Nicht zur Ruhe kommt die The Payments Group Holding. So wird die ursprünglich im August 2024 avisierte Übernahme von drei Online-Zahlungsdienstleistern zum Aufbau eines FinTech-Verbunds dem Vernehmen nach nun doch nicht stattfinden. Nach den mehrfach kommunizierten möglichen Veränderungen der Finanzierungsparameter kommt diese Entwicklung freilich nicht ganz überraschend. Stattdessen wollen sich die Frankfurter nun neuen Opportunitäten widmen – inklusive einer abermaligen Umfirmierung. Wo genau die Reise hingeht, ist derzeit nur grob abzuschätzen. Mitte Dezember 2025 hatte die Gesellschaft – neben den Möglichkeiten aus dem noch vorhandenen Portfolio aus früheren Venture-Capital-Zeiten – Ausgründungen aus dem KI-Bereich in den Vordergrund gerückt. Zunächst einmal kommt es aber entscheidend darauf an, dass die The Payments Group Holding (PGH) eine mit einem Zinskupon von 10 Prozent ausgestattete Pflichtwandelanleihe im Nennwert von bis zu 2,28 Mio. Euro platziert.
Je 500 PGH-Aktien berechtigen dabei zum Erwerb einer Wandelanleihe mit einem Wandlungspreis von 0,20 Euro. Die Zeichnungsfrist läuft vom 13. bis zum 27. Januar 2026. „Sollte die Platzierung der Anleihe nicht in ausreichendem Umfang gelingen, kann dies den Fortbestand der Gesellschaft gefährden“, heißt es offiziell. Gleich zu Beginn des Jahres werden die Weichen für die weitere Zukunft also entscheidend gestellt. Die wesentlichen Ankeraktionäre um den CEO sowie den Aufsichtsrat wollen ihre Bezugsrechte voll ausüben – was ein ermutigendes Signal ist. Die überwiegende Mehrheit der Aktien befindet sich allerdings im Streubesitz, so dass sich das tatsächliche Platzierungsvolumen schwer abschätzen lässt. Insgesamt also eine sehr herausfordernde Gemengelage. Der Börsenwert – bezogen auf die ausstehenden Aktien – ist auf Microcap-Niveau gefallen.
INVESTOR-INFORMATIONEN
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The Payments Group Holding
WKN
ISIN
Rechtsform
Börsenwert
IPO
Einschätzung
Hauptsitz
A1MMEV
DE000A1MMEV4
GmbH & Co. KGaA
4,45 Mio. €
11.11.2015
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