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Eingebettet war die Nachricht vom Upgrade der FinTech Group in den Prime Standard bereits in die vor wenigen Tagen lancierte Meldung zur Vertragsverlängerung von Finanzvorstand Muhamad Said Chahrour bis Ende 2022. Auf der von Montega organisierten "Fintech & Krypto-Konferenz" am 18. Oktober in Frankfurt gab Frank Niehage, CEO der FinTech Group, der Meldung nun noch ein wenig Zusatzfutter: Der obligatorische Wertpapierprospekt ist bereits geschrieben, so dass Niehage noch im vierten Quartal mit dem Wechsel vom Handelssegment Scale in den Prime Standard rechnet, wodurch – zumindest formal – auch der Weg für die Aufnahme in den SDAX frei wäre. Die Chancen stehen sogar ganz passabel, dass die Deutsche Börse die Aktie der FinTech Group bereits bei der kommenden Indexüberprüfung am 5. Dezember 2018 für den SDAX berücksichtigt. Immerhin kommt die FinTech Group auf einen im Streubesitz befindlichen Börsenwert von 194 Mio. Euro und würde damit ein gutes Stück mehr als die zurzeit kleinsten SDAX-Werte an Marktkapitalisierung mitbringen. Für Niehage wäre die Nominierung eine großartige Bestätigung seiner Arbeit. Kritisch anzumerken bleibt trotzdem, dass Niehage – sonst stets mit Siebenmeilenstiefeln unterwegs – beim Thema Prime Standard-Uplisting im Verzug ist. Erstmals angedeutet hat er diesen Schritt gegenüber boersengefluester.de schließlich bereits im November 2014. Seitdem gab es immer wieder Verschiebungen: entweder aus Kostengründen oder weil andere Dinge weiter nach oben auf der Prio-Liste gerückt waren.  
flatexDEGIRO Kurs: 30,82
  Weit mehr als das SDAX-Thema beschäftigt Niehage zurzeit aber ohnehin das jüngste Joint-venture mit der Österreichischen Post zum Aufbau einer Hybrid-Bank, nachdem der bisherige Post-Partner BAWAG P.S.K. ausgestiegen war (HIER). „Der Markt hat unseren Deal noch nicht verstanden“, sagt Niehage mit Blick auf den Kursrückgang um rund 17 Prozent auf 25,55 Euro seit Bekanntgabe der Zusammenarbeit. Zum Vergleich: Der SDAX verlor im selben Zeitraum „nur“ um rund acht Prozent an Wert. Aus der Buchwert-Perspektive sieht die Entwicklung sogar noch ein Stück krasser aus, zumal die Österreichische Post den Frankfurtern via Kapitalerhöhung mittlerweile bereits rund 35 Mio. Euro an Eigenkapital zugeführt haben und mit 6,54 Prozent zum drittgrößten Investor hinter der GfBk Gesellschaft für Börsenkommunikation mbH (Bernd Förtsch) mit 25,28 Prozent sowie Heliad Equity Partners mit 11,17 Prozent aufgestiegen sind. Demnach wird die Aktie der FinTech Group zurzeit mit dem 3,1fachen des Eigenkapitals gehandelt, während das KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis) vor wenigen Wochen noch im Bereich um 4,5 pendelte. Was irritiert den Markt also an der Transaktion? Am Ende geht es natürlich um die Beantwortung der Frage, ob Frank Niehage es schafft, quasi aus dem „Nichts“ innerhalb von drei Jahren eine profitable „Postbank“ aufzubauen, denn formal gehören die bestehenden Kunden nicht der Österreichischen Post, sondern der BAWAG. Eine Gemengelage, wie sie in etwa Ende 2014 vor der Übernahme der XCOM bzw. biw bank durch die FinTech Group vorzufinden war. Damals stand der zur FinTech Group gehörende Online-Broker flatex vor einer ähnlichen Herausforderung, denn streng genommen gehörten die flatex-Kunden nicht flatex, sondern der biw bank. Damals löste Niehage den Knoten kurzerhand dadurch auf, dass er die sich bietende Gelegenheit nutzte und mehrheitlich bei der biw bank sowie ihrer Muttergesellschaft XCOM einstieg (HIER).  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 261,49 417,58 406,96 390,73 480,02 559,80 602,00
EBITDA1,2 98,43 112,09 183,28 140,35 202,48 267,70 275,00
EBITDA-Marge %3 37,64 26,84 45,04 35,92 42,18 47,82 45,68
EBIT1,4 73,79 80,26 151,28 104,35 156,69 221,60 227,00
EBIT-Marge %5 28,22 19,22 37,17 26,71 32,64 39,59 37,71
Jahresüberschuss1 49,92 51,55 106,19 71,86 111,54 160,40 175,00
Netto-Marge %6 19,09 12,35 26,09 18,39 23,24 28,65 29,07
Cashflow1,7 141,45 125,03 113,32 63,08 168,86 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,55 0,47 0,97 0,65 1,02 1,45 1,59
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,04 0,04 0,30 0,32

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Nun ist es freilich keine Option, dass die FinTech Group die BAWAG übernimmt. Aber das ist in diesem Fall auch gar nicht nötig, denn die Kunden der Österreichischen Post fühlen sich als Post- und nicht als BAWAG-Kunden. Das war bei flatex/biw zwar ebenfalls der Fall, aber hier stand eine formale Migration auch gar nicht zur Debatte. Letztlich kommt es also darauf, den Post-Kunden die spätestens Ende 2019 anstehende Konto-Umstellung auf das neue Institut – der Name steht noch nicht offiziell fest – so schmackhaft und komfortabel wie möglich zu machen. Dass dieses Vorhaben gelingen wird, daran hat Niehage nicht den geringsten Zweifel: „Die Österreicher sind es gewohnt, ihre Bankgeschäfte in den Postfilialen zu erledigen. Sie vertrauen dem Posthorn.“ Wirtschaftlich bestehen für den SDAX-Kandidaten nur wenige Risiken, denn neben der Kapitalerhöhung durch die Österreichische Post und den sonstigen Modalitäten, etwa bei der Verrechnung von Mietkosten zwischen Post und FinTech Group in den Filialen, haben die Frankfurter auch den dazugehörigen IT-Auftrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren und einem Gesamtvolumen von mehr als 100 Mio. Euro an Land gezogen. „Der ganze Deal ist für uns damit voll durchfinanziert, bevor es überhaupt erst losgegangen ist“, sagt Niehage und überrascht die Teilnehmer der "Fintech & Krypto-Konferenz" mit der wohl nicht ganz ersten gemeinten Aussage, dass er am liebsten in Bettwäsche mit einem aufgedruckten Posthorn schlafen würde – so happy macht ihn die Zusammenarbeit. Fehlt eben nur noch, dass auch die Börsen aufwachen und es mit der Notiz der FinTech Group-Aktie wieder nach oben geht. Die Kursziele von Hauck & Aufhäuser (44 Euro ) und Warburg Research (40 Euro) signalisieren jedenfalls eine Menge Potenzial.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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flatexDEGIRO
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
FTG111 DE000FTG1111 SE 3.394,35 Mio. € 30.06.2009 Kaufen
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  Foto: Deutsche Börse AG ...
#FTG111
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Natürlich hatte es die meisten Aktien noch sehr viel heftiger erwischt. Aber wirklich erschlossen hat es uns nicht, warum der Anteilschein von Steico seit der Vorlage der Halbjahreszahlen zwischenzeitlich um mehr als 17 Prozent abgerutscht war. Immerhin gehört das Papier des auf Dämmstoffe spezialisierten Bauzulieferers nicht in die Kategorie von Aktien, die schon aufgrund ihrer luftigen Bewertung anfällig für eine ausgeprägte Kurskorrektur sind – trotz des Brexit-Risikos für Steico UK. Aber der ganz normale Börsenwahnsinn funktioniert in beide Richtungen: Auf die Vorlage der sehr anständigen Zahlen zum dritten Quartal reagiert die Steico-Aktie mit einem Kursplus von in der Spitze fast 19 Prozent auf 25,15 Euro. Das entspricht einem Zugewinn an Marktkapitalisierung von mehr als 56 Mio. Euro. Dabei hat das in Feldkirchen bei München angesiedelte Unternehmen mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 7,20 Mio. Euro eigentlich „nur“ die – freilich ambitionierten – Erwartungen sicher erfüllt. So gesehen fällt die massive Reaktion der Börsianer wohl in die Kategorie Erleichterungsrally. Immerhin scheinen die Jahresziele mit einer Erlösplus im „oberen einstelligen Prozentbereich“ sowie einem dazu überproportionalen Ergebniszuwachs nun mehr als gesichert. Boersengfluester.de hat die eigenen Prognosen für Umsatz und Gewinn jedenfalls leicht heraufgesetzt. Ein positives Signal Richtung Kapitalmarkt ist dabei ebenfalls, dass Steico auch für das kommende Jahr von einer anhaltend guten Entwicklung ausgeht. Bemerkenswert sind zudem Details aus dem Quartalsbericht, wie der neuerliche Schnäppchenkauf einer Holzbearbeitungsanlage in Polen – bestückt mit Maschinen von der zur Homag Group gehörenden Weinmann sowie von Hans Hundegger, dem Marktführer für CNC-Maschinen aus dem Holzsektor. „Mit rund 1,4 Mio. Euro lag der Kaufpreis wesentlich unter einem vergleichbaren Neupreis. Die Anlagenteile wurden bereits demontiert und an den Steico-Standort Czarnków (Polen) verlagert, wo die Anlage in Kürze installiert werden soll“, heißt es offiziell.  
Steico Kurs: 25,25
  Per saldo ist es bemerkenswert, wie Steico es schafft, den strammen Expansionskurs in steigende Gewinne umzumünzen – und zwar nachhaltig. Schließlich ist es mitnichten so, dass der scheinbar unsinkbare Bauboom nur Gewinner hervorbringt. Das bekamen zuletzt die Investoren von HeidelbergCement oder auch Sto aus dem Zulieferbereich zu spüren. Bei Steico hat boersengefluester.de indes noch immer ein gutes Gefühl: Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) beträgt vergleichsweise moderate 2,2. Ambitionierter kommt derzeit zwar das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KBV) von 17,6 daher. Mit Blick auf unsere Ergebnisschätzung für 2020 wird sich das KGV aber bereits auf einen Wert zwischen 15 und 16 ermäßigen. Insgesamt bleibt der Small-Cap also etwas für das Langfristdepot. Einen kurzfristigen Dämpfer könnte es höchstens durch einen frühzeitigen und massiven Wintereinbruch in den kommenden Wochen geben. Aber danach sieht es derzeit ja nun wahrlich nicht aus.    
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Steico
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0LR93 DE000A0LR936 SE 355,61 Mio. € 25.06.2007 Kaufen
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 308,77 388,18 445,16 365,29 376,28 382,90 410,00
EBITDA1,2 57,02 91,31 90,05 57,86 79,83 69,00 77,00
EBITDA-Marge %3 18,47 23,52 20,23 15,84 21,22 18,02 18,78
EBIT1,4 33,58 67,61 65,20 30,38 36,03 35,90 44,00
EBIT-Marge %5 10,88 17,42 14,65 8,32 9,58 9,38 10,73
Jahresüberschuss1 25,43 48,16 47,86 16,88 19,32 18,60 24,00
Netto-Marge %6 8,24 12,41 10,75 4,62 5,13 4,86 5,85
Cashflow1,7 42,91 85,76 65,63 51,65 58,64 50,00 57,50
Ergebnis je Aktie8 1,81 3,42 3,40 1,18 1,37 1,32 1,65
Dividende je Aktie8 0,30 0,40 0,40 0,00 0,20 0,20 0,30

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Foto: Pixabay ...
#A0LR93
© boersengefluester.de | Redaktion

