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#BGFL Artikel-Historie
All-Time-High-Alarm: Deutsche Rohstoff · €78,10
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Wenn es eine Art Musterdepot von boersengefluester.de mit der Kategorie „Hidden Champions“ geben würde, die Aktie von Nexus wäre wohl ein enger Kandidat für eine Aufnahme. Umsatz und Ergebnis des Anbieters von Software für Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen wächst seit Jahren wie an der Schnur gezogen – organisch also auch via Zukäufe. Jüngste Akquisition ist die auf Laborinformationssysteme spezialisierte Roche Diagnostics IT Solutions aus Berlin. Konkreten Zahlen zu der ehemaligen Roche-Tochter will Nexus vermutlich Ende November publizieren. Bis dahin liefert der jetzt veröffentlichte Neun-Monats-Bericht die wesentlichen Eckdaten: Demnach kam die Gesellschaft auf ein Umsatzplus von 11,2 Prozent auf 95,94 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kam um 16,3 Prozent auf 18,3 Mio. Euro voran. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren kam Nexus gerade einmal auf ein EBITDA von 4,12 Mio. Euro. Ziel der Gesellschaft ist es, sich als europäischer Marktführer im E-Health-Sektor zu positionieren. Wesentliche Wettbewerber sind dabei Agfa HealthCare und auch die amerikanische Cerner Corp. Trotz der namhaften Konkurrenz braucht sich Nexus aber nicht zu verstecken. Im Gegenteil: Auch die vielen Zukäufen baut das Unternehmen aus Donaueschingen sein Produktangebot immer weiter aus. Zählen kann Nexus dabei auf eine robuste Bilanz mit einer Netto-Liquidität von mehr als 25 Mio. Euro.  
Nexus Kurs: 71,60
 
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 162,94 188,18 209,13 241,46 261,46 0,00 0,00
EBITDA1,2 36,64 40,77 44,29 50,39 57,65 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 22,49 21,67 21,18 20,87 22,05 0,00 0,00
EBIT1,4 19,92 24,11 27,79 31,87 38,68 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 12,23 12,81 13,29 13,20 14,79 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 15,09 17,46 19,77 23,79 31,16 0,00 0,00
Netto-Marge %6 9,26 9,28 9,45 9,85 11,92 0,00 0,00
Cashflow1,7 30,95 31,37 33,88 30,41 51,54 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,96 1,09 1,21 1,39 1,79 2,04 2,15
Dividende je Aktie8 0,19 0,20 0,21 0,22 0,23 0,23 0,25

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Kursmäßig hängt die Nexus-Aktie im laufenden Jahr allerdings durch, was jedoch eher eine Folge der stattlichen Bewertung als auf irgendwie enttäuschende Geschäftszahlen zurückzuführen ist. Immerhin bringt es die Gesellschaft auf einen Börsenwert von 403 Mio. Euro – bei einem für das laufende Jahr von boersengefluester.de erwarteten Nettogewinn von etwas mehr als 11 Mio. Euro. Und selbst auf Basis unserer Ergebnisschätzungen für 2020 beträgt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) noch immer knapp 24. Die Dividende erhöht Nexus zwar mit schöner Regelmäßigkeit, allerdings liegt die Rendite meist unter einem Prozent. In den einschlägigen Hit-Listen für KGV oder Dividendenrendite rangiert der Titel somit nie weit vorn. Stärkstes Argument für die Nexus-Aktie bleibt daher das kontinuierliche Wachstum und die damit verbundene Ausweitung der Marktanteile. Zudem setzen Investoren bei dem im Prime Standard gelisteten Unternehmen auf zwei Megatrends: Gesundheit und Digitalisierung. Für Langfristanleger bleibt das Papier unserer Meinung nach daher eine prima Depotbeimischung.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Nexus
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
522090 DE0005220909 AG 1.236,87 Mio. € 24.07.2000 Verkaufen
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#522090
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Weil es so schön läuft mit der Aktie von Borussia Dortmund, versorgt Sie boersengefluester.de mit dem passenden Zahlenmaterial: Mit zeitweise 10,01 Euro bewegt sich die Notiz des BvB formal erstmals wieder seit dem Börsengang Ende Oktober 2000 im zweistelligen Terrain. Das bereits am zweiten Handelstag erreichte All-Time-High bei 10,31 Euro hat der Kurs aber noch nicht wieder erreicht – und auch der damalige Ausgabepreis von 11,00 Euro ist noch einen Kick entfernt. Ganz anders sieht es freilich bei der Marktkapitalisierung aus: Bezogen auf die derzeit 92 Millionen BvB-Aktien ergibt sich beim aktuellen Kurs von 9,79 Euro ein Börsenwert von 900 Mio. Euro. Zum Vergleich: Am Ende des ersten Handelstags vor 18 Jahren erreichte die Marktkapitalisierung nur knapp 196 Mio. Euro. Des Rätsels Lösung: Damals gab es gerade einmal 19.500.000 Anteilschein der Borussen, die sich erst im Laufe der vergangenen Jahre durch diverse Kapitalmaßnahmen auf die jetzige Größenordnung türmten. Demnach ist der Börsenwert der Borussen seit dem IPO um knapp 360 Prozent in die Höhe geschossen, während der Aktienkurs per saldo – zumindest für Erstzeichner – erst jetzt wieder Richtung Ausgabepreis tendiert. Abgesehen von einigen Original-Urkunden im Büro oder im schwarz-gelben Partykeller: Vermutlich wird es lediglich eine Handvoll Leute geben, die in den vergangenen 18 Jahren einfach nur durchgehalten haben. Insgesamt waren der September und der Oktober 2018 ähnlich starke Börsenmonate für den BvB wie zuletzt 2016. Nur an das kursmäßige Ausnahmejahr 2010/11 – damals wurde der Verein Deutscher Meister und holte auch den DFB-Pokal – reicht die aktuelle Entwicklung nicht ran. Nun: Die Investoren würden wohl nichts dagegen haben, wenn es auch nur halb so schnell weitergehen würde. Doch Vorsicht: Die aktuelle Notiz bewegt sich mittlerweile um rund 55 Prozent oberhalb der 200-Tage-Durchschnittskurs. Normalerweise schreit das geradezu nach einer Korrektur.  
Borussia Dortmund Kurs: 3,15
 
