneller IT-Sicherheitstechnik mehr oder weniger das ganze Geschäft zum Jahresende hin macht. Das gilt im Prinzip auch heute noch, allerdings hat sich das grundsätzliche Niveau signifikant nach oben verschoben. Und so quittieren die Börsianer den Erlöszuwachs auf knapp 36 Mio. Euro sowie das um gut 28 Prozent verbesserte Betriebsergebnis sogar mit einem leichten Kursrückgang. Getreu dem Motto: Hätte gern auch noch etwas mehr sein können – auch bei der unverändert gelassenen Prognose für das Gesamtjahr. Angesichts des langwierigen Prozesses bei der Regierungsbildung in Deutschland, gibt es dem Vernehmen nach aber noch immer Unsicherheiten, was die Haushaltsführung einzelner Behörden angeht. Abgesehen davon kann sich aber wohl niemand beschweren. „Unsere hochwertigen und vertrauenswürdigen Cyber Security-Lösungen werden in einem durch Bedrohungen geprägten Umfeld weiter stark nachgefragt. Das erste Halbjahr 2018 haben wir daher gut abgeschlossen“, lautet das Fazit von CEO Rainer Baumgart.     So gesehen ist der Baumgart formulierte Ausblick, wonach für 2018 mit Erlösen sowie einem EBIT „leicht unterhalb dem Niveau des Vorjahrs“ zu rechnen ist, wohl eher ein Beweis für die brummenden Geschäfte als ein Zeichen von Stillstand. Zur Einordnung: Zum Halbjahr kommen die Essener auf ein Umsatzplus von 15,3 Prozent auf 63,16 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis von 7,76 Mio. Euro toppt den entsprechenden Vorjahreswert um 54,3 Prozent. Insgesamt liegt die Messlatte aus dem Vorjahr bei Erlösen von 158,32 Mio. Euro sowie einem EBIT von 23,45 Mio. Euro. Letztlich ist boersengefluester.de zuversichtlich, dass secunet die eigenen Prognosen souverän einlösen wird. Als wesentlichen Treiber nennt die Gesellschaft „die steigende Nachfrage im Produktgeschäft (Handelsware, Lizenzen, Wartung und Support – hauptsächlich SINA Produktfamilie)“. Zudem weist der Vorstand auf die weiterhin hohe Kapazitätsauslastung im Beratungsgeschäft hin. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Sie entscheiden: 0,5% oder 2,0% p.a. für 6 Monate Festgeld? Jetzt informieren.[/sws_blue_box] Ganz dominant bleibt dabei das Geschäft mit Kunden aus dem öffentlichen Sektor. Auf den Privatbereich entfallen zum Halbjahr rund zwölf Prozent der Erlöse, was einem Rückgang von zwei Prozentpunkten entspricht. Ein Thema bleibt der Bereich „Elektronische Gesundheitskarte“ (siehe dazu auch den Beitrag von boersengefluester.de HIER). Jedenfalls spricht secunet davon, dass die Einbindung in die Telematik-Infrastruktur weiterhin Kapazitäten bindet. Wir sind hier schon gespannt auf das nächste Update durch den secunet-Vorstand – vermutlich aber wohl erst bei der nächsten Bilanzvorlage im Frühjahr 2019. Summa summarum bleibt das große Bild unverändert: Die mehrheitlich zu Giesecke & Devrient gehörende Gesellschaft strotzt seit vielen Quartalen vor Kraft, was sich freilich auch in Aktienkursen von rund 115 Euro – also nur unwesentlich unterhalb des All-Time-Highs bei 132 Euro von Ende Juni 2018 – widerspiegelt. Dabei kommt secunet auf eine Marktkapitalisierung von rund 755 Mio. Euro, was selbst nach Abzug der Netto-Liquidität noch immer eine Menge Holz ist. Haltenswert ist der Titel unserer Meinung nach aber unbedingt. Ein Malus aus Börsensicht bleibt, dass der Streubesitz bei gerade einmal 10,63 Prozent liegt. Dementsprechend hat secunet keine Chance, sich für einen Auswahlindex zu qualifizieren, was zusätzliche Aufmerksamkeit auf die Aktie lenken würde.  
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secunet Security Networks
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
727650 DE0007276503 AG 1.233,70 Mio. € 09.11.1999 Kaufen
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 285,59 337,62 347,22 393,69 406,38 458,00 485,00
EBITDA1,2 59,70 73,81 61,88 60,44 60,31 74,90 80,00
EBITDA-Marge %3 20,90 21,86 17,82 15,35 14,84 16,35 16,50
EBIT1,4 51,64 63,88 47,01 42,98 42,52 51,70 56,00
EBIT-Marge %5 18,08 18,92 13,54 10,92 10,46 11,29 11,55
Jahresüberschuss1 34,98 42,90 31,29 29,00 27,94 39,00 43,00
Netto-Marge %6 12,25 12,71 9,01 7,37 6,88 8,52 8,87
Cashflow1,7 56,38 53,74 -3,96 51,88 60,98 58,50 0,00
Ergebnis je Aktie8 5,43 6,66 4,84 4,51 4,32 6,00 6,60
Dividende je Aktie8 2,54 5,38 2,86 2,36 2,73 2,90 3,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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#727650
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Offenbar war doch eine gehörige Portion Wahnsinn im Spiel, als der Aktienkurs von KUKA im Oktober 2017 in der Spitze bis auf fast 258 Euro in die Höhe schoss. Jedenfalls kostet der Anteilscheins des zu 94,55 Prozent der chinesischen Midea Group zurechenbaren Anbieters von Robotersystemen und Fertigungsmaschinen mittlerweile nur noch gut 90 Euro. Operativ hat sich bei KUKA – wie sollte es auch anders sein – nicht fürchterlich viel verändert. Die Börsennotiz des früheren MDAX-Konzerns besteht weiter, die Aktivitäten in China werden intensiviert und die Zahlen für das erste Halbjahr 2018 liegen „in line“, auch wenn sie rückläufig sind. Die Prognose für das Gesamtjahr hat das Management jedenfalls bestätigt. Demnach rechnet KUKA weiterhin mit Erlösen von mehr als 3,5 Mrd. Euro und einer operativen Marge – vor Abzug von diversen Sonderposten im Volumen von 40 Mio. Euro – von rund 5,5 Prozent. Demnach dürfte die Gesellschaft auf ein bereinigtes Betriebsergebnis von gut 195 Mio. Euro zusteuern. Zur Einordnung: Dem steht zurzeit eine Marktkapitalisierung von 3,60 Mrd. Euro entgegen. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Sie entscheiden: 0,5% oder 2,0% p.a. für 6 Monate Festgeld? Jetzt informieren.[/sws_blue_box] So gesehen haben sich lediglich die Investoren, die vor einigen Monaten auf eine finale Offerte durch die Midea Group oder was auch immer gesetzt haben, eine blutige Nase zugezogen. Umgekehrt müsste die KUKA-Aktie auf dem jetzigen Niveau dann erst Recht eine Überlegung wert sein, immerhin notiert der Titel mit einem Discount von etwas mehr als 20 Prozent auf die damals als fair und angemessenen angesehene Abfindungsofferte. Dabei bedarf es zwar noch immer einer guten Portion Zuversicht, denn auch ein jetziges Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von etwas mehr als vier und ein KGV im Bereich um 25 sind ambitioniert – aber eben auch unglaublich weit von den Mondpreisen vom Oktober 2017 entfernt. Zudem zeigt der damalige Angebotspreis von 115 Euro, in welchen Regionen die KUKA-Aktie eigentlich zuhause sein sollte. Für Anleger mit Weitblick ist die jetzige Kursregion also ein interessantes Einstiegsniveau. Der Börsenwert des Streubesitzes beträgt gegenwärtig rund 196 Mio. Euro – das entspricht der gesamten Größenordnung von so unterschiedlichen Unternehmen wie Leifheit, paragon oder Nanogate. Ob man das als klein oder ausreichend groß einstuft, hängt wohl ganz von der persönlichen Einstellung ab. Ganz ohne Limit scheint es – nach den Erfahrungen der vergangenen Monate – aber dann besser doch nicht zu gehen. Unsere Einschätzung: Momentan ist das Papier von KUKA sehr viel eher  was für Value-Anleger als für Glücksritter.  
KUKA Kurs: 84,00
 
