Über viele Monate hat die Beteiligungsgesellschaft Mountain Alliance (MA) ein Geheimnis um ihr erstes Engagement aus dem Defencebereich gemacht. Nun legen die Münchner die Karten auf den Tisch: Demnach hat sich MA an der auf Raketensysteme und Drohnen spezialisierten Destinus Group beteiligt. Die Wahl kommt nicht ganz überraschend, denn der MA-Aufsichtsratsvorsitzende Cornelius Boersch sitzt auch im Kontrollgremium der formal in den Niederlanden ansässigen Destinus. Das Timing der Kommunikation ist ebenfalls bemerkenswert, denn nur wenige Tage zuvor hatte der Rheinmetall-Konzern eine strategische Partnerschaft mit Destinus zur Entwicklung von Drohnensystemen öffentlich gemacht.
„Die Kombination aus wachsender Produktionsbasis, validierten Systemen und starken Industriepartnerschaften – insbesondere mit Rheinmetall – unterstreicht das erhebliche Wertsteigerungspotenzial unseres Investments, was sich perspektivisch auch in unserem NAV niederschlagen wird“, sagt Boersch. Die Analysten von Montega sehen die zusätzliche Transparenz bezüglich des Portfolios von Mountain Alliance ebenfalls positiv, auch wenn sich die tatsächlichen Effekte auf den Substanzwert bisher nicht beziffern lassen. Das Kursziel für den Spezialwert haben die Hamburger trotzdem um 50 Cent auf 4,50 Euro heraufgesetzt. Letztlich bleibt es aber dabei, dass der eigentliche Kurstreiber für Mountain Alliance der – freilich nun schon sehr lange avisierte – Exit bei der Sprachschule Lingoda ist. Sofern dieser Deal klappt, hätte Mountain Alliance sehr viel mehr Möglichkeiten, ihre Beteiligungen im Defencebereich auszubauen.
INVESTOR-INFORMATION
©boersengefluester.de
Mountain Alliance
WKN
ISIN
Legal Type
Marketcap
IPO
Recommendation
Located
A12UK0
DE000A12UK08
AG
21,19 Mio €
21.12.2010
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