Borussia Dortmund Kurs: 3,15
         
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Borussia Dortmund
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
549309 DE0005493092 GmbH & Co. KGaA 347,20 Mio. € 30.10.2000 Kaufen
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#549309
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Erleichterung – zumindest ein Stück weit: Der Wettanbieter bet-at-home.com hat mit seinen Zahlen zum dritten Quartal geliefert und die Prognose für das Gesamtjahr – entgegen aller Befürchtungen – nicht gestutzt. Boersengefluester.de hatte An...
#A0DNAY
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So früh waren wir noch nie dran. Nach wochenlanger Recherche sind wir nun aber durch und haben für alle Aktien aus unserem Beobachtungsuniversum DataSelect Gewinnschätzungen für 2020 gemacht. Dementsprechend stellen wir ab sofort auch die Berechnung des Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV) in unseren redaktionellen Beiträgen und Profilseiten der einzelnen Unternehmen von 2019 auf 2020 um. Was sich nach einem technischen Hinweis in eigener Sache anhört, ist in Wahrheit ein ziemlicher Kraftakt und essentiell für das Selbstverständnis von boersengefluester.de. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Finanzportalen, die ihre KGV-Angaben aus den Konsensschätzungen der Analysten ableiten, erstellt boersengefluester.de eigene Gewinn- und Dividendenschätzungen. Das mag bei DAX-Konzernen, die von einer Heerschar von Finanzprofis gecovert werden, kein schlagender Vorteil sein. Im Spezialwertebereich sieht die Sache aber schon wieder komplett anders aus. Für etliche Unternehmen gibt es sonst gar keine regelmäßig aktualisierten Schätzungen. Hier schließt boersengefluester.de also eine wichtige Lücke. Zudem gibt es uns ein gutes Gefühl, wenn man sich bei den Einschätzungen zu einzelnen Aktien auf seine eigene Recherche stützen kann. Zurzeit umfasst unsere Coverage 557 Aktien – ganz überwiegend Titel mit Hauptbörsennotiz in Deutschland. Hinzu kommen einige Ergänzungen aus Österreich, Luxemburg oder der Schweiz. [sws_blue_box box_size="640"]Nützliche Tipps zur richtigen Interpretation des KGV finden Sie HIER[/sws_blue_box] Insgesamt bietet boersengefluester.de damit die wohl größte eigene Gewinnprognose in Deutschland. An dieser Stelle betonen wir gern, dass – abgesehen von den Kurs- und Performanceangaben, die wir von Teletrader beziehen – wirklich alle Stammdaten von uns erfasst werden: HV-Termin, Bilanz- sowie GuV-Kennzahlen, Aktienstückzahl, Social-Media-Präsenz, Branchenzugehörigkeit, Wirtschaftsprüfer, Streubesitz und und und. Dementsprechend viel Zeit investiert boersengefluester.de in die Pflege dieser Angaben, schließlich fußen nahezu alle unsere journalistischen Beiträge sowie sämtliche Analyse-Tools, die wir entwickelt haben, auf eben dieser Datenbasis. Nun lässt sich natürlich wunderbar darüber streiten, wie treffsicher die Prognosen sind. Immerhin scheint es derzeit so, als ob die Weltwirtschaft in deutlich ruppigeres Terrain abdriftet. Einfach mal 10 oder 15 Prozent auf den Vorjahresgewinn drauflegen – damit ist es nicht mehr getan. Das zeigen bereits die vielen Gewinnwarnungen der vergangenen Wochen. Entsprechend vorsichtig sind wir bei unseren Schätzungen vorgegangen. Eine Konsequenz ist, dass aus unserem Coverage-Universum zurzeit keine einzige Aktie auf ein 2020er-KGV von weniger als sieben kommt. Der massive Teil der Titel bewegt sich im Bereich zwischen 10 und 15. Auf der anderen Seite ist die auch Gruppe mit KGVs nördlich von 30 relativ überschaubar. Ebenfalls gut zu wissen: Parallel zur KGV-Umstellung haben wir die Berechnung der Dividendenrendite auf boersengefluester.de einheitlich auf die Dividende für das Jahr 2018 – zahlbar nach der Hauptversammlung (HV) 2019 – umgestellt.     Foto: Pixabay...
#KGV
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Noch bis zum 8. November 2018 läuft das freiwillige Delisting-Erwerbsangebot von Stada Arzneimittel zu einem Preis von 81,73 Euro. Danach würde die Stada-Aktie offiziell vom Kurszettel verschwinden, was den Handel – bezogen auf alternative Plattformen wie Valora – im Normalfall deutlich erschwert. Das würde zunächst einmal dafür sprechen, dass man als flexibel agieren wollender Privatanleger die Offerte annimmt. Allerdings geht boersengefluester.de davon aus, dass der Hamburger Freiverkehr die Lücke schließt und den Handel mit Stada-Aktien aufrecht erhält – wie bei so vielen anderen delisteten Titeln (siehe dazu unsere exklusive Übersicht HIER). Eine Garantie für den Hamburg-Handel gibt es naturgmäß nicht, zumal sich die Hanseaten bei ihren Listing-Entscheidungen nicht in die Karten schauen lassen. Ein kleines Restrisiko sollten Anleger in dieser Sache also einkalkulieren. Wichtig: Wer das Delisting-Angebot von Stada verstreichen lässt, bleibt „ganz normaler“ Stada-Aktionär und hat damit Anspruch auf die in dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BuG) festgeschriebene Garantiedividende von netto 3,53 Euro je Aktie und kann – so Hamburg weiter handelt – vergleichsweise normal handeln, auch wenn die Volumina erfahrungsgemäß eher niedrig sind.  
Stada Arzneimittel Kurs: 0,00
  Alternativ besteht die Möglichkeit, seine Anteile zu der in dem BuG festgelegten Betrag von 74,40 Euro pro Stück anzudienen. Mit Blick auf den aktuellen Kurs ist die BuG-Andienungsvariante kurzfristig ist also keine Option. Wem nützt die Delisting-Offerte zurzeit am meisten? Das sind definitiv die Großaktionärsgruppen um Bain Capital und Cinven, die zurzeit offiziell auf rund 65 Prozent der Stada-Aktien kommen. Sie können drauf setzen, dass insbesondere institutionelle Investoren auf das Angebot zugreifen, denen es – etwa aufgrund ihrer Anlagestatuten – nicht erlaubt sein könnte, offiziell von der Börse genommene Aktien im Portfolio zu halten. Durch den Delisting-Vorstoß dürften Bain Capital und Cinven ihrem eigentlichen Ziel, einem Squeeze-out nach dem Erreichen der 95-Prozent-Schwelle, ein gutes Stück näher kommen. Bis es tatsächlich soweit ist, wird aber noch eine ordentliches Stück Zeit vergehen. Jedenfalls kann sich boersengefluester.de einen Squeeze-out kaum vor 2020 vorstellen. Zu welchem Bewertungsergebnis die Gutachter dann kommen, ist freilich offen. Andererseits bietet die Garantiedividende derzeit eine attraktive Rendite von etwas mehr als vier Prozent. das spricht dafür, als Privatanleger einfach still zu halten und auf keine der beiden Offerten einzugehen. Zudem wird die Barabfindung mit Ablauf des Tages, an dem der BuG in Kraft getreten ist, mit fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz des BGB verzinst.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Stada Arzneimittel
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
725180 DE0007251803 AG 6.358,93 Mio. € 29.10.1997 -
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 3.010,32 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 568,20 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 322,83 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 181,90 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 405,89 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 2,68 3,90 4,40 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende je Aktie8 3,53 0,00 0,00 0,00 1,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Foto: STADA Arzneimittel AG ...
#725180
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[caption id="attachment_116462" align="alignright" width="92"] Download: GSG-Studie von MainFirst[/caption] Rund 17 Mio. Euro Börsenwert sind auch für ein im Handelssegment Scale gelistetes Unternehmen verschwindend wenig. Lediglich die mic AG, Tonkens Agrar und Artec Technologies haben noch eine niedrigere Marktkapitalisierung als die German Startups Group (GSG). Und so merkt man im Hintergrundgespräch auch schnell, wie sehr es GSG-CEO Christoph Gerlinger wurmt, dass die Börsianer so gar nicht auf die Story abfahren. Weder der ursprüngliche Ansatz als Beteiligungsgesellschaft im Venture Capital-Bereich, noch die auf die Schiene gesetzte Neupositionierung als Asset Manager mit eigener Transaktionsplattform stoßen auf Gegenliebe auf dem Parkett. Und wenn Gerlinger könnte, würde er die Aktie der German Startups Group vielleicht sogar am liebsten von der Börse nehmen. Doch so einfach sind die Dinge nicht und Gerlinger setzt alles daran, die Kursfesseln auch so zu lösen: „Die Aktie bietet die Chance auf einen Verdoppler und mehr.