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INVESTOR-INFORMATIONEN
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KUKA
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
620440 DE0006204407 AG 3.341,14 Mio. € 1948 -
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 2.573,50 3.286,20 3.640,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 33,20 2.020,00 2,53 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 1,29 61,47 0,07 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 -113,20 61,80 110,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 -4,40 1,88 3,02 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 -94,60 49,40 78,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 -3,68 1,50 2,14 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 77,40 208,00 155,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -2,59 0,98 1,95 1,70 2,10 0,00 0,00
Dividende je Aktie8 0,11 0,11 0,11 0,11 0,11 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Foto: KUKA Aktiengesellschaft ...
#620440
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Allmählich muss man echt den Glauben daran verlieren, dass Elumeo es tatsächlich noch kann. Zwar hat Wolfgang Boyé, der Verwaltungsratsvorsitzende des Schmuckhändlers, auf seinen jüngsten Präsentationen immer wieder darauf hingewiesen, dass die Gesellschaft schon sehr schnell nach dem Start im Jahr 2008 profitabel wurde und dabei auskömmliche Margen erwirtschaftete. Doch spätestens seit dem Börsengang im Juli 2015 ist bei den Berlinern der Wurm drin. Neueste Hiobsbotschaft: Unerwartet schwache Umsätze im Firmenkundengeschäft, eine Restrukturierung der eigenen Schmuckmanufaktur sowie eine höhere Retourenquote führen dazu, dass Elumeo für 2018 ein negatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im niedrigen einstelligen Millionen-Euro-Bereich erwartet. Eigentlich sollte das EBITDA der einzelnen Segmente im laufenden Jahr bereits im niedrigen einstelligen Millionen-Euro-Bereich positiv sein. Die genauen Zahlen für die ersten sechs Monate 2018 sowie den dezidierten Ausblick wird die Gesellschaft am 13. August vorlegen. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Sie entscheiden: 0,5% oder 2,0% p.a. für 6 Monate Festgeld? Jetzt informieren.[/sws_blue_box] Gar nicht happy mit der Entwicklung wird auch die Beteiligungsgesellschaft Heliad Equity Partners sein, die seit Herbst 2017 mit 7,5 Prozent bei elumeo engagiert ist. Beim aktuellen Kurs von 5,75 Euro liegen die Frankfurter deutlich unter ihrem Einstiegsniveau von vermutlich 6,50 Euro pro Aktie. Die Marktkapitalisierung des hierzulande vor allen durch den TV-Sender Juwelo bekannten Unternehmens beträgt zurzeit 31,6 Mio. Euro. Das hört sich zunächst einmal recht wenig an und entspricht in etwa dem zurzeit noch vorhandenen Eigenkapital. Dennoch muss CEO Wolfgang Boyé aufpassen, dass die Aktie an der Börse nicht komplett durchgereicht wird. Das heißt: Die ergriffenen Maßnahmen sollten schleunigst greifen. Wer den Titel im Depot hat, wird vermutlich engagiert bleiben und hoffen, dass die Notiz den Dreh nach oben hinbekommt. Kurzfristig fällt es allerdings schwer, dafür plausible Argumente zu sammeln. Abzuwarten bleibt, ob die Entscheidung des Managements, zur Kosteneinsparung verstärkt auch Schmuck von Drittanbietern anzubieten und ein „neues Sendeformat für kleinere Produktlose einzuführen“. Erste Effekte hieraus werden sich aber vermutlich frühestens im dritten Quartal 2018 zeigen. Bis dahin ist der Titel wohl ein Verkauf. Ganz bitter sieht die Situation für Erstzeichner aus. Zum IPO kostete die Elumeo-Aktie 25 Euro.  
Elumeo Kurs: 2,22
 