Die angekündigte Kapitalerhöhung der TTL Beteiligungs- und Grundbesitz-AG nimmt immer konkretere Formen an: Mittlerweile ist auch der 319 Seiten umfassende Wertpapierprospekt (Download HIER) verfügbar. Ziel der Transaktion ist es einerseits, frische Mittel für die weitere Expansion der auf den Bereich Gewerbeimmobilien spezialisierten Beteiligungsgesellschaft einzuwerben. Zusätzlich soll aber auch die bislang durch wenige Großaktionäre gekennzeichnete Anteilseignerstruktur – im Streubesitz befinden sich nur 19,07 Prozent der Aktien – aufgebrochen werden und TTL am Kapitalmarkt „deutlich sichtbarer und besser investierbar“ werden, wie CEO Theo Reichert kürzlich sagte. Dafür sollen im Rahmen einer Vorabplatzierung zwischen dem 23. und 24. Oktober 7.125.827 Aktien aus der Kapitalerhöhung sowie 3.475.000 Aktien von Altaktionären bei institutionellen Investoren platziert werden. Boersengefluester.de geht davon aus, dass die entsprechenden Absprachen mit den Profi-Investoren weitgehend getroffen sind – und es nur noch um den Preis geht. Der wiederum soll am 24. Oktober veröffentlicht werden. Die Aktien aus dem direkten Altbestand stammen von Aufsichtsratschef Prof. Dr. Gerhard Schmidt und Klaus-Jürgen Sontowski, die jeweils 1.320.500 Stücke abgeben sowie GEG-CEO Ulrich Höller, der sich von seinem gesamten Bestand von 834.000 TTL-Aktien trennt. Mit Blick auf die engen gesellschaftlichen Verflechtungen zwischen TTL und GEG ist das eine saubere Lösung. Parallel dazu treten die drei eben genannten Großaktionäre plus der bislang mit 3,89 Prozent engagierte Klaus W. Schäfer ihre kompletten Bezugsrechte ab und machen so den Weg zusätzlich frei für neue Investoren. Am Ende – bei voller Umsetzung aller Maßnahmen – könnte der Streubesitz bis auf 54,54 Prozent steigen – wovon Prof. Dr. Schmidt 42,72 Prozent zuzurechnen wären. Der TTL Beteiligungs- und Grundbesitz-AG könnten aus der Kapitalerhöhung (theoretisch) netto bis zu 58 Mio. Euro zufließen.     Allerdings ist der maximale Emissionspreis von 7,00 Euro nur eine Begrenzung ohne echte Relevanz. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 4,26 Euro und der gegenwärtig labilen Börsenlage wäre es schon bemerkenswert, wenn die Anteile irgendwo zwischen 3,70 und 4,00 Euro platziert werden würden. In diesem Fall würde TTL ein Emissionserlös von rund 30 Mio. Euro zufließen, der für „die weitere Begleitung des starken Wachstums der GEG sowie für mögliche komplementäre Akquisitionen zur Ergänzung des Beteiligungsportfolios auf Ebene der TTL AG“ genutzt werden soll, wie es offiziell heißt. Wie schon häufiger auf boersengefluester.de betont: Insgesamt gefällt uns die Story richtig gut, auch wenn der Immobilienzyklus schon weit vorangeschritten ist und es damit nicht unbedingt leichter wird, eine entsprechende Rendite auf Ebene der mittelbar beteiligten Gesellschaften zu erwirtschaften. Andererseits wird TTL nach Abschluss der Kapitalmaßnahmen auf einen Börsenwert in deutlich dreistelliger Millionenhöhe kommen, was dem Spezialwert in der Tat viel mehr Aufmerksamkeit am Kapitalmarkt bescheren wird. Zudem positioniert sich das Unternehmen demnächst als erklecklicher Dividendenzahler. Soll bereits zur nächsten Hauptversammlung eine Dividende je Aktie in Höhe von 0,10 Euro auf der Tagesordnung stehen. Für 2019 avisiert TTL-Vorstand Theo Reichert dann eine Ausschüttung zwischen 0,20 und 0,25 Euro pro Anteilschein.   [sws_blue_box box_size="640"]NachtragAm 23. Oktober 2018 meldete TTL, dass die Kapitalerhöhung vorerst nicht durchgeführt wird. „Aufgrund der zuletzt deutlichen Verschlechterung des Kapitalmarktumfeldes halten wir die Durchführung der Platzierung zum jetzigen Zeitpunkt für wirtschaftlich nicht sinnvoll. Wir werden das Umfeld weiter beobachten und den Schritt gegebenenfalls in der näheren Zukunft weiterverfolgen“, kommentiert TTL-Vorstand Theo Reichert die für boersengefluester.de doch ziemlich überraschende Entscheidung.[/sws_blue_box]  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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TTL Beteil.- und Grundbesitz-AG
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
750100 DE0007501009 AG 4,18 Mio. € 12.07.1999
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 3,19 1,64 2,42 1,29 1,21 0,00 0,00
EBITDA1,2 1,17 0,06 -0,30 -0,26 -0,33 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 36,68 3,66 -12,40 -20,16 -27,27 0,00 0,00
EBIT1,4 1,17 0,05 -0,31 -0,26 -0,34 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 36,68 3,05 -12,81 -20,16 -28,10 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 2,63 1,69 -0,89 -15,05 -23,67 -7,50 0,00
Netto-Marge %6 82,45 103,05 -36,78 -1.166,67 -1.956,20 0,00 0,00
Cashflow1,7 -2,56 -1,20 0,08 -2,57 -1,88 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,12 0,08 -0,04 -0,61 -0,96 -0,30 -0,11
Dividende je Aktie8 0,20 0,20 0,20 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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#750100
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Einen soliden operativen Trend über alle drei Quartale 2018 zeigt die Merkur Bank: So kommen die Münchner nach neun Monaten auf einen Gewinn nach Steuern von rund 3,40 Mio. Euro, was einem Anstieg von 8,4 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert entspricht. Dabei steuert das dritte Quartal mit einem Überschuss von 1,22 Mio. Euro sogar noch einen Tick mehr als das Auftaktviertel 2018 bei. Angesichts der guten Vorgaben bekräftigt Dr. Marcus Lingel, persönlich haftender Gesellschafter der Merkur Bank, sein Gewinnziel für das Gesamtjahr von rund 3,64 Mio. Euro. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,64 Euro. Mit Blick auf die Entwicklung im Abschlussquartal 2017 sollte Lingel seine Prognose sogar noch mit einem schönen Puffer versehen haben. Immerhin entwickelten sich zuletzt sämtliche Bereiche des Kreditgeschäfts – vorwiegend handelt es sich dabei um Bauträgerzwischenfinanzierungen – mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten nach oben. Aber auch in der privaten Vermögensanlage zog das verwaltete Depotvolumen per Ende September mit einem Zuwachs von gut 17 Prozent auf etwas mehr als 354 Mio. Euro weiter an.  
Merkur Privatbank Kurs: 18,50
  „Die Kunden entscheiden sich für die Merkur Bank, weil sie bei uns in Zeiten von Niedrigzins nicht nur attraktive Konditionen zum Beispiel beim Tagesgeld bekommen, sondern auch, weil wir mit Zuverlässigkeit, persönlicher Beratung und Unabhängigkeit für unternehmerische Werte stehen, die uns von vielen Wettbewerbern unterscheiden“, sagt Lingel. Äußerst beweglich – zumindest für Merkur Bank-Verhältnisse – zeigt sich derweil im laufenden Jahr der Aktienkurs. Immerhin liegen die Extrempunkte mit 9,15 Euro (8. Juni) und 7,35 Euro (10. Oktober) vergleichsweise weit auseinander. Aktuelle Notiz: 7,80 Euro, was wiederum einem Abschlag von rund 13,5 Prozent auf den Buchwert entspricht. Die Analysten von Equinet hatten nach der Vorlage des Halbjahresberichts Ende Juli ihre Kaufen-Empfehlung mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Es gibt wohl keinen Grund, jetzt von dieser Einschätzung abzurücken. Interessant ist der Spezialwert insbesondere unter Dividendengesichtspunkten. Sollte die Gesellschaft für 2018 für nochmals eine kleine Dividendenerhöhung vornehmen – boersengefluester.de rechnet mit einem Anstieg um 2 Cent auf 0,32 Euro pro Anteilschein –, käme das Papier beim jetzigen Kurs auf eine Rendite von immerhin 4,1 Prozent. Hauptbörsenplatz ist – wie könnte es anders sein – das Münchner Spezialsegment m:access, aber auch im Frankfurter Freiverkehr wird die Aktie der Merkur Bank gehandelt. Die Marktkapitalisierung beträgt zurzeit 44,3 Mio. Euro. Limits sind also Pflicht.  
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Merkur Privatbank
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
814820 DE0008148206 KGaA 143,91 Mio. € 23.03.1999 Kaufen
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 73,96 82,52 98,94 116,85 126,77 0,00 0,00
EBITDA1,2 17,82 21,39 21,79 28,40 28,95 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 24,09 25,92 22,02 24,31 22,84 0,00 0,00
EBIT1,4 17,82 21,39 20,45 26,89 27,34 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 24,09 25,92 20,67 23,01 21,57 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 8,20 9,17 9,89 10,80 11,59 0,00 0,00
Netto-Marge %6 11,09 11,11 10,00 9,24 9,14 0,00 0,00
Cashflow1,7 9,24 10,04 11,23 12,30 13,19 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 1,05 1,18 1,23 1,39 1,49 1,58 1,54
Dividende je Aktie8 0,40 0,45 0,45 0,50 0,50 0,53 0,53

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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#814820
© boersengefluester.de | Redaktion

