Gemessen daran, dass sich viele Investoren ihre Entscheidung bis zum Schluss offengehalten haben, ist das Veräußerungsangebot der German Tech Holding (GTH) für insgesamt 34.200.000 eigene Aktien doch noch auf vergleichsweise reges Interesse durch den Streubesitz gestoßen. Dabei hatte das Finanzvehikel um CEO Christoph Gerlinger eine Vollplatzierung zum Angebotspreis von 0,07 Euro garantiert. Letztlich gehen etwas mehr als 60 Prozent der Stücke an Gerlinger, den Rest haben der Freefloat bzw. Mitglieder des Aufsichtsrats gezeichnet. In absoluten Zahlen sind dem Gerlinger-Vehikel nun rund 21.200.000 GTH-Aktien zuzurechnen. Bezogen auf die mit der Transaktion nun ausstehenden 45.600.000 Aktien entspricht das einer Quote von 46,5 Prozent.
Zum Vergleich: Hätte tatsächlich niemand seine Bezugsrechte ausgeübt, wäre Gerlinger auf einen Anteil von fast 77 Prozent gekommen. Zur Einordnung: Vor dem Angebot hielt Gerlinger 811.410 GTH-Aktien, entsprechend einem Anteil von 7,1 Prozent an den damals 11.400.000 ausstehenden Aktien. Mit dem Erlös aus der Aktienplatzierung will GTH den Einstieg bei dem Diagnostik-Startup Zirnostics eben und den sonstigen kurzfristigen Finanzbedarf decken. Zudem hält die Gesellschaft noch immer 701.800 eigene Aktien. Nun: Im Chart hat der gesamte Deal – so nötig er für den Fortbestand der Gesellschaft ist – für kräftige Turbulenzen gesorgt. Nun gilt es, wieder mehr Ruhe in den Kurvenverlauf zu bekommen und das operative Geschäft zu stärken. Der Börsenwert des Microcaps beträgt knapp 6 Mio. Euro.
INVESTOR-INFORMATION
©boersengefluester.de
German Tech Holding
WKN
ISIN
Legal Type
Marketcap
IPO
Recommendation
Located
A1MMEV
DE000A1MMEV4
GmbH & Co. KGaA
5,93 Mio €
11.11.2015
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