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Elumeo
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A11Q05 DE000A11Q059 SE 13,16 Mio. € 03.07.2015 Verkaufen
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 42,42 50,68 45,84 45,39 43,39 38,30 0,00
EBITDA1,2 1,22 2,93 -0,46 -1,97 -2,54 -0,75 0,00
EBITDA-Marge %3 2,88 5,78 -1,00 -4,34 -5,85 -1,96 0,00
EBIT1,4 0,29 1,98 -1,40 -2,85 -3,28 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 0,68 3,91 -3,05 -6,28 -7,56 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,15 9,24 -3,33 -3,26 -4,53 0,00 0,00
Netto-Marge %6 0,35 18,23 -7,26 -7,18 -10,44 0,00 0,00
Cashflow1,7 2,43 1,19 -1,42 -0,09 -0,13 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,03 1,68 -0,60 -0,20 -0,77 -0,29 -0,09
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Foto: Pixabay ...
#A11Q05
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Zugegeben: Dieses Update für unsere Übersicht mit den „Steuerfreien Dividenden 2018“ kommt zu spät. Aber irgendwie sind wir auch nur durch Zufall darauf gekommen, dass die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ihre Dividende aus dem steuerlichen Einlagekonto zahlt – für das vergangene Geschäftsjahr waren das immerhin 0,35 Euro je Stamm- und 0,43 Euro je Vorzugsaktie. Deutlich interessanter aus Renditegesichtspunkten ist damit freilich die stimmrechtslose Vorzugsaktie, denn sie notiert bei 12,90 Euro mit einem Abschlag von mehr als 28 Prozent auf die Stammaktie und kommt so auf eine Dividendenrendite von 3,33 Prozent. Aufmerksam geworden sind wir auf die Aktie von Mineralbrunnen Überkingen – wie könnte es bei den derzeitigen Hitzewellen anders sein –, als wir uns auf die Suche nach Profiteuren des Sommerwetters gemacht haben. [sws_blue_box box_size="640"]Tipp: Unsere große Übersicht mit den Steuerfreien Dividenden 2018. HIER klicken.[/sws_blue_box] Immerhin ist die Gesellschaft mit diversen Mineralwassermarken (Teinacher, Krumbach, Hirschquelle, Kissleger Allgäuquelle), Limonaden (Bluna, Afri Cola, Klindworth) und Säften ein namhafter Getränkeanbieter. Börsentechnisch ist das im Basic Board (Freiverkehr) gelistete Unternehmen sehr defensiv unterwegs – im Wesentlichen eine Folge der Aktionärsstruktur: Knapp 75 Prozent der Stammaktien hält die Karlsberg-Gruppe. Zudem ist der „Förderverein der angehörigen des Württ.-Hohenz. Gaststättengewerbes e. V.“ mit Sitz in Stuttgart bei den Stämmen und insbesondere auch bei den Vorzügen engagiert. Auch die Rechtsform der KGaA zeigt, dass der Einfluss von außen eher limitiert sein soll. Der Streubesitz der Stämme beträgt lediglich 8,34 Prozent, bei den Vorzügen liegt der Free Float bei offiziell 61,72 Prozent. Dementsprechend überschaubar sind die Handelsumsätze in der Aktie. Ohne Limits geht also nichts! Wer sich von all diesen Dingen nicht abschrecken lässt, findet in Mineralbrunnen Überkingen aber einen durchaus interessanten Spezialwert. Die gesamte Marktkapitalisierung beträgt annähernd 135 Mio. Euro – verglichen mit einem auf die Anteilseigner entfallenden Eigenkapital von zuletzt gut 58 Mio. Euro. Demnach werden die Stämme mit dem 2,6fachen des Buchwerts gehandelt, die Vorzüge begnügen sich mit dem Faktor 1,9, was eine noch vertretbare Größenordnung ist. Zum Vergleich: Berentzen kommt auf ein Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von 1,7.       Operativ ist boersengefluester.de gespannt, welche Einblicke die für den 20. August 2018 angesetzten Halbjahreszahlen bringen, wobei hier die eigentliche Hitzwelle ja noch gar nicht enthalten ist. Bislang hatte das Management für das Gesamtjahr 2018 eine Umsatzsteigerung im niedrigen einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahreswert von 142 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sowie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sollen auf Höhe des 2017er-Niveaus verharren, was insofern ein Erfolg wäre, da das Konzernergebnis mit insgesamt 3,5 Mio. Euro durch Sondereffekte (Auflösung von Rückstellungen, latente Steuern) positiv beeinflusst wurde. Unterm Strich geht boersengefluester.de zwar davon aus, dass der Gewinn nach Steuern im laufenden Jahr rückläufig sein wird. Vielleicht bringt der heiße Sommer mit dem sicherlich guten Wasserabsatz aber eine positive Überraschung. Mit Blick auf die Relation von Enterprise Value (Börsenwert plus Netto-Finanzverbindlichkeiten) zu dem für 2018 zu erwartenden EBITDA kommt das gesamte Unternehmen lediglich auf einen Faktor von knapp sieben. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Sie entscheiden: 0,5% oder 2,0% p.a. für 6 Monate Festgeld? Jetzt informieren.[/sws_blue_box] Die große Frage bleibt: Besser die Stämme nehmen oder eher die Vorzüge? Die Antwort ist nicht ganz einfach, letztlich ist das eine Glaubensfrage. Es gibt viele Investoren, die setzen mit gutem Grund ausschließlich auf Stammaktien. Im Fall von Mineralbrunnen Überkingen gibt es dafür sogar zusätzliche Argumente, weil Aktienrückkäufe in der Vergangenheit gern mal auf die Stämme begrenzt waren. Das ist bei dem auf der jüngsten Hauptversammlung aktualisierten Rückkaufprogramm zwar nicht der Fall. Aber wer auf das Thema Komplettübernahme durch Karlsberg setzt, kommt an den marktengen Stämmen ohnehin nicht vorbei. Eher dividendenorientierte Langfristanleger können dagegen zu den Vorzügen greifen. Die Bewertung dieser Gattung ist deutlich erfrischender.   [sws_blue_box box_size="640"]Eine Bitte haben wir an Sie: Unterstützen Sie boersengefluester.de und geben Sie uns Ihre Stimme für den Value Investing Blogpreis 2018. HIER geht es direkt zur Abstimmung für den Publikumspreis– einfach nach unten scrollen, Börsengeflüster anhaken sowie Name und E-Mail-Adresse angeben. Vielen Dank, Sie helfen uns damit sehr![/sws_blue_box]    
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Mineralbrunnen Überkingen ST
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
661400 DE0006614001 GmbH & Co. KGaA 131,57 Mio. € 07.03.1995 Halten
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 120,86 114,23 138,84 147,17 157,53 158,00 0,00
EBITDA1,2 15,06 21,24 20,22 19,12 21,07 21,50 0,00
EBITDA-Marge %3 12,46 18,59 14,56 12,99 13,38 13,61 0,00
EBIT1,4 3,70 5,96 8,63 7,33 9,66 10,20 0,00
EBIT-Marge %5 3,06 5,22 6,22 4,98 6,13 6,46 0,00
Jahresüberschuss1 3,28 5,96 6,02 6,09 12,11 8,00 0,00
Netto-Marge %6 2,71 5,22 4,34 4,14 7,69 5,06 0,00
Cashflow1,7 10,82 15,85 21,83 16,39 15,05 16,90 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,41 0,76 0,77 0,78 1,57 1,05 1,08
Dividende je Aktie8 0,30 0,50 0,60 0,65 1,10 0,70 0,70