Nach der rasanten Performance von 2017 hofften die Investoren natürlich darauf, dass der Aktienkurs von HanseYachts 2018 seinen Aufwärtstrend fortsetzen würde. Doch die fundamentalen Zahlen blieben – auch bedingt durch eine Reihe von Sonderfaktoren – zuletzt hinter den Erwartungen zurück. Das zeigte Wirkung im Aktienkurs, der im laufenden Jahr um ein knappes Viertel zurückfiel und den Börsenwert des im General Standard gelisteten Unternehmens auf knapp 91 Mio. Euro drückte. Im Interview mit boersengefluester.de zeigt sich Finanzvorstand Sven Göbel jedoch zuversichtlich, dass es demnächst wieder aufwärts geht. Immerhin peilt Göbel für das Geschäftsjahr 2018/19 (30. Juni) eine deutliche Ergebnisverbesserung an und stellt weitere Margenverbesserungen in Aussicht. Zudem verrät der Manager, wie er über das Thema Akquisitionen denkt, welche Boote zurzeit besonders gefragt sind und wie es um die Konzernfinanzen der Greifswalder steht.   ...
#A0KF6M
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Erstmals seit dem Börsengang Ende 2013 und dem „Follow-On-Offering“ von 3 Millionen ADRs (American Depositary Shares) zu je 15 Dollar im Frühjahr 2014 zapft Voxeljet wieder den Markt um Eigenkapital an und plant die Ausgabe von bis zu 5.580.000 ADRs – 720.000 davon in Form einer Mehrzuteilungsoption. Der Preis für die neuen Anteilscheine – 5 ADRs entsprechen 1 Aktie – steht vermutlich am 19. Oktober, also einen Tag nach Ende der Platzierungsfrist, fest. Je nach Preisgestaltung könnten Voxeljet aus der Maßnahme umgerechnet etwa 15 Mio. Euro zufließen. Einen konkreten Plan für die Mittelverwendung nennt der im bayerischen Friedberg beheimatete und an der Nasdaq gelistete 3D-Druckeranbieter nicht. Nur soviel: „Die Gesellschaft beabsichtigt, den Nettoerlös für allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden.“ Immerhin hat Voxeljet zuletzt einige interessante Meldungen lanciert, etwa zu geplanten Auslieferungen der neuen Hochgeschwindigkeitsdruckerserie VJET X oder innovativen Materialien, mit denen die Voxeljet-Drucker künftig bestückt werden können. Fakt ist allerdings auch, dass Voxeljet chronisch defizitär ist und allein zwischen 2013 und 2017 Fehlbeträge von 36 Mio. Euro aufgetürmt hat. Die ehemals prall gefüllten Festgeldkonten und Anleihendepots sind zum 30. Juni 2018 auf knapp 17 Mio. Euro geschrumpft – bei leicht darüber liegenden Finanzverbindlichkeiten. So gesehen kommt die Barkapitalerhöhung nicht völlig überraschend, zumal die Notiz im Spätsommer 2018 zu einem kleinen Höhenflug bis auf in der Spitze 4 Euro ansetzte – dieses Niveau aber nicht halten konnte. Um die neuen Investoren mit ein paar Zusatzinfos zu versorgen, nennt Voxeljet-CEO Ingo Ederer außerdem eine grobe Einschätzung zu den Umsatzzahlen für das dritte Quartal 2018: Demnach kam die Gesellschaft auf Erlöse in einer Bandbreite von 7,00 bis 7,25 Mio. Euro. Angekündigt hatte Ederer zum Halbjahr eine Range von 6,00 bis 8,00 Mio. Euro für das dritte Quartal. Demnach liegt Voxeljet hier in der Mitte der Erwartungen. Das ist grundsätzlich in Ordnung, aber eben keine positive Überraschung, die man sich bei Voxeljet als Investor auch mal wünschen würde. Der komplette Neun-Monats-Bericht soll im November folgen, einen konkreten Termin gibt es noch nicht.  
Voxeljet Kurs: 0,50
  Aussagen für das Gesamtjahr 2018 macht das Management im Zuge der angekündigten Kapitalerhöhung nicht. Demnach bleibt es bei der bisherigen Prognose, wonach mit Erlösen in einem Korridor von 28 bis 30 Mio. Euro sowie einem „neutral bis positiven“ bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zu rechnen sei. Die Rohertragsmarge soll nördlich von 40 Prozent liegen (Halbjahr 2018: 41,9 Prozent). Unterm Strich wird das Unternehmen damit freilich erneut einen kräftigen Verlust einfahren. Wir bleiben vorerst dabei: Ein Investment in Voxeljet drängt sich momentan nicht auf. Noch ist uns der echte Turnaround zu weit entfernt. Boersengefluester.de verfolgt die weitere Entwicklung aber sehr genau und ist gespannt, wie das Echo auf die jetzt angekündigte Kapitalerhöhung sein wird. Möglicherweise ergibt sich ja bald doch eine Neueinschätzung.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Voxeljet
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A2QBGM US92912L2060 AG 4,57 Mio. € 18.10.2013 Halten
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 21,57 24,83 27,83 31,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 -9,72 -5,74 -2,46 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 -45,06 -23,12 -8,84 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 -13,16 -8,84 -5,38 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 -61,01 -35,60 -19,33 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 -15,48 -10,59 -11,41 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 -71,77 -42,65 -41,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 -6,60 -6,54 -9,18 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -2,46 -1,68 -1,53 -1,24 -0,61 -0,23 0,00
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Foto: Voxeljet AG   ...
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Am Ende war die Geduld nach 50 Prozent Kursverlust in den vergangenen zwölf Monaten erschöpft und der Aufsichtsrat von Leifheit setzte den Vorstandsvorsitzenden Thomas Radke mit sofortiger Wirkung vor die Tür. Damit ereilt Radke jetzt das gleiche Schicksal wie seinem Vorgänger Georg Thaller, der im Frühjahr 2013 – damals nach Meinungsdifferenzen über die strategische Ausrichtung des Haushaltsgeräteherstellers – seinen Hut nehmen musste. „Die Amtszeit von Herrn Radke ist mit der Strategie ,Leifheit 2020' verknüpft. Im Zuge der Umsetzung dieser Strategie haben wir anfangs am Markt Erfolge erzielen können. Zuletzt aber blieb der Erfolg aus, infolgedessen wir einen Vertrauensverlust bei Aktionären und Geschäftspartnern hinnehmen mussten“, lässt sich Helmut Zahn, der Vorsitzender des Aufsichtsrats von Leifheit, zitieren. Welche Geschäftspartner nicht mehr recht an Leifheit glauben wollten, lässt Zahn dabei offen. Geführt werden die Geschäfte vorerst von Finanzvorstand Ivo Huhmann und Igor Iraeta Munduate, dem künftigen Chief Operting Officer (Einkauf, Produktion) der Nassauer. Von dem harten Schnitt verspricht sich Leifheit insbesondere eine höhere Innovationsgeschwindigkeit und schließt dabei ausdrücklich auch eine stärkere Beteiligung von Partnern und Externen mit ein. Man darf also gespannt sein, welche Ergebnisse zu sehen sein werden. Zudem soll das neue Management die Profitabilität des Unternehmens wieder auf Linie bringen. Im erster Konsequenz führt die Demission von Radke aber zu außerordentlichen Belastungen bei den Personalaufwendungen, so dass das Unternehmen die in diesem Jahr bereits einmal leicht nach unten angepasste Prognose, nochmals deutlich absenkt.  
Leifheit Kurs: 15,00
  [caption id="attachment_115730" align="alignleft" width="154"] Ex-CEO Thomas Radke[/caption] Demnach soll das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im laufenden Jahr nur noch in einem Korridor zwischen 13 und 14 Mio. Euro landen, nachdem bislang das untere Ende der Spanne von 17 bis 18 Mio. Euro avisiert worden war. Beim Umsatz stellt sich das Management mittlerweile auf ein Null-Wachstum ein, nachdem das erwartete Erlösplus erst Mitte August auf eine Bandbreite von 2,5 bis 3,5 Prozent gestutzt wurde. Diese Entwicklung spiegelt die augenblicklich Misere von Leifheit deutlich wieder. Zuletzt blieb im Markengeschäft insbesondere der Absatz von elektrischen Produkten zur Oberflächenreinigung – einst große Hoffnungsträger – hinter den Erwartungen zurück. An der Börse kommen die Neuigkeiten zunächst einmal nicht gut an und schickten die Notiz im Tief um weiter 8,6 Prozent auf 14,62 Euro in den Keller. Das entspricht etwa dem Niveau vom November 2013. Boersengefluester.de geht allerdings davon aus, dass dieser neuerliche Absacker auch einen Tiefpunkt dargestellt haben könnte und es berechtigte Chancen auf eine Besserung gibt. Immerhin ist Leifheit noch immer eine starke Marke und das Unternehmen verfügt über eine komfortable Bilanz. Einstellen müssen sich die Anleger zur nächsten Hauptversammlung aber vermutlich auf eine deutliche Dividendenkürzung. Nun: Selbst so ein Schritt wäre verschmerzbar, wenn der Aktienkurs nur endlich wieder Richtung Norden dreht.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Leifheit
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
646450 DE0006464506 AG 137,55 Mio. € 03.10.1984 Kaufen
* * *
 
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 271,60 288,32 251,52 258,29 259,21 232,60 0,00
EBITDA1,2 27,30 27,89 10,28 15,00 19,76 17,80 0,00
EBITDA-Marge %3 10,05 9,67 4,09 5,81 7,62 7,65 0,00
EBIT1,4 18,78 20,07 2,77 6,02 12,06 10,00 0,00
EBIT-Marge %5 6,92 6,96 1,10 2,33 4,65 4,30 0,00
Jahresüberschuss1 12,53 14,18 1,21 3,20 8,04 6,50 0,00
Netto-Marge %6 4,61 4,92 0,48 1,24 3,10 2,79 0,00
Cashflow1,7 4,03 16,44 14,02 20,78 28,50 23,50 0,00
Ergebnis je Aktie8 1,32 1,49 0,13 0,34 0,85 0,70 1,14
Dividende je Aktie8 1,05 1,05 0,70 1,05 1,20 0,60 0,90

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


    Foto: Leifheit AG...
#646450
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Die Aktie der Deutschen Grundstücksauktionen ist vermutlich nicht der Titel, der einem spontan auf die Frage nach einem attraktiven Dividendenwert aus dem Small Cap-Sektor einfällt. Dabei liefert das auf Versteigerungen von Immobilien spezialisierte Unternehmen auch in diesem Jahr eine ansehnliche Performance ab. Inklusive der Ende Juni 2018 erfolgten Ausschüttung von 0,77 Euro je Aktie, kommt der Anteilschein bis Mitte Oktober bereits wieder auf einen Wertzuwachs von knapp zehn Prozent. So viele Titel gibt es im Handelssegment Scale nicht unbedingt, die sich 2018 deutlich besser geschlagen haben – sieht man einmal von den Top-Performern Lloyd Fonds, 2G EnergyNynomic (ehemals: m-u-t) sowie Mensch und Maschine ab. Gestützt wird die Entwicklung durch eine ansehnliche, wenngleich auch wenig spektakuläre, Entwicklung der fundamentalen Eckdaten: So zogen die Netto-Courtageeinnahmen – sie entsprechen bei der Deutschen Grundstücksauktionen (DGA) am ehesten einer klassischen Umsatzkennzahl – um knapp 13,3 Prozent auf 9,29 Mio. Euro an. Die Analysten von GBC aus Augsburg gehen davon aus, die Gesellschaft bis zum Jahresende auf einen Rekordwert von rund 11,70 Mio. Euro kommen könnte und weisen gleichzeitig darauf hin, dass sie ihre Prognosen als konservativ einstufen. „Wir prognostizieren eine stabile Nachfrage nach Immobilien auch für das letzte Quartal 2018", betont der Vorstand der DGA in der jüngsten Zwischenmitteilung. [sws_blue_box box_size="640"]Unsere exklusive Übersicht mit allen Scale-Aktien finden Sie HIER.[/sws_blue_box] Für Spannung ist also gesorgt. Jedenfalls sollten die Zahlen so gut sein, dass im kommenden Jahr mindestens wieder eine Dividende von 0,77 Euro auf der Tagesordnung der Hauptversammlung steht. Bezogen auf die aktuelle Notiz von 17,10 Euro käme der Titel damit auf eine Rendite von 4,5 Prozent, womit die Berliner definitiv zur Spitzengruppe aus dem Scale zählen. Das Kursziel setzt GBC-Analyst Cosmin Filker bei 18,70 Euro, was einem weiteren Potenzial von etwas mehr als neun Prozent entspricht. Das klingt nicht gerade reißerisch, aber die Aktie der Deutschen Grundstücksauktionen ist auch kein Titel, den man sich wegen eines aktuellen Kursziels ins Depot legt. „Kaufen und liegen lassen“, lautet hier der eher langfristige Ansatz. Gravierende Veränderungen im Geschäfts- und Wettbewerbsumfeld sind gegenwärtig kaum zu erkennen. Trotz der Breitenwirkung von Immobilienportalen wie zum Beispiel immobilienscout24.de von Scout24 oder der Konkurrenz durch klassische Maklerorganisationen oder auch Banken und Sparkassen, dürften Versteigerungen auch künftig ihre Fanbasis haben. Zudem ist es mitunter so, dass auf diesen Veranstaltungen gerade auch solche Objekte angeboten werden, die es auf klassischen Vertriebswegen mitunter eher schwer hätten.     Der Börsenwert von Deutsche Grundstücksauktionen beträgt zurzeit rund 27,4 Mio. Euro. Damit ist klar: Der Titel eignet sich nur zur Depotabrundung, zudem sollten Order stets mit Limit erteilt werden. Das bisherige All-Time-High bei 22,50 Euro datiert vom 5. September 2007. Auf die lange Sicht sollte dieses Niveau nach Auffassungvon boersengefluester.de durchaus wieder erreichbar sein. Abgehoben ist die jetzige Bewertung nämlich nicht.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Deutsche Grundstücksauktionen
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
553340 DE0005533400 AG 10,32 Mio. € 17.06.1999 Halten
* * *
 
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 12,71 14,52 12,29 7,07 7,43 0,00 0,00
EBITDA1,2 3,21 3,46 2,10 -2,12 0,50 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 25,26 23,83 17,09 -29,99 6,73 0,00 0,00
EBIT1,4 2,98 3,29 1,91 -2,22 -0,42 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 23,45 22,66 15,54 -31,40 -5,65 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 2,05 2,24 1,30 -1,88 -0,42 0,00 0,00
Netto-Marge %6 16,13 15,43 10,58 -26,59 -5,65 0,00 0,00
Cashflow1,7 2,28 2,42 1,47 -1,77 -0,35 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 1,28 1,40 0,81 -1,17 -0,26 0,34 0,53
Dividende je Aktie8 1,35 1,50 0,60 0,00 0,00 0,00 0,25