“ Damit spielt Gerlinger zunächst einmal auf das Anfang August von MainFirst errechnete Kursziel von 3 Euro an (Download der Studie: HIER). Die Rechnung der Analysten im Schnelldurchlauf: Demnach hat das bestehende Portfolio einen Wert von umgerechnet 3 Euro je GSG-Aktie. Den Potenzialwert der neuen Plattform-Aktivitäten – gebündelt unter der Marke G|S Market – setzt MainFirst zurzeit mit rund 18 Mio. Euro (entsprechend 1,50 Euro je GSG-Aktie) an. Angesichts der zweifellos bestehenden Risiken versieht MainFirst diese Kalkulation mit einem Sicherheitsabschlag von 30 Prozent und kommt so auf sein Kursziel. [sws_blue_box box_size="640"]Tipp: Alle Scale-Aktien auf einen Blick – mit wichtigen Terminen und Geschäftsberichts-Downloads[/sws_blue_box] Auf dem Papier liest sich das alles immer recht easy, doch die Tücken in der Praxis sind enorm. Die wesentliche Gemengelage hatte boersengefluester.de erst Ende September ausführlich beschrieben (HIER). Beim Gespräch in Frankfurt macht Gerlinger jedoch noch einmal deutlich, dass ein eventueller Verkauf des Portfolio ohne Druck und mit ganz ruhiger Hand eingeleitet werden würde: „Wir haben hier keinen harten Anschlag.“ Allerdings bestätigt Gerlinger auch unseren Eindruck, dass die Transaktionsplattform G|S Market noch nicht richtig gezündet hat – trotz eines mit viel Tamtam begangenen Launch-Events Mitte Juni in Clärchens Ballhaus in Berlin. „Begeistert sind wir nicht“, räumt Gerlinger ein. Das kann sich zwar schnell drehen, schließlich ist das grundsätzliche Feedback auf den Aufbau eines solchen Beteiligungsmarktplatzes super gut gewesen. Trotzdem muss die German Startups Group nun zeigen, dass es mehr war als eine unverbindliche Schulterklopferei in der Berliner Start up-Szene.     Gespannt sind wir derweil, welche Fortschritte Gerlinger bei dem schon vor einigen Monaten angestoßenen Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an der Digitalagentur Exozet macht. Dem Vernehmen nach wird jedenfalls wieder intensiv verhandelt. Vermutlich wird sich der Prozess aber bis in den Sommer 2019 ziehen. Noch offen ist auch die ursprünglich für Ende 2018 geplante Auflage des Venture Capital-Fonds G|S Tech50. Angesichts des zurzeit labilen Börsenumfelds, können wir uns freilich kaum vorstellen, dass Gerlinger dieses Produkt momentan im Markt platzieren kann, zumal die Untergrenze für einen solchen „Best-of-Fond“ wohl bei etwa 50 Mio. Euro anzusiedeln ist. Und so bleiben vorerst mögliche Exits oder signifikante Höherbewertungen einzelner Portfoliotitel wohl der wichtigste Kurstreiber. Bereits angekündigt hat Gerlinger, dass entsprechende Veräußerungserlöse auch künftig für den Aktienrückkauf oder für Ausschüttungen genutzt werden sollen. Zuletzt gab es im Sommer 2018 eine solche Rückrufaktion – limitiert auf 200.000 Stück zu einem Preis von jeweils 1,85 Euro. Aktuelle Notiz: 1,42 Euro. Bilanziell drohen aus dem Kursverlust dieser eigenen Stücke immerhin keine Belastungen, da die Anschaffungskosten bereits vom Eigenkapital abgesetzt wurden. Insgesamt bleibt die Aktie der German Startups Group zumindest eine Halten-Position. Trotzdem: Wenn sich das IPO – damals zu einem Ausgabepreis von 2,50 Euro – am 11. November 2018 zum dritten Mal jährt, wird wohl keiner so richtig happy sein.   [sws_yellow_box box_size="640"]Jetzt neu für 550 deutsche Aktien: Exklusive Top & Flop-Auswertungen zu allen wichtigen Bewertungskennzahlen mit dem Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box]  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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The Payments Group Holding
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A1MMEV DE000A1MMEV4 GmbH & Co. KGaA 3,60 Mio. € 11.11.2015 Beobachten
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 0,13 11,10 13,32 4,79 1,18 0,00 0,00
EBITDA1,2 -1,12 6,79 2,61 -7,67 -4,58 0,00 4,00
EBITDA-Marge %3 -861,54 61,17 19,60 -160,13 -388,14 0,00 0,00
EBIT1,4 -1,12 5,61 -5,31 -82,49 -4,58 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 -861,54 50,54 -39,87 -1.722,13 -388,14 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 -0,74 14,08 6,85 -81,51 -4,31 0,00 0,00
Netto-Marge %6 -569,23 126,85 51,43 -1.701,67 -365,25 0,00 0,00
Cashflow1,7 -1,75 -5,83 10,76 -2,68 -4,38 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,05 0,28 0,16 -1,76 -0,28 -0,15 -0,01
Dividende je Aktie8 0,00 0,02 0,02 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Foto: Pixabay ...
#A1MMEV
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Solche Töne haben Seltenheitswert in der aktuellen Berichtssaison. Aber bei dem Softwareunternehmen PSI läuft es nach den vielen Investitionen der Vergangenheit nun so gut wie lange nicht. „Das Management erwartet ein traditionell starkes Schlussquartal und ist daher sehr zuversichtlich, das operative Ergebnisziel von 15 Millionen Euro und alle strategischen Transformationsziele zu übertreffen“, heißt es im druckfrischen Neun-Monats-Abschluss der Berliner. Demnach muss PSI im Abschlussviertel noch ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von mindestens 5 Mio. Euro einfahren. Das wiederum würde etwa genau der Ausbeute aus dem vierten Quartal des Vorjahrs entsprechen. Angesichts der dynamischen Entwicklung in den vergangenen Monaten geht boersengefluester.de davon aus, dass PSI mit ein wenig Fortune eventuell sogar die Marke von 16 Mio. Euro touchieren könnte. Der gute Eindruck, den das in den Bereichen Energie- und Produktionsmanagement tätige Unternehmen auf den jüngsten Kapitalmarktkonferenzen hinterlassen hat, wird jedenfalls durch entsprechende Zahlen bestätigt. Trotzdem kam der Aktienkurs von PSI – nach der Traumperformance von 2017 – im laufenden Jahr unter die Räder und musste einen Rückgang von 20 bis auf unter 15 Euro hinnehmen. Fundamental ist diese Entwicklung nur schwer zu erklären, auch wenn PSI – wie nahezu jeder Softwareanbieter durch die Umstellung auf Mietmodelle – momentan eine Transformationsphase durchläuft. Das ist aber ein temporärer Effekt: Angesichts der noch stärkeren Ausrichtung auf das Produktgeschäft soll die operative Marge des im Prime Standard gelisteten Unternehmens in den kommenden vier Jahren von zurzeit bis zu acht Prozent deutlich in den zweistelligen Bereich wachsen. Eine positive Überraschung verspricht dabei das reine Mengenwachstum. „Im Verlauf des vierten Quartals wird das Management die Voraussetzungen für das Folgejahr bewerten und eine Guidance definieren. Aufgrund des Auftragsbestandes, der starken Pipeline und der Unternehmensentwicklung ist klar, dass die Umsatzwachstumsziele angehoben werden“, betont das Management. Zur Einordnung: Momentan liegt die Konsensschätzung der Analysten für den 2019er-Umsatz bei rund 211 Mio. Euro.  
PSI Software Kurs: 45,90
  Die Marktkapitalisierung von PSI beträgt zurzeit rund 248 Mio. Euro, was wiederum etwas mehr als dem 13fachen des von boersengefluester.de für das laufende Jahr erwarteten EBIT entspricht. Das halten wir für eine  moderate Einschätzung. Die Bilanzqualität der Berliner ist mit einer Eigenkapitalquote von gut 42 Prozent und einer Netto-Liquidität im Grunde mehr als komfortabel. Freilich weist PSI auf der Passivseite Pensionsrückstellungen von knapp 50 Mio. Euro aus, die wir nach unserer Definition ebenfalls noch von der Netto-Liquidität abziehen. Immerhin: Die Pensionsverpflichtungen sind gegenwärtig rückläufig, 2016 waren sie noch mit mehr als 52 Mio. Euro dotiert. Stets einen Blick wert, ist die Aktionärsstruktur, da der Versorger innogy (früher waren die Stücke RWE zuzurechnen) mit 17,77 Prozent als prominenter Investor ist. Wichtig: Die Übernahme von innogy durch E.ON und den damit verbundenen weiteren Umstrukturierungen dürfte nach Auffassung von Branchenkennern mittelfristig eher positive Abstrahleffekte auf PSI haben. Zudem hält die Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV, die auch bei Firmen wie WashTec, Gesco Holding, DocCheck, Kromi Logistik, Atoss Software oder R. Stahl beteiligt ist, 20,65 Prozent an PSI. Unterm Strich sehen wir in der PSI-Aktie einen attraktive Small Cap, der auch für nicht ganz so risikobereite Anleger in Frage kommt. Zudem sollte die Gesellschaft zu kommenden Hauptversammlung abermals eine höhere Dividende auf die Tagesordnung setzen. Gegenwärtig passt eigentlich nur das wenig erhellende Chartbild nicht ins Gesamtgefüge.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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PSI Software
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A0Z1JH DE000A0Z1JH9 AG 720,51 Mio. € 31.08.1998 Halten
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 217,80 245,49 247,94 269,89 260,84 286,00 0,00
EBITDA1,2 27,17 37,94 34,00 20,16 -0,63 25,80 0,00
EBITDA-Marge %3 12,48 15,46 13,71 7,47 -0,24 9,02 0,00
EBIT1,4 14,95 24,96 20,19 5,56 -15,24 11,40 0,00
EBIT-Marge %5 6,86 10,17 8,14 2,06 -5,84 3,99 0,00
Jahresüberschuss1 10,28 15,84 9,69 0,32 -20,96 5,85 0,00
Netto-Marge %6 4,72 6,45 3,91 0,12 -8,04 2,05 0,00
Cashflow1,7 24,83 38,75 3,36 16,78 -19,68 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,66 1,01 0,62 0,02 -1,35 0,35 1,28
Dividende je Aktie8 0,30 0,05 0,40 0,00 0,00 0,15 0,30