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Mineralbrunnen Überkingen VZ
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
661403 DE0006614035 GmbH & Co. KGaA 131,57 Mio. € 15.01.2001 Kaufen
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 120,86 114,23 138,84 147,17 156,17 158,00 0,00
EBITDA1,2 15,06 21,34 20,22 19,12 21,07 21,50 0,00
EBITDA-Marge %3 12,46 18,68 14,56 12,99 13,49 13,61 0,00
EBIT1,4 3,70 9,63 8,63 7,33 9,66 10,20 0,00
EBIT-Marge %5 3,06 8,43 6,22 4,98 6,19 6,46 0,00
Jahresüberschuss1 3,28 5,96 6,02 6,09 12,11 8,00 0,00
Netto-Marge %6 2,71 5,22 4,34 4,14 7,75 5,06 0,00
Cashflow1,7 10,82 15,85 21,83 16,39 15,05 16,90 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,49 0,84 0,85 0,86 1,65 1,05 1,08
Dividende je Aktie8 0,38 0,58 0,68 0,73 1,18 0,78 0,78

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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#661400 #661403
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Kurvendeuter haben es bei der Aktie von Eyemaxx Real Estate zurzeit nicht leicht. Trotz anhaltend guter Nachrichten kommt der Anteilschein des Projektentwicklers und Bestandshalters von Immobilien seit Monaten nicht mehr vom Fleck. Auf Zwölf-Monats-Sicht steht gar ein Rückgang von rund einem Viertel zu Buche. Mit Blick auf die weit überdurchschnittliche Performance von Mitte 2016 bis Mitte 2017 ist das Minus freilich noch kein Drama und auch CEO Michael Müller interpretierte die Entwicklung im jüngsten Interview mit boersengefluester.de (HIER) als „Verschnaufpause, die im Widerspruch zur guten operativen Entwicklung“ steht. Umso gespannter waren wir auf den jetzt vorgelegten Halbjahresbericht, selbst wenn die wesentlichen Eckdaten bereits seit Anfang Juli bekannt sind (HIER). Interessant fanden wir zum Beispiel den Hinweis, dass das erste Wandlungsfenster im Juli 2018 der Anleihe 2016/19 (Wandlungspreis: 9,80 Euro) bereits zu zwei Drittel genutzt wurde. Demnach hat sich die gesamte Aktienzahl um 142.855 auf 5.319.878 Stück erhöht. Entsprechend beträgt die Marktkapitalisierung der Österreicher nun 56,4 Mio. Euro – verglichen mit einem Eigenkapital von knapp 57,8 Mio. Euro. So gesehen wird die Eyemaxx-Aktie momentan ziemlich genau zum Buchwert gehandelt. Die Verwässerung des Aktienkapitals ist zwar immer so eine Sache, aber nicht per se schlecht, zumal sie durch den eher niedrig gewählten Wandlungspreis sogar vom Management gewollt ist und den Anleihen-Investoren die Möglichkeit gibt, am Upsidepotenzial der Gesellschaft zu partizipieren. Last but not least spart sich die Gesellschaft durch dieses Instrument natürlich auch eine Menge Geld. Wichtig für den Hintergrund ist aber trotzdem, dass sich die Aktienzahl von Eyemaxx in den kommenden Jahren weiter erhöhen wird.  
Eyemaxx Real Estate Kurs: 0,10
  Am Ausblick für das Gesamtjahr 2017/18 (31. Oktober) machte Müller erwartungsgemäß keine Anpassungen. Demnach ist weiterhin mit einer „deutlichen Steigerung des Ergebnisses nach Steuern“ zu rechnen. Zudem führte die Gesellschaft im Nachtragsbericht noch einmal die wichtigsten Deals nach dem 30. April 2018 auf: etwa den bereits vor einigen Monaten angedeuteten Erwerb von 14 Prozent an dem mit einer Anleihe am Kapitalmarkt aktiven Asset-Manager ViennaEstate Immobilien AG aus Wien. „Die in Privatbesitz befindliche Aktiengesellschaft plant auch künftig die Ausschüttung signifikanter Dividenden, wovon dann auch EYEMAXX profitieren wird“, heißt es offiziell. Per saldo gibt es für boersengefluester.de damit keinen Grund, von unseren positiven Einschätzung für die Eyemaxx-Aktie abzuweichen. Die Analysten von SRC Research setzen das Kursziel bei unverändert 19 Euro an, die equinet bank hält 18 Euro für ein faires Niveau. Potenzial ist also reichlich vorhanden.  
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Eyemaxx Real Estate
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0V9L9 DE000A0V9L94 AG 0,75 Mio. € 10.03.1999 -
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 5,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 -9,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 -163,64 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 -10,30 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 -187,27 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 -27,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 -490,91 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 -8,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -5,30 -0,20 -0,09 -0,04 0,00 0,00 0,00
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