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Foto: Pixabay ...
#553340
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Vielleicht war das Timing für die Kapitalerhöhung nicht ideal. Aber andererseits: Wer weiß schon, wie die Börsenwelt in vier oder acht Wochen aussehen wird? Also hat Cyan Nägel mit Köpfen gemacht und kurzerhand 370.000 Aktien zu einem Preis von jeweils 21,40 Euro bei institutionellen Investoren platziert. Damit fließen dem Anbieter von White-Label-IT-Sicherheitslösungen – vorzugsweise für Kunden aus dem Bereich Mobilfunk – brutto etwas mehr als 7,9 Mio. Euro zu, die das Unternehmen zur Tilgung von Verbindlichkeiten einsetzt, die Cyan im Zuge der mehrheitlichen Übernahme der österreichischen I-New Unified Mobile Solutions eingegangen war. Der im Sommer 2018 getätigte Deal hatte ein Gesamtvolumen von gut 17 Mio. Euro. Zum Vergleich: Beim Börsengang Ende März im Handelssegment Scale nahm Cyan netto zwar knapp 30 Mio. Euro ein, die aber im Wesentlichen für den vollständigen Erwerb der Cyan Security Group GmbH – quasi der operativ tätigen Holding – aufgewendet wurden. So gesehen galt es beim Erwerb von I-New eine finanzielle Lücke zu schließen, um die für Cyan so wichtige Transaktion schnellstmöglich durchzuziehen. Hintergrund: I-New ist ein Plattform- und Technologieanbieter für sogenannte virtuelle Mobilfunkprovider (MVNO). Zu den bekanntesten Kunden von I-New gehören neben Media Markt und Saturn Austria auch Virgin Mobile Kolumbien, Peru und Mexiko. Soll heißen: Die Gesellschaft hat direkten Kontakt zu genau den Kunden, die Cyan mit seiner Sicherheitstechnologie für die Nutzung von Smartphones adressiert. [sws_blue_box box_size="640"]Auf boersengefluester.de finden Sie HIER – in Kooperation mit EDISON Research – eine mit vielen nützlichen Kennzahlen versehene Übersicht für alle 50 Scale-Aktien [/sws_blue_box] An der Börse kam die Akquisition dementsprechend gut an, die Aktienanalysten von Mainfirst hievten ihr Kursziel für die Cyan-Aktie um 4 Euro auf 44 Euro in die Höhe. Zum Vergleich: Das bisherige Rekordhoch – erreicht am 1. August 2018 – lag bei knapp 29 Euro. Nur zuletzt musste die Notiz spürbar Federn lassen: Eine Folge der allgemeinen Marktschwäche sowie der Kapitalerhöhung. Umso positiver ist es, wie schnell die Stücke platziert wurden. Dem Vernehmen nach war die Transaktion innerhalb weniger Stunden massiv überzeichnet. Dementsprechend freudig zeigt sich Cyan-CEO Peter Arnoth: „Die Integration der I-New Unified Mobile Solutions AG schreitet sehr gut voran. Die Synergien und Upside-Potenziale erweisen sich als noch besser als erwartet. Wir sind auf dem besten Weg zu unseren ehrgeizigen Wachstumszielen und dankbar für die Unterstützung unserer Aktionäre in diesem herausfordernden Börsenumfeld.“  
Cyan Kurs: 2,18
  In diesen Aussagen schwingt derart viel Zuversicht mit, dass boersengefluester.de davon ausgeht, dass es demnächst zu weiteren attraktiven Abschlüssen für Cyan kommen sollte. Bereits auf früheren Investorenveranstaltungen hatte CFO Michael Sieghart darauf hingewiesen, dass Cyan bei einer Reihe von Ausschreibungen im Rennen sei, die Prozesse bei den großen Mobilfunkanbietern aber sehr komplex seien (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER). Per saldo halten wir den jüngsten Kursrücksetzer bei Cyan also für eine gute Einstiegsgelegenheit. Die Marktkapitalisierung beträgt zurzeit rund 194 Mio. Euro, womit sich die Münchner eher im oberen Drittel der Scale-Unternehmen befindet. Ein klassischer Small Cap ist der Titel also beinahe nicht mehr. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) sieht mit knapp 18 auf 2019er-Basis zwar noch recht hoch aus, mit Blick auf 2020 dürfte sich das KGV aber deutlich auf einen Wert Richtung 12 verringern.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Cyan
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A2E4SV DE000A2E4SV8 AG 47,26 Mio. € 28.03.2018 Kaufen
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 21,29 8,48 3,80 4,72 7,10 9,00 11,00
EBITDA1,2 -5,06 -12,32 -4,36 -4,47 -1,48 0,80 1,25
EBITDA-Marge %3 -23,77 -145,28 -114,74 -94,70 -20,85 8,89 11,36
EBIT1,4 -11,04 -18,06 -7,01 -7,01 -3,98 -1,40 0,05
EBIT-Marge %5 -51,86 -212,97 -184,47 -148,52 -56,06 -15,56 0,46
Jahresüberschuss1 -9,27 -13,88 -14,71 -20,72 -3,74 -1,20 -0,35
Netto-Marge %6 -43,54 -163,68 -387,11 -438,98 -52,68 -13,33 -3,18
Cashflow1,7 -8,71 -9,50 -6,87 -4,01 -3,80 -0,30 1,60
Ergebnis je Aktie8 -0,95 -1,30 -0,99 -1,10 -0,17 -0,05 -0,02
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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Es ist eine alte Börsenbinse, dass der Aktienkurs nicht in erster Linie die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens abbildet, sondern vor allen Dingen deren Interpretation. So gesehen muss Anlegern von Heidelberg Pharma angesichts des jüngsten Kursrutsches von 2,80 auf 2,05 Euro – so schmerzlich die Verluste auch sind – nicht komplett bange werden, zumal die Baissestimmung quasi auf alle heimischen Biotechtitel übergeschwappt ist. Immerhin spricht einiges dafür, dass die Investoren die aktuelle Entwicklung bei dem auf die Bekämpfung von Krebs mithilfe der toxischen Wirkung (Amanitin) des Grünen Knollenblätterpilzes spezialisierten Biotechunternehmens deutlich pessimistischer einschätzen, als sie in Wirklichkeit ist. Es gibt sogar sehr gute Nachrichten: Demnach hat der im Bereich Knochenmarkstransplantationen tätige US-Kooperationspartner Magenta Therapeutics seine Option gezogen und wird Heidelberg Pharmas ATAC-Technologie für zumindest ein Zielmolekül weiterentwickeln. „Heidelberg Pharma erhält dafür eine Meilensteinzahlung, über deren Höhe Vertraulichkeit vereinbart wurde. Darüber hinaus hat Heidelberg Pharma Anspruch auf erfolgsabhängige Zahlungen für klinische Entwicklungs-, regulatorische und umsatzabhängige Meilensteine“, heißt es offiziell.  
Heidelberg Pharma Kurs: 3,01
  So gesehen hat Vorstandssprecher Jan Schmidt-Brand nicht zu viel versprochen, wenn er sagt: „Die Zusammenarbeit mit unseren ATAC-Partnern Takeda und Magenta entwickelt sich vielversprechend.“ Dabei betont Schmidt-Brand, dass der Transfer der Amanatin-Herstellung aus den eigenen Laborräumen hin in eine industrielle Anlage „ein wesentliches Projekt“ der vergangenen Monate war. Ansonsten zeigen die Neun-Monats-Zahlen, das Geschäftsjahr von Heidelberg Pharma beginnt bereits jeweils am 1. Dezember, das für eine Biotechcompany typische Bild: Die Umsatzerlöse sind mit 3,05 Mio. Euro auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau, dafür bewegt sich das Betriebsergebnis mit minus 7,42 Mio. Euro tief im roten Terrain. Immerhin: Bei einem derzeitigen monatlichen Cash-Abfluss von 0,80 bis 1,10 Mio. Euro ist die Finanzierung des bis vor rund einem Jahr noch als Wilex firmierenden Unternehmens gesichert. Anpassungen gibt es derweil bei den Finanzzielen für 2017/18: Demnach rechnet Schmidt-Brand aufgrund von „Kostenverschiebungen ins Folgejahr“ nun mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern in einem Korridor von minus 10 bis minus 12 Mio. Euro – nach ursprünglich minus 12 bis minus 16 Mio. Euro. Dafür werden die Umsätze und sonstigen Erlöse mit 3,5 bis 4,5 Mio. Euro zumindest in der oberen Ausprägung einen Tick niedriger als bislang kommuniziert ausfallen. Maßgeblicher Investor bei Heidelberg Pharma ist SAP-Mitgründer Dietmar Hopp, dem mittlerweile rund 75 Prozent der Stimmen zuzurechnen sind. Im Streubesitz befinden sich – bei einer gesamten Marktkapitalisierung von zurzeit annähernd 58 Mio. Euro – etwa 20 Prozent der Anteilscheine. Zum Vergleich: Das Eigenkapital erreicht gegenwärtig rund 30 Mio. Euro. Insgesamt bleibt Heidelberg Pharma für boersengefluester.de einer der interessantesten heimischen Biotech-Small Caps. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Einzeltitel aus dem Sektor nur für sehr erfahrene Anleger geeignet sind.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Heidelberg Pharma
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A11QVV DE000A11QVV0 AG 140,82 Mio. € 13.11.2006 Kaufen
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 8,49 1,75 18,51 9,86 6,85 8,20 0,00
EBITDA1,2 -17,55 -24,83 -16,62 -20,33 -20,64 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 -206,71 -1.418,86 -89,79 -206,19 -301,31 0,00 0,00
EBIT1,4 -18,28 -25,63 -17,18 -21,21 -20,67 -30,00 0,00
EBIT-Marge %5 -215,31 -1.464,57 -92,82 -215,11 -301,75 -365,85 0,00
Jahresüberschuss1 -18,37 -26,14 -19,70 -20,35 -19,38 -32,00 0,00
Netto-Marge %6 -216,37 -1.493,71 -106,43 -206,39 -282,92 -390,24 0,00
Cashflow1,7 -17,89 -26,61 -8,57 -33,95 -29,59 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,61 -0,80 -0,44 -0,31 -0,42 -0,86 -0,46
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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Was war die Aktie der MyHammer Holding – insbesondere zwischen Herbst 2015 und Frühjahr 2017 – für eine heiße Aktie! Deutlich verbesserte operative Zahlen sowie zwei konkurrierende Übernahmeangebote brachten den Kurs des gleichnamigen Handwerkerportals ordentlich zum Glühen. Seit dem die Fronten geklärt sind und Home Advisor, quasi das US-Pendant zum MyHammer in groß, etwas mehr als 80 Prozent der Aktien kontrolliert, hat sich die Notiz der Berliner allerdings deutlich beruhigt und ist in eine ausgeprägte Seitwärtsphase übergegangen. Nun aber sendet die Gesellschaft ein kräftiges Signal in Form vorläufiger Zahlen für das dritte Quartal 2018 sowie einem komplett aktualisierten Ausblick. So viel vorweg: Per saldo wird MyHammer im laufenden Jahr zwar weniger als gedacht umsetzen, dafür aber deutlich mehr verdienen. Konkret rechnet das Vorstandsteam um Thomas Bruns und Claudia Frese für 2018 nun mit einem Erlösplus zwischen 18 und 20 Prozent – nach einer Spanne von zuvor 22 bis 26 Prozent. Angesichts 2017er-Erlöse von knapp 11,3 Mio. Euro sollte MyHammer im laufenden Jahr also auf Umsätze zwischen 13,3 und 13,6 Mio. Euro zusteuern. Zur Einordnung: Nach neun Monaten 2018 stehen Erlöse von 9,87 Mio. Euro zu Buche. Mit Blick auf bisherige Saisonalität im Geschäftsverlauf, kalkuliert boersengefluester.de für 2018 zurzeit mit Erlösen von 13,4 Mio. Euro. Wichtiger ist aber ohnehin die Ertragsentwicklung und hier stellt der MyHammer-Vorstand nun (urplötzlich) eine Verbesserung des Betriebsergebnisses in einem Korridor von 60 bis 75 Prozent in Aussicht. Das ist schon allein deshalb bemerkenswert, weil sich das Management bislang nämlich nicht dezidiert zur Gewinnerwartung geäußert hatte – also auch nicht in dem erst Ende August erschienenen Halbjahresbericht. Damals zeigte die MyHammer Holding beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwar bereits einen Turnaround. Mit knapp 212.000 Euro fiel der Umschwung aber nun auch nicht so rasant aus, als dass er die Börsianer zwingend vom Hocker gehauen hätte.  
MyHammer Holding Kurs: 16,00
  Erstaunlicher ist da schon, dass die Gesellschaft gemäß den vorläufigen Neun-Monats-Zahlen mittlerweile bereits auf ein EBIT von 1,26 Mio. Euro kommt. Demnach erreichte das Betriebsergebnis im dritten Quartal stattliche 1,05 Mio. Euro. „Die gestiegene Profitabilität beruht wesentlich auf geringeren Aufwendungen für die Vermarktung als geplant, denn die ohnehin sehr hohe Auslastung im Handwerk führt zu einer potentiell geringeren Effizienz von Vermarktungsaufwendungen, die aus diesem Grunde nicht in der geplanten Höhe getätigt wurden“, heißt es offiziell. Soll heißen: Marketing runter = Gewinn hoch. Rechnerisch ergibt sich auf Basis der jetzt formulierten Spanne für das EBIT-Wachstum ein 2018er-Betriebsergebnis in einer Bandbreite von 1,7 bis 1,9 Mio. Euro. Verglichen mit dem, was MyHammer in den beiden Vorjahren im Abschlussquartal an operativem Gewinn zeigte, dürfte die Gesellschaft damit im Prinzip sogar das obere Ende der eigenen Prognose toppen. In die Riege der KGV-Hits stößt der Small Cap damit zwar längst nicht vor. Doch es zeigt auch, welche Dynamik die in der Vergangenheit getätigten Umstellungen im Geschäftsmodell entfalten können. [sws_blue_box box_size="640"]Lesenwerte Infos zur Strategie von MyHammer finden Sie auch in dem Beitrag auf Business Insider HIER[/sws_blue_box] Die große Unbekannte bleibt Home Advisor, beziehungsweise deren Muttergesellschaft IAC: Noch haben die Amerikaner keinen Vorstoß hinsichtlich eines Beherrschungsvertrags oder anderer Strukturmaßnahmen gemacht. Fakt ist aber: Das damals auf 6,50 Euro je MyHammer-Aktie aufgestockte Gebot ist aus heutiger Sicht erst Recht viel zu niedrig, wenn man sich die aktuellen Zahlen ansieht. Wer den Titel im Depot hat, sollte kein Stück aus der Hand geben. Zukäufe sind allerdings auch nicht so easy, wenn man sich den ziemlich ausgetrockneten Börsenhandel anschaut. Die Marktkapitalisierung des Streubesitzes erreicht allerdings auch nur knapp 10 Mio. Euro. Der gesamte Börsenwert beträgt dementsprechend gut 49 Mio. Euro.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 20,14 24,70 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 5,71 7,40 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 28,35 29,96 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 5,20 6,80 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 25,82 27,53 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 3,55 4,90 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 17,63 19,84 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 5,44 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,50 0,70 1,05 1,20 0,00 0,00 0,00
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