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#A0Z1JH
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Bei der Präsentation der JDC Group auf der Spezial-Konferenz „Krypto- & Fintech-Aktien“ am 18. Oktober in Franfurt ging es naturgemäß zu einem wesentlichen Teil um die Blockchain-Aktivitäten des in den Bereichen Finanzberatung und Finanzt...
#A0B9N3
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Aufs Ergebnis sollten Aktionäre von Intershop Communications weiterhin nicht ihr Augenmerk richten. Die zunehmende Umstellung von klassischen Lizenzeinnahmen auf monatlich wiederkehrende Cloud-Erlöse sorgt derzeit noch dafür, dass es an Masse fehlt, um schwarze Zahlen zu schreiben. Im dritten Quartal 2018 verschlechterte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Anbieters von E-Commerce-Software sogar auf minus 1,71 Mio. Euro – nach minus 1,26 Mio. Euro im direkten Vorquartal 2018. Insgesamt türmt sich das Betriebsergebnis nach neun Monaten 2018 jetzt auf minus 3,71 Mio. Euro. Das Management von Intershop beteuert jedoch, dass die Entwicklung im Rahmen der Planungen verläuft und bestätigt seine – allerdings erst zum Halbjahr nach unten revidierten – Prognosen für das Gesamtjahr 2018 und stellt bei leicht rückläufigen Erlösen ein negatives EBIT im „niedrigen einstelligen Millionen Euro-Bereich“ in Aussicht. „Die 2018er Zahlen sind strategisch noch wenig aussagekräftig. Die Markttrends sprechen aber eindeutig für unsere „Cloud first“-Strategie“, betont CEO Jochen Wiechen. Von enormer Bedeutung für Intershop ist dabei die Anfang September intensivierte Kooperation mit Microsoft. „Intershop wird künftig von einem Team direkt am Firmensitz in Redmond betreut und unsere Commerce-Lösung wird fester Bestandteil des Lösungsportfolios der Microsoft Azure Cloud. Dies wird unsere globale Sichtbarkeit vor allem bei US-Kunden deutlich erhöhen“, sagt Wiechen. Gute Laune versprüht zudem das vor einigen Wochen verliehene Top-Ranking in der wichtigen Forrester-Analyse zu B2B-Shop-Software (Download: HIER). Nun liegt es am Vertriebsteam von Intershop, diese Qualitätssiegel in entsprechende Aufträge umzumünzen. Ein positives Signal ist auch, dass Intershop an seinen Vorgaben festhält, wonach bis 2020 Erlöse von 50 Mio. Euro – bei einer EBIT-Marge von fünf Prozent – in den Büchern stehen sollen. Das würde auf ein Betriebsergebnis von 2,5 Mio. Euro hinauslaufen. Zum Vergleich: Die aktuelle Marktkapitalisierung der Gesellschaft aus Jena beträgt 53,5 Mio. Euro.     Ein Schnäppchen wird die Intershop-Aktie also auch mit Blick auf 2020 nicht unmittelbar. Allerdings ist es allerhöchste Zeit, dass die Gesellschaft nachhaltig Gewinne bei vorzeigbaren Margen erzielt. Dann wiederum könnte die nächste Stufe einsetzen, wonach Intershop – als derzeit noch unabhängiger Anbieter – auch für Aufkäufer interessant wird. Im Aktienkurs wird derzeit freilich fast nur die Gegenwart gehandelt. Sprich: 2018 ist ein Transformationsjahr – und solche Übergangsphasen sind in der Regel kein guter Nährboden für steigende Kurse. Da uns die grundsätzlichen Rahmenbedingungen bei Intershop aber trotzdem gefallen, bleiben wir bei unserer positiven Einschätzung. Mit ein wenig Fortune hat der Titel durchaus das Potenzial, zu den Überraschungskandidaten für 2019 zu werden.           Foto: Pixabay...
#A0EPUH
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Für die einen ist es GOVECS, für die anderen der wahrscheinlich längste Börsengang der Welt. Immerhin hat der Anbieter von Elektrorollern die Zeichnungsfrist für sein IPO Ende September auf insgesamt etwas mehr als sieben Wochen ausgedehnt. Dem Vernehmen nach soll die Aktie am 13. November aber nun tatsächlich ihr Debüt am Prime Standard in Frankfurt geben. Offizieller Grund für die massive zeitliche Ausdehnung sind eine Reihe wichtiger Unternehmensmeldungen, die die Münchner potenziellen Investoren nicht vorenthalten wollten, damit sie sich ein möglichst umfassendes Bild von GOVECS machen können. Und tatsächlich: Die vergangenen Wochen waren nicht durch bloße Marketing-Worthülsen gekennzeichnet, sondern lieferten eine Menge neuer Erkenntnisse: So hat die Gesellschaft mit einem britischen Unternehmen eine Absichtserklärung über die Lieferung von insgesamt 6.000 E-Scootern für den Londoner Sharing-Markt unterzeichnet – gleichverteilt auf die Jahre 2019 und 2020. Zudem hat GOVECS mit dem traditionsreichen spanischen Zweiradhersteller Rieju einen Serienproduktionsvertrag für die Herstellung von jährlich bis zu 12.000 Elektrorollern abgeschlossen. So sichert sich das Unternehmen einerseits wichtige Kapazitäten für die Rollerfertigung und spart gleichzeitig rund 10 Mio. Euro, die ursprünglich für die Forcierung der eigenen Produktion vorgesehen waren. Last but not least schloss GOVECS eine Lizenzvereinbarung mit BMW zur Einführung eines E-Sccooters, der ohne Helm gefahren werden darf. Geplante Markteinführung: 2021. Der bayerische Fahrzeugkonzern hatte mit dem Modell C1 zur Jahrtausendwende bereits eine ähnliches Konzept auf die Straße gebracht, was allerdings schwungvoll floppte – auch wenn die wenigen produzierten Modelle heute beinahe schon wieder Kult-Charakter haben. Maßgeblich für Investoren ist freilich der Deal mit Rieju, denn um genau den Betrag von 10 Mio. Euro hat GOVECS nun das Volumen aus der anlässlich des Börsengangs geplanten Kapitalerhöhung gestutzt. Demnach ist nun die Ausgabe von bis zu 5.250.00 Aktien zu einer – unveränderten Preisspanne – von 10 bis 12 Euro geplant. On top kommen Obergrenze 300.000 Anteilscheine von Großaktionär Albert Dürr (Dquadrat Equity Partner) sowie 832.500 Aktien in Form einer Mehrzuteilungsoption ebenfalls aus dem Besitz von Dürr.  
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,05 0,00 1,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 1,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Insgesamt käme GOVECS bei voller Platzierung zum mittleren Preis damit auf eine Marktkapitalisierung von rund 123 Mio. Euro kommen. Zur Einordnung: Für das laufende Geschäftsjahr stellt das hierzulande vermutlich in erster Linie durch die Elektroversion des früher von Simson gefertigten DDR-Mopeds Schwalbe bekannte Unternehmen Erlöse von knapp 28 Mio. Euro in Aussicht. Noch ist das Geschäft jedoch defizitär, auf Basis des Gewinns vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird GOVECS vermutlich erst in 24 Monaten in den positiven Bereich vorstoßen, was freilich ein halbes Jahr früher ist als ursprünglich gedacht. Grundsätzlich findet boersengefluester.de das Projekt von GOVECS super interessant. Ob sich Rollerverleihe in Großstädten tatsächlich durchsetzen werden, muss sich allerdings erst noch zeigen. Ebenso gespannt sind wir, ob eine immerhin rund 6.500 Euro teure Elektro-Schwalbe im Einzelverkauf tatsächlich ein Verkaufsrenner wird. Verglichen mit dem ebenfalls wieder gelaunchten Tschechen-Roller Čezeta – der je nach Ausstattung auch mal fix auf 10.000 Euro kommt – ist die Schwalbe allerdings fast schon wieder günstig. Fazit: In Frage kommt die GOVECS-Aktie nur für sehr risikobereite Anleger. Schwierig für Anleger ist unserer Meinung nach die immer noch üppige dimensionierte Phase mit operativen Verlusten. Auf der Habenseite steht dagegen, dass GOVECS ein Trendinvestment Richtung innovativen Verkehrskonzepten ist.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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GOVECS
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A2NB12 DE000A2NB122 0,00 Mio. € 13.11.2018 Beobachten
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  Foto: GOVECS AG   ...
#A2NB12
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Eine plausible Begründung für den seit Mitte 2018 zu beobachtenden Kursrückgang der Aktie von Fortec Elektronik muss man sich schon zurechtbiegen. An den operativen Zahlen oder der Bewertung des Small Caps kann es im Grunde nicht liegen, denn hier ist soweit alles in Ordnung. Das haben die Zahlen des jetzt vorgelegten Geschäftsberichts für das Geschäftsjahr 2017/18 (30. Juni) erneut gezeigt. Überraschungen halten sich in engen Grenzen, da der Systemzulieferer für Gerätehersteller mit den Schwerpunkten Datenvisualisierung (Umsatzanteil: 64 Prozent) und Stromversorgung (Umsatzanteil: 36 Prozent) die wesentlichen Eckdaten bereits Ende August vorgelegt hatte. Umtreiben könnte die Investoren allenfalls, ob sich Fortec Elektronik – durch den Ende September 2018 über die britische Tochter Display Technology Limited erfolgten Zukauf der beiden dortigen Wettbewerber Display Solutions und Components Bureau – ein überhöhtes Brexit-Risiko ins Firmenportfolio geholt hat. Freilich handelt es sich dabei um eine diffuse Einschätzung: „UK ist im Rahmen unserer Internationalisierung ein wichtiger Absatzmarkt“, betont Vorstandssprecherin Sandra Maile im Geschäftsbericht. Zudem heißt es: „Auf Entscheidungen aus den Brexit-Verhandlungen können wir mit einer Anpassung des Logistikkonzepts reagieren.“  
Fortec Elektronik Kurs: 13,55
  Insgesamt geht Maile für das laufende Geschäftsjahr auf Konzernebene von einem Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) rechnet sie mit einer „leichten Verbesserung“ gegenüber dem Vorjahreswert von 6,02 Mio. Euro. Beinahe überflüssig zu erwähnen: Fortec prognostiziert in der Regel sehr zurückhaltend, die Chance auf eine positive Überraschung in den kommenden Quartalen ist also durchaus realistisch. Bei der Dividende für 2017/18 bleibt das in Landsberg am Lech firmierende Unternehmen ebenfalls seiner auf Kontinuität ausgelegten Politik treu und schlägt zur Hauptversammlung am 14. Februar 2019 erneut eine Gewinnbeteiligung von 0,60 Euro pro Anteilschein vor. Nicht ganz uninteressant: Aufgrund der jüngsten Kapitalerhöhung zur Finanzierung der England-Akquisitionen hat sich die Aktienstückzahl um zehn Prozent erhöht, so dass parallel dazu die Dividendensumme von 1,773 auf 1,950 Mio. Euro klettern wird. Eine akademische Frage bleibt, ob Fortec bei konstanter Aktienstückzahl die Dividende auf 0,66 Euro heraufgesetzt hätte. Charmant ist Dividendenrendite auch so, immerhin türmt sie sich auf gegenwärtig 3,3 Prozent. Insgesamt bleibt boersengefluester.de dabei: Für Anleger, die auf der Suche nach einem verlässlichen Dividendenwert mit solider Bilanz und auch sonst moderaten Aktienkennzahlen sind, ist Fortec Elektronik ist gute Wahl. Der am ehesten vergleichbare Spezialwert auf dem heimischen Kurszettel ist Data Modul.  
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 77,43 89,03 105,85 94,53 79,72 82,50 0,00
EBITDA1,2 7,05 10,06 12,86 8,80 4,30 4,10 0,00
EBITDA-Marge %3 9,11 11,30 12,15 9,31 5,39 4,97 0,00
EBIT1,4 5,32 8,45 10,68 7,06 1,86 1,60 0,00
EBIT-Marge %5 6,87 9,49 10,09 7,47 2,33 1,94 0,00
Jahresüberschuss1 3,88 6,25 7,55 5,30 1,35 1,10 0,00
Netto-Marge %6 5,01 7,02 7,13 5,61 1,69 1,33 0,00
Cashflow1,7 10,18 2,11 5,01 13,21 1,88 3,50 0,00
Ergebnis je Aktie8 1,19 1,92 2,32 1,63 0,41 0,34 1,00
Dividende je Aktie8 0,60 0,70 0,85 0,85 0,40 0,40 0,55

