Neu in die Datenbank von boersengefluester.de aufgenommen haben wir die Aktie Fonterelli SPAC 4. Ein Name, den sich Investoren langfristig gar nicht merken müssen. Die von der Münchner Beteiligungsgesellschaft Fonterelli aufgelegte Börsenhülle SPAC 4 – eine Art Blankoscheck-Unternehmen – wird nämlich schon bald vitalisiert und verliert damit den Status des SPAC (Special Purpose Acquisition Company). Die daraus entstehende Investmentstory könnte dann interessanter kaum sein: Eingebracht via Sachkapitalerhöhung wird die Aqarios GmbH aus München – einem Spin-off der Ludwig-Maximilians-Universität München, das seit 2021 im Bereich Quantumcomputing aktiv ist. Anders als klassische Rechner arbeitet ein Quantencomputer nicht nur mit normalen Bits (0 oder 1) sondern mit mehrdimensionalen Qubits, wodurch sich die Analyseleistung signifikant erhöht. Quantencomputer sind jedoch nicht einfach „schnellere PCs“, sondern hochkomplexe Systeme für ganz spezielle Aufgaben.
Wenig verwunderlich, dass diese Hardware eben auch spezielle Software benötigt. Wer einen Blick auf die Homepage von Aqarios wirft, sieht prominente Referenzkunden wie E.ON, BASF oder MTU Aero Engines, die mit Hilfe der von Aqarios aufgebauten Quantumcomputing-Plattform Luna komplexe Optimierungsaufgaben lösen. Zu den Ankeraktionären von Aqarios gehört dem Vernehmen nach Thomas Rappold – bekannt insbesondere für die ebenfalls in München ansässige Divizend GmbH. Die auf Firmen- und Privatanleger zugeschnittene Plattform kümmert sich in erster Linie um die Rückerstattung von Quellensteuern aus internationalen Dividenden. Mit Abschluss der Transaktion wird sich die Zahl der Aktien von derzeit 250.000 auf 2.500.000 Stück erhöhen. Die künftige Firmenbezeichnung ändert sich in „Aqarios Quantum Technologies AG“. Sobald weitere Investmentparameter greifbar sind, wird boersengefluester.de die Story ausführlicher vorstellen. Auf die Beobachtungsliste sollten risikobereite Anleger den Titel schon jetzt nehmen.