 
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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MyHammer Holding
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A11QWW DE000A11QWW6 AG 113,88 Mio. € 10.03.1999 Halten
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#A11QWW
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Zugegeben: Die Einschätzung von bet-at-home.com im Halbjahresbericht 2018 (Download: HIER) zum aktuellen regulatorischen Umfeld liest sich schon ein wenig wie Folterkammer. Jede Menge Schwebezustände und Politiker, die ihre Länder von ausländischer Konkurrenz abschotten wollen. Trotzdem gibt es aus regulatorischer Sicht derzeit keinen neuen Erkenntnisstand, der den jüngsten Kursrutsch des Anbieters von Online-Sportwetten und -Spielen hinreichend erklärt. Immerhin sind die nahenden Fristen – etwa für das Auslaufen der sogenannten „Experimentierklausel“ im heimischen Sportwettenbereich zum 1. Juli 2019 bekannt. Dabei sackte die Notiz der bet-at-home.com-Aktie am 9. Oktober im Tief um fast 18 Prozent auf 48,10 Euro gen Süden. Das entspricht einem Verlust an Börsenwert von immerhin annähernd 73 Mio. Euro – ohne Nachrichten wohlgemerkt. Dem Vernehmen nach hat ein einzelner Investor mit seiner Verkaufsorder im Volumen von einigen Millionen Euro die Kettenreaktion ausgelöst.  
bet-at-home.com Kurs: 2,76
  Über die genauen Hintergründe lässt sich indes nur spekulieren. Eine Erklärung wäre freilich, dass der für den 5. November 2018 angekündigte Zwischenbericht zum dritten Quartal erneut eine saftige Enttäuschung bringen könnte. Nun: Auszuschließen ist dieses Szenario zwar nicht, andererseits dürfte Q3 schon allein deshalb freundlicher ausfallen, weil im dritten Quartal 2017 erstmals der Polen-Effekt sichtbar wurde – die Vergleichsbasis also entsprechend niedriger ist, als in Q1 und Q2 2017. Zudem lagen die wettintensiven Play-off-Spiele der Fußball-WM in Russland nahezu komplett im dritten Quartal 2018, wohingegen das Gros der Marketingaufwendungen für die WM bereits im zweiten Quartal verbucht wurde. So gesehen sollte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im dritten Quartal 2018 mindestens auf einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag geklettert sein – am besten sogar etwas nördlich von 12,5 Mio. Euro. Ansonsten dürfte es nämlich knapp werden mit dem Erreichen der Ganzjahres-EBITDA-Vorschau zwischen 36 und 40 Mio. Euro, selbst wenn der ehemalige SDAX-Konzern die Gewinnhöhe unterm Strich noch durch das Marketingbudget entscheidend steuern kann.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 126,93 59,35 53,53 46,18 52,30 49,00 0,00
EBITDA1,2 30,95 13,97 2,11 0,81 -3,29 2,00 0,00
EBITDA-Marge %3 24,38 23,54 3,94 1,75 -6,29 4,08 0,00
EBIT1,4 28,92 11,67 -0,11 -0,84 -4,53 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 22,78 19,66 -0,21 -1,82 -8,66 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 23,29 -16,31 11,91 -1,51 -4,45 0,00 0,00
Netto-Marge %6 18,35 -27,48 22,25 -3,27 -8,51 0,00 0,00
Cashflow1,7 18,15 10,50 -5,02 0,16 0,79 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 3,32 -2,32 1,62 -0,21 -0,63 0,07 0,13
Dividende je Aktie8 2,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Zunächst einmal hat der jüngste Kursabsacker die Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung bei bet-at-home.com heftig befeuert. Genau wie die Investoren im ersten Halbjahr 2017 beinahe Schlange standen, um die bet-at-home.com-Aktie zu kaufen, geht es nun in die umgekehrte Richtung. Von dem am 8. Juni 2017 erreichten All-Time-High bei 150,30 Euro hat sich die Notiz mittlerweile um 67 Prozent entfernt. Ebenfalls bemerkenswert: Mittlerweile wird der Titel – bezogen auf den aktuellen Enterprise Value (Marktkapitalisierung minus Netto-Finanzguthaben) nur noch mit dem 7,7fachen für 2018 zu erwartenden EBITDA gehandelt. Das ist nur ein Stück mehr als im Jahr 2014, als das Papier im Grunde noch unentdeckt vor sich hin plätscherte. Zur Einordnung: In den Haussephasen 2016/17 lag das entsprechende Multiple im Bereich um 16. So gesehen ist zurzeit extrem viel Pessimismus in der Aktie eingepreist. Von den aktuellen Kurszielen der Analysten bei rund 70 Euro hat sich das Papier jedenfalls meilenweit entfernt.  
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bet-at-home.com
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0DNAY DE000A0DNAY5 AG 19,37 Mio. € 23.05.2005 Halten
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#A0DNAY
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Am Ende ging es wohl einfach nicht anders: Um den Weg für die Rettung und eine bessere Zukunft von SLEEPZ freizumachen, verlässt Vorstand und Firmengründer Oliver Borrmann das zuletzt auf Matratzen spezialisierte E-Commerce-Unternehmen. An der Börse löste die Nachricht vom Rücktritt des glücklosen Borrmann eine Kursrally von in der Spitze mehr als 35 Prozent bis auf 1,40 Euro aus. Turnarounds passieren aber nicht über Nacht und so kostet die SLEEPZ-Aktie bereits wieder einen Zacken weniger und wird zu 1,22 Euro gehandelt. Entscheidend sind freilich nicht diese Schwankungen auf Tagesbasis, sondern die grundsätzliche Marschroute des Unternehmens. Schließlich bleibt das Wettbewerbsumfeld – insbesondere das für Matratzen-Startups – extrem hart und SLEEPZ hat wohl nur dann eine Chance, wenn die Gesellschaft es schafft, ein funktionierendes Eigenmarkengeschäft mit den Endkonsumenten aufzubauen. Das klappt mit Matratzen schon aus dem Grund eher schwer, weil sich kaum eine nachhaltige Käuferbindung aufbauen lässt. Dafür vergeht beim Kunden einfach zu viel Zeit zwischen den Käufen – ist halt eine andere Taktung als etwa die Onlinebestellung von Tierfutter, Bekleidung oder Wein. Um die zurzeit noch arge Abhängigkeit vom Schlafbereich zu reduzieren, hatte SLEEPZ zuletzt die Übernahmen von URBANARA (Heimtextilien und Wohnaccessoires) sowie SAM Stil-Art-Möbel (Eigenmarken-Designermöbel) in die Wege geleitet.  
SLEEPZ Kurs: 0,00
  Geknüpft waren die Deals allerdings an die erfolgreiche Emission einer Wandelanleihe im Volumen von bis zu 7 Mio. Euro. Und eben dieser Bond lief bei der Platzierung derart zäh an, so dass einige Anleger bereits das Schlimmste befürchteten. Rettung brachten nun die Finanzierungszusagen von Großaktionär Heliad Equity Partners sowie der Christian Angermayer zurechenbaren Apeiron Investment Group: Demnach stellen Heliad und Apeiron – beide Firmen arbeiten auch sonst eng zusammen – 2 Mio. Euro über die Zeichnung der Wandelanleihe sowie weitere 3 Mio. Euro als langfristiges Darlehen zur Verfügung. Entsprechend gespannt ist boersengefluester.de, wie groß das Gesamtvolumen aus dem Bond sein wird. Die Zeichnungsfrist endet am Mittag des 10. Oktober 2018. Hintergrund: Jede der bis zu 70.000 mit einem Kupon von 6,0 Prozent ausgestatteten Wandelanleihen im Nennbetrag von 100.000 Euro berechtigt zum Tausch in 177.765 SLEEPZ-Aktien – bei einem Wandlungspreis von anfänglich 1,40 Euro sowie einer Laufzeit bis 6. September 2021. Maximal könnte sich die Aktienzahl aus dem Bond also um fünf Millionen Stück erhöhen. Vorab wird sich die Zahl der SLEEPZ-Aktien durch die Umsetzung der URBANARA- und SAM-Transaktionen aber bereits von gegenwärtig 12,44 auf rund 21,64 Millionen Anteilscheine vergrößern. Wichtig außerdem: Dem Vernehmen nach wird Apeiron zusätzliches Kapital zur Verfügung stellen, sofern dies für weitere Übernahmen und zur Warenvorfinanzierung – bislang häufig ein Engpassfaktor – benötigt wird.  
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 52,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 4,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 7,69 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,08 -0,05 1,00 0,00 1,00 0,00 0,00
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 1,00 0,00 1,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Vorerst kommt es aber ganz stark auf die beiden neuen Entscheider bei SLEEPZ, Alexander von Tschirnhaus, Mitgründer von bettenriese.de aus dem Heliad-Umfeld, sowie dem ehemaligen Home24-Manager Christian Salza, der als CEO von Urbanara in die Gruppe stößt, an. Ihre vordringliche Aufgabe wird es sein, für die im Konzernverbund hergestellten Produkte – also Matratzen, Möbel und Accessoires – via Online-Shops, stationärem Handel aber auch Plattformen à la Amazon einen funktionierenden Vertriebsmix aufzubauen. Dass die neue Gesellschaft bereits 2019 auf Erlöse von annähernd 50 Mio. Euro sowie bis spätestens 2021 auf eine EBITDA-Marge von 15 Prozent kommen will, lässt boersengefluester.de jetzt einfach mal so stehen. Dafür wurde in der Vergangenheit einfach zu viel versprochen und nicht eingelöst. Letztlich geht die Spekulation für uns erst einmal dahin, dass sich bei SLEEPZ einiges verändert und die Gesellschaft auf starke Ankerinvestoren zählen kann. Spannend wird auch, wie sich die Aktionärsstruktur grundsätzlich verschieben wird, immerhin hat Apeira nicht nur von Oliver Borrmann, sondern von „verschiedenen Aktionären“ Kaufoptionen mit einer Laufzeit zwischen 12 und 24 Monaten auf SLLEPZ-Aktien eingeräumt bekommen. Das Gesamtvolumen liegt dem Vernehmen nach bei etwa 27 Prozent. „Weitere Aktionäre, die rund 24,4 Prozent des Grundkapitals repräsentieren, haben gegenüber der Apeiron eine Lock-Up zwischen 12 und 24 Monaten unterschrieben, um ihr langfristiges Commitment gegenüber der Gesellschaft zum Ausdruck zu bringen. Außerdem liegen rund 14,2 Prozent des aktuellen Grundkapitals bei strategischen Investoren und Führungskräften“, sagt SLEEPZ-Vorstand von Tschirnhaus. Zudem betont er, dass die neuen Aktien aus den Übernahmen von SAM und URBANARA mit Lock up-Vereinbarungen belegt sind, so dass sie keine Auswirkungen auf den tatsächlichen Freefloat von zurzeit etwa 34 Prozent haben. Summa summarum bleibt der Titel eine extrem heiße Wette (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER). Sollte das neue Team den Dreh hinbekommen, dürfte SLEEPZ der aktuell mit Abstand günstigste Titel aus dem heimischen E-Commerce-Segment sein und vor einer entsprechend positiven Kursentwicklung stehen. Aber Vorsicht: Genauso gut kann der jetzige Umbauplan scheitern – und dann war es das mit SLEEPZ. Am Ende muss es jeder Anleger für sich entscheiden, ob er diese Chance-Risiko-Kombination annehmen will.  
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SLEEPZ
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A2E377 DE000A2E3772 AG 2,24 Mio. € 02.07.1999
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#A2E377
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Nach den vielen kleineren – und für außenstehende Investoren nicht zugänglichen – Kapitaltransaktionen, geht die TTL Beteiligungs- und Grundbesitz-AG nun in die Offensive und öffnet sich mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket einem breiteren Anlegerkreis. Demnach will die auf Gewerbeimmobilien fokussierte Beteiligungsgesellschaft noch in diesem Jahr bis zu 8.800.000 neue Aktien – im Wesentlichen aus einer Kapitalerhöhung im Verhältnis 12:5 – ausgeben. On top, sollen bis zu 3.475.000 Stücke von Altaktionären umplatziert werden. Am Ende der Transaktion dürfte der Streubesitz von zurzeit gerade einmal 18,9 Prozent Richtung 50 Prozent klettern. Um den Dreh hinzubekommen, verzichten die Altaktionäre bei der Barkapitalerhöhung zum Großteil auf ihre Bezugsrechte und machen damit den Weg frei für neue institutionelle Investoren. Zur Einordnung: Mit Abstand größter Investor ist derzeit Aufsichtsratschef Prof. Dr. Gerhard Schmidt, dem 66,83 Prozent der aktuell 21.075.000 TTL-Aktien zuzurechnen sind.     Der Bezugspreis für die Kapitalerhöhung steht noch nicht fest, unterstellt man aber einen Abschlag von etwa 10 bis 15 Prozent auf die aktuelle Notiz, könnte TTL durch die Kapitalerhöhung auf einen Zufluss von brutto rund 33 Mio. Euro hoffen. Grundsätzlich lassen sich derart umfassende Maßnahmen freilich immer aus zwei Perspektiven interpretieren: Variante 1 läuft darauf hinaus, dass Altaktionäre nach der grandiosen Performance der TTL-Aktie zum Teil Kasse machen und nun auf der Suche nach Investoren sind, die Ihnen die Stücke abnehmen. Oder feiner – in PR-Sprech – ausgedrückt: Die Altaktionäe bieten anderen Investoren an, ebenfalls an der Wachstumsstory zu partizipieren. Variante 2 ist, dass die TTL-Aktie in der jetzigen Version eine Art „Closed Shop“ für Prof. Schmidt und befreundete Investoren aus dem Umfeld der DIC-Gruppe war und die Gesellschaft an einem Punkt angelangt ist, an dem es in der jetzigen Konstellation tatsächlich nicht mehr sinnvoll ist, einfach so weiter zu machen. Boersengefluester.de tendiert zu Version 2, zumal wir in unserer Berichterstattung den geringen Streubesitz regelmäßig als Malus kritisiert haben. Demnach käme TTL nach Abschluss der Kapitalerhöhung auf einen Börsenwert von vermutlich rund 100 Mio. Euro – bei einem Streubesitz von etwa der Hälfte. Damit wird der Anteilschein in der Tat für ganz neue Investorengruppen zugänglich. Soll heißen: Kurzfristig könnte zwar Druck auf die Aktie kommen. Mittelfristig sollte der Anteilschein aber von der Maßnahme deutlich profitieren. Wer bislang also den Einstig verpasst hat, hat nun die Gelegenheit, vermutlich etwas günstiger einzusteigen. „Mit unserer "Re-IPO"-Transaktion wird die TTL AG am Kapitalmarkt deutlich sichtbarer und die TTL-Aktie für in- und ausländische Aktionäre besser investier- und handelbar“, sagt denn auch CEO Theo Reichert. Zudem formuliert die Gesellschaft schon jetzt die Grundzüge der künftigen Dividendenpolitik und stellt für 2018 eine Ausschüttung von 0,10 Euro je Aktie und für 2019 eine Dividende in einer Bandbreite von 0,20 bis 0,25 Euro pro Anteilschein in Aussicht. Damit wird der Titel perspektivisch auch zu einem erklecklichen Renditewert. Auch das ein starkes Argument für potenzielle Investoren. Die Analysten von Independent Research haben kürzlich ein strammes Kursziel von 7 Euro für die TTL-Aktie genannt.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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TTL Beteil.- und Grundbesitz-AG