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#A0V9L9
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Sieht ganz so aus, als könnte es beim dritten Mal klappen: Gemeint ist ein signifikantes Überschreiten der Marke von 40 Euro beim Aktienkurs von Eckert & Ziegler, wodurch dann womöglich neue Schubkraft entstehen könnte. Immerhin bewegt sich die Notiz des Anbieters von radioaktiven Komponenten für den medizinischen und messtechnischen Einsatz dann in charttechnischen Regionen, die zuletzt im Jahr 2001 – damals beim Platzen der New Economy-Blase – erreicht wurden und viel Potenzial nach oben freischaufeln. Freilich befand sich der Anteilschein damals mitten im Sturzflug, nachdem die Aktie (Symbol: EUZ) am 1. März 2000 die Rekordmarke von 139 Euro aufstellte. Von solchen Übertreibungen ist Eckert & Ziegler jedoch meilenweit entfernt, zumal auch die fundamentalen Rahmendaten eine ganz andere Sprache sprechen. Den im ersten Halbjahr 2018 erzielten Überschuss von 8,52 Mio. Euro bezeichnet die Gesellschaft als „hervorragendes Ergebnis“. Zwar kamen die Berliner im ersten Halbjahr 2017 mit 9,68 Mio. Euro auf einen noch höheren Gewinn, allerdings maßgeblich beeinflusst durch den Verkauf der Zyklotronsparte an Alliance Medical und den Anteilen an dem dänischen Unternehmen Curasight. Insgesamt steigerte Eckert & Ziegler in den ersten sechs Monaten 2018 (auf Basis fortgeführter Geschäfte) den Umsatz um 25 Prozent auf 81,03 Mio. Euro. Der stattliche Erlössprung hängt zwar zum Teil an den Effekten aus der im Mai 2017 erworbenen Gamma-Service. Ein überaus positives Signal ist jedoch, dass auch die Geschäfte mit Firmen aus dem Explorationsbereich deutlich an Schwung gewonnen hat. Insgesamt schoss das Betriebsergebnis des Segments Isotope Products um annähernd 56 Prozent auf 8,35 Mio. Euro in die Höhe. Da gleichzeitig auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Segment Radiopharma um 35 Prozent auf 5,27 Mio. Euro an Höhe gewann, blieb auf Konzernebene nach sechs Monaten 2018 ein überraschend deutliches EBIT von 12,8 Mio. Euro stehen. Das vergleichsweise müde Auftaktviertel mit einem EBIT von weniger als 4 Mio. Euro ist jedenfalls mehr als ausgeglichen.  
Eckert & Ziegler Kurs: 15,42
  Und nachdem CEO Andreas Eckert bereits vor wenigen Tagen die Prognose für den Gewinn je Aktie von 2,20 auf 2,50 Euro – entsprechend einem auf die Anteilseigner entfallenden Gewinn von gut 13 Mio. Euro – erhöht hat, setzt er mit der Vorlage des Halbjahresberichts auch das Umsatzziel für 2018 um 5 Mio. auf etwa 160 Mio. Euro herauf. Zum Vergleich: Die Marktkapitalisierung der im streng regulierten Prime Standard gelisteten Gesellschaft beträgt beim aktuellen Aktienkurs von 40,75 Euro knapp 216 Mio. Euro. Bereinigt um die nach dem jüngsten Rückkaufprogramm auf 254.818 gestiegenen eigenen Aktien, ergibt sich gar „nur“ ein Börsenwert von 205,3 Mio. Euro. Mit Blick auf den für das laufende Jahr zu erwartenden Gewinn ist das noch immer eine eher moderaten Relation und spricht dafür, dass der Aktienkurs von Eckert & Ziegler – einem unsere Dauerfavoriten aus dem Spezialwertbereich – die 40-Euro-Hürde nun tatsächlich nachhaltig hinter sich lässt. Nicht mehr ganz so interessant ist der Titel indes unter Dividendengesichtspunkten, auch wenn die für 2018 zu erwartende Rendite noch immer bei rund zwei Prozent liegt. Zum Vergleich: Der von boersengefluester.de berechnete Zehn-Jahres-Durchschnittswert für den frisch gekürten Bayer-Zulieferer im Bereich Radioimmuntherapie für die Krebsbehandlung beträgt etwas mehr als 2,5 Prozent. Aber bis zu nächsten Hauptversammlung ist es ja noch eine Weile hin.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Eckert & Ziegler
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
565970 DE0005659700 SE 979,41 Mio. € 25.05.1999 Kaufen
* * *
 
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 176,14 180,44 222,26 246,09 295,85 312,00 0,00
EBITDA1,2 44,64 57,04 55,52 58,83 78,80 90,00 0,00
EBITDA-Marge %3 25,34 31,61 24,98 23,91 26,64 28,85 0,00
EBIT1,4 33,69 47,45 44,54 45,45 59,95 78,00 0,00
EBIT-Marge %5 19,13 26,30 20,04 18,47 20,26 25,00 0,00
Jahresüberschuss1 23,11 34,66 29,75 26,77 34,11 48,00 0,00
Netto-Marge %6 13,12 19,21 13,39 10,88 11,53 15,39 0,00
Cashflow1,7 36,79 33,86 34,30 47,40 66,57 72,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,37 0,55 0,47 0,42 0,53 0,90 0,84
Dividende je Aktie8 0,15 0,17 0,17 0,02 0,17 0,18 0,18