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


 
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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Fortec Elektronik
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
577410 DE0005774103 AG 44,04 Mio. € 07.05.1990 Halten
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#577410
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Im DAX ist SAP seit mittlerweile drei Jahren das Maß aller Dinge – zumindest, was die reine Größe angeht. Kein anderer DAX-Konzern bringt es derzeit auf eine höhere Marktkapitalisierung – also den Börsenwert aller ausstehenden Aktien – als der Softwarekonzern. Genauso häufig auf der Pole-Position war seit 2008 nur Volkswagen, gefolgt von Bayer, Siemens – und (Achtung Überraschung!) E.ON. Der Energieversorger war zum Jahresende 2009 mit einem Börsenwert von 58,49 Mrd. Euro tatsächlich das wertvollste DAX-Unternehmen. Heute würde eine solche Größenordnung gerade einmal für Rang acht reichen. Warum boersengefluester.de das jetzt erwähnt? Ganz einfach: Wir haben eine neue interaktive Übersicht für alle 30 DAX-Werte zusammengestellt, wo Sie genau solche Informationen verlässlich abrufen können. Für die Berechnung der Marktkapitalisierungen der 30 DAX-Unternehmen haben wir die dafür nötigen Angaben zu Aktienstückzahl und Schlusskurs aus jedem einzelnen Geschäftsbericht – in Summe waren das bislang mehr als 300 Abschlüsse – zusammengetragen und dann per Hand berechnet. Ein aufwändiger Prozess, aber so wissen wir wenigstens, dass die Daten stimmen. Immerhin schwirren hier doch einige nicht ganz korrekte Zahlen herum, insbesondere bei Unternehmen mit Stämmen und Vorzügen im Umlauf; oder aber es haben größere Kapitalmaßnahmen stattgefunden, die nicht sauber herausgerechnet wurden. Auf die Idee für diese Übersicht sind wir aber in erster Linie deshalb gekommen, weil wir – zunächst einmal für interne Zwecke – die zehnjährigen Durchschnittswerte für das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) berechnen wollten. Diese Kennzahl setzt die jeweilige Marktkapitalisierung ins Verhältnis zu den in dem entsprechenden Jahr erzielten Umsatzerlösen. Und da begannen die Probleme für uns auch schon, denn Unternehmen wie Infineon, Siemens und ThyssenKrupp haben jeweils den 30. September als Geschäftsjahresende. In den einschlägigen Übersichten sind die Marktkapitalisierungen dieser Firmen aber ebenfalls nur für den 31. Dezember aufgeführt. Daher haben wir auch hier alles noch einmal nachgerechnet. Aber schauen Sie am besten selbst, was unsere kleine neue Übersichtstabelle alles bietet. Kostprobe: Wer hätte schon gedacht, dass DAX-Neuling Wirecard 2008 gerade einmal 420,45 Mio. Euro auf die Waagschale brachte – verglichen mit zurzeit gut 19,7 Mrd. Euro.   [sws_blue_box box_size="640"]Hier geht es direkt zu unserer neuen Übersicht: Historische Börsenwerte der DAX-Unternehmen. Tipp: Beim Klick auf die Pfeile in den einzelnen Spalten erhalten Sie die gewünschte Sortierung.[/sws_blue_box]     Foto: Pixabay  ...
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Ein hohes Toleranzniveau verlangt der Oberflächenspezialist Surteco seinen Aktionären 2018 ab. Umfangreiche organisatorische Umstrukturierungen und eine kurz vor Veröffentlichung des Halbjahresberichts 2018 ausgesprochene Gewinnwarnung sorgten ohnehin schon für maue Stimmung an der Börse. Nun setzt Surteco noch einen drauf und korrigiert erneut die Prognosen für Umsatz sowie Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) – und zwar nicht zu knapp: Angesichts einer schwächelnden Nachfrage Europa, bewegt sich das neue Erlösziel nun in einer Bandbreite von 685 bis 695 Mio. Euro – nachdem Surteco-CEO Herbert Müller das Erreichen der ursprünglichen Umsatzprognose zwischen 725 und 750 im Juli als lediglich „unsicher“ eingestuft hatte. Noch radikaler faltet Müller die Vorschau für das Betriebsergebnis zusammen und stellt nun nur noch einen Korridor von 37 bis 39 Mio. Euro in Aussicht. Zur Einordnung: Ins Jahr gestartet war Surteco mit einem EBIT-Ausblick von 49 bis 53 Mio. Euro, musste diese Einschätzung im Sommer aber auf eine Größenordnung von „leicht bis deutlich unter 49 Mio. Euro“ revidieren.  
Surteco Group Kurs: 12,45
 
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 626,99 757,06 747,70 835,09 856,59 815,00 0,00
EBITDA1,2 88,32 114,76 84,18 66,57 94,39 75,00 0,00
EBITDA-Marge %3 14,09 15,16 11,26 7,97 11,02 9,20 0,00
EBIT1,4 46,15 72,52 40,18 8,12 34,53 13,00 0,00
EBIT-Marge %5 7,36 9,58 5,37 0,97 4,03 1,60 0,00
Jahresüberschuss1 33,77 47,81 25,23 -2,42 7,86 -10,50 0,00
Netto-Marge %6 5,39 6,32 3,37 -0,29 0,92 -1,29 0,00
Cashflow1,7 82,66 43,75 69,14 100,58 64,92 67,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 2,17 3,08 1,63 -0,79 0,54 -0,65 0,52
Dividende je Aktie8 0,80 1,00 0,70 0,00 0,30 0,00 0,25