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
750100 DE0007501009 AG 4,18 Mio. € 12.07.1999
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 3,19 1,64 2,42 1,29 1,21 0,00 0,00
EBITDA1,2 1,17 0,06 -0,30 -0,26 -0,33 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 36,68 3,66 -12,40 -20,16 -27,27 0,00 0,00
EBIT1,4 1,17 0,05 -0,31 -0,26 -0,34 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 36,68 3,05 -12,81 -20,16 -28,10 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 2,63 1,69 -0,89 -15,05 -23,67 -7,50 0,00
Netto-Marge %6 82,45 103,05 -36,78 -1.166,67 -1.956,20 0,00 0,00
Cashflow1,7 -2,56 -1,20 0,08 -2,57 -1,88 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,12 0,08 -0,04 -0,61 -0,96 -0,30 -0,11
Dividende je Aktie8 0,20 0,20 0,20 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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#750100
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Ohne die Story gleich am Anfang abwürgen zu wollen: Wer es an der Börse eher eilig hat, braucht sich vermutlich noch nicht mit der Aktie von Heidelberger Druckmaschinen zu beschäftigen. Dafür ist der angestoßene Digitalisierungsprozess des Druckmaschinenherstellers einfach zu komplex, als dass sich die vielen Veränderungen schnell in einer harten Ergebniswährung niederschlagen. Zudem lastet die relativ große Zahl von Shortsellern – also Investoren, die auf sinkende Kurse spekulieren – auf der Notiz des SDAX-Unternehmens. Im Hintergrundgespräch mit boersengefluester.de bezeichnet Finanzvorstand Dirk Kaliebe die Shortseller – freilich mit einem Augenzwinkern – als „Hooligans, die immer wieder Dreck aufs Spielfeld werfen“. Immerhin: Zuletzt dürften einige der Shortseller auf dem falschen Fuß erwischt worden sein. Schließlich wurde die jüngste vermeldete Übernahme der MBO-Gruppe überraschend gut aufgenommen am Markt. Dabei handelt es sich im Grunde um eine eher kleine Akquisition. Die in der Nähe von Stuttgart angesiedelte Gesellschaft hat sich auf Weiterverarbeitungs-Equipment für die Druckbranche spezialisiert und brachte es zuletzt auf Erlöse von rund 50 Mio. Euro. Konkrete Angaben zum Kaufpreis macht Kaliebe zwar nicht. Aus seinen Ausführungen lässt sich aber entnehmen, dass die kolportierten rund 20 Mio. Euro nicht völlig aus der Luft gegriffen sind. Schließlich decken sie sich in etwa mit den auf früheren Investorenveranstaltungen getätigten Aussagen, wonach Heidelberger Druckmaschinen bereit sei, für Zukäufe Multiples von vier bis fünf auf das operative Ergebnis zu zahlen. Interessant für HeidelDruck ist – neben diversen technischen Applikationen und dem erstklassigen Händlernetz – insbesondere der günstige Produktionsstandort von MBO in Portugal. Die Profitabilität des Unternehmens mit Hauptsitz in Oppenweiler erreicht zwar noch nicht das gewünschte Niveau. Andererseits geht Kaliebe nicht davon aus, dass MBO in der künftigen Konstellation großartig an Umsatz einbüßen wird – dafür aber dank Kosteneinsparungen und Synergien spürbar an Ergebniskraft zulegen sollte.     Nächste Bewährungsprobe an der Börse ist der 8. November. Dann legt Heidelberger Druckmaschinen den Halbjahresbericht für das Anfang April begonnene Geschäftsjahr 2018/19 vor. Auf der Habenseite steht bereits ein ordentliches erstes Quartal. Zudem sollten Anleger wissen, dass die erste Jahreshälfte – was Umsatz und Ergebnis angeht – eher immer die schwächere Phase ist. So steuerten Q1 und Q2 in den vergangenen fünf Jahren rund 44 Prozent zum Gesamtjahresumsatz und nur gut 30 Prozent zum EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) bei. Jedenfalls steht die Prognose, wonach für 2018/2019 eine um Restrukturierungseffekte bereinigte EBITDA-Marge zwischen 7,0 bis 7,5 Prozent möglich sein soll. Regional läuft es in den wesentlichen Absatzgebieten China, Deutschland und auch USA sehr anständig und auch Russland ist „ganz gut zurückgekommen“, wie Kaliebe sagt.  
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 1.913,17 2.183,43 2.435,00 2.395,00 2.280,00 2.350,00 0,00
EBITDA1,2 94,47 160,16 209,00 168,00 137,00 155,00 0,00
EBITDA-Marge %3 4,94 7,34 8,58 7,02 6,01 6,60 0,00
EBIT1,4 17,64 80,74 131,00 91,00 61,00 80,00 0,00
EBIT-Marge %5 0,92 3,70 5,38 3,80 2,68 3,40 0,00
Jahresüberschuss1 -42,89 33,06 91,00 39,00 5,00 30,00 0,00
Netto-Marge %6 -2,24 1,51 3,74 1,63 0,22 1,28 0,00
Cashflow1,7 0,06 51,27 33,00 90,00 113,00 105,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,14 0,11 0,30 0,13 0,02 0,10 0,12
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Schwierig ist die Situation dagegen in der Türkei oder dem Mittleren Osten. Auf der Beobachtungsliste steht in Westeuropa insbesondere England. Politische Dauerthemen wie Strafzölle attackieren die Heidelberger zwar im Einzelfall. „Großartig betroffen sind wir aber nicht“, betont Kaliebe. Wichtig: Die von Heidelberger Druckmaschinen forcierten Subskriptionsmodelle, wonach den Kunden ein Komplettangebot aus Maschine, Services, Verbrauchsgütern, Beratung und Software gemacht wird, stoßen auf sehr gute Nachfrage. Ziel ist es, bis zum Jahresende 30 solcher Mietverträge unter Dach und Fach zu bringen. Bis 2022 soll die Zahl auf 250 steigen – mit einem jährlichen Umsatzpotenzial von rund 250 Mio. Euro. Am Ende will Heidelberger Druckmaschinen bis 2022 auf Erlöse von rund 3 Mrd. Euro kommen und dabei ein EBITDA von 250 bis 300 Mio. Euro sowie einen Gewinn nach Steuern von mehr als 100 Mio. Euro erzielen. Bezogen auf die jetzige Aktienstückzahl würde das auf ein Ergebnis je Aktie von immerhin knapp 0,36 Euro hinauslaufen. Beim aktuellen Aktienkurs von 2,50 Euro, käme der Titel also auf ein 2022er-KGV von weniger als sieben. Dabei handelt es sich eben nicht um irgendein KGV-Wunder aus dem Micro Cap-Bereich, sondern um eine Gesellschaft mit momentan rund 700 Mio. Euro Börsenwert und einem Umsatz von mehr als 2,4 Mrd. Euro. Keine schlechte Aussicht, auch wenn die digitale Route länger und kurvenreicher ist, als es den meisten Investoren lieb ist. Andererseits wählt die Gesellschaft wenigstens konsequent den digitalen Weg, was sich etwa auch in Zusatzangeboten, wie den bei Amazon unter dem Stichwort "Wallbox" auf Platz 1 gelisteten Ladestationen für Elektroautos von Heidelberg zum Preis von 528,50 Euro zeigt. Die Analysten von Kepler Cheuvreux setzen das Kursziel für die HeidelDruck-Aktie bei 3,70 Euro an, was einem Potenzial vom immerhin 48 Prozent entspricht.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Heidelberger Druckmaschinen
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
731400 DE0007314007 AG 436,62 Mio. € 08.12.1997 Kaufen
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    Foto: Heidelberger Druckmaschinen AG ...
#731400
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Nachrichten im Doppelpack hat die ayondo Ltd. parat: Zum einen macht der Frankfurter Social Trading-Anbieter mit Börsennotiz in Singapur Fortschritte bei der Bereinigung seiner historisch bedingten Gesellschaftsstruktur und hat den Anteil an der ayondo Holding AG – unter der die diversen Tochtergesellschaften aufgehangen sind – von 98,15 auf 99,97 Prozent aufgestockt. Die Stücke stammen (wie im Emissionsprospekt auf Seite 95) beschrieben von deutschen Aktionären und wurden insbesondere aus steuerrechtlichen Gründen erst jetzt, gut sechs Monate nach dem IPO, formal erworben bzw. in neue Aktien der ayondo Ltd. gewandelt. Zudem ist die Gesellschaft dabei, auch für die noch fehlenden wenigen Aktien der ayondo AG eine entsprechende Einigung zu erzielen. Konkret bedeutet das zunächst einmal, dass sich die Zahl der Anteilscheine an der börsennotierten ayondo Ltd. um 7.119.360 auf 509.785.570 erhöht. Interessant: Bei einem Kurs von 0,13 Singapur-$ entspricht das einem Börsenwert von 66,27 Mio. Singapur-$ – umgerechnet etwa 41,1 Mio. Euro. Demgegenüber notiert der Titel in Berlin bei 0,047 Euro (Börsenwert = 23,96 Mio. Euro) und in Frankfurt bei 0,06 Euro (Börsenwert = 30,59 Mio. Euro). Derart krasse Spreads muss mal Investor freilich mögen. Fakt ist aber, dass die deutschen Börsenplätze deutlich nachziehen müssen um die Kurse der Originalwährung realistischer abzubilden.  
ayondo Kurs: 0,00
  Eher schwierig einzuschätzen ist derweil eine andere Nachricht von ayondo, wonach das Unternehmen eine Kooperation mit der chinesischen Fintech-Company Huanying International eingegangen hat, auch wenn ayondo-CEO Robert Lempka eine Forcierung des B2B-Geschäfts durch White-Label-Lösungen zuletzt ausdrücklich in den Fokus der weiteren Aktivitäten gestellt hat – so gesehen also sein Versprechen von der Herbstkonferenz (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER) einlöst. „Huanying ist ein großartiger Partner für uns, um die Präsenz in dieser wichtigen Wachstumsregion von Asien zu stärken“, sagt Lempka. Grundsätzlich wird ayondo den Chinesen das komplette Leistungsspektrum rund um die eigene CFD-Handelsplattform TradeHub sowie zusätzliche Services in den Bereichen Ausführung und Risikomanagement zur Verfügung stellen. Finanzielle Details zu der Kooperation nennt Lempka freilich noch nicht. Nächste Stunde der Wahrheit an der Börse wird für ayondo der Termin für die Vorlage der Neun-Monats-Zahlen. Ein offizielles Datum hierfür gibt es allerdings noch nicht. Mit Blick auf die bisherigen Veröffentlichungstermine sollte es aber im November soweit sein. Unterm Strich bleibt ayondo eine hochspekulative Aktie.  
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ayondo
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A2JG3A SG1ED1000001 20,39 Mio. € 27.03.2018
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,01 0,00 1,00 0,00 1,00 0,00 0,00
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 1,00 0,00 1,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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#A2JG3A
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Normalerweise kennt die Börse bei Gewinnwarnungen keine Gnade. Umso erstaunlicher ist die Entwicklung bei Masterflex: Auf die Meldung, dass der Hersteller von Spezialschläuchen seine Margenziele für 2018 kassiert, knickte die Notiz nicht etwa ein, sondern zog um etwas mehr als sieben Prozent an. Was ist da also los bei Masterflex? Zunächst einmal zeichnete sich bereits zum Halbjahr ab, dass die Gelsenkirchner aufgrund diverser Sonderfaktoren – von Währungseinflüssen bis hin zu einem hohen Krankenstand – nicht unbedingt in Bestform waren. Gleichwohl bestätigte CEO Andreas Bastin im August noch seine bisherige Prognose für 2018, wonach bei Erlösen zwischen 78 bis 81 Mio. Euro (entsprechend einem Zuwachs von vier bis acht Prozent) mit einer im Vergleich zum Vorjahr unveränderten operativen EBIT-Marge von 9,5 Prozent abschließen zu wollen. So gesehen lag die Zielmarke bei einem um außerordentliche Einflüsse wie Belastungen aus Rechtsstreitigkeiten oder Übernehmen bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern in einer Bandbreite zwischen 7,40 und 7,70 Mio. Euro.  
Masterflex Kurs: 13,85
  Nun rückt Vorstand Bastin von seiner Vorgabe ab und stellt nur noch eine EBIT-Marge von 8,0 bis 9,0 Prozent in Aussicht – je nach Umsatzentwicklung bis zum Jahresende. Die bisherige Erlösspanne nennt er dabei nicht noch einmal explizit. Boersengefluester.de kalkuliert daher für 2018 vorsichtig mit dem unteren Ende des Umsatzziels von 78 Mio. Euro. Da das Delta zwischen „operativem“ und ausgewiesenen EBIT tendenziell etwas kleiner als 2017 sein sollte, setzen wir das zu erwartende Betriebsergebnis bei 6,45 Mio. Euro an – nach 6,60 Mio. Euro im Vorjahr. Keine Frage: Gemessen an den ursprünglichen Erwartungen der Investoren – und vor allen Dingen auch den eigenen Ansprüchen von Masterflex – ist das definitiv eine Enttäuschung. Andererseits hatte sich der Markt seit der Vorlage des Sechs-Monats-Berichts nach und nach auf noch schlechtere Zahlen eingestellt. Immerhin verlor der Small Cap seit der Präsentation des Zwischenreports um gut zehn Prozent an Wert. Das sind jetzt keine dramatischen Verschiebungen, aber Masterflex ist üblicherweise auch keine derart bewegliche Aktie wie so manch anderer Titel aus dem Spezialwertebereich. Die Mehrheit der Anteilscheine liegt in den Händen von größeren Family Offices oder langfristig ausgerichteten Fondsgesellschaften. Der Streubesitz des im Prime Standard notierten Unternehmens beträgt knapp 39 Prozent. Bei einem gesamten Börsenwert von knapp 85 Mio. Euro ist das eine eher überschaubare Größenordnung. Gleichwohl halten wir Masterflex für eine vernünftige Langfristposition im Depot. Die Bewertung ist eher geerdet, zudem handelt es sich bei der jüngsten Prognoseanpassung nicht um ein grundsätzliches Margenproblem. Perspektiv bleibt die Zielsetzung von Vorstandschef Bastin, wonach die Gesellschaft wieder auf EBIT-Margen von deutlich mehr als zehn Prozent kommen will. Ein ambitioniertes Ziel: Zuletzt agierte Masterflex in den Jahren vor 2012 in derartigen Rendite-Regionen.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Masterflex
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
549293 DE0005492938 SE 135,07 Mio. € 16.06.2000 Kaufen
* * *
 
