Lust auf ein paar exklusive Einblicke in die operative Entwicklung von börsennotierten europäischen IT-Unternehmen? Dann hat boersengefluester.de einen guten Tipp für Sie: Am 2. Februar 2026 präsentieren fünf Gesellschaften im digitalen Format ihre Geschäftsmodelle sowie die wesentlichen Kurstreiber. Das alles findet auf der Plattform von Airtime Software statt und ist für Privatanleger kostenlos. „Der Markt für IT-Services ist derzeit besonders spannend“, sagt Airtime-CEO Alexander Braun. So dürften 2026 eine Reihe von zuletzt aufgeschobenen Projekten nachgeholt werden. Zudem stärkt der regulatorische Druck der EU die Unternehmen, ihre IT-Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen. Darüber hinaus sieht Braun durch attraktivere Finanzierungskonditionen einen wichtigen Hebel für die Branche.
Mit von der Partie auf dem „European IT-Services Summit“ sind auch drei deutsche Unternehmen, die regelmäßige Leser von boersengefluester.de gut kennen dürften: Am populärsten aus dem Trio ist sicher der SDAX-Konzern Cancom, dessen Kurs sich bereits spürbar von den Tiefständen vom vergangenen Sommer gelöst hat. Am 12. Februar 2026 wird der IT- und Digitalisierungsspezialist seine vorläufigen Jahreszahlen für 2025 vorlegen. Die bisherige Prognose sieht bei Umsatzerlösen zwischen 1.650 und 1.750 Mio. Euro ein EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) in einer Bandbreite von 100 bis 110 Mio. Euro vor. Wir sind gespannt, ob sich Cancom-IR-Manager Lars Dannenberg auf der Airtime-Konferenz hierzu schon ein wenig in die Karten schauen lässt.
Für März hat das IT-Service-Unternehmen Audius seinen ersten Zahlenüberblick für das abgelaufene Jahr avisiert. CFO Wolfgang Wagner hatte aber erst Ende November seine Ziele für 2025 mit einem EBITDA von mehr als 8 Mio. Euro bestätigt. Interessant für Investoren wird zudem, wie sich die jüngsten Audius-Zukäufe Ergonomics und CompuSafe bislang entwickeln. Nach einigen Umplatzierungen beträgt der Streubesitz in der Audius-Aktie mittlerweile 36,5 Prozent, was gut für die in der Vergangenheit doch recht niedrige Handelsliquidität ist. Die Kursziele der Analysten liegen deutlich über der aktuellen Notiz. Interessant ist der Smallcap mit seinem Börsenwert von knapp 62 Mio. Euro auch für dividendenorientierte Anleger.
Dividenden sollen auch bei der q.beyond AG aus Köln ein Thema werden. Dafür will das auf Digitalisierungslösungen spezialisierte Unternehmen auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 30. Januar 2026 via Kapitalherabsetzung 5:1 und einer damit einhergehenden Aufdotierung der freien Kapitalrücklagen jedenfalls die formalen Voraussetzungen für eine Ausschüttungspolitik sowie Aktienrückkäufe schaffen. Ein Dauerthema bei Investoren. Grundsätzlich handelt es sich bei q.beyond nämlich um ein sehr cashstarkes Unternehmen. Die Analysten von Montega sehen ein Kurspotenzial von mehr als 60 Prozent auf bis zu 1,20 Euro. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet der q.beyond-Vorstand Thies Rixen mit einem EBITDA zwischen 12 und 15 Mio. Euro sowie einem nachhaltig positiven Konzernergebnis.
Nicht minder gespannt ist boersengefluester.de aber auch auf die Präsentationen der polnischen Comp S.A. (Börsenwert: 273 Mio. Euro) sowie der Sirma Group Holding (Börsenwert: 56 Mio. Euro) aus Bulgarien. Immerhin gilt Osteuropa zurzeit als besonders wachstumsstarke Region.
Interesse an der in 5 Slots à 30 Minuten eingeteilten Veranstaltung? Es geht los am 2. Februar um 9.00 Uhr mit Cancom. Den Abschluss macht von 12.00 bis 12.30 Uhr die Sirma Group. Für eine kostenlose Teilnahme einfach HIER klicken. Wir sind sicher: Es ist gut investierte Zeit.
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