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Damit nicht genug: „Vor dem Hintergrund dieser erneut verschärften Rahmenbedingungen, die sich voraussichtlich auch auf das nächste Geschäftsjahr auswirken werden, startet die Gesellschaft ein Optimierungsprogramm. Darin sind die Anpassungen der Prozesse und Strukturen an die marktbedingten Veränderungen für den Konzern vorgesehen“, heißt es offiziell. Konkret werden für dieses neuerliche Maßnahmenpaket rund 7 Mio. Euro eingeplant, die das Jahresergebnis zusätzlich belasten werden. Mit anderen Worten: Der ausgewiesene Überschuss wird nochmals deutlich niedriger ausfallen. Boersengefluester.de kalkuliert zurzeit mit einem Nettogewinn von rund 15 Mio. Euro für 2018 – nach gut 26 Mio. Euro im Jahr zuvor. Die Familienaktionäre – auf sie entfallen immerhin 55 Prozent der Stimmen – werden not amused sein, zumal sich angesichts der zu erwartenden Kostensenkungsrunden auch Dividendenspielraum merklich einengt. Unserer Meinung nach sollten sich Anleger locker auf eine Halbierung der Vorjahresausschüttung von 0,80 Euro pro Anteilschein einstellen, womit die Surteco-Aktie auch viel von ihrem Charme als Dividendenwert einbüßen würde. Fundamental ist der frühere SDAX-Titel zwar vergleichsweise günstig, schließlich ist das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) mittlerweile kleiner als eins. Aber so lange das wirtschaftliche Umfeld für Surteco so schwierig bleibt, gibt es kaum einen Grund, hier investiert zu bleiben. Die Schmerzgrenze ist einfach erreicht nach der neuerlichen Gewinnwarnung. Wir rücken daher von unserer früheren Halten-Einschätzung ab.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Surteco Group
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
517690 DE0005176903 SE 193,05 Mio. € 02.11.1999 Halten
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#517690
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Beim Börsengang Ende Februar war Stemmer Imaging eins von gegenwärtig nur zwei Unternehmen, die sich in diesem Jahr für das Handelssegment Scale als Heimathafen entschieden haben. Bislang hat Stemmer Imaging mit seiner Performance überzeugt: Mit 38,40 Euro bewegt sich die Notiz noch immer deutlich über dem Emissionskurs von 34 Euro – auch wenn das bisherige Rekordhoch von 52,10 Euro aus dem Sommer ein wenig außer Sichtweite geraten ist. Im Interview mit boersengefluester.de verrät Finanzvorstand Lars Böhrnsen, welche Strategie der Anbieter von Produkten aus dem Bereich Bildverarbeitungstechnologie fährt und wie er die Zahlen aus dem jetzt vorgelegten Konzernabschluss für 2017/18 (30. Juni) einschätzt und welche Dividende die Gesellschaft auch Puchheim zur Hauptversammlung am 7. Dezember 2018 auf die Tagesordnung setzen will. Großaktionär von Stemmer Imaging ist die Beteiligungsgesellschaft Primepulse aus dem Umfeld der Cancom-Gründer, die zurzeit selbst Börsenpläne hegt. [sws_blue_box box_size="640"]Tipp: Alle Scale-Aktien auf einen Blick – mit wichtigen Terminen und Geschäftsberichts-Downloads[/sws_blue_box] ...
#A2G9MZ
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Ganz schön zur Sache geht es momentan bei Einhell Germany. Seit Anfang September ist die Notiz des Anbieters von Heimwerkergeräten um mehr als ein Drittel eingeknickt. War es am Anfang wohl nur so eine Vorahnung, dass die heißen Sommermonate in Deutschland sowie die bereits zum Halbjahr schmerzenden Währungseffekte im Auslandsgeschäft bei Einhell deutlichere Spuren als gedacht hinterlassen könnten, gab es jetzt Gewissheit: Vorstandschef Andreas Kroiss musste die – erst Ende Juni heraufgesetzten – Prognosen für das Gesamtjahr spürbar eindampfen, sogar über das ursprünglich zum Jahresstart erwartete Niveau hinaus. Demnach rechnet Kroiss jetzt mit Erlösen in einer Spanne von 575 bis 585 Mio. Euro und einer Rendite vor Steuern von rund sechs Prozent, was wiederum auf einen Bruttogewinn zwischen 34,5 und 35,1 Mio. Euro hinauslaufen würde. Zur Einordnung: Zuletzt hatte das Management eine Umsatzbandbreite von 610 bis 615 Mio. Euro sowie eine Marge vor Steuerabzug in einem Korridor zwischen 6,9 und 7,4 Prozent als realistisch angesehen. Dementsprechend erstreckt sich die Abweichung zwischen alter und neuer Prognose auf immerhin 7,6 bis 10,4 Mio. Euro. Kein Pappenstiel, auch wenn die Reaktion der Börsianer – unter der Annahme, dass die nicht börsennotierten Stammaktien mit einem Aufschlag von 15 Prozent auf die Vorzüge gehandelt würden – mit einem Verlust an Marktkapitalisierung von gut 34 Mio. Euro innerhalb weniger Stunden recht harsch ausfällt.     Die entscheidende Frage ist freilich, ob es sich – wie vom Vorstand betont –, tatsächlich um „überwiegend temporäre Effekte“ handelt, oder ob die seit vielen Quartalen positive Wachstumsstory von Einhell an einem Wendepunkt angekommen ist. Als Indikator für eine Fortsetzung des operativen Aufwärtstrends führt das Unternehmen aus Landau die Ausweitung des Geschäfts mit Produkten aus der Power X-Change-Serie, also die mit einem austauschbaren Akkusystem ausgestatteten Werkzeuge und Maschinen, an. Diese Gruppe steht mittlerweile bereits für 20 Prozent der Erlöse. Allein auf der Welt Einhell mit diesen praktische Akku-Familien allerdings nicht, die Konkurrenz durch Firmen wie insbesondere Bosch ist gewaltig. Allerdings hat sich Einhell auch bei ambitionierteren Hobbybastlern durch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis immer stärker in Szene gesetzt. Naturgemäß mit einem Fragezeichen ist hingegen zu versehen, ob es das Unternehmen tatsächlich schaffen wird, die Umsätze bis 2022 (organisch) auf 830 Mio. Euro zu hieven – unter anderem durch den Einstieg in den US-Markt. Zurzeit blickt der Markt aber ohnehin nicht so weit in die Zukunft und mäßig liquide Small Caps stehen in labilen Börsenphasen unter besonderer Beobachtung. Da braucht es schon gute Gründe, um kursmäßig aus der Abwärtsspirale zu entkommen.     Bei Einhell Germany spricht insbesondere die Bewertung dafür, dass momentan zu heftig auf den Titel eingedroschen wird. Ein Aufschlag von gerade einmal 25 Prozent auf den Buchwert ist jedenfalls – auch unter historische Betrachtung – eine eher moderate Einstufung. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) auf 2018er-Basis sollte mittlerweile im knapp einstelligen Bereich angekommen sein. So viele Aktien gibt es nicht, die eine solche Kombination vorzuweisen haben. Daher bleiben wir auch bei unserer positiven Einschätzung, auch wenn sie sich zuletzt als falsch erwiesen hat. Auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt wird Einhell Germany am 28. November präsentierten – vermutlich vor einer Menge Publikum, denn so intensiv diskutiert wie derzeit, wurde die früher eher als Langeweiler geltende Einhell-Aktie schon eine Ewigkeit nicht mehr. Kein Wunder, immerhin ist die Notiz von Mitte 2016 bis Mitte 2018 um rund 200 Prozent in die Höhe geschossen.       Foto: Einhell Germany ...
#565493
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So zukunftsträchtig die Technologie von Mynaric für den Aufbau eines neuartigen Kommunikationsnetzwerks mittels laserbasierter Terminals auch ist – an der Börse hat die Story noch nicht gezündet. Mittlerweile ist die Notiz mit 44 Euro sogar deutlich unter den vor fast genau einem Jahr gewählten Emissionspreis von 54 Euro gerutscht. Dabei überschreitet das im Scale gelistete Unternehmen zunehmend die Schwelle von geförderten Forschungsprojekten hin zur Serienreife. Bereits Mitte September gab Mynaric den Startschuss für die kommerzielle Produktion von Bodenstationen zur Verbindungsherstellung Richtung Luft und Weltraum bekannt. Nun folgte eine Nachricht, auf die das Team um CEO Wolfram Peschko vermutlich noch intensiver hingearbeitet hat: So hat Mynaric eine Absichtserklärung mit einem Konstellationsanbieter – so heißen im Fachjargon Unternehmen, die die entsprechenden Satelliten-Netzwerke aufbauen – unterzeichnet. Der für Ende 2019 geplante Launch bezieht sich zwar erst auf „mehrere Satelliten“, die mit den Terminals von Mynaric bestückt werden. Dem Vernehmen nach soll die geplante Gesamtkonstellation am Ende aber mehr als 1.000 Lasergeräte umfassen.     „Der Umstand, dass uns ein Satellitenkonstellationsbetreiber die Bereitstellung einer Schlüsselkomponente für seine Konstellation anvertraut, bestätigt unsere Geschäftsstrategie, neben dem Luft- und Bodensegment auch den LEO-Markt im Space-Bereich zu bedienen“, sagt der für den operativen Bereich zuständige Mynaric-Vorstand Markus Knapek – wobei LEO für Low Earth Orbit (niedrige Erdumlaufbahn) steht. Detailinformationen – etwa zum genauen Volumen oder konkrete Namen von Kunden – gibt es bei Mynaric nur in Ausnahmefällen. Auch das ein Punkt, der es für Anleger nicht unbedingt einfacher macht. Grundsätzlich kommen als Kunden aber Satelliten- und Raumfahrtunternehmen wie SpaceX, Telesat, Airborne Wireless Network oder OneWeb in Frage. Zudem tummeln sich Big Player wie Google und auch Facebook in dem Markt zum Aufbau eines global verfügbaren und für immer höhere Datenvolumina ausgerichteten Internets. Ob sich die ambitionierten Umsatzschätzungen der Analysten damit langfristig tatsächlich umsetzen lassen, ist aus Sicht von boersengefluester.de freilich noch sehr viel Kaffeesatzleserei. Wenn man jedoch unterstellt, dass der Emissionskurs eher „neutral“ gewählt wurde – selbst, wenn die damit einhergehende Marktkapitalisierung von 146 Mio. Euro durchaus beträchtlich ist –, dann ist es kaum nachvollziehbar, dass der Mynaric-Kurs gegenwärtig um mehr als 18 Prozent tiefer steht. Immerhin hat die westlich von München in Gilching angesiedelte Gesellschaft zuletzt tatsächlich wichtige Fortschritte gemacht. Wer an das Projekt glaubt, kann sich daher durchaus ein paar Stücke ins Depot legen. Möglicherweise ist Mynaric in ein paar Jahren nicht wieder zu erkennen und spielt in einer ganz anderen Liga mit einem entsprechend sehr viel höheren Börsenkurs. Gut denkbar freilich auch, dass Mynaric von anderen Firmen überholt worden ist und sich der Verkauf von Hardware als dauerhaft unprofitabel erweist. Immerhin verfügt das Unternehmen als Ausgründung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aber über beste Voraussetzungen, schließlich beschäftigen sich die Gründer schon seit vielen Jahren mit dem Thema Laserkommunikation und sind alles andere als Technik-Spinner auf dem Science Fiction-Trip. Fazit: Hoch riskantes Investment, aber mit auch entsprechend hohen Chancen.       Foto: Mynaric AG ...
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Eigentlich komisch: Da kündigt die Deutsche Bahn gewaltige Investitionen in die Modernisierung abgenutzter und massiv befahrener ICE-Gleisstrecken an – und die Vossloh-Aktie reagiert überhaupt gar nicht darauf. Dabei gilt der Bahntechnikkonzern mit Produkten wie Schienenbefestigungssystemen, Betonschwellen, Signaltechnik und Logistikdienstleistungen – etwa für den Schienentransport – als klassischer Profiteur solcher Infrastrukturprojekte. Letztlich ist der Aktienkurs von Vossloh sogar nochmals unter Druck geraten und legte die Strecke von 50 auf 40 Euro kürzlich in nicht einmal zwei Monaten zurück. Klar: Deutschland ist nicht der Nabel der Welt und Vossloh bekam zuletzt insbesondere eine schwächere Umsatzentwicklung mit Kunden aus dem für die Werdohler so wichtigen chinesischen Markt zu spüren. Hinzu kommt, dass sich die US-Zölle auf Stahlimporte in höheren Materialaufwendungen niederschlagen werden. Insgesamt führte das sogar dazu, dass Vossloh die Prognose für das Gesamtjahr 2018 nun ein wenig vorsichtiger formuliert und sowohl bei der erwarteten Umsatzspanne von 875 bis 950 Mio. Euro, als auch bei der in Aussicht gestellten EBIT-Marge zwischen 6,0 und 7,0 Prozent davon ausgeht, eher am unteren Ende zu landen.  
Vossloh Kurs: 82,50
  Und selbst da muss sich Vossloh noch ein wenig strecken, denn nach neun Monaten 2018 beträgt die Relation von Ergebnis vor Zinsen und Steuern zum Umsatz nur 5,6 Prozent. Vor einem Abschluss scheint hingegen der geplante Verkauf des defizitären Geschäfts mit Streckenlokomotiven zu stehen. Laut Zwischenbericht befindet sich das Unternehmen weiterhin in „intensiven“ Gesprächen und rechnet noch im laufenden Jahr mit einem Abschluss des bereits vor geraumer Zeit angestoßenen Prozesses. Interessant aus Investorensicht ist die Vossloh-Aktie aber vor allen Dingen aus Bewertungssicht. Bei einem gegenwärtigen Kurs von 40,45 Euro bringt es der SDAX-Konzern auf einen Börsenwert von knapp 646 Mio. Euro. Hinzu kommen Netto-Finanzschulden von 287,4 Mio. Euro, woraus sich ein Unternehmenswert (Enterprise Value) von rund 933 Mio. Euro ergibt. Zum Vergleich: Für 2018 rechnet boersengefluester.de mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 93,5 Mio. Euro, im Jahr darauf sollte das EBITDA ein deutlich dreistelliges Millionen-Volumen erreichen. Demnach wird das Unternehmen auf 2019er-Basis mit einem EV/EBITDA von nur rund 8,5 bewertet. Ein Hingucker ist auch das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von weniger als 1,3. Spannend bleibt die Aktionärsstruktur mit Heinz Hermann Thiele (44,73 Prozent) als Kerninvestor vor allen Dingen deshalb, weil Thiele erst kürzlich den Bahntechnikkonzern Knorr-Bremse an die Börse geführt hat – und zwar ausschließlich über den Verkauf eigener Aktien an Investoren. Bei Vossloh hingegen hatte Thiele den Aktionären Anfang 2015 ein Übernahmeangebot zu 48,50 Euro unterbreitet und so seinen Einfluss nochmal ausgeweitet. Abzuwarten bleibt freilich, wie sich die Dinge hier künftig entwickeln. Stockt er nochmals auf oder sucht er auch bei Vossloh einen Teilexit? An der Börse ist es jedenfalls verdächtig still um Vossloh – trotz des Börsengangs von Knorr-Bremse.  
Um die Handlungs-Einschätzung und Bewertung der Aktie auf eine möglichst breite Basis zu stellen, bietet boersengefluester.de eine große Zahl an fundamentalen Kennzahlen sowie chartechnischen Angaben zur Performance des jeweiligen Titels.
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Vossloh
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
766710 DE0007667107 AG 1.593,95 Mio. € 13.06.1990 Kaufen
* * *
 
Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 869,70 942,80 1.046,10 1.214,30 1.209,60 1.310,00 0,00
EBITDA1,2 133,90 124,20 131,20 157,50 154,90 173,00 0,00
EBITDA-Marge %3 15,40 13,17 12,54 12,97 12,81 13,21 0,00
EBIT1,4 73,10 72,30 78,10 98,50 99,70 117,00 0,00
EBIT-Marge %5 8,41 7,67 7,47 8,11 8,24 8,93 0,00
Jahresüberschuss1 20,80 35,90 56,00 55,30 76,50 75,00 0,00
Netto-Marge %6 2,39 3,81 5,35 4,55 6,32 5,73 0,00
Cashflow1,7 56,10 81,30 71,60 137,30 136,40 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,98 1,31 2,38 2,21 3,56 3,50 3,90
Dividende je Aktie8 1,00 1,00 1,00 1,05 1,10 1,15 1,15

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Foto: Vossloh AG ...
#766710 #KBX100
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Aktienplatzierungen von Großaktionären sind immer so eine Sache: Irgendwie nehmen es die Börsianer den abgebenden Investoren nicht ganz ab, dass es in erster Linie um eine Verbreiterung des Streubesitzes geht, damit auf diese Art und Weise noch mehr Anleger an der Wachstumsstory des Unternehmens partizipieren können. Das bekommt zurzeit auch das Spezialpharma-Unternehmen Medios zu spüren. Nachdem CEO Manfred Scheider und weitere Mitglieder des Vorstands ankündigten, knapp 2,2 Millionen Aktien – entsprechend 16 Prozent des gesamten Aktienkapitals – verkaufen zu wollen, sackte die Notiz erst einmal ab. Wenn der Markt es hergibt, soll die Transaktion noch im November stattfinden und den Streubesitz auf etwas mehr als 59 Prozent hieven. Vermutlich im kommenden Jahr soll als vertrauendbildende Maßnahme noch ein Upgrade des Handelssegments vom General Standard in den Prime Standard erfolgen. Schneider bleibt künftig mit mindestens 37,1 Prozent beteiligt und betont sein langfristig angelehntes Engagement bei dem Berliner Unternehmen.  
Medios Kurs: 17,00
  Eine feine Sache bleibt die Medios-Aktie derweil aus Sicht der Analysten: Warburg Research etwa hat seine Kaufen-Einschätzung im Zuge der – parallel zu den Platzierungsabsichten veröffentlichten – Zahlen für das dritte Quartal bestätigt und bleibt beim Kursziel von 26,70 Euro. Verglichen mit der aktuellen Notiz von 15,60 Euro ergibt sich daraus ein erkleckliches Potenzial von mehr als 70 Prozent. Und auch die Analysten von Montega haben Anfang Oktober in ihrer „Alpha-Studie“ zum Einstig geblasen. Derweil liegen die Zahlen des dritten Quartals mit Erlösen von 89,9 Mio. Euro sowie einem um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern von 3,3 Mio. Euro eher am oberen Ende der Erwartungen. Für das Gesamtjahr bleibt das Management bei seiner Vorschau, wonach bei Erlösen von 320 Mio. Euro mit einem um die Effekte aus Aktienoptionen adjustierten Gewinn vor Steuern von etwa 11 Mio. Euro zu rechnen ist. „In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 haben wir den operativen Betrieb unser neuen Tochtergesellschaft Medios Individual erfolgreich aufgenommen, unser Netzwerk aus Partnerapotheken kontinuierlich ausgebaut und unseren Geschäftsbereich Herstellung erweitert. Für das Gesamtjahr 2018 rechnen wir weiterhin mit einer anhaltenden Umsatz- und Ergebnissteigerung“, sagt Schneider. So gesehen besteht tatsächlich die Chance, dass der jüngsten Kursrücksetzer bei Medios eine gute Einstiegsbasis ist. Boersengefluester.de hat die Aktie in den vergangenen knapp zwei Jahren immer wieder mal vorgestellt und sich die Präsentationen des Managements auf diversen Kapitalmarktkonferenzen angesehen. In der Regel hinterließ Medios dort einen 1a Eindruck. Aus diesem Grund sind wir schon jetzt auf die Präsentation auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt am 27. November gespannt. Kapitalisiert ist das Unternehmen zurzeit mit rund 227 Mio. Euro – groß genug also, um auch für institutionelle Investoren interessant zu sein. Tätig sind die einerseits als Großhändler, der Apotheken mit Arzneimitteln für die Bereiche Krebs, Infektionskrankheiten sowie Autoimmunerkrankungen beliefert. Darüber hinaus werden auf einzelne Patienten zugeschnittene Infusionslösungen im Ärzte- und Apothekenauftrag zubereitet.  
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Medios
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A1MMCC DE000A1MMCC8 AG 433,60 Mio. € 22.11.2016 Kaufen
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 626,54 1.357,41 1.610,78 1.874,70 1.883,04 2.000,00 0,00
EBITDA1,2 13,09 34,64 51,21 52,41 62,95 89,00 0,00
EBITDA-Marge %3 2,09 2,55 3,18 2,80 3,34 4,45 0,00
EBIT1,4 9,54 15,26 28,97 31,37 31,67 51,50 0,00
EBIT-Marge %5 1,52 1,12 1,80 1,67 1,68 2,58 0,00
Jahresüberschuss1 6,06 7,40 18,33 18,81 12,55 28,00 0,00
Netto-Marge %6 0,97 0,55 1,14 1,00 0,67 1,40 0,00
Cashflow1,7 -38,12 61,52 37,12 16,41 73,66 69,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,38 0,37 0,77 0,79 0,51 1,10 1,28
Dividende je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Foto: Medios AG ...
#A1MMCC
© boersengefluester.de | Redaktion

Die Nachricht zu den vorläufigen Neun-Monats-Zahlen von Softing war denkbar knapp gefasst, verfehlte aber ihre Wirkung nicht. Jedenfalls hat sich der Aktienkurs des Anbieters von Automatisierungslösungen und Messtechnikprodukten nach dem Rutsch der vergangenen Wochen stabilisiert und bewegt sich wieder oberhalb von 8 Euro. Das ist freilich immer noch ein gutes Stück entfernt von dem Mitte September 2018 erreichten Niveau um 10 Euro ist – von früheren Niveaus nördlich der 15 Euro ganz zu schweigen. Nach den vielen Enttäuschungen der vergangenen Jahre ist es eben doch ein hartes Stück Arbeit, das verloren gegangene Vertrauen der Investoren zurück zu gewinnen. Im Hintergrundgespräch mit boersengefluester.de zeigt sich Softing-CEO Wolfgang Trier aber zuversichtlich, dass der Prozess erfolgreich sein wird: „Die Kursentwicklung und die wirtschaftliche Entwicklung passten zuletzt einfach nicht zusammen.“ Auch aus diesem Grund hat Trier die Vorabdaten zu Umsatz und Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) veröffentlicht. Demnach kommt Softing nach neun Monaten 2018 bei einem Erlösplus von 3,6 Prozent auf 60,5 Mio. Euro auf ein EBIT von 2,4 Mio. Euro – nach einem Betriebsergebnis von 0,6 Mio. Euro in der entsprechenden Vorjahresperiode. „Die Überraschungen halten sich eigentlich in Grenzen. Vielleicht sind die Zahlen einen Schnaps besser, als wir es erwartet hatten“, sagt Trier und stuft den Verlauf des dritten Quartals insgesamt als „sehr erfreulich“ ein. Wichtig: Im umsatzmäßig größten Bereich „Industrial“ kommt Softing weiter gut voran, während die Verluste im Sektor „Automotive“ kontinuierlich schmelzen. Insgesamt geht das im Prime Standard gelistete Unternehmen sogar davon aus, Umsatz und Ergebnis am oberen Ende der zuletzt kommunizierten Ziele zu erreichen. Demnach wären Erlöse von 80 Mio. Euro und ein EBIT von 4 Mio. Euro das Mindestmaß. Zu berücksichtigen ist, dass hier die Effekte der im Frühjahr 2018 erworbenen GlobalmatiX AG – für die mit einem Umsatz von rund 0,8 Mio. Euro sowie einem EBIT von bis zu minus 1 Mio. Euro kalkuliert wird – noch nicht eingearbeitet sind. „Im besten Fall könnte es sogar sein, dass wir die 4 Mio. Euro inklusive Sonderbelastungen schaffen“, sagt Trier. Noch möchte sich der Manager aber nicht unnötig weit aus dem Fenster lehnen, wenngleich er bei der Diskussion um die jüngst gelaunchten Softing-Produkte locker ins Schwärmen gerät (siehe dazu auch unser Interview HIER).  
Softing Kurs: 2,90
  Enorme Fantasie versprüht auch weiterhin das Geschäftsmodell von GlobalmatiX: Das mit einer Liechtensteiner Mobilfunklizenz ausgestattete Unternehmen ist in der Lage, zu extrem günstigen Preisen mobile Daten für Fahrzeuge und Maschinen weiterzuleiten. Potenzielle Kunden sind etwa Flottenbetreiber, die sich mit Hilfe der ausgelesenen Informationen vor Diebstahl oder Manipulation (getürkte Tachostände etc.) schützen wollen oder auch Fahrprofile auslesen können. Hierfür werden die aus dem Fahrzeug ausgelesenen Diagnosedaten direkt über ein Mobilfunkmodem in eine Softing-Cloud übertragen. Den Fokus legt Softing dabei klar auf das Servicegeschäft, der Verkauf von Hardware dient vorwiegend als Antreiber. Insgesamt ist die Komplexität des jetzigen Geschäfts von GlobalmatiX aber noch immer zu hoch – zumindest für ein Unternehmen von der Größenordnung wie Softing –, räumt Trier ein. Hier gilt es also weitere Vereinfachungsprozesse anzustoßen. Nicht ein Jota weicht der Softing-Großaktionär derweil von seiner Einschätzung ab, dass Softing perspektivisch auf EBIT-Margen von mehr als zehn Prozent kommen muss. So gesehen ist der für 2018 angekündigte Ergebnisswing Richtung einer zu vermutenden operativen Rendite von vier bis fünf Prozent nur ein erster Schritt. „2019 soll es schon signifikant mehr sein. Wir gehen jetzt stufenweise nach oben“, sagt Trier ohne sich festlegen zu wollen, wann seiner Meinung nach zweistellige Margen möglich sind. Per saldo hat boersengefluester.de definitiv den Eindruck, dass die Meldungslage bei Softing in den kommenden Quartalen sukzessive besser werden müsste. Und dann wäre die aktuelle Bewertung des Spezialwerts in der Tat eine Einladung zum Einstieg. Das kompletten Zahlenwerk zum dritten Quartal 2018 veröffentlicht Softing mit Sitz in Haar bei München am 15. November.  
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Softing
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
517800 DE0005178008 AG 28,79 Mio. € 16.05.2000 Halten
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Boersengefluester.de erfasst aus allen Geschäftsberichten unter anderem die wichtigsten Kennzahlen aus GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Zudem erstellen wir eigene Prognosen zu den wesentlichen Eckdaten der Unternehmen – inklusive Ergebnis je Aktie und Dividende.
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 77,60 84,69 98,31 112,60 95,06 88,50 87,00
EBITDA1,2 7,76 9,07 9,73 13,92 9,49 7,25 0,00
EBITDA-Marge %3 10,00 10,71 9,90 12,36 9,98 8,19 0,00
EBIT1,4 -3,93 -0,48 0,76 -2,72 0,50 -2,00 3,00
EBIT-Marge %5 -5,06 -0,57 0,77 -2,42 0,53 -2,26 3,45
Jahresüberschuss1 -4,58 -0,07 -1,18 -5,71 -1,57 -2,70 0,00
Netto-Marge %6 -5,90 -0,08 -1,20 -5,07 -1,65 -3,05 0,00
Cashflow1,7 4,91 11,05 3,82 9,10 7,02 5,30 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,50 0,01 -0,13 -0,63 -0,17 -0,27 0,18
Dividende je Aktie8 0,04 0,10 0,10 0,13 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