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 71,88 79,07 100,27 101,12 98,07 102,00 0,00
EBITDA1,2 7,89 10,67 16,44 17,87 18,16 19,70 0,00
EBITDA-Marge %3 10,98 13,49 16,40 17,67 18,52 19,31 0,00
EBIT1,4 2,34 5,34 11,39 12,30 12,53 14,20 0,00
EBIT-Marge %5 3,26 6,75 11,36 12,16 12,78 13,92 0,00
Jahresüberschuss1 0,80 3,30 7,83 8,04 8,29 9,35 0,00
Netto-Marge %6 1,11 4,17 7,81 7,95 8,45 9,17 0,00
Cashflow1,7 11,55 6,81 10,11 12,36 12,93 13,75 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,08 0,34 0,81 0,83 0,86 0,95 1,04
Dividende je Aktie8 0,08 0,12 0,20 0,25 0,27 0,28 0,30

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


    Foto: Pixabay ...
#549293
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Treppenförmig ging es in den vergangenen Quartalen mit dem Aktienkurs von Lloyd Fonds (LF) nach oben. Das Muster: Auf zwei Monate Konsolidierung folgte regelmäßig ein deutlicher Schritt nach oben. Per saldo hat es das Papier der Investmentgesellschaft damit seit Jahresbeginn auf eine Performance von fast 140 Prozent gebracht. Keine andere Aktie aus dem Börsensegment Scale kann da auch nur annähernd mithalten. Umso gespannter ist boersengefluester.de, wohin die weitere Reise der Lloyd Fonds-Aktie geht. Immerhin konsolidiert der Anteilschein nun schon seit rund zwei Monaten im Bereich um 5,50 Euro. Nach früherer Logik, müsste es jetzt also wieder spürbar Richtung Norden gehen. Oder aber, der Small Cap entscheidet sich für einen Trendwechsel. Der kürzlich vorgelegte Halbjahresbericht enthielt insofern Neuigkeiten, als dass die Hamburger die Belastungen aus der laufenden Umstrukturierung hin zu einem Vermögensverwalter mit Schwerpunkt auf offene Publikumsfonds nicht mehr nur – wie bislang – mit rund 2,5 Mio. Euro skizzierten, sondern als Konsequenz jetzt mit einem Fehlbetrag von rund 1,5 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2018 kalkulieren.  
LAIQON Kurs: 4,60
  „Für die Umsetzung dieser Neupositionierung sind umfangreiche Investitionen in Infrastruktur, Technik, aber vor allem auch neue Mitarbeiter nötig“, heißt es. Das sind nicht gerade Top-News, allerdings reagiert der Markt erstaunlich gelassen auf diese Ankündigung. Offenbar sind die zu erwartenden positiven Effekte aus dem Aufbau der drei Stränge LF-Linie (Offene Investmentfonds), LF-System (Digitales Portfoliomanagement) und LF-Vermögen und die LF-Vermögen (Individuelle Vermögensverwaltung) deutlich höher zu gewichten. Offizieller Start für die drei Produktangebote soll im zweiten Quartal des kommenden Jahres sein. „Dafür verfolgen wir ehrgeizige Ziele: Bereits im Jahr 2019 sollen die Assets under Management im Neugeschäft ein Volumen von über 1 Mrd. Euro erreichen“, sagt Finanzvorstand Klaus M. Pinter. Bis 2023 soll dieser Wert auf mehr als 5 Mrd. Euro klettern. Das immense Vertrauen der Börsianer in die Umsetzung der neuen Strategie hängt dabei wesentlich auch in dem Konsortium aus der ebenfalls börsennotierten Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG (DEWB) und dem Hamburger Portfolioverwalter SPSW Capital um Achim Plate, Henning Soltau, Robert Suckel und Markus Wedel als neue Großaktionäre zusammen (siehe dazu auch unseren Bericht von Anfang Juni HIER). Per saldo geht boersengefluester.de davon aus, dass der Aktienkurs von Lloyd Fonds eher nochmals einen Schub nach oben bekommen wird, als dass er vor dem Knick nach unten steht. Noch dürften die meisten institutionellen Investoren – freilich auch wegen des immer noch recht geringen Börsenwerts von 55 Mio. Euro – gar nicht richtig mitbekommen haben, was sich bei Lloyd Fonds alles tut. Auch auf den einschlägigen Investorenkonferenzen haben wir die Gesellschaft noch nicht angetroffen. Losgelöst davon: Einen super Eindruck macht übrigens auch das Chartbild von DEWB.   [caption id="attachment_115542" align="alignnone" width="710"] Quelle: HV-Präsentation[/caption]    
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LAIQON
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A12UP2 DE000A12UP29 AG 97,24 Mio. € 28.10.2005 Kaufen
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 27,74 26,12 21,58 30,75 31,00 38,00 53,00
EBITDA1,2 6,96 4,61 -9,95 -4,69 -3,82 -0,80 4,50
EBITDA-Marge %3 25,09 17,65 -46,11 -15,25 -12,32 -2,11 8,49
EBIT1,4 3,21 1,25 -14,66 -11,08 -10,31 -7,30 -2,10
EBIT-Marge %5 11,57 4,79 -67,93 -36,03 -33,26 -19,21 -3,96
Jahresüberschuss1 2,50 6,63 -10,54 -12,87 -7,96 -9,10 -3,60
Netto-Marge %6 9,01 25,38 -48,84 -41,85 -25,68 -23,95 -6,79
Cashflow1,7 -0,95 19,96 -2,77 -10,74 -3,31 -1,50 3,00
Ergebnis je Aktie8 -0,05 0,39 -0,67 -0,51 -0,25 -0,35 -0,14
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,05

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


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#804100 #A12UP2
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Bei der 2018er-Hauptversammlungssaison gehörte die Aktie von EnviTec Biogas noch zu den absoluten Stars. Kein Wunder, schüttete der Anbieter und Betreiber von Biogasanlagen eine – zu knapp der Hälfte auch noch steuerfreie – Dividende von 1,00 Euro pro Anteilschein aus, die den Titel am Tag der HV auf eine Rendite von fast 10,5 Prozent beförderte. Doch wie es häufig so ist im Spezialwertebereich: Nach dem Auszahlungstermin machten eine Reihe von Investoren Kasse und sorgten in den Wochen nach der Hauptversammlung (HV) für ein Kursminus, das deutlich über den eigentlichen Dividendenabschlag hinausging. Momentan bewegt sich die Notiz in einem relativ engen Seitwärtskorridor zwischen 7,00 und 7,75 Euro. Am Ende bleibt aber ein seltsam anmutendes Kursbild. Dabei ist die im Frankfurter Freiverkehr (Basic Board) gelistete Aktie im Grunde deutlich mehr, als ein reiner Dividenden-Titel. Im größten Bereich der Gesellschaft aus Lohne im Oldenburger Münsterland, dem Eigenbetrieb von Biogasanlagen, blieb das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im ersten Halbjahr mit 7,80 Mio. Euro weitgehend konstant (Vorjahr: 7,40 Mio. Euro) und steuerte somit den wesentlichen Part zum Halbjahres-EBIT von 4,99 Mio. Euro auf Konzernebene bei. Im Anlagenbau, der im ersten Halbjahr 2018 rund 11,2 Prozent zu den Konzernerlösen von 79,83 Mio. Euro beisteuerte, bleiben die Rahmenbedingungen dagegen anspruchsvoll, zudem ist von „Projektverschiebungen in wichtigen Märkten“ die Rede. Dabei hatte der Vorstand von EnviTec Biogas diesen Bereich erst im vergangenen Jahr umgestellt und Tätigkeiten, wie Genehmigung und Statik, ausgelagert. Per saldo führten die Veränderungen zwar zu einer Verringerung des operativen Verlusts von minus 5,7 auf minus 2,0 Mio. Euro im Anlagenbau.  
EnviTec Biogas Kurs: 22,80
  Doch mit Blick auf das Gesamtjahr räumt die Gesellschaft ein, dass das Ziel eines positiven Segmentbeitrags 2018 wohl noch nicht erreicht wird. Ganz trübe ist die Stimmung freilich auch nicht, unterm Strich geht das Management sogar davon aus, dass sich im Anlagenbau aktuell „erhebliche Chancen“ ergeben. „Die bereits nach den ersten sechs Monaten 2018 sichtbare Ergebnisverbesserung sowie die steigende Nachfrage auf den wichtigsten Märkten stimmen uns optimistisch, dass wir in diesem Segment in den kommenden Quartalen eine nachhaltige Trendwende erreichen können“, sagt Finanzvorstand Jörg Fischer. Im dritten Bereich Service agierte EnviTec – nach Bereinigung der Geschäfte mit Anlagen im Eigenbetrieb – weiterhin im „deutlich positiven“ Bereich, ohne hier jedoch konkrete Zahlen zu nennen. Unverändert bleibt der Ausblick von CEO Olaf von Lehmden, wonach für 2018 mit einer „leichten Verbesserung“ des operativen Ergebnisses zu rechnen ist. Angesichts der zum Halbjahr erzielten Ergebnisse hält boersengefluester.de das jedoch für eine sehr konservative Vorschau. Mit ein wenig Fortune könnte EnviTec also auch im kommenden Jahr eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vorschlagen, zumal das Unternehmen für den Eigenbetrieb von Biogasanlagen nicht mehr so viel Cash vorhalten muss wie für den reinen Anlagenbau. Interessant ist der Titel aber auch bezogen auf die üblichen anderen Kennzahlen wie KGV und – ganz besonders auch – Kurs-Buchwert-Verhältnis. Immerhin wird die recht marktenge EnviTec-Aktie mit einem Abschlag von fast 20 Prozent auf das Eigenkapital gehandelt. Für langfristig orientierte Dividendenanleger dürfte es also sinnvoll sein, den Titel einfach im Depot zu lassen und kein „Dividenden-Hopping“ zu betreiben.  
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EnviTec Biogas
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0MVLS DE000A0MVLS8 AG 342,00 Mio. € 12.07.2007 Halten
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 192,27 262,37 382,83 416,82 337,70 350,00 0,00
EBITDA1,2 32,10 37,76 75,91 116,12 67,28 51,00 0,00
EBITDA-Marge %3 16,70 14,39 19,83 27,86 19,92 14,57 0,00
EBIT1,4 16,72 23,02 60,48 83,14 41,51 32,00 0,00
EBIT-Marge %5 8,70 8,77 15,80 19,95 12,29 9,14 0,00
Jahresüberschuss1 12,34 16,87 48,26 64,07 29,78 21,80 0,00
Netto-Marge %6 6,42 6,43 12,61 15,37 8,82 6,23 0,00
Cashflow1,7 27,54 37,35 97,33 83,29 -10,36 40,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,83 1,14 3,25 4,31 2,01 1,40 1,90
Dividende je Aktie8 1,00 1,00 2,00 3,00 0,50 0,50 1,50