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


    Foto: Pixabay ...
#565970
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Umsatz- und Ergebnisprognose für 2018 bestätigt – und trotzdem knickt der Aktienkurs von bet-at-home.com nach der Vorlage der Halbjahreszahlen um rund elf Prozent auf knapp 64 Euro ein. Das entspricht einem Verlust an Börsenwert von mehr als 55 Mio. Euro. Was also bewegt die Investoren des Online-Anbieters von Sport- und Casinowetten? Zunächst einmal ist es so, dass ein – gegenüber dem direkten Vorquartal 2018 – nur leicht gesteigerter Brutto-Wett- und Gamingertrag (Spielvolumen minus ausbezahlte Gewinne) von 33,41 Mio. Euro nicht unbedingt nach knackigem Wachstum aussieht – und das in einem Quartal mit direktem WM-Einfluss. Freilich gilt es zu berücksichtigen, dass bet-at-home.com deutlich unter der Aussperrung aus Polen leidet, dem für das Unternehmen ehemals wichtigsten osteuropäischen Markt. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) hat bet-at-home.com hingegen mit 1,59 Mio. Euro die Erwartungen von boersengefluester.de sogar eher am oberen Rand erfüllt (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER). Allerdings hat bet-at-home.com das Marketingbudget mit 13,46 Mio. Euro auch weniger offensiv dimensioniert, als vielleicht zu erwarten war. Und da der wesentliche Teil der für die Fußball-WM in Russland reservierten Werbeaufwendungen ins zweite Quartal fällt, hat bet-at-home.com in einem Atemzug auch das Marketingbudget für das Gesamtjahr 2018 ein Stück tiefer angesetzt. So ist in der aktuellen Präsentation „nur“ noch von Marketingaufwendungen von insgesamt 40 Mio. Euro die Rede. Bislang war von knapp 45 Mio. Euro die Rede. So gesehen kann bet-at-home.com die EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr wohl auch zu einem nennenswerten Teil nur deshalb aufrecht halten, weil das Marketingbudget softer angesetzt ist.   [caption id="attachment_114438" align="alignnone" width="710"] Quelle: Aktuelle Präsentation von bet-at-home.com AG (Stand: 30. Juli 2018)[/caption]   Ein zweischneidiges Schwert: Einerseits zeigt sich, dass die Gesellschaft auch unter schwierigen Rahmenbedingungen dazu in der Lage ist, die Prognosen einzulösen und das Marketing laufend an Effizienz gewinnt. Ein Beispiel: Machten im WM-Jahr 2014 (Brasilien) die Marketingaufwendungen noch 38,4 Prozent des Brutto-Wett- und Gamingertrags aus, dürfte die Quote 2018 auf unter 27 Prozent fallen. Andererseits wäre den Anlegern wohler, wenn die Ergebnisvorschau für 2018 auch ohne den Marketingpuffer stabil geblieben wäre bzw. ein sparsameres Marketing zu entsprechend mehr Gewinn geführt hätte. Bewertungstechnisch befindet sich die Aktie von bet-at-home.com freilich auf einem attraktiven Niveau: Die Relation von Enterprise Value (Marktkapitalisierung abzüglich Netto-Finanzguthaben) zu dem für 2018 in Aussicht gestellten EBITDA beträgt rund 10. Der Mittelwert der vergangenen fünf Jahre liegt bei 11,5, auf Drei-Jahres-Sicht ergibt sich sogar ein Faktor von knapp 14. Letztlich spiegeln sich hier die gestiegenen rechtlichen Unsicherheiten wider. Per saldo bleibt der Titel für boersengefluester.de aber eine gute Halten-Position.  
bet-at-home.com Kurs: 2,76
 
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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bet-at-home.com
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0DNAY DE000A0DNAY5 AG 19,37 Mio. € 23.05.2005 Halten
* * *
 
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 126,93 59,35 53,53 46,18 52,30 49,00 0,00
EBITDA1,2 30,95 13,97 2,11 0,81 -3,29 2,00 0,00
EBITDA-Marge %3 24,38 23,54 3,94 1,75 -6,29 4,08 0,00
EBIT1,4 28,92 11,67 -0,11 -0,84 -4,53 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 22,78 19,66 -0,21 -1,82 -8,66 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 23,29 -16,31 11,91 -1,51 -4,45 0,00 0,00
Netto-Marge %6 18,35 -27,48 22,25 -3,27 -8,51 0,00 0,00
Cashflow1,7 18,15 10,50 -5,02 0,16 0,79 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 3,32 -2,32 1,62 -0,21 -0,63 0,07 0,13
Dividende je Aktie8 2,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