  Foto: Pixabay ...
#517800
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Ein paar Tage Bedenkzeit hat sich das Vorstandsteam von Primepulse genommen und dann entschieden: Wir ziehen das IPO durch – trotz des zurzeit labilen Börsenumfelds. Dafür macht die Beteiligungsgesellschaft der Cancom-Gründer Klaus Weinmann sowie Raymond und Stefan Kober Abstriche bei der Bewertung und peilt nicht mehr – wie ursprünglich kommuniziert – einen Emissionserlös aus der Platzierung neuer Aktien von rund 250 Mio. Euro an, sondern setzt den zu erwartenden Mittelzufluss aus der Kapitalerhöhung „nur“ noch zwischen 110 und 135 Mio. Euro an. An der grundsätzlichen Story von Primepulse ändert sich deswegen allerdings kaum etwas: Die unweit des Münchner Viktualienmarkts angesiedelte Gesellschaft engt sich – was einzelne Branchen angeht – kaum ein und bewegt sich vorwiegend in den Sektoren Technologie und Industrie. Die gemeinsame Klammer ist dabei regelmäßig die Forcierung der Digitalisierung- und Wachstumsziele der einzelnen Portfoliofirmen – klassisches Cancom-Terrain, wenn man so will. Dabei setzt Primepulse vorwiegend auf Mehrheitsbeteiligungen an Unternehmen mit einem Umsatz von typischerweise zwischen 50 und 200 Mio. Euro. So gesehen wäre Primepulse an der Börse am ehesten mit langfristig ausgerichteten Holdinggesellschaften wie MBB, Indus, Gesco oder auch Blue Cap vergleichbar. Unternehmen vom Schlag Aurelius oder auch Mutares kommen dagegen eher nicht in Frage. „Restrukturierungsfälle sind nicht so sehr unser Fokus“, sagt Primepulse-CEO Klaus Weinmann im Hintergrundgespräch mit boersengefluester.de. Eine Besonderheit ist – und das eint Primepulse wohl am ehesten mit MBB – die ausgeprägte Affinität zum Thema Börse. Folgerichtig reifte der Entschluss für die eigenen Kapitalmarktpläne Richtung Prime Standard auch bereits während des Börsengangs der Tochter Stemmer Imaging Ende Februar 2018 im Handelssegment Scale. Bewertungstechnisch sorgen die gelisteten Beteiligungen – neben dem 54-Prozent-Paket an Stemmer befinden sich noch 10,6 Prozent der Cancom-Aktien im Portfolio – für zusätzliche Transparenz Richtung Investoren. Konkret stehen die Engagements bei Stemmer und Cancom derzeit für einen Börsenwert von rund 152 bzw. 131 Mio. Euro und würden die Kapitalisierung von Primepulse (bei einer unterstellten Vollplatzierung in der Mitte der Emissionsspanne von 22 bis 27 Euro) zu rund 36 Prozent abdecken. Inklusive des bei diesem Szenario zu erwartenden Netto-Emissionserlöses von knapp 115 Mio. Euro, würde sich die entsprechende Quote auf annähernd 51 Prozent erhöhen. Zur weiteren Einordnung: Die Netto-Finanzverschuldung von Primepulse beträgt zum Halbjahr 2018 etwas mehr als 15 Mio. Euro – ist für die Bewertung der Aktie also nicht sonderlich erheblich.  
Cancom Kurs: 23,85
 
Stemmer Imaging Kurs: 60,20
  Dafür besitzt der Börsenkandidat noch Beteiligungen in unterschiedlicher Höhe an den Unternehmen Katek (Elektronik), Steca (Elektronik), Inter-Connect (Tourismus-Marketing) sowie diverse Engagements aus dem Umfeld der AL-KO Kober SE, an der Primepulse zu zwei Dritteln beteiligt ist. On top kommen Immobilien aus der ARE (AL-KO Real Estate) mit einem Buchwert von insgesamt 121 Mio. Euro zum Halbjahr. Insgesamt ein bereits recht großes Portfolio, das künftig aber noch um durchschnittlich drei Unternehmen pro Jahr erweitert werden soll. Darüber hinaus steht die Aufstockung von Minderheitsengagements auf der Agenda zur Verwendung des Emissionserlöses. Rund 20 Prozent der IPO-Einnahmen sind für die Investitionsfinanzierung von Portfoliomitgliedern reserviert. Erfreulich konkret äußert sich das Management zur künftigen Dividendenpolitik: Demnach will Primepulse bereits für 2018 eine Dividendensumme von Untergrenze 30 Mio. Euro auskehren, was – bei einer Aktienzahl von bis zu 32 Millionen Stück – einer Dividende von 0,94 Euro pro Anteilschein entspricht. Das wiederum würde bei einem mittleren Ausgabekurs von 24,50 Euro auf eine Dividendenrendite von immerhin rund 3,8 Prozent hinauslaufen. Ganz uneigennützig ist diese Ausschüttungspolitik freilich nicht: Immerhin vereinen die drei größten Aktionäre auch nach dem IPO noch rund 80 Prozent der Anteile auf sich. Summa summarum ist boersengefluester.de zuversichtlich, dass aus Primepulse eine knackige Börsenstory wird, selbst wenn Beteiligungsgesellschaften zurzeit nicht unbedingt der angesagtesten Sektor sind. Mit Cancom und Stemmer Imaging hat das Unternehmen zwei attraktive Basiswerte im Depot, wenngleich Teile des Cancom-Pakets à la longue vermutlich auch eine Art Manövriermasse sind, etwa wenn es um die Finanzierung neuer Beteiligungen geht. Mit einem gesamten Börsenwert von vermutlich 704 bis 864 Mio. Euro wäre Primepulse fast so groß wie MBB und Gesco zusammen – aber noch ein Stück kleiner als die Indus Holding. Ob dem Titel jedoch ein rascher Einzug in den SDAX bevorsteht, bleibt angesichts des relativ geringen Streubesitzes erst einmal abzuwarten.  
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Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge %3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge %5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge %6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 1,84 0,00 1,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende je Aktie8 1,00 0,00 1,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben; Zahlen für 2026 geschätzt


 
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Primepulse
WKN ISIN Rechtsform Börsenwert IPO Einschätzung Hauptsitz
A2E4K7 DE000A2E4K76 784,00 Mio. € 06.11.2018 Zeichnen
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In der Rubrik "Zitat des Tages" zeigen wir Sprüche berühmter Personen. Die Bandbreite reicht von Investoren über Philosophen bis hin zu Sportlern. Wenn Sie ein Zitat zur Aufnahme vorschlagen möchten, kontaktieren Sie uns gern. Per E-Mail an [email protected] oder das Kontaktformular auf der Webseite nutzen.

„Wir reden hier eigentlich von Peanuts.“
Hilmar Kopper

BGFL stellt an dieser Stelle heiße Aktien mit hohen Chancen, aber auch enormen Risiken, für spekulative Anleger vor
Stimmung dreht nach oben
Kurs: 3,93
China-Beteiligung verkauft
Squeeze-out-Spekulation
Kurs: 64,50

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