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Fotos: EnviTec Biogas AG, Clipdealer   [sws_blue_box box_size="640"]Jetzt für unseren wöchentlichen Newsletter BGFL Weekly anmelden. Das Angebot ist kostenlos und präsentiert die Highlights von boersengefluester.de (BGFL) sowie andere nützliche Links. Der Erscheinungstag ist immer freitags. Wer Interesse hat und noch nicht registriert ist, kann das sehr gern unter diesem LINK tun – natürlich DSGVO-konform. Wir freuen uns auf Sie![/sws_blue_box]...
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Größer könnten die Gegensätze kaum sein: Nach dem Studium des 76 Seiten umfassenden Halbjahresberichts 2018 (direkter Download: HIER) der German Startups Group (GSG) hat man eigentlich den Eindruck, dass die Berliner ein per saldo attraktives Portfolio an Start-up-Beteiligungen besitzen und sich darüber hinaus auch noch mitten in einer chancenreichen Transformation des Geschäftsmodells, hin zu einem Asset Manager mit eigener Transaktionsplattform, befinden. Die harte Realität – abgebildet im Aktienkurs – spricht jedoch eine andere Sprache. Knapp drei Jahre nach dem Börsengang mit einem Ausgabepreis von 2,50 Euro ist die Notiz auf 1,60 Euro abgerutscht. Das ist der bislang tiefste Stand überhaupt und steht für eine Marktkapitalisierung von gerade einmal 19,12 Mio. Euro. Zum Vergleich: Das auf die Anteilseigner entfallende Eigenkapital liegt zum Halbjahr bei 30,98 Mio. Euro. Demnach wird der Titel mit einem Discount von gut 38 Prozent auf den Buchwert gehandelt. Das klingt zunächst nach einem Schnäppchen, doch so einfach sind die Dinge an der Börse dann doch wieder nicht. Aktionäre von Beteiligungsgesellschaften wie Heliad Equity Partners oder auch Berliner Effektengesellschaft können seit Jahren ein Lied davon singen. Trotz aller Anstrengungen sind Abschläge von um die 30 Prozent auf den NAV hier eher die Regel als die Ausnahme. Und selbst ein piekfeines Unternehmen wie MBB wird derzeit mit einem Rabatt von vermutlich mehr als 25 Prozent auf den Substanzwert gehandelt.     Im Interview mit FINANCE-TV ließ GSG-CEO Christoph Gerlinger kürzlich ein wenig Dampf ab und sagte: „Wenn sich der Abstand des Aktienkurses zum NAV nicht verringert, sind wir stark geneigt, unser Portfolio komplett zu verkaufen." Im aktuellen Halbjahresbericht ist die Wortwahl zu diesem Thema zwar ein wenig gedämpfter, im Grunde bestätigt Gerlinger aber seine Überlegungen: „Das Bestandsportfolio der German Startups Group soll wie schon im vergangenen Jahr nur noch moderat und zielgenau erweitert und über die nächsten Jahre veräußert werden, um den darin gebundenen Net Asset Value und weitere Veräußerungsgewinne zu realisieren und diese zum Beispiel in Form von Aktienrückkaufprogrammen den Aktionären gutzubringen.“ Die große Frage ist freilich, ob es dem Team um Gerlinger überhaupt gelingen würde, das gegenwärtige Portfolio mit Unternehmen wie Mr. Spex (Online-Optiker), Chrono24 (Luxus-Uhren), Book A Tiger (Plattform für die Vermittlung von Reinigungskräften, an dem auch TAKKT beteiligt ist), friendsurance (Optimierung von Versicherungen), Service Partner One (Büro-Management), TV Smiles (Werbe-App), Junique (Kunst, Wohnaccessoires) oder Fiagon (Computergestützte Chirurgie) gewinnbringend zu verkaufen. Zumindest mit Blick auf das Gesamtpaket dürfte ein solches Unterfangen zumindest langwierig sein. Außerdem ist es nicht unbedingt von Vorteil, wenn potenzielle Investoren wissen, dass die Beteiligungen aktiv ins Schaufenster gestellt werden. Ein Prozess, den etwa Oliver Borrmann (damals bmp-Vorstand, heute SLEEPZ) vor einigen Quartalen bei der Veräußerung seines „Wohlfühl-Portfolios“ mit Unternehmen aus dem Mediensektor nur zu gut kennt. [sws_blue_box box_size="640"]Anzeige: Depotwechsel: Jetzt 2% Zinsen p.a.  und dauerhafte Vorteile sichern.[/sws_blue_box] Noch nicht gezündet – zumindest was eine positive Wirkung auf den Aktienkurs angeht – hat derweil der Aufbau des Beteiligungsmarktplatzes G|S Market. Dabei klingt das Konzept durchaus viel versprechend. „Die neue Onlineplattform soll qualifizierten Anlegern Zugang zum gesamten Spektrum von Anlagemöglichkeiten in der Assetklasse <German Tech> verschaffen und zwar schon mit Investmentbeträgen ab 200.000 Euro, während Direktinvestments und VC-Fonds oft erst ab siebenstelligen Mindestbeträgen zugänglich sind“, sagt Gerlinger und betont im gleichen Atemzug: „Die Loslösung von der eigenen Bilanz eröffnet ganz neue Wachstumsperspektiven.“ Gegenwärtig werden auf G|S Market Startup-Anteile von zehn Unternehmen angeboten – allesamt aus dem Beteiligungskreis der Berliner. Dem Vernehmen nach ist es aber mitnichten so, das über G|S Market derzeit die Anteile der German Startups Group verkauft werden. Vielmehr nutzt Gerlinger hier die bestehenden Kontakte und will via G|S Market Liquidität in den an sich wenig liquiden Handel mit Beteiligungen bringen. Vorbilder für G|S Market sind dabei US-Unternehmen wie Sharepost und iCapital Network. Mindestens genauso spannend ist nach Auffassung von boersengefluester.de die für Ende 2018 geplante Auflage des Venture Capital-Fonds G|S Tech50. „Ziel ist es, an möglichst vielen der Top50 wertvollsten deutschen Startups Anteile zu erwerben und damit Anlegern in einem einzigen Anteilsschein die Partizipation an einer ganzen Zahl führender deutscher Technologie-Wachstumsunternehmen zu ermöglichen“, sagt Gerlinger.     [caption id="attachment_115510" align="alignleft" width="207"] G|S Marketplace[/caption] Summa summarum liefert der Kursverlauf zwar ein super tristes Bild und wirkt alles andere als einladend auf Investoren. Und fast schon beängstigend war auch, wie viele Aktionäre Mitte Juni 2018 das auf 200.000 Stück limitierte öffentliche Rückkaufangebot zu je 1,85 Euro annehmen wollten. Immerhin wurden der German Startups Group damals fast zwei Millionen Stücke angedient. Bleibt abzuwarten, wie sich die Lage bei künftigen Offerten entwickeln wird, schließlich hat das Unternehmen bereits angekündigt, dass Veräußerungserlöse aus dem Verkauf von Portfoliowerten auch künftig für den Aktienrückkauf (oder für Ausschüttungen) genutzt werden sollen. Restriktionen sind hier freilich die ausreichende Dotierung von Mitteln für die Tilgung von Darlehen sowie der – im März 2018 emittierten und 2023 fälligen – Wandelanleihe im Volumen von 3 Mio. Euro. Der Wandlungspreis beträgt 2,5033 Euro – komplett gezeichnet wurde der Bond damals übrigens von Obotritia Capital, die wiederum dem bekannten Investor Rolf Elgeti zuzurechnen ist. On top hatte Elgeti damals ein Aktienpaket von 8 Prozent erworben, welches vom ehemaligen GSG-Manager Nikolas Samios gestammt haben dürfte.  
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 0,13 11,10 13,32 4,79 1,18 0,00 0,00
EBITDA1,2 -1,12 6,79 2,61 -7,67 -4,58 0,00 4,00
EBITDA-Marge %3 -861,54 61,17 19,60 -160,13 -388,14 0,00 0,00
EBIT1,4 -1,12 5,61 -5,31 -82,49 -4,58 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 -861,54 50,54 -39,87 -1.722,13 -388,14 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 -0,74 14,08 6,85 -81,51 -4,31 0,00 0,00
Netto-Marge %6 -569,23 126,85 51,43 -1.701,67 -365,25 0,00 0,00
Cashflow1,7 -1,75 -5,83 10,76 -2,68 -4,38 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,05 0,28 0,16 -1,76 -0,28 -0,15 -0,01
Dividende je Aktie8 0,00 0,02 0,02 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Wirklich zufrieden kann Elgeti mit seinem Investment bislang nicht sein. Andererseits gibt es unserer Meinung nach eben doch eine Menge Argumente, die eher für die GSG-Aktie sprechen. Zum Schluss noch der offizielle Ausblick für 2018: „Der Fokus soll unverändert auf einer weiteren Steigerung der EBIT-Margen und damit der Profitabilität, beispielsweise durch eine weitere Reduktion der Fremdleistungskostenquote erreicht werden. Für den Konzern erwartet GSG aus heutiger Sicht für das Gesamtjahr 2018 ebenfalls ein positives Ergebnis.“ Auch das hört sich doch gar nicht so schlecht an, nachdem zum Halbjahr bereits ein – im Wesentlichen durch den Wertzuwachs wichtiger Beteiligungen entstandener – Überschuss von 1,42 Mio. Euro in den Büchern steht.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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The Payments Group Holding
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A1MMEV DE000A1MMEV4 GmbH & Co. KGaA 3,60 Mio. € 11.11.2015 Beobachten
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#A1MMEV

In der Rubrik "Zitat des Tages" zeigen wir Sprüche berühmter Personen. Die Bandbreite reicht von Investoren über Philosophen bis hin zu Sportlern. Wenn Sie ein Zitat zur Aufnahme vorschlagen möchten, kontaktieren Sie uns gern. Per E-Mail an [email protected] oder das Kontaktformular auf der Webseite nutzen.

„Ich denke, dass der Unterschied zwischen erfolgreichen und nicht erfolglosen Unternehmern zu 50 Prozent in Ausdauer und Beharrlichkeit zu finden ist.”
Steve Jobs

BGFL stellt an dieser Stelle heiße Aktien mit hohen Chancen, aber auch enormen Risiken, für spekulative Anleger vor
Stimmung dreht nach oben
Kurs: 3,93
China-Beteiligung verkauft
Squeeze-out-Spekulation
Kurs: 64,50

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