    Foto: bet-at-home.com AG   [sws_blue_box box_size="640"]Kennen Sie schon unseren wöchentlichen Newsletters BGFL Weekly? Das Angebot ist kostenlos und präsentiert die Highlights von boersengefluester.de (BGFL) sowie andere nützliche Links. Der Erscheinungstag ist immer freitags. Wer Interesse hat und noch nicht registriert ist, kann das sehr gern unter diesem LINK tun. Wir freuen uns auf Sie![/sws_blue_box]   [sws_grey_box box_size="640"]Hinweis: Die Berichterstattung und Handlungseinschätzungen durch boersengefluester.de stellen keine Anlageempfehlungen und auch keine Empfehlung oder einen Vorschlag einer Anlagestrategie dar. Boersengefluester.de hält keine Beteiligung an der bet-at-home.com AG. Zwischen der bet-at-home.com AG und boersengefluester.de besteht eine Vereinbarung zur Soft-Coverage der Aktie der bet-at-home.com AG.[/sws_grey_box]...
#A0DNAY
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Das gibt es auch selten, aber beim Börsengang von Serviceware Ende April passte irgendwie alles: Knackige Wachstumsstory, solide Geschäftszahlen und ein mit dem Unternehmen verwurzeltes Management. Umso überraschender ist es, dass die Notiz des Anbieters von Softwarelösungen für die Verbesserung der Servicequalität von Unternehmen (Enterprise Service Management) – nach einer guten Anfangsphase – zuletzt wieder auf den Emissionskurs von 24 Euro zurückgefallen ist. Allerdings, und das ist ein nicht ganz unerheblicher Punkt: Auf diesem Niveau beträgt die Marktkapitalisierung bereits 252 Mio. Euro. Für ein Unternehmen, das im vergangenen Geschäftsjahr gut 44 Mio. Euro umgesetzt hat und dabei auf einen Überschuss von 4,6 Mio. Euro kam, ist das eine Menge Holz. Andererseits hat CEO Dirk K. Martin vor der Notizaufnahme im Prime Standard einen strammen Wachstumskurs versprochen. Umso gespannter war boersengefluester.de auf die jetzt vorgelegten Zahlen zum Halbjahr des Geschäftsjahrs 2017/18, das am 30. November endet. Demnach kam Serviceware auf ein Umsatzplus von 15,5 Prozent auf 27,02 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel dabei von 2,70 auf 2,22 Mio. Euro zurück. Das hört sich zunächst einmal nicht besonders sexy an, allerdings ist das Betriebsergebnis im ersten Halbjahr allein durch 875.000 Euro an Aufwendungen für den Börsengang belastet. Bereinigt um diesen Posten wäre das EBIT um 14,7 Prozent auf knapp 3,10 Mio. Euro vorangekommen. Erwähnenswert ist außerdem, dass die Personalaufwendungen um annähernd 22 Prozent auf 9,48 Mio. Euro gestiegen sind und entsprechend am Ergebnis nagen. Das wiederum sollten Anleger nicht negativ interpretieren. „Der Personalaufbau erfolgte besonders mit Hinblick auf die dynamische Entwicklung im Bereich Service/SaaS“, heißt es dazu im Zwischenbericht. Offenbar zahlen sich die Investitionen auch aus, denn die „Software as a Service-Umsätze“ zogen um 33,5 Prozent auf 7,40 Mio. Euro an und ragten damit bereits knapp an die klassischen Lizenzumsätze heran, die sich zum Halbjahr auf 10,36 Mio. Euro türmten (+ 11,26 Prozent). „Wir sind mit den Zahlen des 1. Halbjahres 2017/2018 sehr zufrieden und haben besonders im zweiten Quartal die Wachstumsdynamik noch einmal deutlich gesteigert und unseren Gewinn überproportional erhöht“, sagt denn auch CFO Harald Popp.  
Serviceware Kurs: 14,00
  Schade findet boersengefluester.de, dass sich der Finanzvorstand noch nicht zu einer Bandbreitenprognose zu Umsatz und EBIT für das Gesamtjahr 2017/18 entschieden hat und lediglich eine „Fortführung des profitablen Wachstums“ in Aussicht stellt. Demnach bleiben wir bei unserer Vorschau, wonach die aus dem hessischen Bad Camberg kommende Gesellschaft auf Erlöse von knapp 55 Mio. Euro sowie ein Betriebsergebnis von 7,3 Mio. Euro zusteuert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) siedeln wir bei 7,6 Mio. Euro an. Im kommenden Jahr sollte das EBITDA dann die Marke von 11 Mio. Euro touchieren. Unter Berücksichtigung der Netto-Liquidität von zuletzt 58,5 Mio. Euro steht dem ein Unternehmenswert (Enterprise Value) von knapp 197 Mio. Euro gegenüber. Mit anderen Worten: Der Börsenneuling wird mit dem knapp 17,5fachen des für 2019 zu erwartenden EBITDA gehandelt. Ob das nun viel oder wenig ist, darüber lässt sich trefflich streiten. So wird der milliardenschwere US-Konzern ServiceNow mit einem Faktor von fast 33 bei der Relation von Enterprise Value zu dem EBITDA für 2019 gehandelt. USU Software, in Teilen ebenfalls mit Serviceware vergleichbar (siehe dazu den jüngsten Beitrag von boersengefluester.de zu USU HIER), kommt auf ein entsprechendes Multiple von knapp 15. Und so ist es ein wenig auch eine Glaubensfrage: Wer sich an einem wachstumsstarken heimischen Softwareunternehmen mit solider Bilanz und internationalem Anspruch beteiligen will, sollte mit Serviceware auf die lange Sicht gut fahren. Die Halbjahreszahlen zeigen jedenfalls in die richtige Richtung. Unser Tipp: Einfach mal ein paar Stücke ins Depot legen und dort liegen lassen.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Serviceware
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A2G8X3 DE000A2G8X31 SE 147,00 Mio. € 20.04.2018 Kaufen
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 72,44 81,28 83,18 91,53 103,29 115,33 129,00
EBITDA1,2 1,79 2,19 -1,63 0,17 3,23 5,08 8,00
EBITDA-Marge %3 2,47 2,69 -1,96 0,19 3,13 4,41 6,20
EBIT1,4 -1,61 -1,27 -5,85 -3,98 -0,32 0,98 4,10
EBIT-Marge %5 -2,22 -1,56 -7,03 -4,35 -0,31 0,85 3,18
Jahresüberschuss1 -1,57 -2,00 -3,96 -3,94 -0,07 1,80 3,40
Netto-Marge %6 -2,17 -2,46 -4,76 -4,31 -0,07 1,56 2,64
Cashflow1,7 -0,65 6,01 0,78 1,27 9,89 3,90 5,30
Ergebnis je Aktie8 -0,15 -0,20 -0,37 -0,38 -0,01 0,17 0,33
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


Hinweis: Geschäftszahlen für Serviceware liegen erst ab dem Geschäftsjahr 2014/15 (30. November) vor ...
#A2G8X3
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Kaum hatten die Analysten die Puma-Aktie einhellig in ihr Herz geschlossen und Kursziele von bis zu 600 Euro ausgerufen, gibt es gleich den ersten Dämpfer. Auf die Vorlage des Halbjahresberichts folgte – an einem an sich sehr festen Börsentag – ein Rücksetzer von zehn Prozent auf im Tief 425 Euro. Auf diesem Niveau bringt der Sportartikelhersteller rund 6,4 Mrd. Euro auf die Börsenwaage – verglichen mit einer Marktkapitalisierung von 38,9 Mrd. Euro von adidas. Woran störten sich die Investoren? Vermutlich ist es die Tatsache, dass CEO Bjørn Gulden zwar die Umsatzerwartung für das Gesamtjahr auf einen Zuwachs von 12 bis 14 Prozent (bislang: 10 bis 12 Prozent) heraufschraubte, den Korridor für das zu erwartende Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) aber in einer Spanne zwischen 310 und 330 Mio. Euro ließ. Zudem sprach Gulden von einem „unsicheren Geschäftsumfeld, volatiler Wechselkurse und einem schwierigen globalen Handelsumfeld“. Außerdem wies er auf die veränderte Konsumentennachfrage bei Schuhen – mit einem Umsatzanteil von ziemlich genau 50 Prozent der wichtigste Treiber von Puma – hin. Angesichts der vielen Herausforderungen, auf die Gulden zudem regelmäßig hinweist, liegen die Eckdaten für das erste Halbjahr gut im Rahmen der Analystenerwartungen. Demnach kam der kürzlich in den MDAX beförderte Konzern auf ein Umsatzplus von knapp 10,5 Prozent auf 2.180,3 Mio. Euro. Das EBIT kletterte um 49,5 Prozent auf 169,8 Mio. Euro. Die Hälfte des Ergebnisziels für das Gesamtjahr hat Puma also bereits eingefahren. Der Gewinn je Aktie zog von 4,79 auf 6,59 Euro an. Hier kalkuliert boersengefluester.de für 2018 mit einem Anstieg auf etwas mehr als 14 Euro. Per saldo liegt Puma für uns also Souverän im Plan. Zu beachten ist außerdem, dass die Gesellschaft aus Herzogenaurach erst mit dem Q1-Bericht ihre EBIT-Prognose angehoben hatte und CEO Gulden die Messlatte wohl nicht ohne Not zu hoch legen will. Schließlich geht es darum, mit den Jahreszahlen noch ein As im Ärmel zu haben. Immerhin hat sich die Aktionärsstruktur nach dem weitgehenden Ausstieg der französischen Kering-Gruppe radikal verändert. Mittlerweile macht der Streubesitzanteil rund 55 Prozent aus – bis zum Frühjahr 2018 entfielen allein 86 Prozent auf Kering (siehe dazu auch den Beitrag von boersengefluester.de HIER).  
Puma Kurs: 23,76
  Die Gretchenfrage bleibt indes, wie es mit dem Kurs der Puma-Aktie in den kommenden Quartalen weitergehen wird. Eine Glaskugel haben auch wir nicht, aber grundsätzlich gefällt uns das Papier weiterhin sehr gut. Charttechnisch hat sich die Region deutlich oberhalb von von 500 Euro bislang zwar als zu ambitioniert erwiesen, perspektivisch sollte Puma aber locker in solche Größenordnungen hereinwachsen. Laut der aktuellen Mittelfristplanung steht bis 2022 ein jährliches Umsatzwachstum von im Schnitt zehn Prozent auf der Agenda. Zudem will die Gesellschaft spätestens bis 2022 auf eine EBIT-Marge von zehn Prozent kommen. Angenommen, die Entwicklung verläuft linear, würde Puma im Jahr 2022 auf ein Betriebsergebnis von rund 666 Mio. Euro zusteuern. Das relativiert die aktuelle Marktkapitalisierung doch enorm. Zur weiteren Einordnung: Konkurrent adidas schaffte 2017 ein EBIT von gut 2 Mrd. Euro. Da auch die Marke mit den drei Streifen weiter wachsen wird, verschieben sich die Gewichte zwischen den beiden deutschen Sportmarken nicht grundsätzlich. Dennoch halten wir Puma weiterhin für die etwas pfiffigere Wahl bei der Aktie. Schade fanden wir nur, dass Puma die jüngste Investor Relations-Offensive – neben der deutlich forscheren Dividendenpolitik – nicht auch noch mit einem Aktiensplit verfeinerte.  
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Puma
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
696960 DE0006969603 SE 3.516,67 Mio. € 25.07.1986 Halten
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 5.234,40 6.805,40 8.465,10 8.601,70 8.817,20 7.296,20 7.110,00
EBITDA1,2 503,00 862,80 999,30 967,10 970,70 117,90 360,00
EBITDA-Marge %3 9,61 12,68 11,81 11,24 11,01 1,62 5,06
EBIT1,4 209,20 557,10 640,60 621,60 622,00 -357,20 -115,00
EBIT-Marge %5 4,00 8,19 7,57 7,23 7,05 -4,90 -1,62
Jahresüberschuss1 123,10 376,80 353,50 360,60 342,30 -615,20 -355,00
Netto-Marge %6 2,35 5,54 4,18 4,19 3,88 -8,43 -4,99
Cashflow1,7 510,80 609,90 575,60 834,90 694,80 -319,30 85,00
Ergebnis je Aktie8 0,53 2,07 2,36 2,02 1,89 -4,38 -2,40
Dividende je Aktie8 0,16 0,72 0,82 0,82 0,61 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Foto: Puma SE (Selena Gomez) ...
#A1EWWW #696960

In der Rubrik "Zitat des Tages" zeigen wir Sprüche berühmter Personen. Die Bandbreite reicht von Investoren über Philosophen bis hin zu Sportlern. Wenn Sie ein Zitat zur Aufnahme vorschlagen möchten, kontaktieren Sie uns gern. Per E-Mail an [email protected] oder das Kontaktformular auf der Webseite nutzen.

„Aktien kaufen ist einfach. Sie zu behalten, ist schwer.“
Philip Arthur Fisher

BGFL stellt an dieser Stelle heiße Aktien mit hohen Chancen, aber auch enormen Risiken, für spekulative Anleger vor
Stimmung dreht nach oben
Kurs: 3,93
China-Beteiligung verkauft
Squeeze-out-Spekulation
Kurs: 64,50

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